Sonntag, 1. November 2009

Ich mag dich...

ICH MAG DICH...

I

Brave Starr schreckte aus dem Schlaf, als sich etwas kaltes, zitterndes zu ihm unter die Decke schob und sich an ihn kuschelte. „Tex...“ murmelte der Marshall schlaftrunken, „... du bist ja ganz kalt...“ und mit diesen Worten, zog er den völlig unterkühlten Desperado, in seine Arme, dicht an seine Brust.
Wortlos, doch mit einem kleinen, erleichterten Seufzer, kuschelte sich der wohl meist gesuchte Verbrecher New Texas, dicht an die breite, schlafwarme Brust des Marshalls und fest, schlangen sich seine Arme um dessen Nacken, seinen Kopf, schmiegte er unter Brave Starrs Kinn.
„Tex, wo warst du so lange?“
Der Gefragte, zitterte noch ein wenig heftiger, und schmiegte sich dichter an. Dann hauchte er leise: „Stampede...“
Brave Starr atmete zischend aus, verstärkte seinen Griff um Tex Hex, vorsichtig, noch ein wenig und strich sanft mit den Fingerspitzen über dessen Rücken.
Tex, schüttelte leicht den Kopf an der Brust des Marshalls und flüsterte tonlos: „Heute, hat er nicht... er hat sich nur... geistig...Bitte...“ und das Zittern wurde noch schlimmer.
Der Marshall, legte eine Hand an Tex' weissen Haarschopf und begann ihn sanft zu kraulen, derweil er ihn mit der anderen fester an sich drückte. Leise stellte der Marshall fest: „Er ist ein Monster... Wie, kann er nur...“
„In zwei Tagen, ist Weihnacht...“ stellte Tex bitter fest. Und es klang, als müsste das alles erklären.
Brave Starr horchte auf: „Was, hat DAS, damit zu tun, Tex?“
„Nichts... Marshall, gar nichts...“ noch, während er es sagte, wurde Tex Hex klar, dass der Marshall, ihm kein Wort davon glauben würde; so schwach und zitternd wie seine Stimme Klang. Leise bat er Brave Starr: „Können wir morgen darüber reden? Bitte.“
Der Marshall, gab ein zustimmendes Brummen von sich und drückte einen sanften Kuss auf die Stirn des Desperados: „Schlaf nur, ich werd' auf dich aufzupassen...“ er machte eine kurze Pause, „... so gut ich kann.“
„Versprochen?“
„Versprochen!“ Bestätigte Brave Starr ernst.
Kurze zeit später, bestätigten ihm ruhige Atemzüge, dass der Desperado eingeschlafen war.
WAS, hatte Stampede nun wieder mit seinem Lieblingsdesperado angestellt?
Und war es WIRKLICH, wieder wegen diesem Weihnachten, von vor DREI Jahren?
Schon im letzten Jahr, war Tex an den Tagen, vor und nach Weihnacht und selbst AN Weihnacht, von dem Semidrachen gequält worden.

Nur, hatte er, Brave Starr, dass erst gut einen Monat später erfahren; von Skuzz, den er eingesperrt hatte.
Der, hatte als Brave Starr wieder mal einen Spruch fallen liess, dass ihr feiger Boss, ihn ja immer wieder zurücklasse, einen wahren zeter Anfall bekommen: „Wen, nennst du hier feige, du aufgeblasener Wichtigtuer?!“ Hatte der kleine Kettenraucher geschrien – ohne nur einmal zu husten – und Marshall Brave Starr, war zu überrascht und geschockt von dem plötzlichen Wandel, seines Gefangenen, vom wimmernden Fusselball zu diesem Präriewesen, mit wütend funkelnden Augen, um nicht zuzuhören, als Skuzz weiter tobte: „Ihr dämlichen, blöden Idioten, habt in eurer beschissenen Naivität, ja gar keine Ahnung, was TEX immer durchmacht und auf sich nimmt, nur um eure erbärmlichen Ärsche zu retten! Ihr habt ihn gar nicht verdient, meinen Boss!“ hier war Skuzz, plötzlich ganz schnell auf ihn zugekommen und hatte ihn ans Schienbein getreten, ehe der Marshall reagieren konnte und förmlich gespuckt, immer noch ohne auch nur einmal zu husten: „Ganz BESONDERS nicht DU!“ dann, war Skuzz in eine der Zellen gewuselt und hatte die Tür hinter sich zugeschlagen und Brave Starr, hatte ihn bestimmt drei Minuten nur dämlich an geglotzt, ehe er es über sich brachte, den Vertrauten Tex Hex' zu fragen: „WAS, tut dein Boss denn, angeblich, so BESONDERES, für uns?“ Er, war sich bewusst gewesen, dass er in eine offene Wunde schlug. Und sein Plan, war wundervoll aufgegangen: Skuzz war aufgesprungen, an die Gitterstäbe getreten und hatte losgerattert.
Am Ende, war er, Brave Starr, Marshall von New Texas, blass, vor der Zelle auf dem Boden gesessen und hatte ENDLICH, begriffen, was hier schon seit einer halben EWIGKEIT „gespielt“ wurde.
Nach einer Weile, in der er hart nachgedacht hatte, war er dann aufgestanden, hatte die Zellentür entriegelt und Skuzz rausgelassen.
Der, war wortlos an ihm vorbei gerauscht; hatte sich erst in der Tür umgewandt und nach einem letzten abschätzigen Blick, geknurrt: „Ich weiss wirklich nicht, was der Boss, an DIR findet... aber, seis drumm, ist seine Sache...“ Dann, war das Präriewesen ab gedampft.
Brave Starrs erster Gang, damals hatte ihn in den Saloon geführt, wo er sich am helllichten Tage, während der Dienstzeit eine Flasche Starblazer genehmigt hatte.
Dann hatte er sich bei Doc Slim auf die Lauer gelegt, auf Tex Hex gewartet und anstelle der Entschuldigung, die er eigentlich hatte vorbringen wollen, sobald der Desperado, die Praxis verliess, hatte er diesem eine rein gehauen, nur um ihn danach anzuschreien, was ihm denn einfiele, sich so für sie aufzuopfern.
Und was hatte Tex getan?
Ihm nach dem er endlich ausser Atem, nach Luft rang, die Hand auf die Schulter gelegt, sachte zugedrückt und leise festgestellt:
„Ich mag dich halt, du dummer Marshall...“ dann hatte er Brave Starr kurz umarmt und befunden: „Wir reden, wenn du wieder nüchtern bist... gut?“ Dann war Tex Hex verschwunden.
Und sie hatten geredet, lange und oft, bis sie eines Abends zusammen im Bett des Marshalls eingeschlafen waren.
Und seit da...

Brave Starr, zog Tex Hex, der sich im Schlaf allmählich entspannte, sachte mit sich, als er sich auf den Rücken rollte. Nun, lag der Desperado, halb auf seiner Brust, der Marshall, hielt ihn immer noch fest in seinen Armen und dann hauchte er leise: „Wenn du wach bist, muss ich es dir endlich sagen: Ich mag dich nicht. Ich lieb' dich!“












II

Tex Hex erwachte, in wohlige Wärme gehüllt und er wurde sich der Tatsache bewusst, dass er wieder mal, im Bett des Marshalls lag und auf dessen Brust; er konnte Brave Starrs Herz schlagen hören.
Kein Wunder, in dem Zustand wo er, Tex, sich befunden hatte.
Es hatte sich im Lauf der letzten Monate einfach so ergeben: Sie waren immer vertrauter, im Umgang mit einander geworden.
Und dann war Tex Hex eines Abends, nach dem Stampede ihn wieder attackiert hatte, mitten im Gespräch vom Stuhl gekippt. Im Wahrsten sinne des Wortes. Und als er wieder zu sich gekommen war, hatte er sich im Bett des Marshalls wiedergefunden, einigermassen zusammengeflickt.
„Reden?“ Hatte Brave Starr gefragt und Tex Hex, hatte genickt.
Irgend wann, während des Gespräches, war der Marshall dann zu ihm aufs Bett gesessen und hatte Tex, den Arm um die Schultern gelegt; und der Desperado, hatte sich gegen dessen breite Brust gekuschelt.
Langsam, vorsichtig, begann er sich aus den Armen, seines Freundes zu lösen, nicht das der noch wach wurde. Dann schlich er sich kurz ins Bad und kehrte danach unter die warme Decke zurück.
Als er endlich wieder neben Brave Starr lag, immer noch ganz dicht bei ihm, so dass er dessen Körperwärme fühlte und den ruhigen Atemzügen lauschen konnte und er sich zumindest etwas geborgen fühlte. Da, wünschte er sich, dass der Kuss auf die Stirn, nicht nur eine, seinem angeschlagenen Geisteszustand, geschuldete Einbildung, gewesen war.
Denn, mehr konnte es nicht gewesen sein.
Zwar, nahm ihn der Marshall oft in den Arm um ihn zu halten; dem Desperado Halt zu geben, ihm ohne Worte, sanft Trost zu spenden, oder, sich bei ihm zu bedanken, wenn er mal wieder mit Absicht, einen Auftrag Stampedes vermasselt hatte. Aber, einen Kuss, in welcher Art auch immer, hatte er noch nie bekommen. Tex Hex, seufzte lautlos und nutzte die Gelegenheit, dass Brave Starr immer noch tief schlief, drehte sich, legte seinen Arm über den Marshall und bettete seinen Kopf auf dessen breite Brust; und lauschte, der beruhigenden Gleichmässigkeit des Herzschlages, der seine wirbelnden Gedanken, so wundervoll zur Ruhe brachte.
Immer noch schlafend, legte der Marshall,dem Desperado, kaum hatte dieser sich angekuschelt, die Hand auf den Nacken. Noch mehr, von dieser wohligen, so willkommenen Wärme, durchflutete Tex Hex.



















III

Eine leichte Bewegung. Ein sanftes Kitzeln, von weichen Haaren und Brave Starr, wurde wach.
Ein Lächeln umspielte seine Lippen, als sich mit dem Rücken, an den Desperado schmiegte, der immer noch leise schnarchte.
Sie mussten im Schlaf wieder mal ihre Position getauscht haben, nun lag Tex Hex hinter ihm, das Gesicht in Brave Starrs schwarzen Haaren vergraben und hielt ihn mit einem Arm um die Brust.
Immer noch lächelnd, strich der Marshall sanft über den lavendelfarbenen Arm. Er mochte es, in dieser Lage auf zu wachen. Es war ein so angenehmes Gefühl, so gehalten zu werden.
Er musste das Streicheln einfach noch ein mal wiederholen. So warm und weich, stark und sanft... „Tex..“ wisperte er leise, beinahe sehnsüchtig.
Der Desperado, driftete langsam aus seinem traumlosen Schlaf, hinüber in die Wirklichkeit, sog noch ein mal den Geruch der weichen Haare, in denen er sein Gesicht vergraben hatte, tief in seine Lungen und entzog dann, obwohl er gerne noch mehr davon gehabt hätte, seinen Arm den streichelnden Fingern, des Marshalls. Es erschien ihm nicht recht, diese Berührungen weiter zu geniessen, die Brave Starr ihm sicher nur zuteil werden liess, weil er dachte, dass Tex noch schliefe.
Der Marshall drehte sich um, blickte den verschlafenen Mann forschend an und erkundigte sich sanft: „Besser Tex?“ Das er dabei dem Desperado eine Haarsträhne aus den Augen strich, nahm er nicht wahr.
Dieser dafür um so mehr.
Tex Hex nickte schwach, fischte sich die Tagesdecke vom Boden und schlang sie sich um die Schultern, ehe er sich aufsetzte. Der Marshall brauchte ihn nicht unbedingt in seiner Winterunterwäsche zu sehen.
Dann sah der Desperado, wie ihn Brave Starr erwartungsvoll, von unten herauf ansah und erinnerte sich, dass sie noch ein Gespräch vor sich hatten. „Darf ich erst duschen, Marshall?“
Der, nickte: „Nur zu... Ich geh' uns Kaffee kochen...“ Sein Blick, klebte an Tex Hex, als der aufstand und an ihm vorbei, ins Badezimmer ging.
Wenig später, als der Desperado, dass Zimmer erneut betrat,mittlerweile wieder in seiner gewohnten Kleidung, sass der Marshall bereits mit untergeschlagenen Beinen auf dem Bett und auf dem Nachttisch stand ein dampfender Krug Kaffee. Tex, nahm die Tasse, die Brave Starr ihm entgegen hielt dankend an und setzte sich am äussersten Rand auf die Bettkante.
Brave Starr klopfte neben sich auf die Matratze und Tex schüttelte den Kopf.
Der Marshall verzog enttäuscht sein Gesicht.
„Also,“ erklang die tiefe Stimme des Desperados, „was, willst du alles wissen, Marshall?“
Brave Starr dachte einen Moment angestrengt nach. Was ihn wirklich interessierte, war: „Tex, wieso, bist du an diesem Weihnachten, damals, so offensichtlich gegen Stampede angegangen?“ Er war sich so sicher, nach allem, wo er mittlerweile über seinen Lieblingsdesperado wusste, dass der bestimmt, einen anderen Plan gehabt hatte. Und, genau deshalb, hatte er ihn gefragt.
Tex Hex, zuckte beinahe erschrocken zusammen, eigentlich, hatte er erwartet, dass der Marshall, ihn zu gestern befragen würde.
Nicht, zu etwas, was schon drei Jahre her war.
Was, sollte er ihm sagen?
„Ich kam zu spät...“ antwortete er Brave Starr deshalb einsilbig.
„Wozu kamst du zu spät, Tex?“ Das, war eine wichtige Frage, denn, um sie alle zu retten, war der Desperado, definitive, nicht zu spät gekommen.
„Zu dem Überfall!“ Lautete Tex Hex' Antwort.
Der Marshall überlegte: Wenn er doch von Stampede persönlich beauftragt worden war, wieso um alles in der Welt, war er zu spät zu dem Überfall gekommen? Alleine für so etwas, hätte der Semidrache ihn bestraft.
Deshalb, fragte Brave Starr nach: „Weswegen, kamst du zu spät zu dem Überfall?“
Tex Hex, krümmte sich innerlich zusammen; wenn er doch nur noch den Schneid hätte, den Marshall an zu lügen. Aber, diese Zeiten, waren vorbei. Ihre Freundschaft, beruhte nun mal auf Ehrlichkeit, zumindest, gegenüber einander. Also: „Ich wurde aufgehalten...“
Brave Starr konnte sehen, dass der Mann an der Bettkante sich förmlich wand, aber, er musste es einfach wissen.
Was, oder wer, hatten die Kraft oder die Macht, Tex Hex, von einem Befehl Stampedes abzuhalten? Ihm fiel ausser dem Semidrachen selbst, nur eine andere Person, andere Macht, ein.
„Von was und – vor allem: Von wem, wurdest du aufgehalten, Tex?“ Die Stimme des Marshalls, hatte einen beinahe flehenden Klang angenommen, dennoch, konnte er sehen wie Tex noch mehr in sich zusammen sank.
Brave Starr zögerte nur kurz, rutschte dann neben den Desperado und fügte dann, jenem den Arm um die Schulter legend, an: „Nichts, wird sich ändern, wenn du es mir sagst...“ Er holte Luft und fragte dann direkt: „War es Shaman?“
Tex Hex, blickte ihn nur mit einem traurigen Blick an und flüsterte, rau: „Er meinte es nur gut...“ nach einem sehr kurzen Zögern fügte er an: „Bitte, sei ihm nicht böse...“
Brave Starr, tat das einzige was er tun konnte: Er zog den Desperado, an seine Brust, in eine feste Umarmung und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn.
Tex hob die Hand an die Stirn und tastete mit den Fingern, über die Stelle, wo der Marshall ihn geküsst hatte. Dann hob er verwirrt den Blick und seine erstaunten roten Augen, trafen auf die sanften, braunen Brave Starrs: „Was...“ leise, nur ein Flüstern.
Brave Starr schluckte, legte eine Hand an die Wange des Desperados, strich ihm mit dem Daumen sanft über den Wangenknochen und nahm all seinen Mut zusammen: „Ich hab' mich verliebt...“ er schluckte erneut, als er sah, wie Tex ihn immer ungläubiger ansah, er konnte nicht weiter sprechen. Also, handelte er, senkte seine Lippen auf den Mund des Desperados und küsste ihn, dass er dabei vor lauter Nervosität zitterte, dagegen konnte Brave Starr nicht an.
Erst, als Tex nach einem erschrockenen Augenblick den sanften Kuss erwiderte und sich dichter an ihn schmiegte, verflüchtigte sich das Zittern.



























IV

Tex Hex, genoss die Wärme, die ihn durchflutete, genoss die sanfte Hand an seiner Wange und genoss, allem voran, diesen berauschenden, zärtlichen Kuss, den der Marshall mit ihm teilte.
Er, schmiegte sich dichter an die Brust des Mannes, ertrank förmlich in der Wärme die Brave Starr verströmte.
Der Marshall, im Gegenzug, versank erst in den roten Keriumseen und dann in dem unvergleichlichen, ureigenen Geschmack des Desperados. Kleine Blitze schienen von dessen Mund, dessen Zunge auszugehen, Brave Starr erschauerte.
Als sie sich nach einer langen Zeit trennen mussten, um Atem zu schöpfen, versanken sie in einem zärtlichen Blick und Brave Starr seufzte, mehr, als das er es sagte: „Tex, ich hab mich in dich verliebt...“
Liebevoll, strich Tex Hex ihm eine vorwitzige Haarsträhne aus der Stirn, hinter das Ohr, dabei raunte er leise: „Brave Starr...“ mitten im begonnen Satz, stockte er. Die roten Augen, verloren kurz an Glanz und wurden dunkel.
Traurig fragte der Marshall: „...Stampede?“
Tex Hex' Nicken, war nur angedeutet; und dennoch wirkte es gequält.
Sanft umfasste Brave Starr, Tex Hex' Gesicht, mit beiden Händen, hauchte ihm noch einen Kuss auf und flüsterte dann: „Komm später wieder her... Tex..“ er zog den Desperado noch einmal in eine feste Umarmung, brachte seine Lippen an dessen Ohr und flüsterte: „... bitte, verzeih mir, dass ich dir nicht besser helfen kann...“
Tex Hex schmiegte sich erneut in die Umarmung, legte nun seinerseits die Arme um den Marshall, rückte dann ein wenig von jenem ab, suchte nach dessen Blick und sagte ernst: „Du, hilfst mir viel mehr, als du ahnst,“ eine Sekunde zögerte er, „mein Marshall. Brave Starr!“ dann verschwand er.
Brave Starr blickte mit leeren, traurigen Augen auf die Stelle, wo der Desperado eben noch gesessen hatte.


























V

Brave Starr trieb Thirty-Thirty zu einem schnelleren Galopp an und sein Big Partner, tat ihm den Gefallen, fragte jedoch: „Wieso, haben wir es so eilig? Ist was mit Shaman?“
„Noch nicht...“ lautete die geknurrte Antwort. Thirty-Thirty, horchte auf: Noch nicht?
„Wie, meinst du das, Partner?“ Die Stimme, des Hippodroiden hatte einen besorgten Klang angenommen, „Hat Tex Hex, was angedeutet?“
Der Marshall schüttelte den Kopf. Dann fiel ihm ein, dass Thirty die Geste nicht sehen konnte, so lange er auf dessen Rücken sass. Also verneinte er.
„Was ist es dann, Partner?“ Thirty, nahm etwas Tempo weg. Das hier, musste erst geklärt werden, ehe er den Marshall zu Shaman brachte; er konnte dessen unterdrückte Wut fühlen – und das, war gar nicht gut.
„Nichts... Nichts... Ich bin nur etwas verwirrt!“
Thirty-Thirty legte einen Slidestop hin, Brave Starr klammerte sich an den Sattel, sprang auf den Boden und baute sich vor seinem Deputy auf: „Was soll das, Thirty-Thirty?!“
Der Hippodroide, nahm seine zweibeinige Gestalt an, blickte auf seinen Partner herunter und legte ihm eine Hand auf die Schulter: „Erzähl mir, weshalb du so aufgebracht bist. Hat es damit zu tun, dass Tex gestern Nacht so spät kam?“ Er hatte es gestern wieder gehört, dieses typische Zosch, als der Desperado sich oberhalb der Treppe, vor der Wohnungstür, seines Partners materialisierte.
Die ersten paar Male, hatte er dann besorgt gelauscht, doch er hatte sehr schnell erkannt, dass sich zwischen den beiden Feinden, eine tiefe Freundschaft entwickelte; wenn, nicht sogar mehr.
So, wie der Marshall, Tex Hex in letzter Zeit anblickte, eindeutig mehr.
„Du weisst davon?!“ erschrocken, blickte der Marshall seinen Deputy an. Der, schnaubte: „Beruhig dich! Ich weiss es seit eurem ersten Gespräch... Und ich schwör dir: Ich habe nur die ersten drei, und nur den Anfang, aus reiner Sorge gelauscht.“ Dann schüttelte er energisch die Mähne und sagte bestimmt: „Und nun rück schon raus: Weshalb, bist du so sauer auf Shaman?“
Brave Starr seufzte tief auf, ehe er leise erwiderte: „Damals, vor drei Jahren: Er, hat Tex aufgehalten, deshalb, hatte er keine zeit mehr, seinen Plan umzusetzen und musste offen gegen Stampede angehen...“ sein Gesichtsausdruck wurde ernst und eine tiefe, senkrechte Falte erschien auf der Stirn des Marshalls, „... seit damals, quält Stampede Tex die ganze Weihnachtszeit über bis aufs Blut! Ich will zumindest wissen, was Shaman getan hat ,oder, vorhatte zu erreichen.“
Der Hippodroide hatte aufmerksam gelauscht und nickte nun zustimmend: „Ich versteh dich ja, Partner. Aber, denk dran: Shaman ist nicht mehr der jüngste und er hat, was immer, er auch getan hat sicher nur in bester Absicht getan...“
Brave Starr grinste seinen Big Partner schief an: „So was ähnliches, hat Tex vorhin auch zu mir gesagt...“ dann blickte er Thirty-Thirty in die Augen und versprach: „Ich werde nett sein, versprochen... zumindest, werde ich es versuchen. Ich hab Shaman ja dennoch lieb... er ist fast wie ein Vater für mich...“
„Du hast recht: Alle Kinder streiten sich mal mit ihren Eltern...“ Thirty grinste und nahm wieder Pferdeform an, „... nun steig schon auf, Partner;ich bring dich hin!“












VI

Brave Starr stürmte die Treppen nach oben, in Shamans Höhle, Thirty-Thirty dicht auf den Fersen.
Der Schamane, blickte seinen Ziehsohn fragend an, als der in den Raum platzte: „Was treibt dich zu solcher Eile, mein Sohn?“
Ein Blick, aus dunklen, wütend funkelnden Augen traf den alten Mann.
„Will dich was fragen!“ Brave Starr präzisierte: „Du musst mir was erzählen.“
Shaman, blickte seinen Ziehsohn verwirrt an, machte dann aber eine einladende Geste: „Setzt dich hin und lass uns reden...“
„Will mich nicht setzen!“ Der Marshall baute sich vor Shaman auf und fauchte: „Was, hattest du dir damals dabei gedacht, Tex Hex von dem Weihnachtsüberfall abzuhalten?!“
Shaman, verstand kein Wort, zumindest verstand er nicht, was sich sein Ziehsohn dermassen, über Dinge aufregte, die weit zurück lagen. Und weshalb überhaupt, hätte er Tex Hex, nicht aufhalten sollen. Noch viel wichtiger: Woher, wusste Brave Starr davon?
Vorsichtig erklärte er dem wütenden, jungen Mann vor sich: „Ich wollte ihm nur zeigen, vermitteln, dass es nicht so schlimm ist, gut zu sein.“
Brave Starr, schnaubte und ging vor Shaman in die Hocke, so dass sie sich auf Augenhöhe befanden, leise grollte er: „Hast du damals an die Folgen, für Tex gedacht, wenn er sich offen gegen Stampede auflehnt?“ Shaman, wich unbewusst etwas zurück; und sein Ziehsohn grollte erneut: „Hast du?“
Shaman schüttelte langsam, bedächtig den Kopf. Wenn er ehrlich war, hatte er nur an die Einwohner, des Forts gedacht.
Der Marshall nickte, richtete sich wieder auf, blickte auf seinen Ziehvater hinunter und sagte sehr leise: „Hättest du vielleicht sollen...“ dann wandte er sich zum gehen, kurz bevor er den Raum verliess, fügte er an: „Nur, falls es dich interessieren sollte: seit drei Jahren, bezahlt Tex jedes Jahr, pünktlich zu Weihnacht, mit seinem Blut dafür.“ Dann wandte er sich zu Thirty-Thirty und sagte mit ruhiger Stimme: „Komm Big Partner, wir gehen!“
Shaman, blickte ihnen betreten und geschockt hinter her.
























VII

Thirty-Thirty, trabte Richtung Fort Kerium, als Brave Starr sich räusperte: „Big Partner, ich will heute nicht ans Weihnachtsessen...“ Der Hippodroide schnaubte und entgegnete: „Versteh ich gut... Ich werde denen sagen, dass du zu einem wichtigen Einsatz musstest...“ er pausierte kurz, „... stimmt ja auch. Tex geht vor.“
Brave Starr war für einen kurzen Moment schlicht überwältigt, dann beugte er sich spontan im Sattel nach vorne und umarmte den Hals des Deputys: „Danke Thirty, du bist wirklich ein wahrer Freund!“
„Lass das Chef,“ wieherte der, „du machst mich ja ganz verlegen...“ Dann, legte er ein wenig an Tempo zu.
Brave Starr murmelte etwas, dass Thirty-Thirty nicht so ganz verstand: „Was ist, Partner?“
„Nimm dir morgen auch frei... du willst doch bestimmt mit Sarah Jane feiern!“
„Was?!“ Entgeistert horchte der Hippodroide auf: „Wie meinst du das, Brave Starr?“
„Na,“ beichtete der Marshall, „ich hab euch gesehen, bei einem eurer Ausflüge in die alten Landgüter!“ Thirty fiel in Schritt, wandte den Kopf und blickte den Marshall verlegen an. Brave Starr, hob die Schultern: „Ist schon gut... Das, war etwa vor einem halben Jahr. Und wenn ich... Tex. Dann können du und Sarah...“ er liess den Satz unvollendet.
Thirty strahlte: „Du, bist auch ein wahrer Freund, weisst du?“

































VIII

Brave Starr nahm die Treppe zu seiner Wohnung im Eiltempo. Er hatte, seit sie Fort Kerium erreicht hatten ein ungutes Gefühl und das einzige was ihn davon abgehalten hatte, aus dem Sattel zu springen, war die Tatsache, dass die Mainstreet mehr als nur ein wenig belebt war. Er wollte nicht die Aufmerksamkeit, halb Fort Keriums auf sich ziehen; sonst würden keine fünf Minuten vergehen, Bis J.B. bei ihm vor der Tür stand.
Er stiess also seine Wohnungstür auf, blickte sich kurz in dem Wohnraum um, nur um dann mit schnellen Schritten in sein Schlafzimmer zu eilen.
Tex Hex, sass vor dem Bett des Marshalls, den Rücken an dessen Rahmen angelehnt, eine Packung Schmerzmittel, die der Marshall verschrieben bekommen hatte als er sich bei einem Kampf gegen Tex den Knöchel gebrochen hatte, lag neben ihm auf dem Boden und er hatte seine Augen geschlossen.
Den Marshall, der das alles innerhalb eines Augenblickes wahrgenommen hatte, erfasste Panik. Dann gab Tex ein leises Geräusch von sich. Noch nie in seinem Leben, war Brave Starr so dankbar für einen Atemzug gewesen. Er ging neben dem Desperado auf die Knie, beugte sich zu ihm und hauchte einen erleichterten Kuss auf dessen Wange: „Mein Gott, hast du mich erschreckt Tex...“ Der angesprochene öffnete ein Auge, dass andere war dick geschwollen und bereits dunkelviolette, und sagte schwach: „Verzeih, wollt ich nicht... Aber meine Schulter...“ Der Blick des Marshalls glitt zu Tex' rechter Schulter, eindeutig ausgerenkt, schon wieder.
Tex Hex, quetschte zwischen zusammen gebissenen Zähnen hervor: „Marshall, kannst du...“ Brave Starr nickte, packte Tex' Arm und Schulter, aktivierte seine Bärenkräfte und sorgte mit einem schnellen Ruck dafür das der Arm wieder an seinem richtigen Platz sass. Tex schrie laut auf und sofort zog der Marshall ihn in seine Arme; endlich, konnte er das tun, was er nach dieser Aktion, schon immer hatte tun wollen: Er hob Tex' Kinn, dass der an seiner Brust hatte, sanft an und küsste ihn dann liebevoll, bis der zitternde Desperado sich ein wenig entspannte.
Erst als er seinen Mund von dem des Desperados löste, wurde er sich der klebrigen Feuchtigkeit, unter seiner Hand bewusst: „Tex, dein Rücken!“ und schon hob er den Verletzten hoch und setzte ihn auf sein Bett, nur um sich dann daran zu machen dessen Hemd aufzuknöpfen; auch das, war nicht das erste mal. Leise flüsterte der Marshall, als er das Hemd zu Boden fallen liess und neuen Verletzungen sah: „Ich hole Verbandszeug. Bin gleich wieder da...“
Tex Hex blickte Brave Starr dankbar hinterher: Ob der wusste, wie sehr er ihm damit half? Wie sehr er dessen Fürsorge zu schätzen wusste?
Tex hatte Mühe seine Augen offen zu halten, die Schmerzmittel, der Blutverlust und die Anstrengung, forderten ihren Tribut vehement ein; ihm fielen eben die Augen zu, als der Marshall, das Schlafzimmer erneut betrat und dessen Stimme ihn aus seinem Dämmerzustand riss: „Leg dich bitte hin...“ Tex folgte der Bitte widerstandslos und streckte sich auf dem Bett, den Bauch nach unten, aus. „Ich werde vorsichtig sein...“ der sanften Stimme Brave Starrs, folgte ein noch sanfterer Kuss, auf die schmerzende Schulter des Desperados.
Als der Marshall damit begann, die frischen, blutigen Striemen zu behandeln, gab Tex dennoch ein zischendes Geräusch von sich und krallte sich in die Kissen, nach einer schier endlos erscheinenden Weile, wurde er sanft herum gedreht und erneut in eine sitzende Position gebracht. „Leg deine Arme auf meine Schultern...“ Tex, musterte Brave Starr einen Augenblick verwirrt, der erklärte: „So, geht es leichter, den Verband anzulegen; und dein Arm wird gestützt...“
Tex Hex nickte und lächelte schwach, legte dann seine Arme auf die breiten Schultern des Marshalls, der, begann damit Tex' Oberkörper mit einem Verband zu umwickeln, nicht ohne dem Desperado ab und an einen Kuss auf Wange, Stirn oder den Mund zu hauchen.
Als der Marshall mit verbinden fertig war, fühlte er sich von Tex heran gezogen und wie der Desperado sich gegen ihn schmiegte: „Danke...“ raunte der dunkel in Brave Starrs Ohr, „... was ich dir schon heute Früh sagen wollte: Ich liebe dich!“







IX

Als Tex Hex erwachte, fand er sich in Brave Starrs starken Armen wieder, den Kopf auf dessen Brust; und das erste was ihm einfiel: „Brave Starr! Dein Weihnachtsessen!“
Ruhig und mit einem leisen Gähnen, gab der Marshall zur Antwort: „Ja, Tex, was ist damit?“
„Du hast es wegen mir verpasst...“ und der Desperado versuchte sich aufzurichten, „... Das... es tut mir...“
Brave Starr festigte seine Umarmung, darauf bedacht Tex Hex, nicht noch mehr Schmerzen zu zufügen und fuhr ihm dazwischen: „Wage es nicht dich für so etwas belangloses zu entschuldigen!“ zärtlicher fuhr er fort: „Zu dem, verbringt man den Weihnachtsabend doch mit seinen Liebsten... in meinem Fall, mit meinem Liebsten...“
Tex Hex, kuschelte sich wieder an die breite Brust des Marshalls, versank in dessen Wärme und flüsterte ergriffen: „Danke...“
„Wofür?“ Leise, sanft und sehr liebevoll, fragte Brave Starr seinen Desperado.
„Dafür, dass du mich liebst!“
„Oh, Tex!“ Brave Starr brachte sich und den Desperado in eine sitzende Position und küsste ihn dann innig, als sie sich lösten raunte er, Tex, tief in die roten Augen blickend: „Das, ist das letzte, wofür du dich bedanken musst: Ich müsste mich bedanken, dass du meine Gefühle erwiderst!“ Er küsste den Desperado erneut und dieser schmiegte sich enger in die Umarmung und liess sich mit einem leisen Seufzer in den Kuss fallen.
Irgendwann, nach weiteren süssen Küssen, fragte Brave Starr leise: „Und Tex, magst du nun mit mir ein Weihnachtsessen geniessen?“
Der, blickte seinen Liebsten fragend an: „Wie meinst du das? Ist es nicht schon viel zu spät?“
Brave Starr schüttelte den Kopf und grinste: „Ich hab gestern, was vorbereitet... und stolzer Besitzer, eines Mikrowellenherdes, bin ich auch! Also: Hunger, Liebster?“
Tex Hex, blickte seinen Marshall gespielt skeptisch an: „Du kannst kochen?“
„Ich versuche es zumindest ab und an...“ konterte der.
Tex grinste und nickte:“Ich habe wirklich langsam etwas Hunger: Seit gestern Früh, hab ich nichts mehr gegessen. Kam nicht dazu... keinen Appetit!“
Brave Starr blickte ihn betreten an: Kein Wunder, hatte der Desperado keinen Appetit, so wie Stampede ihn quälte!
Tex Hex nickte, als der Marshall ihn fragte ob er ihn in die Küche begleiten wolle und stemmte sich mit seinem gesunden Arm, aus dem Bett und liess sich widerstandslos, von seinem Liebsten, dabei helfen, sich ein T-Shirt und die Jogginghose über zuziehen die dieser ihm reichte.
„Du bist viel zu lieb zu mir...“ Tex grinste amüsiert und strampelte „... Lass mich runter, Brave Starr! Ich kann selbst gehen. Meine Schulter ist hin – nicht meine Beine!“ Der Marshall, zeigte sich unbeeindruckt und trug seinen, nach wie vor strampelnden Desperado die Treppe hinunter in seine Küche. Da, setzte er ihn dann auf einen der Stühle an den Tisch: „Du, bleibst da sitzen. Ich koche!“
Tex hob seinen linken Arm und streckte ihn in die Höhe, wie ein Schüler bei Miss Jenny. „Ja...“ intonierte Brave Starr, „... der attraktive Mann in der ersten Reihe?“ Dann schmunzelte der Marshall gerührt, als er sah wie der zarte Lavendel-Teint seines Desperados, um eine Nuance dunkler wurde. Tex nuschelte verlegen: „Darf ich wenigstens den Tisch decken, Brave Starr, Sir?“
Lachend nickte der seinem Tex zu: „Hinter dir, in der Schublade ist Besteck, die Teller hab ich schon hier. Suppe?“







X

Sie hatten gegessen. Und, sie hatten gut gegessen, sehr sogar! Suppe, Salat, Hauptgang... Tex räkelte sich genüsslich und seufzte wohlig.
Diese Schmerzmittel, waren wirklich gut, seine Schulter tat ihm fast gar nicht mehr weh, das Glas Wein, dass ihm Brave Starr gestattet hatte und die leise Weihnachtsmusik, taten ihr übriges dazu – und nicht zuletzt, die Tatsache, dass er schon seit dem Salat, auf dem Schoss, seines Marshalls sass und der ihm immer wieder, zwischen durch, kleine, süsse Küsse, auf den Nacken, die Schultern oder die Wangen setzte.
Leise raunte Brave Starr in Tex' Ohr: „Ich liebe dich...“ dann fasste er nach hinten, zog eine Schublade auf und ein kleines Päckchen daraus hervor, welches er sachte vor dem Desperado auf den Tisch legte, „... ist nur etwas kleines... und nicht mal sehr wertvoll...“
Tex blickte auf das kleine Geschenk, wandte sich dann Brave Starr zu, hatte Mühe, das leichte Zittern aus seiner gerührten Stimme zu verbannen, als er dem Marshall eine Hand an die Wange legte und feststellte: „Alles, was du mir schenkst, ist wertvoll...“ zerknirscht fügte er an: „Aber, ich hab gar nichts für dich...“
Brave Starr schmiegte seine Wange in Tex' Hand, lächelte glücklich und schloss genüsslich die Augen, ehe er flüsterte: „Das du hier bist, ist mein schönstes Geschenk...“ Und, dass Stampede, seinen Desperado noch nicht wieder geholt hatte.
Tex, gab ein seltsames, leises Geräusch von sich: „Lass das...“ beinahe unhörbar.
Brave Star riss seine Augen auf und erstarrte für einen winzigen Augenblick, dann zog er Tex, wieder fest an sich und strich ihm erst sanft mit den Fingerspitzen eine der Tränen weg, die über dessen Wangen rollten, ehe er damit begann, sie weg zu küssen. Das er dabei leise, immer wieder die selben Worte, vor sich hin murmelte, war ihm nur halb bewusst: „Tex, Texie, mein Liebster...“
Als er Tex sich beruhigt hatte und der Marshall sich zur Bestätigung, dass mit seinem Desperado soweit alles wieder gut war, einen Kuss abgeholt hatte, hielt er diesem, dass Päckchen hin: „Auspacken?“
Tex nickte und griff danach.
Brave Starrs Gesicht erstrahlte richtiggehend als er sehen konnte, wie Tex, behutsam, mit spitzen Fingern, das kleine Päckchen an sich nahm, es erst von allen Seiten fasziniert betrachtete, nur um es sich dann ans Ohr zu halten und sanft zu schütteln: es raschelte leicht und Tex, kräuselte fragend seine Stirn.
Brave Starr, fand ihn einfach nur entzückend: Wie ein kleiner Junge – zu gegeben, eher ein grosser Lausbube! – der eben sein erstes Geschenk bekam.
Dann zog Tex vorsichtig, hochkonzentriert an der kleinen Schleife, die um das Päckchen gewickelt war, dass er dabei seine Zunge in den Mundwinkel schob, brachte ihm einen Kuss von Brave Starr ein.
Dann, als das Schleifchen den Kampf verloren hatte; und Tex langsam und sehr genüsslich, dabei war, das Papier abzuwickeln, wurden seine Augen immer grösser. Was auch immer sein Marshall, da für ihn hatte; es strahlte nur so vor Magie. Helle, warme, beschützende Magie.
„Was ist das, Brave Starr?“ Tex, fragte vorsichtig, zögernd, als er ein kleines, geflochtenes Amulett, welches mit verschiedensten Perlen, Federn und Steinchen versetzt war, in seiner Hand hielt.
„Ein Glücksbringer... hab ich für dich gemacht...“ leise fügte er an: „Soll seinen Träger, vor Unheil schü...“ mitten im Wort, wurde er von Tex unterbrochen, der sich auf seinem Schoss herumdrehte und ihn in einen liebevollen Kuss zog. Als dieser endete, hatte der Desperado schon wieder feuchte Augen und hauchte andächtig: „Von wegen nicht wertvoll!“
Dann rückte sich Tex, so auf Brave Starrs Schoss zurecht, dass er seine Brust an dessen schmiegen konnte vergrub seine Hand sanft in dessen Haaren, senkte seinen Kopf und küsste seinen Marshall dann leidenschaftlich, ehe er leise in dessen Ohr raunte: „Danke, mein Marshall. Ich liebe dich!“

































XI

Mein Marshall... Brave Starr legte seine Hände sanft auf Tex Hüfte, zog ihn fester an sich. MEIN Marshall... und ein: Ich liebe dich. Brave Starrs Herz klopfte schneller, pochte hart gegen seine Rippen und ein ganzer Schwarm Schmetterlinge, machte es sich in seinem Bauch gemütlich.
„Mein Desperado...“ fragend, beinahe schüchtern.
Tex Hex nickte, setzte einen sanften Kuss, auf den Mundwinkel seines Marshalls und bestätigte mit dunkler Stimme: „Ganz allein dein Desperado...“ dann küsste er seinen Liebsten und fügte in Gedanken an: „... zumindest, wenn es nach mir ginge...“ Und dann löschte die freche Zunge des Marshalls seinen Gedanken aus, liess ihn einfach verpuffen.
Brave Starr, legte einen Arm um Tex' Taille schob seine anderen unter dessen Hintern und erhob sich vorsichtig mit ihm. Tex Hex klammerte sich erschrocken mit seinem gesunden Arm an Brave Starrs starken Nacken, schlang ihm seine Beine um die Hüften und fragte, weggetreten wie er war: „Was?!“
„Bett...“ kicherte Brave Starr, „... ich bin – müde...“
Hm, so müde, fühlte sich das, was Tex Hex, da an seiner Lende spürte, aber nicht an...
Der Desperado, liess sich also widerstandslos von seinem Brave Starr, die Treppe hoch in dessen Schlafzimmer tragen. Das er dabei am Hals des Marshalls herum nagte und sich dicht anschmiegte, in dem er seine Beine einfach fester um dessen Hüfte klammerte, entlockte Brave Starr einige wohlige Seufzer und liess diesen erschauern.
Leicht taumelnd, da seine Knie immer weicher geworden waren, liess sich Brave Starr mit seinem Schurken auf dem Schoss, auf sein Bett sinken. Er liess den Arm um dessen Taille, wo er war, zog jedoch den anderen unter Tex hervor, nur um damit dessen Kopf so zu drehen, dass er ihn leidenschaftlich, verlangend küssen konnte.
Tex, rückte sich während des Kusses so zurecht, dass er über seinem Liebsten zu knien kam, als er den Marshall sanft nach hinten, in die Decken drückte.
„Tex... was?“
„Hmm, ich glaube,“ säuselte der Desperado, „ich habe doch noch ein Geschenk für meinen geliebten Marshall...“
Brave Starr erschauerte und schob sich, ohne Tex los zulassen, richtig in sein Bett zog den Kopf seines Desperados, erneut sanft zu sich hinunter, um mit seiner Zunge dessen süchtig machenden Geschmack zu kosten.
„Du bist verletzt...“ seufzte Brave Starr wehmütig.
„Ich bleib einfach oben...“ gefolgt von einem sanften Zungenkuss.
„Aber, dein Arm...“
„Ich hab einen zweiten...“ Tex' Hand schob sich unter Brave Starrs Shirt, strich zärtlich über dessen Bauch.
Der Marshall zog heftig die Luft ein, als die Schmetterlinge in seinem Bauch unter Tex' Hand den Aufstand probten, schloss seine Augen und liess sich in einen weiteren, zärtlichen, immer hungriger werdenden Kuss ziehen.
Als sie sich lösten, in den Sekunden, die Brave Starr benötigte, um zu Atem zu kommen, fühlte er wie Tex von ihm runter krabbelte, enttäuscht seufzte er auf. Da drang auch schon Tex' rauchige Stimme an sein Ohr: „Hilfst du mir, Schatz?“
Hatte Tex ihn eben Schatz genannt? Und, helfen, wobei? Verwirrt öffnete der Marshall seine Augen und musste lächeln: Tex, stand vor dem Bett, hatte sich irgendwie halb von seinem Shirt befreit, die Jogginghose hing ihm in den Kniekehlen und er sah einfach nur umwerfend niedlich aus; trotz Verband und blauem Auge.
Immer noch lächelnd, setzte Brave Starr sich auf und machte sich daran sein „Geschenk“ auszupacken. Langsam und sehr genüsslich.
Tex entwischte ein leiser Seufzer, als Brave Starr seine vollen Lippen, auf seinen Bauch, knapp unterhalb des Verbandes drückte, nach dem er ihm das Shirt ausgezogen hatte. Und dann ein leises Stöhnen, als der Marshall das selbe auf seinem Oberschenkel wiederholte, nach dem er Tex, der dabei fest seine Augen geschlossen hatte, Hose und Shorts auszog. Dann raunte Brave Starr leise, seine Hand wieder auf Tex' Hüfte platzierend: „Komm wieder her, Süsser...“
Doch der, machte keine Anstalten näher zu rücken, sondern zupfte nur schwach am Shirt des Marshalls: „Du auch...“ hauchte er. Widerspruchslos gehorchte Brave Starr ihm und versuchte Tex dann wieder zu sich, auf sich, ins Bett zu ziehen. Diesmal, tat ihm sein Schurke den Gefallen, krabbelte wieder auf ihn, beugte sich leicht nach vorne und Brave Starr keuchte auf.
Oh, Gott, das war beinahe zu viel: Tex Hex, endlich ganz nackt zu sehen und dann auch noch dessen heisse Haut auf seiner zu fühlen. Brave Starr stöhnte erneut, hob seine Hüfte leicht an und diesmal stöhnte Tex, krallte seine Finger sanft aber bestimmt in die Brust des Marshalls.
So weich, so warm war die lavendelfarbene Haut unter den Fingern des Marshalls, als er sanft die Hände über Tex Taille und Hüften gleiten liess, der lehnte sich leicht zurück und seufzte leise: „Oh, bitte...mehr...“ und sorgte mit einem sanften Hüftschwung dafür, dass sich ihre Erregungen berührten. Brave Starr, keuchte heiser auf, krallte sich in Tex' Oberschenkel und bog seinen Rücken durch, drückte sich ihm entgegen. Tex, wiederholte seine Bewegung, stöhnte zusammen mit Brave Starr laut auf und begann sich dann in einem gleichmässigen, langsamen Rhythmus, sich mit der Hand auf der Brust des Mannes, der sich unter ihm wand abstützend, gegen ihn zu bewegen.
„Teeex, nicht... ich...“ Brave Starr, keuchte, hob sich gegen seinen Desperado, erzitterte und riss dann die Augen auf, ehe er sie auch gleich wieder verlegen, betreten schloss und, nach einem kurzen atemlosen Moment murmelte: „Ich... es...“
Tex der sich nach vorne beugte verschloss seinen Mund mit einem sanften, liebevollen Kuss, raunte seinem Marshall dann zu: „Pscht. Ich sagte doch: Dein Geschenk, Brave Starr, Liebster!“

















































XII

Es war ihm einfach nur peinlich. Himmelschreiend peinlich, um genau zu sein. Und was tat Tex? Der hatte sich einfach nach vorne gebeugt, ihm einen Kuss aufgehaucht und festgestellt, dass es ja schliesslich, Brave Starrs Geschenk gewesen sei.
Der Marshall wühlte seine Finger halt suchend in Tex' Haare, umschlang dessen schmale Taille fester und vergrub sein Gesicht in dessen Halsbeuge und murmelte immer noch verlegen: „Es tut mir leid... Dabei... es sollte doch...“
„Hey!“ wurde er von seinem Desperado unterbrochen, „Wir haben Zeit. Ich liebe dich. Du wirst mich nicht mehr los; und dagegen, kann sogar die alte Eidechse nichts tun!“ etwas leiser fügte Tex Hex an: „Ausser er... Aber, er braucht mich ja noch!“
Brave Starr klammerte sich noch etwas fester, flüsterte: „Denk nicht mal an so etwas... Bitte. Ich brauche dich nämlich auch.“
Tex' strich mit seiner Hand, sanft über Brave Starrs Seite nach unten, raunte leise, dunkel und zärtlich: „Ich liebe dich... Ich begehre dich... Ich brauche dich... Ich will dich...“ dabei setzte er sanfte Küsse und Bisse auf die Halslinie seines Geliebten. Brave Starr erschauerte, liess seine Hand von Tex' Taille zu dessen Hintern wandern, strich zärtlich darüber, entlockte dadurch seinem Desperado ein leises Seufzen.
Tex suchte nach Brave Starrs Lippen, verschlang sie in einem fordernden Kuss und war erfreut darüber, nicht nur von dessen Lippen Antwort zu bekommen. Dann mal auf zur zweiten Runde.
Brave Starr keuchte in den leidenschaftlichen Kuss, als Tex' Hand sich zwischen ihre erhitzten Körper schob, dort sanft nach seiner Härte tastete, sich fest und zärtlich darum schloss.
Dann brach der Desperado den Kuss um sich ein wenig aufzurichten, Brave Starr, öffnete seine Augen und ihre Blicke trafen sich, verschlangen sich. „Du bist so schön...“ dunkel geraunt, beide zugleich. Ein erneuter Kuss, Tex festigte seinen Griff, bewegte seine Hand langsam. Der Marshall stöhnte, dunkel, kehlig, liess seinen Kopf zur Seite fallen und Tex, knabberte an seinem Ohr.
Tex hauchte in das Ohr des Marshalls, ehe er seine Zunge langsam drüber wandern liess: „Darf ich, Geliebter?“
Brave Starr, gab ein dunkles, tiefes Grollen von sich, hob sein Becken an, liess seine Beine auseinander gleiten, krallte sich an Tex' Hüfte und Hintern und stöhnte erstaunt auf.
Tex grinste verdorben, glücklich und weggetreten; und liess sich, mit einem leisen Stöhnen ganz auf seinen Marshall sinken.
Oh ja, genau so, hatte Tex Hex sich das immer und immer wieder ausgemalt.
Wenn der Desperado noch in der Lage gewesen wäre auf die Reaktion seines Geliebten zu achten, hätte er wohl bemerkt, dass der etwas anderes erwartet hatte. Doch so, bekam Tex nur mit, wie sich Brave Starr fester an seine Hüftknochen krallte und sich ihm entgegen hob, sich noch tiefer in ihn drängte und ihm damit ein weiteres lüsternes Stöhnen entlockte, dass seinen Widerhall in dem des Marshalls fand.
Heftige, harsche Atemzüge, leises Wimmern, lautes Keuchen, durchdrangen das Halbdunkel im Schlafzimmer des Marshalls, als sie sich liebten.
Brave Starrs Hand schloss sich um die pochende Erregung seines Geliebten, der gab ein lautes Keuchen, gefolgt von einem heiseren Stöhnen von sich und dann kam Tex mit einem heiseren Schrei, krallte sich in die Seite seines Marshalls.
Brave Starr verschlang seinen Tex mit den Augen, sah, wie er kam, sich seiner Lust endgültig ergab; und dieser eine Moment genügte: Er stiess noch einmal fest zu und verströmte sich dann tief in seinem geliebten Schurken.
Tex liess sich einfach vorn über fallen, schmiegte sich fest an die schweissnasse Brust seines Marshalls, lauschte dem rasenden Herzschlag und keuchte leise: „Brave Starr, ich liebe dich... Und, ich will genau das wieder tun..“ er drückte einen Kuss auf den Hals seines Geliebten und fügte an: „Immer wieder...“
Der Marshall schloss ihn in die Arme, immer darauf bedacht, nicht die frischen Wunden an Tex' Rücken zu berühren, lachte atemlos und keuchte: „Gib mir fünf Minuten, Tex...“ dann drehte er den Kopf so, dass er seinem Schurken einen Kuss rauben konnte: „Ich liebe dich, mein Desperado...“


























XII

Träge. Das, war der erste Eindruck, der den Marshall am Morgen erreichte. Trägheit und Wärme. Geborgenheit, die von dem warmen Körper, der an seine Seite geschmiegt da lag, ausging. Langsam, legte sein Bewusstsein, den Weg an die Oberfläche zurück und Erkenntnis breitete sich in Brave Starr, zusammen mit einem Glücksgefühl aus: Tex, war noch da. Hier. Bei ihm. In seinen Armen. An seine Brust geschmiegt.
Stampede, hatte den Desperado nicht geholt.
Brave Starr liess seine Hand sanft über Tex Linken Arm, den dieser quer über die Brust des Marshalls gelegt hatte streichen. Dabei, dachte er an die vergangene Nacht und sein verträumtes Lächeln wurde zu eine seligen. „Fünf Minuten...“ kicherte er beinahe lautlos. Sein Desperado, hatte ihm genau drei gegeben... Wie, Tex das anstellte, hatte Brave Starr auch nach dem dritten Mal nicht so recht begriffen. Wobei, zum denken, war er so oder so, nicht mehr gekommen...
Ein leiser Seufzer, eine sachte Bewegung und dann blickte der Marshall in ein Paar sehr verschlafener, dunkler Keriumseen, die dennoch zu strahlen schienen. Langsam nahm er den Arm, den er um Tex' Schultern gelegt hatte, herunter, legte stattdessen seine Hand an dessen Wange und raunte: „Guten Morgen, mein Liebster...“ dann zog er ihn sanft in einen Kuss.
Tex blinzelte einmal, war das noch ein Traum? Einer von diesen Wunschträumen?
Doch dann, nahmen diese wundervollen, weichen Lippen seinen Mund gefangen und löschten die letzten Zweifel aus: Das, hier war zu schön und gut, um nur ein Traum zu sein.
„Hmm...“ machte Tex leise, geniesserisch, glitt auf Brave Starr, schmiegte sich an und schmolz in einem erneuten Kuss dahin.
Streicheln, küssen, schmusen, langsam wach werden. Glücklich sein.
Tex Hex lächelte, stützte sich mit seinem linken Arm neben Brave Starrs Kopf ab und blickte jenem in die funkelnden Augen: „Ich liebe dich!“
Das Lächeln des Marshalls wurde erneut zu einem Strahlen, er zog Tex zu sich hinunter um ihn zu küssen: „Und ich liebe Dich!“
Ein lautes Grummeln, ein leises zweistimmiges Lachen. „Da scheint wer Hunger zu haben...“ Stellte der Marshall mit einem breiten Grinsen fest und Tex nickte verlegen: „Nur ein wenig...“ erneut ein lautes Grummeln. „Wohl doch etwas mehr, mein süsser Desperado...“ grinste Brave Starr, „... das ist gut, ich hab nämlich noch viele Brötchen im Kühler!“

Sie hatten Brötchen, Kaffee und alles andere mit nach oben genommen. Kein leichtes Unterfangen, denn sie hatten dazu an einem schlafenden Thirty-Thirty, der mit Sarah-Jane auf dem Bauch im Wohnzimmer schlief, vorbei schleichen müssen. Wobei, wirklich wach werden würde der wohl nicht, denn immerhin, hatte er die Geräusche der Kaffeemaschine und das Pling des Ofens überhört; und er schnarchte immer noch. Nur, er nahm verflixt viel Platz weg, so auf dem Boden liegend.
Kaum im Zimmer fragte Tex skeptisch: „Schläft der öfter hier, auf dem Boden?“
Brave Starr nickte, stellte sein Tablett auf seinen kleinen Tisch, den er hier hatte, nahm Tex seines ab, stellte es dazu und zog seinen Desperado in eine vorsichtige Umarmung: „Keine Sorge: Er weiss was ich für dich fühle...“ er küsste Tex und fügte danach an: „Und er weiss es schon lange. Denke ich. Also, keine Sorge: Er kann auch mal seine Klappe halten!“
Ein erleichtertes Aufatmen, sagte Brave Starr, dass er mit seiner Antwort richtig gelegen hatte und er entliess seinen Geliebten langsam aus seiner Umarmung und trug das Tablett mit dem Frühstück zum Bett: „Essen, Süsser?“
Tex nickte enthusiastisch, schnappte sich sein Tablett und folgte dem Beispiel seines Liebsten.























Lach ich habs ja versprochen... und ja: es is immer noch Weihnachstmorgen, irgendwann, vor Mittag. *nick nick* Und es bleibt gewohnt fluffig...


XIV

Thirty-Thirty gähnte, setzte sich auf und streckte sich, streichelte einmal sanft über Sarah-Janes Lauf und flüsterte: „Morgen mein Liebes...“ Eine helle, wie ein silbernes Glöckchen klingende Stimme erklang in seinem Kopf: „Morgen, du wilder Hengst! Na,bist du wieder nüchtern?“
Thirty grinste schief, prustete leise: „Geht so...“ und er strich noch einmal zärtlich über seine Waffe, „... Sarah-Jane, du kannst hier...“
„Der Marshall hat Besuch!“ wieder glockenhell und sanft.
Der Hippodroide nickte: „Ich weiss. Er, wird auch nichts sagen...“ nach kurzem Zögern fügte er an: „Ich verspreche es dir, Liebes.“
Ein kurzes, silbernes Funkeln, sanftes Wiehern und dann sass ein kleines Einhörnchen, ganz perlmutt und silbern, auf dem Schoss des Deputys. Sanft wuschelte der, durch die weiche Mähne seiner kleinen Schönheit: „Besser so, Sarah-Jane?“
„Viel besser... ich mag es, mir die Hufe vertreten zu können...“
Thirty nickte und betrachtete sein Liebes verträumt dabei, wie sie sich streckte: Erst ein schlankes, zierliches Beinchen nach dem anderen, dann den langen, edlen Hals mit dem kleinen, wohlgeformten Kopf, auf dessen Stirn das kleine Horn silbern funkelte und zuletzt, schüttelte sie ihre bodenlange, weichfallende Mähne und den ebenso, langen, weichen, gewellten Schweif.
„Was ist, mein Hengst?“ Kichernd, perlend sich auf den Hinterläufen aufrichtend, die Nüstern an seiner Wange reibend.
Thirty-Thirty seufzte leise: „Du bist so hübsch...“
„Und immer noch zu klein...Ich weiss...“ traurig, kuschelte sich Sarah-Jane wieder auf Thirty-Thirtys Schoss, „... weisst du Thirty-Thirty, wenn ich, nur einen einzigen Wunsch...“
„Tu das nicht!“ Der Hippodroide legte sanft seine grossen Arme um das Einhörnchen, vergrub nun seinerseits die Nüstern in dessen weichen Mähne, „Sag nicht, das du anders sein willst, Liebes! Das ging schon einmal schief...“
Sarah-Jane nickte und kuschelte sich fester in die Umarmung.

Oben auf dem Treppenabsatz, tauschten ein äusserst verwunderter Tex Hex und ein nicht ganz so verwunderter Brave Starr einen Blick, wandten sich dann wortlos um und trugen leise, ihre Tabletts zurück in Brave Starrs Schlafzimmer.
„Was, besser, wer war das?“ Tex Hex gestikulierte mit seiner Hand in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
„Sarah-Jane... Thirty-Thirtys grosse Liebe...“ Brave Starr langte nach der Hand seines geliebten Schurken, zog ihn zu sich, an sich, „... und du, bist meine!“
Tex Hex lächelte und liess sich von seinem Marshall zurück ins Bett ziehen und in einen zärtlichen Kuss verstricken.



















...hier gehts wie gewohnt fluffig weiter... und heiss!

XV

Sanft strich Marshall Brave Starr durch die langen Haare seines Desperados. Tex, lehnte sich vorsichtig mit dem Rücken, gegen die breite Brust seines Liebsten, der sich an das Betthaupt gelehnt hatte; und seufzte leise: „Das ist so schön... aber...“ er brach ab.
Brave Starr, dem der bedrückte Unterton in der dunklen Stimme nicht entgangen war, erkundigte sich vorsichtig: „Aber, was, mein Desperado?“
Tex zögerte einen Augenblick, dann sprudelte er hervor: „Stampede! Wieso, hat er mich noch nicht gerufen? Geholt?!“
Brave Starr schluckte, schob sanft die weissen Haare zur Seite und drückte einen Kuss in den Nacken des Desperados: „Ich weiss es nicht...“ er liess einen weiteren Kuss folgen, leckte dann über die Stelle, die er eben geküsst hatte, „... wirklich nicht. Doch ich bin sehr, sehr dankbar darüber.“
Tex seufzte tief, senkte seinen Kopf etwas um Brave Starrs Lippen mehr Zugang bieten und sagte bestimmt: „Es ist mir auch egal. Solange ich nur noch ein wenig deine Nähe geniessen kann, Schatz!“
Da! Sein Desperado, hatte es wieder getan: Er hatte Brave Starr Schatz genannt!
Und die Schmetterlinge in dessen Bauch machten augenblicklich durch wildes herumgeflattere, auf sich aufmerksam, Brave Starr erschauerte.
„Hm?“ machte Tex fragend, „was ist?“
„Bitte sag das noch mal...“ leise, dicht an Tex' Nacken gehaucht, beinahe bettelnd.
„Was?... Schatz?“
Ein erneutes Erschauern seitens Brave Starrs und ein schwaches Nicken an Tex' Nacken.
Um Tex Mundwinkel erschien ein kleines, glückliches Grinsen und er raunte dunkel, verlangend: „Schatz... Mein wundervoller, liebevoller Schatz ...“ dann wandte er sich so, dass er vor Brave Starr zu knien kam, brachte sein Gesicht nahe an dessen Ohr, legte seine Hand an dessen Wange; Brave Starr schloss die Augen. „Mein geliebter Schatz... “ raunte die dunkle, samtige Stimme in sein Ohr und der Marshall erschauerte erneut und ein kleiner Seufzer stahl sich über seine Lippen. Tex fuhr fort: „Mein über alles geliebter Schaaaatz...“ er knabberte sanft an Brave Starrs Ohrläppchen, der stöhnte leise, „...wertvoller, als alles Kerium der Welt...“ hier, schlang Brave Starr die Arme um Tex und verschloss dessen Mund mit einem verlangenden, sehnsüchtigen Kuss.
Sanft umschlangen sich ihre Zungen, rieben sich aneinander und beide Männer verloren sich im Geschmack ihres Liebsten, ertranken regelrecht darin.
Tex, keuchte leise in den Kuss als die rauen, sanften Finger seines Marshalls über seine Rippen glitten und sich ihren Weg zu seiner Kehrseite ertasteten; nur um da sanfte Kreise zu vollführen.
Langsam richtete er sich etwas auf, zog Brave Starr mit sich, umschlang dessen Nacken, schmiegte sich mit seiner Brust an dessen.
Der Marshall zögerte kurz, kniete sich dann hin und zog seinen Liebsten auf den Schoss. Tex versank noch etwas mehr in dem Kuss.
Langsam, sich aus dem Kuss lösend, um an dem schlanken lavendelfarbenen Hals zu knabbern, mit den Händen in Tex' Taille, dicht unterhalb des Verbandes diesen stützend, verschob der Marshall, sie in eine liegende Position.
Tex seufzte, als Brave Starr sich mit seinen Lippen langsam zu seinem Schlüsselbein vorarbeitete; und als der Marshall sachte seine Zähne darum schloss und vorsichtig, sanft daran nagte gab Tex ein langgezogenes Schnurren von sich.
Brave Starr horchte auf und hob den Kopf, ein schnurrender, mit geschlossenen Augen und verzücktem Gesichtsausdruck unter ihm liegender Tex Hex... Seine Schmetterlinge, flatterten wieder nervös herum.
Tex, der schon verstimmt grollen wollte, weil sein Marshall von ihm abgelassen hatte, keuchte leise auf, als sich dessen warme Lippen auf der Innenseite seines Oberschenkels niederliessen und eine sengend, heisse Spur darauf zeichneten.
Und, als Brave Starr die Finger unter den Saum der Shorts schob, sie ihm auszog, die freigelegte, lavendelfarbene Haut mit noch mehr Küssen bedeckend; da, vergrub Tex die Finger seiner linken Hand in Brave Starrs schwarzen Haaren und stöhnte leise, sich ihm entgegenhebend: „Schaaatz...“
Dessen Antwort, bestand darin, dass er seine Lippen fester um Tex' Härte schloss.
Tex bäumte sich auf, Brave Starr entgegen und gab einen ersticktes Keuchen von sich, nur um sich dann zitternd in die Laken zurück fallen zu lassen. „Oh... Mein... Gott...“ keuchte Tex und versuchte schwach, seinen Marshall zu sich nach oben zu ziehen. Brave Starr folgte den Bemühungen seines Liebsten, leckte sich einmal genüsslich den Mund und senkte dann seine Lippen auf die seines Tex', hielt jedoch kurz davor inne, blickte ihm tief in die Augen und flüsterte: „Ich liebe dich Tex...“
Der lächelte nur verträumt, bemerkte, dass er seine Hand immer noch in das schwarze, seidige Haar seines Liebsten vergraben hatte, zog diesen, ganz zu sich und küsste ihn sanft. Dann hauchte er: „Und ich dich, Brave Starr...“
















XVI

Thirty-Thirty seufzte leise und streichelte sanft über Sarah-Janes Mähne: „Du weisst doch, Liebes... Liebstes: Ich liebe dich, egal wie gross, klein oder was du bist...“
Sie sassen immer noch auf dem Boden des Wohnzimmers, dass er sich mit dem Marshall teilte, Sarah-Jane auf seinem Schoss, eng an ihn geschmiegt; und Thirty wusste, dass sich seine Kleine nichts mehr wünschte als wieder gross zu sein. Leise murmelte der Hippodroide: „Ich hätte diesen Schrumpfstrahler mitnehmen sollen...“
Sarah-Jane richtete sich etwas auf und schüttelte vehement ihren kleinen, eleganten Kopf: „Du, musst aber gross bleiben, mein Hengst...“ vorwurfsvoll fuhr sie fort: „Was würden denn die Altehrwürdigen sagen, wenn ich ihren hochwohlgeborenen Prinzen schrumpfen würde?“
Thirty-Thirty gab ein sarkastisches Schnauben von sich, enthielt sich jedoch einer Antwort, vergrub wieder seine Nüstern in der seidenweichen, perlmuttschimmernden Mähne, seiner Liebsten.
„Thirty...“ Sarah-Janes Stimme war ganz leise und schüchtern.
„Hm, Liebes?“
„Gehst du mit mir raus? In die Ruinen?... Nach Hause?“
Der grosse Hippodroide lächelte: „Na dann, verwandle dich mal zurück... Ich lauf auch Jagdgalopp!“
Das Einhörnchen sprang von Thirtys Schoss, richtete sich auf die Hinterläufe auf und drückte seinem Prinzen einen Kuss, mitten auf die Nase: „Danke, mein Hengst!“
Thirty-Thirty, bekam augenblicklich rote Wangen, zum Glück hatte er Fell und niemand konnte es bemerken. Dann hob er sein Waffe vom Boden auf und verliess die Wohnung.

Ein Stockwerk höher, schmiegte sich der Marshall an seinen Liebsten, küsste ihn sanft und raunte, als unten die Tür zufiel: „Scheint, als hätten wir wieder Sturmfrei, Tex...“
Tex Hex lachte leise und stellte fest: „Dann lass es uns geniessen...“ mit einem auffordernden Grinsen, presste er sich fester an Brave Starr.



















...Okay, nen „bisschen“ Fluff, und ne grosse Menge Alltag...

XVII

Es war ein Traum. Ein Märchen, ein wunderschönes Weihnachtsmärchen. Und, es gehörte ihnen, nur ihnen. Brave Starr und Tex Hex. Dem Marshall und dem Desperado.
„Ich liebe dich, mein Schatz!“ und Tex Hex hob Brave Starr seinen schlanken, drahtigen Körper entgegen, krallte seine Nägel in dessen kraftvollen Rücken und liess zu, dass die Wellen der Erregung ihn davon trugen.
Brave Starr wurde mitgerissen, fand sich nach einer kurzen Ewigkeit, zurück in die Wirklichkeit von Tex' sanfter Umarmung befördert und schmiegte sich fester, dichter an dessen Brust: „Ich liebe dich mein Schurke...“ Dann legten sich seine Lippen auf Tex Hex' Schläfe, platzierten einen sanften Kuss, „... mehr als alles. Du bist mein Leben.“
Der Desperado blickte ihn an, ernst, sanft, voller Liebe: „Du sollst doch nicht solche Sachen sagen...“
Der Marshall lächelte, hauchte seinem Geliebten einen Kuss auf und flüsterte: „Wenn es doch wahr ist...“ wieder ein Kuss, diesmal ein tiefer, inniger, „... und das bist du schon lange. Immer präsent, immer da, seit ich hier bin...“ Brave Starr liess seine Hände über Tex' Körper wandern, fuhr fort „Nun, jetzt bist du endlich hier!“ er nahm Tex' Hand und legte sie an seine Brust, über sein Herz. Tex' Augen leuchteten auf, bekamen einen sonderbaren Glanz, als er seine Hand fester gegen Brave Starrs Brust drückte und er leise raunte: „Nur für mich...“ er kratzte zärtlich über die braune Haut unter seinen Fingern, „... mein Schatz, wertvoller, als alles Kerium...“ er hinterliess ein paar rote Striemen, „... mein Leben. Von dem Moment an, als du hier auftauchtest...“ Brave Starrs Augen wurden gross, Tex sprach weiter: „Geliebt, seit einer Ewigkeit...“ Dann löste sich die Hand von der Brust des Marshalls, wanderte in dessen Nacken und zog ihn zu einem Kuss heran.
Und wieder meldeten die Schmetterlinge in Brave Starrs Bauch, dass sie immer noch anwesend waren – und es auch bleiben würden.
Viel später, nach vielen weiteren liebevollen Worten, Zärtlichkeiten und einem kurzen Schlaf, fanden sie sich wieder in der Küche.
Es war mitten am Nachmittag und keiner der Beiden störte sich daran.
Tex, trug wieder die Jogginghose seines Marshalls und eben der, stand am Herd und kochte.
„Hmmmm!“ der Desperado schnupperte, zog genüsslich die Luft ein: „Das riecht köstlich... Du steckst wirklich voller Überraschungen!“ Tex stand auf und schlang seine Arme um den Mann am Herd: „Was kochst du eigentlich, Liebster?“
„Kürbissuppe mit Zimt...“ Brave Starr legte den Kochlöffel beiseite und schlang nun seinerseits die Arme um seinen Desperado, „... und ich koche nicht; ich wärme sie nur auf...“ er küsste seinen Tex auf die Stirn.
„Aber, du hast sie gekocht?“
Brave Starr kicherte und nickte. Sein Desperado, war einfach süss, wenn er so auf etwas beharrte: „Ja, ich habe die Suppe gekocht. Und stell dir vor: Ich hab auch den armen Kürbis zerstückelt und gemixt! Und sie war von Anfang weg, für dich gedacht, mein Herz!“
Tex zwinkerte ihn verwirrt an: „Wirklich?“
„Wenn ich es doch sage.“
„Noch bevor wir zusammen kamen, hast du was für mich gekocht?“
Marshall Brave Starr nickte: „Ich war doch schon in dich verliebt; und du musst doch was gutes essen...“
Tex Hex, Oberschurke von New Texas lächelte gerührt: „Danke, mein Schatz!“
Brave Starr erschauerte und küsste seinen Desperado, zog nebenher die Suppe vom Herd und vertiefte dann den Kuss.



















XVIII

Ein leises Klopfen liess die beiden Liebenden auseinander fahren: „Was?“
„Wer?“
„Pscht, mein liebster Desperado. Wir sind ganz einfach nicht da...“ und Marshall Brave Starr zog seinen Tex Hex wieder an sich. Der, wagte halbherzig einzuwerfen: „Und wenn nun wer deine Hilfe benötigt?“
„Die, mein Süsser, kommen auch mal ganz gut OHNE mich zurecht...“ Brave Starr hauchte einen kleinen Kuss auf Tex Wangenknochen, „... der, der ihnen am gefährlichsten werden könnte, halte ich grad hier fest, in meinen Armen...“ er küsste seinen Schurken erneut, diesmal jedoch auf den Mund und sehr innig.
Mit einem kleinen Seufzer schmiegte sich Tex dichter an.
Von der Tür her erklang Thirty-Thirtys Stimme: „Hey, ich komm jetzt rein, Partner! Okay?“
Als der Hippodroide auch darauf keine Antwort bekam betrat er das Wohnzimmer, stellte Sarah-Jane auf den Boden, die verwandelte sich augenblicklich und trabte dann zu der grossen, alten Couch und hüpfte hinauf und legte ihren Kopf auf Thirtys Schoss, als dieser sich neben sie setzte.
In der Küche waren zwei Verliebte, langsam aus ihrem ganz eigenen Universum aufgetaucht, als die Stimme des Hippodroiden an ihre Ohren drang. „Ist nur Thirty...“ raunte der Marshall und Tex Hex nickte, fing Brave Starrs volle Lippen zu einem erneuten, sanften Kuss ein, ehe er sich löste und flüsterte: „Vielleicht, wollen die beiden, auch Suppe?“
Und ehe Brave Starr dazu was sagen konnte, rief Tex auch schon: „Lady, Pony! Habt ihr Hunger? Brave Starr hat eine wundervolle Suppe gekocht...“
Für einen winzigen Moment, blickte der Marshall seinen Geliebten erstaunt an, nur um dann dessen Worten hinzu zu fügen: „Tex hat recht, ist genug für alle da...“
Und nur wenige Augenblicke später standen die zwei Hippodroiden ebenfalls in der Küche.
Thirty blickte zu Sarah-Jane, welche kurz nickte, und sagte dann: „Ich glaube, es wird Zeit, euch alle offiziell bekannt zu machen:“ sein Blick hing an seiner kleinen Schönheit als er weiter sprach: „Dies, meine Herren ist Sarah-Jane, Kommandantin der königlichen Garde und erste Leibwächterin des Kronprinzen, unseres Volkes...“ er liess seine Worte ausklingen und Sarah-Jane verneigte sich hoheitsvoll. Ehe irgendwer reagieren konnte hatte auch Tex Hex sich verneigt: „Es ist mir eine Ehre und eine Freude, Mylady. Tex Hex, mein Name.“
Der Marshall starrte auf die sich ihm bietenden Szene, blickte von seinem Big Partner zu Sarah-Jane und brachte dann heraus: „Wenn du die Leibwächterin des Kronprinzen bist...“
Das Einhörnchen lachte silbern und nickte: „Richtig, dann, ist er,“ sie deutete mit dem Horn auf Thirty-Thirty, „ist er, der Prinz! Freut mich seinen besten Freund endlich RICHTIG kennen zu lernen!“




















IIXX

„Du, bist ein Prinz?!“ etwas ungläubig, starrte der Marshall seinen Deputy an. Dieser nickte und grinste breit: „Ich sagte dir doch, dass ich nicht der Kaiser der Galaxis bin.“
Brave Starr grinste zurück: „Nur der Prinz der Galaxis?“
„Jup!“ entgegnete Thirty-Thirty schmunzelnd.
Dann setzte er sich an den Tisch, blickte und blickte Tex Hex freundlich an: „Danke für die Einladung.“
Der nickte nur, deutete zu seinem Liebsten hinüber: „Brave Starrs Verdienst. Er hat gekocht.“
Verlegen lächelnd hob der Marshall die Schultern und begann damit Suppe zu schöpfen. Als er dabei bei seinem Desperado anlangte, hauchte er ihm einen beinahe vorsichtigen Kuss auf den Wangenknochen.
Tex schenkte ihm ein verliebtes Lächeln, und zwinkerte seinem Marshall mit dem gesunden Auge zu: „Danke, für alles, Schatz.“
Thirty-Thirty lächelte, als sich der Marshall noch einmal zu Tex beugte und ihm einen innigen Kuss gab, den dieser ebenso sehnsüchtig, verliebt erwiderte; und seufzte tief. Sarah-Jane, gab ein leise ebenso sehnsüchtiges Wiehern von sich, richtete sich auf ihrem Stuhl auf und rieb dann sachte tröstend ihre Nüstern an Thirtys.
Tex, warf nach dem sanften Kuss, einen langen Blick zu den beiden Hippodroiden: „Wie schnell könnt ihr in die Ruinen laufen?“
„Was?“
Tex lächelte Thirty an und wiederholte: „Wie schnell, könnt ihr in den Ruinen sein, Thirty?“
Der Prinz und Deputy dachte kurz nach und antwortete dann: „Fünfzehn Minuten...“
„Gut,“ und Tex Hex, vollführte murmelnd ein paar Handzeichen, „Dann lauft mal los. Jetzt!“
„Was?!“ Sarah-Janes Stimme klang seltsam abwesend und Thirty-Thirtys Blick saugte sich an ihr fest:
Da, stand sie, seine Liebste.
Wunderschön und nur wenig kleiner als er selbst.
„Nun lauft schon! Ich kann die Verwandlung nicht dauerhaft machen... Leider...“ Tex' Stimme hatte einen wehmütigen Klang, „... Aber, für fünf bis sechs Stunden... frohe Weihnacht, ihr zwei.“
Thirty und Sarah-Jane, starrten den Desperado entgeistert an ehe sie beide aufsprangen und los stoben: „Danke Tex!“
Der, lächelte nur und hauchte: „Jeder, hat ein bisschen Glück verdient...“



























....gewohnt fluffig.... viel Spass! *kiss*



XX

„So, wie es aussieht, werden wir wohl die Suppe alleine auslöffeln müssen...“ schmunzelte Brave Starr, beugte sich zu seinem geliebten Desperado und hauchte ihm, mit den Worten: „Das, war sehr, sehr lieb von dir, Süsser!“ einen sanften Kuss auf.
Tex Hex, seufzte leise, glücklich in den Kuss und murmelte dann, seinen Marshall an der Hand zu sich heran ziehend: „Weisst du, Schatz... Ich bin nicht halb so böse, wie ihr immer alle denkt...“ und er schlang seinen gesunden Arm, um die Hüfte des Marshalls, vergrub sein Gesicht im Stoff von dessen T-Shirt, schmiegte sich an.
Der Marshall lächelte: „Wer, denkt denn hier, du wärst böse, mein geliebter Desperado?“
Tex, seufzte tief, genoss die ihn sanft in den Haaren krauelnde Hand und raunte in den dunklen Stoff: „Ich liebe dich so, mein grosser Schatz!“
Brave Starr erschauerte und schob sich vorsichtig, rittlings auf Tex' Schoss, bemüht, nicht dessen verletzten Arm und Schulter zu arg zu belasten; und setzte eine Reihe feuchter Küsse auf Tex' Nackenlinie. Dessen leiser Seufzer, liess Brave Starr erneut erschauern und noch dichter auf Tex' Schoss und an dessen Brust rutschen.
„Wollten wir nicht essen, Schatz?“ Tex, hob langsam seine Nase aus dem so wohlriechendem Shirt seines Liebsten und schenkte ihm einen Blick unter halb geschlossenen Augenlidern.
Der Marshall schnurrte mit einem verliebten Blick in die roten Augen: „Bist du hungrig, Tex?“
Der, schüttelte nur sachte den Kopf, lächelte und drückte seinen Marshall nur noch fester an sich: „Hungrig...“ eine Hand mit langen, krallenartigen Nägeln, schob sich unter ein dunkles Shirt, legte sich warm, auf braune Haut, folgte dem Verlauf der Wirbel; jeden einzelnen zart liebkosend. „Ja, ich bin hungrig, sehr hungrig sogar... mein liebster Schatz.“
Brave Starr keuchte leise, als die sanfte Hand sich unter den Bund seiner Trainingshose schummelte.
Langsam, genüsslich, liess der Desperado, seine Finger tiefer rutschen, strich sachte über die Wölbung von Brave Starrs Hintern.
Seine schmerzende Schulter ignorierend, streckte Tex die Hand nach Brave Starrs Wange aus, zog dessen Gesicht zu sich und eroberte diese vollen, weichen Lippen mit einem innigen und tiefen Kuss.
Die Hundertschaft an Schmetterlingen im Bauch des Marshalls verhinderten, dass jener mitbekam, dass der Desperado, nicht nur seinen Mund erobert hatte; und erst das überwältigende Gefühl, wo Tex' Finger, diesen einen Punkt tief in Brave Starr erreichten, berührten; und er sich mit einem atemlosen Keuchen heftigst gegen seinen Desperado drängte, wurde Brave Starr bewusst, wo sich die geschickten Finger seines Liebsten hin geschlichen hatten.
„Oh Tex...“ und er krallte sich an ihm fest, liess den Kopf auf dessen Schulter sinken.
Tex, seufzte leise, knabberte zärtlich an dem wundervollen, schokoladenfarbenen Ohr, welches er erreichen konnte und gab sich alle erdenkliche Mühe, immer wieder und wieder, seinem Marshall dieses sehnsüchtige Keuchen zu entlocken.
Einen weiteren, leidenschaftliche Kuss später, schnurrte der Desperado in Brave Starrs Ohr: „Tisch, Schatz?“
Als der, nach einigen langen Augenblicken, diese Worte entschlüsselt hatte; liess er sich widerstandslos, erst von Tex Hex' Schoss und dann auf den Tisch schieben.
Und Tex, beugte sich auch sofort wieder über seinen Marshall um ihn verzehrend zu küssen und ihn dabei etwas umständlich von seinen Hosen zu befreien.
Der nächste leidenschaftliche Kuss, ging in ein atemloses, gemeinsames Stöhnen über, als sich der Desperado, langsam, genüsslich und sehr, sehr vorsichtig in seinem Geliebten zu versenken begann.
Einer der Suppenteller fiel zu Boden und niemand schenkte ihm Beachtung.
Brave Starr keuchte erneut, schlang seine Arme um Tex' Nacken und seine Beine um dessen Hüfte, versuchte rein instinktiv, sein pochendes Glied fester an seinem Liebsten zu reiben.
Tex stöhnte genüsslich den Namen seines geliebten Gesetzeshüters, als er bei seinem nächsten vorsichtigen Stoss noch tiefer in dessen, hitzige Enge rutschte. Presste sich noch dichter an ihn, kratzte sachte über dessen Brust, biss ihn in die Seite seines Halses und liess dann, als von den Lippen seines Geliebten, ein flehend ein langgezogenes „Tex... Bitte!“ erklang, seiner Leidenschaft freien Lauf.

Zitternd, nach Atem ringend, lag Brave Starr auf seinem Küchentisch. Über sich, seinen höchst eigenen, über alles geliebten, ebenso atemlosen, zitternden, Desperado.
Und eben der, strich ihm immer wieder sanft durch die zerzausten Haare und murmelte dicht an seinem Ohr: „Oh mein Schatz, wie sehr ich dich doch liebe. Liebe und begehre...“
Tex' Gemurmel, verstummte, als der Marshall seinen Kopf drehte, um ihn sanft zu küssen. Nur, um dann im Gegenzug zu murmeln: „Ich liebe dich, meine Lavendel-Schönheit.“ Und der Marshall, liess einen Schauer von sanften Küssen auf Tex' Gesicht regnen und fügte dann an: „Danke, mein Liebster.“
„Wofür, denn mein Schatz?“















XXI

Der Marshall errötete unwillkürlich und heftig, als er Tex' Frage hörte.
Dem, fiel die sichtliche Verlegenheit seines Marshalls augenblicklich auf, er rückte sich so zurecht, dass er ihm die dunklen, verhangenen Augen sehen konnte und wiederholte schnurrend: „Schatz, danke, wofür?“
Brave Starr, wich dem forschenden Blick, seines Desperados aus, nuschelte etwas beinahe unverständliches – und fand sich nur eine Zehntelsekunde später, auf seinem Bett wieder, seinen Schurken immer noch über sich. „Tex, was...“ verwirrt, blinzelte er seinen Liebsten an.
„Das, mein Schatz, war eben nicht gerade der romantischste Ort...“ und Tex Hex, leckte zärtlich, einmal über Brave Starrs Lippen, erbat sich Einlass, eroberte erneut diesen warmen, süchtig machenden Mund.
Und er sorgte mit einer sachten, wiegenden Hüftbewegung dafür, dass sein Liebster sich mit einem leisen, dunklen Stöhnen aus dem Kuss riss, als er sich, ganz und gar der Desperado, wieder tiefer in seinen Marshall schob.
Brave Starr, auf der Suche nach Halt, schlang seine Arme erneut um den Nacken seines lavendelfarbenen Liebsten und drängte sich ihm entgegen.
„Mmmmh, Tex...“ schnurrte der Marshall, liess den Kopf in den Nacken fallen, „... ich glaube, ich will mehr davon...“
„Sollst du haben, mein Schatz...“ und genüsslich, liess der Desperado, seinen Worten Taten folgen.
Brave Starr schmiegte sich dichter an, genoss dieses Prickeln an den unmöglichsten Stellen hervor gerufen, von einem langen, weichen Schnauzer und gab immer wieder leise Seufzer von sich, derweil Tex' sanfte Finger dazu über seinen Körper tanzten.
„Mein Schatz...“ dunkler, als je zuvor raunte Tex diese Worte, „... mein über alles geliebter, wertvollster, schönster Schatz...“
Brave Starr unter ihm, grub ihm die Finger der einen Hand tief in den linken Oberarm, die andere hatte er so fest in die Laken gekrallt, dass seine Knöchel beinahe weiss erschienen und als Tex ihm ein weiteres „Schatz...“ zu raunte, mit festen, sanften Fingern, nach seiner Männlichkeit griff, sich noch einmal tief in ihm vergrub, da war es um den Marshall geschehen und Tex, mitgerissen vom Rausch seines Liebsten, folgte ihm nur einen Augenblick später nach und – brach bewusstlos auf Brave Starr zusammen.
„Tex,“ leise wimmernd, immer noch von den Nachbeben seines Höhepunkt geschüttelt, hielt der Marshall seinen Liebsten an seine Brust gedrückt. „Tex... Liebster... Bitte...“ und er strich sanft über dessen Gesicht. „Mach bitte die Augen wieder auf...“ sein Verstand, weilte zum grössten Teil noch im seligen Nirwana, sonst hätte er sich wohl auf seine Ausbildung besonnen und das nötige unternommen.
Verzweifelt, versuchte er es noch einmal: „Tex,“ er streichelte wieder über dessen Wange, hauchte einen Kuss hinterher, „es tut mir so leid...“
„Was, tut dir leid mein Schatz?“
Verlegen und zu tiefst besorgt raunte Brave Starr: „Ich hätte daran denken müssen...“ und zärtlich strich er über Tex' Schulter.
Ein paar funkelnder Keriumaugen musterte ihn amüsiert und liebevoll zugleich: „Pscht mein Schatz,“ eine Hand mit langen Krallen strich zart über Brave Starrs Wange, „wenn du noch hättest denken können, hätte ich eine Menge falsch gemacht.“ Und mit unendliche sanfter Stimme fügte der Desperado an: „Ich liebe dich mein Schatz! Und nun lächle bitte wieder...“
Und tatsächlich erschien ein zaghaftes Lächeln auf Brave Starrs Lippen und er erwiderte leise:
„ Liebe dich auch mein Schurke...“
















XXII

Die beiden Hippodroiden lagen dicht beieinander, Thirty-Thirty, hatte immer noch seine Pferdegestalt und seine Flanke, diente Sarah-Jane ebenso als Kopfkissen, wie die ihre ihm.
„Du bist so wunder, wunder schön, meine Liebste...“ und Thirty knabberte sanft an Sarahs Fell.
Die filigrane Einhornstute erschauerte und leckte ihrerseits sanft über den Schweifansatz ihres Partners. „Mein Hengst...“ erklang ihre glockengleiche Stimme in Thirtys Geist.
„Wie lange noch Thirty?“
„Noch eine Stunde, Sarah...“ der Deputy seufzte tief auf und erkundigte sich bei seiner Liebsten: „Was würdest du gerne noch tun, kleines?“
Sarah-Jane lachte leise und entgegnete: „Das selbe, wie die letzten Stunden, mein Hengst?!“ und mit einem leisen Schnauben, stemmte sie sich hoch auf und trabte dann davon, nicht ohne ihrem Thirty-Thirty eine Einladung zu kommen zu lassen: „Fang mich, mein Hengst! Du kennst den Preis...“

Anderswo, lagen Brave Starr und Tex Hex eng zusammengekuschelt im Bett des Marshalls.
Brave Starr hatte darauf bestanden, dass der Desperado sich etwas erholte und eine Weile schlief. Immerhin, war er immer noch verletzt, zwar auf dem Weg der Besserung, aber eben immer noch nicht gesund. Was seine Ohnmacht von vorhin nur zu gut bewies.
Sanft, zärtlich und sehr vorsichtig strich Brave Starr seinem Liebsten über die dunkel violetten Male, die seine Finger an dessen linken Oberarm hinterlassen hatten. „Liebe dich so sehr mein Schurke...“
Tex seufzte leise im Schlaf und schmiegte sich dichter an seinen Marshall, den Kopf auf dessen breiter Brust den Arm fest um ihn geschlungen, ein seliges Lächeln auf den Zügen.

„Sarah-Jane, Liebste...“ und Thirty-Thirty stupste die nun wieder kleine Einhorndame, vorsichtig mit der Nase an, „... nicht traurig sein!“
Das kleine Einhörnchen wieherte leise und suchte Zuflucht unter dem Bauch ihres Hippodroiden.
Thirty-Thirty seufzte auf und verwandelte sich in sein zweibeiniges Ich, schloss seine Sarah-Jane fest in die Arme und prustete sanft: „Egal wie gross oder klein dein Äusseres ist: DU, bist die grösste für mich...“ sanft rieb er seine Nüstern an den ihren, „... und wenn wir Tex Hex lieb fragen, zaubert er dich bestimmt an deinem Geburtstag wieder gross...“ fügte er hoffnungsvoll an.






















EPILOG

Weihnachtsabend, wie Stampede das hasste. Seit drei, vier Jahren. Seit er ihn wieder allein verbrachte. Seinen Besitz, Tex Hex, zu demolieren, war auch nicht gerade ein adäquater Ersatz für anderwertige Gesellschaft.
Wobei es eine Zeit lang ganz amüsant und unterhaltend war. Aber sein Eigentum, schien das einfach nicht zu interessieren.
Also, liess er es dieses Jahr nach ein zwei kleinen Spielchen.
Sollte Tex Hex, halt dieses dämliche Fest geniessen...
Er konnte ihn ja auch ein ander Mal... oder, vielleicht doch lieber...
Es klopfte. Laut und vernehmlich. An das Portal zu seiner Höhle.
Stampede, richtete sich zu seiner vollen Grösse auf und donnerte: „WER STÖRT?!“
Keine Antwort. Nichts als Stille.
Der Semidrache versuchte es erneut: „WER STÖÖÖÖRT?!“
Wieder bekam er keine Antwort.
Wer, WAGTE es?!
Er donnerte, mittlerweile wütend: „WER. WAGT. ES. MICH. ZU.STÖREN?!“
Als er immer noch keine Antwort erhielt, streckte er eine seiner Krallen aus, liess das Portal mit Hilfe der Magie auffliegen.
Die Tür war auf und Stampede starrte: Da, stand ein Paket. Ein grosses, nur um nicht zu sagen riesiges, in rotes, mit Sternchen bedrucktes Papier, eingewickeltes Weihnachtspaket.
Der Semidrache, starrte es mit ungläubigem Blick an. Dann winkte er mit einer Kralle und das Paket flog auf ihn zu.
Wer, wollte ihn hier verarschen?
Stampede, packte das Paket, roch daran und verdrehte beinahe augenblicklich genüsslich die goldenen Augen und ein lautes, tiefes Grollen stieg aus seiner Brust empor.
Das, roch nach...
Er riss das Papier ab, zerfetze es und starrte hungrig auf die riesengrosse Metalldose, die zum Vorschein kam: Das, würde ja bis Neujahr reichen! Wenn sie denn voll war.
Sie war es, erkannte der Semidrachen, als er die Dose öffnete. Gierig griff er nach der ersten und schob sie sich zwischen die Zähne.
Oh ja! Welche Freude. Mandelmakronen. Die besten von ganz New Texas!
Und er, Stampede, das Böse von New Texas, hatte seit bestimmt vier Jahren, endlich wieder eine riesengrosse Dose.
Da konnte er ruhig mal seinen Sklaven in Ruhe lassen.
Stampede war – glücklich?

Derweil beim Weihnachtsessen im Saloon:
„KEINE Mandelmakronen dieses Jahr?!“ und fragend, die Teedose die sie, wie alle hier geschenkt bekommen hatte, in der Hand drehend, blickte J.B. Mc Bride zu Shaman.
Sonst, hatte er ihnen immer eine Dose voll mit diesen KÖSTLICHEN Keksen geschenkt. Und nun DAS?!

ENDE?

7 Kommentare:

  1. ein bißchen Glück ... oder will Tex seinen Marshall nur wieder für sich allein haben? *kicher* Aber das paßt zu ihm, daß er Sarah Jane ihre richtige Größe wiedergibt, und vielleicht fällt ihm ja noch was dauerhaftes ein ... is jedenfalls eine sehr, sehr süße Geste und ich feue mich sehr, daß es hier auch weitergeht :-)
    ich liebe diese kleine Ex-OS-Weihnachtsgeschichte
    *knuddel* MariLuna

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  2. Hach, ich liebe diese Weihnachtsstory wirklich. So viel Romantik und Nähe und Fluff... *schmelz*
    Teixie ist wirder mal Klasse. Und auch Sarah und ihr Prinz sind so niedlich.
    Ich hoffe sie können nun die Situation geiniessen. Schliesslich haben sie sich das verdient. Besonders nach all den Schwierigkeiten...
    *knuddel* -iria-

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  3. zu XX: sagt MariLuna:
    seufz ... *Vidcam wegstell* is ja mal wieder einfach nur obersüß und ich hoffe, der Suppenteller war leer! *g* und war ja klar, daß die zwei übereinander herfallen, sobald die Luft rein ist *kicher* ich Danke dir auch, für das schöne Pitelchen!
    *knuddel*
    MariLuna

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  4. XX
    *Raubkopie von MariLunas Video zieht* *weitersabbert*
    Jaja, das mit dem Suppenteller könnte noch interessant werden. Was auch immer ich versuche - ob aufwischen oder Scherbenauflesen - ich sehe immer ein entgegengestrecktes Hinterteil...
    Das Kapitel ist einfach klasse und so richtig zum verschlingen!
    *kiss* -iria-

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  5. XXI:
    *rooaaar* schöne Bettszene *g* auch,wenn mal so einen Ohnmachtsanfall nicht gerne erlebt - schon gar nicht DABEi *kicher* aber Texie nimmt es ja mit Humor - er liebt seinen Schatz eben sehr. Die beiden schwimmen ja richtig in lauter warmen, glücklichen Gefühlen *Regenschirm aufspann* und *hoff, daß der liebe Tex nicht öfters solche Anfälle kriegt*
    schönes Kapitel, schöne Geschichte
    *knuddel* MariLuna

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  6. XXI.
    Das ist echt super. Romanisch und richtig schön zum sabbern *kicher*
    Hast du wirklich toll geschrieben. *gleich nochmals lesen geht*
    Und ich stimme Texie zu. Hätte Brave noch denken können, währe wirklich was schief gelaufen.
    Ob die Beiden je wieder von einander loskommen?
    Gehe jetzt mal Hirnfutter streuen. Da fehlt nämlich sowas in meinen Kopf...
    *kiss* -iria-

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  7. XXII.
    och,wie süß ... und ja, ich bin mir sicher, wenn die beiden texie ganz brave fragen, wird er ihnen bestimmt öfter als nur zu SJs Geburtstag helfen... wie romantisch *seufz*

    EPILOG:
    und das alles nur wegen fehlender Makronen? *rofl* Mensch, das hätte Stampi doch sagen können ... du hast seine Gedanken aber gut eingefangen, passen richtig zu dem armen, alten Schinder, vor allem, daß er sich erstmal ver#### fühlt *g* gut, daß Shaman ihm dieses Jahr etwas zukommen ließ. Hm, war doch gut, daß BS ihm da die Leviten gelesen hatte, auch ne Art der Entschuldigung gegenüber TH *kicher*
    ein schönes open End für eine schöne Geschichte, schade, daß es da schon vorbei ist, obwohl das Fragezeichen läßt ja hoffen *g*
    ich danke dir jedenfalls sehr für die gute Unterhaltung und eine wirklich tolle Geschichte!
    *knuddel* MariLuna

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