Montag, 22. März 2010

...summer wine...

Disclaimer: Lou Scheimer Und/oder Filmation Associates. Die Songs, gehören selbstverständlich auch nicht mir und ich verdiene erst recht kein Geld damit!
So, und nun viel Spass!

Ach ja: nehmt den ersten Link zum hören beim lesen...


http://www.youtube.com/watch?v=Dfpf-cfRG5k&feature=related Lee Hazlewood & Nancy Sinatra

http://www.youtube.com/watch?v=_8VpOJeUBhY&feature=related Ville Valo feat. Natalia Avalon


SUMMER WINE

Die Sonne brannte auf die kleine beschauliche, futuristisch anmutende Wildweststadt nieder, über der Mainstreet Fort Keriums flimmerte die Luft in der grössten Hitze des Tages und irgendwo schlug eine Uhr leise High-noon.
Staub erhob sich unter den Schritten des einsamen Mannes der mit tief in die Stirn gezogenem Hut, langsam die Mainstreet hinunter schritt und verwehte mit dem heissen Wüstenwind in wabernden, glitzernden Wölkchen.
Marshall Brave Starr, der in dem wenigen Schatten der die Veranda vor seinem Office bot, vor sich hin gedöst hatte, schob sich erst seinen Hut aus dem Gesicht, schnippte anschliessend den Zahnstocher, den er bis eben im Mundwinkel balanciert hatte, achtlos in den Staub der verlassenen Strasse und erhob sich langsam, lauernd aus seinem Stuhl, richtete den Blick seiner dunklen, braunen Augen auf die Gestalt mit dem schwarzen Hut und stieg dann entschlossen die wenigen Stufen, von der Veranda hinunter in den Staub der Mainstreet.

Tex Hex hob erst seinen Blick, schob sich dann seinen alten Hut, aus der Stirn und blickte dem sich ihm in den Weg stellenden Marshall funkelnd entgegen.
Und dann schlich sich der erste sanfte Ton in sein Unterbewusstsein. Ein Ton, welcher nahtlos, in Form der weichen, unendlich leisen Stimme Brave Starrs, in eine Songzeile hinüber glitt: „Strawberries cherries and an angels kiss in spring, my summer wine is really made from all these things...”
Tex Hex legte seinen Kopf ein wenig schief, strich sich ruhig, beinahe betont langsam eine Strähne seines silberglänzenden, weissen Haares hinter sein rechtes Ohr und stieg dann mit seiner dunkelsamtigen Stimme in das Lied mit ein: „...I walked in town on silver spurs that jingled to...
A song that I had only sang to just a few...” er lächelte und zwinkerte dem Mann direkt vor sich einmal, aus dunklen, roten Augen zu, „... He saw my silver spurs and said: lets pass some time
And I will give to you summer wine...”
Brave Starr kurvte seine vollen Lippen zu einem wahrhaft sündigen Lächeln, als er zu den nächsten Zeilen ansetzte: „Take off your silver spurs and help me pass the time...” der Marshall brachte seinen Mund dicht an ein lavendelfarbenes Ohr und hauchte: „And I will give to you summer wine...“
Tex Hex erschauerte, schalt sich in leicht umnebelten Gedanken einen kompletten, liebestollen Idioten und hauchte dann mit nachtschwarzer, leicht zitternder Stimme: „My eyes grew heavy and my mouth could not speak...” die Hand des Desperados legte sich sanft auf Brave Starrs Oberarm, „... tried to get up but I couldnt find my feet...” seine Stimme glitt noch um eine Spur tiefer, „he reassured me with an unfamiliar line...“ wurde vorwurfsvoller, „... and then he gave to me more summer wine...“
Brave Starr näherte seine Lippen immer näher an diese so verlockende, zartlavendelfarbene Ohr und summte leise hinein, sorgte so dafür das Tex erneut erschauerte.

J.B. Mc Bride die in einiger Entfernung im Schatten eines Hauses stand, lächelte still vor sich hin und unterdrückte ein Niesen. Diese Show hatte was! Schade, war sie nicht gestern wirklich zu krank gewesen... Und zum Glück der beiden Männer, war heute die Stadt auf Grund des alljährlichen Picknicks, beinahe Menschenleer.
Alle ihre; und Brave Starrs Gedanken wurden von einer sachten Brise dunklen Rauches verweht, als Tex Hex erneut zu einer weiteren Strophe ansetzte: „ When I woke up the sun was shining in my eyes...” Tex schlug seine Augen nieder und trat einen Schritt näher an den Mann vor sich, glitt spielrisch mit seinem Zeigefinger über dessen breite Brust, „...My silver spurs were gone my head felt twice its size...“ er strich sanft über Brave Starrs Wange, „He took my silver spurs a dollar and a dime...“ die dunkle, flirrende Stimme des Schurken wurde noch eine Spur weicher und seine Augen schlossen sich, „And left me cravin for more summer wine...“
„Take off your silver spurs and help me pass the time...” Brave Starrs Stimme war nicht mehr als ein leises Flehen, bevor sie zu einem sündigen Versprechen wurde: “And I will give to you my summer wine...”

Tex Hex legte seine Hand in Brave Starrs Nacken, zog ihn zu sich heran und fand sich in einer innigen Umarmung wieder; und die samtige Stimme seines Liebsten schnurrte ihm entgegen, als sie sich aus einem noch viel innigeren Kuss lösten: „Dabei, schmeckst DU nach wildem Wein und Lavendelhonig...“

ENDE

Sonntag, 21. März 2010

... SAY SOMETHING STUPID LIKE I LOVE YOU...

Hier das Lied dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=7gXpHfwYFok

http://www.youtube.com/watch?v=JZzeO232Mdc

Die Songfic wurde zu ersterem Link geschrieben: Frank und Nancy Sinatra

Disclaimer: Alles wie immer, nicht gehört mir!
Brave Starr gehört Lou Scheimer Und/oder Filmation Associates. Die Lieder den Sängern oder deren Manager...




... SAY SOMETHING STUPID LIKE I LOVE YOU...


„I know I stand in line, until you think you have the time...”
Brave Starr sass vor seinem Office auf der Veranda, die Füsse auf dem Geländer und wippte im Takt zu seiner Melodie auf dem Stuhl vor und zurück, „... to spend an evening with me...”
„Du hast aber eine gute Laune Brave Starr,“ erklang J.B. Mc Brides leicht heisere Stimme von der Mainstreet her, „... ich schliesse, dein Abend war gut?“
Brave Starr sang anstelle einer Antwort, mit immer noch geschlossenen Augen eine weitere Zeile: „... and if we go someplace to dance, I know that there's a chance
You wont be leaving with me...”
Die rothaarige Richterin nieste einmal laut und schniefte danach leise in ihr Taschentuch, ehe sie feststellte: „Ich hab recht!“ ein erneutes Niesen folgte, „Da war meine Erkältung wohl nicht ganz für nichts...“
„...And afterwards we drop into a quiet little place and have a drink or two...”
J.B. kicherte, nieste und stellte fest: „So, so...“


*** FLASHBACK ***

Dingo Dans Dingo Bar, lange nach Mitternacht.
„... And then I go and spoil it all, by saying something stupid like: I love you...” und ein tiefbraunes Augenpaar, versank in einem keriumrot glühenden.
Der Besitzer eben jener roten Augen zwinkerte etwas ungläubig als sich eine sanfte Hand an seine Wange legte und sein Duettpartner weiter sang: „... I can see it in your eyes, that you despise the same old lies, you heard the night before...”
Der lavendelfarbene Desperado dem diese Textzeile galt nickte schwach – er hatte schon nach der ersten Strophe aufgehört mit zu singen – und der Sänger vertiefte den Blick in seine Augen noch, fuhr fort: „... And though its just a line to you, for me its true, it never seemed so right before...” und auch die zweite braune, starke Hand des Sängers legte sich mit einer nie gekannten Sanftheit um sein Gesicht, eine Fingerkuppe strich sanft über seinen Wangenknochen, als der Marshall leise weiter sang: „... I practice every day to find some clever lines to say, to make the meaning come through...” Tex erschauerte unter dem intensiven, glühenden Blick aus Brave Starrs braunen Augen, „... But then I think I'll wait until the evening gets late, and I'm alone with you...” die Songzeile schlich sich geradewegs in das Herz des Desperados und er teleportierte sich und den Marshall ohne gross drüber nachzudenken mitten auf ein Hochplateau in den Badlands.
Und da, unter einem Nachthimmel in dem hunderte von silbernen Sternen wie Diamanten funkelnden, sang Brave Starr weiter: „... The time is right, your perfume fills my head, the stars get red, and oh the nights so blue...”
Sanft legten sich, in einem grünen Hemd steckende Arme um die schlanke Taille des Marshalls und eine dunkle Stimme von schwarzem Samt vereinte sich mit seiner: „... And then I go and spoil it all, by saying something stupid, like: I love you...”
Und dann traf ein paar weicher, feuchter und sehr hungriger Lippen auf den erwartungsvollen Mund eines Skullheads und ein sehniger, schlanker Körper drückte sich fest in eine starke Umarmung, schmiegte sich so dicht an den Marshall, dass nicht mal mehr ein Sandkorn zwischen sie beide gepasst hätte – und Brave Starr wusste, dass sein geliebter Schurke ihn endlich verstanden – erhört hatte.
Und als er sich die Freiheit nahm, endlich dem Verlangen nach zugeben, diesen wundervollen Körper zu streicheln, anstelle ihn mit Schlägen zu traktieren, schmiegte sich dieser lavendelfarbene, glutäugige Schurke – begleitet von einem kleinen Seufzen – nur noch dichter an ihn.
„Tex,“ zwischen zwei sanften Küssen geraunt, „ich liebe dich!“ und dann liess er seine Zunge erneut in dessen Mund tauchen, versank in diesem unglaublichen Geschmack nach wildem Wein und – Lavendelhonig?!

Tex Hex im Gegenzug, klammerte sich an seinem Marshall fest, krallte seine Finger in dessen langes, schwarzes Haar, keuchte in den leidenschaftlichen Kuss und schloss seine Augen.
Wann genau, hatten sich die Träume seiner schlaflosen Nächte entschieden wahr zu werden?
Und dann löschte ein weiterer traumhafter, inniger Kuss sein letztes Restchen klaren Verstand aus.

Brave Starr keuchte überrascht auf als er sich mit einem mal, mit geöffnetem Hemd unter seinem geliebten Desperado wiederfand, der gerade damit beschäftigt war ihm auch noch den Rest seiner Kleider vom Leib zu streifen. Wo, war sein Verstand in den letzten paar Minuten nur gewesen?
Wo, wurde ihm klar als sein Geschmackssinn erneut in der unglaublichen Mischung aus wildem Wein und Lavendelhonig ertrank und sein wieder aufgetauchter Verstand gleich mit...

*** FLASHBACK ENDE ***


J.B. Mc Bride seufzte und schnupfte erneut in ihr Taschentuch. Wenn sie sich die abwesende Miene ihres guten Freundes so ansah, wie er da auf der Veranda sass und einfach nur glücklich sein Lied weiter vor sich hin sang; und sich dabei ein immer sehnsüchtiger Klang in seine Stimme schlich, liess das nur einen Schluss zu:
Marshall Brave Starr hatte sich verliebt.
Da, blieb nur die Frage offen in wen.
Sie musste unbedingt herausfinden, mit WEM, er gestern in Dingo Dans Bar am Karaoke abend gesungen hatte...

ENDE