.... Also, DAS, sollte nur ne Shortcut werden...
Und gleich vorne weg: Ich mag dieses Ich-bin-Mister-Perfect-Image von Brave Starr nicht.
Und EBEN deshalb ist DAS hier, wohl etwas OOC... Dennoch viel Spass!
Ehm, Rating? P-16/18/slash oder so *schulterzuck*
ach, und ehe ihr denkt es ist auf eine Folge bezogen – is es net... sieht nur so aus! Sorry.
Teil Zwei ist hintenangefügt...
DEAL?
Er hatte ihn.
Endlich, nach all den Jahren, hatte er Tex Hex in einer der Zellen. Um genau zu sein in der Hochsicherheitszelle.
Und diesmal, würde er nicht zulassen, dass er wieder entkam. Marshall Brave Starr nickte entschieden: „Nicht noch mal...“ Wobei, wenn er ehrlich war: Wie, sollte er das denn verhindern, wenn Stampede Hex wieder seine Zauberkraft zurück geben würde?
Richtig, gar nicht.
Ein paar sanfte Arme legten sich um ihn, ein Kuss wurde in seinen Nacken gehaucht und dann erklang auch schon J.B. Mc Brides Stimme: „Du hast ihn, Brave Starr...“
Der, wandte sich in der Umarmung um und seufzte: „Ja, fragt sich nur für wie lange!“ Er vergrub seine Nase in J.B.s Haar und küsste sie auf den Hals.
„Wollen wir nach Hause gehen Brave Starr?“ Die Richterin schmiegte sich bei diesen Worten etwas dichter an den hochgewachsenen Mann und in dessen Arme.
Der Marshall schüttelte den Kopf: „Nein, ich muss hier bleiben und den da,“ hier deutete er zu der Zelle, in der Tex Hex sass, „bewachen!“
J.B. nickte verständnisvoll, küsste ihn auf die Wange und verabschiedete sich dann von ihrem Verlobten.
Der wiederum, brachte, als die Richterin gegangen war, erst mal die Kaffeemaschine zum arbeiten und setzte sich dann vor seine Überwachungsbildschirme, die ihm Tex Hex in seiner Zelle zeigten.
„Ich geh dann mal, Partner!“ Thirty-Thirty liess seinen Worten ein geräuschvolles Gähnen folgen.
Brave Starr nickte und wünschte ihm einen schönen Abend, stand dann auf um sich seine Thermotasse mit Kaffee aufzufüllen. Mit einem leisen Seufzen setze er sich wieder vor seine Bildschirme. Nichts an dem Bild hatte sich geändert: Tex Hex, sass immer noch mit von sich gestreckten Beinen, den Hut tief ins Gesicht gezogen auf der Pritsche.
Das, würde eine lange Nacht werden... so ganz alleine; und der einzige Inhaftierte, sass in der Sicherheitszelle.
Nicht, dass er grosses Interesse daran hatte sich mit Hex zu unterhalten.
Doch, wenn es schon nichts anderes zu sehen gab...
Mittlerweile, waren drei Stunden um und Marshall Brave Starr, hatte ein paar neue Erkenntnisse gewonnen, zu denen unter anderem die gehörte, dass Tex Hex sich verdammt laszive von seinem Hut, seinen Chaps und seinem Hemd befreien konnte. Und, eine weitere war, dass er, Brave Starr, diese „Show“ auch noch genossen hatte.
Eigentlich sollte er sich ja schämen... Aber, wozu?
J.B. sass zu Hause bei ihren Eltern und... er hob die Schultern und widmete sich wieder der Betrachtung seiner Bildschirme und somit auch der von Tex Hex.
Der steckte eben seinen Kopf unter den Wasserhahn und liess sich das offensichtlich kalte Wasser über den Kopf laufen. Bei der Gelegenheit konnte Brave Starr sich davon überzeugen, dass Tex Hex' Rückenmuskeln erstaunlich gut trainiert waren und nicht nur die. Eigentlich, war der ganze Desperado gut in Form.
Und als eben der, sich wieder aufrichtete, sich die nassen Haare aus dem Gesicht, zurück in den Nacken strich und einmal mit den Fingern durch seinen Schnauzer fuhr, tat der Marshall nichts anderes als begeistert auf den Bildschirm zu starren und sich über die Lippen zu lecken.
Und irgendwo, zuhinterst in den wirklich dunklen Ecken seines Verstandes, formte sich ein kleiner, unanständiger Gedanke.
Tex Hex indessen, grinste zu der Kamera empor, fuhr sich noch einmal durch Haare und Schnauzer und liess sich dann mit ausgestreckten Beinen, den Rücken an die Wand hinter sich gelehnt, wieder auf der harten Pritsche nieder.
Mit halb geschlossenen Augen döste er vor sich hin und leckte sich gedankenverloren, einen Wassertropfen weg, der aus seinem Schnurrbart gekullert war. Irgendwie, würde er schon wieder hier raus kommen. Das, tat er immer.
Brave Starr vor seinen Bildschirmen, krallte sich an seine Thermotasse und hing gebannt an dem sich bietenden Anblick. Diese freche rosa Zunge! Das, war sein Wassertropfen...
Er knallte die Tasse auf den Tisch, schob den Bürostuhl mit Schwung zurück und erhob sich.
Tex Hex, zuckte noch nicht einmal zusammen, als die Zellentür so schwungvoll aufgerissen wurde, dass sie gegen die Wand knallte. Als sie wieder zurück zu schnellen drohte, wurde sie von einer grossen, kräftigen Hand gepackt und davon abgehalten.
„Hex!“ Die Stimme des Marshalls, klang tief und knurrend, „Du willst hier raus, nicht?“
Der Angesprochene, schob sich den Hut aus den Augen, hob seine Lider ein klein wenig höher und schielte zum Marshall hinauf: „Und, was willst du als Gegenleistung, Marshall?“
Brave Starr zögerte nicht den Bruchteil einer Sekunde und knurrte: „Dich!“ sein beredeter Blick, liess keine Zweifel offen, wie diese Worte gemeint waren.
Tex Hex, zeigte keine Reaktion, nicht das geringste Zucken in seine Mine verriet, ob er verstanden hatte. Brave Starr hakte nach: „Verstanden, Hex?“
Dieser nickte und erkundigte sich: „Und, was, glaubst du, hält deine Richterin davon?“
Der Marshall winkte, untermalt von einem Schnauben ab: „Wen interessiert's?“
Tex Hex hob seine nicht vorhandenen Augenbrauen etwas an, warf dem Marshall einen abschätzenden Blick, aus dem Schatten seines Hutes zu: „Nur, damit ich das richtig verstehe: Wir, also du und ich...“ er wedelte bezeichnend mit der Hand, „... wir schieben ne Nummer; und du lässt mich dann einfach so davon spazieren?“ und er schickte noch ein besonders betontes„Marshall“ hinterher.
Der nickte und grinste dreckig: „Immer vorausgesetzt, dass du dann noch spazieren kannst, Hex!“
„Wir werden sehen. Wir werden sehen, Marshall...“ der Desperado erhob sich geschmeidig und stupste dem Marshall mit einem krallenartigen Zeigefinger vor die Brust.
Der, starrte gebannt auf die nackte kräftige Brust, die er nun, keine Armlänge von sich entfernt, vor Augen hatte und leckte sich in Gedanken die Lippen. All diese lila Haut; und dieser Geruch. So wild, so – so, gefährlich; unberechenbar.
Oh ja, genau das hier wollte er. Ihn wollte er, Tex Hex. Sofort.
„Wie hättest du's denn gern, Marshall?“ Die dunkle Stimme, beinahe ein leises Knurren, riss ihn aus seiner Betrachtung. Doch, bevor Brave Starr zu einer Erwiderung ansetzen konnte, fuhr Tex Hex auch schon fort: „Langsam und sanft, oder schnell und hart?“
Der Marshall schluckte; das, hatte er nicht erwartet, dass der andere derart bereitwillig auf diesen Deal einstieg; und dann auch noch mitspielte. Aber, hatte Tex Hex denn eine Wahl? So ganz ohne Magie?
Wenn Brave Starr es recht bedachte nicht wirklich. Er erschauerte. Er, Marshall Brave Starr, war ein ganz böser Junge. Und er genoss es in vollen Zügen.
Eine Hand an den Knöpfen seiner Uniform schreckte ihn aus seiner Selbstgefälligkeit auf und er nahm einige Dinge zugleich wahr:
Tex Hex, hatte sich nicht nur an seiner Uniform zu schaffen gemacht, nein auch dessen Hosen standen offen und der Desperado, war eben dabei, das Hemd des Marshalls über dessen breite Schultern zu zerren.
„Du kannst es wohl kaum erwarten Hex...“
Keine verbale Antwort, aber kräftige, krallenbewehrte Finger die über braune, weiche Haut strichen.
Der Marshall keuchte auf, packte die erstaunlich schmalen Handgelenke und presste den anderen rücklings an die nächstgelegene Zellenwand, knurrte in Tex' Ohr: „Ich glaube, ich wähle...“ bei diesen Worten presste er sich gegen den Desperado, „... die zweite Option.“
Tex Hex grollte auf, als sein Hinterkopf schmerzhaft mit der Wand Bekanntschaft schloss, schlang nichts desto trotz eines seiner Beine um die Hüfte des Marshalls, zog ihn dichter an sich und knurrte zurück: „Na dann komm zur Sache Marshall...“
Brave Starr grinste wölfisch, grub seine Zähne in die lila Haut, genau in den Übergang von Hals zu Schulter.
Tex wimmerte erschrocken auf, wand sich in dem festen Griff des anderen und versuchte vergeblich den scharfen Zähnen zu entkommen, die sich unerbittlich in sein Fleisch bohrten. Er schien noch nicht einmal zu bemerken, dass Brave Starr kurzzeitig eines seiner Handgelenke freigab, jedoch nur um es sogleich wieder einzufangen und beide Arme des Desperados,mit seiner Linken über dessen Kopf an die Wand zu pinnen.
Und als der Marshall seine Zähne zurück zog, einmal erstaunlich sanft über die Bisswunde leckte, da keuchte Tex Hex auf.
Brave Starr knurrte, sich den Mund leckend: „Na, Hex. Steht der Deal noch?“
Tex Hex grinste, zwang sich einen feixenden Ton ab und erwiderte, sich aufreizend an der Körpermitte des anderen reibend: „Nicht nur der Deal, Marshall. Nicht nur der...“
Brave Starr unterdrückte ein Stöhnen, nickte zufrieden und machte sich an Tex' Jeans zu schaffen, zerrte sie von dessen Körper und versank für einen winzigen Moment in dem berauschenden Anblick, von viel zu viel lila und sehnigen Muskeln.
Tex, der bemerkte, wie sein „Vertragspartner“ ihn nur anstarrte, knurrte: „Nun mach schon, ich will hier raus...“ und er schlang sein Bein erneut um die Hüfte des Mannes vor ihm, „... ich habe noch Anderes zu...“
„Ach halt die Klappe Tex!“ dunkel und sehr, sehr lüstern grollte der Marshall diese Worte in das Ohr des Desperados.
Der hielt nicht die Klappe, sondern gab einen erstickten Laut von sich, als Brave Starr ansetzte und sich endlich seinen Part des Deales gönnte.
Einige wenige, heftige Stösse, ein ersticktes Knurren und ein lautes Keuchen später, hatte Brave Starr Tex' Hände losgelassen, stützte dessen Kreuz und zugleich sie beide an der Wand ab.
Tex hingegen hatte sich förmlich um den Marshall gewickelt, krallte sich in dessen Rücken und verbiss sich in dessen Hals.
Brave Starr starrte, mit hängenden Schultern auf den Desperado der sich eben seine Kleider anzog und dann seinen Hut vom Boden klaubte, wo er bei der Sache eben gelandet war.
Tex der den schuldbeladenen Blick des Marshalls sehr wohl bemerkt hatte, griente: „Na, hast wohl ein Schlechtes Gewissen Marshall?“ Dann stülpte er sich den Hut auf den Kopf und erkundigte sich: „Na, gilt der Deal noch, Marshall Brave Starr?“
Der Angesprochene deutete zu der Zellentür: „Ist offen...“
Tex Hex grinste breit, deutete eine kleine Verbeugung an und löste sich, wortwörtlich in Rauch auf und nur das verklingende Echo seines Lachens hing noch in der Luft.
Und Marshall Brave Starr knurrte erleichtert: „Tex Hex, du elender Schuft!“
Doch dann fielen ihm die Überwachungskameras wieder ein.
„MIST!“
DEAL
II.
Brave Starr, stand da, schluckte leer und kämpfte gegen die sich anbahnende Furcht und einen gewaltigen Schock an.
Von dem kalten Stahl an seiner Stirn schienen glühend heisse Wellen auszugehen und wenn er dem Arm, der dieses Museumsstück von einem Revolver hielt folgte, traf er auf eiskalte rote Augen, die ihn anblitzten.
Wie er in diese absurde Situation geraten war, konnte der Marshall nicht mehr so genau nachvollziehen. Er schätzte zwar, dass er dummerweise, auf Tex Hex' Arsch gestarrt hatte und sich in der Erinnerung an ihren letzten „Deal“ verlor, anstelle, dass er auf dessen Kampfhandlungen geachtet hatte. Aber sicher, war er sich dessen nicht.
Wie auch immer. Die aktuelle Gleichung lautete:
Tex Hex, stinkwütend, plus einen zwar museumswürdigen, jedoch funktionstüchtigen Trommelrevolver an seinem Schädel, gleich grosses Problem für Marshall Brave Starr.
Und zu allem Übel waren seine Deputys, der restlichen Carrion Bunch hinter her.
Die Idee traf ihn wie ein Blitz – und sie sorgte erstaunlicherweise dafür, dass sich in seinem Magen augenblicklich eine grosse Portion Hitze ausbreitete.
Sehr langsam, vorsichtig hob er den Kopf, in einer leichten Drehung. So, dass die Mündung dieses vermaledeiten Revolvers, erst langsam über seine Schläfe und dann über seine Wange glitt. Der kalte Stahl, hinterliess eine Spur aus Feuer auf seiner Haut und die dunklen Augen des Marshalls, suchten die roten, verächtlich glühenden des Desperados.
Tex, starrte immer noch kalt und unbeweglich auf den vor ihm knienden Mann hinunter.
Urplötzlich, weiteten sich seine rotglühenden Augen ungläubig.
War das nun seine überbordende Fantasie oder, leckte der Marshall tatsächlich eben dem Lauf des Revolvers entlang?!
Und nicht nur das, mit einem mehr als sündigen Augenaufschlag, zog Brave Starr seinen Kopf etwas zurück, liess dann seine Zunge erneut über die Mündung des Revolvers gleiten, nur um gleich darauf deren Lauf zwischen seinen Lippen verschwinden zu lassen.
Tex, grinste breit und lüstern, schob den Revolver noch etwas weiter, so weit bis der andere anfing leicht zu würgen, in Brave Starrs Mund und erkundigte sich dann mit dunkler, rauer Stimme: „Lust auf einen Deal, Marshall?“
Dabei zog er den Schlagbolzen des Revolvers zurück.
Brave Starrs Augen bekamen, als er das Klicken nicht nur hörte, sondern zugleich auch noch fühlte, einen fiebrigen Glanz und er nickte vorsichtig, unterwürfig. Verdammt, wenn das Ding los ging, halfen ihm seine Geisterkräfte auch nichts mehr.
Tex Hex nickte, zog sehr langsam und sehr genüsslich, den Lauf der grossen Waffe zurück, strich damit erst sanft, beinahe zärtlich über die vollen Lippen des Marshalls, dann über die Kinnlinie hinauf zu dessen Schläfe, wo er kurz inne hielt, um dem Marshall eine Haarsträhne mit dem Lauf hinter das Ohr zu schieben.
Brave Starr erschauerte leicht, schloss scheinbar ergeben seine Augen, als zu guter Letzt, die Mündung des Revolvers, wieder mittig auf seiner Stirn lag.
Und er musste sich eingestehen, dass er sich wirklich etwas vor diesem Ding fürchtete.
Hoffentlich drückte der Desperado nicht ab, in der Hitze des Gefechts.
Dann drang die befehlende Stimme Hex' dunkel und rau an seine Ohren: „Ich warte...“
Der Marshall schluckte und riss seine Augen wieder auf, schielte ergeben nach oben, lächelte scheinbar gequält und erkundigte sich nach einem kleinen Räuspern, genau wie der Desperado das letzte Mal bei ihm: „Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich mach das selbe mit dir, wie mit dem Revolver.. und du lässt mich dann einfach so davon spazieren?“
Tex Hex nickte zustimmend und grollte: „Fang endlich an, Marshall!“ Breit grinsend fügte er, mit einem Stups des Revolvers gegen Brave Starrs Stirn, an: „Ich warte nicht gerne. Bin nicht eben der geduldigste...“ mitten im Satz brach der Desperado ab, denn eine grosse, starke, cappuccinobraune Hand, hatte sich eben sehr präsent in seinen Schritt gelegt.
Um Brave Starrs Mundwinkel formte sich ein leicht diabolisches Lächeln, als der lila Schurke heftig die Luft einzog und sich seiner Hand instinktiv entgegen drängte. Dumm nur, dass sich mit dieser Bewegung auch die Revolvermündung fester in gegen seine Stirn bohrte.
Das hier, würde ihm wesentlich mehr Spass bereiten, wenn diese grosskalibrige Waffe nicht da gewesen wäre. Wobei, er musste gestehen, dieser Nervenkitzel, hatte auch etwas sehr erregendes an sich.
Und mit einem innerlichen Grinsen, wandte er sich einer anderen „Waffe“ zu.
Tex Hex, keuchte auf. Verdammt, musste der Marshall dermassen gut sein?
Sein Keuchen, ging in ein kehliges Stöhnen über und er krallte die Finger der freien Hand in dieses dichte schwarze Haar.
Wo zum Teufel, hatte der brave Marshall nur etwas dermassen verdorbenes gelernt?
Brave Starrs innerliches Grinsen wurde breiter, als er mit einem weiteren Saugen und einem sanften Biss, dem Schurken ein weiteres, winselndes Keuchen entlockte. Scheinbar machte er seine Aufgabe, bei diesem Deal nicht schlecht. Wenn nur dieser Revolver nicht wäre, oder zumindest nicht auch noch der Hahn gespannt...
Mit einem entschiedenen Zerren an den schwarzen, blau schimmernden Haaren, schob sich Tex noch tiefer in diesen warmen Mund, zwischen diese gierigen Lippen.
Himmel, alleine die Vorstellung hätte schon genügt um in vor Verlangen winseln zu lassen:
Marshall, Marshall Brave Starr. Vor ihm im Staub auf den Knien und ihm den Blow Job seines Lebens verpassend.
Aber, die Realität war bei weitem besser. Viel besser. Tex stöhnte erneut dunkel auf.
Und in eben diesem Moment, biss der Marshall noch einmal zu.
Und der Desperado zog unwillkürlich, als er sich mit einem heiseren Schrei, heftig in Brave Starrs Mund entlud, den Abzug des Revolvers durch.
Der Marshall sah die Bewegung der lila Finger aus dem Augenwinkel, hörte das leise Klicken, als die Feder sich löste, schloss die Augen und – mit einem leeren Schnappen, schlug der Bolzen auf die Trommel. Er lebte noch.
Brave Starrs grenzenlose Erleichterung schlug beinahe augenblicklich in ebenso grenzenlose Wut um.
Genau bis zu dem Moment wo sein Blick auf dem ihm gegenüber im Sand knienden Desperado fiel, der aschfahl auf den Revolver, den er gut und gerne zwei Meter von sich geschleudert hatte, starrte.
Tex stammelte immer wieder die selben Worte: „Oh Gott sei Dank, Gott sei Dank, Gottseidankgottseidank...“
Das durfte ja wohl nicht war sein? Oder? Diese verdammte Waffe war wirklich...
Mit einer einzigen fliessenden Bewegung, war der Marshall bei dem Desperado und zog ihn in seine Arme. Mit einer Entschiedenheit, die ihresgleichen wohl vergeblich suchte, stellte der Marshall fest, als sich Tex' Arme um ihn schlangen und der sich verzweifelt an ihn klammerte: „Gott schützt die Liebenden und die Toren...“ und er drückte ihm entschieden einen Kuss auf den Mund, „Keine Deals mehr. Nie wieder.“
Tex Hex nickte löste sich etwas aus ihrer gegenseitigen Umklammerung, schluckte und erklärte dann: „Dann, mein Marshall, hab ich dir was zu sagen.“
Der nickte und wartete.
„Ich,“ fuhr Tex Hex fort, „bin nicht bereit das mit dir, was auch immer das krankes ist, aufzugeben.“
Brave Starr nickte nur und knurrte, bevor er die Lippen zu einem verzehrenden Kuss auf den Mund seines Desperados presste: „Dito, Hex!“
Rose: Ich hoffe, das Ende stellt einigermassen zufrieden... und die Schreibfehler sind dem leckeren Rotwein geschuldet... hoffe inständig, es sind nicht all zu viele!
*kiss* dat Rose Kätzchen...
Samstag, 14. November 2009
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MariLuna sagt zu "Deal":
AntwortenLöschenDealI: immer wieder klasse, vor allem, da Tex das augenscheinlich alles geplant hatte - was wohl J.B. dazu sagen würde? *g*
DealII: das Ende ist genial, ehrlich. Böser Brave Starr, also ehrlich,wenn J.B. das wüßte ... und die beiden hatten ja mal wieder mehr Schwein als Verstand *puh* ... wobei: ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Waffenlauf soo gut schmeckt, auch, wenn es noch so geil aussehen mag ... es ist einfach nur einzigartig genial und mitreißend - ich grinse aber trotzdem noch, trotz der Dramatik *g*
*knuddel* ML
DEAL II.
AntwortenLöschenBei so was HEISSEM achte ich nicht mehr auf Schreibfehler *sabber*
Was der gute, brave Marshall da so anstellt...
Zum glück sind sie sich am Ende einig und ist schluss mit so gefählichen spielchen, und herangezogenen ausreden. Oder etwa doch nicht?
*knuddel* -iria-