Dienstag, 27. Oktober 2009

The Raped History

Alles, ausser meiner kranken Phantasie, gehört Lou Scheimer? Und/oder Filmation Associates.


RAPED?

Brave Starr, zwang sich, seine Augen zu öffnen. Sein Blick, traf auf die ihm bereits nur zu gut bekannte, raue, unverputzte Steinwand. Er fühlte sich erschöpft, ausgelaugt, durstig und seine Schultern, Arme und Handgelenke schmerzten höllisch.
Die Ketten, die von seinen geschundenen Handgelenken zur Decke führten und an welchen, er mit seinem vollen Gewicht hing, hatte er schon vor Stunden zu sprengen versucht. Um genau zu sein, hatte er es immer wieder und vergeblich versucht.
Und nun, sickerte sie langsam, sehr langsam in sein Bewusstsein:
Die Erkenntnis, dass Tex Hex ihn, dieses Mal, wirklich besiegt hatte. Und das, mit erschreckender Leichtigkeit.
Und mit der Erkenntnis, kam sie: Sie, die Furcht.
Oh ja, er fürchtete sich. Und DAS, war nicht gut, ganz und gar nicht gut. Denn, Tex Hex, konnte Furcht förmlich riechen.
Als wäre eben dies geschehen, ertönte hinter seinem Rücken Tex Hex' dunkle, höhnende Stimme: „Na, Marshall Ich-bin-besser-als-Tex Hex, wie fühlt sich so eine Niederlage an?“
Brave Starr, konnte fühlen, wie sich Tex Hex' magische Präsenz näherte und die Furcht in ihm, liess seine Muskeln noch steifer werden. Dann roch er Scuzz grässliche Zigarre und hörte auch gleich darauf, dessen unangenehme Stimme: „Boss...“ ein Husten, „Boss, soll ich...“ erneut ein Husten, „ihn ein wenig...“ Tex Hex' wütend knurrende Stimme unterbrach Scuzz: „ DU kleine Ratte, wirst deine dreckigen Pfoten von ihm lassen. Er, gehört mir! Mir, ganz alleine!“ Eine kurze Pause, in der Brave Starr nur Scuzz' Husten hörte und seine Furcht noch anstieg. Dann, donnerte Tex Hex: „Und nun, scher dich hier raus!“ Brave Starr, konnte Scuzz' Husten und Schritte sich entfernen hören und dann wie eine Tür verriegelt wurde, eine Schalldichte Tür, an dem zischenden Geräusch zu urteilen. Brave Starrs Furcht, wurde zur Panik, als er hörte, wie Tex Hex' Schritte sich näherten. Er WUSSTE, dass der Desperado, seine Rache mehr als nur ein wenig geniessen würde. Er schloss seine Augen.
Dann konnte er fühlen, dass Tex Hex direkt hinter ihm stand und dann erklang auch schon dessen, vor Sarkasmus triefende Stimme an seinem Ohr: „Und nun, MARSHALL, lass uns ein wenig Spass haben...“
Brave Starr, dem der sadistische Unterton, nicht entgangen war konnte sich nicht länger gegen das Zittern wehren, dass seinen geschwächten Körper ergriff. Erst, als Tex Hex, erneut ein wenig Abstand zwischen sie gebracht hatte und die dunkle Magie nicht mehr so stark an ihm zerrte, fand Brave Starr noch ein Quäntchen Stolz und erhob trotzig, doch immer noch zitternd sein Kinn.

Tex Hex, blickte sich das vor ihm hängende Häufchen Marshall an, welches sich so bemühte, sich seinen letzten Rest Stolz zu bewahren. Doch das würde ihm nichts nutzen, den würde er ihm gleich, sehr genüsslich austreiben. Er, griff in die Luft und hielt urplötzlich eine Peitsche in der Hand. Prüfend, liess er sie durch die Luft zischen, beobachtete dabei den zitternden Mann vor sich und registrierte mit Genugtuung, wie jener zusammen zuckte. Oh, ja. Oh, ja, oh ja, oh ja! Er, Tex Hex, würde ihm all den Schmerz, zurück geben den er wegen Brave Starr hatte erleiden müssen. Noch den kleinsten. Er schwang die Peitsche erneut – und begann dem Marshall zu erklären weshalb er dies tun UND geniessen würde.

Brave Starr zuckte zusammen als er die Peitsche, die Luft zerschneiden hörte. Und dann begann der Desperado zu sprechen und er, zu verstehen. Langsam sickerten die Worte des Mannes mit der Peitsche, in sein durch Furcht vernebeltes Hirn. „Glaubst du wirklich, nur weil DU mir nicht PERSÖNLICH den Kiefer gebrochen hast, die Schultern ausgekugelt, meinen Schädel eingeschlagen und auch nicht eigenhändig, alle anderen Knochen gebrochen hast, meinen Rücken zerfetzt und mich nicht...“ die wütende Stimme erstarb in einem rasselnden Atemzug und Brave Starr, wappnete sich für den zu erwartenden Schlag. Wieder erwarten kam der Peitschenhieb nicht. Brave Starr wartete, einen langen Moment, dann, als er bereits hoffte, dass der Schlag, vielleicht doch nicht käme, schlug Tex Hex zu. Brave Starr hisste gepeinigt auf, versuchte sich einzureden, dass er es verdient habe. Nein, DAS, musste er sich nicht einreden, das, war die Wahrheit, soviel Dummheit, wie er in den letzten Jahren, an den Tag gelegt hatte, gehörte bestraft – und, er hatte es nie bemerkt. Wie im Namen, aller seiner Schutzgeister, hatte er DAS nicht bemerken können?
Er senkte den Kopf demütig, als ihn der nächste Schlag traf, dieser entlockte ihm nur ein beinahe unhörbares Wimmern.

Tex Hex, schlug zu, einmal, zweimal und starrte dann verwirrt auf den Marshall. Der, hatte nach dem ersten Schlag, demütig den Kopf gesenkt und den zweiten, noch demütiger empfangen. DAS, konnte ja wohl nicht wahr sein oder? Tex Hex schüttelte den Kopf, so, machte das keinen Spass. Er begann sich zu überlegen, was wohl noch demütigender sein könnte. Hohl lachte er auf, als ihm sein alter Wunsch in den Kopf stieg, sein Verlangen. Weshalb, nicht? Wirklich, weshalb nicht nachgeben? Es würde das demütgendste sein, was er dem Mann, da vor sich, antun konnte. Er lachte düster auf, als er seine Peitsche, nun gezielt und konzentriert, erneut über den Rücken des Marshalls tanzen liess.

Brave Starr zuckte heftig zusammen und stöhnte schmerzvoll auf, als nach einer längeren Pause, der dritte Schlag folgte und ein Stück Stoff aus seiner Uniform riss; und mit diesem auch einen blutigen Striemen, auf seinem Rücken hinterliess. Zwei weitere, gut gezielte Hiebe und Brave Starrs Hemd, war Geschichte; und auf seinem Rücken, war ein grosses, rotes H erschienen. Tex Hex' hämisches Lachen, drang durch den Schmerz, in das schwindende Bewusstsein des Marshalls. Dann erklang dessen dunkle, raue Stimme, voller Verachtung, in unmittelbarer Nähe seines Ohres: „Nun, gehörst du mir, Brave Starr...“ Lange, krallenartige Fingernägel, zeichneten, schmerzvoll über die blutigen Striemen kratzend, das H auf seinem Rücken nach. Brave Starr erschauerte und keuchte leise auf, den Kopf zu Boden gesenkt, die Augen fest geschlossen. Der Schmerz, verbrannte ihn, ebenso, wie die Demütigung. Aber, er HATTE sie verdient.

Tex Hex, riss sich zusammen. Riss sich mit aller Macht zusammen, als Brave Starr unter seiner Hand erschauerte. In seinem Inneren, begann ein Kampf zu toben, ein Kampf, den er nur verlieren konnte. Wütend, knurrte er auf und hieb seine Krallen in die weiche Stelle an der schlanken Taille des Marshalls. Jener gab ein gepeinigtes Fiepen von sich, wimmerte: „Tex...“
Jener reckte sich erneut zu dem Ohr des Marshalls, zerrte dessen Kopf an den langen, schwarzen, schweissgetränkten Haaren in den Nacken: „Du, wagst es mich anzusprechen?“ höhnte er. „Ich an deiner Stelle, würde das lassen. Ich könnte sonst WIRKLICH wütend werden...“ sein Blick saugte sich an Brave Starrs Hals fest, folgte dem Glitzern der Schweisstropfen.

Brave Starr verstummte augenblicklich, das, war keine leere Drohung, dass wusste er nun. Sein Peiniger, zerrte noch fester an seinen Haaren und Brave Starr, fragte sich, ob er sie ihm wohl ausreissen wolle. Auch die Hand in seiner Seite griff fester zu. Ein kleiner Schmerzenslaut entwischte ihm. Tex Hex, hauchte ihm, einen seltsam fremden Unterton in der Stimme, ins Ohr: „Ich höre es zu gerne, wenn du wimmerst, MEIN Marshall...“
Jener erschauerte erneut, versuchte sich, wieder allen Drohungen, aus Tex Hex' schmerzvollen Griff zu winden. Klammerte sich an seinen letzten Rest Stolz und an die Erkenntnis, die ihm zuvor gekommen war.

Tex Hex, krallte sein Nägel fester in die Seite des Marshalls, als sein innerer Kampf entschieden war; er, hatte ihn verloren. Haushoch verloren.Was genau er dem Mann ins Ohr hauchte, nahm er nicht wahr, er versuchte zu denken, wurde jedoch, von Brave Starrs verzweifeltem Versuch, sich aus seinem Griff zu winden, daran gehindert. Wütend, knurrte er auf: „Lass das!“ er riss mit einem Ruck an Brave Starrs Haaren, jener schrie auf. Tex Hex, kümmerte sich nicht darum, schielte zu der Decke, trat noch dichter an seinen Gefangen heran und knurrte heiser, etwas zu laut in dessen Ohr: „Entweder, du spielst mit, oder du lässt es bleiben. Es wird dir so oder so nicht gefallen, mein lieber Marshall.“ Brave Starr tat einen tiefen rasselnden Atemzug, mit seinem Befinden, stand es, nach der langen Gefangenschaft, wirklich nicht zum Besten, versuchte zu nicken, was kläglich und sehr schmerzhaft misslang, da Tex Hex immer noch an seinen Haaren zerrte. „Gut, braver Marshall...“ lobte der Desperado ihn sarkastisch, „...tut das nicht etwas weh?“ Die dunkle Stimme, seines Peinigers, klang beinahe schon sanft, als jener von seinen Haaren abliess und langsam, mit seinen Krallen von Brave Starrs steinharten Schultermuskeln, zu dessen geschundenen Handgelenken fuhr. Dann, war da etwas kühles, glattes an seiner geschundenen Haut, bewegte sich sanft darüber. Brave Starr riss seine Augen auf, starrte auf die, eindeutig magische, Schlange, die sich um die Gelenke wand. Panik, keimte erneut in ihm auf: „Nein...“ keuchte er auf, er hatte diese Biester aus dunkler Magie noch nie gemocht – und nun, ausgeliefert wie er war, fand er sie zudem, auch noch abartig und ekelerregend.
Tex Hex, betrachtete ihn fasziniert, liess das Bild, das sich ihm bot, langsam in sein Bewusstsein sickern. Langsam, strich er wieder über die Schultern, diesmal etwas sanfter und ohne sein Opfer zu kratzen. Brave Starr erschauerte, versuchte sich von Tex Hex weg zu bewegen – der Versuch, scheiterte, da jener ihn mit der Hand, welche nach wie vor an Brave Starrs Taille lag, unnachgiebig fest hielt. Tex Hex, knurrte rau: „Lass das! So einfach geht das nicht...“ er schielte erneut kurz zur Decke, ehe er seine Hand wieder in den schwarzen Haaren vergrub und den Kopf des Marshalls erneut nach hinten zerrte, leicht von sich abgewandt. Die schlanke, sehnige Linie des Halses, stach in seine Augen, lockte ihn. Tex Hex beugte sich nach vorne, vergrub seine Zähne genüsslich in der braunen Haut, hielt den Marshall dabei immer noch mit eisernem Griff fest.

Brave Starr wimmerte unterdrückt, als sein Peiniger erneut an seinen Haaren zerrte. Und dann, dann biss Tex Hex in seinen Hals; und das Wimmern, wurde zu einem leisen schmerzvollen Aufstöhnen. Tex Hex zog den Marshall fester an sich, lockerte den Griff an dessen Taille und liess seine Hand nach unten über dessen zitternde Oberschenkelmuskulatur streichen, keuchte halb laut, in drohendem, düsterem Ton, an Brave Starrs Hals: „ Ich kenne da ein nettes Spiel...und das werde ich jetzt mit dir spielen...“ Dann, biss er erneut zu. Brave Starr, wimmerte augenblicklich auf und Tex Hex presste sich an den Marshall, machte sich an dessen Hose zu schaffen, schielte noch einmal kurz zur Decke – zu dem Übertragungsgerät, es hatte aufgehört zu blinken – und liess einige Augenblicke später, von seinem Opfer ab.

Brave Starrs Stimme, klang zitternd, kratzend, als er es wagte, vorsichtig sein Wort an Tex Hex zu richten: „Wieso...“
Der Desperado, fiel ihm mit rauer Stimme ins Wort: „Weil Stampede, bis eben, zusah. Ich...“
„Nein!“ wurde er leise unterbrochen, Brave Starr wandte den Kopf so, dass er Tex Hex unter halb geschlossenen Lidern, einen glühenden, bettelnden Blick zu senden konnte, „Nein, wieso, hörst du auf?“
Tex Hex, starrte den Marshall ungläubig, verständnislos an, erschauerte unter dessen glühenden Blick, versuchte vergeblich seine, sowieso schon nur mühsam beherrschte Lust, zurück zu drängen und stürzte sich dann mit einem leisen Aufstöhnen – und dem kurzen schwachen aufblitzen des Gedankens, dass er Brave Starr eigentlich da runter holen müsste, erneut auf den Wehrlosen.

Brave Starr hatte gar keine Zeit, sich darüber zu wundern, wann sein Körper und sein Verstand sich entschieden hatten, ihn im Stich zu lassen – oder weshalb. Ob es wegen seiner zuvor gewonnen Erkenntnis war, oder ob er einfach zu... geschwächt war.
Er stöhnte kehlig auf, als Tex Hex, sich wieder an ihn drängte, seinen Hals und Nacken, mit alles anderen, als sanften Bissen übersäte und sich erneut an seiner Hose zu schaffen machte.

Tex, sog den Geruch des verschwitzten Mannes tief in seine Lungen, leckte über dessen erhitzte Haut und war augenblicklich süchtig, er keuchte heiser: „Ich werde dich verschlingen, MEIN Marshall...“ er wurde mit einem leisen, unterdrückten Stöhnen belohnt und liess seine Hände in die offene Hose Brave Starrs gleiten, strich fest über dessen Erregung. Sein Opfer wimmerte und presste sich heftig nach hinten, gegen ihn, seine eigene, viel zu deutliche Erregung. Tex Hex, keuchte lüstern auf und umfasste das pochende Stück Fleisch unter seinen Fingern.
„Teeeex...“ gedehnt, verlangend, wimmernd.
Das, war zu viel, brachte das Fass zum überlaufen. Tex, riss seine eigene Hose auf, drängte sich dann heftig gegen den Hintern des Marshalls und nahm sich mit einem einzigen gnadenlosen Stoss, was er begehrte.
Brave Starr schrie auf, es war ein lautes, langgezogenes Heulen, ein Laut in welchem sich Schmerz und Lust vereinten und versuchte sich dichter an den Desperado zu drängen. Tex Hex, begann sich in einem wilden Rhythmus zu bewegen, sich tiefer und tiefer in dem keuchenden Mann zu versenken und bewegte zugleich seine Hand, an dessen Härte, die Andere, hatte er fest in Brave Starrs Brustmuskeln verkrallt.

Brave Starr keuchte, als Tex' Finger mit den scharfen Nägeln, sich tief in seiner Brust vergruben. Er versuchte sich noch dichter an ihn zu drängen und zugleich in dessen Faust zu stossen, was in seiner Lage so ziemlich unmöglich war.
Und dann, versenkte Tex erneut seine Zähne in seiner Schulter. Brave Starr warf seinen Kopf in den Nacken und gab ein lautes, grollendes „TEX!“ von sich, als der Höhepunkt ihn überrollte.

Tex Hex, hörte den Marshall seinen Namen grollen, fühlte die plötzliche Nässe auf seiner Hand und folgte ihm augenblicklich über die Klippe. Keuchend, liess er seinen Kopf gegen die Schulter des Marshalls sinken, dann nach einem langen Augenblick, als er sich ein wenig erholt hatte und sein Hirn, wieder einigermassen funktionierte, wurde ihm bewusst, dass der ja immer noch an den Ketten hing. Zu dem, rührte er sich nicht mehr. Mit einer einzigen, schwachen Handbewegung, liess er die Kette und die Schlange verschwinden, fing den schweren Körper mit Leichtigkeit auf und liess sich mit ihm zu Boden gleiten, legte ihn so, dass er auf der Seite lag. „Brave Starr...“ besorgt, rüttelte er sanft an dessen Schulter, „...Marshall, komm, mach keinen Schwachsinn.“

Brave Starr, hatte noch gefühlt, wie Tex Hex, sich an ihn lehnte, dann, war er ohnmächtig geworden. Langsam, fand er den Weg zurück ins Bewusstsein. Das, was er als erstes wahrnahm, waren sanfte, kühle Hände die über seine blutigen, geschwollenen Handgelenke strichen und dann etwas darum wickelten. Als er seine Augen mühsam aufzwang, erkannte er Tex, der gerade die zweite Hälfte, seines Halstuches um eines seiner Handgelenke schlang. Dann registrierte er, dass seine Hose, sich wieder da befand, wo sie hingehörte. Leise, hauchte er, Tex Hex' Blick suchend: „Danke...“ Tex, schüttelte, mit einem seltsamen Glanz in den roten Augen, seinen Kopf: „Das, Marshall, ist das mindeste.“
Brave Starr zögerte und setzte sich auf, ehe er Tex erneut ansprach: „Wieso, lässt du das mit dir machen? Du, hättest mich schon vor Jahren besiegen können.“
Tex Hex seufzte tief auf: „Was meinst du?“ Ein seltsam trauriges Lächeln spielte um seine Augen.
„Ich, meine...“ setzte der Marshall an. Tex hob abwehrend die Hand: „Lass das, frag bitte nicht...“ sein Ton, war ernst und entschieden, „Wir haben keine Zeit dazu. Ich muss dich hier raus bringen. Hast du deine Kräfte wieder?“
Marshall Brave Starr, starrte einen Moment stumm in Tex Hex' Gesicht und wog die Folgen, die sein Entkommen für diesen haben würde ab, ehe er nickte: „Hast du einen Plan?“
„Ja!“ nickte Tex und fuhr entschlossen fort: „Wir, sind hier direkt unter dem Dach des Hexagons.“ Brave Starr nickte und Tex, sprach weiter: „Ich will, dass du mich mit deinen Bärenkräften durch die Wand prügelst...“ der Marshall wollte etwas einwerfen, Tex, liess ihn jedoch nicht zu Wort kommen. „...es MUSS echt sein, spielen ist nicht.“
Brave Starr erschauerte bei dem Wort: spielen, nickte aber entschlossen, sein Verstehen, signalisierend. Tex, erwiderte das Nicken und fuhr fort: „Hältst du einen Fall, vom Hexagon aus, in deinem Zustand?“ Brave Starr, erstaunt über die Besorgnis, in Tex Hex' Stimme, hob kurz die Schultern und verzog dabei schmerzhaft sein Gesicht: „Muss...“ lautete seine Antwort.
Dann erhob sich Tex Hex und hielt dem Marshall seine Hand hin, der griff danach, liess sich nach oben ziehen und gegen Tex' Brust fallen, kostete eine kurzen, warmen Moment dessen Nähe aus, ehe er sich von ihm wegbewegte und ohne Vorwarnung seine Faust in dessen Magen rammte.
Tex Hex keuchte, grinste und schlug zurück, liess sich, nach einer kurzen, aber harten Prügelei, durch das Loch in der Wand fallen, zog Brave Starr mit sich und löste sich im Fall, in Rauch auf.
Brave Starr, rollte sich ab, als er auf dem Boden aufkam, er hörte dennoch, das Knirschen, mit welchem sein linker Arm brach – und er konnte noch mehr hören: Stimmen. Die eine, Stampede, die andere, gehörte zu Tex Hex. Er beachtete den Schmerz nicht, der sich noch zu seinen anderen Schmerzen gesellte und aktivierte seine Wolfsohren. Was er hörte, jagte ihm einen eisigen Schauer über den Rücken und bestätigte ihm, was er heute – endlich, erkannt hatte.
Langsam, begann er sich in die Wüste, Richtung Fort Kerium zu schleppen.

Irgendwo, in den Badlands, fand ihn schliesslich Thirty-Thirty und brachte ihn zurück ins Fort und zu Doc Clayton. Jener untersuchte ihn, trotz seiner heftigen Gegenwehr. Als die Untersuchung abgeschlossen war, versuchte der Doc, mühsam, seine Blässe und sein Erschrecken, über seine Ergebnisse und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen zu verbergen. Er würde DAS, der wartenden J.B. Bestimmt nicht mitteilen, entschied er sich. Geschweige denn, Mc Bride.
Sein Blick ruhte noch lange auf dem, mittlerweile eingeschlafenen Marshall. Der, umklammerte immer noch die dunkelgrünen Stofffetzen, mit denen seine Handgelenke verbunden gewesen waren; er hatte sie nicht hergeben wollen. So, hatte der Doc sie ihm gelassen.
„Armer Junge...“ Flüsterte er, ehe er den Raum verliess.





AGAIN?

Brave Starr, hatte die Füsse auf das Geländer der Veranda seines Büros gelegt, sich in seinem Stuhl zurück gelehnt und schien zu dösen. Doch der Schein trügte, die ruhige Fassade, diente lediglich dazu, keine Fragen zu beantworten. Er war zwar müde, endlos müde, aber schlafen, ging einfach nicht. Seit drei Wochen, schlief er schlecht, oder gar nicht. Drei Wochen, war es nun her, seit Thirty-Thirty ihn in den Badlands eingesammelt hatte, seine Wunden, waren alle verheilt, bis auf seinen gebrochenen Arm, der würde noch eine Weile schmerzen. Er seufzte tief auf; und das H. Dieses vermaledeite Brandzeichen, welches von Tex Hex' Peitsche stammte, es schmerzte nicht, aber es juckte; und die Narbe, würde wohl bis an sein Lebensende zu sehen sein – hatte zumindest, Doc Clayton gesagt. Und irgendwie, wusste Brave Starr nicht, was er davon halten sollte. Er seufzte erneut. Drei Wochen... Drei Wochen, ohne eine Regung von Tex Hex. Nicht die geringste Aktivität in den Badlands. Energisch richtete er sich auf, blickte zu Thirty-Thirty, der an einem der Verandapfosten, in seiner Nähe lehnte und Kommandierte etwas barscher als beabsichtigt: „Komm Big Partner, Patrouille!“ Thirty-Thirty, schnaubte und verwandelte sich in sein vierbeiniges selbst, liess den Marshall aufsteigen und galoppierte los, Richtung Badlands – denn da, würden sie so oder so wieder enden, so wie die ganze letzte Woche, jeden Tag.
Thirty-Thirty schnaubte abschätzig. Was, war denn nur mit seinem Partner, besten Freund los? Seit er ihn damals in den Badlands fand, verhielt sich Brave Starr, mehr als seltsam. Gut, er musste schlimmes durchgemacht haben, wenn er dessen Verletzungen bedachte. Aber, das war immer noch kein Grund, mit diesem Arm, jeden Tag, in der heissesten Zeit des Jahres, in die Badlands zu reiten.
Brave Starr der nichts von den Sorgen, seines Deputys ahnte, suchte, ob nun bewusst oder unbewusst, den Horizont ab, bis seine übermüdeten Augen brannten und sein Kopf zu schmerzen begann.

Wenn nur diese Schuldgefühle nicht wären, sie beherrschten ihn, hielten ihn gefangen, umschlungen, wie ein dickes Seil, welches sich immer fester anzog und seine Brust zusammen schnürte, ihm den Atem abschnitt. Brave Starrs Gedanken, Erinnerungen, kehrten zu seiner „Flucht“ von vor drei Wochen zurück: Er hatte es gehört. Er, hatte SIE gehört: Stampede und Tex Hex.
Stampede, hatte getobt – und Tex, hatte jenen, unterwürfig um Verzeihung gebeten. Und dann war ein fürchterliches, wütendes Heulen von Stampede gekommen. Und danach – Brave Starr, klammerte sich, als er sich daran erinnerte, so fest an die Zügel, dass seine Fingerknöchel weiss hervortraten – danach war ein fürchterliches Geräusch, von zerreissendem Fleisch und brechenden Knochen erklungen. Brave Starr wurde übel, er sprang von Thirty-Thirtys Rücken und übergab sich hinter dem nächstem Felsblock. Er, Marshall Brave Starr, war Schuld daran. Er der immer nur beschützen wollte. Er lehnte sich gegen den Felsblock. Wenn ich geblieben wäre... Das Piepsen seines Funkempfängers schreckte ihn aus seinen düsteren Gedankengängen auf. „Ja, hier Brave Starr!“

Thirty-Thirty, hatte sehr besorgt, seinem Partner hinterher gesehen, als jener von seinem Rücken sprang und den Wüstenboden, mit seinem Frühstück beehrte. Das, war auch so etwas, wo er sich Sorgen machte, grosse Sorgen. Es, war nicht das erste mal in den Vergangenen Tagen. Thirty, hatte sich mit Doc Clayton darüber unterhalten, doch der hatte nur gemeint, das wäre normal, nach SO einem Erlebnis und der Marshall, würde sicher noch eine Weile benötigen, um damit fertig zu werden. Auch der Hippodroide wurde von dem Piepsen des Empfängers aufgeschreckt. Er blickte zum Marshall und nahm mehrere Dinge war: Er konnte Fuzz' panische Stimme hören, der Brave Starr mitteilte, dass Tex Hex gerade in diesem Augenblick auf Fort Kerium zu stürme. Und wie sein Partner, anstelle, dass er umgehend auf Thirtys Rücken gesprungen wäre, seine Augen schloss, tief durchatmte, ein schwaches, scheinbar erleichtertes Lächeln in den Mundwinkeln. Als der Marshall, auch nach einer weiteren halben Minute, keine Anstalten machte, sich zu rühren, prustete er lautstark: „Was ist? Nun komm schon! Oder willst du Fort Kerium, etwa Tex Hex, überlassen?“

Brave Starr, starrte an seinem Partner vorbei, nickte abwesend und meinte dann, als er auf dessen Rücken kletterte zu Thirty-Thirty: „Nein, natürlich nicht! Lass uns nachsehen...“ Dann, beugte er sich tief über Thirtys Hals und hielt sich fest, als jener in einem wahren Sturmgalopp nach Fort Kerium zurück stob.

Tex Hex blickte sich suchend um, lenkte Skullwalker die Mainstreet von Fort Kerium hinunter und fragte sich, zum bestimmt hundertsten Mal, WAS er hier eigentlich GENAU tat.
Nun ja, eigentlich die aktuelle Keriumladung rauben. Nur, dazu, musste er nicht unbedingt, unübersehbar, quer durch die Stadt reiten. Er schüttelte den Kopf, so das seine weissen Haare und sein Schnurrbart flogen und stellte fest: „Tex, alter – du spinnst!“
Er wendete Skullwalker und ritt zurück in die Richtung, aus der er gekommen war, brüllte seinen Leuten, zu, dass sie sich gefälligst beeilen sollten, da sie schliesslich abhauen wollten, ehe der Marshall käme.
Dann, stand Marshall Brave Starr plötzlich, samt seinem Gaul, vor ihnen und leierte seinen üblichen Sermon herunter. Von wegen, dass sie nun festgenommen wären und so.
Tex Hex Augen, weiteten sich für einen Sekundenbruchteil, dann lachte er laut und verachtend auf, zog seinen Hex-Strahler und zielte auf Brave Starr. In dem darauf folgenden Augenblick, geschahen drei Dinge zu gleich:
Erstens,Tex Hex, nahm aus den Augenwinkeln eine Bewegung, vor dem Saloon wahr, er schielte kurz hin.
Zweitens, er traf eine, für ihn folgenschwere Entscheidung und zögerte absichtlich mit dem Abfeuern, seines Hex-Strahlers.
Drittens, gab er somit Handlebar, die kurze Zeit, die dieser brauchte, ihm, Tex Hex, eines seiner schweren Serviertabletts an den Kopf zu werfen.

Brave Starr sah, wie das schwere Tablett, den Desperado mit voller Wucht am Kopf traf und jener sang und klang los, rückwärts aus dem Sattel kippte und hart auf dem Boden der Mainstreet landete. Wo er dann auch reglos liegen blieb. Nur am Rande, nahm er wahr, wie sich Tex Hex' Bande davon machte, wobei Scuzz laut tobte, dass sie ihren Boss später abholen würden.
Der Marshall, machte, dass er zu dem gefallenen kam, beugte sich über ihn, atmete erleichtert auf, als er sah dass der nur Ohnmächtig war und legte ihm die Handschellen an. „Du bist verhaftet Tex Hex!“ , grollte er, als er bemerkte, dass dessen Lider leicht zu flattern begannen. Tex riss die Augen auf, begann sich zu winden und auf ihn einzureden, ihn doch gehen zu lassen; doch der Blick in den roten, leuchtenden Augen sagte dem Marshall etwas ganz anderes. Brave Starr, zog ihn etwas unsanft auf die Füsse und schob ihn vor sich her, auf das Gefängnis zu. Tex Hex, setzte sich langsam und augenscheinlich widerstrebend in Bewegung. Eigentlich hätte Brave Starr ihn antreiben müssen, sich gefälligst zu beeilen, er unterliess es jedoch, da Handlebars Wurfgeschoss, dafür gesorgt hatte, dass sich nun ein blutiger Fleck in Tex Hex' weissen Haaren ausbreitete, zudem hinkte der Desperado stark.
Als Brave Starr den anderen Mann, endlich in einer Zelle hatte, Doc Clayton ihm unter heftigster Gegenwehr, seitens des Patienten, einen Verband um den Kopf gewickelt hatte und dann Brave Starr, seinen eigenen Zweifeln zu wieder, Schützenhilfe gegeben hatte, als der darauf bestanden hatte, ihn mit dem Gefangenen alleine zu lassen, atmete der Marshall erst ein mal tief durch, nur um dann mit Bestimmtheit, zu sagen: „Tex, du spinnst“ Dann begann er sein Office abzuriegeln.

Tex Hex, blickte dem Marshall mit einem undefinierbaren Blick dabei zu, schlüpfte aus seinen Handschellen, die der Marshall, wohlgemerkt, zwar völlig korrekt angelegt hatte, was jedoch, für Tex nicht das geringste Problem darstellte und streckte sein linkes Bein, mit einem Beinahe lautlosen Seufzer aus, ehe er sich sehr vorsichtig, umständlich an die Wand hinter seiner Pritsche lehnte.
Mit einem Mal, stand Brave Starr vor ihm, packte ihn an den Schultern, – Tex verzog schmerzhaft sein Gesicht – und blaffte ihn an: „Was sollte das?! Bist du verrückt? Handelbar, hätte dich umbringen können...“ Tex wimmerte, zwar sehr leise, aber unüberhörbar, Brave Starr zuckte zurück und er fragte, vorsichtig, aber sehr nachdrücklich: „WAS, hat Stampede dir angetan? Wofür, bin ICH nun wieder verantwortlich?“
Tex winkelte, sein Bein vorsichtig an und entzog sich dem, nach wie vor festen Griff des Marshalls und knurrte schwach: „Nichts, was dich was anginge Marshall...“
Brave Starr starrte ihn durchdringend an, schien einen Moment zu zögern, ehe er seine Hände nach Tex Hex ausstreckte. Eine seiner Hände, legte sich wie ein Schraubstock um Tex Hex' rechten Oberarm, die andere schloss sich ebenso fest um dessen Hals.

Tex, versuchte, von dem plötzlichen Ausbruch überrumpelt, an die Wand zurück zu weichen, aber Brave Starr, hielt ihn eisern fest. Tex Hex, starrte den Marshall ungläubig an, als jener auch schon knurrte: „Ich MUSS es wissen. Tex!“ Keine Bitte, keine Frage, eine ganz und gar klare, deutliche Forderung. Ein strikter Befehl.
Tex Hex erschauerte, erzitterte bis ins Innerste und keuchte leise, da Brave Starr ihm die Luft abdrückte mit seinem Griff: „Wozu?“

„Wozu?!“ echote Brave Starr unbewusst. Ja, begann er sich zu überlegen, WOZU, MUSS ich es wissen? Wozu, war nicht relevant. Er WOLLTE es einfach wissen. Er schloss kurz seine Augen, blickte danach in Tex Hex rote und nahm dann seine Hand – als ihm endlich bewusst wurde, wie fest er zudrückte, von Tex' Hals.

Tex Hex, atmete tief und erleichtert ein. Langsam war ihm wirklich die Luft ausgegangen. Dann riss der Marschall ihn, ohne Vorwarnung herum, warf ihn der Länge nach, Bauch nach unten auf die Pritsche und knurrte: „Weil ich es wissen WILL, Tex!“ Jener, wimmerte gepeinigt auf, als Brave Starr an seinem Hemd zerrte.

Brave Starr, hörte das Wimmern und überging es, zog dem Mann unter sich – wann, hatte er sich eigentlich über diesen, auf die Pritsche gekniet? – das Hemd aus der Hose, schob es soweit als möglich nach oben, erblasste und starrte auf dessen nun entblössten Rücken.

Tex Hex hätte gerne geschrien, laut und deutlich, als der Marshall ihn auf die Pritsche warf und sich AUF ihn kniete. Aber, er unterliess es. Sollte sein Bein halt noch eine Woche länger schmerzen, wichtig, war nur, dass Brave Starr das nicht auch noch mitbekam. Denn der, hatte eben aufgehört, an ihm herumzuzerren und anstelle dessen angefangen zu zittern. Tex, drehte sich mühsam unter dem Marshall herum, um ihm ins Gesicht blicken zu können. Sehr leise, sagte er dann,, als er dessen leere Augen sah, nur mühsam ein Zittern seiner eigenen Stimme unterdrückend: „Es. Ist. Nichts. Hast du verstanden, Marshall?“ Keine Reaktion, seitens des Angesprochenen. Tex Hex, legte je eine Hand auf dessen Oberschenkel, mit den Daumen sanfte Kreise ziehend, dachte dabei: „Gleich verpasst er mir eine...“

Brave Starrs Körper, reagierte auf Tex Hex' Berührung, bevor dessen Verstand überhaupt wahrnahm, was genau mit ihm geschah. Sein Kopf, fiel in den Nacken, seine Augen zu und er drückte sich, mit einem leisen Stöhnen, noch dichter an Tex' warmen Körper.

Tex Hex, starrte den Mann über sich, verwundert an, versank in dessen Anblick und festigte, als der Marshall wieder zu sich zu kommen schien, seinen Griff um dessen Schenkel. Ein erneutes, leises Stöhnen, glitt von den Lippen des Marshalls und er presste sich noch fester, an den Mann unter sich. Tex Hex, vergass augenblicklich, alle seine Schmerzen, sie wurden einfach ausgelöscht, weggefegt, von der Lust, die ihn überrollte. Er blickte zu Brave Starr auf.

Brave Starr, hatte zurückweichen wollen, als ihm bewusst wurde, was er da tat. Da, hatte Tex ihn einfach fester gepackt. Und erneut, hatte sein Körper ihn verraten und sein Verstand, hatte noch einen letzten, klaren Satz formuliert, ehe er sich erneut davon machte und ihn seinen Instinkten überliess:
DU HAST SCHULD!

Tex Hex, liess seine Hände, langsam über Brave Starrs Schenkel wandern, entlockte ihm damit ein leises Seufzen. Als er sehr sanft über dessen Hüfte strich, ergriff der Marshall seine Handgelenke, hielt sie fest und blickte fest in seine roten, verhangenen Augen. Leise Angst, schien in Brave Starrs Blick zu liegen. Angst und noch viel mehr – Begehren?
Tex Hex flüsterte rau und mit lustgetränkter Stimme: „...ich, kann auch sanft sein, Marshall.“
Brave Starr, liess seine Hände los.

Brave Starr liess Tex' Hände los und jener, schob sie vorsichtig unter dessen Uniform, berührte dessen nackte, warme Haut, strich zärtlich, mit seinen Fingerspitzen darüber. Brave Starr, erschauerte, liess seinen Kopf erneut nach hinten fallen und schloss seine Augen.
Langsam, sehr langsam, glitten die sanften, rauen Finger des Desperados über seine Haut. Schienen noch den kleinsten Fleck zu berühren, strichen sanft über die Rippen und langsam weiter nach oben. Brave Starr krallte seine Hände in Tex Hex' Hemd, seufzte unter dessen Zärtlichkeiten, lehnte sich leicht nach vorne. So, dass die sanften Finger besseren Zugang hatten, mehr seiner Haut berühren konnten und er sich fester an den Mann unter sich schmiegen konnte.

Tex, spürte wie sich Brave Starr enger an ihn schmiegte und hob instinktiv sein Becken etwas an. Ein leises Stöhnen entwich ihm, als der Marshall, augenblicklich, den sanften Stoss erwiderte. Tex' streichelnde Hände, glitten erneut nach unten, er liess sie sanft über den Stoff der gelben Hose wandern. Eine, vorne, direkt über der deutlich sichtbaren Ausbuchtung. Die andere, liess er ruhig auf Brave Starrs Hintern liegen. Jener, presste sich augenblicklich fest gegen die Hand, die seine Erregung berührte. „Tex...“ stöhnte der Marshall leise.
Sich mühsam zurückhaltend, nahm Tex langsam die Hand von dem wundervollen Hintern, strich sanft nach vorn und öffnete Brave Starrs Hose, ehe er seine Hand erneut auf dessen Hintern platzierte. Diesmal jedoch direkt auf der erhitzten Haut.

Brave Starr, stöhnte wohlig auf, als Tex' sehnige Finger sanft seinen Hintern zu streicheln begannen, drängte sich dagegen und krallte sich fester in dessen Hemd. Seine Stimme, war nur ein rauchiges flüstern, als er leise verlangte: „ Mehr... bitte, mehr!“
Dann keuchte der Marshall leise auf, als Tex der Forderung nachkam, seine Erregung umfasste und zugleich einen seiner langen Finger in ihn schob.

Tex Hex stöhnte leise, als der Marshall nach mehr verlangte und gab ihm das geforderte. Verdammt, er musste sich beinahe schon mit Gewalt beherrschen, nicht über ihn herzufallen. Allein dessen Anblick: Geschlossene Augen, deren Lider leicht flatterten, zerzauste Haare, gerötete Wangen und der leicht geöffnete Mund. Dann nahm ihm Brave Starr die Entscheidung ab. „Teeex...“ wieder in diesem ganz speziellen Tonfall, eine Mischung zwischen Betteln und Forderung. Tex Hex, vollführte eine Magische Geste, und die Marshallsuniform, war verschwunden.

Brave Starr, drängte sich heftig gegen Tex, als er die Magie fühlte die über ihn glitt, so warm, kosend und – leuchtend.
Erneut stöhnte er den Namen des Desperados. Der, stöhnte auf und riss sich förmlich seine Hose auf, drängte sich sanft an Brave Starr und keuchte leise: „Bereit, MEIN Marshall?“ Brave Starr nickte schwach.

Tex hob leicht sein Becken an, schob sich langsam und vorsichtig, in den anderen Mann, hielt
diesen mit einer Hand an den Hüften fest, strich mit der anderen sanft über dessen Härte und stöhnte selig auf. Dann, begann er sich zu bewegen, sehr langsam und vorsichtig. Und dann; dann begann der Marshall sich zu bewegen, ihn um den Verstand zu bringen. Tex Hex, konnte sich nur noch dem wilden Ritt anpassen und sich an Brave Starr festklammern. Der seinerseits, klammerte sich nach wie vor in Tex' Hemd.
Tex, schrie beinahe laut auf – er biss sich heftig auf die Zunge, um es zu verhindern – , als er heftig kam.
Nur einen Augenblick später, folgte ihm der Marshall.

Brave Starr, zitterte, zitterte am ganzen Körper. Tex unter ihm, erging es nicht besser. Brave Starr, wollte eben etwas sagen, als die Eingangstür aus den Angeln gesprengt wurde.
Dann, ging alles viel zu schnell. Plötzlich, sass er angezogen, auf dem Boden, seine Nase blutete und Tex, war weg.

Thirty-Thirty, stand mit Sarah-Jane im Anschlag und einem besorgten Gesicht in der gesprengten Tür: „Alles okay, Partner? Du hast geschrien...“ der Hippodroide blickte sich suchend um, „...wo ist Tex Hex?“
Brave Starr, stemmte sich hoch und fluchte: „ Dieser Schurke, hat mich überrumpelt, mir eine verpasst und ist getürmt...“

Als sie wenige Stunden später in Handlebars Saloon sassen, liess Marshall Brave Starr, mit dem Wissen, dass Tex Hex, wohl viel mehr einstecken musste, wortlos Judge J.B. Mc Brides Strafpredigt über sich ergehen.





DECISIONS?

Tex Hex' Blick, schweifte in die Ferne, verlor sich in der Dunkelheit der Nacht. Er stand hier, seit die letzte Sonne, schon vor Stunden, untergegangen war. Warum, mussten manche Dinge nur so schwer sein? Er zuckte mit den Schultern und wandte sich dann entschieden um. „Keine Mitleidsficks mehr!“ seine entschiedene Stimme verklang ungehört in der Nacht.
So sehr er Brave Starr auch begehrte, so sehr liebte er ihn auch. Das, hatte er erkannt als der damals im Gefängnis über ihn herfiel; und ihn mit diesem ängstlichen, schuldbeladenen Blick ansah.
Tex Hex, wollte DIESEN Blick, nie wieder sehen.
Wollte nicht, dass der Marshall sich weiterhin,nur seiner Schuldgefühlen wegen hingab.

Und der Zeitpunkt, war gut. Er hatte – endlich, nach all den Jahren – Stampedes Schwachpunkt gefunden.
Endlich konnte er aus der Rolle, die er spielte, seit Stampede ihn in diesen Schatten seiner selbst verwandelt hatte, ihn zwang, ihm zu dienen, ausbrechen. Sich – zumindest einen Teil davon – sein Leben zurück holen. Einen Teil, des Lebens, dass er besass, bevor er dem Ruf des Keriums folgte, seiner Gier erlag. Den wohl geheimsten und bestgehüteten Teil seiner Selbst, den nicht einmal Stampede kannte.
Stampede, der regelmässig in seine Gedanken eindrang und ihn durchleuchtete. Tex Hex schüttelte sich angewidert und ging langsam vorwärts.

Shaman starrte in das Heilige Feuer und zweifelte das erste Mal, seit Jahren, an einer seiner Visionen. Er konzentrierte sich auf den Schemen den er sah. Als er sich sicher war, sich NICHT geirrt zu haben, erhob er sich und trat hinaus, auf den Felsvorsprung, seinen magischen Speer fest in der Hand. Besser, er war bereit.

Tex Hex, schritt langsam aber entschieden vorwärts. Vorwärts, nach Starr Peak. Geradewegs auf Shamans Domizil zu. Konzentrierte sich auf die Magie in sich, die Magie, von der Stampede nichts wusste, sein geheimes Selbst, sein wahres Ich.

Shaman, sah die schlanke, hochgewachsene Gestalt die sich näherte. Er war es wirklich: Tex Hex.
Und er zögerte nicht einen Schritt. Fest entschlossen, mit hochkonzentrierter Miene, offensichtlich Worte murmelnd, bewegte sich der Desperado auf den heiligen Boden, von Starr Peak zu.
Der alte Mann, hielt den Atem an, als er sah, das Tex Hex, an der Grenze, des heiligen Bodens der New Cheyenne, ankam. Würde Stampedes erster Mann, wirklich so vermessen sein, den letzten Schritt zu tun?
Dann, würden die Geister, ihn strafen.
Dann, betrat Tex Hex den heiligen Grund, verstummte, schloss seine roten, glühenden Augen und breitete die Arme aus; und Shamans Blick weitete sich erstaunt, fassungslos.

Tex Hex, flüsterte die letzte Formel, den letzten Zauber, betrat Starr Peaks Boden, breitete die Arme aus und fühlte wie der letzte Rest, seiner wahren Magie, sich aus dem Gefängnis, tief in seinem Geist, befreite und Stampedes Magie überlagerte, wie eine sanfte, goldene Wolke.

Der Mann, da unten, KONNTE nicht Tex Hex sein, völlig unmöglich. Denn Shaman, sah, wie die Geister auf jenen zu stürzten, als der die Arme ausbreitete. Sah, wie sich der Geist des Falken, mitten im Sturzflug abfing und über dem Kopf des Mannes dahin glitt. Er sah, wie die Geister, des Wolfes und des Pumas, die auf den Mann zu stürzten, sich an dessen Seite stellten. Sah, wie der Bärengeist, der sich vor dem Mann aufgerichtet hatte, sich um wandte und vor ihm her, auf Starr Peak zu schritt.

Tex, streckte seine Hand aus und streichelte den geisterhaften Puma zu seiner rechten, wohlige Wärme, durchflutete ihn. Sie fühlte sich an, wie jene die er verspürte, wenn er Brave Starr berührte.
Langsam, sehr entschieden betrat er Shamans zu Hause, als er es erreichte.
Dann, stand er dem Shamanen der New Cheyenne gegenüber.

Shaman erwartete den fremden Magier am Feuer sitzend. „Willkommen Fremder. Nimm Platz...“
Er blickte zu dem Mann auf, was er sah, gab ihm Rätsel auf:
Der andere, sah aus wie Tex Hex, bewegte sich wie er und auch seine Stimme, klang wie die von Tex Hex, als er sich bedankte und sich ihm gegenüber am Feuer niederliess.
Tex, lachte leise, sanft, ehe er erklärte: „Es ist Zeit, Zeit die Fesseln abzustreifen und Stampede zu bannen.“
Dann, sprachen die beiden Magier, Shamanen, zweier Völker, bis in die frühen Morgenstunden. Rätsel wurden gelöst und Stampedes Ende beschlossen.

Marshall Brave Starr, Thirty-Thirty, J.B. Und Handlebar, waren, in höchster Eile, unterwegs zum Hexagon. Brave Starr, konnte es nicht fassen: Shaman, hatte ihn angefunkt und ihm mitgeteilt, dass er und Tex Hex, Stampede vernichten würden. Heute noch.
Brave Starr, fluchte. „Tex du irrer, verrückter Bastard, wenn Stampede DEN, Funkspruch mitbekam, wird er dich UND Shaman umbringen!“

Nur einen Tag später, sass Marshall Brave Starr am Krankenbett; eines, nun freien, Mannes, von dem er nicht wusste, ob der seine Freiheit, je erleben würde. Tex Hex war dem Tod, aller Magie zum Trotz, eindeutig näher, als dem Leben.

Brave Starr und die Anderen, waren gerade in dem Moment im Hexagon eingetroffen, als Stampede ausrastete, endgültig ausrastete und auch den letzten Rest Beherrschung verlor.
Brave Starr musste mit ansehen, wie der Semidrache sich haltlos, immer wieder auf Tex Hex gestürzt hatte. Tex, war nicht wie sonst in Unterwürfigkeit verfallen, sondern hatte plötzlich zurückgeschlagen. Zurückgeschlagen, mit einer leuchtenden Welle, warmer Magie. Sie hatte alle Anwesenden ergriffen und den Semidrachen so sehr abgelenkt, beschäftigt und geschwächt, dass Shaman genug Zeit hatte ihn in einen Nimbus zu zaubern, den er danach gemeinsam mit Tex versiegelt hatte. Dann, war Tex Hex, umgekippt. Blut überströmt, mit aufgerissenem Rücken und gebrochenen Knochen. Brave Starr hatte sich nicht rühren können wusste nicht wem er helfen sollte: Shaman, der völlig erschöpft, von J.B. und Handlebar gestützt wurde, oder dem Desperado, der sich eben als Held entpuppt hatte – und für den sein Herz schlug.
Handlebar, hatte ihm die Entscheidung abgenommen, in dem er Shaman J.B. überliess und Tex Hex auf die Arme hob. Dabei, grollte der Saloonbesitzer: „Thirty-Thirty, schnapp dir deinen Partner, wir verschwinden hier!“

Später, hatte Shaman seinem Ziehsohn erklärt, dass der Funkspruch Teil, des gemeinsamen Plans war, den Tex sich ausgedacht hatte. Der wahre Tex, nicht der Schatten den Stampede und die anderen kannten.
Brave Starr hatte genickt und betroffen geflüstert: „Das passt zu ihm, keine Rücksicht auf sich selbst zu nehmen...“ verwirrt hatten die anderen ihn angeblickt.
Er hatte nur den Kopf geschüttelt und war dann zu Tex ins Krankenzimmer gegangen und hatte sich an dessen Bett gesetzt. Und da sass er nun.

Doc Clayton, betrat das Zimmer und blickte erstaunt auf das Bild das sich ihm bot.
Da, lag Tex Hex, in seinem Krankenbett, es war ein Tag vergangen, seit sie ihn her brachten; und der Marshall sass daneben und hielt dessen Hand.
„Brave Starr, das musst du nicht!“ sprach er diesen beunruhigt an, er dachte an damals, als er den Marshall untersuchte, als diesem die Flucht gelungen war, „Nicht nach dem, was er dir antat...“ Brave Starr starrte den Arzt verständnislos an: „WAS?! Wovon redest du Doc? Die paar Narben, kann ich verschmerzen.“
Doc, blickte den jungen Mann ernst an, sagte nach kurzem Zögern vorsichtig: „Ich meine nicht diese Verletzungen...die anderen. Die, die ich... die, weswegen du so daneben warst!“ dabei, hob der Arzt leicht die Schultern. Wie, sollte er Brave Starr nur vermitteln, was er meinte. Doch scheinbar, hatte Brave Starr ihn verstanden, den der starrte ihn fassungslos an und erwiderte, errötend und mit nur mühsam unterdrückter Wut: „Tex, würde NIEMALS etwas gegen meinen Willen tun...“ er verstummte, starrte auf den leblos Daliegenden und erschauerte. Die Augen des Marshalls wurden dunkel.
Doc Clayton seufzte, es tat ihm weh, seinen Freund, so zu sehen, er legte Brave Starr die Hand auf die Schulter und fragte leise: „Wieso, ging es dir dann so schlecht?“
Der Marshall, blickte ihn verwundert an meinte dann jedoch: „Oh, hat Thirty gepetzt?!“ er sprach erst nach einer kurzen Pause und einem Blick auf Tex weiter, „Nach dem Tex mich entkommen liess. Mir zur Flucht verhalf, hörte ich was Stampede mit ihm tat...“
„Oh!“ die Stimme des Arztes, klang zutiefst erschüttert.

Nachdem Judge J.B. Mc Bride und Handlebar, sich die ganze Geschichte von Shaman, von vorne nach hinten und zurück, erklären hatten lassen, kam J.B. zum Schluss, dass es für Tex Hex, nur ein gerechtfertigtes Urteil geben konnte:
Freispruch auf Bewährung.

Brave Starr seufzte, so ganz, hatte er noch nicht alles begriffen. Aber, immerhin das meiste. So auch, dass Tex Hex, es von Anfang an drauf angelegt hatte, Stampede eines Tages zu vernichten und nur deshalb, alles, mit sich hatte machen lassen. Damit er nah genug an ihn herankommen konnte.
Und auch, dass Tex wohl über zwei Arten Magie verfügte: Die Dunkle, die er wahrgenommen hatte, als Tex im Hexagon über ihn herfiel. Und die helle, warme, goldene, die ihn umspült hatte, als sie sich im Gefängnis – liebten?
„Tex, du irrer Bastard, wach schon auf...wir müssen reden.“




TOGETHER?

Brave Starr, hockte in der dunkelsten Ecke des Saloons, eine beinahe leere Flasche Starblazer vor sich auf dem Tisch. Er hob die Hand, brauchte zwei Anläufe, um die Flasche zu fassen, kippte den Rest der hochprozentigen, rötlich glühenden Flüssigkeit in sein Glas, griff erstaunlich sicher danach und schüttete sie sich in die Kehle. Dann starrte er wieder ausdruckslos, auf den dunkelgrünen Stofffetzen in seiner Hand.

J.B. Mc Bride wandte besorgt ihren Blick von den Häufchen Elend ab und blickte zum Bartender: „Handlebar, wir müssen etwas unternehmen! SO, geht das nicht. Kann es nicht weitergehen.“
Der grüne Hüne, ihr gegenüber nickte entschlossen, wie recht die Richterin doch hatte. DAS, war nicht mehr zum mit ansehen. Er gab sich einen sichtlichen Ruck, ehe er grummelte: „Du, redest mit ihm, ich mit Tex. Okay, Judge?“ J.B. nickte und entgegnete, mit einem Seitenblick zu Brave Starr: „Vielleicht, sollte ich warten, bis er wieder nüchtern ist...“ Der Rigelaner nickte zustimmend.

Der Marshall seufzte tief, erhob sich leicht wankend und verliess den Saloon. Als die eisige Nachtluft ihn traf, wurde er, – zu seinem Leidwesen – wieder etwas nüchterner. Und die Erinnerung, an das Gespräch, mit Tex, kam zurück. Es, war eine Farce gewesen. Eine Farce, die Tex Hex auf Teufel, komm raus, weiter spielte. Obwohl Brave Starr ihm gerne das Gegenteil bewiesen hätte. Er atmete tief ein, sog die kalte Luft , tief in seine Lungen, so das es beinahe schmerzte und machte sich auf den Heimweg.

Tex, sass in seinem kleinen Zimmer an der Mainstreet und starrte blicklos, in die Nacht hinaus. Er hatte sein Fenster weit aufgerissen, so, dass er richtig fror. Frieren, lenkte ihn von den Schmerzen ab; körperlichen, wie seelischen. Er seufzte tief und erinnerte sich:
Er, war von dem allgegenwärtigen Schmerz geweckt worden, der sich, allem Anschein nach, bei ihm häuslich eingerichtet hatte. Und von einer Stimme, die er nur zu gut kannte: „Tex, du irrer Bastard, wach schon auf...wir müssen reden.“ Reden? WORÜBER, bei seinen Zauberkräften, wollte der Mann reden? Geschehen, war geschehen. Und Stampede, war weg. Also, hatte der Marshall keinen Grund mehr mit ihm; dem hässlichen, alten Zausel, dem Verbrecher, – denn sie konnten es drehen und wenden, wie sie wollten: Er hatte gegen viele Gesetze verstossen – was zu tun, dass er eigentlich nicht wollte. Und genau das, hatte er dem Mann an seinem Bett, sehr unfreundlich und entschlossen mitgeteilt. Danach, hatte er Brave Starr den Rücken zugewandt und geknurrt: „Also Marshall, bitte, lass mich in Ruhe!“ Das ihm dabei beinahe das Herz still stand und entzwei brach, hatte der Marshall nicht bemerkt.

Brave Starr blieb mitten auf der Strasse stehen, hob den Kopf und starrte in den Nachthimmel, ehe er ein sehr sehnsüchtig klingendes, beinahe lautloses Teeex, von sich gab.
Wie hatte der andere nur alles so falsch verstehen können?
Der Marshall schüttelte verzweifelt und ungläubig seinen Kopf.
Nicht einmal zuhören, hatte Tex Hex noch wollen.
Er, hatte ihm, keine Chance gegeben. Nicht die geringste.
Und er, Brave Starr, litt das erste Mal in seinem Leben, an Liebeskummer – ausgewachsenem Liebeskummer.

J.B. seufzte, sie war dem Marshall gefolgt, als jener den Saloon verlassen hatte. Nicht, dass er sich noch in ein weiteres Problem manövrierte; so angetrunken, wie er mittlerweile war.
Erleichtert, bemerkte die Richterin, wie Brave Starr, anscheinend etwas nüchterner wurde, als die kalte Nachtluft ihn traf. Selbst leicht fröstelnd, wandte sie sich um und betrat erneut Handlebars Saloon, ging nach vorn zu dem Tresen, lehnte sich leicht in Handlebars Richtung, sagte dann leise, mit einem Lächeln: „Ich gehe schlafen, magst du morgen mit frühstücken?“
Der Rigelaner, lachte: „Als ob ICH, freiwillig, auf deine Pancakes verzichten würde... Schlaf gut Judge!“
J.B. lachte und warf ihrem Gastgeber einen einen Handkuss zu: „Du auch Grosser!“
Sie war ja so froh, nicht im Hotel leben zu müssen. Nachdem sie bei ihrem Vater, in hohem Bogen raus geflogen war, als der, von ihrem Urteil für Tex Hex erfahren hatte. Handlebar hatte ihr, noch bevor ihr Vater, ausgezetert hatte, sein Gästezimmer angeboten; und sie hatte selbstverständlich angenommen.
Und genoss nun schon seit fünf Wochen, Handlebars Gastfreundschaft.

Tex' Aufmerksamkeit, wurde durch eine Bewegung, am Rande seines Blickfeldes geweckt. Wie magisch angezogen wandte er den Kopf in die Richtung, sah Brave Starrs schlanke Silhouette, liess seinen Blick zärtlich, sehnsüchtig und begehrend über ihn gleiten. Dann, war der Marshall plötzlich stehen geblieben, hatte den Kopf in den Nacken gelegt und in den Nachthimmel gestarrt. Er hatte so verloren ausgesehen. Und Tex Hex, währe am liebsten aus dem Fenster gesprungen und hätte ihn in die Arme gerissen, fest an sich gedrückt und versucht Brave Starr Trost zu spenden.
Doch selbst wenn er das in dem Moment gekonnt hätte, er hatte nicht das Recht dazu, schliesslich, war ER Schuld an der ganzen Situation. Er, hatte diesen wunderbaren Menschen zu Dingen genötigt, die der Marshall, unter anderen Umständen nie, auch nur in Erwägung gezogen hätte.
Tex Hex, traf seine Entscheidung, noch in der selben Minute.
Wenn der nächste Passagierkreuzer landete, würde er New Texas verlassen; für immer.

Handelbar, war entsetzt: „WAS, will er? WORUM, hat er dich gebeten Judge? Wiederhol das nochmal...“
J.B. legte sanft ihre Hand auf Handlebars Arm, in ruhigem Tonfall wiederholte sie: „Tex Hex, will New Texas verlassen...“ sie liess dem Bartender, einen Moment zeit, diese Nachricht zu verdauen, ehe sie anfügte: „Morgen!“
Handelbar, stellte endlich seine Kaffeetasse zurück auf den Frühstückstisch, holte Luft und erklärte entschieden: „Dann müssen wir das Brave Starr sagen. Oder siehst du eine andere Möglichkeit, Judge?“
J.B. Mc Bride schüttelte den Kopf: „Das können wir nicht. DAS, ginge nicht gut...“
Handlebar, hob seine grosse, grüne Hand um sie zu unterbrechen: „Der Marshall, muss sowieso vor Ort sein, der Formalitäten wegen. Zu dem, wird er die Reisepapiere zwei Stunden vor Abflug,vorgelegt bekommen. WIR, sollten also besser auch da sein, Judge.“
J.B. nickte ihre Zustimmung und erwiderte: „ Ich denke, das ist eine gute Idee, Grosser. Magst du noch mehr Pancakes?“
Wann, fragte sie sich, als sie noch eine Ladung Pancakes zurecht machte, war das geschehen, hatte es angefangen, dass sie sich gegenseitig Spitznamen gaben?

Brave Starr sass leichenblass hinter seinem Schreibtisch, starrte auf die Papiere vor sich und hätte am liebsten laut gewimmert. Nur, Thirty-Thirty, blickte ihn jetzt schon so besorgt an. Also, biss er sich lediglich so fest und so lange auf die Zunge, bis er den metallischen Geschmack von Blut schmeckte.
Als er sich eineinhalb Stunden später zum Raumhafen aufmachte, war er davon überzeugt, sich einigermassen gefasst zu haben.
Handlebar und Judge Mc Bride, standen direkt hinter ihm und sehr nahe beieinander, wie Brave Starr, trotz der Umstände bemerkte. Er hatte ALLE Reisenden abgefertigt, auch Tex Hex. Der, hatte ihn nur mit einem kurzen Blick aus rot glühenden Augen angeblickt und war dann ohne ein Wort weiter gegangen.
Brave Starr hatte alle seine Selbstbeherrschung, gebraucht um ihn nicht einfach zu packen, an sich zu reissen und zu Umarmen – oder ihn, wahlweise, zu verprügeln.

J.B. konnte sich das ganze Drama nicht mehr mit ansehen, schlug dem Marshall von hinten fest auf die Schulter, griff nach Handlebars Hand und sagte bestimmend, als sich Brave Starr zu ihnen umdrehte: „Worauf, wartest du eigentlich? Hol dir endlich, was du willst, du sturer Bock. DAS-IST-EINE-RICHTERLICHE-ANORDNUNG!“
Brave Starr, starrte sie einen Moment entgeistert an, sah auf ihre und Handlebars Hände – und verstand.
Mit Pumageschwindigkeit, hetzte er davon.

Tex Hex, stand mitten auf der Rampe, als er plötzlich fest an den Schultern gepackt und herum gewirbelt wurde. Er blickte mitten in ein paar dunkle, funkelnde Augen, grollte dennoch, unter Anstrengung, all seiner Willenskraft: „Lass mich gehen Marshall. Ich brauche deine Mitleidsbekundungen nicht mehr, Stampede ist weg!“
Brave Starrs Griff wurde noch fester, als der beinahe die Kontrolle über seine Bärenkräfte verlor. Dann schrie der Marshall ihn an: „Tex, du Bastard! Jetzt, hörst DU, MIR, einmal zu!“ Eine Hand verschwand von seiner Schulter, hinterliess ein sehnsuchtsvolles Glühen, erschien gleich darauf, zur Faust geballt, mit einem dunkelgrünen Stofffetzen bewaffnet, vor seinem Gesicht. Tex, erkannte den Rest seines Halstuches augenblicklich, starrte ungläubig darauf.

J.B. verfolgte, wie halb Fort Kerium, das Geschehen auf der Rampe, grinste zufrieden und lehnte sich nach hinten an Handlebar. „Nette Show, hast du da angezettelt Judge!“ hörte sie ihn grollen und ihr Grinsen verbreiterte sich noch.

Brave Starr, hielt Tex den Stofffetzen vor die Nase, und brüllte dann regelrecht: „Sehe ich so aus, als würde ich nur aus Mitleid, mit dir Ficken?! Oder was glaubst du, du Irrer, weshalb ich diesen verdammten Stofffetzen, seit WOCHEN, mit mir herum schleppe?!“
Tex' Augen, wurden riesengross. Ungläubig, starrte er den Mann vor sich an. Dann, fand er sich plötzlich, in dessen fester Umarmung wieder. Tex schmiegte sich, ohne überhaupt darüber nachzudenken, an Brave Starr, umschlang ihn fest, klammerte sich wie ein Ertrinkender an ihn.

Brave Starr, fühlte wie Tex Hex sich an ihn klammerte, drückte ihn noch fester an sich, ehe er dessen Kinn anhob und seinen Blick suchte, nur um dann,zärtlich, bestimmend, seine Lippen auf Tex' Mund zu pressen. Himmel, danach, hatte er sich so gesehnt; all die Zeit über.

Tex, versank in dem Blick des Marshalls, verlor sich im dunklen glühen dieser Augen. Und dann küsste Brave Starr ihn. Sanft und sehr, sehr bestimmt. Tex Hex, krallte sich in den Rückenstoff der Uniform seines Marshalls und schmiegte sich noch dichter an ihn.Seine Augen fielen zu und ein leises, seliges Seufzen entglitt ihm. Diesen Augenblick, nutzte Brave Starr um den Kuss zu vertiefen, schob sanft seine Zunge in den Mund des Desperados, liess seine Hand von dessen Taille nach unten gleiten. Entlockte ihm ein erneutes Seufzen. Tex, verschlang sein gesundes Bein mit dem des Marshalls und begann den Kuss fordernd zu erwidern. Als sie sich endlich, atemlos, von einander lösen mussten, wurde Tex bewusst, wo sie sich befanden; leise mit kratziger Stimme befand er: „Soll ich uns wohin bringen, wo wir unser Gespräch vertiefen können, MEIN Marshall?“

Brave Starr nickte nur und zog seinen ganz privaten Desperado und Helden in einen weiteren, verzehrenden, fordernden Kuss. Er stöhnte wohlig auf, als er die goldene Welle der Magie fühlte, die über sie hinweg rauschte. Dann nahm er das Plätschern von Wasser war, welches von Höhlenwänden widerhallte. Mühsam, unwillig, löste er sich von Tex' Lippen, sah sich kurz um; und war überwältigt von der Schönheit, des Ortes, an den ihn sein Magier gebracht hatte. Alles schien unwirklich, wie in einem Traum und alles, schien mit einem goldenen Strahlen zu leuchten. „Wo sind wir hier?“ Brave Starrs Stimme, klang rau und dunkel. Tex, legte sanft eine Hand auf die Brust des Marshalls, direkt über dessen Herz. „Mein Platz. Mein Versteck. Meine Oase. Mein Herz. Nur mit dir teile ich ihn, mein Marshall.“
Brave Starr, ergriff die Hand seines Desperados, zog sie sanft an seine Lippen, Küsste sanft jede einzelne Fingerspitze, ehe er einen Kuss auf die Handinnenfläche presste.

Tex' Kopf, fiel in den Nacken, als sein – Geliebter? Seine Lippen auf die empfindsame Handinnenflächen presste, nur um dann sanft darüber zu lecken. „Oooh...“ seufzte er mit geschlossenen Augen, versuchte an nichts zu denken, nur dieses wundervolle Gefühl der Wärme zu geniessen. Dann lagen die sanften, weichen Lippen des Marshalls, erneut auf seinen, schmalen, von Stampede, so grausam verunstalteten; und verführten ihn, liessen Tex all das fühlen, was er versucht hatte, so krampfhaft zu verdrängen. Er schmiegte sich fester in die starken Arme, die ihn hielten, dichter an den heissen Körper. Vergrub seine Finger in dem starken Rücken und stöhnte in den Kuss: „Mehr, viel mehr... „

Brave Starr fühlte die Worte mehr, als das er sie hörte, schlang seine Arme fester um Tex und liess sich vorsichtig mit ihm auf den Boden nieder. Wie aus dem nichts, fand er sich in golden glimmenden Gras wieder, so weich wie Seide. Und warm. So warm, wie der Mann in seinen Armen, der vertrauensvoll in seine Augen blickte.. Langsam, glitt er mit seinem Mund, von dessen Lippen, über den wundervollen, schlanken Hals. Fuhr sanft mit seiner Hand zu Tex' Hemd, begann dieses, von oben nach unten auf zuknöpfen, jeden befreiten Fleck, lavendelfarbener Haut mit erneuten sanften Küssen bedeckend.
Tex unter ihm, hatte den Kopf nach hinten fallen lassen, die Augen geschlossen und bog sich ihm, mit einem leisen Stöhnen auf den Lippen, entgegen, vergrub seine Finger fester in Brave Starrs Rücken.
Brave Starr, verlor sich in dem Geschmack, der ihn durchflutete, Tex, Tex, Tex, einfach nur Tex Hex, pur und unverfälscht. Er rutschte tiefer, streifte sanft die Hose seines Geliebten, über dessen Hüfte, folgte seinen streichelnden Händen, mit seinem Mund. Kleine Küsse und zarte Bisse auf den schmalen Hüftknochen verteilend, genoss Brave Starr Tex' Reaktion auf ihn: Dessen leises Stöhnen, das schwache keuchen, die Finger, die sich fest in seine Schultern und in sein Haar gruben; und das Beben welches Tex durchlief, als er seine Lippen, sachte, vorsichtig und etwas scheu, um dessen Erregung schloss.

Tex Hex, stöhnte laut und kehlig auf, als der Marshall, ihn in seinen Mund gleiten liess. Nicht, wollte er schreien. Nicht, wenn du das Tust... Und dann zerstob die Welt um ihn in goldenen Funken und Wellen der Seligkeit, schwemmten ihn davon.
Als er wieder zu sich kam, lag Brave Starr halb auf seiner Brust, blickte ihn mit einem Blick voller Liebe an und leckte sich seine Lippen.
„Weisst du, ich glaube, ich liebe dich schon so lange...“
Tex' Augen weiteten sich, was hatte Brave Starr da eben gesagt?
„Ich liebe dich, Tex Hex!“

Brave Starr, flüsterte es andächtig, liess sich die Worte auf der Zunge zergehen:
„Ich liebe dich, Tex Hex!“
Er konnte sehen, wie das Gesicht seines Desperados, Helden, Magiers, Geliebten, einen seltsam anmutenden, weichen Ausdruck an nahm – und er, Brave Starr, fand ihn einfach nur wunderschön.
Dann, hauchte Tex Hex leise: „Ich liebe dich mein Marshall.“
Brave Starr, schloss ihn fest in die Arme, schmiegte sich dicht an ihn und fühlte sich so zu Hause, wie nie zuvor.



SATISFACTION

Brave Starr, strich sanft durch das schulterlange, weisse Haar. Es fühlte sich an wie reinste Seide und, es roch nach Zitrone. Tex hatte den Kopf an seine Brust gelehnt und die langsamen, ruhigen Atemzüge, verrieten Brave Starr, dass sein Liebster eingeschlafen war. Er lächelte, so, wie sie hier sassen, auf seinem Bett; Tex' halb auf seinem Schoss, den Kopf an seiner Brust und eng angekuschelt; so, hätte er ewig sitzen können.

Tex Hex gähnte genüsslich und schmiegte sich noch ein wenig dichter an die breite Brust seines Marshalls, der ihn auch sogleich etwas fester an sich drückte. „Morgen...“ murmelte Tex verschlafen und blinzelte zu Brave Starr hoch, „...wie lange...“ er wurde durch einen sanften, süssen Kuss unterbrochen. Mhm – daran, konnte er sich wirklich gewöhnen.

Brave Starr, löste sich sanft von Tex' Lippen und gab ihm die Antwort, auf die unterbrochene Frage: „Fünf Stunden. Am Stück und ohne...“ diesmal, war es Tex der ihn mit besorgter Stimme unterbrach: „So lange? Dein armer Rücken, Marshall.“ Brave Starr lächelte selig, es fühlte sich so gut an, zu wissen, zu spüren, dass der andere sich um ihn sorgte. Er zog Tex noch dichter an sich, als der sich von ihm lösen wollte und protestierte: „Nein, bitte bleib genau da, wo du bist, Tex!“ Der Mann in seinen Armen, seufzte erleichtert auf und kuschelte sich erneut an. „Danke...“ leise und liebevoll verlor sich das Wort in dem dunklen Raum.

Als Tex Hex erneut erwachte, lag das Zimmer im dämmerigen Licht, des frühen Morgens. Und Brave Starr hatte sich unter ihm, auf den Bauch gerollt, die Nase im Kissen vergraben und schnarchte leise. Tex, lächelte und richtete sich vorsichtig, geräuschlos in eine kniende Position auf. Dann, fiel sein Blick, auf Brave Starrs nackten Rücken. Einen langen Moment starrte nachdenklich er auf die drei Narben, die seine Peitsche damals, auf der dunklen Haut hinterlassen hatte. Er streckte seine Hand aus und strich sanft mit den Fingerspitzen über das grosse H. Brave Starr, gab ein leises Seufzen von sich und räkelte sich genüsslich in sein Kissen. Tex, lächelte und wiederholte seine Liebkosung, doch diesmal mit seinen Fingernägeln. Der Mann, mit der Nase im Kissen, stöhnte gedämpft auf. Tex' Lächeln, wurde zu einem Grinsen, dann beugte er sich über den Marshall und biss ihn sanft in den Nacken.

Brave Starr, fühlte, bereits im Halbschlaf, wie Tex mit seinen spitzen Nägeln, über die Narben, sein H auf dem Rücken, strich. Er stöhnte wohlig auf. Dann, bohrten sich die scharfen Zähne seines Geliebten in seinen Nacken und er keuchte auf. Als er erneut Tex' scharfe Krallen, die über seinen Rücken kratzten, fühlte; hob er sich jenen entgegen.

Erfreut, bemerkte Tex, wie sein Marshall, sich ihm entgegen hob; und versenkte seine Zähne aufs neue in dessen Nacken, übersäte ihn mit sanften, harten, leidenschaftlichen Bissen und strich ihm zugleich mit seinen Krallen über die schmalen Hüften. Brave Starr, stöhnte laut auf und begann sich unter Tex zu winden, suchte mehr von dessen Nähe. Tex, konnte dem Angebot, mehr schlecht als recht, widerstehen, kniete sich ganz über Brave Starr und verstärkte seine Bemühungen noch, in dem er seine Krallen in die empfindlichen Lenden seines Marshalls schlug.

Brave Starr, stöhnte laut, kehlig; richtete sich auf alle Viere auf und drängte sich heftig nach hinten, gegen Tex' erhitzten Körper. Dann vollführte er einen herausfordernden Hüftschwung.

Tex entwich ein lüsternes Knurren, als sein geliebter Marshall, sich fordernd und sehr, sehr hitzig, an ihm rieb und in einem rauen, verlangenden Ton seinen Namen stöhnte: „Teeex...“
Sein letzter Rest Vernunft, machte das er davon kam; und er stürzte sich auf seinen Geliebten. Verbiss sich aufs neue in dessen rechtem Schulterblatt, bohrte seine Zähne langsam und genüsslich, tief in den Muskel unter der weichen Haut.

Brave Starr, keuchte zwischen Schmerz und Lust gefangen, krallte sich in die Lacken und schrie erstickt auf, als Tex sich heftig in ihm versenkte.
Wie er diese Seite an seinem Tex liebte, diese wilde ungezähmte Leidenschaft. Dieses Sich-nehmen-was-man-will-und-zwar-sofort. Diese Wildheit. Diese Wildheit, die ihn schon beim ersten Mal, so haltlos mitgerissen hatte, sein Denken fortgeschwemmt hatte und es jedes mal, aufs neue tat.
Er hisste auf, als Tex sich in ihm zu bewegen begann, ohne ihm Zeit zu lassen sich an ihn zu gewöhnen. Dann legten sich die schlanken, sehnigen und so unglaublich warmen Finger, des Ex-Desperados um seine Erregung, begannen ihn wild zu kneten und die harten Stösse trafen zielgenau, jenen besonderen Punkt, tief in ihm. Und der Marshall, bäumte sich auf, lehnte sich nach hinten, gegen Tex' Brust und schrie – als Tex die Zähne in seine Schulter schlug –, laut seinen Höhepunkt hinaus.

Mit einem Knurren, das dem Schrei seines Marshalls in nichts nachstand, liess Tex sich fallen, verströmte sich tief in seinem Liebsten und brach dann mit ihm in den Armen keuchend auf dem Bett zusammen.

Lange, waren nur hastige, unregelmässige Atemzüge zu hören, dann, durchdrang die träge, gedämpfte Stimme Brave Starrs die Stille: „Guten Morgen, du irrer Bastard!“ direkt an Tex' Wange und in einem rauen Ton, der seine Worte zu einer Liebeserklärung werden liess.
„Guten Morgen, MEIN Marshall...“ Tex' Stimme, klang dunkel, sanft in Brave Starrs Ohr.
Langsam, drehte sich der Marshall in Tex' Armen um, blickte ihm in die roten, glimmenden Augen und hauchte ihm einen sanften Kuss auf den Mund, den Tex augenblicklich erwiderte.

Kaffeegeruch lag in der Luft, als Brave Starr, nur mit einem Handtuch um die Hüften und nassen Haaren aus dem Badezimmer kam. Lächelnd, blickte er zu Tex hinüber, der an dem viel zu kleinen Tisch sass; auf dem alles, was man für ein gutes Frühstück brauchte, stand. Er legte den Kopf schief und schickte seinem Lebenspartner einen Blick, unter halb gesenkten Lidern zu: „Danke...“
„Bitte..“ entgegnete der mit einem sanften Lächeln und widmete sich wieder seiner Kaffeetasse.

Es war erstaunlich, wie schnell man sich an etwas gewöhnen konnte. Einen freundlichen Tex Hex zum Beispiel. Oder daran, dass man mit einem Mal nur noch halb so viele Freunde hatte wie zuvor; und der eigene Vater nicht mehr mit einem sprach. Oder, dass man sich in einen grossen, grünen, vierzehn Tonnen schweren Hünen, Rigelaner, Barkeeper und Ex-Piraten verliebt hatte.
J.B. noch Mc Bride grinste. Das, mit den vierzehn Tonnen, hatte sie beide, zu Anfang vor eine wahre Herausforderung gestellt. Doch auch diese, hatten sie beide mit Erfolg gemeistert. J.B.s Grinsen, wurde zu einem seligen Lächeln, als sie ihre Hand auf den sichtbaren Beweis, ihres Erfolges legte und sanft über ihren runden Bauch strich. „Gleich beim ersten Mal...“ hauchte sie verträumt und zuckte zusammen, als sich der Backofen mit einem Piepsen bemerkbar machte.

Thirty-Thirtys Blick, lag nachdenklich auf dem Ex-Desperado, der vor ihnen her, auf Starr Peak zu ritt und er schüttelte kurz seine Mähne. Irgendwann, vor gut einem halben Jahr, hatte sein bester Freund und Vorgesetzter, ihm und Fuzz, gebeichtet, was wirklich zwischen ihm und Tex Hex lief – nicht das das, nach dessen Auftritt, auf dem Raumhafen, noch nötig gewesen wäre.
Thirty grinste dreckig, bei der Erinnerung daran, wie halb Fort Kerium die beiden Männer auf der Rampe, einfach nur schockiert angesehen hatte. – Im Gegensatz zu denen, hatte er ja selbst mitbekommen, wie Tex Hex gegen Stampede, unter Einsatz seines Lebens, Seite an Seite mit Shaman gekämpft hatte. Also, war ihm die Antwort auf Brave Starrs Frage, die an ihn und Fuzz gerichtet gewesen war nicht wirklich schwer gefallen. „Also, werdet ihr weiterhin, für mich arbeiten?“ Hatte der Marshall sie beinahe schüchtern gefragt. Thirty-Thirty und Fuzz, hatten zeitgleich und sich vollkommen einig, bestimmt geantwortet: „ Selbstverständlich Marshall, du bist doch unser Freund!“
Und nun, fragte sich Thirty-Thirty, ob Tex Hex, schon immer so gewesen war wie er sich nun gab:
Zwar immer noch aufbrausend, SEHR besitzergreifend und überaus unfreundlich, wenn er jemanden nicht mochte. Aber eben, auf der anderen Seite, durch und durch ehrlich und loyal, wenn es sich um seine Freunde handelte. Zu dem, legte der Ex-Desperado und heimliche Held, eine aussergewöhnliche Weisheit an den Tag – und eine schier endlose Geduld, wenn es darum ging, die vielen Fragen von Fuzz, bezüglich der Technik des Hexagons zu beantworten.
Thirty, wurde aus seinen Gedanken gerissen, als sich Brave Starr, zu seinem Ohr beugte und Fragte: „Hey, Partner, wollen wir den beiden da vorne, mal zeigen, wie hübsch wir von hinten aussehen?“
Mit einem Lachen, bäumte Thirty-Thirty sich auf und fegte los, derweil der Marshall auf seinem Rücken, Tex, als sie an dem vorbei stürmten, zu rief: „Auf den Letzten, wartet der Abwasch!“

Shaman blickte auf die sich schnell nähernde Staubwolke und ein breites Strahlen erschien auf seinem Gesicht. Dann, kamen sie also zusammen, um ihn abzuholen, sein Junge und dessen Partner.
Er war sehr froh, dass Tex Hex, den Kampf so erstaunlich gut überstanden hatte. Soviel hohe Magie, wie der andere gegen Stampede mobilisiert hatte – es war unglaublich gewesen. Selbst er, hatte nur staunen können. Zu dem, war sich Shaman sicher, das niemand ausser einem, der bereit war, sich selbstlos zu Opfern, so etwas entfesseln konnte.
Und dieser Mann, liebte seinen Ziehsohn.
Und noch viel besser, sein Ziehsohn, erwiderte diese Liebe.
Shaman, machte sich gemütlich auf den Weg nach unten zum Ausgang seines Heimes um auf die Beiden und Thirty-Thirty zu warten.
Tex Hex, erreichte den Peak, als Erster, bremste Skullwalker – er hatte sich einfach nicht von ihm trennen können – direkt vor Shaman ab und wollte eben aus dem Sattel steigen, als Brave Starr und Thirty-Thirty ankamen. Der Hippodroide, zeterte mit einem unterdrückten Lachen: „Fliegen, Tex, gilt nicht!!“
„Aber, aber, du weisst doch: Einmal Desperado, immer Desperado!“ lachte Tex und lies sich vorsichtig auf den Boden runter. Dann wandte er sich zu Shaman und dieser, begrüsste ihn mit einer herzlichen Umarmung und den Worten: „Willkommen zu Hause, Freund!“

Brave Starr hatte, nachdem er ebenfalls mit einer herzlichen Umarmung begrüsst worden war, Shaman auf Thirtys Rücken gesetzt und sich selbst, hinter Tex Hex auf Skullwalker geschwungen.
„Wir müssen uns etwas beeilen, dein Bewährungshelfer, wartet bestimmt schon auf dich Tex!“ schrie er gegen den Wind in dessen Ohr. „Ja,ja!“ maulte Tex, „Wird halt heute etwas Geduld haben müssen, der gute Handlebar.“
Brave Starr, konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, Handlebar, als Bewährungshelfer für Tex einzusetzen, war eine der besseren Ideen der Richterin gewesen. Dann hörte er Tex Stimme: „Wobei, wenn es wieder J.B.s Apple Pie gibt...“ und schon wurde Skullwalker etwas schneller.

Handlebar, stand in der Küchentür, sein Blick ruhte auf Jolinda Belinda die eben einen, herrlich duftenden, Apple Pie aus dem Ofen zog; und zum wiederholten Mal, fragte er sich, womit er dieses Glück verdient hatte. Dann bemerkte J.B. ihn und wandte sich um, glücklich strahlte sie ihn, Handlebar an. „Hallo Grosser, hast du deinen Saloon, für den Abend übergeben?“
Langsam, kam J.B. auf ihn zu und er zog sie vorsichtig in seine Arme, drückte ihr einen sanften Kuss auf die Nase und erwiderte: „Ja, habe ich, Judge...“
Als sich J.B. als Erwiderung, seines Kusses nur fester an ihn schmiegte, hob er sie hoch und trug sie aus der Küche.
Bis ihre Gäste kamen, war noch eine Menge Zeit.




Wer werden will, was er sein soll, muss lassen was er ist.


Alles, ausser meiner Phantasie, gehört Lou Scheimer Und/oder Filmation Associates.


MAVERICK

Abendessen, mit der Familie.
So, nannte Tex Hex, diese vierzehntägigen Treffen, mit seinem „Bewährungshelfer“ bei sich. FAMILIE; es hörte sich nicht nur gut an, es FÜHLTE sich auch gut an. Er schickte einen liebevollen Blick zu Brave Starr hinüber, welchen der auch prompt, über seine Nachspeise hinweg, mit einem Lächeln honorierte.
Er, musste heute noch etwas klären. Nein, er MUSSTE nicht, es war ihm ein Anliegen, es war ihm wichtig. Und es hatte eine Menge, mit dem H auf dem Rücken, seines Lebensgefährten zu tun.
Dieses überdeutliche Zeichen, seines Begehrens, den anderen, mit Haut und Haaren zu besitzen, als er noch von der „dunklen“ Magie Stampedes beherrscht wurde. Er erschauerte.
„Ist was Tex?“ J.B.s Stimme klang besorgt, also schüttelte er nachdrücklich den Kopf.
J.B. nickte, schien ihm nicht zu glauben, fragte jedoch, zum Glück, nicht weiter.
Er schweifte in Gedanken, zurück zu dem Gespräch, das Brave Starr und er, nach einer besonders liebevollen Nacht geführt hatten.
Er, Tex, hatte sanft über die Narben gestrichen und leise gehaucht: „Ich könnte sie mit Magie entfernen... es wäre so als ob sie nie da gewesen....“ da, hatte Brave Starr sich unter seiner Hand umgedreht und ihn mit einem so funkelnden Blick angestarrt, dass ihm ganz anders wurde. Und dann hatte der Marshall ihn angefahren: „Unterstehe dich, Tex Hex! DAS ist dein BRANDZEICHEN! WEHE, du kommst, auch nur noch einmal, auf so eine idiotische Idee!“ Dann hatte Brave Starr seine Arme um Tex' Nacken geschlungen und mit rauer Stimme gehaucht: „Zu dem, liebe ich es, wenn du darüber kratzt...und – ich liebe dich.“
Tex bemerkte, wie ihn die anderen anstarrten.
Er seufzte lautlos, das, war die andere Seite einer Familie: Man hatte ständig Personen – manchmal auch Hippodroiden – um sich, die einem beobachteten, auf einem achteten. Besonders, wenn man grundlos seufzte.
Er holte tief Luft und sprach einfach drauflos: „Ihr alle wisst, dass Tex Hex ein Pseudonym war...“
„War?!“ horchte Brave Starr auf.
„Ja, war!“ bestätigte Tex Hex und redete schnell weiter, begleitet, von fliegenden Händen – er war nervös: „Ich würde es gerne eintragen lassen, Anstelle meines Geburtsnamens.“
„Aber, aber, wieso?!“ dieser Einwand, kam von J.B. die ihn verständnislos anblickte. Tex lächelte leicht, als er erklärte: „Mit meinem alten Namen, meiner alten Persönlichkeit, verbindet mich beinahe nichts mehr. Aber, zu Tex Hex, gehört Brave Starr.“

Brave Starr hörte Tex' Worte und wusste, wie er so oft wusste, was der andere dachte, das sein „Brandzeichen“ daran Schuld war – und anstelle, dass er sich schuldig fühlte, war da nur wieder dieses wunderbare, warme Gefühl, der Liebe, die ihn durchflutete.
Tex, wollte Tex Hex sein, BLEIBEN – und das nur für ihn.
Als ob es für seinen Ex-Desperado und Lebenspartner, nicht schon schwierig genug war, sich ein neues Leben aufzubauen. Nein, er wollte es auch noch mit dem Stigma dieses Namens tun. Ehe der Marshall sich versah, hatte er schon eingeworfen: „Du kannst ES auch weg machen... wenn..“
Tex, schickte ihm einen bitterbösen Blick zu, er verstummte, nickte und kurvte seine Lippen zu einem verstehenden Lächeln. „Danke, Tex Hex!“ sagte er dann mit weicher Stimme.

Nicht, dass J.B. und Handlebar, oder Shaman die Reaktion, von Brave Starr verstanden hätten, aber es schien den Beiden damit ernst zu sein. „Ich kann das nicht genehmigen, ohne Rücksprache, mit dem obersten Richter, dieses Raumquadranten..“ J.B. wartete einen Moment auf die Reaktion von Tex Hex, als der nur mit den Schultern zuckte, sprach sie weiter: „Es gäbe da aber noch eine Andere Möglichkeit, für die ich keine Rücksprache nehmen müsste: Du könntest das HEX, einfach als Namenszusatz, registrieren lassen. Und Tex, tja, das ist halt dann ein Übername...“

Brave Starr lachte leise. „Genau genommen, ist Tex, sowieso nur die Abkürzung seines Vornamens!“ der Marshall hatte bei seiner Aussage J.B. angeblickt, deshalb, entging ihm Tex' Schmollmine.
„Wie ist denn dein richtiger Name?“ warf Handlebar neugierig ein. Tex, wollte antworten, aber Brave Starr, kam ihm zuvor:
„ Texas Maverick!“ der Marshall, liess sich den Namen, auf der Zunge zerfliessen.
Tex, verdrehte die Augen.

„Wie ein entlaufenes Rindvieh?!“ Handlebar, hätte sich ohrfeigen können, aber, es war ihm so raus gerutscht. Entschuldigend, blickte er zu Tex hinüber. Der, starrte ihn aus glühenden Augen an, auf seiner Stirn, hatte sich eine steile Falte gebildet und seine Zähne knirschten.
Handlebar setzte zu einer Entschuldigung an.

Tex, hörte Handlebars Feststellung, sah dessen selten dämlichen Gesichtsausdruck, versuchte mühselig, um seine Beherrschung zu ringen – und brach nach einigen Augenblicken, in schallendes Gelächter aus.
Alle, am Tisch, starrten ihn ungläubig an.
„Rindvieh, manchmal schon...“ prustete Tex, „...aber entlaufen? Wenn ich das richtig sehe, wurde ich eingefangen...“ Dann, schüttete er sich erneut vor Lachen aus.

Brave Starr grinste, er hatte schon gefürchtet, einen ernsten Streit schlichten zu müssen. Das Tex die Sache so zum lachen fand, DAS, hätte ER sich eigentlich denken können. So war er eben, der „neue“, der wahre Tex. Laut, sagte er: „Texas Hex Maverick!“

Der erwähnte, blickte mit Lachtränen in den Augenwinkeln zu Brave Starr hinüber.
Der Marshall, wiederholte: „Tex Hex Maverick...“ hatte dabei ein dunkles Timbre in der weichen Stimme, dehnte die Es, hauchte das H, und rollte die Rs, Tex erschauerte ungewollt. Manchmal, fiel es ihm ja so schwer, sich zu beherrschen. Und, er wusste, sein Blick, sprach für den Marshall Bände.

Brave Starr, sah den Blick, den ihm Tex zuwarf und las darin, sein Schicksal, für die kommenden, nächtlichen Stunden, konnte der Versuchung nicht widerstehen und raunte noch einmal den Namen: „Tex Hex Maverick...“ dann meinte er leise: „ Einverstanden, Tex?“ Der, nickte nur.

Brave Starr, hakte sich bei Tex Hex unter. Sie waren auf dem Heimweg. Auf dem Heimweg, von einem netten Abendessen unter Freunden, ihrer Familie. Thirty, hatte sich angeboten Shaman, nach Hause zu bringen, also, hatten sie Beide, genug Zeit, ganz gemütlich zu seiner Dienstwohnung zu schlendern.
Er seufzte leise, beim Gedanken, an seine Wohnung, sie war so klein und beengt.
„Ist was Marshall?“
Der lächelte – verrückt, wie sehr sich Tex manchmal um ihn sorgte – und antwortete, leise, so, dass die sie anstarrenden Bürger, nichts hörten: „Können wir umziehen, Tex?“

Tex Hex blieb mitten im Schritt stehen und wandte sich seinem Marshall zu: „Wann immer du willst Brave Starr. Wo hin auch immer du willst...“ sein Liebster, strahlte ihn an, „...aber bitte mit Wanne!“
Brave Starr grinste ihn an und wiederholte: „Mit Wanne! Grosser Wanne! Versprochen!“
Der Ex-Desperado, lies sein Pendant, zu einem strahlenden Lächeln sehen, zog den Marshall in seine Arme und lehnte seine Stirn an dessen. So, standen sie eine Weile einfach nur da, auf dem Bürgersteig, der Mainstreet. Dann durchbrach die sanfte Stimme des Marshalls, die Ruhe: „Nach Hause?“
„Bett!“ bestätigte Tex.

Eng umschlungen, die Arme, um die Mitte des jeweils anderen, in einen sanften Kuss vertieft, materialisierten sie in ihrem Schlafzimmer.
Brave Starr, seufzte leise. Diese Magie, so warm und hell. So anders, als die dunkle, die Tex früher benutzt hatte. Kein Rauch, wenn sie verschwanden, keine grellen Blitze; und neulich, hatte er seinen Helden, dabei erwischt, wie er die alte, vertrocknete Zierpflanze, in seinem Büro zum erblühen brachte.
Langsam, hob er seine Hand zu Tex' Gesicht, strich sanft, mit den Fingerspitzen über dessen Wangenknochen, liess die Finger, vorsichtig über die beinahe nicht mehr vorhandenen Lippen wandern, danach erneut nach oben, um zärtlich über Tex' nun geschlossene Lieder zu fahren. Tex seufzte leise, als Brave Starr unendlich sanft über seinen Schnurrbart strich und dann seine weichen Lippen auf Tex' leicht geöffneten Mund legte.

Tex seufzte noch einmal, als Brave Starrs Lippen, sich nach einem langen, zärtlichen, Kuss von seinem Mund lösten, nur um dann die selbe Wanderung aufzunehmen, wie zuvor dessen Fingerspitzen; und er schmiegte sich dichter an ihn. „Brave...“ raunte er leise, „...was?“
Der Marshall gab ein leises: „Schht!“, von sich und fuhr mit seiner Liebkosung fort, liess seine Zunge sanft, von Tex' Gesicht, über den schlanken Hals nach unten gleiten und bohrte sie sachte in dessen Halskuhle. Dabei strich er immer wieder sanft mit seinen Händen über Tex' geschundenen, vernarbten Rücken, zog dessen Hemd aus der schwarzen Hose, schob es ihm über den Kopf und drängte ihn rückwärts auf ihr Bett.

Brave Starr hatte Tex auf ihr Bett geschoben und kniete sich über ihn, auf ihn. Dabei liess er seine Lippen, Zähne und Hände keine Sekunde von der wundervollen, weichen, lavendelfarbenen Haut. „Tex...“
„Hm?“ leise, beinahe nur ein Seufzen.
„Ich...“ dem Marshall, versagte die Stimme.

Was, war denn nun? Tex, kehrte langsam aus seiner Verzückung, zurück in die Wirklichkeit. Was, hatte sein Marshall nur? Sanft und mit der seiner Hand, durch dessen rabenschwarzes Haar streichelnd, fragte er: „Brave? Was ist? Du weisst: Keine Geheimnisse...“
Sein Partner blickte ihn, aus beinahe schwarzen Augen, an und erwiderte: „Ich...Ich...“

Brave Starr zögerte, liess seine Hände sanft über Tex' Bauch zu dessen Hintern wandern. Und dann, hatte sein Schurke verstanden.

Manchmal brauchten sie keine Worte, schon gar nicht in solchen Dingen. Tex, hatte in der Sekunde verstanden, wo die Hände seines Marshalls, nach unten wanderten; und der ihn mit diesen, vor Lust dunklen, Augen anblickte und tatsächlich dabei auch noch errötete. Er liess einfach seine Beine soweit auseinander gleiten, dass sein Marshall, keine andere Möglichkeit mehr hatte als dazwischen zu rutschen.
Dann, liess er sich das schwarze, weiche Haar durch die Finger fliessen und schob zugleich seine freie Hand unter Brave Starrs enges Rollkragenshirt, sein Marshall seufzte leise auf und drängte seine Lenden fester gegen ihn, was ihnen beiden ein leises Stöhnen entlockte. Tex zog dem Marshall das Shirt über den Kopf, zog ihn soweit zu sich hinunter, dass er dessen Hals mit sanften Bissen kosten konnte.

Brave Starr seufzte selig, als Tex so unendlich sanft an seinem Hals knabberte, dass sich sein ganzer Körper mit einer Gänsehaut überzog und er schmiegte sich noch dichter an ihn.
Haut auf Haut, die Wärme zu fühlen, den Herzschlag im Gleichtakt und die Sehnsucht schier unstillbar. So, und nicht anders fühlte sich das Glück an, die Liebe.
„Seltsam...“, dachte er als er sich seiner Hose entledigte und hungrig Tex dabei zu sah, wie der sich auszog, „...er leuchtet, strahlt golden.“
Dann zog ihn SEIN Tex, zurück auf sich, hob sich ihm entgegen, schlang seine Beine um ihn – und Brave Starr, versank in einer Woge, Glückseligkeit und Liebe.

Ende

Hm, ich werd immer sülziger, aber ich liebe es romantisch...
Zu dem, gefällt es mir so.

Da, unten drunter *nach unten zeigt* hats noch ne Anmerkung...

Im englischen Sprachgebrauch ist ein Maverick eine Person, die Unabhängigkeit in Denken und Handeln zeigt, ein Non-Konformist oder Rebell. Wird gelegentlich auch für Aussenseiter verwendet.



BUILD ME A HOME


Brave Starr ging in die Knie, hob eine Handvoll Erde auf und begutachtete sie prüfend, zerrieb sie zwischen den Fingern, schnupperte daran und liess sie zu guter Letzt, zurück auf den Boden, von Starr Canyon rieseln. Dann blickte er zu Tex: „Shaman hatte recht: Gute Erde.“
Tex hob die Schultern: „Wenn Shaman es sagt, hättest du es nicht zu prüfen brauchen...“
Brave Starr lachte, ergriff Tex' Hand und liess sich von ihm hoch ziehen, lehnte sich an dessen Brust und drückte ihm einen Kuss auf. „Du hast ja recht...“ er klang dennoch skeptisch, „...nun, die Erde, mag ja gut sein, aber Wasser...“

Tex Hex, brachte seinen Marshall, mit einem erneuten Kuss zum schweigen, dann sagte er ernst: „Da,“ er zeigte nach unten auf den staubigen Boden, „Da, ganz tief unten, fliesst ein Fluss. Energie und Wasser.“
Brave Starr, blickte ihn irritiert an: „Tex, woher...Oh, Shaman!“
Tex,schüttelte sachte den Kopf: „Nicht ganz, eher unsere Magie. Ich kann das Leben da unten fühlen...“ Er, lächelte, als der Marshall ihn verwundert aus grossen, dunkelbraunen Augen ansah, „..es ist da unten, und wartet nur darauf, befreit zu werden.“

Brave Starr, sah die Begeisterung, in den roten, strahlenden Augen seines Partners und sagte entschieden: „Gut, das wird zwar eine Menge Arbeit, aber dann tun wir dem Fluss doch den Gefallen und befreien ihn. Wir besorgen uns die Arbeitsgeräte...“ er brach mitten im Wort ab, starrte ungläubig zu Tex. Der, stand nur einen Schritt von ihm entfernt, die Arme ausgebreitet, Handflächen nach oben, den Kopf in den Nacken gelegt, leise, fremde, seltsam perlende Worte murmelnd und erstrahlte gerade in hellstem, leuchtendem Gold.
Es war das erste Mal, dass Brave Starr, das Leuchten ohne Zuhilfsnahme, seiner Falkenaugen sehen konnte. Und dann, dann, konnte der Marshall es hören:
Tief unter seinen Füssen, erst nur von seinen Wolfsohren, wahrgenommen, dann immer lauter und näher, erklang die Antwort auf Tex' Worte. Da, griff die goldene Aura auf ihn über, spann ihn ein, zog ihn zu seinem Gefährten und der legte seine Arme um ihn – und Brave Starr, fühlte wie seine Tiergeister sich mit Tex' Magie verbanden.
Dann, nach einer schier endlosen, Zeit sah er den Fluss. Er kam, mit einem gewaltigen Rauschen. Er dachte noch, dass die hier weg müssten und dann, standen sie auch schon, umhüllt von einem Kokon, aus goldner Magie, mitten in dem reissenden Fluss.

Shaman, hatte das Rumoren, tief in der Erde, mehr gefühlt als gehört und dann, war das Feuer des Lebens, hoch auf aufgelodert und er hatte die gewaltige Energie gespürt, die eindeutig aus Starr Canyon kam.
Als er auf den Felsvorsprung getreten war und sah, was da unten geschah, lächelte er und stürzte dann zu seinem Telepromter. Er musste in Fort Kerium, Bescheid sagen, dass der Starr Creek kam.

Brave Starr, fand endlich seine Sprache wieder, hob zum sprechen an, doch Tex kam ihm zuvor: „Verzeih, WIR wollten nicht mehr warten...“
Der Marshall, schüttelte sachte den Kopf, sie standen in einem Fluss, um genau zu sein im Starr Creek, dem heiligen Fluss seiner Vorfahren, der sich vor Jahrzehnten schon unter die Erde begeben hatte; es war unglaublich.
Er hob langsam seine rechte Hand legte sie an Tex' Wange und hauchte dann einen Kuss auf dessen Mund: „Danke, mein Gefährte!“

Tex Hex Maverick, atmete erleichtert auf und legte seinen Kopf an die Schulter des Marshalls ehe er leise hauchte: „Bitte, gern geschehen, Brave Starr, Häuptling der New Cheyenne...“ sehr leise, fügte er an: „Kannst du uns aus dem Fluss bringen?“

Der Marshall bemerkte, endlich, dass der Mann in seinen Armen völlig erschöpft sein musste,und hob ihn auf seine Arme. Und dann, erst dann, als er mit seiner Pumageschwindigkeit, das Ufer erreicht hatte, erlosch die immer schwächer werdende, magische Umhüllung gänzlich.
Er lies sich da, wo er stand auf dem Boden nieder, den tief schlafenden Tex, in den Armen und blickte in das glitzernde Wasser, das von Minute zu Minute klarer wurde.
Das Wasser seines Volkes. Sein Wasser. Ihr Wasser.
Er war der Häuptling. Tex sein Gefährte.
Shaman, musste es nur noch besiegeln.
Er blickte auf den schlafenden Mann in seinen Armen, und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn.
Seine Entscheidung, stand fest.

J.B. war zufälliger weise, im Marshallsoffice, als der Anruf, von Shaman kam. Und NUR, weil es Shaman war, der anrief; und ihr diese unglaubliche Sache erzählte, sorgte sie umgehend dafür, dass alle, die sich durch Absicht oder Zufall, in dem alten Flussbett aufhielten, von Thirty-Thirty und Fuzz hinaus gescheucht wurden.
Dann wollte sie Handlebar holen, doch der wartete bereits mit seinem Gefährt auf sie. Nur wenige Minuten später, standen sie, wie viele der anderen Bürger, vor den Toren, von Fort Kerium und starrten gebannt in das Wasser, dass an ihnen vorbei floss.
„Können wir, an dem Fluss, ein Haus bauen?“ J. B. lehnte sich bei ihren Worten an die breite Brust des Rigelaners. Handlebar, lachte leise, grollend: „Wenn Brave Starr uns das erlaubt, von Herzen gerne...“

Tex, fühlte sich wunderbar leicht und ausgeruht, als er erwachte, blickte zu seinem Marshall auf und sein Blick fiel auf dessen verzücktes Gesicht. „Sieh mal Tex...“ der andere deutet an ihm vorbei, auf den Fluss. Tex folgte dem Blick seines Marshalls und sah, dass da wo das Wasser das Land berührte, bereits ein Hauch von Grün zu sehen war. „Die haben es auch nicht mehr ausgehalten...“ stellte er fest, als er sich mit Hilfe von Brave Starr, in eine sitzende Position brachte und sich mit dem Rücken an dessen Brust lehnte. „Du bist ein Wunder, mein Gefährte...“ Tex errötet heftigst und brummelte verlegen, als er diese Worte, von Brave Starr hörte: „Bin ich bestimmt nicht... DU, bist das einzige Wunder hier.“

Brave Starr lachte, küsste Tex in den Nacken und fasste sich ein Herz: „Texas Hex Maverick...“ hauchte er in dessen Ohr, Tex Reaktion, bestand in einem Erschauern und darin, dass er sich so umwandte, dass er Brave Starr in die Augen sehen konnte. Der Marshall – Häuptling – hob noch einmal an: „Texas Hex Maverick, die Geister, wählten dich zu ihrem Freund, der Schamane dich zu seinem Bruder ...“ Tex' Augen weiteten sich ungläubig, als Brave Starr, mit dunkler Stimme und in der alten Sprache der New Cheyenne, weiter sprach: „Ich, Brave Starr, Häuptling der New Cheyenne, ich, frage dich: Wählst du mich zu deinem Gefährten?“ Brave Starr atmete erleichtert aus, er hatte es noch zusammen bekommen, irgendwie, den rituellen Text.

Tex, starrte Brave Starr ungläubig an, DAS, hatte er nicht erwartet, bei aller grenzenloser Liebe nicht. Nicht einen rituellen Antrag, einen, der durch Magie verband was zusammengehörte.
Jetzt, wusste er zumindest, weshalb er in letzter Zeit, Shaman damit genervt hatte, ihm die alte Sprache der New Cheyenne beizubringen. Er suchte die richtigen Worte zusammen.

Brave Starr, blickte erwartungsvoll, in Tex' Augen. Er wusste, dass der andere die Worte verstanden hatte, aber so lange wie der zögerte, bekam er es langsam mit der Angst zu tun, Tex könnte ablehnen.
Da, antwortete Tex ihm, in der alten Sprache und mit den rituellen Worten.
Und Brave Starr konnte ihn nur fassungslos anstarren.
Und plötzlich, war Tex ihm ganz nah, durch und durch; und er wusste, dass die alte Magie sie für immer verbunden hatte.



HOMELAND

Tex Hex, schob die letzten, gehackten Zwiebeln, in die grosse Schüssel mit dem Kartoffelsalat und grinste zufrieden. Dann, liess er seinen Blick, über den Rest des Essens schweifen: Fleisch? Da.
Gemüse? Da. Nachtisch? Seine Gedanken, schweiften ab, zu seinem Marshall.
Er wurde vom Geräusch der sich öffnenden und wieder zuschlagenden Tür und schnellen festen Schritten, die sich auf ihn zu bewegten, aus seinen Tagträumen gerissen.
„Oh, Mist!“

Brave Starr starrte seinen Ex-Desperado amüsiert an, und schmollte gespielt: „Oh, Mist?! Also, wenn du dich SO freust, geh ich wieder...“ Dann, machte er auf dem Absatz kehrt. Das hiess: Er WOLLTE, den weit kam der Marshall nicht.

Tex, hörte, was sein Partner sagte, fuhr herum, packte ihn mit seinen, langen, sehnigen Finger am Kragen, zog ihn zu sich heran und verpasste ihm einen leidenschaftlichen Kuss. Dann raunte er in dessen Ohr: „SO, sehr, freue ich mich...“

Der Marshall, seufzte leise, schlang die Arme um seinen Tex, schmiegte sich dicht an ihn und bettelte mit einem Blick, um einen weiteren, dieser verzehrenden Küsse.
Als Tex, sanft über seine Lippen leckte, hiess er dessen Zunge, mit einem erneuten Seufzen, willkommen.

Tex Hex, liess seine Hand, vom Kragen seines Geliebten, in dessen Nacken gleiten, zog ihn fester in den Kuss, drängte sich gegen ihn und begann dann mit seiner freien Hand, an dessen Uniformhemd zu zerren. Brave Starr, schien seine Bemühungen zu bemerken, denn er löste sich kurz von Tex um sich das Hemd über den Kopf zu ziehen. Es landete irgendwo auf dem Küchenboden, während sie sich bereits wieder in den nächsten Kuss stürzten und sich aneinander krallten.

Bebend vor Verlangen, drängte Brave Starr seinen Partner rückwärts, gegen ihre Anrichte, schob ihn darauf, riss ihm Schürze und Hemd vom Körper, stürzte sich – begleitet, von einem leisen, kehligen Knurren – mit Lippen und Zähnen auf dessen Brust.

Als Brave Starr, seine Lippen um eine seiner empfindlichen Brustwarzen legte und daran knabberte, konnte Tex nichts anderes mehr tun, als seine eine Hand – die andere brauchte er um sich abzustützen – in dessen schwarzer, langen Mähne zu vergraben, sich ihm entgegen zu heben, den Kopf nach hinten fallen lassen und ein leises Stöhnen von sich geben. Dann nestelten Brave Starrs Finger an seiner Hose herum – und Tex, entschied sich, seine Magie zu benutzen.

Brave Starr, fühlte die ihm wohlbekannte, Wärme die über ihn glitt und ihn bis in sein Innerstes zum Vibrieren brachte, knurrte erneut leise und begann Hals und Schultern, seines Magiers, mit leidenschaftlichen Bissen zu bedecken.

Tex, stöhnte haltlos, schlang seine Beine um die Hüften seines Marshalls, zog ihn somit noch dichter an sich und keuchte verlangend: „Lass... mich...nicht...warten...“ und fügte, als Brave Starr nicht wie gewünscht reagierte, ein beinahe winselndes: „Bitte!“ an.

Brave Starr, verlor die Kontrolle über sich in eben jenem Moment, als sein Geliebter unter ihm, mit rauer, flehend winselnder Stimme, ein langgezogenes Bitte, von sich gab.
Er packte ihn fest an den Hüften, dann, sah er das Salatöl, lies noch einmal kurz los – was ihm ein enttäuschtes Knurren einbrachte – zweckentfremdete das Öl, packte erneut die schmalen Hüften, seines Liebsten und stiess sich mit einem lauten Stöhnen, tief in ihn.
Tex, verkrallte sich augenblicklich in seinen Schultern, schrie tief und erlöst auf. Dann begann er sich zu bewegen und Tex, schmolz in seinen Armen, wand sich vor Lust, stöhnte und wimmerte leise.
Wie Brave Starr es doch liebte, seinen Ex-Desperado, in den Wahnsinn zu treiben.
Denn, es trieb IHN in den Wahnsinn.

Als sie aus ihrem Rausch erwachten, suchte Brave Starr, Tex' Blick, hauchte leise: „Ich liebe dich...bin ganz verrückt nach dir...“
Tex, lächelte, schmiegte sich dichter an ihn und flüsterte rau: „Immer noch?“
„Für immer!“ antwortete der Marshall bestimmt, fügte dann an: „Und du?“

Tex Hex, seufzte glücklich und antwortete, wie jedes mal, seit vier Jahren: „Für immer und länger, mein Häuptling!“

Brave Starr, trug mit Hilfe seiner Bärenkräfte, ihren grossen, massiven Holztisch vom Esszimmer, durch die Küche, auf die Veranda, hinaus, als Tex, mit nassen Haaren und frischen Kleidern in der Küche erschien. Der Marshall, schien für einen Moment, den Tisch zu vergessen, starrte Tex an, riss sich dann angestrengt los und brachte den Tisch dahin, wo er hin sollte.

Tex lachte leise, schnappte sich die Salatschüssel und brachte sie nach draussen.
Als endlich alles, Tisch, die beiden Bänke, Stühle, Essen und Smoker, bereit stand, reichte er seinem Marshall eine Flasche Bier, wartete, bis sich der auf einen der Holzstühle gesetzt hatte und setzte sich dann, umsatndslos, auf dessen Schoss. Bevor Brave Starr etwas sagen konnte zischte er schon: „Mein Hintern...“

Brave Starr, lachte leise, hielt seinem Ex-Desperado und Helden, seine Bierflasche hin: „Magst du?“ Der gefragte, schüttelte nur abwesend den Kopf und entgegnete: „Meinst du, wir haben alle zwölf Platz?“
„Natürlich, wir setzen die Mc. Brides, einfach auf die Bänke, Shaman und den Doc dazu und der Rest nimmt sich die Stühle...“
Tex, nickte und murmelte: „Ist schon seltsam, Handlebar, als einen Mc. Bride zu bezeichnen...Aber, verständlich, dass er J.B.s Familiennamen an nahm. Wenn man seine Vergangenheit bedenkt.“
Brave Starr nickte nur: „Ja!“ nach einer kurzen Pause, setzte er hinzu: „Und gut, dass Angus, doch noch vernünftig wurde.“
„Auch wenn es zwei Jahre brauchte..“ ergänzte Tex.
Der Marshall, brummte zustimmend.

„Onkel Tex! Onkel Ma'shall!“ Die Kinderstimme, hallte um das Haus herum und beide Männer sprangen auf. Tex grinste: „Hoffe, er lernt bald mal das R... sonst nenn ich dich am Ende, auch noch Ma'shall..“ dann rief er laut: „Hier, auf der Veranda!“
Keine halbe Minute später, tauchte auch bereits die erste der Familien Mc. Brides, um die Hausecke herum auf.

Handlebar, stellte Julian, auf den Boden und schon, rannte der kleine, zartgrüne Junge, mit ausgebreiteten Ärmchen, auf seine beiden Patenonkel zu. Tex, fing ihn auf und wirbelte ihn einmal herum. Dann, reichte er den vergnügt quietschenden Jungen, an Brave Starr weiter, der das Spiel wiederholte. Handlebar lachte fröhlich, legte J.B. einen Arm um die Hüfte und begrüsste dann gemeinsam mit ihr, ihre beiden Freunde herzlich.

Viel später, das Essen, war restlos vernichtet, einige Fackeln angezündet worden und Julian, auf Shamans Schoss eingeschlafen, fragte Angus Mc Bride vorsichtig: „Tex, du meintest, als wir ankamen, du wolltest uns später, noch etwas sagen?“

Brave Starr blickte zu seinem Tex. Der lachte und nickte: „Na, ja, könnt ihr euch noch daran erinnern, als ich auf Arbeitssuche war, und einfach nichts fand, was mir gefiel?“
Synchrones nicken am Tisch.
Tex sprach weiter: „Brave Starr, meinte dann: Beschäftige dich mit etwas was dir Spass macht...Nun ja, DAS, hab ich dann auch getan!“ dann blickte sein Ex-Desperado ihn kurz an, „Wenn du erlaubst?“ Brave Starr nickte, mit einem breiten Grinsen. DAS, würde sie umhauen.

Tex Hex Maverick, grinste breit, als er ein Buch in die Luft hielt: „Und DAS, ist das Ergebniss, meiner Bemühungen!“
„Du Hast endlich, einen Verlag gefunden?!“ das, kam von Thirty-Thirty. Tex, nickte nur erneut, fügte dann aber an: „Danke, liebe Freunde, dass ihr alle der Veröffentlichung zugestimmt habt!“
Alle nickten abwiegelnd und gratulierten ihm dann.
Tex, räusperte sich: „Ich hab für jeden von euch, ein Exemplar des Buches und des Films da...“
„FILM!!!“ das mehr oder weniger synchron, von allen eingeladenen.

„Ja, Film!“ Brave Starr grinste so breit, dass Tex unwillkürlich zurück grinsen musste, derweil er die Bücher und Filme verteilte.

MARSHALL BRAVE STARR

Stand in grossen Buchstaben als Titel darauf.

Ende

So, diesmal, ist aber endgültig

ENDE

1 Kommentar:

  1. Ich liebe diese Geschichte auch immer noch! Vor allem fängt sie ja echt böse an und am Ende wird es doch ein AWG-Ende, wobei ich mir immer noch einen weggrinse bei dem Gedanken daran, WEM wir diese Serie also zu verdanken haben (komischerweise kann ich mir Texie am PC beim Schribbeln sogar richtig gut vorstellen) ;-)
    UND was ich schön finde, daß die nach all den Jahren immer noch so verrückt nacheinander sind ...
    *knuddel*
    MariLuna

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