Montag, 23. November 2009

Jahrmarkt

Dies hier, soll nur ne Shurt Cut werden... also, was kleines für zwischen durch. Höchstens drei Teile... viel Spass damit. auch hier gilt:
NEUES PITEL HINTEN... *gg*


JAHRMARKT
eins

Brave Starr seufzte leise, entnervt. Diese ganze Sache, ging ihm gewaltig gegen den Strich.
Nur leider war Deringer von dieser Idee zum Stimmenfang, einfach nur völlig überzeugt:
Ein Jahrmarkt.
Nicht genug: Es sollte ein Jahrmarkt für JEDERMANN werden.
Alle Desperados, Verbrecher, Gauner, genossen für einen GANZEN Tag Amnestie...
Das würde ja was werden...
Nun, zum Glück, Brave Starrs Glück, bestand der Bürgermeister darauf, dass sämtliche Gesetzeshüter, an diesem Tag auch einen Freitag ein schoben.
Diese Nachricht kam eben rein. Und schlagartig besserte sich die Laune des Marshalls, sein Grinsen näherte sich dem einer Grinsekatze.
NATÜRLICH, würde der Bürgermeister, samt Senator Chambers, nicht sehr erfreut sein. Nur, Marshall Brave Starr, war das herzlich egal.
Er würde FREI haben und ein ganz gewisser lavendelfarbener Desperado, würde sich FREI in der Stadt bewegen dürfen.
Fröhlich vor sich hin pfeifend schloss der Marshall an diesem Abend, der Abend vor dem Jahrmarkt, sein Office ab. Und als er sich eine halbe Stunde später bei Handlebar ein Sweetwater genehmigte, Seite an Seite mit Tex Hex, der sich zur Abwechslung mal wieder auf das Saloonrecht berief, strahlte er regelrecht fröhlich vor sich hin.
„Was grinst du denn so, du Grinsekater?“ Tex Hex, konnte sich selbst ein kleines Grinsen nicht verkneifen, so fröhlich, wie sein Marshall vor sich hin strahlte.
Brave Starr hob den Blick von seinem Glas, nur um auf den seines privaten Lieblingsdesperados zu treffen: „DU, hast morgen Tages-Amnestie, Tex,“ trällerte er beinahe schon, „und ICH, hab FREI!“ Er schnappte sich die Hand des Desperados, versank einen Moment in deren Anblick und fragte dann den Besitzer der lavendelfarbenen Hand, beinahe schüchtern: „Gehst du mit mir ZUSAMMEN hin? Achterbahn fahren, Texie?“
Tex Hex lächelte und erkundigte sich: „Was glaubst du, was die hiesigen Würdenträger dazu sagen werden?“
„Ist mir sooooo was von egal. Schnurzpiepwurst...“ und das ohne Tex' Hand loszulassen.
„Also gut, gehn wir die Leute schocken, Tiger!“ Tex Hex, grinste bei seinen Worten fast so breit wie der Marshall zuvor.
„Aber, unter folgender Bedingung:“ Brave Starr verzog beinahe ängstlich sein Gesicht,bei Tex' Worten, „DU, spendierst MIR ne Zuckerwatte!“
„Alles, was du willst Tex. Alles was du willst...“ bestätigte der junge, schwarzhaarige Mann, warf einen kurzen Blick zur Uhr und GURRTE dann, seinen Mund nah an Tex' Ohr bringend: „Ausserdem, kannst du gleich MIT mir zu mir kommen...“ niemand konnte es sehen, aber Brave Starrs Lippen berührten kurz das Ohr des Desperados, dieser erschauerte, „... Mitternacht ist gleich vorüber Texie...“
Tex Hex, grinste, brachte ein wenig Abstand zwischen sein sehr empfindliches Ohr und die Lippen seines Marshalls und erwiderte nachdenklich: „WILLST du das wirklich? Mit mir GEMEINSAM, den Saloon verlassen, die GANZE Mainstreet hinunter gehen UND mich dann in deine Wohnung einladen?“
Marshall Brave Starr nickte nur, zog die Hand die er immer noch hielt, an seine Lippen und raunte: „Der Kandidat erhält für seine herausragende Kombinationsgabe, wahlweise einen Kuss, oder Hundert Punkte...“
„Du trägst immer noch deinen Stern; und es ist schon EINE Minute NACH Mitternacht...“ Herausforderung schwang in der dunklen Stimme des Desperados mit.
Brave Starrs Grinsen wurde – sollte es denn noch möglich sein – noch etwas breiter und der Stern verschwand in der Hosentasche seiner Uniform: „Besser?“
„Oh ja, viel besser...“ und der Desperado, beugte sich nach einem kurzen, sichernden Blick in die Runde zu seinem Marshall hinüber und holte sich seinen Kuss. Sanft und innig.
Ein Räuspern liess sie auseinander fahren.
„Bevor,“ Handlebar schmunzelte breit, „ihr euch mal wieder dezent in Rauch auflöst...“
Er wurde vom Marshall unterbrochen: „Lass uns weiter knutschen... KEINER löst sich hier HEUTE in Rauch auf...“ Brave Starr zog Tex dichter an sich heran, legte seinen Arm um dessen Hüfte – und Handlebar war froh, dass heute so wenig Kundschaft anwesend war; und die wenige, die es war zu betrunken um etwas zu kapieren – Brave Starr fuhr fort: „HEUTE, geniesst der sexy Schurke hier Amnestie! Und die Rechnung geht auf mich...“
Kopfschüttelnd trollte sich der Rigelaner zurück hinter seinen Tresen.
Und als nur wenige Minuten später, der Desperado und der Marshall, bei einander eingehakt, seinen Saloon verliessen, schüttelte er nur ergeben noch einmal den Kopf.
„Das wird morgen, besser gesagt HEUTE, wohl noch ein interessanter Tag...“ und er griff grinsend nach einem Glas und begann es zu polieren.

































Zwei

Tex Hex grummelte unwillig. Was auch immer ihn da an der Nase kitzelte, war verdammt hartnäckig – und lebte gefährlich.
Er schnappte, zu müde die Hand auch nur zu heben, mit den Zähnen danach. Was auch immer es war, es war SEHR viel schneller als er. Ein leises Kichern, holte den Desperado noch etwas mehr aus dem Land der schönen Träume – von Marshall Brave Starr und einer Dose Schokosprühsahne.
Und wieder, war da dieses lästige Kitzeln an seiner Nase, eine sehr, sehr sachte Berührung unterhalb seiner Gürtellinie und eine Stimme die sich leise, leicht anzüglich, erkundigte: „Morgen Texie. Na, süss geträumt?“
Tex Hex, seufzte leise, sehr genüsslich, als mit der Frage endlich das lästige Kitzeln endete und statt dessen eine sanfte Hand über seine Hüfte strich. Er schmiegte sich der Hand entgegen und beantworte endlich die Frage: „Jaaaa,“ oh, so tief und dunkel, nur ein Raunen, „von dir... und einer Menge Schokosahne...“
„So?“ kicherte Brave Starr leise, liess dabei seine Hand weiterhin sachte über die weiche, lavendelfarbene Haut seines Privat-Desperados streichen.
„Ja,“ kam es wieder geraunt, „hast du zufällig welche da, mein Süsser?“
Brave Starr seufzte auf, da der Desperado sich bei diesen Worten dichter an ihn schmiegte und verneinte dann dessen Frage.
„Schade...“
„Stimmt,“ und ein Kuss wurde auf die Stirn des Desperados gedrückt, „aber, du bekommst ja bald deine Zuckerwatte...“
„Ich hätte aber viel lieber dich, Marshall...“
„Oh, ein unsittliches Angebot, schon in den frühen Morgenstunden?“
„Worauf du wetten kannst Süsser!“ und Tex Hex rollte sich auf seinen Marshall, raubte ihm einen tiefen, begehrlichen Kuss.

Handlebar stand auf der Veranda vor seinem Saloon, den er eben abgeschlossen hatte, streckte sich ausgiebig in der ersten vormittäglichen Wärmewelle und blickte den beiden Männern hinter her, die dicht nebeneinander die Mainstreet hinunter gingen.
Schwarzes, offen über breite Schultern fallendes Haar, braune Haut und ein GRÜNER ärmelloser Kapuzen-Sweater... Er schüttelte den Kopf amüsiert und grinste dann ziemlich breit, als er sich auch den Desperado näher betrachtete:
Ein SONNENGELBES Sweatshirt, ebenfalls mit Kapuze, die Ärmel zurückgekrempelt – und beide Männer trugen dunkelblaue Jeans.
Und, sie zogen nicht nur seine Blicke auf sich, wie sie da so friedlich nebeneinander hergingen.

„Brave Starr...“
„Ja Tex?“
„Nimm die Hand da weg!“

Der Marshall murrte, zog unwillig den Arm hinter seinem Desperado vor und hängte sich statt dessen bei diesem ein: „Besser?“
Tex Hex grinste breit und antwortete leise: „Nicht wirklich... Aber weitaus schicklicher...“
Brave Starr grinste zurück: „Na, ich weiss ja nicht, ob DAS noch was ausmacht. Bei DEM...“ er zupfte an seinem Oberteil, „...Statement!“

Mittlerweile hatten sie das Festgelände erreicht, auf dem sich noch verhältnismässig wenig Leute tummelten, dennoch konnten sie bereits jetzt so einige unfreundliche Blicke in ihrem Rücken fühlen.
Und das erste, was Brave Starr und Tex Hex zu hören bekamen, war sehr lautes: „MARSHALL!“
Eben der, fuhr herum, ohne sich bei dem Desperado aus zu haken und betrachtete sich den Schreihals. „Oh, Morgen Skuzz...“ begleitete von einem sehr breiten Grinsen.
Das Präriewesen grinste zurück, kratzte sich verlegen am Kopf: „Ah, bei dir is unser Boss versumpft...“ hier schob er ein „Morgen Boss“ dazwischen, „...sorry, dass ich eben so laut war,“ er hustete, zog dennoch noch mal an seiner Zigarre, „ich hoffe, dass nicht gleich ALLE hinter euch her sind... sonst sind wir ja da... Bey, viel Spass!“ Dann trollte sich der Kleine zurück zu ein paar weiteren Carrion Bunch Mitgliedern, die freundlich grüssend nickten.
„Puh, wenigstens, mussten wir uns vor DEINEN Freunden nicht verstecken Texie...“ Brave Starrs Arm, schlich sich wieder um Tex' Schultern, „... aber ab heute, wird eh ein Grossteil des Versteckspiels vorbei sein.“
Der Desperado grummelte unwillig, als sich der Arm um seine Schulter legte, als er jedoch die dazugehörigen Worte vernahm, war er das erste Mal seit langem sprachlos. Seine einzige Reaktion, bestand darin, dass er sich etwas dichter an die Seite des Marshalls schmiegte und diesem den Arm um die Hüfte legte. Wenn sein Tiger denn unbedingt die braven Leute schocken wollte – wer, war er denn, ihn dieses Vergnügen nicht zu gönnen?
Und, es war doch wirklich angenehm, so nah bei seinem Liebsten zu sein. Einfach nur gemütlich mit ihm über das Festgelände zu bummeln.

„Können wir damit fahren?“
Tex Hex, folgte Brave Starrs ausgestrecktem Arm und grinste unwillkürlich. Manchmal, hatte sein Marshall romantische Ideen: Ausgerechnet ein Riesenrad. „Bekomm ich dazu meine Zuckerwatte, Tiger?“
Brave Starr grinste, dass war seinem Schurken bestimmt nur raus gerutscht das Tiger. Aber, er nickte und zog Tex hinter sich her. Das er dabei dessen Hand fasste, war IHM bestimmt NICHT unabsichtlich unterlaufen.
Und als sie wenige Minuten später in der Schlange vor dem Riesenrad standen und sich die Zuckerwatte teilten, war der Rest von New Texas so oder so vergessen.

Der grosse Rigelaner hatte einen guten Blick, über die Menge, er suchte zwei ganz bestimmte Personen und er fand sie auch. Gelb, lavendel und grün, braun in der Schlange vor dem Riesenrad. Und eben schob Tex Hex, dem Marshall ein Fitzelchen rosa Zuckerwatte in den Mund, dass der dabei die Augen geschlossen hatte, verstärkte nur noch den vertrauten Eindruck, den die beiden Männer sowieso schon abgaben. Handlebars Blick schweifte über die nähere Umgebung der beiden und er kam nicht umhin, zu grinsen. Die meisten Anwesenden starrten einfach nur völlig entgeistert auf den Marshall und den Desperado, die sich immer noch gegenseitig mit der rosa Zuckerwatte fütterten. Zum Glück, wagte sich keiner etwas zu sagen.

„Hm, Tex...“ der Marshall leckte sich die Lippen, „... ich muss sagen, dieses Zucker-Zeugs, hat mir noch nie zuvor so gut geschmeckt...“
Der Desperado lachte, hielt seinem Marshall den letzten Rest der flaumigen Süssigkeit vor den Mund, der diesen dann auch genüsslich von den lavendelfarbenen Fingern leckte und deutete dann mit dem Holzspiesschen nach unten auf den Rummel: „Da guck, da ist J.B. samt ihrem Papi!“

























...DAS, sollten höchstens ZWEI Teile werden... nun, es hat sich als länger herausgestellt. Da es in meinem Kopf bereits fertig ist, versuche ichs möglichst schnell runter zu tippen... tut mir Leid, dass Kleiner Ärger deshalb etwas zurück stecken muss. Na dann mal viel Spass damit!


Drei

Als Brave Starr und Tex Hex das Riesenrad verliessen, tauchte er unmittelbar vor ihnen auf: Angus Mc Bride, in voller Lebensgrösse. An seiner Seite, J.B. die Richterin Fort Keriums.
„Guten Morgen Marshall Brave Starr,“ der Reporter, nickte ihm freundlich zu, „das, ist ja mal sehr vorbildlich: Behältst diesen ruchlosen Oberschurken im Auge,“ Angus Mc Bride schoss einen bösen Blick zu Tex Hex, „obwohl du frei hast! SO eine Einstellung, lob ich mir...“
Brave Starrs Augen, hatten sich bei Angus' Aussage, immer mehr und mehr geweitet, er hatte alle Mühe eine ernste Miene zu wahren. Guter Gott, war der Mann denn farbenblind? Oder überhaupt mit Blindheit geschlagen? Das dies hier KEINE Überwachung war, konnte man ja wohl sehen!
Und als Tex direkt hinter ihm auch noch murrte: „Ja, der guuuute Ma'shall Brave Starr. Unser böser Tiger,“ hier verbiss sich Brave Starr gewaltsam ein Auflachen, „hat mir angedroht, mich heute nicht eine Sekunde aus den Augen zu lassen...“ die Finger seines Desperados, schlossen sich um Brave Starrs Handgelenk, „... deshalb gehn WIR jetzt Karussell fahren...“ und Tex zog den Marshall gerade noch rechtzeitig mit sich, bevor der in Gelächter ausbrach.
„Gott, ist der doof...“ japste der Marshall und wurde, in der Deckung eines Verkaufsstandes, sich an Tex klammernd, von einem weiteren Lachanfall geschüttelt.
„Stimmt, Tiger!“ pflichtete Tex ihm voller Elan bei und strich ihm sachte über den Rücken. „Voll doof.“ Mit einem Nicken bestätigend.
Nach einigen weiteren Japsern und Lachern, richtete Brave Starr sich auf, streckte sich, ordnete sein Haar und befand dann: „Ich, durfte wenigstens lachen...“ sein Blick schweifte über den Platz, „aber, stell dir mal die arme J.B. vor...“
Tex lachte auf und nickte: „Ja, arme, ARME J.B.! Wir sollten ihr demnächst ein Bierchen spendieren...“
„Besser noch: Zwei Bierchen, Texie.“
„Stimmt, Tiger.“

Handlebar stand etwas am Rand des Festplatzes als plötzlich J.B. Mc Bride, mit hochrotem Gesicht, auf ihn zugeeilt kam, nur um sich dann hinter seinem Rücken zu verstecken und erstmal in mühsam unterdrücktes Gelächter auszubrechen. Zwischen den einzelnen Lachsalven, japste sie immer wieder: „Oh Gott, mein Vater...“ und: „Marshall... Tex...überwachen...“
Der Rigelaner seufzte. Er hatte doch GEWUSST, dass er was verpassen würde. Aber, er MUSSTE sich ja unbedingt ein Sweetwater holen...
Daher bot er der mittlerweile nach Luft schnappenden Richterin sein Glas an: „Magst du nen Schluck? Und bitte: WAS, hab ich verpasst?!“
Dankbar ergriff J.B. das Sweetwater und erzählte dann das eben vorgefallene, endete mit den Worten: „Wusstest DU, dass die beiden sich HEUTE outen wollten?“
Handlebar nickte und brummte: „Aber, ich weiss es auch erst seit Saloonschluss und, ich glaube, die beiden auch...“ er streckte J.B. seinen Arm hin, „... wollen wir?“
„Oh ja, Grosser! Und ob wir wollen!“ und die beiden schlenderten gemütlich zum Karussell hinüber.

Lachend sprang Tex Hex von dem schwarzen Karussellpferdchen auf dessen Rücken er die letzten paar Minuten verbracht hatte, sein Marschall, hatte das weisse direkt daneben besetzt gehabt und beide hatten sich die ganze Fahrt über angestrahlt. Und nun, landete er – einen winzigen Augenblick irritiert, bis er sich an die Tierkräfte erinnerte – in den Armen, Brave Starrs, wich jedoch beinahe augenblicklich einen halben Schritt zurück. „Wir werden angestarrt, Tiger...“ der Desperado, raunte es so leise, dass wirklich nur sein Liebster es hören konnte.
Der Marshall schenkte ihm eines seiner hinreissenden Lächeln, drehte ihn dann einmal herum, legte den Arm um Tex' Taille und führte ihn, mit den Worten: „Lass uns die Geisterbahn testen. Bin gespannt, ob die gruseliger ist als die Blicke der braven Bürger hier...“ von dem Karussell fort.

„Handlebar, schau mal die Leute...“ die Rothaarige blickte besorgt in die Runde.
Der Rigelaner nickte und stimmte ihr zu: „Ja, nicht gerade eben erfreut, diese Meute...“ sich zu der Richterin herunter beugend, ganz leise, fügte er an: „Seien wir froh, dass sie bis jetzt aufs Knutschen verzichten...“
J.B. kicherte leise, platzierte, da ihr Handlebar dazu nun – ausnahmsweise – gerade in der richtigen Höhe war, einen kurzen aber innigen Kuss auf dessen Mund, den dieser begeistert erwiderte.
„Aber, WIR verzichten doch nicht,“ kicherte die Richterin, „nicht wahr, Grosser?“
„Aber natürlich nicht, Judge...“ der Rigelaner gab ihr einen weiteren sanften Kuss.
Und sie hatten mittlerweile die UNGETEILTE Aufmerksamkeit des Publikums.

„Du, Handlebar...“
„Ja Richterin?“
„Ich glaube wir stehlen grad den Jungs die Show...“

Handlebar nickte, löste sich aus der sehr innig gewordenen Umarmung, bot J.B. erneut den Arm und meinte: „Lass uns die besser im Auge behalten...“
Die Richterin nickte zustimmend.
Sie kamen gerade recht, um Brave Starr und Tex Hex, die Geisterbahn verlassen zu sehen und dann Zeugen zu werden, wie der Desperado, vor einer Schiessbude stehen blieb und auf etwas deutete und verkündete: „DAS, ist niedlich. Schiesst du's mir, Marshall?“



































Vier

Brave Starrs Blick folgte dem seines Lieblingsdesperados und er konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen: „DU, willst nen Teddy, Tex?“
Der nickte nur und erklärte: „DAS da, ist nicht irgend nen Teddy, immerhin, hat er die selbe Uniform, wie du MARSHALL!“
„Und, wieso, schiesst du nicht selbst,“ Brave Starr senkte seine Stimme etwas, „Texie?“
„Weil, Tiger, wenn ich hier eine Waffe – und sei es nur eine Spielzeugknarre – in die Hand nehme, du mich am Ende noch verhaften müsstest...“ Tex holte Luft und versank für einige kostbare Sekunden in Brave Starrs Augen, „... und das, würde MIR den Tag ruinieren...“
Brave Starr grinste, zog seinen Arm hinter Tex' Schultern vor, strich dabei kurz über dessen Wange und nickte: „Nicht nur dir, du Schurke... Also gut: Einmal Teddy, kommt sofort!“

Der Anblick, war auch nicht ohne: Marshall Brave Starr, halb auf dem Tresen der Bude liegend, Spiellaser im Anschlag und hochkonzentriert auf eines der Zielfelder.
Tex Hex, der daneben stand, leicht vorgebeugt, – so, dass er ganz knapp nicht auf dem Rücken des Marshalls lag – die Hand auf der Schulter des Marshalls und offensichtlich dem Schuss entgegen fieberte, rundete das Bild perfekt ab.
„Du bist gut...“ raunte der Desperado in Brave Starrs Ohr, noch bevor der auch nur einen Schuss abgegeben hatte, „... jeder Schuss ein Treffer.“
Der Marshall errötete augenblicklich bis unter die Haarwurzeln und feixte jedoch zurück: „Du doch auch, wenn deine Waffe mal geladen ist...“
„Oh, darauf kannst du wetten, das sie das ist, Ma'shall. Nur, weil ich sie HIER nicht benutzen darf...“ Tex liess den Satz ausklingen. Brave Starr, im Gegenzug wurde noch um eine Nuance dunkler und schoss in schneller Folge auf das Zielfeld.
Nur wenige Augenblicke später hielt er einen der kleinen Marshall-Teddys in der Hand und streckte ihn Tex entgegen. Der strahlte, zum Entsetzen sämtlicher Zuschauer, von einem Ohr zum anderen, drückte den Teddy an seine Brust und verkündete: „Marshalls zum kuscheln sind mir echt lieber, als solche die mich verhaften wollen...“
Brave Starr grinste, hakte sich wieder bei ihm unter und zog Tex Hex dann mit sich, zur nächsten Attraktion, einer Achterbahn.

Handlebar grinste eben so breit wie J.B.. Die beiden Männer, hatten eben nicht nur den Teddy geschossen, sondern wohl mit ihren Sprüchen auch den Vogel. Wenn da immer noch niemand dahinter gekommen war, was da lief...
Und jetzt waren sie wohl auf dem Weg zur Achterbahn, legten jedoch unterwegs eine Pause ein um sich einen Liebesapfel zu erstehen, von dem sie nun abwechselnd ab bissen.
„Also, ICH, find die beiden niedlich...“ murmelte J.B. Mc Bride abwesend, derweil sie die beiden beim Apfelteilen beobachtete.
Handlebars Grinsen, wuchs noch etwas in die Breite: „Lass sie das nur nicht hören. Insbesondere nicht Tex...“

„Tex, darf ich deine Hand halten? Ich könnt ja Angst kriegen auf dem Ding...“ Brave Starr grinste von einem Ohr zum anderen, derweil sich der Sicherheitsbügel der Achterbahn schloss. Tex Hex griff nach der Hand des Marshalls und drückte sie sachte, konterte: „Na, dafür hast du ja mich... Ich pass schon auf dich auf Marshall!“
Der atmete erleichtert auf, verstand er doch auch das Versprechen dahinter.
Und bevor der Wagen los fuhr, hob Tex kurz seinen Teddy an den Mund und drückte dem ein Küsschen auf die Nase, ohne dabei seinen flammenden Blick von dem SEINES Marshall zu lösen.
Brave Starrs Lippen formten stumm ein „Ich liebe Dich“ zur Antwort.

„Tex, wart auf mich, mir is ganz schwindelig...“ Brave Starr versuchte zu dem Desperado aufzuschliessen, der bereits einige Schritte weiter war.
War das denn zu fassen? Von einem Flug mit was auch immer, wurde ihm nicht das geringste bisschen schwindelig, aber eine Runde Achterbahn, warf den Marshall völlig aus dem Konzept.
Tex Hex, blieb stehen, sah wie sein Marshall strauchelte und stand binnen eines Sekundenbruchteils bei ihm, fing ihn elegant auf und raunte: „Na na, wer wird denn gleich... Ich sagte doch, dass ich auf dich aufpasse, Tiger!“
Für die Allgemeinheit, klang es äusserst spöttisch, aber Brave Starr hörte augenblicklich die Besorgnis heraus. „Keine Sorge, du Gauner, geht schon wieder... nur etwas aus der Übung. Fahren wir gleich noch mal?“
„Können wir nicht lieber damit fahren, Brave Starr?“
„Mit DEM Ding?! Bist du verrückt?!“
„Nicht verrückter als du!“
„Aber...“
„Nun hab dich nicht so MARSHALL...“
„Nicht JETZT, Tex!“ entschied der Marshall mit einem Augenzwinkern.
„Nicht JETZT?!“ horchte der Desperado auf und schenkte seinem Liebsten ein strahlendes Lächeln.
Brave Starr, lächelte verschmitzt zurück und bestätigte: „Nicht JETZT, Tex.“
Tex Hex nickte, zeigte auf den Autoskooter : „Wie wär's dann mit diesem antiken Teil?“

„Uff!“ J.B. und Handlebar atmeten zugleich erleichtert auf, als sich die beiden Männer, von der Attraktion, der sie sich zuerst zugewandt hatten – nach einem kurzen Wortwechsel – auch gleich wieder abgewandt hatten und auf den Autoskooter zu schlenderten.
„DAS, hätte einen ziemlichen Aufstand gegeben...“ stellte Handlebar fest.
„Na, na, Grosser, du weisst ja: Aufgeschoben, ist nicht gleich aufgehoben...“ grinste die Frau an seiner Seite.
Aufgeschreckt erwiderte der Rigelaner: „Meinst du?!“
„Ich WETTE darauf!“

















Fünf

Einen Hot Dog vor sich, sassen die beiden Männer auf einem der Festbänke, die vor einer der kleinen Buden aufgestellt worden waren; und sie hatten nur Augen für sich.
„Tex, magst du noch mal beissen?“
Der grinste verdorben und erkundigte sich im Tone absoluter Unschuld: „Hm, ich soll an deinem Würstchen knabbern, Marshall?“
Brave Starr wurde mal wieder um eine Stufe dunkler und senkte seine Stimme: „Du meinst wohl Wurst. Und nein, nicht an meinem – zumindest nicht hier... Ich rede von dem Hot Dog.“
Tex Hex grinste und langte nach dem Handgelenk des Marshalls, umschloss es mit seinen langen Krallen und zog es samt dem Hot Dog zu seinem Mund, senkte den Kopf und biss am unteren Ende des Würstchens, nicht ohne kurz mit seiner Zunge über die braune Haut seines Marshalls zu lecken, ab.

Handlebar grinste, zog J.B. etwas näher zu sich und raunte ihr zu, vage mit dem Kinn in Richtung des Marshalls und des Oberschurken deutend: „Gleich passierts, gleich vergessen sie wo sich befinden...“
Seine rothaarige Richterin kicherte und erwiderte: „Wäre das denn SO schlimm? WIR sind da und die da auch...“ ihre schlanke Hand vollführte einen kurzen Wink in Richtung der Carrion Bunch, die sich in einiger Entfernung positioniert hatte um, so wie es schien, ebenfalls ein Auge auf die beiden Männer zu haben.
Handlebar nickte nur und wandte sich wieder seinen Pommes zu, nur um J.B. damit zu füttern.
Und er hoffte, das er dabei, nicht allzu offensichtlich zu den beiden Männern hinüber schielte, um deren Bank, sich mittlerweile ein schon fast beängstigend grosses, starrendes Publikum angesammelt hatte.

Der Desperado, verschlang den Wurstzipfel und den letzten traurigen Rest des Brötchens, nach dem er die Essiggurke rausgeklaubt hatte und diese seinem Liebsten abgegeben hatte.
„Danke Texsch...“ nuschelte der Marshall, genüsslich darauf herum kauend und strahlte seinen Lavendel-Schurken an.
„Bitte, Brave Starr!“ erwiderte Tex Hex lächelnd und leckte sich dann die Finger sauber, derweil der Blick, eines dunkelbraunen Augenpaares gebannt an dieser feuchten, rosa Zunge hing.

„Holen wir uns ein Eis zur Nachspeise, Tex...“
„Schokokaramell mit Marshmallow-Sauce?“
„Nur, wenn du dir die Sauce für später aufhebst.“
„Nur, weil du es bist Marshall...“

Richterin Mc Bride folgte dem Marshall und dessen geliebten Schurken, mit den Blicken und hielt die Luft an, als die beiden Männer sich einer ganz bestimmten Attraktion näherten.
Erleichtert atmete sie auf, als Brave Starr Tex Hex, an der Hand fasste und ihn weiter zog, zu einem Eisstand.
Dann, fielen ihr die Blicke der Umstehenden auf, die mit zum Teil weit aufgerissenen Augen und offenen Mündern, dabei zu sahen, wie sich schlanke, lavendelfarbene Finger, mit braunen, kräftigen verschlangen und augenscheinlich, keiner der beiden die Absicht hegte in absehbarer Zeit, den anderen wieder los zulassen.
J.B. kicherte leise: „Eigentlich, könnten einem unsere – ach so brave Bürger, beinahe leid tun!“

Tex Hex mit Eis zu füttern, in dem er ihm die Eiswaffel vor den Mund hielt, wurde für die nächsten Minuten zu der Lieblingsbeschäftigung, des jungen, schwarz haarigen Mannes; und natürlich, dabei zu zusehen, wie sich der Desperado immer neue Arten einfallen liess, wie man denn noch, an einem Eis¨lecken könnte.
Leise, dunkel raunte Brave Starr seinem Schurken ins Ohr, wozu er sich sehr, sehr nahe an diesen lehnen MUSSTE: „Wenn du mit diesem verdammten Eis so weitermachst...“ er liess die „Drohung“ unvollendet ausklingen.
Tex, wandte ihm den Kopf zu, so, dass sich ihre Nasen beinahe berührten und erkundigte sich süffisant: „Ja, MARSHALL, was dann?“ Einen verruchten Augenaufschlag anfügend, fuhr er beinahe lautlos fort: „Verrätst dus mir Tiger?“
„Später!“ erwiderte Brave Starr und brachte etwas mehr Abstand zwischen sie.

Handlebar atmete hörbar auf und erntete ein Tätscheln seitens J.B. erleichtert stellte der grosse Hüne fest: „Einen Moment, dachte ich WIRKLICH, dass sie sich gleich küssen würden...“
„Noch zu früh!“ stellte die Richterin fest.
„WAS?!“ japste Handlebar auf, „Meinst du wirklich, Schatz?“
„OH JA!“










Sechs

Mittlerweile war es früher Abend geworden, die Verkaufsstände erstrahlten in ihrer bunten Beleuchtung und die beiden Männer schlenderten, daran entlang.
Tex lächelte als er beinahe mit seinem Marshall gelaufen wäre, da dieser abrupt stehen blieb, um sich einen Traumfänger an zu sehen.
„Gefällt er dir, Brave Starr?“
„Hm hm...“ nickte der nur zur Antwort und ehe er noch etwas anhängen konnte, hatte Tex Hex schon die Brieftasche gezückt und Traumfänger und Geld, hatten den Besitzer gewechselt.
„Hier,“ Tex überreichte seinem Marshall das kunstvolle, zwar mittlerweile gut verpackte, Handwerk, „damit du nur noch gute Träume hast, Tiger...“
Gerührt blickte Brave Starr seinen Oberschurken an beugte sich etwas zu ihm und raunte dann verschwörerisch: „Danke, mein liebster Schurke,“ er zwinkerte und fügte hinzu, „... Dann träum ich von heute an nur noch von dir!“
„Tust du das nicht sowieso?“
„Stimmt, mein Herz; sogar in meinen schlaflosen Nächten...“
Tex lächelte und erwiderte mit sanfter Stimme: „Wo anders, würd ich dich jetzt um den Verstand küssen...“ und ehe er sichs versah, fühlte der Desperado, sich bei der Hand gepackt und sah sich auf eine ganz BESTIMMTE Jahrmarkts-Attraktion zu gezogen, derweil sein Marshall strahlend verkündete: „Jetzt ist JETZT!“
Tex' Lächeln, wurde noch strahlender und seine keriumroten Augen begannen von innen zu leuchten und mit einem leichten Zweifel in der Stimme, erkundigte er sich: „Wirklich, Tiger? Wir fahren damit?“
Brave Starr blieb mitten auf halbem Weg stehen, wandte sich seinem liebsten Tex zu, blickte ihm in die Augen, nur um ihm dann einen beinahe scheuen Kuss auf die Wange zu hauchen und ihm dann zu zu flüstern: „Es ist mir egal, was der Rest der Welt von mir hält. Nur DU und ICH zählen heute. IMMER. Verstanden, Tex?“

Die Richterin wandte ihren Blick von dem Päärchen ab und Handlebar zu: „Grosser, ich denke es geht los!“
Der Rigelaner nickte nur und legte ihr seine Hand ins Kreuz, derweil er dem Marshall und dem Desperado hinterher blickte, wie sie langsam, immer noch mit verschlungenen Fingern, auf den Liebes-Tunnel zu schlenderten. „Das MUSS ja sein...“ brummte er mit einem Schulterzucken. Nicht genug, dass der liebe Marshall eben den ach-so-BÖSEN Desperado auf die Wange geküsst hatte, nach dem der ihm etwas GEKAUFT hatte... Nein, sie MUSSTEN jetzt auch noch mit eben diesem Ding fahren.
Und selbstverständlich, zogen sie den Rattenschwanz an Schaulustigen hinter sich her.
Manchmal, war dieser Planet wirklich zum Haare raufen.

„Wir werden verfolgt, Tiger...“
„Schon die ganze Zeit über Texie...“
„Komisch, dass noch KEINER was gesagt hat...“
Brave Starrs Antwort entfiel auf ein kleines Nicken und ein gebrummtes „Hmhm...“ und seine Hand packte die seines Desperados noch etwas fester.
Und als sie endlich nebeneinander in einem dieser kleinen Böötchen sassen, löste sich die Hand nur aus der des Desperados, um sich um dessen Schultern zu legen.
„Brave Starr. Tiger...“ in Tex Hex' Stimme, schwang nicht wenig Besorgnis mit, „... Du WEISST, dass du SO deinen Job riskierst.“
Der Marshall lächelte nur und nickte:„Und?“
„Ich will aber nicht das...“ weiter kam der Desperado nicht, da sich ein paar sehr weicher Lippen, sanft auf seinen Mund legte und eine freche Zunge energisch Einlass forderte.
„Brave Starr...“ japste Tex atemlos, als der ihn kurz zu Atem holen liess.
Der Marshall grinste seinen lavendelfarbenen Schurken nur an und raunte, seine Arme um ihn schlingend: „Sag mir, wozu, so ein Tunnel sonst da sein soll...“ und erneut stürzte er sich auf den Mund seines Liebsten und verstrickte ihn in einen noch leidenschaftlicheren Kuss.
















Sieben

Dunkelheit, süsse Musik, ein schaukelndes Böötchen, die Lippen des Marshalls auf – und die Zunge eben desjenigen in seinem Mund – ganz zu schweigen von den mehr als vorwitzigen Fingern, die sich eben von hinten unter den Bund der Hose schlichen, brachten den Desperado dazu, ALLES um sich herum zu vergessen.
Den Tunnel, den Rummel, Fort Kerium, die Leute und New Texas.
Und mit einem dunklen Aufstöhnen liess er sich willig von Brave Starr auf dessen Schoss ziehen und ging in einem weiteren dieser liebestollen Küsse unter, derweil sich ihr Böötchen stetig dem Ausgang näherte.

Handlebar starrte ebenso erwartungsvoll auf den Ausgang des Liebes-Tunnels, wie die Carrion Bunch und über die Hälfte aller Anwesenden.
Und als das Böötchen endlich erschien, fiel ihm, genau wie allen anderen, erst einmal die Kinnlade herunter. DAS, war jetzt aber nicht wahr.
„Er hat ihn entführt!“ murmelte J.B. neben ihm.
„Du meinst Tex...“
„Nicht Tex – Brave Starr, hat Tex entführt...“ fiel die schöne Frau ihm ins Wort und zwinkerte ihrem Rigelaner zu, „... oder, wohl eher, ihn VERFÜHRT.“
Eine aufgebrachte Stimme aus der Menge hielt Handlebar davon ab, ihr etwas zu entgegnen: „Tex Hex hat den Marshall entführt!“

„Teeex..“ grollte Brave Starrs viel zu dunkle Stimme in dessen Ohr, rann heiss über sein Rückgrat und jagte einen erneuten Schauer durch den sehnigen Körper des Desperados, der sich haltsuchend an seinem Marshall fest klammerte, als dieser auch noch an dem lavendelfarbenen Ohr knabberte.
„Mein Schurke... mein persönlicher Sündenfall...“ und Brave Starrs Hand strich vorsichtig über Tex Hex' entblösste Brust, wanderte weiter über dessen Bauch und noch um einiges tiefer.
„... suchen.... uns...“ keuchte der Desperado atemlos und wand sich unter Brave Starrs geschickten Fingern.
Brave Starrs dunkle, beinahe schwarze Augen, bohrten sich tief in die rotglühenden seines Liebsten, als er antwortete, ebenso sehr um Atem und mehr ringend: „Lass sie... nur DU und ICH...“
„Brave Starr... ich liebe dich.“
„Und ich liebe dich!“

J.B. Mc Bride sah es nicht nur kommen, sie versuchte es auch aufzuhalten. Gemeinsam mit Handlebar, stellte sie sich der Menge an Schaulustigen, die mittlerweile schon eher einem Mob glichen, in den Weg.
Selbstverständlich, so unauffällig wie nur irgend möglich. Nun, wenn man DIESE Knutscherei, denn als unauffällig bezeichnen konnte.
Dabei, wurden sie tatkräftig von einer johlenden, sie umringenden, Carrion Bunch unterstützt.
„Wenn DIE, das nicht zu schätzen wissen...“ brummte Handlebar leise in J.B.s Ohr.
„Hm hm...“ gurrte die Richterin.

Abwesend zog sich Brave Starr den Sweater über, liess dabei seine Blicke nicht von Tex Hex, der sich eben zurück in seine Hose kämpfte.
„Was ist denn da draussen los Tiger?“
Widerwillig riss der Marshall seinen Blick von der Versuchung, in Gestalt eines in einer blauen Jeans steckenden Tex' los und wandte sich dem schmalen Fenster seines Büros zu.
„Ich vermute mal stark, dass wir nun J.B. UND Handlebar, samt deiner Truppe eine MENGE Biere schulden...“ brummte Brave Starr, legte seinem, mittlerweile angezogenen, Desperado den Arm um die Hüfte und zog ihn dann mit sich, hinaus auf die Mainstreet.
Brave Starrs Stimme schallte über die Strasse als er sich lautstark erkundigte: „Gibt es was umsonst, dass ihr hier alle rumsteht?!“

Handlebar und J.B. Mc Bride, waren beinahe die einzigen, die ihren Blick nicht augenblicklich den beiden Männer, auf der Veranda des Marshalls-Office zu wandten.
Doch als sie es dann doch taten, stöhnten sie beide beinahe zu gleich auf.
„Oh nein, bitte nicht...“ Handlebar klang richtiggehend erschöpft, „... ich bin zu alt für so was...“
„Bist du nicht, Grosser!“ entschied J.B. und drückte sich etwas fester an ihn und fügte an: „Gönnen wir ihnen den Spass....“
„Was, bleibt uns denn anderes übrig, Judge?“
„Nichts!“










Acht

Dem Desperado fielen die wissenden Blicke ihrer FREUNDE, als erstes auf und er wandte den Kopf, blickte seinen Privat-Marshall an und begann diesen unauffällig, mit seinen Augen nach sichtbaren Spuren ihrer Leidenschaft abzusuchen. Ein breites Grinsen huschte über sein Gesicht und er zupfte sachte am Ärmel seines sonnengelben Sweaters.
Augenblicklich, wandte Brave Starr den Blick zu Tex, als dieser ihn am langen Ärmel zupfte: „Ja Tex?“
Der Schurke grinste ihn an und reklamierte in mokierendem Tonfall: „MEIN Sweater...“
Der Blick des Marshalls glitt über die drahtige Gestalt seines Liebsten und er grinste, zupfte nun seinerseits an dessen Kragen und entgegnete: „MEIN Sweater, Tex!“
„Tauschen, Tiger?“
„Später!“ raunte Brave Starr leise, „Riecht so schön nach dir...“

Handlebar zuckte sichtlich zusammen, als es sehen konnte, dass die beiden Männer sich gegenseitig an den vertauschten Oberteilen zupften. Glücklicherweise, schienen sie sich dagegen zu entscheiden, sie sich gleich hier, auf der Veranda, vor allen Leuten auszuziehen.
Doch dann, legte sich der Arm des Marshalls um Tex Hex' schmale Schultern und der rutschte etwas näher an den jungen Mann. Zusammen, schritten sie von der Veranda und plaudernd, schlugen sie den Weg zurück zum Rummel ein.
Handlebar konnte, ebenso, wie jeder andere im Umkreis von bestimmt hundert Metern, hören, wie der Desperado zu Brave Starr sagte: „Danke, dass ich das Office-Klo benutzen durfte Marshall...“ der nickte nur, „... Ich HASSE Dixie-Klos!“
Der Marshall nickte und erwiderte in verständnisvollem, nicht minder lauten Ton: „Wer nicht, du Schurke, du...“ mit einem breiten Grinsen und um etliches leiser, erkundigte er sich dann bei Tex Hex: „Was würdest du zu Zuckerwatte und Riesenrad sagen? Gleich geht der eine Mond auf...“
Handlebar seufzte lautlos und heftete sich zusammen mit J.B. an die Fersen der beiden Männer.

„Schön!“ dieses eine Wort, geraunt von einer schwarzen Samtstimme drückte genau das aus was der Marshall empfand.
Gemeinsam mit seinem Lieblingsschurken, sass er in einer der Riesenradgondeln und wieder teilten sie sich eine dieser flauschigen, rosanen Zuckerwatten, fütterten sich gegenseitig und sahen dem Mond dabei zu, wie der sich langsam über den Horizont in den Sternenhimmel hob.

J.B. Mc Bride stupste Handlebar sachte an und deutete nach oben: „Da guck...“
Der hünenhafte Rigelaner blickte zu den beiden Männern hoch, sah wie Tex dem Marshall erneut ein Zuckerwattefläumchen anbot und der nicht nur die Süssigkeit in seinem Mund verschwinden liess, als er sie entgegen nahm. „Oh nein...“ jammerte der Saloonbesitzer, als er Zeuge – wie auch sämtliche Gaffer, die zum teil erschrocken auf keuchten – wurde, wie ein Paar lavendelfarbener Finger, zwischen Brave Starrs Lippen verschwand und der dem Desperado auch noch einen Blick zu warf, den man nur als sündig bezeichnen konnte, „... langsam, wünschte ich, dass sie sich endlich küssen...“ Handlebar seufzte auf, „... dann wär die Katze wenigstens endlich offiziell aus dem Sack!“ Seine Freundin, nickte zustimmend und brummelte: „Ja, das wär schon toll. Dann hätte ich wieder deine UNGETEILTE Aufmerksamkeit...“
„WAS?“
„Eben...“

Oben auf dem Riesenrad rückten der Marshall und der Desperado noch dichter zusammen, bedachten sich gegenseitig mit sehr, sehr verliebten Blicken; und als ihre Gondel den höchsten Punkt erreicht hatte, war Brave Starr eben dabei, seine eine Hand im Nacken Tex' zu platzieren, ihn dichter an sich zu ziehen.
Und Tex Hex, der Oberschurke von New Texas, liess seine Augen halb zu fallen und öffnete erwartungsvoll seinen Mund.
Und SÄMTLICHE Zuschauer hielten den Atem an.
Der Marshall, wollte doch nicht etwa WIRKLICH seinen Erzfeind küssen?
Und ob dieser wollte.
Sanft legten sich Brave Starrs Lippen auf den Mund des Desperados und seine Zunge tauchte augenblicklich, nach der seines Geliebten.
Und keine drei Sekunden später, fiel eine halbe, abgeknabberte Zuckerwatte aus nicht zu unterschätzender Höhe, ausgerechnet Angus Mc Bride auf den Kopf, als sich zwei lavendelfarbene Hände, je in schwarzem Haar und gelbem Stoff vergruben.

„Mist!“ fluchten J.B. und Handlebar im Chor, als sie den wenig gloriosen Absturz der rosa Wolke beobachteten und sich gewahr wurden, wo dieser endete.













... hab mich entschieden, hier mal was ANDERS zu machen....

Neun

Angus Mc Bride, zuckte erschrocken zusammen, als ihm etwas auf den Kopf fiel und verwackelte auch prompt das Bild, welches er von seiner Tochter und ihrem, so offensichtlich Auserkorenen, hatte schiessen wollen. Mit einem mürrischen Knurren klaubte er das was ihm da in seinen Haaren klebte herunter und erblickte einen Rest Zuckerwatte.
„Na danke!“ und sein Blick wanderte nach oben, um heraus zu finden, welche der Rotzgören von New Texas, ausgerechnet IHM, eine ZUCKERWATTE auf den Kopf fallen liess.
Erschrocken, entgeistert und nicht wenig überrascht, erkannte er, dass das dort oben, BESTIMMT keine Mutter mit ihrem Kind war und geistesgegenwärtig schaltete er seine Kamera auf Nachtsicht um. Gleich darauf, konnte man ihn ein weiteres mal knurren hören. „Und ICH, bemühe mich derart, mir nichts anmerken zu lassen...Hab mich zum Volldeppen gemacht...“ und Angus Mc Bride, Cheffredaktor, Herausgeber, Starreporter und einziger Mitarbeiter an der Druckpresse der Fort Kerium Gazette, liess nach kurzer Zeit seinen Fotoapparat sinken, OHNE auch nur ein EINZIGES Bild der beiden, sich nach wie vor leidenschaftlich abknutschenden Männer zu schiessen und murrte dabei: „Ob das so gut ist Kinder? Hier so in aller Öffentlichkeit...“
Nun, es war eigentlich abzusehen gewesen.
Wenn Angus da nur an die Farben der Oberteile dachte, an das gegenseitige Teilen der Speisen – das zärtliche Füttern nicht zu vergessen – und zu guter Letzt das kleine Intermezzo im Marshalls-Office, welches mit VERTAUSCHTEN Oberteilen geendet hatte.
Nun, nicht das ihn, den Starreporter, dass noch aus der Bahn werfen würde. Nicht, nach einem ganz bestimmten Abend, vor etwa einem halben Jahr, an dem er EINDEUTIG zu viel gesehen hatte; UND er seine Ansichten, betreffs einer ganz BESTIMMTEN Persona non grata gründlich geändert und von Grund auf revidiert hatte.
Nun gut, er hatte damals gefilmt – Tex Hex' wirklich bedauerlichen Zustand (diesen zerfetzten Rücken, würde er nie wieder vergessen können), die Erklärung für selbigen, die sich aus den wenigen Worten, die der Desperado mit dem Marshall wechselte ergab und die anschliessenden liebevollen Bezeugungen der gegenseitigen Verbundenheit.
UND, er hatte diesen Speicher Chip, zu Hause aus der Kamera genommen und in seinen ganz privaten Safe gesperrt und nie wieder angefasst.
Denn er hatte es nicht für eine wirklich gute Idee gehalten, den alten Stampede, darauf aufmerksam zu machen, dass ausgerechnet, sein erster Mann ihn hinter ging; und öfters mal – nur um nicht zu sagen mit schöner Regelmässigkeit – mal eben einen seiner Aufträge in den Sand setzte, sich eine von seinem Liebsten verpassen liess und dann zurück ins Hexagon schlich, um sich da dann auch noch Prügel von seinem Boss ab zu holen.
Und nun, sassen die beiden da oben in einer Gondel, küssten sich als gäbe es kein Morgen und liessen ihm eine Zuckerwatte auf den Kopf fallen.
Na danke!

J.B. Mac Bride und Handlebars Blicke hingen an dem Vater der Richterin und beide starrten ihn fassungslos an. Sie konnten sehen, wie sich der ältere Herr die Zuckerwatte aus den Haaren zog und die Kamera nach oben richtete. Hier, erkundigte sich Handlebar: „Können wir den Skandal noch abwenden, Schatz?“
J.B. schüttelte den Kopf und murmelte abwesend: „Ich versteh das nicht...“
„Was? Den Skandal?“
„Nein. Er filmt NICHT Schiesst auch KEINE Fotos...“
Handlebars Kinnlade fiel nach unten und sein Blick, glitt wieder zu dem Reporter hinüber, doch von diesem, fehlte jede Spur: „WO, ist er?!“









Zehn

Karen Mc Bride, blickte – wie die meisten hier – nach oben, folgte mit den Blicken der Riesenradgondel, in der der Marshall und Tex Hex sich gegenseitig mit wahrhaft sinnlichen, liebevollen und leidenschaftlichen Küssen bedachten, als neben ihr die Stimme ihres Mannes erklang: „Karen, Liebling...“ Sie starrte ihn an. WANN, hatte Angus sie zum letzten mal mit Namen UND Kosenamen angesprochen?
„Ja Angus?“
Er strahlte sie breit an, fasste ihre Hand und nickte zu dem Fahrgeschäft hinüber, auf dem die beiden Männer nun schon die zweite Runde fuhren: „Darf ich dich zu einer Fahrt einladen?“
Karen konnte nur nicken.
Und als sie dann neben Angus, der hatte schlicht den Betreiber genötigt, ihn vom Turbomuli in die Gondel zu setzen, sass und der ihre Hand hielt, fiel es ihr erst auf:
Ihr Mann, Angus Mc Bride der IMMER seine Kamera mit sich herum schleppte, damit ihm auch ja keine Schlagzeile entging, liess den Marshall und Tex links liegen, nur um mit ihr eine Runde Riesenrad zu fahren?!
Also, erkundigte sich Karen vorsichtig: „Angus, stimmt etwas nicht?“
Er kicherte leise: „Du meinst, ausser, dass ich mir gerade die Schlagzeile des Jahres entgehen lasse?“
Seine Frau nickte schwach und erntete ein Kichern gefolgt von den ernsten Worten: „Ich zeig dir zu Hause was. Aber nur, wenn du mir schwörst es keiner Seele zu verraten, mein Liebling.“
Karen nickte und drückte ihrem Mann einen Kuss auf die Wange. Das hiess, sie wollte ihn auf die Wange küssen, stattdessen, erwischte sie seine Lippen.

Handlebar starrte gebannt zu dem Riesenrad hinüber und hauchte fassungslos: „Ich hab ihn gefunden...“
„Wen?“
„Deinen Pa, samt deiner Stiefmutter...“ und er deutete mit ausgestrecktem Arm auf das zweite knutschende Paar auf dem Riesenrad.
„Ich glaub mich knutscht nen Elch!“ stammelte J.B. fassungslos.
„Darfs auch ein Rigelaner sein? Wenn ich denn schon nicht aufs Riesenrad kann...“ und schon fand sich die Richterin in einer innigen Umarmung und einen Sanften Kuss verstrickt.















Elf

Brave Starr und Tex Hex verliessen das Riesenrad einige Umdrehungen später und fanden sich mit Angus Mc Bride und dessen Frau konfrontiert. Doch anstelle der zu erwartenden Tirade, grinste der Fotograf ihnen nur kurz zu und zog dann Karen mit sich, von den beiden Männern weg, wobei er dem Marshall noch einen ernsten Blick zuwarf und knurrte: „Passen sie gut auf diesen Schurken auf, Marshall!“

„Brave Starr, WAS war das eben?!“
„Ich VERMUTE, das war Angus Mc Bride...“ verwirrt blickte Brave Starr dem sich entfernenden Paar hinterher und wandte sich dann, nach einem schnellen Blick zur Uhr, an Tex Hex: „Wir dürfen uns noch genau vier Stunden und achtundfünfzig Minuten hemmungslos in der Öffentlichkeit abschlecken!“ und er liess seinen Worten Taten folgen, legte seinem Liebsten die Arme um die Taille, zog ihn an sich und in einen zärtlichen, verliebten Kuss.
Mit einem leisen, glücklichen aufseufzen schlang im dieser im Gegenzug, die Arme um den Nacken.

Handlebar starrte eben so entgeistert wie J.B. deren Eltern hinterher, versuchte zu verstehen, was
ihm seine Augen meldeten.
„Nicht wirklich,“ keuchte seine Freundin neben ihm ebenso verwirrt, „oder?“
„Doch,“ erwiderte der Rigelaner ihr mit Verzögerung, „sieht ganz so aus, als gäbe es zumindest von DIESER Seite her heute keinen Eklat...“
„DIESER?!“
Handlebar nickte und vermeldete: „Deringer im Anmarsch...“

Angus hielt sein Turbomuli an und wandte den Kopf nach hinten.
Hatte ihn die Spiegelung in seiner Sonnenblende also doch nicht getäuscht:
Der dickleibige Bürgermeister Fort Keriums, steuerte tatsächlich auf das, sich schon wieder abschleckende, Paar zu.
Der Reporter setzte seiner Frau einen Handkuss auf den Handrücken, drehte dann sein Turbomuli um und fuhr entschieden auf den Bürgermeister zu.
Er erreichte Deringer kurz bevor dieser bei dem Marshall und dem Desperado anlangte und noch knapper vor seiner Tochter.
Entschlossen rief Mc Bride: „Aaah! Herr Büüürgermeister...“ dieser blieb stehen und wandte sich ihm zu, Angus fuhr – immer noch eine Stufe zu laut, wodurch auch endlich Brave Starrs und Tex' Aufmerksamkeit geweckt wurde und die beiden sich aus dem Staub machten – fort: „Bürgermeister Deringer, es wäre mir eine Ehre, ein Interview mit dem Gönner dieser Veranstaltung zu Führen...“ Gott und Karen wussten, dass er das BESTIMMT nicht vorgehabt hatte...

„Handlebar, kneif mich...“ forderte J.B. Mc Bride, „... Pa, hat nicht eben Deringer davon abgehalten auf die Jungs los zugehen?“
Mit tellergrossen Augen nickte der Rigelaner lediglich, keines Wortes mehr fähig.
Waren denn heute hier ALLE verrückt geworden?

Drei Marktstände weiter, an einem Stand der Süssigkeiten verkaufte, stand der Marshall und hängte seinem Lieblingsschurken, zum Schrecken sämtlicher Gaffer, ein Lebkuchenherz um den Hals.

21 Kommentare:

  1. MarilUna zu JAHRMARKT eins:
    ist das herrlich! ja, solche Tage der Amnestie lieben wir! *g* Und entweder ist der Marshall betrunken vom Sweetwater oder vor Liebe - beides aber sehr schön. Und DER Tag - bzw. die Gesichter der anderen - dürfte interessant werden. Ich mag handlebars trockene Sprüche und seine Lieblingsbeschäftigung ist und bleibt, das Gläserpolieren *g*
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
    *knuddel* ML

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  2. MariLuna zu Jahrmarkt zwei:
    *keuch* *röchel* *nach Luft japs* ich komm aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Vor allem diese Farbenstatements sind ja sowas von obersuperdubergenial! Und Handlebar als "Neutraler" ist toll gewählt. Und ich bin gespannt, wie J.B. und ihr Papi !!!!! darauf reagieren ... ich hoffe nur, der Marshall bringt sich damit nicht in arge Schwierigkeiten, obwohl, so verliebt, wie er ist, isses ihm eh wurscht :-))
    und Scuzz & Co als Rückendeckung - ja, das paßt zu ihnen.
    diese Geschichte ist mal wieder genial! Dafür danke ich dir
    *knuddel* ML

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  3. MariLuna sagt zu Jahrmarkt Drei:
    Herrlich *vor Lachen unterm Tisch fall* ach, so ist das mit J.B. - sehr schöne Lösung, sie und der grüne Koloß sind wirklich ein tolles Paar *g* sie tut mir echt leid bei dem Vater, aber der sieht wohl auch nur,was er sehen will *kicher*
    und wurscht, wieviele Kaitelchen es werden - je mehr, desto besser, denn das ist einfach nur obergenial. Und überhaupt, die ganzen Sprüche, die die draufhaben. Wie es wohl in der Geisterbahn weitergeht? Nich, daß ich es mir nicht denken könnte *g*
    *knuddel* ML

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  4. MariLuna zu Vier:
    Okay, was wollten die jetzt fahren? Liebestunnel oder so? Ich bin nicht so jahrmarktfit um mich da richtig auszukennen... Oje, diese Sprüche, so doppeldeutig und diese Sache mit dem Teddy ist ja einfach nur süß. Und Handlebar und J.B. halten sich ziemlich auffällig in deren Nähe auf, passen die auch auf sie auf*g*? Und ich sagte es ja schon mal: die Leute sehen nur, was sie sehen wollen, ich wette, die glauben eher, daß die beiden sie veräppeln als daß sie die Wahrheit akzeptieren *g*
    ich bin gespannt, wo das noch hinführt - und ob die den Autoskooter heile lassen
    *knuddel* ML

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  5. JAHRMARKT eins
    24h Amnsie ist schon was pratkisches - das Saloonrecht auch. Sonst wäre es wohl für die beiden wirklich schwer sich zu treffen.
    Handlebar ist auch witztig - nach dem Motto: Macht was ihr wollt, aber bitte vergesst die Rechnung nicht. *kicher*
    Und Texies Bedingung mit der Zuckerwatte - süüüüssss!
    Genau so, wie Brave, der die Hand nicht loslassen will.
    *knuddel* -iria-

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  6. Zwei
    *kicher* Die Vertauschten Oberteile sind ja heiss. *sich neben Handlebarstellt und mitgrinst*
    Wie niedlich sie sich die Zuckerwatte teilen. Das ganze ist schon fast ZU süss.
    Echt zum Hinschmelzen das Kapitel.
    *knuddel* -iria-

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  7. *kicher* Agnus ist ja wirklich zu doof um wahr zu sein... Also echt, wenn DAS nicht offensichtlich war?! Aber man kann ja auch mit aller Kraft ignorieren.
    J.B. und Handlebar sind auch süss - und jetzt haben die braven Bürger gleich ZWEI Skandale zum Tartschen hihi.
    Bin ja gespannt was an der Schiessbude passiert.
    *knuddel*-iria-

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  8. Vier:
    Ich denke mal - MariLuna hat recht und Tex könnnte wirklich auf den Liebestunnel wollen...
    Sagt was ihr wollt, aber ich finde das niedlich. Genau wie die ganze Teddy-schiess-aktion. Zudem hat Texie schon recht. Sowas holt man sich nicht selber, das lässt sich schiessen!
    Aber die Diskusion, die sie dabei hatten... *erröt* *mehr will*
    Bin ja gespannt, wie die "Kurzgeschichte" weiter geht.
    *knuddel* -iria-

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  9. ML zu Fünf:
    LOL. Ja, mir tun die armen, braven Bürger auch leid und dieses Gegaffe - entweder sie sagen jetzt was oder halten auf immer die Klappe, finde ich. *g* Bin gespannt, ob du es mal zu einem lauten Protestschrei kommen läßt. Und J.B. s "noch zu früh" läßt ja hoffen. Und immer diese doppeldeutigen Dialoge *tsts*
    schön finde ich auch die ständige Rückendeckung durch die Carrion Bunch und unser anderes Traumpaar.
    Einfach nur herrlich, wirklich!
    *knuddel* ML

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  10. Fünf
    *kicher* 1. Die sind sehr verfressen.
    2. Entweder sie machen es absichtlich, oder sie haben tatsächlich alles - und alle - um sie herum vergessen.
    3. Sie sind so nieeedlich. *schmelz*
    Die "Leibgarde" - sprich Carrion Bunch sowie J.B. und Handlebar - ist auch toll. Behalten unaufällig alles im Auge...
    Einfach toll.
    *kiss* -iria-

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  11. ML zu Sechs:
    "Wir werden verfolgt" ist so ungefähr die sinnvollste Bemerkung in dieser ganzen Geschichte *lol* ja, ich wundere mich auch, daß da noch keine Zeter und Mordio geschrien hat oder in Ohnmacht gefallen ist ... Handlebars gedankliche Kommentare sind einfach wieder nur gut *g* und ich schätze mal, am Ausgang des Tunnels ist dann die Hilfe der CB und des anderen Pärchens gefragt, denn ob das jetzt gut geht?
    *knuddel* ML

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  12. Sechs
    Juhu - endlich Liebestunnel. Da können sie sich jetzt bewustlos knutschen. *kicher*
    Oh ihre "Verfolger" ihnen darauf auch folgen?
    Aber ist wirklich erstanulich, dass noch keiner was sagte. Aber vermuchtlich haben die alles angst - hihi.
    Bin ja gespannt wie es weitergeht. Kippt Agnus noch von einem Muli - oder ist der um diese Zeit schon im Bettechen? *fies grinst*
    *kiss* -iria-

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  13. ML zu Sieben:
    Ooookay. Von einem knutschenden, riesenhaften Rigelaner und einer rothaarigen Richterin wurde gewiß noch nie ein Mob so gut abgehalten *g* ich konnte das richtig vor mir sehen, wie die erst den Weg versperrten und dann gleich für neue Gaffereien sorgten. Und natürlich ist wieder Tex in den Augen der braven Bürger der Böse *rofl* Tolles Kapitelchen und noch mal offiziell: meine Bemerkung in meinem Kommi zuvor bezog sich natürlich auf die Protagonisten, nicht auf die Story!
    Und - was haben die Jungs jetzt schon wieder angestellt, daß Handlebar so aufstöhnt und J.B. diese Bemerkung macht? Immer diese fiesen Cliffhanger ...
    *knuddel* ML

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  14. Sieben
    Frecher kleiner Marshall - geht einfach Tex entfüren *g*
    Die "anti Mob Truppe" ist klasse.
    Bin ja gespannt, was die braven Bürger sagen werden. Hoffe Tex und Brave hatten wenigstens ihren Spass.
    *kiss* -iria-

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  15. Acht
    *LOL* *auf Boden wälz* Erstens, da glaubt man, die haben mit ihrem Dixie-Klo-Spruch nochmal die Kurve gekriegt und dann DAS! Zweitens, herrje, sind die alle blöd, das mit den vertauschten Sweatern war ja wohl eindeutig und Drittens: Endlich der Kuß. Und die arme Zuckerwatte *betrübt von Angus Sturschädel klaub* klasse sind ja auch mal wieder Handlebar und J.B., vor allem ihr Spruch mit der ungeteilten Aufmerksamkeit. Einfach nur grandios und ich bin jetzt sehr, sehr, sehr gespannt,was geschieht, wenn die mit der Gondel wieder unten landen ... hoffe, du machst da schnell weiter *Hundeblick aufsetz*
    *knuddel* MariLuna

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  16. Acht
    Das ist so super *herumhüft*
    Erst die zwei mit vertauschtem Oberteil, die alle Gaffer ignoriern und die Ausrede *kicher*
    Dann das Riesenrad mit Zuckerwatte und Mondschein - auch will *quängel*
    Und zu guter letzt, dieser Kuss *schmez* und der Flug der Zuckerwatte *lach*
    Auch und auch das von wegen ungeteilte Aufmerksamkeit ist toll - arme J.B...
    *kiss* -iria-

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  17. Neun
    und dieses Anders ist schlichtweg genial *gröhl und Angus auf die Schulter klopf* UND es paßt zu ihm! Dem alten Fuchs! Und "Rotzgören" war gut! Ein Angus, der so tut als ob und seine Rolle so perfekt spielt, daß sogar seine Tochter auf ihn hereinfällt ... DAS ist eine gelungene Wendung, hätte man ihm nicht zugetraut - aber dann auch wieder doch ... und wie reagiert jetzt die Meute auf das Rumgeknutsche dort oben? *besorgt an der eigenen Zuckerwatte kau*
    du machst es mal wieder echt spannend ...
    *knuddel* MariLuna

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  18. Neun
    Das ist wirklich mal was Anderes - und eine Super ausgangslage. Jetzt wird es gleich sehr spannend. Irgendwie find ich Agnus, der alles was er weiss, für sich hält und weiter nach seinem alten Muster handelt, wirklich toll. Besonders, da ich es nicht wirklich erwartet hätte.
    Hoffe es geht bald weiter. *unruhig auf und ab geht, sich um Texie sorgt*
    *kiss* -iria-

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  19. Zehn
    *lol* knutschen ist eindeutig ansteckend! Angus ist mir richtig sympathisch und die Dialoge zwischen J.B. und Handlebar schießen auch mal wieder den Vogel ab *g* herrliches Kapitelchen ... vor allem, das beste ist ja, daß niemand ahnt, daß Angus DAS nicht zu einer Schlagzeile ausschlachtet, und das macht die beiden Jungs noch viel, viel mutiger ... *Angus durchknuddel*
    *knuddel* MariLuna

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  20. Elf:
    Angus vor, noch n Tor! *Angus-Fanfähnchen schwenk*
    Wie KLASSE ist DAS denn bitteschön? Alle Leute so zu verwirren, das gefällt ihm garantiert, und was er alles auf sich nimmt für die beiden - Deringer um ein Interview zu bitten ist bekanntlich so ne Art Dauerschlafgefährdung.
    Obwohl - das mit dem Lebkuchenherz am Ende, das könnte so langsam das letzte Tröpfchen zum Faßüberlaufen für all die Gaffer werden *kicher*
    macht immer wieder Spaß, das zu lesen!
    *ganz großer Knuddel* MariLuna

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  21. Elf
    *kicher* Man könnte wirklich meinen, alle sein verrückt geworden. Oder zumindest Agnus. Der ist wirklich nicht wieder zu erkennen, nachem er sein "theater" aufgegeben hat. War ne tolle aktion den Brügermeister zu stoppen.
    Und das mit dem Lebkuchenherz ist so süüüüsss! Steht da was tolles drauf? *wissen will* *quängel*
    *kiss* -iria-

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