Alles, ausser meiner Phantasie, gehört Lou Scheimer Und/oder Filmation Associates.
MÜDE
Er steht da, in meiner Haustür, direkt vor mir und blickt mich mit dunklen, rotglühenden, bettelnden Augen an. „Bitte Marshall!“ habe ich mich verhört, oder hat der gefürchtetste Verbrecher von New Texas, eben BITTE gesagt? Er blickt mich, sofern das möglich ist, noch bettelnder an: „Bitte, bitte, bitte...nur diese eine Nacht. Irgendwas, weshalb du mich einsperren musst, wirst du schon finden...“
Ich finde endlich meine Stimme wieder und antworte ihm: „Aber Tex,“ muss er mich denn jetzt so hoffnungsvoll anblicken? „Aber Tex...“ wiederhole ich und trete, besiegt und geschlagen, von seinem Hundeblick, zur Seite, „... komm doch erst mal rein; und erzähl mir was los ist.“
Er atmet doch tatsächlich erleichtert auf! Ich an seiner Stelle, würde mich nicht freuen, wenn mein Erzfeind, also er, mich hinein bitten würde. Oder, etwa doch? Ich hadere noch mit meinen Gedanken, als Tex Hex, schon an mir vorbei, in mein Wohnzimmer schlurft, und sich da – allem Anschein nach – sehr, sehr erleichtert und mit einem Seufzer, auf meine durchgesessene Couch fallen lässt.
„Was los ist?“ seine Stimme klingt so unglaublich müde. Klang sie auch vorhin schon so?
„Los ist, ich kann nicht schlafen...“ mit einem tiefen Seufzer und begleitet von einem grossen Gähnen.
Ich, blicke ihn verwirrt an und gebe geistreich von mir: „Aber du bist doch offensichtlich müde!“
Tex, hebt die schmalen Schultern, blickt mich mit dunklen, roten Keriumseen an, schiebt sich die Stiefel, von den Füssen, zieht seine Handschuhe aus und nimmt sich den Hut vom Kopf. Ich beobachte das ganze etwas irritiert und als er den Hut umdreht, seine Handschuhe hineinlegt, beides zusammen auf dem Couchtisch deponiert, geht mir ein Licht auf. „Tex, was, soll das werden?“ Ich kann den skeptischen Ton, nicht ganz aus meiner Stimme halten.
Wieder trifft mich ein Blick aus diesen müden, dunklen Keriumseen. Seine Stimme klingt noch viel müder, als zuvor, richtig gehend erschöpft, als er wieder mit mir redet: „Kennst du diese, sich in alles hieneinfressende, nagende, hoffnungslose Müdigkeit?“
Ich nicke nur, denn offensichtlich, will er noch mehr sagen.
„Diese elende Müdigkeit,“ fährt er auch schon mit seiner dunklen Samtstimme – hatte er die schon immer? – derweil er sich auf meiner Couch hinlümmelt, fort. „Diese Müdigkeit, die so all umfassend ist, dass selbst deine Knochen, sich müde anfühlen...“
Erneut nicke ich, und denke bei mir, dass es mir immer nach unseren Kämpfen so ergeht.
„Und wieso gehst du nicht einfach in dein Bett und schläfst?“ werfe ich ein.
Tex, blickt mich an, seufzt, schliesst die Augen und erklärt mir sehr langsam, als wäre ich etwas begriffsstutzig: „Ich-kann-nicht-schlafen. Schlafstörungen.“ Er zuckt wieder mit den Schultern, fügt mit einem Ton, als würde er etwas offensichtliches erklären müssen, an: „Immer wache ich auf, weil ich mich verfolgt fühle: Von Stampede oder Dir, Marshall...“ sein sarkastisches Lachen erschreckt mich, dann spricht er auch schon weiter: „Und ich denke nicht, dass es angenehm ist, in Stampedes unmittelbarer Nähe, zu schlafen...“ er verstummt, spricht nicht weiter und ich blicke wieder zu ihm.
Ich sehe, dass sich seine Brust, in regelmässigen ruhigen Atemzügen hebt und senkt.
„Ach, Tex..“ murmele ich und hole eine Decke um sie über ihm auszubreiten.
Dann setze ich mich in den einzigen Sessel in meinem Wohnzimmer und sehe ihm beim schlafen zu.
Rating: P-12slash
Genre: Humor?
Fortsetzung, von Müde...
WACH
Na toll, da liegt der wohl gesuchteste Verbrecher, von New Texas, ausgerechnet auf meiner Couch – der Couch, des Marshalls von New Texas – und schläft den Schlaf der Gerechten. Oder, wohl eher der Ungerechten.
Bis er erschienen war, hatte ich noch friedlich geschlummert und von – ja, wovon denn eigentlich – geträumt.
Nun, nachdem er mich freundlichst darauf hingewiesen hat, dass es wohl nicht sehr angenehm sei, in Stampedes Nähe zu schlafen, hat sich dummerweise, mein Hirn dazu bequemt, aus seinem Dämmerzustand zu erwachen.
Ich blicke ihn an, sehe ihn mir seit Jahren, das erste Mal richtig an, so von oben nach unten; und zurück. Er ist hager, nur um nicht zu sagen, viel zu dünn, hat lange Beine, schmale Hüften, eine Taille, die dazu einlädt, sich daran fest zu halten – WAS, bitte, dachte ich da?! – und er hat LACHFÄLTCHEN... wirklich, er hat sie tatsächlich!
Er, dreht sich um, rollt sich, mit dem Gesicht gegen die Rückenlehne der Couch, zusammen. – wie ein kleines Katerchen – NICHT. SCHON. WIEDER! Rufe ich meine Gedanken zur Ordnung. Und, präsentiert mir seinen, von den braunen Chaps, eingerahmten Hintern. Der, ist erstaunlich wohlgeformt.
Mein. Gott. Hirn! Denk an was anderes, oder lass es bleiben...
DAS, da, ist TEX HEX!
Ich versuche mich und mein Hirn, zurück auf den Pfad der Tugend zu führen. Mit nur mässig Erfolg, da sich mein Blick nun an seinem Hintern festsaugt. Mein Hirn, zeigt mir – netter weise – ein Bild davon, wie es wohl wäre hinein zu Beissen.
AUS! PFUI! Gaaaanz grosses Pfui! Verstanden?!
Nicht wirklich, wie mir scheint. Denn, als sich mein ungebetener Gast nun wieder, sehr langsam und geschmeidig, ausstreckt, eine Hand auf seiner Brust deponiert und die andere, über den Kopf, nach hinten, von der Couch hängen lässt. Geben ich und mein Hirn, ein leises Schnurren von uns.
HIMMEL noch eins, DAS, ist nun aber wirklich nicht wahr:
Ich, DER Marshall Brave Starr sitze hier in meinem Wohnzimmer und starre DEN Tex Hex an, als ob ich ihn verschlingen möchte. Und – und SCHNURRE!!
Dämliches Hirn.
Wir, ich und mein Hirn, einigen uns – nach einigem Hin und Her, auf einen Waffenstillstand:
Ich darf hin sehen – und es, hält dafür seine Klappe.
Der Waffenstillstand, hält genau so lange an, bis die lavendelfarbene Versuchung, auf meiner Couch, ein leises Seufzen von sich gibt, sich erneut umdreht und mir ihre Kehrseite präsentiert.
Ich gebe mich geschlagen. Und mein Hirn, zeigt mir ne menge netter Dinge, die mann, mit der hübsch eingerahmten Sache da, machen könnte.
Seufz, wann, liebes Hirn, ist denn endlich Morgen?
Ich bin JETZT, nämlich WACH!
SLEEPLESS IN FORT KERIUM
Alle der Leutchen, oder zumindest die meisten, gehören, Lou Sheimer und Filmation..
Alles, ausser meiner Phantasie, gehört Lou Scheimer Und/oder Filmation Associates.
MÜDE
Er steht da, in meiner Haustür, direkt vor mir und blickt mich mit dunklen, rotglühenden, bettelnden Augen an. „Bitte Marshall!“ habe ich mich verhört, oder hat der gefürchtetste Verbrecher von New Texas, eben BITTE gesagt? Er blickt mich, sofern das möglich ist, noch bettelnder an: „Bitte, bitte, bitte...nur diese eine Nacht. Irgendwas, weshalb du mich einsperren musst, wirst du schon finden...“
Ich finde endlich meine Stimme wieder und antworte ihm: „Aber Tex,“ muss er mich denn jetzt so hoffnungsvoll anblicken? „Aber Tex...“ wiederhole ich und trete, besiegt und geschlagen, von seinem Hundeblick, zur Seite, „... komm doch erst mal rein; und erzähl mir was los ist.“
Er atmet doch tatsächlich erleichtert auf! Ich an seiner Stelle, würde mich nicht freuen, wenn mein Erzfeind, also er, mich hinein bitten würde. Oder, etwa doch? Ich hadere noch mit meinen Gedanken, als Tex Hex, schon an mir vorbei, in mein Wohnzimmer schlurft, und sich da – allem Anschein nach – sehr, sehr erleichtert und mit einem Seufzer, auf meine durchgesessene Couch fallen lässt.
„Was los ist?“ seine Stimme klingt so unglaublich müde. Klang sie auch vorhin schon so?
„Los ist, ich kann nicht schlafen...“ mit einem tiefen Seufzer und begleitet von einem grossen Gähnen.
Ich, blicke ihn verwirrt an und gebe geistreich von mir: „Aber du bist doch offensichtlich müde!“
Tex, hebt die schmalen Schultern, blickt mich mit dunklen, roten Keriumseen an, schiebt sich die Stiefel, von den Füssen, zieht seine Handschuhe aus und nimmt sich den Hut vom Kopf. Ich beobachte das ganze etwas irritiert und als er den Hut umdreht, seine Handschuhe hineinlegt, beides zusammen auf dem Couchtisch deponiert, geht mir ein Licht auf. „Tex, was, soll das werden?“ Ich kann den skeptischen Ton, nicht ganz aus meiner Stimme halten.
Wieder trifft mich ein Blick aus diesen müden, dunklen Keriumseen. Seine Stimme klingt noch viel müder, als zuvor, richtig gehend erschöpft, als er wieder mit mir redet: „Kennst du diese, sich in alles hieneinfressende, nagende, hoffnungslose Müdigkeit?“
Ich nicke nur, denn offensichtlich, will er noch mehr sagen.
„Diese elende Müdigkeit,“ fährt er auch schon mit seiner dunklen Samtstimme – hatte er die schon immer? – derweil er sich auf meiner Couch hinlümmelt, fort. „Diese Müdigkeit, die so all umfassend ist, dass selbst deine Knochen, sich müde anfühlen...“
Erneut nicke ich, und denke bei mir, dass es mir immer nach unseren Kämpfen so ergeht.
„Und wieso gehst du nicht einfach in dein Bett und schläfst?“ werfe ich ein.
Tex, blickt mich an, seufzt, schliesst die Augen und erklärt mir sehr langsam, als wäre ich etwas begriffsstutzig: „Ich-kann-nicht-schlafen. Schlafstörungen.“ Er zuckt wieder mit den Schultern, fügt mit einem Ton, als würde er etwas offensichtliches erklären müssen, an: „Immer wache ich auf, weil ich mich verfolgt fühle: Von Stampede oder Dir, Marshall...“ sein sarkastisches Lachen erschreckt mich, dann spricht er auch schon weiter: „Und ich denke nicht, dass es angenehm ist, in Stampedes unmittelbarer Nähe, zu schlafen...“ er verstummt, spricht nicht weiter und ich blicke wieder zu ihm.
Ich sehe, dass sich seine Brust, in regelmässigen ruhigen Atemzügen hebt und senkt.
„Ach, Tex..“ murmele ich und hole eine Decke um sie über ihm auszubreiten.
Dann setze ich mich in den einzigen Sessel in meinem Wohnzimmer und sehe ihm beim schlafen zu.
WACH
Na toll, da liegt der wohl gesuchteste Verbrecher, von New Texas, ausgerechnet auf meiner Couch – der Couch, des Marshalls von New Texas – und schläft den Schlaf der Gerechten. Oder, wohl eher der Ungerechten.
Bis er erschienen war, hatte ich noch friedlich geschlummert und von – ja, wovon denn eigentlich – geträumt.
Nun, nachdem er mich freundlichst darauf hingewiesen hat, dass es wohl nicht sehr angenehm sei, in Stampedes Nähe zu schlafen, hat sich dummerweise, mein Hirn dazu bequemt, aus seinem Dämmerzustand zu erwachen.
Ich blicke ihn an, sehe ihn mir seit Jahren, das erste Mal richtig an, so von oben nach unten; und zurück. Er ist hager, nur um nicht zu sagen, viel zu dünn, hat lange Beine, schmale Hüften, eine Taille, die dazu einlädt, sich daran fest zu halten – WAS, bitte, dachte ich da?! – und er hat LACHFÄLTCHEN... wirklich, er hat sie tatsächlich!
Er, dreht sich um, rollt sich, mit dem Gesicht gegen die Rückenlehne der Couch, zusammen. – wie ein kleines Katerchen – NICHT. SCHON. WIEDER! Rufe ich meine Gedanken zur Ordnung. Und, präsentiert mir seinen, von den braunen Chaps, eingerahmten Hintern. Der, ist erstaunlich wohlgeformt.
Mein. Gott. Hirn! Denk an was anderes, oder lass es bleiben...
DAS, da, ist TEX HEX!
Ich versuche mich und mein Hirn, zurück auf den Pfad der Tugend zu führen. Mit nur mässig Erfolg, da sich mein Blick nun an seinem Hintern festsaugt. Mein Hirn, zeigt mir – netter weise – ein Bild davon, wie es wohl wäre hinein zu Beissen.
AUS! PFUI! Gaaaanz grosses Pfui! Verstanden?!
Nicht wirklich, wie mir scheint. Denn, als sich mein ungebetener Gast nun wieder, sehr langsam und geschmeidig, ausstreckt, eine Hand auf seiner Brust deponiert und die andere, über den Kopf, nach hinten, von der Couch hängen lässt. Geben ich und mein Hirn, ein leises Schnurren von uns.
HIMMEL noch eins, DAS, ist nun aber wirklich nicht wahr:
Ich, DER Marshall Brave Starr sitze hier in meinem Wohnzimmer und starre DEN Tex Hex an, als ob ich ihn verschlingen möchte. Und – und SCHNURRE!!
Dämliches Hirn.
Wir, ich und mein Hirn, einigen uns – nach einigem Hin und Her, auf einen Waffenstillstand:
Ich darf hin sehen – und es, hält dafür seine Klappe.
Der Waffenstillstand, hält genau so lange an, bis die lavendelfarbene Versuchung, auf meiner Couch, ein leises Seufzen von sich gibt, sich erneut umdreht und mir ihre Kehrseite präsentiert.
Ich gebe mich geschlagen. Und mein Hirn, zeigt mir ne menge netter Dinge, die mann, mit der hübsch eingerahmten Sache da, machen könnte.
Seufz, wann, liebes Hirn, ist denn endlich Morgen?
Ich bin JETZT, nämlich WACH!
GUTEN MORGEN, MARSHALL
TEX HEX
Ich wache auf, und fühle mich seit Wochen das erste mal, zumindest ein wenig, ausgeruht. Auch, wenn es nicht mehr als vier Stunden Schlaf gewesen sein können. Langsam, sortiere ich meine Glieder, meine Knochen. Es ist das erste mal, seit einer Woche, wo die Schmerzen, erträglich sind.
Dann, öffne ich endlich meine Augen – und mein Blick, fällt auf den Marshall.
Er sitzt zusammen gesunken, das Kinn auf seiner Brust und nur in Shorts und T-Shirt, im Sessel, gegenüber der Couch; und schnarcht leise.
Also, so was, dass ist mal wieder so typisch: Der glaubt sogar noch, dass er mich im Auge behalten muss, wenn ich tief und fest schlafe. Also, wirklich, fast, aber wirklich nur fast, könnte ich beleidigt sein.
Ich setze mich leise, beinahe lautlos auf, betrachte kurz meine Stiefel, Hut und Handschuhe, dann, fällt mein Blick, auf die Decke, am Fussende der Couch; die im übrigen, ziemlich gut durchgesessen ist.
Dann hat er mich also WIRKLICH zu gedeckt! Ich hatte gedacht, das, wäre bereits Teil, eines Traumes. Mein Blick wandert erneut, diesmal, zu IHM, Brave Starr, er gibt in genau jener Sekunde, als mein Blick, auf ihn fällt, einen lauten Schnarcher von sich – es hilft alles nichts, ich kann einfach nicht dagegen an – ich, fange an, breit zu grinsen. DAS, ist doch irgendwie niedlich:
Will mich kontrollieren und pennt dann im sitzen ein...tststs.
Zu dem, ist es hier drinn nicht gerade warm. – Der, wird sich noch erkälten! Ich lange nach der Decke, ehe ich lautlos aufstehe. Dann, pirsche ich mich, so geräuschlos als möglich zu ihm hinüber, lege ihm sehr, sehr vorsichtig, die Decke um die Schultern. – nicht, dass er mir schon aufwacht. Ich finde nämlich, dass ihm die dunklen Augenringe nicht stehen!
WAS? WIE, war das? Seit wann, kümmert mich, was, ausgerechnet IHM steht?
Na, ja, kann mir jetzt erst mal egal sein.
Nur auf Socken, – meine Stiefel, sind nicht wirklich geeignet, zum leise sein – schleiche ich in seine Küche.
Wow! Der hat ja ne richtige Luxus-Kaffeemaschine! Da hüpft mein Herz, vor Freude.
Ich schalte das Ding erst mal an, damit es warm laufen kann. Danach, wurstle ich ein Frühstück zusammen – nicht für mich, für ihn, immerhin, hat er mich hier schlafen lassen. Das, verdient ein wenig Dankbarkeit. Ein WENIG?! Ne ganze Menge...
Dann, just, als ich alles auf den kleinen Tisch in seiner Küche stehen habe, höre ich ein leises Geräusch aus dem Wohnzimmer.
Als er, verschlafen blinzelnd, im Durchgang zur Küche erscheint, Haare verstrubelt, T- Shirt, seitlich halb hochgezogen und die Decke immer noch um die Schultern, kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Guten Morgen, Marshall, Kaffee?“
Er zwinkert verwirrt in meine Richtung, scheint abzuwiegen, ob ich eine Gefahr darstelle, scheint dann jedoch, zu dem geistreichen Schluss zu kommen, dass ich kaum Frühstück für ihn machen würde, wenn ich vor hätte ihn zu killen; und schlurft zu dem Tisch, setzt sich hin, nimmt den Kaffee, den ich ihm reiche entgegen und brummelt ein Danke.
Aha! Unser Marshall, ist ein Morgenmuffel. Wieder was gelernt!
Ich, greife mir ebenfalls einen Kaffee, schwarz, aber mit viel Zucker – ich gebs ja schon zu: Ich habe eine Schwäche, für alles süsse! Schokolade zum Beispiel...Mit Marzipanfüllung – hmm, lecker.
Ich stehe also hier, an den Küchentresen gelehnt und schaue dem Marshall beim frühstücken zu.
Nach einer Weile und zwei Löffeln Müsli, starrt er mich plötzlich an: „Isst du nichts?“
Angewidert schüttle ich den Kopf und entgegne: „Krieg morgens nichts runter....“ dann, stelle ich meine leere Tasse brav in die Spüle, verschwinde im Wohnzimmer und ziehe mich an.
Als ich an ihm vorbei, zur Hintertür stapfe, blickt er mich sehr komisch und immer noch sehr verschlafen an; und meint dann tatsächlich: „Hoffe, DU, hast wenigstens gut geschlafen!“
Ich nicke und grinse schief: „Bestimmt besser als du. Bey, Marshall...“
Dann verschwinde ich zur Tür hinaus und löse mich auch gleich elegant in Rauch auf.
BRAVE STARR
Ich blicke Tex Hex hinterher, als er an mir vorbeigeht. Das heisst, ich starre seinen wohlgeformten Hintern an, – Als hätte ich das, in der Nacht nicht schon zur Genüge getan – und, versuche eine unfreundliche Bemerkung, sie scheint zu misslingen, denn Tex, grinst nur schief und entgegnet lapidar, dass er bestimmt besser, als ich geschlafen hätte.
Rekapitulieren wir einmal:
Ich, Brave Starr, der Marshall, von New Texas, habe eben, Tex Hex, den meist gesuchten Verbrecher, von New Texas, aus meiner Hintertür spazieren lassen, nach dem der, die Nacht auf meiner alten, durchgessenen Couch verbrachte.
Wohlgemerkt, eine Nacht, die ICH, zur Hälfte damit verbrachte, ihm Tex Hex, der lavendelfarbenen Versuchung, auf den Hintern zu starren. UND, nachdem er mir ein Frühstück gemacht hat.
Und, er hat mich zugedeckt. Was er wohl dachte, als er mich im Sessel pennen sah?
Egal, ich muss erst mal zur Arbeit, heute ist wird das Kerium verladen.
OH, NEIN!
WIE, soll ich nur mein HIRN, davon abhalten, Tex an zu starren?
DAS, wird grossartig, wirklich grossartig.
SEUFZ.
N'ABEND
BRAVE STARR
Meine „Heldentat“, den Keriumraub, zu verhindern, liegt nun knapp etwas über eine Woche zurück.
Um der Ehrlichkeit, genüge zu tun: ICH, hab den Raub gar nicht wirklich verhindert. Denn, wie ich schon am Morgen, vor dem Raub ahnte, war ich nicht zu viel zu gebrauchen, sobald mein Hirn Tex erspäht hatte.
Der, hatte sich so richtig in Skullwalkers Sattel gelümmelt, eine Hand auf dessen Schädel, die andere in die Hüfte gestützt und leicht nach vorn gelehnt, hatte er mir irgend eine Beleidigung an den Kopf geworfen. Das einzige, was ICH mitbekam, war seine unglaubliche, umwerfende Arroganz, seine vibrierende, dunkle Stimme – und, wie Thirty-Thirty, als ich nichts unternahm, Tex mit Sarah-Jane, aus dem Sattel holte. Scheisse.
Ich war dann endlich, in die Gänge gekommen, hatte versucht ihn fest zu nehmen – Tex, nicht Thirty – und er hatte sich wie immer, elegant, in Rauch aufgelöst.
Danach, hatte ich den Rest der Bande, ins Gefängnis gesteckt – nicht, dass es viel gebracht hatte, die waren nach zwei Tagen getürmt – und die unangenehmen, besorgten Fragen, meiner Deputys, beantwortet. Hatte J.B. indem ich sie zum Essen einlud, davon abgehalten mich zu Doc Clayton zu schleppen und ihr sonst was erzählt. So von wegen schlaflose Nacht.
Und die, habe ich nun, seit zwei Nächten wirklich.
Um genau zu sein, seit, die letzte Keriumladung verschifft wurde; und weder Tex Hex noch seine Bande aufkreuzten. WO, steckte meine lavendelfarbene Versuchung nur?
Hatte Thirty-Thirty, ihn etwa doch, SO heftig getroffen?
Ich schrecke aus meinen, seltsamen, sich für den Marshall, von New Texas, sicher nicht gehörenden Gedanken auf, als es an meiner Tür klopft.
Müde, wie ich bin gehe ich erst zur Vordertür, nur um festzustellen, dass da keiner ist.
Und schon, klopft es noch mal leise. Mist – die Hintertür. Also, rechtsum kehrt und ab zur Hintertür.
Das, klopfen wieder holt sich noch einmal, diesmal hörbar zaghafter, als die beiden Male zuvor.
Ich entscheide mich laut zu murren: „Ich komm' ja schon! Ich komm' ja schon...“ reisse die Tür auf, erstarre UND starre.
Da, steht sie, in voller Pracht: die lavendelfarbenste Versuchung, seit es Desperados gibt.
Und, was, sagt der: „N' Abend, Marshall!“ mustert mich von oben nach unten und zurück – mir wird ganz anders – und fügt an: „Mann, siehst du scheisse aus!“
Geht's noch?! Klopft, als der gesuchteste Verbrecher, von New Texas, an die Tür des Marshalls, eben dieses Planeten und beleidigt ihn dann auch noch?
Ich gebe also bissig zurück: „Meinst du etwa, du siehst besser aus?!“
Und, was tut er? Zeigt auf sein Gesicht und meint seelenruhig: „Na, ja, ICH, kann da nichts für...das war Stampedes Idee...“
Und schon, tun mir meine Worte leid. Mist.
Ich trete also, vom schlechten Gewissen getrieben etwas zur Seite und winke ihn rein: „Nun komm schon, bevor dich noch einer sieht...“
Tex Hex, bedankt sich mit einem Nicken, geht an mir vorbei, ins Wohnzimmer und setzt sich auf die Couch, schiebt die Stiefel von den Füssen, verfährt, mit Hut und Handschuhen, wie beim ersten Mal und blickt dann, als er nach der Decke, die ich einen Tag zuvor – als hätte ich's geahnt – auf die Lehne der Couch legte, zu mir und fragt: „Ich darf doch, Marshall?“
Ohne meine Antwort abzuwarten, rollt er sich auch schon zusammen und pennt.
GEHT' S NOCH?!
Und weshalb genau, unternehm' ich nichts dagegen?
Nein, im Gegenteil, ich setz' mich wieder in den Sessel; und starr ihn an.
VERDAMMT!
MARSHMALLOWS?
TEX HEX
Ich erwache, als mich ein Sonnenstrahl, im Gesicht kitzelt, bin von einer Sekunde, zur nächsten hellwach – Himmel! WIE spät ist es? – sitze aufrecht auf der Couch, des Marshalls und – uff – kein Grund zur Panik, denn Marshall Brave Starr, ist mal wieder, bei der Überwachung, meiner Wenigkeit, eingepennt. Sitzend, im Sessel gegenüber, wenigstens, hat er heute eine Decke um.
All zu spät, kann es dann wohl noch nicht sein, denn bestimmt, hat der gute Marshall, irgendeinen Wecker gestellt, damit er nicht zu spät kommt, um mich festzunehmen. Ich lache leise. Der, hat wohl wirklich Angst, ich könnte versuchen ihm den Kopf um zudrehen, derweil er schläft. Dabei, würde ich so was, nie tun. Es gehört sich einfach nicht, Schlafende anzugreifen. – Ich wünsche mir wirklich, Stampede, würde das auch so sehen! Aber der, sieht noch so einiges, anders als ich.
Ich, schleiche wieder mal in die Küche.
Die Kaffeemaschine, kenne ich ja bereits; und, sie rückt auch brav zwei Kaffees heraus.
Ich grinse: Das, wird am Ende noch zur Gewohnheit. ICH, kann einmal die Woche, ein paar Stunden pennen, dafür, mach ich dann Frühstück, für den Herrn Marshall. – Wenn diese alte Couch, nur nicht so verdammt unbequem wäre.
Mitten in meine Gedanken, platzt ein geknurrtes: „Morgen! Marshmallows?“
Was? Wie? Wo? Marshmallows? WAS, will er mir damit sagen?
Die Sache, klärt sich augenblicklich von selbst, als der Marshall nach dem Kaffee auf der Anrichte greift – meinen, halte ich bereits in der Hand – den Hängeschrank, hinter mir aufzieht, – nicht ohne, ihn mir fast an den Kopf zu hauen – sich noch halb schlafend, zumindest, sieht er so aus, eine Tüte Marshmallows greift und vier davon in seinen Kaffee plumpsen lässt. Dann, streckt er mir, die Tüte hin, grummelt: „Willste auch?“ setzt sich an den Tisch und beginnt sein Müsli zu löffeln.
Na gut, da ich nun mal ne Schwäche, für Süsses habe, greife ich zu und denke dabei:
Noch was gelernt: Zumindest morgens und in seinen eigenen vier Wänden, gehören Marshmallows in den Kaffee.
BRAVE STARR
Der, hat es schon wieder fertig gebracht, vor mir wach zu sein. Mist.
Dabei, bin ich ein Frühaufsteher. So was, verdirbt mir die Laune. Wirklich.
Ich schlinge also mein Müsli hinunter und wundere mich, dass er das Angebot mit den Marshmallows an nahm.
Heimlich schiele ich zu Tex Hex hinüber. Wie er da am Tresen lehnt, seinen Kaffee trinkt – WAS, um Himmels willen, tut der da?! – und soeben einen seiner Marshmallows, mit der Zunge, aus dem Kaffee angelt; das er dabei die Augen schliesst und äusserst genüsslich seufzt, lässt mich erschauern und ist meinem augenblicklichen Ich-will-diesen-Desperado-haben-Zustand nicht gerade eben förderlich.
Ich werde aus meinen, sich eindeutig nicht mehr im Jugendfreien-Bereich, befindlichen Gedanken gerissen, als er sich genüsslich streckt und ich alle seine Gelenke knacken höre. – Diese Couch, gehört ausgetauscht.
Dann, stellt er wieder, wie neulich, seine Tasse in die Spüle, geht ins Wohnzimmer und als er zurück kommt, an mir vorbei, zur Hintertür. Ich starre ihn an, verschlinge ihn. Ein Glück, dass er es nicht zu bemerken scheint.
Dann, dreht sich diese wundervolle lavendelfarbene Versuchung, noch einmal zu mir um und meint: „Du, solltest mehr schlafen, Marshall! Bey!“
Und weg ist er.
SEUFZ
GRÜN
und
ROT
BRAVE STARR
Hm – Wann, kommt denn endlich dieser interstellare Transporter? Seit drei Tagen, ist der überfällig.
Ionensturm.
Wie. Mich. So. Was. Ärgert.
Da hilft alle Ablenkung nichts.
So unbeteiligt und ruhig, ich mich nach aussen hin auch gebe, innerlich, bin ich übernervös.
Handlebar, stellt ein weiteres Sweetwater, vor mich hin, J.B. erzählt mir seit bestimmt einer Viertelstunde, was für ein, ach so böser Junge Tex Hex, doch ist. Ich nicke an den passenden Stellen und verneine eben so passend.
Als ob, es nicht schon genug Anstrengung erfordert, NICHT an diesen einen, speziellen, lavendelfarbenen, arroganten, egoistischen, umwerfenden Desperado zu denken.
Aha, gerade eben sagte sie was von wegen, er sei wieder etwas öfter an Überfällen beteiligt. Ob ich daran Schuld bin? Immerhin, lass ich ihn bei mir pennen. Klar, ist es meine Schuld.
Wobei, wenn er bei mir ist, weiss ich zumindest WO er ist.
HA! – Ich hab endlich ne Rechtfertigung gefunden! Eine Rechtfertigung, ihn anzustarren. – Ich muss dermassen breit Grinsen, dass J.B. mich plötzlich anfährt: „WAS, gibt es da zu grinsen?! Die Lage ist ernst, Brave Starr.“
Ich tue ernsthaft zerknirscht und bastle mir eine Entschuldigung zusammen, die mir unsere Richterin zum Glück abkauft. Wobei, vielleicht, liegt es auch an meinem besten Zahnpastalächeln, dass ich ihr zuwerfe. DAS, stellt sie immer ruhig. – Ganz im Gegensatz zu Tex Hex, der, flippt dann, jeweils erst recht aus... Bah! Schon sind meine Gedanken, wieder bei dem Kerl. Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Dann, endlich, piepst mein Headset. Der Transporter, ist im Anflug. Ich springe auf, mit Pumageschwindigkeit, denn, ich muss VOR Tex Hex, bei dem Transporter sein. UNBEDINGT.
Ich WILL meine Bestellung, komme was, oder wer da wolle.
Ich komme gerade recht um Tex Hex – Es braucht ja so verdammt viel Selbstbeherrschung, meinerseits, ihm NICHT auf den Hintern zu starren – und seine Bande zu verscheuchen.
Dann, halte ich endlich, endlich, meine heiss ersehnte Bestellung in Händen, das heisst, auf einem Handkarren, denn zum tragen ist das, noch in den Kartons steckende Teilchen, wirklich zu sperrig.
Endlich zu Hause, verzweifle ich beinahe, an der Montageanleitung, liest sich, wie Alt-Schwedisch.
Dann, steht sie endlich; und ich, ich schüttle, in beginnender Verzweiflung den Kopf.
Ich muss verrückt geworden sein. Einfach so, über Nacht. Bestimmt sogar.
Was sonst, würde mich dazu verleiten eine riesige, weiche, keriumrote Eckpolstergarnitur zu kaufen, mit dazu passenden, dunkelgrünen Kissen. Vielen Kissen. Und einer passenden Decke.
HILFE
WTF
TEX HEX
Irgendwie, verhält sich der Marshall seltsam in letzter Zeit.
Kämpft mit weniger Elan gegen mich, als früher.
Ob meine Übernachtungsbesuche daran Schuld sind?
Bestimmt. Ich muss ihm klar machen, dass er dann nicht die ganze Nacht über, aufzupassen braucht, dass ich ihm bestimmt nicht ans Leder will. Ich grinse. Zumindest nicht, wenn ich schlafe. Oder, wenn ER schläft.
Ich könnte die Besuche ja auch einfach lassen. NEIN! Scheiss Idee Tex! Es ist seit mehr als drei Monaten, der erste Ort, wo ich mehr als zwei Stunden am Stück schlafe. Und das nur, wegen dem dämlichen „Verfolgungswahn“.
Im Hexagon, wenn ich da versuche zu schlafen, hab ich immer das Gefühl – ach, nennen wir es doch beim Namen: die Angst – dass ich eines Tages wieder unter Stampedes Klauen erwache; und wo anders, hab ich immer das Gefühl, der gute Marshall springt gleich hervor und steckt mich ins Kittchen. Obwohl ich mich dann ja einfach, in Rauch auflösen könnte. Aber, erklär das mal einer meinem Unterbewusstsein. Seufz.
Also, kam ich eines Tages, auf die glorreiche Idee, den Marshall zu bitten, dass er mich über Nacht doch einsperren soll, dann war ich zumindest vor IHM sicher. Wo DAS endete, wissen wir ja.
Ich hasse diese Couch, aber, ich bin so unendlich dankbar, für jede Minute Schlaf.
Zu dem, weiss der Herr wieso, beruhigt es mich zu wissen, dass einer da ist, der zumindest keine Mordabsichten, gegen mich hegt.
Also, schnappe ich mir heute Abend sogar ein kleines Mitbringsel. – obwohl ich persönlich finde, dass er es NICHT verdient hat, nachdem er mir nicht mal diese albernen Kartons, von dem Möbelversand gönnte. Was kann denn da schon so überaus wertvolles drinn stecken? –
Hm, schön vorsichtig und aufpassen, dass mich keiner sieht. Nicht, dass mein „guter“ Ruf noch dahin ist. Wahlweise, auch seiner.
Ich will an die Hintertür klopfen, da wird sie auch schon geöffnet und mir fliegt ein Müllbeutel entgegen. Mehr schlecht als recht weiche ich dem Geschoss aus und zerquetsche einen Fluch zwischen den Zähnen.
„Ups, sorry Tex...“ die Stimme von Marshall Brave Starr klingt sehr amüsiert, etwas zu amüsiert, wenn man mich fragt. Dann tritt er aber auch schon beiseite und lässt mich in seine Küche schlüpfen. Ich stehe also da, diese dämliche Tüte in den Händen und starre den Marshall an.
BRAVE STARR
Natürlich, war es Absicht, dass ihn die Tüte nur ganz knapp verfehlte. Ich werfe doch meiner persönlichen Einladung, vom rechten Weg ab zukommen, keine volle Mülltüte an den Kopf. Soweit, kommts noch.
Und jetzt, steht er da in meiner Küche und hält mir was vor die Nase, ich nehme es entgegen – es ist eine Tüte, mit meinen Lieblings-Marshmallows – blicke ihm abwesend hinter, wie er wortlos ins Wohnzimmer durchgeht und zucke erschrocken zusammen, als von eben da, seine laute, überraschte Stimme ertönt:
„What to fuck?!“
Ich grinse zufrieden, verlegen und äusserst selbstgefällig.
Hat der Herr Desperado, also meine neuste Errungenschaft entdeckt.
Zum Glück, ist es da drinnen nur schwach beleuchtet, sonst könnte er am ende noch diese so verräterischen Farben sehen:
GRÜN und ROT
COUCHPATATOEs
BRAVE STARR
Ich bin Tex Hex ins Wohnzimmer gefolgt. Er steht da, blickt mit grossen, leuchtenden Augen, – haben seine Augen, immer schon so gestrahlt? – auf die Couch.
„Deshalb, durft ich die Kartons nicht klauen...“
Ich kann ein Lachen nicht zurück halten: „DAS, hättest du so oder so nicht...klauen, gehört sich nicht, Tex Hex!“
Er zieht sich den Hut vom Kopf und die Handschuhe aus, mault dabei: „Ja ja, MARSHALL, aber es ist nun mal mein „Beruf“...“
Er hat ja recht, meine lavendelfarbene Versuchung, meine Nemesis, der Vernunft.
Ich unterlasse es ihm eine Antwort zu geben, da ich jetzt, gerade, sehr, sehr abgelenkt bin. Er tut etwas, was er die beiden Letzten male, definitiv NICHT tat: Er langt, nach dem er Hut und Handschuhe auf den Tisch legte, nach hinten, an die Schnalle seiner Chaps öffnet diese, beugt sich dann nach unten, – wie kann das nur so verdammt sexy aussehen? – zieht dann langsam, erst den einen, dann den anderen, die seitlichen Reissverschlüsse der Chaps auf, legt diese dann, ordentlich gefaltet, neben seinen Hut, mit den Handschuhen.
Das er mir dabei den Blick auf seine, in dunkelgrünen, enganliegenden, jeden Muskel betonenden Jeans steckenden, langen, sehnigen Beine, erlaubt; lässt mir das Wasser im Mund zusammen laufen.
NEIN! AUS! MARSHALL!! Ich biete alle meine Selbstbeherrschung auf, mich NICHT auf ihn zu stürzen, ihn von hinten mit meinen Armen zu umschlingen und ihm in den Nacken zu beissen.
Dann, reisst mich seine Stimme aus meinen Gedanken, ruhig und ein klein wenig neugierig, stellt er fest: „Hm, dieses tolle Teil, ist so gross, dass du deinen Sessel raus werfen musstest. Frage: Hast du endlich eingesehen, dass du mich NICHT zu bewachen brauchst?“ Dann lässt er sich auch schon auf die Couch fallen. So richtig genüsslich, rollt er sich da zusammen.
Hm, BEWACHEN? Also, DAS, dachte er, dass ich tue. Ich bin erleichtert. – Und etwas enttäuscht. Hält er sich etwa nicht für betrachtenswert?
Ich grinse von einem Ohr zum Anderen als ich mich in der anderen Ecke der Couch niederlasse: „Nein, DAVON, könnte mich nichts abhalten...“
Er grummelt nur etwas, seufzt dann wohlig – was mir heisse und kalte Schauer, die Wirbelsäule hinunter jagt – und kuschelt sich noch tiefer in die Decke und Kissen.
Mein Blick, saugt sich an ihm fest, ich nutze meine Falkenaugen, dann sehe ich auch im Dunkeln, recht klar.
Er dreht mir den Rücken zu, seine Schultern, scheinen völlig verspannt zu sein, genauso, wie sein Nacken, der ist entblösst, da seine Haare zur Seite gefallen sind. Ich sehe eine Breite Narbe, die sich quer darüber zieht. WER, war das?! Wut lodert in mir auf.
Mir wird mit einem Mal bewusst, dass das, was ich da fühle, nichts mehr mit reiner Lust zu tun hat, oder Begehren.
Ich, will mit einem Mal, alles über ihn wissen, alles, von ihm erfahren.
Ich, will ihn haben, durch und durch.
Ihn beschützen.
Verdammt NEIN! Ich kann das nicht Akzeptieren, nicht zulassen.
Ich BIN der MARSHALL, von New Texas!
Und er, der gesuchteste VERBRECHER, von New Texas.
SCHEISSE, NEIN!
MORGENSCHRECK
TEX HEX
Ahhhh! Ich gähne äusserst genüsslich. Mein Gott, hab ich GUT geschlafen. Diese Couch, ist ein Traum.
Nicht mal mein Rücken tut weh – mal von den üblichen Schmerzen abgesehen – und, ich glaube, ich habe heute, die bisherigen vier Stunden, um zwei getoppt.
Als ich mich hochrapple, fällt mein Blick, auf den Marshall. Zusammengerollt, liegt er auf dem andern Teil der Couch, heute, trägt er eine dunkelblaue Trainingshose und ein, selbst ihm zwei Nummern zu grosses Schlabbershirt. – Und er schnarcht mal wieder. – Zudem, sieht er immer noch nicht besser aus, hat immer noch, grosse, dunkle Ringe unter den Augen.
Er MUSS mehr schlafen, basta!
Ich nehme wieder mal die Decke und lege sie vorsichtig über ihn.
Dann greife ich mir Chaps, Hut und Stiefel und verzieh mich in die Küche. Ich will ihn noch etwas schlafen lassen, da kann ich mich erst fertig machen und dann sein Frühstück. – Nicht vergessen, Tex: VIER Marshmallows. –
Als ich eben, seinen Kaffee fertig habe – meiner, läuft noch durch – , höre ich ihn in die Küche tapsen. Verschlafen, blinzelt er mich an, kommt dann, sein Frühstück nicht beachtend, auf mich zu und – ehe ich mich versehe, hab ich ihn an mir hängen, seine Arme, fest um meine Mitte geschlungen.
Völlig erstarrt, lasse ich ihn erstmal gewähren. Dann zieht er mich noch dichter an sich und – WAS, zum Teufel, tut der Kerl da?! – er drückt mir einen Kuss auf. Da, erwache ich endlich aus meiner Erstarrung und semmel ihm eine rein, dass sein Kiefer kracht und löse mich in Rauch auf.
Erst später, nachdem, ich mich ein wenig beruhigt habe, kommt mir in den Sinn, dass der gute Marshall Brave Starr, morgens nicht so recht zu wissen scheint, WAS er tut.
Und jetzt, tut mir meine Reaktion schon fast ein wenig leid.
DAS, muss echt weh getan haben.
Vielleicht, sollte ich mich dafür entschuldigen – zumal ich echt froh bin einen Platz zum schlafen zu haben.
BRAVE STARR
WAS, ist da eben passiert?
Habe ich gerade wirklich – WRKLICH – versucht Tex Hex zu küssen. Ach, ich bin noch völlig verpennt!
Aber, so wie mein Kiefer schmerzt, MUSS ich es wohl versucht haben.
NEIN!
Ich kann nicht mehr.
Ich werde mich bei ihm entschuldigen müssen.
Kann es ja auf die Morgenmüdigkeit schieben.
Sonst, kommt meine lavendelfarbene Versuchung, bestimmt nie mehr zum übernachten her.
Das, hab ich wohl gründlich verbockt.
MIST
I'M SO SORRY...
BRAVE STARR
Verdammt, verdammt, verdammt und gleich noch mal verdammt!
WAS zum Teufel, hab ich mir, bei der Aktion heute Morgen, nur gedacht?
NICHTS, nehm ich mal an.
Und diese Akten, sind auch nicht grad die beste Ablenkung. Zumal, mein Blick immer wieder zu Tex Hex' Steckbrief, an der Wand schweift.
Ich bin echt zu nichts zu gebrauchen.
Und vor dem ersten Kaffee, weiss ich sowieso nicht, was ich tue.
DESHALB, macht es mich auch so unausstehlich, NICHT vor ihm wach zu sein.
Nur, es war nur eine Frage der Zeit, immerhin, beherrsch ich mich jetzt schon fast drei Wochen, meisterhaft. – MEIN GOTT! BRAVE STARR! –
Ich bin in solchen Dingen, zwischenmenschlichen, nicht gerade, ein Genie. Und das er, der meistgesuchteste Verbrecher hier ist und ich, der Marshall, macht das ganze auch nicht eben einfacher.
Überhaupt, ist er ein Mann. Da sinken meine Chancen gleich nochmal, um mehr als die Hälfte.
Das, kenn ich ja schon.
Wieder, huscht mein Blick zu Tex' Steckbrief. – Das Bild, darauf, wird ihm eindeutig nicht gerecht... –
WARUM?! Warum, muss immer MIR, sowas passieren?
Ich hoffe, ich seh meine hinreissende, lavendelfarbene Versuchung, bald möglichst wieder.
Ich MUSS mich entschuldigen.
Wobei, denke ich, als ich über meinen schmerzenden Kiefer streiche, ER, sollte besser auch ne Entschuldigung raus rücken.
Ich seufze und Thirty-Thirty, blickt mich besorgt an: „Schlecht geschlafen, Partner?“
„Was?“
„Ob du schlecht geschlafen hast?“ fragt mein Big Partner noch mal nach.
Ich lache sarkastisch: „Nein, nein, geschlafen, hab ich gut... nur mit dem Aufwachen, hapert 's...“
Erneut, wende ich mich den Akten zu, da ertönt erneut Thirty-Thirtys Stimme: „Was, hast du mit deinem Kiefer gemacht?“
Was? Ich atme einmal tief durch und antworte ihm dann: „Bin im Halbschlaf gegen was in meiner Küche gelaufen...“ – Ja, gegen die Faust einer unwiderstehlichen, gefährlichen Versuchung.
Thirty, will mir grad ne blöde Bemerkung entgegen werfen, als ein Notruf, von Molly herein kommt. „Einsatz, Big Partner!“
Und schon sind wir auf dem Weg.
Dingo Dan und seine Leute, machen es uns heute mal gar nicht so leicht, als wir endlich mit den Schurken in Fort Kerium und im Gefängnis sind, ist es bereits stockdunkle Nacht und ich bin einfach nur noch müde, erschöpft und schmutzig.
UND, ich will nach Hause.
Endlich in meinen eigenen vier Wänden, fällt mein Blick, nach dem ich durch die kurze Diele hastete, auf meine neue Couch.
WAS?! Ich starre hin, zwinkere, erst ein mal, dann zwei mal, das Bild, ändert sich nicht.
Er sitzt immer noch da.
Ich, kann es nicht fassen, auf meiner Couch, sitzt Tex Hex und – schläft?!
Ich gebe es zu, ich bin überrascht und sehr erleichtert, ich hatte nicht erwartet, meine lavendelfarbene Versuchung, so schnell wieder zu sehen.
Leise, trete ich an ihn heran und will eine Decke über ihn legen.
Da, schiesst seine Hand vor und packt mein Kinn und seine Augen funkeln mich sehr seltsam an.
WAS NUN?
Tja, wir nähern uns rapide dem Ende..
... BUT I LOVE YOU
TEX HEX
Ich hatte den ganzen Tag über Zeit, über das vorgefallene, nach zu denken. Nicht nur über Brave Starrs Verhalten, heute früh, auch über sein Verhalten der letzten Wochen.
Einige Ungereimtheiten beseitigen sich doch tatsächlich von alleine, wenn ich den seltsamen „Angriff“ heute, in meine Betrachtungen mit einbeziehe.
Zum Beispiel, alleine die Tatsachen, dass er mich immer wieder hier schlafen lässt, dass er unter anderem, nicht mehr so fest zu schlägt und nicht zu Letzt, dass er EXTRA, eine neue Couch gekauft hat. – Zu dem, eine ROTE mit GRÜNEN Kissen, wie ich nun, im letzten Licht des Tages sehen kann.
Seine nächtliche Überwachung meiner Wenigkeit, bis hin zu seinen seltsamen Blicken.
Und wenn ich seinen üblichen allmorgendlichen Zustand in Betracht ziehe, wird mir je länger, je mehr klar, das an dem versuchten Kuss, heute Morgen wahrscheinlich, viel mehr dran war, als nur ein dummes Missgeschick.
Hoffentlich, kommt der bald, ich hab ihm was zu sagen.
Muss wohl eingepennt sein, denn ich werde wach weil er mir eine Decke umlegt.
Ich packe sein Kinn, nicht gerade sanft und suche seinen Blick.
Na, hoffentlich, passt er jetzt gut auf.
Ich HASSE es Dinge zu wiederholen.
Wobei...
BRAVE STARR
Ich halte einfach still, versinke in dem roten Keriumfeuer seiner Augen.
WAS, sagt Tex da gerade?
„Willst du es nochmal versuchen?“
Seine dunkle Stimme, jagt einen Schauer nach dem anderen über mein Rückgrat und ich zwinkere verwirrt. Wovon, redet er nur? – Ich, kann nicht klar denken, wenn er mir so nah ist und seine Augen, mich derart intensiv anfunkeln.
Und dann, bekomme ich meine Antwort:
Er zieht mich noch näher zu sich, legt die freie Hand in meinen Nacken und KÜSST mich.
HILFE, wiedersehen Selbstbeherrschung!
Den nächsten, einigermassen klaren Gedanken den ich fassen kann ist, wie unglaublich gut, seine nackte Haut sich von dem Keriumrot meiner Couch abhebt – wunderschön.
„Wie lange, haben wir geschlafen, Darling?“
Seine Stimme, klingt wie Samt und mir ist es völlig egal, dass er VOR mir wach war.
Was, macht das jetzt noch? Ich muss nicht mehr aufpassen, dass ich nichts dummes tue oder sage.
Also, sage ich das erst beste, das mein schlaftrunkenes Hirn ausspuckt:
„Ich liebe dich, Tex...“
Er lacht leise, sanft, ehe er mir ins Ohr haucht:
„Ich dich doch auch, Brave...“
ENDE Teil 1
SLEEPLESS DIE ZWEITE
LANG GEHEGTER WUNSCH
TEX HEX
Er ist ja so süss, so verpennt. Also wirklich, da frage ich ihn, wie lange wir geschlafen haben; und, was tut mein Marshall?
Er, macht mir ein Liebesgeständnis.
HILFE, das ist so – so umwerfend.
Also, gebe ich ihm, lachend, die einzige passende Antwort und raune in sein Ohr: „Ich dich doch auch, Brave...“
Da, kuschelt er sich noch dichter an mich, schlingt seinen Arm wieder um meine Taille und will weiter schlafen.
Aber, dann kommt er VIEL zu spät zur Arbeit. – Da, bin ICH mir heute ziemlich sicher, denn durch die Vorhänge scheint bereits helles Tageslicht.
Deshalb, nehme ich einen erneuten Anlauf: „Darling, es tut mir unendlich leid, aber, du wirst wohl aufstehen müssen...“
Brave Starr brummelt sehr leise in meine Haare, als er mir antwortet: „Nö, muss ich nich... hab frei...“ küsst mich auf den Hals und fügt an: „...ausserdem, hab ich den gesuchtesten, gefährlichsten, ruchlosesten, sexysten, leidenschaftlichsten und begehrenswertesten Verbrecher, hier auf meiner Couch...“
Hm – DAS hört sich gut an...und das er sich dabei AUF mich rollt, macht es noch besser.
„Das heisst, ich steh den ganzen Tag, unter „Bewachung“?“ Ich frage zur Sicherheit lieber nach.
„Fast nichts, könnt mich davon abhalten, Tex!“ schnurrt mein Marshall in mein Ohr.
Mir entweicht ein kleiner Seufzer.
BRAVE STARR
Ich glaube, ich habe meiner lavendelfarbenen Sünde, gerade ein Liebesgeständnis gemacht.
UND ihn angeschnulzt. Aber, was ich bestimmt weiss, ist, dass ich mich gerade auf ihn rolle und nun an seinem Hals knabbere. Seine Haut, ist so erstaunlich weich, warm und er schmeckt köstlich: Nach Salz, Sex und Tex Hex...
Ich beisse ein wenig fester zu und – in meinem Kopf leuchtet schlagartig ein bestimmtes Bild auf.
So schnell wie ich ihn herumwirble und mich über seinen knackigen Hintern beuge und sanft meine Zähne darin versenke, kann mein liebster Tex, nicht mal denken!
„Auuu! Bist du verrückt, Brave?!“ lacht mein Desperado und kullert, mich mit sich ziehend, von der Couch.
Da sitzen wir nun auf dem Boden und funkeln uns an – und ich versinke aufs neue, in diesen leuchtenden Keriumseen.
„Nein, dass heisst ja: Ich bin verrückt nach DIR;“ Tex' bringt es zustande und errötet, „Und, genau DAS, wollte ich schon tun, seit du das erste Mal hier geschlafen hast!“
Tex, schnaubt, zieht mich mit der Hand an meinem Hinterkopf, zu sich heran, flüstert: „Du, Marshall, bist wirklich, wirklich verrückt...“ dann, küsst er mich, sanft und erstaunlich zärtlich.
I'M REALLY SORRY
BRAVE STARR
Ich muss gestehen, dass ich das nicht gewohnt bin.
Ich bin es nicht gewohnt, dass man sich so um mich kümmert – um mich bemüht.
Und das ausgerechnet ER! Er, Tex Hex, der Desperado. MEIN Desperado!
Ich meine, im Sinne von: Ich-bin-einfach-mal-lieb-zu-dir-dann-bist-du-es-VIELLEICHT-auch-zu-mir.
Bisher, musste immer ICH diese Rolle übernehmen, dabei, finde ich, dass man sich, in einer Beziehung – Hilfe, WANN, wurde das hier, für mich bereits zu einer Beziehung? – gegenseitig, kümmern sollte.
Die lavendelfarbene Versuchung schlechthin, steht gerade, in diesem Augenblick, splitternackt vor meiner Kaffeemaschine und macht mir einen Kaffee. – Und ich, kann ihn nur anstarren, sehr begehrlich anstarren.
Ehe ich mich zurückhalten kann, schmiege ich mich auch schon an seinen Rücken, schiebe seine weissen, weichen Haare sanft zur Seite und widme mich ausgiebig, mit Lippen und Zunge, der breiten Narbe in seinem Nacken.
Tex, erschauert und gibt ein leises, atemloses Stöhnen von sich, doch plötzlich, rückt er etwas von mir weg und ich fühle wie er erzittert und sich seine sowieso schon verspannten Muskeln noch mehr anspannen. – Wieso, ist es ihm nur so unangenehm? Dagegen, MUSS ich was tun. Unbedingt!
Also, lege ich sanft meine Arme um ihn und hauche leise in sein Ohr: „Du, bist so verspannt Texie... lass mich dich verwöhnen, massieren...“ Dabei, vergrabe ich bereits sanft, meine Finger in seinen Schultern und ziehe kleine vorsichtige Kreise. Er lehnt seine Stirn, gegen den Hängeschrank und – dreht sich um, sucht nach meinem Blick, legt seine Hand an meinen, mittlerweile blauen Kiefer, streicht mit seinem Daumen darüber und ich erschauere. Dann sagt er mit sehr rauer Stimme: „Es tut mir so leid Darling. Ich hätte dich nicht schlagen sollen...“
Ich starre ihn entgeistert und gerührt an, stelle dann aber energisch fest: „DAS, macht nichts, du hast mich schon wesentlich fester gehauen. UND, du wirst es wieder tun müssen, Tex!“
Er schüttelt so vehement den Kopf, dass seine Haare und sein Schnurrbart nur so fliegen: „DAS, ist was ganz anderes!“ dann legt er seinen freien Arm um mich, streichelt weiter meinen Kiefer, blickt mir fest in die Augen und flüstert: „Du, warst ja nicht mal richtig wach... Es tut mir leid. Wirklich. Nimmst du meine Entschuldigung an, Marshall?“
Wie kann ich da nein sagen? – Ganz abgesehen davon, dass ich ihm deswegen, nie böse war!
Also, nicke ich und ziehe ihn auch gleich fest an mich um ihm einen leidenschaftlichen Kuss aufzudrücken.
„Natürlich, verzeih ich dir, mein Desperado...“ keuche ich danach atemlos, „...und jetzt, hätte ich gerne meinen Kaffee...“ ich lasse ihn sanft los, schnappe mir meinen Kaffee, lasse die üblichen vier Marshmallows rein fallen, drehe mich noch mal zu ihm um und raune, wie ich hoffe, verführerisch: „Und danach, will ich dich. In meinem neuen Bett!“
Seine Augen werden gross und dann strahlt er mich an.
„Neues Bett?“
„Ja, denkst du, die Kartons, waren alle, von der Couch, Texie?!“ Lache ich und schlendere zurück ins Wohnzimmer.
GESTÄNDNISS
TEX HEX
Ich folge, meinen Kaffee in der Hand, Brave Starr ins Wohnzimmer. Er hat sich in die Ecke der Couch gelümmelt, also, kuschle ich mich an seine Seite und er legt auch sofort seinen Arm um mich. Ich gebe zu: Ich liebe das. KUSCHELN.
Man, ist das ein doofes Statement: Ich, Tex Hex, der Oberschurke, liebe kuscheln. Noch dazu, mit MARSHALL Brave Starr.
Ich angle mit einer Hand nach der neuen, flauschigen Decke – lila – WAS, hat ihn da geritten?! – kichere und breite sie über uns beide aus. Brave Starr, streichelt sanft meine Schultern und
– SCHON WIEDER – die Narbe da hinten.
Aber, wegrücken, ist diesmal nicht, weil, ich fühle mich grad viel zu wohl. Also, rutsche ich einfach nach unten, lege meinen Kopf auf seinen Oberschenkel und lasse ihn gewähren, versuche, mich daran zu gewöhnen. Immerhin, hat er letzte Nacht, schon ganz andere Stellen an mir berührt.
Und tatsächlich, fängt das ganze an, – denn er hat sich offensichtlich vorgenommen JEDE meiner Narben zu erkunden – nach einer Weile, angenehm zu werden. Was sag ich da? MEHR als angenehm. Ich seufze leise.
„Brave...wenn du so weitermachst, kommen wir nicht bis ins Bett...“ War das etwa eben ich, der das sagte? Muss wohl, den mein Marshall lacht sehr leise und entgegnet sachte: „Das, ist später auch noch da...“ Dann beugt er sich zu mir hinunter und drückt mir einen Kuss auf die Schläfe, haucht in mein Ohr: „Ich bin grad sehr glücklich, Texie... Danke.“
Als ich ihm sagen will, dass ich noch viel glücklicher bin, gibt sein dämliches, altmodisches Bildtelefon ein lautes Tuten von sich. Ich knurre, er lacht. WAS, bitte schön, gibt es da zu lachen?
Die Antwort kommt sofort: „Zum, Glück, ist die ausgehende Bildübertragung kaputt...“ Dann setzt er sich gerade hin, drückt den Knopf und ich höre die Stimme der Richterin.
Augenblicklich, taucht sie in mir auf, unerbittlich, die nette kleine Hexe, namens EIFERSUCHT.
BRAVE STARR
„Bist du da Brave Starr?!“
J.B. sieht besorgt aus.
Gerade, war es so schön. So gemütlich. So angenehm. Und ausgerechnet, JETZT, ruft J.B. mich an. Klar, ist sie besorgt, wenn ich mich, an meinem freien Tag, bis in den späten Vormittag nicht bei ihr melde. Logisch, sie ist meine beste Freundin. Aber, gerade jetzt, stört sie fürchterlich.
– Und ausserdem, hat ihr Anruf Tex dazu gezwungen, seinen Platz auf meinem Oberschenkel zu verlassen. –
„Ja, bin ich J.B. Was ist?“ Ich gebe mir sehr viel Mühe nicht zu genervt zu klingen. Aber ich scheine es dennoch zu tun, denn J.B. zieht eine Augenbraue nach oben.
„Ich wollte dich zum Picknick einladen, oder hast du...“
„Tschuldige, keine Zeit, hab schon was vor, J.B. Sorry!“ unterbreche sie sehr uncharmant, und bin gerade sehr, sehr froh, das die ausgehende Bildübertragung nicht geht, denn Tex schlingt beide Arme, von hinten um mich und beginnt meinen Nacken mit Küssen zu übersähen. Ich komme nicht gegen den kleinen Seufzer an, der mir entwischt. Na, hoffentlich, hat sie DEN nicht gehört.
Doch, hat sie! Denn J.B.s kleines Abbild auf den Bildschirm grinst plötzlich, wie ein Honigkuchenpferd und dann meint sie doch tatsächlich: „Ohh, so ist das!“ ein kurzes Lachen, „Na dann, grüss ihn schön von mir, wer auch immer das ist und geniesst den Tag, Marshall!“ Und schon, hat sie aufgelegt.
Mir läuft es eisig, heiss und kalt über den Rücken – und das, ist NICHT nur Tex' Schuld.
„Wieso, weiss sie, dass ich ein ER bin?“
Scheisse! MUSS mein Desperado das jetzt fragen?
BEICHTE
BRAVE STARR
Scheisse, dumm gelaufen, wirklich DUMM gelaufen, aber, was solls?
Ich habs mittlerweile begriffen, dass ich wohl schon länger in diese lavendelfarbene Versuchung, die mich grad von unten herauf, den Kopf unter meinem Arm durch streckend, äusserst neugierig an funkelt, verliebt bin. Mindestens seit er sich hier so selbstverständlich einquartierte.
„Wieso, denkt DIE, dass du einen MANN bei dir hast, Darling?“
Er nennt J.B. DIE, dass, lässt nur einen Schluss zu: „Bist du etwa eifersüchtig Texie? Keine Sorge, musst du nich...“ ich spiele mit einem Ende seines Schnurrbarts – ich liebe diesen Schnauzer, er kitzelt, bei allen möglichen und unmöglichen Dingen – und blicke ihm tief in die Augen, „Weil J.B. Mc Bride, meine beste Freundin ist und daher WEISS, dass ich bestimmt NUR einen Mann in mein Bett lasse...“ Ich werde gegen Ende hin immer leiser, verstumme schliesslich.
Tex, blinzelt kurz und kommt dann zum richtigen Schluss: „Soll das heissen, der ehrenwerte Marshall Brave Starr, war immer schon schwul?“
SO, hätte ichs nicht gerade ausgedrückt, aber, da es nun mal der Wahrheit entspricht, nicke ich nur, mit roten Wangen und einem verlegenem Grinsen. Tex, der sich wieder aufgesetzt hat, schlingt erneut seine Arme von hinten um meine Brust, drückt mir einen Kuss in den Nacken und flüstert: „Weisst du, wie froh ich darüber bin?“
„Wieso?!“ Frage ich ziemlich verwirrt.
„Weil ich dann J.B. nicht ausstechen muss!“ kichert er.
„Himmel, noch eins, Tex, WAS, will ich mit J.B, wenn ich DICH hab?!“
„Nichts?!“ er kichert immer noch. Also, dreh ich mich um und werf mich auf ihn und teste ausgiebig, ob er kitzlig ist. Er ists.
Irgendwie, hat er sich befreit und sitzt nun auf mir drauf und ich japse, weil ich AUCH kitzlig bin, sogar verdammt kitzlig.
Plötzlich hört er auf, meine Seiten, mit seinen Fingern zu traktieren, beugt sich zu mir und küsst mich verzehrend. Dann blickt er mich eine kleine Ewigkeit nur an, ehe er mit sehr dunkler, samtiger Stimme raunt: „Du weisst schon, dass ich wieder zurück muss, Darling?“
Scheisse, aber doch nicht JETZT!
Ich nicke, blicke ihn verunsichert an: „Jetzt, Tex?“
Er schüttelt sachte den Kopf; und ich bin unendlich erleichtert, ziehe ihn in eine feste Umarmung, klammere mich regelrecht an ihm fest und drücke ihm, nachdem ich ihm versichere, dass ich ihn auch dann noch liebe, wenn er halb Fort Kerium in die Luft jagt, weil Stampede es ihm befiehlt und er keine andere Wahl hat, einen atemlosen Kuss auf.
Als wir uns danach atemlos anstarren, flüstert mein Tex Hex bestimmt: „Du, WEISST, dass ich DAS nie tun würde, oder Brave?“
Ich nicke: „Natürlich würdest du nicht!“ – Nein, denke ich bitter, DU, würdest lieber STERBEN, als das zu tun. ABER, das, lasse ich nicht zu. Ganz einfach. ICH, bin ja angeblich, hier der Held.
Weisst du, mein geliebter Tex Hex, ich bin nicht dumm: Ich hab schon begriffen,WOHER, deine Narben kommen und WER daran Schuld ist.
Ich werde jetzt noch besser auf dich aufpassen. Versprochen.
Erneut, ziehe ich ihn in einen sanften Kuss, der sehr schnell zu einem feurigen, leidenschaftlichen wird.
Ich weiss, es gehört sich nicht, ich als Marshall sollte SOWAS nicht tun – zumindest nicht mit einem gesuchten Verbrecher – aber, sollte das wer rausfinden:
ES IST MIR PIEP EGAL, zumindest in diesem kostbaren Augenblick.
BYE' MARSHALL
TEX HEX
Stampede, hat ein ausnehmend schlechtes Timing!
Mein nächster Seufzer, klingt sehr frustriert und ich reisse mich mühsam, von meinem Marshall los.
„Ich muss weg...“ ich kann es nicht verhindern, dass meine Stimme, zwar beinahe unhörbar, aber eben dennoch, schwach zittert. –Ich WILL jetzt nicht gehen. Nur leider, hat meine Wenigkeit, da keine Wahl.
Er, blickt mich mit traurigen, besorgten Augen an – oh Gott, wie kann ein Mann wie er, nur so verlassen aussehen?
Ich streiche ihm eine seiner widerspenstigen Haarsträhnen aus dem Gesicht, lasse meine Hand in seinem Nacken liegen, beuge mich noch mal zu seinen weichen Lippen und raube mir einen süssen, langen, sehnsüchtigen Kuss. „Keine Sorge Darling, mich wirst du nicht so schnell wieder los...“ und mir ist jedes Wort davon ernst, „... Ich komme immer zu dir zurück...“ ich lache leise, „..und wenn es nur dazu ist, mir Tagsüber Prügel abzuholen!“ Brave Starr, lächelt mich schief an. – ich bin etwas erleichtert – Dann, ziehe ich mich an, lasse mir dabei Zeit – ich weiss genau, wie weit, ich bei Stampede gehen kann, und ein wenig Zeit, hab ich noch – und tausche noch einen dieser zärtlichen Blicke, mit Brave. Der, hat sich, in die Bettdecke eingewickelt, auf die Bettkante gesetzt und blickt mich einfach nur an. Dann lächelt er plötzlich strahlend – nicht dieses dämliche, unechte Zahnpastalächeln, wo ich so hasse – und sagt sehr zuvorkommend: „Übermorgen, Tex, wird das Kerium verschifft.“
WAS?
BRAVE STARR
Lach, mein Desperado, sieht mich an, als hät ich den Verstand verloren, also, füge ich sanft an: „Du wirst dich nach dem anstrengenden Versuch, es zu klauen, ausruhen müssen...“
Er scheint langsam zu kapieren, was ich ihm da eben sage, denn er fängt an breit zu grinsen. Ich, fahre mit meinen Ausführungen weiter: „Und du wirst eine Massage brauchen. Und...“
Tex, der sich mittlerweile auch die Handschuhe und den Hut angezogen hat, unterbricht mich: „Dich! Alles, was ich danach brauche, bist du, Marshall!“ – wenn er mit dieser dunklen Stimme redet, rieseln wieder dies angenehmen Schauer über meinen Rücken.
Dann blickt er mich nochmals, mit seinem ernsten Blick an, beugt sich noch mal zu mir herunter, küsst mich sehr sanft und raunt, ehe er sich davon teleportiert: „Bye, Marshall!“
Ich sitze noch eine Weile abwesend auf der Bettkante und starre auf den leeren Fleck, wo Tex zuvor stand und erst, als ich feststelle, dass meine Hände zittern, ob nun vor Kälte, oder aus anderen Gründen, rolle ich mich wieder in mein Bett, es ist immerhin erst halb fünf, ziehe auch die Zweite Decke über mich und eines der Kissen in den Arm. – Es ist ein lausiger Ersatz...
Ich wünschte, ich könnte ihm helfen, meinem Tex.
Und, ich fühle mich, nach langer Zeit, wieder einmal, wirklich hilflos.
FARBENLEHRE
BRAVE STARR
Ich kann nicht mehr einschlafen, wirklich nicht. Ich drücke dieses blöde Kissen an mich und wünsche mir, Tex noch wäre da.
Als ich genug habe, von dem Kissen, stehe ich auf, – um fünf Uhr morgens – dusche und versuche ein Frühstück hinunter zu würgen. Es bleibt am Ende, bei dem Versuch, und mein Frühstück, wird zugunsten, von zwei Kaffees und einer halben Tüte Marshmallows, gestrichen.
Dann klopft es an der Vordertür, ein mal kurz und dann zwei mal lang: J.B.s vereinbartes Klopfzeichen, zum Schutz, vor Tex Hex. – Nicht, dass der hier so einfach rein spazieren kann und mich noch im Schlaf überrascht – Manchmal, sind wir beide echt ALBERN.
Ich seufze, stelle die, mittlerweile dritte Tasse Kaffee zu der Schüssel, mit Marshmallows auf den Couchtisch. Dann geh ich die Tür aufschliessen und lasse J.B. rein.
„Morgen, du bist aber früh wach. Ist er noch da?“
Ich schmunzle in mich rein, dacht ichs mir doch: Die Neugierde, hat sie so früh her getrieben!
„Guten morgen J.B. wie war dein Picknick, mit Handlebar?“ – Sie, ist nicht die einzige, die hier indiskrete Bemerkungen machen kann; und tatsächlich, sie errötet dezent – „Und nein, ER ist nicht mehr da. Er musste leider zur Arbeit!“ Ich kann leider nicht verhindern, dass meine Stimme bei der Aussage leicht hoch rutscht.
J.B., der mal wieder nichts entgeht, blickt mich, besorgt an, dann geht sie an mir vorbei ins Wohnzimmer und sieht sich interessiert meine neue Couch an, lässt sich darauf fallen und starrt mein „Frühstück“ an, greift sich einen Marshmallow, nuschelt um den Zuckerschaum herum: „Dein Süsser, muss ja einen gefährlichen Job haben, wenn du hier dein Frust-Frühstück in dich rein stopfst...“ manchmal vergesse ich echt, das J.B. mich ZU gut kennt, „... oder, kommt nicht wieder?“ Diesmal, klingt sie sehr besorgt.
Ich lasse mich wieder auf meinen Platz in der Ecke der Couch fallen, klammere mich an meine Tasse und gestehe: „Der, kommt schon wieder, wenn er kann. Aber er hat wirklich nen harten Job.“
Aus den Augenwinkeln, da ich krampfhaft in meine Tasse starre, sehe ich, wie J.B. damit anfängt meine Kissen herum zu schichten – typisch Frau – und dann plötzlich etwas entdeckt. – Na, ganz, GANZ toll! MUSS sie unbedingt eines von Tex' langen, weissen, farblosen Haaren finden?! –
Aber, J.B. wäre nicht J.B. wenn sie jetzt genauso reagieren würde, wie ich es erwarte. Nein! Sie blickt sich das Haar eine kurze Weile an, dann die Couch – ich weiss, dass sie, in ihren Gedanken, alle männlichen Kandidaten, mit dieser Haarfarbe durch geht und grad einen ihrer typisch weiblichen Schlüsse zieht – und dann sagt sie mit einem kleinen Lächeln, derweil sie das Haar, auf den Boden fallen lässt: „Du, entwickelst seltsame Farbvorlieben, Brave Starr, fehlt eigentlich nur noch lila...“ Ich zögere einen Augenblick, ehe ich gestehe: „Hab' ne lila Decke...“, da steht sie auf, geht zur Küche hinüber und erklärt mir dabei: „... Ich bin echt froh, dass du wieder wen hast! Ich nehm mir nen Kaffee und dann reden wir über das, weshalb, ich eigentlich so früh herkam! Gut?“
Mein Hirn arbeitet fieberhaft, ich habe sie schon richtig verstanden, ODER?!
Dann ringe ich mich endich zu ner Antwort durch: „Ja klar! Kaffee, ist gut. Bringst du mir einen mit, Richterin?“
ehem! *räusper* Ich entschuldige mich gleich vorne weg, bei dem Ornithologen, Colonel und Ehrendoktor Jack Vincent. Der Name, wurde halt von der Familie Vincent weitergegeben. Tschuldige Doc!
JACK VINCENT
TEX HEX
Bah! Dämlicher Stampede, MUSSTE er mir DAS, morgens um FÜNF Uhr sagen? Selbstverständlich, nach dem er sich so richtig an mir ausgetobt hatte.
Mittlerweile, sitze ich hier auf der Couch, in unserem Wohnbereich, des Hexagons, den Kopf in die Hände gestützt und VERSUCHE krampfhaft, mich nicht über die Neuigkeit zu entsetzen, die mir mein Sklaventreiber vor gut zwei Stunden – mit wahrer Freude – unter die Nase rieb.
In meinem Kopf dreht sich ein Karussell des Unheils in wahnwitziger Geschwindigkeit.
Keriumladung
Keriumfrachter
Begleitschiff der Streitkräfte
JACK VINCENT
Commander, JACK VINCENT um genau zu sein.
Der nette, korrupte, brutale, Herr Commander, der schon ZWEI Mal versuchte mich zu töten, als ich noch ein NORMALER gesuchter Betrüger war; und auf meinem Steckbrief noch EINDEUTIG stand: ALIVE
Und beim zweiten Mal, hätte er mich um ein Haar erledigt.
Und Stampede, – WOHER, weiss der eigentlich, dass der gute Jacky kommt?! – hat mir eben, zuvorkommendst mitgeteilt, dass er mich NICHT wieder zurückholen würde, wenn der Commander diesmal Erfolg haben sollte. – Was er nicht haben wird!– Seltsam, die kleine Stimme in meinem Kopf, klingt genau, wie Brave...
Und, da wären wir bei der nächsten Komplikation:
Mein Marshall, mein Darling...
DER, wird sicher auch nicht untätig rumsthehen und zu gucken, wie entweder ICH, von Vincent abgeknallt werde, oder der von mir.
Wobei, wohl eher ICH der Kandidat, für die „Kugel im Kopf“ bin.
Weil, ICH einfach nicht damit klar komme, Leute zu killen.
Commander Jack Vincent schon.
BRAVE STARR
Ich bin mir der Tatsache durch aus bewusst, dass meine Stimme nur noch ein Quietschen ist, als ich den Namen ausspreche: „Jack Vincent?“
J.B. nickt und blickt mich bedröppelt an.
Ich nicke automatisch, räuspere mich, stelle die Frage, die ich zu stellen habe: „Wieso schicken die IHN?“
Sie zögert sichtlich, dreht die Kaffeetasse in ihren Händen, sagt dann ernst: „Ich nehme an, wegen Tex Hex...“
Wusch! – So fühlt es sich also an, wenn einem – wiedermal – der Boden unter den Füssen weggezogen wird.
Und schon WIEDER, von dem netten Jacky...
Ich stürze den Rest des Kaffees hinunter und versuche J.B. nicht meinen inneren Aufruhr sehen zu lassen.
Verdammt, und ich habe meinen lavendelfarbenen Desperado, auch noch förmlich eingeladen, dass Kerium zu klauen.
Jack, wird ihn abknallen. Das, ist so sicher, wie, dass ich versuchen werde, eben dies zu verhindern.
ALTE BEKANNTE
BRAVE STARR
Ich stehe hier, einen Tag, vor der Verschiffung, am Raumhafen. Nicht weil ich es will, sondern, weil ich es MUSS, immerhin, bin ich der Marshall, dieses Planeten. Links von mir, steht Thirty-Thirty, schräg vor mir Fuzz und J.B. steht dicht an meiner rechten Seite, berührt so unauffällig, wie möglich meinen Arm. – Ich bin ihr ja so dankbar dafür. Ich HASSE Jack.– Da, da senken sich die beiden Raumschiffe auf den Hafen, der grosse Frachter, dockt an der Rampe an und der schlanke, silberne Raumjäger landet mit einem eleganten Manöver auf dem Landefeld. – Ich könnte kotzen. –
Der Jäger nimmt meine Aufmerksamkeit gefangen, als ich das typische Zischen der Druckausgleichsschleuse höre. Das ich dabei J.B.s Hand packe, bemerke ich erst, als sie ihre sanft wegzieht. – Bin ich etwa so nervös? REISS DICH ZUSAMMEN MARSHALL! – Wieso, hört sich meine innere Stimme wie Tex an?
Und dann steht er da oben; und meine Hand zuckt zum Griff, meiner Waffe. Thirty hebt eine Braue und Sarah-Jane ein wenig an. – Danke Big Partner! –
Commander Jack Vincent, gross, kräftig, braunes, immer verwuscheltes Haar und stechende, eiskalte Smaragde, anstelle der Augen.
„Brrr, diese Augen, machen einem ja Angst...“ Haucht J.B. und Fuzz nickt unauffällig. Aus den Augenwinkel, sehe ich wie Thirty-Thirty, ganz, ganz leicht Sarah-Janes Abzug sachte berührt.
Dann, kommt der Kerl langsam, auf uns zu geschlendert, seine Hand immer schön an dem Blaster an seiner Hüfte, seine Co-Pilotin, folgt ihm in gebührendem Abstand. – Schussfreies Feld –
Mein Magen krampft sich zusammen als er endlich DIREKT vor MIR steht. Seine Augen starren mich an, er streckt mir die Hand entgegen: „Brave Starr!“
Ich hebe meine Hand, tippe mir an den Hut – soweit, dass ich ihm die Hand geb kommts noch – und stelle kalt – wie auch immer ich dieses Kunststück zustande kriege – richtig: „MARSHALL Brave Starr!“
Seine Augen, weiten sich für den Bruchteil einer Sekunde, dann ist sein Blick wieder eiskalt. Ich dreh mich um und knurre: „Gehen wir. Die Formalitäten regeln wir in MEINEM Office.“
Meine Freunde folgen mir auf dem Fusse, halten sich dicht bei mir, nur Thirty-Thirty, lässt sich ganz nach hinten fallen. – Mein Gott, bin ich dankbar dafür –
Wir Sitzen uns gegenüber, Commander Jack Vincent und ich. Meine Freunde, haben sich so ungezwungen im Raum verteilt, dass es nicht mal ihm auffallen wird, dass sie ihn EINGEKREIST haben, zumal, Handlebar kaum waren wir in dem Office, erschienen ist und sich dann wartend in den Türrahmen stellte. – Er ist da, weil J.B. hier drinnen ist.
„Wieso dieser Aufwand, für eine durchschnittliche Ladung Kerium?“ Übersetzt: Was, willst DU hier?
Er schluckt den Köder brav und antwortet eisig: „Nur ein Routine-Einsatz.“ Übersetzt: Bin auf der Jagd.
Oh, ja, ich KENNE ihn. Kenne den netten Jacky, ZU gut. – Und, ich wundere mich, das ICH, so ruhig bleibe.
„So so, ein Routine-Einsatz, und da, schicken sie DICH?“ Oh, ich werde ja richtig direkt, und das mit so kalter Stimme?
„Ich habe gehört, hier gibt es noch RICHTIGE Verbrecher...“ Willkommen, beim Blutbad.
Ich ziehe die nötigen Papiere aus der Schublade, knalle sie vor ihm auf den Tisch: „Hier, unterschreiben!“ Ich deute auf die Stelle und wechsle derweil Jack kritzelt, einen kurzen Blick mit Handlebar. Er deutet ein Nicken an.
„Braucht ihr Zimmer?“ Himmel, wie mache ich das nur. WIE, kann ich so ruhig bleiben?
Ich kann mir keine Fehler leisten.
ENTSCHLUSS
TEX HEX
Schon gut, dass wir diese unauffälligen Minirobospione, in Fort Kerium haben, aber auf diesen Anblick, hätte ich verzichten können: Jack Vincent, wie er da aus seinem Raumjäger steigt.
UND Brave Starr, der offensichtlich PANIK hat.
Als ich sehe, wie er unbewusst J.B.s Hand ergreift, wird MIR bewusst, dass mein armer Marshall, da, auf dem Raumhafen von Fort Kerium, Todesängste aussteht. – WAS, hat Jack mit IHM gemacht?– Dann, verziehen sie sich in das Marshallsoffice; und ich bin richtig stolz auf Brave, denn er bleibt eisig, kalt und ruhig – und, ich bin dankbar, dass er so gute Freunde hat.
Hm, was ich höre, beruhigt mich nicht im geringsten. Man könnte auf die Idee kommen, wenn ich hier bleibe, im Hexagon, gäbe es keine Probleme. Nur, ist Cmdr. Jack Vincent, alles andere, als ein vorschriftsmässiger Soldat. Er ist und bleibt ein Jäger.
Dennoch, gebe ich meinen Leuten den strikten Befehl, das Hexagon, NICHT zu verlassen, während der kommenden zwei Tage, oder, bis Jack sich entschliesst den Planeten zu verlassen.
„Boss,“ hustet Skuzz, „...ist der Kerl wirklich so gefährlich?“
Ich schicke ihm einen meiner ernsten Blicke zu, zögere und erkläre es ihm dann: „Jack Vincent, ist ein MÖRDER, er hat vor ein paar Jahren, seinen eigenen Sohn erschossen...“ Skuzz Kinnlade fällt nach unten und er stottert, begleitet von einem Husten: „WIESO, ist so einer noch Commander und nicht im Knast?!“
„Weil es ANGEBLICH Notwehr und berechtigt war...Er, war immer gut, im zurecht biegen der Regeln...“ meine Stimme klingt sehr bitter.
Dann, fangen meine eigenen Worte in meinem Kopf zu rotieren an:
Sohn erschossen, SOHN ERSCHOSSEN! HIMMEL, BRAVE!
Ich muss mich hinsetzen, weil, mir mit einem mal spei übel ist. Jacks Sohn, war damals Neunzehn, in der Ausbildung, zum Marshall, Brave auch. Ich verstehe und mir wird immer übler.
DAS, ist zwar abwegig, aber durchaus im Bereich des möglichen, UND es würde Marshall Brave Starrs Verhalten erklären.
SCHEISSE, NEIN!
ICH werde mich nicht erschiessen lassen UND ich muss Brave Starr von DUMMHEITEN abhalten.
Ich nicke entschlossen.
Dann hole ich meinen Blaster und beginne ihn in Stand zu setzen.
Für SOWAS, ist ein Hexmaker, nicht das richtige.
BRAVE STARR
Endlich, ist er weg. Handlebar, hat mich für den Abend, von Vincent und dessen Kopilotin befreit. DANKE!
Irgend wie, fühle ich mich, als hätte ich gerade einen Trip, durch die Hölle hinter mir.
– Ich HASSE ihn, wirklich. –
Mein Blick huscht zu Tex Hex' Steckbrief sehr leise murmle ich: „Komm morgen ja nicht her...BITTE!“
Woher auch immer, ich habe das Gefühl, dass Tex ganz genau WEISS, dass Jack hier ist.
Meinem Desperado, entgeht fast nichts, was auf New Texas geschieht.
„Bitte, komm nicht her...“
SHOWDOWN
BRAVE STARR
Ich habe kein Auge zu getan, ich KONNTE nicht, sass die ganze Nacht, in meinem Wohnzimmer, auf der Couch.
J.B. ist irgendwann aufgetaucht und hat sich zu mir gesetzt, nachdem sie uns Kaffee machte. Ob ich reden möchte, hat sie mich gefragt. „Wozu? Du kennst die Geschichte...“ lausige Antwort, ich weiss. Sie, hat nur verständnisvoll genickt. Danach, haben wir uns die Nacht über an geschwiegen.
Und nun, wird es Zeit, zur Arbeit zu gehen. Ich stelle meine Waffe auf TÖTEN.
Wir stehen hier alle Spalier, um das Kerium herum und warten darauf, was geschieht. Und ich registriere, das meine Freunde, ALLE ihre Waffen im Anschlag halten und unauffällig auf den Commander und dessen Kopilotin halten. – DANKE –
Mein Blick, ruht auf Commander Jack Vincent, doch meine Falkenaugen, suchen die Umgebung ab, genauso, wie mein Wolfsgehör. Ich halte Ausschau, nach meinem Desperado. – Bitte. Komm. Nicht. Her! –
Doch da, sehe und höre ich, mit meinen magischen Sinnen, das, was ich nicht hoffte: Auf dem Dach, eines der Raumhafengebäude, materialiesiert sich Tex Hex, mein Desperado.
Gott sei dank, sieht niemand ausser mir ihn. Aber, wieso,ist er alleine? Und wieso, hält er einen der grossen Desintegrator-Blaster in der Hand?
Die Frage, beantwortet er mir durch seine folgenden Handlungen: Er lässt sich, kaum erschienen, der Länge nach, bäuchlings hinfallen, richtet den Desintegrator, mit Hilfe der Zielvorrichtung aus, faden gerade auf Jacks Kopf; und dabei aktiviert er ihn. Ich sehe das schwache gelbe Glühen in der Mündung.
Tex, WAS tust du?!
Ich löse meine Geisterkräfte von Tex, konzentriere mich wieder auf Commander Jack Vincent; und treffe den Entschluss, meinen Desperado machen zu lassen.
Jack, sieht aus als hätte er irgendwas wahrgenommen. – NEIN! –
„Ist was?!“ Blaffe ich ihn an.
„Nein!“ eisig, kalt und unerbittlich, wie kann ein einziges Wort, in einem den Wunsch auslösen, jemanden zu töten?
Ich sehe, wie J.B. zusammen zuckt und einen kleinen Schritt näher zu Handlebar rutscht. – Gut! –
Ich sehe, wie die Kopilotin mit ihrem Infrarottaster, damit beginnt die umliegenden Gebäude ab zu suchen. NEIN! Wenn, etwas hell leuchtet, dann ein aktivierter Desintegrator.
Und schon, ist das Unglück perfekt, ich höre zum ersten Mal, die Stimme der Kopilotin: „Commander da ob..“ Ich hetze los, Pumageschwindigkeit und mehr. Ich bin in der Sekunde auf dem Dach, als Jack unten seine Waffe zieht.
Meine Faust ist schneller als sein Schuss und bringt Tex aus der Schusslinie. Der, klammert sich an seinen Desintegrator und zielt innerhalb eines Sekundenbruchteils, drückt jedoch nicht ab. Noch nicht. Und knurrt: „Der Arsch zielt auf dich...“ Ich wirble herum und tatsächlich, Jacks Blaster, ist auf mich ausgerichtet, Tex, Stimme dringt durch die Welle der Angst zu mir: „...wenn ich schiesse, drückt er ab...“ Dann, zielt Tex, plötzlich mit dem Hexmaker in der anderen Hand auf mich, keift: „Los wehr dich du...“ Ich lasse ihn nicht ausreden. Ich habe verstanden. Mit einem schnellen Schritt, bin ich hinter ihm, packe ihn mit dem Arm um die Kehle, flehe: „Weg hier...“
Alles nur Augenblicke, aber sie hätten tödlich sein können. Denn, als Tex uns auflöst, fühle ich, wie Jacks Schuss durch meine Substanz HINDURCH zischt.
Dann fühle ich den Wüstenwind und klammere mich zitternd an meinen Tex, vergrabe mein Gesicht in dessen Haaren. Er hat UNS gerade das Leben gerettet.
WESHALB
TEX HEX
Als ich sehe, dass Jack, auf Brave anlegt und nicht auf mich, weiss ich, dass ich meinen Marshall in Gefahr gebracht habe. Ich glaube, ich habe Jack Vincent, eben, eine lang erwartete Gelegenheit offeriert.
Aber, es ging noch mal gut. Als ich uns auflöse, sehe ich Jacks wütendes Gesicht und fühle, wie dessen Schuss durch mich und Brave Starr hindurch zischt. HIMMEL, bin ich froh, dass er uns in dem Zustand NICHT ernsthaft verletzen kann.
Das nächste, was ich wahrnehme ist wie mein Marshall, sich zitternd an mich klammert sein Gesicht in meinen Haaren vergräbt. Ich löse mich sanft aus der Umklammerung, lasse den Desintegrator endlich fallen und drehe mich zu ihm, er klammert sich gleich wieder an mich. Ich hebe meine Hand und streiche ihm sanft über die Wange: „Ich habe dich in Gefahr gebracht.“
Er schüttelt schwach den Kopf: „Nein, nein, Jack, hätte auch so, einen Grund gefunden...bestimmt. Du, bist NICHT wegen dem Kerium gekommen...“
Ich verpasse ihm einen Klaps auf den Hinterkopf, ganz sanft, fast ein Streicheln: „Natürlich nicht, Darling. Ich wollte dich eigentlich beschützen...“
Er, lächelt, sieht mich dann innig an, und drückt mir einen Kuss auf, dass mir hören und sehen Vergeht.
Danach blicken wir uns lange an. Ich ringe mich dazu durch ihn zu fragen, weshalb der Commander ihn töten will.
Die Antwort, die er mir gibt, habe ich eigentlich irgendwie erwartet.
BRAVE STARR
Tex, ich will mich einfach an ihm festhalten, ihn fühlen, wissen, dass Jack DIESMAL, nicht gewonnen hat. Als er mir sagt, dass er mich eigentlich beschützen hatte wollen, geht mein Herz über. Ich muss ihn einfach küssen.
Und dann tut er es, er fragt mich, WESHALB, Jack mich töten will. Es kostet meinen Desperado sichtlich Überwindung.
Mich kostet die Antwort, noch viel mehr Überwindung: „Weil ich ihm, in seinen Augen, den Sohn genommen habe...“ Das meine Stimme nur ein Krächzen ist, nehme ich nur am Rande wahr.
Aber ganz und gar nehme ich wahr, wie Tex, mich fest an sich drückt, mir über Kopf und Rücken streicht und leise, dunkel in mein Ohr raunt: „Es ist nicht deine Schuld gewesen, NICHTS, von alldem war DEINE Schuld. Ich liebe dich Darling.“
Und dann zieht er mich in einen sanften Kuss.
Ich. Bin. Nicht. Schuld.
Aber Jack!
WENN DER GEJAGTE, ZUM JÄGER WIRD
BRAVE STARR
Wir sind beinahe über einander hergefallen, nur um uns zu vergewissern, dass wir noch am Leben sind; hier auf diesem Hochplateau, Tex Hex und ich. Mit einem leisen Seufzer, lasse ich mich von ihm runter auf den Rücken rollen, dicht an seine Seite geschmiegt, meine Stimme klingt ganz verwaschen: „Und nun Texie? Was, unternehmen wir gegen Jack? Der wird, unter dem Vorwand, dass du mich entführt hast, die Jagd eröffnen...“
Tex, rappelt sich auf einen Ellbogen hoch, blickt auf mich herunter und meint, ruhig: „Dann lass uns den Spiess umdrehen...“
„Du willst dass wir IHN jagen?“ Ich bin sehr erschrocken und erstaunt – und ich habe Angst.
Tex nickt entschieden: „Ja und nein Darling. Ich meine, wir sollten ihn in eine Falle locken: SALOONRECHT.“
„Saloonrecht?“ Echoe ich fragend, „Erklärst du mir, worauf du hinaus willst, Tex?“ Allein, dass ich bereit bin ihm zu zu hören, zeigt mir, wie sehr ich Jack loswerden will.
Er nickt, mein lavendelfarbenes Schlitzohr und beginnt mit seiner Ausführung: „Als erstes, sag mir: Ist Handlebars Saloon, auch im Grundbuch, als Saloon eingetragen? Und sei ehrlich, wenn du's nicht weisst, sag das!“
Ich grinse, überlege einen Augenblick: „Ich, bin immer ehrlich zu dir Texie... Also, JA, Handlebars Saloon, steht im Handelsregister UND auch im Grundbuch, als Saloon eingetragen.“ Tex, atmet sichtlich auf und beginnt dann mit seiner Erklärung, ich höre ihm bis zum Ende zu und frage ihn dann besorgt: „Und was, wenn er ABDRÜCKT?“
„Ich bin schneller!“
Ich will den Kopf schütteln und starre in die flimmernde Mündung, von Tex' Desintegrator, der Desintegrator, der zuvor deaktiviert, über eine Armlänge, von uns entfernt lag, er lässt ihn augenblicklich wieder sinken.
„Ich BIN schneller.“ Versichert er mir noch ein mal.
Ich starre ihn fassungslos an, stammle: „Wie...du...“
Er unterbricht mich, deutet auf die Narbe, an seiner Brust und knurrt: „DAS hier, war NICHT Stampede. Auch ich, hatte ne nette Begegnung, mit dem guten Jacky!“
Ich schlucke, denn mir wird noch mehr klar, und ich frage meinen geliebten lavendelfarbenen Lebensretter: „Wenn du so verdammt schnell bist, weshalb, hast du immer gegen mich verloren, Texie?“
Er grinst von einem Ohr zum anderen, beugt sich nach vorn, legt den Desintegrator, neben mich, senkt dann seinen Mund ganz nah zu meinem Ohr und raunt: „Weisst du, weshalb ich dich so liebe? Weil du manchmal das offensichtliche, nicht siehst. Weisst du, weshalb ich dich bei deinem Versuch mich zu küssen geschlagen hab? Weil ich dachte, dass du nicht wüsstest, was du machst und ich dann mit gebrochenem Herz dastehe. Weisst du, weshalb ich so oft „versage“?“
Ich erschauere unter dieser dunklen Samtstimme und der Aufzählung, da spricht er auch schon nahtlos weiter:
„Weil ich dich und die, die du liebst, beschützen will. Weisst du, wie lange ich dich schon liebe, mein Darling?“ Ich schüttle schwach den Kopf, so warm und weggetreten fühle ich mich, es ist als ob mich seine dunkle Stimme einlullt, in einen warmen Kokon spinnt; dann gibt er mir die letzte Antwort:
„Seit du mich mit diesem Schirm und dem netten rosa Kleid, in die Schranken gewiesen hast; und dabei so wundervoll, ehrlich von innen heraus gestrahlt hast!“
Ich starre ihn schon wieder fassungslos an. „Texie...“
Weiter komme ich nicht, weil er mich sehr innig und ausgiebig küsst.
RACHE, WIRD KALT SERVIERT
TEX HEX
Mein Marshall und ich, stehen in Handlebars Saloon, nah beim Tresen. Ich habe meinen Desintegrator, am Holster. Brave Starrs Waffe ist immer noch auf Kill eingestellt und ein Zauber, verbirgt sie. Ich wollte es ihm ausreden – ging nicht.
Es kommt sowieso einem Wunder gleich, dass er auf den Plan einging. Der ist nämlich trotz meiner Schnelligkeit, noch gefährlich.
Und das ICH, meinen Desintegrator, auf Starke-Betäubung stellte, verrat ich ihm besser nicht.
Wir stehen dicht beieinander, Brave dicht VOR mir, ich, zwischen IHM und der Eingangstür.
ICH, bin der perfekte Köder, die Einladung, uns BEIDE, aus dem Weg zu schaffen; das vollkommene ALIBI.
Besser, kann der gute Jacky es nicht haben.
Dann, zwinkert Brave zwei mal. Das, bedeutet, dass sein Wolfsgehör, Jack Vincents Schritte wahr nimmt.
Ich blicke meinem Marshall in die Augen und lächle, hauche leise, nur für den Fall, dass der Plan nach hinten losgeht: „Ich liebe dich, Darling...“
Ich kann sehen, wie Handlebars Gesichtszüge entgleisen und J.B. ein leichtes Lächeln zeigt.
Die beiden, sind eingeweiht. DAS, wollte mein Marshall so.
Brave, erwidert lächelnd: „...dich auch, Tex!“
Dann höre ich die Tür und dann, geht alles innerhalb von Sekunden über die Bühne.
Am Ende, ist Commander Jack Vincent ruhig gestellt und trägt Handschellen.
OHNE Aussicht, auf Begnadigung, denn die hiesige Richterin, war dabei, als er wissentlich, ein Gesetz brach UND versuchte, den hiesigen Marshall umzubringen.
BRAVE STARR
Ich glaube, ich zittere auch nach dem vierten Starblazer noch. Tex, streicht immer wieder beruhigend – zu Handlebars grossem „Entsetzen“ – über meinen Arm.
Es war knapp:
Jack, kam durch die Tür, sah das sich ihm bietende Bild UND die Gelegenheit, gleich ZWEI verhasste Gegner los zu werden; und drückte ab.
Das heisst er wollte. Ich werde nie seinen fassungslosen, ungläubigen Gesichtsausdruck vergessen, als Tex Hex, ihm die Waffe aus den Händen schoss.
Als ich ihm die Handschellen anlegen wollte, hielt er auf einmal einen Schocker in der Hand, da schoss Tex ihn über den Haufen.
Ich benötigte ganze zwei Minuten um zu begreifen, dass Tex ihn NICHT erschossen, sondern nur gelähmt hatte. Mein Gott war ich erleichtert. Ich will nicht, dass mein Texie jemanden töten muss.
Dann bin ich aus meinem Adrenalinrausch aufgewacht und da, hatte das Gezittere angefangen.
Nun ja, jetzt sitz ich hier und bin froh, dass Tex, an das Saloonrecht gedacht hat, welches besagt, dass in einem SALOON, einem eingetragenen, NEUTRALER BODEN ist. KEINE tödlichen WAFFEN.
GUT, dass der liebe Jacky, seine IMMER auf KILL hat.
„Noch einen Handlebar, er zittert immer noch!“
Ich grinse, als ich Tex' Bestellung höre.
Willkommen, beim letzten Pitel, von Sleepless die Zweite:
MARSHALL!
BRAVE STARR
Himmel, bin ich besoffen...
Ich kichere bestimmt seit einem halben Stunde, dämlich vor mich hin und hänge mehr an Tex, als das ich noch auf dem Barhocker sitze. – Egal, meine Deputys, haben den netten EX-Commander, in eine noch nettere, kleine Zelle gesperrt und bewachen ihn nun. Die ganze Nacht, haben sie gesagt! Sind sie nicht nett?
Nach den vierten Starblazer, als mein Texie, noch einen für mich nachbestellte, meinte Handlebar, dass es nicht gut wäre, wenn ich im Dienst, so viel trinken würde.
Mit Pumageschwindigkeit, hing mein Stern an Texies Brust und ich verkündete, zu Handlebars grenzenlosem Schrecken und zu J.B.s Amüsement, bereits leicht verwaschen: „Scho Texie, nun tauschen wir mal...du bis der Marshall, und isch der Desperado...!“ Dann krallte ich mir die Flasche, aus Handlebars Hand und kippte den Rest des Inhaltes, in mich rein. DAS, war der Anfang, meines jetzigen Zustandes. Eine weitere, halbe Flasche und ein Glas, von irgendetwas undefinierbaren, ob mit oder ohne Sprit, dass ich von meiner lieben J.B. bekam, taten ihr übriges. HILFE, ich bin – glaube ich, sternhagelvoll.
„Brave Starr?“ Ist das mein Texie? Ja, is er. „Jep, dass bin ich, MARSHALL Texie...“ Mein Texie, verzieht das Gesicht, Handlebar auch und J.B. fängt an zu lachen. Wieso, sind die so gemein zu mir? Ich ziehe nen Fluntsch.
TEX HEX
Wo gibt es denn sowas? Nennt mich Marshall und zieht ne Schmollmine.
WIE besoffen, ist mein guter Marshall – Verzeihung, momentan, ist er ja der Desperado und ich der Marshall – eigentlich? Eindeutig Zeit, ihn nach Hause zu bringen, in sein weiches, warmes Bett, mit der lila Decke, und mich am besten gleich mit.
Als ich ihn sanft hochziehe, macht Handlebar einen Schritt auf mich zu, doch die Richterin ist schneller, legt mir ihre Hand doch tatsächlich, auf die Schulter und sagt bierernst: „Bitte Marshall Tex, bringen sie doch den da,“ sie stupst Brave mit dem Finger vor die Brust, „... diesen Schurken, heil in sein Bett; und halten sie ein Auge auf ihn.“ Ich, starre sie fassungslos an, da sieht sie sich genötigt, noch einen drauf zu setzen: „Ich verlasse mich auf sie MARSHALL!“
Ich werde mal eben kurz dunkellila, grinse verlegen und entgegne ihr dann freundlich: „Selbstverständlich Frau Richterin, wie sie befehlen!“
Dann nicke ich kurz zu Handlebar, ziehe Brave auf die Füsse und mit mir aus dem Saloon.
„Wo ssind wir Teeeexie? Schuldige. Marshall Texie!“ Brave, klingt immer verwaschener. UND, ich wünschte, er würde es unterlassen, mich MARSHALL zu nennen.
Das ändert sich allerdings schlagartig, als wir endlich in seiner Wohnung ankommen und er mir mit einem mal seine, in seinen Handschellen steckenden Hände entgegenstreckt und nicht mehr halb so verwaschen, wie noch zuvor im Saloon befindet: „Nun, Marshall bin ich nun verhaftet?“ Und als sich seine Stimme beim nächsten Satz in ein tiefes Schnurren wandelt, befinde ich für mich, das es ganz, GANZ toll ist, MARSHALL Tex Hex zu sein. Er schnurrt mir nämlich entgegen: „Marshall Tex, sie haben mich gefangen, sie dürfen mich behalten....“ Dann liegen seine Lippen auf meinen und ich seufze in den sanften, verlangenden Kuss, den er nur beendet, um mir einige interessante Dinge ins Ohr zu hauchen. – Ich, packe ihn an den Handschellen, ziehe ihn hinter mir her, die Treppe hoch ins Schlafzimmer.
Wie ich doch diesen SCHURKEN liebe!
ENDE Teil 2
Da, ist immer noch, der gute, alte Stampede... deshalb:
WILLKOMMEN, bei:
SLEEPLESS DIE DRITTE
PROLOG
BRAVE STARR
Ich glaube, ich war gestern ziemlich abgefüllt – mein Kopf, ist zumindest dieser Meinung!
UND, ich werde nie, nie wieder, meine Handschellen ansehen können ohne zu erröten. WAS, hab ich mir DABEI, nur gedacht?
Was auch immer es war, es wars alle mal wert!
Aber, eigentlich, müsste Tex doch noch hier sein, genau hier, bei mir im Bett... Wo ist er nur? Musste er... nein, DAS, hätte er mir gesagt. Bestimmt.
Also, trotz dröhnendem Kopf, Wolfsohren aktivieren, lauschen – und erleichtert aufatmen: Ich, höre die Schritte, von Tex auf der Treppe. Da, schiebt er auch schon sachte die Schlafzimmertür auf, eines meiner grossen Tabletts balancierend und breit lächelnd, als er sieht, dass ich wach bin: „Guten Morgen, Brave,“ er ist extra leise, dann kommt er zum Bett und stellt das Tablett, auf eines der Nachtkästchen „... ich habe hier ein gutes Frühstück und was gegen deine Kopfschmerzen, Darling...“ Ich setze mich auf, Tex, reicht mir ein Glas und beginnt damit die Kissen, an das Metallgestänge des Betthauptes zu schichten, so, dass wir uns gemütlich anlehnen können.
Ich trinke brav die Medizin aus, nur um mich dann an Tex zu kuscheln und ihm seinen Kaffee zu reichen. –Wie, kann man nur soviel Zucker in seinen Kaffee tun? Aber, es passt zu meinem Süssen – Ich, fange an, mit meinem Finger, kleine Kreise, auf seinem Unterarm zu ziehen, – ich liebe diese samtweiche, lavendelfarbene Haut – ganz fasziniert, beobachte ich wie sich die hellen, ebenfalls beinahe farblosen Häärchen darauf, unter meiner Berührung aufrichten; Tex, erschauert.
Ich, rolle mich so herum, dass ich mich mit meiner ganzen Körperlänge an seine Seite schmiegen kann. Er stellt seinen Kaffee, auf das Nachtkästchen.
„Texie, Texie...“ raune ich ihm ins Ohr. Er erschauert ein weiteres Mal. Ich lasse meine Finger weiter wandern, streiche nun über seinen flachen, muskulösen Bauch und Tex zieht scharf die Luft ein. Sanft male ich kleine Muster und Kreise, auf diese wundervolle Lavendelhaut, drücke meine Nase hinter seinem Ohr in das weiche, farblos weisse Haar, ziehe seinen Geruch, tief in meine Lungen – davon, werde ich ganz high – folge dann mit meinem Finger der weissen feinen Haarlinie, die sich von seinem Bauchnabel, hinunter unter die Gürtellinie zieht. Tex, wölbt sich erwartungsvoll, mit zurückgelegtem Kopf und geschlossenen Augen, meiner Hand entgegen. Das wir beide noch immer nackt sind, erleichtert mir die Überraschung – und nur eine halbe Sekunde später, ist ein lustvolles Stöhnen von meinem Liebsten zu vernehmen. Denn, ich habe beschlossen, dass ich lieber ihn zum Frühstück vernasche, als Brötchen und Müsli.
VERSPRECHEN
TEX HEX
Uhhh! WAS, tut mein Marshall, da grad mit mit mir? Ich lege meine Hand auf seinen Kopf, wühle meine Finger tief in sein rabenschwarzes Haar und sein Name, entgleitet mir in einem leisem Stöhnen.
Offensichtlich, ermuntert das meinen geliebten New Cheyenne nur noch mehr – und zu noch viel, viel verstandraubenderen Dingen.
„Gooooott, mehr!“
„Mehr wovon, Texie?“ geschnurrt und dunkel, rau und zärtlich, seinen heissen Atem auf meiner Haut.
„Meeehr... von dem, was du da tust! Mehr Marshall! Mehr Brave Starr! Mehr von diiiiir....“ der letzte Teil, meiner Aufzählung verwandelt sich in ein langgezogenes, seufzendes Stöhnen, als mir er mir gibt, was ich mir wünsche.
Ich liebe ihn.
Seit langem schon.
„Brave, ich liebe dich!“ es ist ein leises Seufzen und ein Versprechen, meinerseits, „Was auch kommen mag, ich LIEBE dich!“
BRAVE STARR
Ich schlinge meine Arme fest um meinen Tex, halte ihn, ganz dicht an meiner Brust und verspreche ihm mit zitternder Stimme: „Was IMMER, auch geschieht. Ich liebe dich, Tex Hex!“
Es ist so. Ich liebe diesen Schurken, von ganzem Herzen, mit allem, was ich hab. Für immer. – Ich weiss, dass sich das kitschig anhört; und nach rosaroter Brille. Aber, nichts ist einfacher, als zu wissen, zu wem man gehört. Nur, es zu verstehen, ist kompliziert.
Und da ist noch immer, dieses Damoklesschwert über seinem Kopf.
Dieser grosse Schatten. Stampede.
Wie, geriet mein armer Tex nur am diesen Semidrachen?
Ich MUSS es wissen.
Also, frage ich ihn, genau jetzt in diesem wunderschönen Moment.
Ich weiss es ist nicht nett von mir, aber es muss sein.
Tex, blickt mich an und nickt.
„Lass mich ausreden, Darling! Ja?“
Diesmal nicke ich und höre ihm zu.
ARBEITSLAGE
BRAVE STARR
Mein Desperado, beginnt ganz am Anfang. Von dem Zeitpunkt weg, als er seine – Verlobte? – verliess, weil er für sie und sich, mit dem Kerium, ein besseres Leben wollte. Er erzählt mir, wie seine Gier über die Freund- und Partnerschaft, zu Angus Mc Bride, obsiegte und wie sein Schiff von einer starken Macht, am Boden gehalten wurde. – Ich überlege: Wenn er nicht schnell genug weg kam, WAR es dann SEINE Schuld, dass Angus nicht mehr gehen kann?– aber, wie versprochen, lass ich meinen Liebsten weiter reden, ohne ihn zu unterbrechen.
Und dann, erzählt er mir, war er plötzlich nicht mehr war, aus, weg, tot. Ich verschlinge unsere Finger miteinander, nur um zu fühlen, dass er noch da ist. Hier bei mir! UND, um ihn zum weiter reden zu ermuntern.
Er erzählt mir, wie er sich fühlte, als er in Stampedes Höhle wieder AUFERWECKT wurde; wie er sich innerhalb von Sekunden, seine Chancen ausrechnete, dort lebend wieder heraus zu kommen, wenn er ABLEHNTE. Es gab keine. DAS, sehe sogar ich. Also, tat er das einzige, was ihm übrig blieb: Er tat, was Stampede ihm befahl.
Er holt tief Luft, schöpft nach Atem und ich hauche ihm einen Kuss auf die Fingerspitzen, dann fügt er an: „Ich entschied mich, zu tun, was Stampede mir befiehlt, bis sich eine Möglichkeit fände. Und spielte mit. Als ich ENDLICH, aus seiner Höhle raus war, sah ich ZUFÄLLIG in einer Fensterscheibe mein Spiegelbild...“ er stockt und ich streichle sanft über seine Wange, setze einen Kuss, auf seinen Wangenknochen und warte dann, bis er erneut fortfährt: „...Da, hab ich verstanden, weshalb Skuzz mich die ganze Zeit anstarrte und ich hab auch begriffen, dass, dass....dass...“
Ich richte mich etwas auf, unterbreche sein Stottern, mit einem einem sanften, innigen Kuss, nur um ihm danach zu versichern, dass MIR sein Aussehen, – Verzeihung – scheiss egal ist! Und er immer noch die schönsten Augen hat, die ich je gesehen habe. Dann, ziehe ich ihn in fest in meine Arme und küsse ihn besinnungslos.
„Brave..“ er keucht es atemlos, „...was?!“
„Jetzt, bin ich da. WIR sind zusammen. Und irgendwie, werden wir auch mit Stampede fertig.“ Er blickt mich seltsam an,ich bekräftige: „Wenn ich mir was in den Kopf setze...“
Diesmal, unterbricht er mich mit einem Kuss.
Als ich eine Stunde später in meinem Office erscheine – muss ich ja wohl, wir haben immerhin einen gefährlichen Kriminellen in der Zelle – schicke ich meine, immer noch wachsamen Deputys nach Hause. Sie weigern sich schlicht. – Danke Jungs! –
Ich mache mich also auf, ins Gericht, um mit J.B. gemeinsam, das Hauptquartier der Spaceforces anzurufen und um die Überführung, von EX-Commander Jack Vincent auf einen Gefängnisplaneten zu bitten.
Nun, muss ich noch drei Tage warten, bis der Kerl endlich abgeholt wird. Das, teile ich auch gleich meinen Deputys mit, woraufhin, die nur meinen ich solle gefälligst nach Hause, sie würden sich schon abwechseln, so viel wie ich getrunken hätte. Ich kann nicht verhindern, dass ich, als Thirty, feststellt, das ich ja immer noch nicht gerade gehen könne, zu dessen Verwunderung hochrot anlaufe. – DARAN, ist NICHT der Alk Schuld. Viel eher, eine andere, lavendelfarbene, Droge!
Eigentlich, sollte ich ja ihr Angebot ablehnen, aber, die Aussicht darauf, dass eben jene lavendelfarbene Versuchung, zu Hause, noch auf mich wartet, lässt mich dem Vorschlag der beiden, mit einem Breiten Grinsen zusagen.
„Texie! Wo, bist du?“ Ich rufe halb laut nach meinem geliebten Desperado.
Seine Stimme klingt leicht gedämpft, als er zurückruft: „Dusche, Darling!“
Ich schäle mich bereits auf dem Weg nach oben, aus meiner Uniform.
Ich muss unsere gemeinsame Zeit geniessen.
Bevor sein Schinder ihn zu sich ruft, meinen geliebten Desperado.
Jemand, wollte ne Duschszene... und dieser Jemand bekommt sie auch! Viel Spass!
NASS
TEX HEX
Brave, musste wohl oder übel in sein Office, immerhin, haben wir gestern den netten Jacky eingebuchtet. Ich bin hier in Brave Starrs Wohnung geblieben, da es mich sehr interessiert, wann er denn Abgeholt würde, dieser Mörder. – Er hat versucht, meinen Marshall zu töten. Wie ich diesen Kerl hasse! –
Und eben, ist mein geliebter Marshall zurück gekommen, natürlich, stehe ich genau jetzt tropfnass unter der Dusche und wasche mir die Spuren, der letzten Nacht UND von heute früh ab.
Wenn ich mich ein wenig beeile, hab ich noch ein wenig Zeit mit meinem...
„Marrrrshaall!“ Stöhne ich heiser auf, als sich sein heisser, schwerer Körper, von hinten an mich drängt und er mir heiser ins Ohr raunt: „Du hast mir so gefehlt, mein Texie...“ und als er im selben Atemzug, mit seinen grossen, warmen Händen, über meine von Duschgel bedeckte Brust streicht, seufze ich genüsslich auf und dränge mich sanft, gegen ihn. Er gibt ein leises Stöhnen von sich und beginnt dann an meinem Ohr zu lecken und zu knabbern, heisse und kalte Schauer rinnen durch meinen Körper.
Ich will nach hinten langen, ihn berühren. Brave Starr, packt meine Hände, legt sie sanft an die weissgeflieste Wand vor mir, löst seinen Oberkörper, von meinem Rücken, schnappt sich dieses wundervolle, nach Marzipan riechende Duschgel und lässt es langsam über meine Schultern rinnen... Das fühlt sich so gut an. Und, es wird noch besser: Er streichelt immer noch meine Brust und meinen Bauch, mit einer Hand, doch seine andere Hand, verteilt das samtig glitschige, Duschgel, auf meinem vernarbten Rücken.
Mein geliebter Marshall, tut das sehr gründlich, so, als ob er nur ja keine Narbe verfehlen will. Und ich seufze genüsslich, als er auch die beiden frischen Narben, direkt auf Hüfthöhe, zärtlich massiert, derweil sich seine andere Hand an die Innenseiten meiner Oberschenkel geschlichen hat und da kleine, sehr erregende Kreise zieht. Ich kann nichts weiter tun, als diese liebevolle Behandlung, mit geschlossenen Augen, zu geniessen und immer wieder kleine Seufzer von mir zu geben.
BRAVE STARR
Ich bin schon fast ein wenig stolz auf mich. Ich, Marshall Brave Starr, entlocke gerade Tex Hex, meiner lavendelfarbenen Sünde, solch wundervolle, anregende, glückliche und höchst erregte Seufzer. Ob ich ihm, wohl auch gleich, eines dieser wollüstigen Stöhnen entlocken, kann?
Darauf bestrebt, lasse ich die Hand an seinem Rücken, zu seinem wundervollen Hintern gleiten; den er mir so einladend entgegen reckt. Er stöhnt sehr leise und unglaublich rauchig, als ich sanft mit einem meiner, von dem Marzipanduschgel noch ganz schlüpfrigen Fingern,durch seine Poritze streiche. Als ich dann auch noch eine Hand, um seine Erregung schliesse, stöhnt er wirklich wollüstig auf. Ich erzittere. Ich liebe es, wenn er so, so laut ist. – Nicht, dass ich leiser wäre –
Dann, reckt er mir seine verführerische Kehrseite noch mehr entgegen, presst sich gegen meine Härte, ich stöhne heiser und ziemlich laut in sein Ohr. Es fühlt sich aber auch verboten gut an, alles so rutschig und nass. – Oh, Himmel! Wie sehr ich ihn doch will! Und genau das, raune ich ihm nun ins Ohr, mit vor Lust ganz heiserer Stimme.
Die Antwort, meiner verruchten, lavendelfarbenen Versuchung besteht in einem gekonnten Hüftschwung und einem kleinen Schrei seinerseits und einem lauten Aufstöhnen meinerseits.
Himmel, mein Desperado, ist so verboten gut, in solchen Dingen!
NOTFALL
BRAVE STARR
Wir sitzen hier, auf der Couch, Tex seitlich auf meinem Schoss, den Kopf an meine Brust gelehnt, jeweils eingewickelt, in eines meiner grossen flauschigen Badetücher und futtern Schokolade.
DAS, hat mich dann doch sehr erstaunt – ich meine, dass sich mein Desperado, förmlich, auf die Marzipanschoko stürzte. Er steckt sich grad ein weiteres Stückchen davon in den Mund, bricht ein weiteres von der Tafel ab und schiebt es mir dann sanft zwischen die Lippen. Ich nehme es behutsam, aus seinen langen Fingern mit den Krallen – ich, finde zumindest, dass das da, keine Nägel sind, sondern hübsche, kleine Raubtierkrallen – nicht ohne sanft mit meinen Zähnen über seine Fingerspitzen zu schaben. Tex erschauert und ich hebe sein Kinn etwas an, um ihn zu küssen. Schmeckt seltsam, noch süsser als sonst, zumal wir beide den Mund noch halb voll mit Schokolade haben.
Wir haben es mittlerweile, bis in unsere Kleider geschafft. – Es brauchte mindestens drei Anläufe, dann, haben wir uns nacheinander angezogen, in getrennten Zimmern! Lach.
Eben, als wir uns wieder auf die Couch ringeln wollten, beginnt Texies Headset wie verrückt, in einem furchtbaren, durchdringenden Ton, zu schrillen.
Tex, springt aus meinen Armen, ich halte die Luft an und dann geht er ran. Ich höre ihn mit seiner typischen, immer leicht gefährlich klingenden, Tex Hex Stimme sagen: „Hier Hex, was ist Skuzz?“
Das erste, was aus dem Headset tönt, ist ein lautes Husten und dann Skuzz' leicht panische Stimme: „Bo...Boss, du...du..“
Tex unterbricht: „Ganz ruhig Skuzz, durchatmen und dann noch mal, langsam...“
Ich höre ein tiefes rasselndes Atemgeräusch und dann wieder Skuzz' Stimme, nur leicht ruhiger: „Boss, du sagtest doch, wenn Stampede,“ Tex zuckt zusammen, als sein erster Mann, den Semidrachen erwähnt, „wenn Stampede einen von uns, länger als...“ hier unterbricht Tex Skuzz: „Wer? Wie Lange?!“ seine Stimme klingt besorgt, überaus besorgt.
Skuzz hustet einmal laut, dann flüstert er beinahe lautlos: „Vipra, fast eine Stunde...“
Tex erblasst sichtlich, dann sagte er sehr ruhig, zu ruhig: „Ich komme, bin in drei Minuten da.“
Dann kapt er die Verbindung, blickt mich bedauernd an und sagt leise: „Sorry Brave, ich muss...“
Ich schnappe mir seinen Waffengurt, ziehe ihn zu mir, küsse ihn sanft und drücke ihm meinen Stern in die Hand: „Ich will ihn zurück, Texie...“ dann drücke ich ihm noch einen weiteren sanften Kuss auf ehe ich sage: „Und nun...“
Tex lächelt, zieht den Reissverschluss seines Hemdes auf steckt sich den Stern an sein Shirt und verspricht dann leise, derweil er sich in Rauch auflöst: „Keine Sorge Darling, ICH, bringe ihn dir wieder...“
Ich starre noch eine Weile auf den Fleck, wo er sich auflöste, rapple mich dann auf und leihe mir ein Turbomuli, von Handlebar, der mich kritisch, von oben bis unten mustert. Ich, kann mir nicht verkneifen, ihn darauf hinzuweisen, dass noch ALLES, an mir dran sei, woraufhin seine Gesichtszüge, zur Abwechslung, mal wieder entgleisen.
Dann mache ich mich auf den Weg zu Shaman. Ich glaube, ich habe meinem Ziehvater, so einiges zu beichten. Und ausserdem, will ich seinen Rat und seine Hilfe, was Stampede angeht.
Ich WEISS, dass es eine Möglichkeit gibt, Stampede zu vernichten.
Jeder, hat einen Schwachpunkt, wir müssen ihn nur finden!
Also, fange ich meine Suche in Starr Peak an.
BLESSUREN
TEX HEX
Mein Marshall, gibt mir SEINEN Stern, nicht irgendeinen. NEIN, genau den, den er mir gestern Nacht schon an die Brust steckte. Nur, gibt es diesmal einen wichtigen Unterschied: Er ist nicht betrunken!
Und, ich fürchte, er hat ne Menge Angst um mich... Leider, ist die berechtigt.
Und doch VERSPRECHE ich ihm, den Stern PERSÖNLICH zurückzubringen – und wenn ich kriechen muss!
Als ich mich im Wohnbereich des Hexagons materialisiere, bietet sich mir ein seltsames Bild:
Skuzz und Sandstorm drehen in Marschgeschwindigkeit Runden, Thunderstick und Cactushead kauern zusammen in einer Ecke; und ausnahmslos ALLE, halten sich die Ohren, oder die entsprechenden Sensoren, zu.
Eine halbe Sekunde später, weiss ich auch wieso: Ich höre Stampede brüllen und Vipra schreien.
Das nächste, was ich bewusst wahrnehme, ist wie ich die halb bewusstlose Schlangenlady in Sandstorms Arme lege und ihn, samt dem Rest der Bande zu Doc Slim hetze.
Dann zerrt mich auch schon Stampedes unheilvolle Macht zu ihm.
Er zögert nicht eine Sekunde, brüllt meinen Namen und schlägt mich zu Boden. Ich tue das einzige, was mir bleibt:
Ich kugele mich zusammen und lasse mich zerlegen. Wenigstens, tut er es heute nicht systematisch... zu sehr, ist er ausser sich, dass ich es GEWAGT habe, ihm sein ausgesuchtes Spielzeug, weg zu nehmen.
Meine Kleidung, bietet keinen Schutz, meine Haut reisst, heisses Blut rinnt über meinen Rücken, meine Knochen brechen, Bänder reissen und ich fliehe, weit weg in meinen Gedanken, klammere meine Hand um den Stern, den mir mein Marshall gab – so fest, dass er sich tief in meine Hand schneidet. Und dann ist da mit einem Mal Brave, in meinem Kopf, seine Stimme dringt durch die rote Wolke der Pein, flüstert mir sanfte Worte ins Ohr, holt mich hier weg, zu ihm.
Und dann, lässt Stampede endlich von mir ab, teleportiert mich mitten in die Badlands.
Ich lebe noch, zumindest fast.
BRAVE STARR
Ich sitze an Shamans Feuer, zittere am ganzen Körper, irgendwie, hat Tex nach mir gerufen. Tief in meinem Inneren, im tiefsten Teil, meiner Seele habe ich seinen stummen Schrei gefühlt und dann, bin ich auf einmal mitten drinn: In Stampedes roter Wut, Tex' Schmerzen und in seinem Geist. Leise beginne ich ihm sanfte Worte zu zu raunen, ihn zu mir zu ziehen, in mein Herz, meine Seele.
Nun, ist er hier.
Und endlich, wird der Semidrache es leid, auf einen leeren Körper ein zu prügeln, teleportiert meinen Tex, irgend wo in die Badlands. Ich springe auf und hetze los, immer meinem Herzen folgend.
Ich höre nur dank den Wolfsohren, wie Shaman mir nach ruft: „Bring ihn her, ich rufe den Doc!“
Woher, denke ich fragend, weiss er, WEN ich suche und, dass Tex einen Arzt braucht.
Weiteres Genre: Mystery
ZUSAMMEN
BRAVE STARR
„Hey! Bleib. Stehen. Brave!“
Mitten im Lauf, bleibe ich stehen – schlechte Idee, wenn man mit Pumageschwindigkeit unterwegs is – und kippe vorn über, rolle mich jedoch ab und sitze nun völlig verwirrt auf dem Boden. Ich habe grad Tex' Stimme gehört, laut und deutlich, in meinem Kopf. „Tex? Texie,“ formuliere ich unsicher, „WO, bist du?“
Erstaunlich fest ertönt die Antwort, in meinem Geist: „Hier! Hier bei dir, in dir. Was immer du da vorhin gemacht hast, es hat meinen Geist, in deinen gezogen...“ er klingt etwas verwirrt und irgendwie, gibt es ein Echo. Ich habe plötzlich eine Riesenangst und meine Stimme zittert unwillkürlich, als ich frage: „Texie, bist.. bist...“ Er unterbricht mich, wieder ertönt das Echo: „Ich glaube nicht das ich tot bin, Darling... zumindest, atmet mein Körper noch.“ und dann habe ich das Gefühl, von ihm UMARMT zu werden. Woher, weiss er, was ich denke? „Weil ich in deinem Geist bin...“ ganz sanft nur geraunt, diesmal ohne Echo, „Ich kann deine Gedanken lesen...auch die schmutzigen!“
DAS, war jetzt so typisch Tex, ich kann ein kurzes Auflachen nicht unterdrücken.
„SO, gefällst du mir viel besser Darling!“ erneut ein Echo, seltsam.
„Tex, wieso ist...“ er unterbricht mich: „Bitte nicht reden, nur denken, reden, ist zu laut...bitte!“ Wieder ein Echo. Von nun an versuche ich nur noch zu denken: „Tex, wieso, ist da ein Echo?“
„Weil ich versuche meinen Körper zu finden? So, genau weiss ich es auch nicht...“ Er klingt ziemlich ratlos.
Vielleicht... „Gute Idee Darling, versuchen wir es?“ Ich nicke und aktivere dann, immer noch auf dem Boden sitzend, die Augen des Falken. Ich kann fühlen, wie Tex sich EINKLINKT, es klappt! „Ja, das tut es. Mach weiter Brave...“ Ich, WIR sehen über die Badlands, gleiten mit meinem, UNSEREM, Falkenblick, über Felsen, Sand, roten Staub und – Tex' Körper. Ich stehe auf. „HALT!“ brüllt Texie in meinem Kopf, „Wir nehmen den schnelleren Weg!“ Ich will ihn fragen was er meint, da teleportiert er, auch schon. – Es fühlt sich SO ganz anders an als sonst... Und schon stehe ich, „WIR!“ ja, WIR, neben dem, nur noch flach atmenden Körper. Ich nehme ihn in den Arm, halte ihn fest.
„Vorsicht, die Schulter ist gebrochen, Darling... und einiges mehr...“ Shaman sagte, ich... „Stell dir Starr Peak vor...“ ich lasse ein Bild vor meinem inneren Auge entstehen und schon stehen wir vor dem Eingang zu Shamans Behausung; eisige Panik erfasst mich, erst jetzt, denke ich an den Bann!
„Ruhig, ganz ruhig, Brave, Darling, Ich bin immer noch da. Hier, bei dir, in deinem Geist!“ Unser Blick fällt auf Tex' Körper... „Du hast recht: Sieht nicht gut aus...ein paar Narben mehr, die du küssen kannst...“ er fügt kleinlaut an: „Das heisst, wenn du SOWAS da, noch ...“ Ich lasse einige SEHR eindeutige Bilder in meinem Kopf entstehen und gehe dabei langsam die Treppe hoch. „BRAVE!“
„Ja, Texie?“ Denke ich.
„Versprich mir DAS zu tun, wenn ich wieder da,“ ein kurzer Blick auf seinen Körper, „drinn stecke...“
Ich nicke.
„Da seid ihr ja!“ Shaman klingt erleichtert, „Habt ihr euch also gefunden?“
„WAS?“ fragen wir synchron, meine Stimme spricht für uns beide.
Shaman deutet auf sein Bett.
Ich lege den geschundenen Körper, meines Liebsten sanft... „Auf den Bauch bitte!“ Klar, alles was du willst, Texie, alles was du willst.
„Wirklich alles?“
Ich kichere, denke erneut: „ALLES!“
Dann setzen wir uns, nach dem ich Tex' Körper provisorisch verarztete, zu Shaman ans Feuer.
„ERKLÄR!“
Kommandieren Texie und ich.
KOMBINIERT
TEX HEX
Das fühlt sich so seltsam an, dieses Eins-mit Braves-Geist-sein, jenseits, von allem, was ich bisher erlebte. Und doch, kommen wir erstaunlich gut, mit nur einem Körper zu recht.
Nicht, dass ich nicht versucht hätte, zurück in meinen zu kommen. Nur, mein Marshall hält mich mit seinem Unterbewusstsein, derart fest, da kann ich lange üben...
Als ich mich erst mal angepasst hatte, war es auch kein Problem mehr, gemeinsam mit ihm, seine UND meine Kräfte zu benutzen. Zeitgleich!
Brave Starr, hatte kurz Panik, als ihm der Bann um Starr Peak einfiel, aber, ich konnte ihm ja schlecht gestehen, dass der noch nie was nutzte... Ich denke, er weiss es auch so.
Und nun sitzen wir hier mit Shaman an dem magischen Feuer.
DAS, verwirrt mich: Auch wenn wir uns sozusagen, einen Kopf, teilen, können wir noch unabhängig, von einander denken! DAS, ist das wirklich seltsame.
Ich seufze und prompt, kommt gedanklich, ein fragendes: „Texie?“
Ich beruhige ihn mit einer dieser geistigen Umarmungen und richte dann UNSERE Konzentration, auf Shamans Stimme und dessen Ausführungen.
Und als Shaman unterbricht, weil der Doc kommt um sich meinen armen Körper anzusehen, habe ICH, ein kleines bisschen Hoffnung; und mein Liebster ganz viel davon.
Gut, hören wir uns erstmal alles an, was der Schamane noch zu sagen hat.
BRAVE STARR
Wenn ich davon, nicht Kopfschmerzen, bekommen werde, weiss ich auch nicht.
Tex' Geist in meinem, einen Endlos-Vortrag von Shaman und immer wieder, diese verdammte, HOFFNUNG, endlich einen Ausweg, eine Lösung, aus unserem Semidrachen-Problem zu finden.
Und dann, tut Texie es wieder, er füllt meinen Geist, mit dieser Wärme, die sich so sehr nach einer Umarmung anfühlt. Ich höre ihn wieder – wieso, können wir eigentlich noch UNABHÄNGIG denken? – beruhigende Worte raunen und dann bittet er mich, doch nicht soviel zu denken, da er gerne wüsste, was der Doc da mit seinem Körper macht; und ob der noch lange funktionieren wird, ohne, dass er drinn steckt. Ich vermittle ihm, dass wir das wohl eher Shaman fragen sollten, und das tun WIR dann auch.
„Keine Angst, solange du daran denkst, zurück zu wollen, atmet er weiter...“
Der Doc starrt entgeistert, erst mich, UNS an und dann Shaman an, sagt aber nichts dazu.
Dann beginnt er aufzuzählen, was alles kaputt ist an Tex – als ob ICH das nicht schon wüsste! WIR, blenden uns aus, beschäftigen uns mit unseren Kräften, versuchen sie ABZUSTIMMEN, es gelingt erstaunlich gut.
Das Benjamin mich, UNS, immer noch, entgeistert anstarrt und dann von Shaman, zwar sehr freundlich, aber, eben immer noch, raus geworfen wird, beachten wir nicht. WIR, sind grad viel zu sehr fasziniert, von Falkenaugen, die durch Magie, schier ins unendliche verstärkt werden. Und da das auch für die Wolfsohren zu, zählen scheint, gucken und hören WIR mal bei Doc Slim rein. Nach einer Weile, als WIR gesehen und gehört haben, dass es Vipra, den Umständen entsprechend gut geht, ziehen wir UNSERE Kräfte zurück nach Starr Peak. „Bleibt noch zu testen, ob es bei den Puma und Bärenkräften auch funktioniert!“ raunt Tex andächtig, in meinen Gedanken. Ich nicke.
Shaman grinst uns an: „Na, habt ihr eure Lösung nun?“
Wieso, hat er uns eigentlich so zu getextet, wenn wir am Ende, wie IMMER, alleine – nein – GEMEINSAM, drauf kommen müssen?
LET'S ROCK
BRAVE STARR
„Du, Texie, hat der olle Stampi nen Schwanz?“ Ich frage äusserst vorsichtig, gedanklich. „Hä? Was?!“ Tex klingt erstaunt. „Oder sonst was, woran man ihn packen UND festhalten kann?“ Er kichert: „WAS, haben WIR vor, Marshall?“
Ich grinse und WIR, lassen den Felsblock, von der Grösse eines mittleren Einfamilienhauses, wieder runter. WIR haben damit gerade jongliert...
„WIR, spendieren ihm nen Freiflug Richtung Unendlichkeit?“
Texies Lachen, in meinem Geist, klingt sehr befreit, dann meint er: „Lass uns erst mal die Pumageschwindigkeit testen!“ und schon verbinden wir unsere Kräfte: Er die Magie und ich die Geisterkräfte. Und dann laufen, RASEN wir los... „Achtung, Fels. Kraft des Bären!“ kommandiert Tex in meinem Geist und ich schlage zu. Nur Staub rieselt auf meine Haare. Ich bremse, Texie nimmt die Magie weg und wir stehen. „Du...hast...“ keuche ich, bevor ich auf denken umstellen kann entgegnet Tex erstaunt: „ICH, habe DEINE Kraft, aktiviert?“
Ich hebe nur meine Schultern und denke, an Tex gerichtet: „Wieso nicht? Du bist gerade ich und ich, bin gerade du...“ „...wir, sind EINS!“ beendet Tex den Satz.
„Ich liebe dich!“ völlig synchron, nicht ein Sekundenbruchteil verschoben.
Das nächste, was WIR denken: „Wollen wir?“
Wir beide lachen.
„Let's rock!“ wieder völlig synchron.
Dann gehen wir langsam, aber sehr entschieden, Richtung Hexagon.
Warum, wir nicht Teleportieren? Keine Ahnung. Aber, ich schätze, wir wollen einfach nur,noch ein bisschen Zeit für uns haben.
Für den Fall, dass es nichts wird, mit Stampedes Pauschalreise.
Wir schicken uns NETTE Bilder.
Ich, fürchte nur, meinem Körper ist das anzusehen. – Lach!
Ich verpasse uns eine gedankliche, kalte Dusche, als das Hexagon in Sichtweite auftaucht.
Tex mokiert sich schmunzelnd, ich kichere.
„Da wären WIR!“ immer noch ABSOLUT synchron.
Wir starren herausfordernd auf das grosse Portal, dann gehen wir hindurch.
„WAS WILLST DU HIER?!!“
Stampedes Stimme dröhnt uns in meinen Ohren. Er hat sich zu seiner vollen Grösse aufgerichtet und starrt auf mich, uns herunter.
Wir grinsen: „Wir wollen dir einen Freiflug spendieren!“ Lustig, meine, also unsere Stimme klingt fast so tief und rauchig wie die meines Desperados. Und dazu noch einen Hauch bösartig. GUT.
Dann, legen WIR los:
Magie, Pumageschwindigkeit, Bärenkräfte, Teleportation und – Stampede, rollt in den Sand vor dem Hexagon und WIMMERT.
„Der hat TATSÄCHLICH nen SCHWANZ !“ Stellen WIR zugleich fest und packen den Semidrachen auch schon daran. Und wenn er... „Er is keine Eidechse...“ Tex, klingt amüsiert.
Erneut: Erst Bärenkräfte, magisch verstärkt, bis ins unendliche; Pumageschwindigkeit, für die das selbe gilt, eine kurze Gegenstandsteleportation und dann ein brüllendes, heulendes Winseln, dass man bestimmt bis nach Fort Kerium hören kann, als Stampede Richtung Unendlichkeit, in den Luftleeren Raum segelt.
Wir, blicken ihm mit magisch verstärkten Falkenaugen hinterher, die wir aber sofort zurückziehen, als wir merken, dass Vakuum, Kälte, und Schwerelosigkeit, auf den „ollen Stampi“, dieselbe Wirkung haben, wie auf fast alle Schwerkraft gebundenen Lebewesen. Kein schöner Anblick.
„Wars das etwa schon?“ Texie klingt irgend wie enttäuscht.
„Denke schon. DAS, war fast zu einfach, Texie!“
Tex, vermittelt mir Zustimmung, dann meint er:
„Lass uns, VORALLEM, lass MICH, nach Hause gehn!“
Ich weiss was er meint und sehe unser nächstes Problem.
Warning: Extra-Fluff
WUNSCH
TEX HEX
DAS, war wirklich, fast zu leicht. Na ja, egal, scheisspiepwurstegal!
„Duhu, Texiiiiee!“
„Jaha, was is, Darling?“
„Wie kriegen wir dich wieder in deinen Körper?“
Mein armer Marshall, klingt sehr ratlos. Wie, soll ich ihm nur beibringen, dass ER mich hier, bei sich, in sich, festhält? Wenn auch nur unbewusst, aber eben sehr fest. Also, versuchen wir es mal so: „DU, musst mich loslassen. Ich meine, dein Unterbewusstsein, hält mich hier, hier bei dir, in dir. Ich KANN nicht zurück in meinen Körper, wenn DU mich nicht LOSLÄSST!“
Brave Starr, zuckt zusammen als hätte ich ihn geschlagen, augenblicklich schmiege ich meinen Geist an seinen, – Seltsam, ich wusste nicht, dass so was geht – es ist noch viel intensiver, als diese geistigen Umarmungen.
Brave nuschelt in Gedanken: „Aber... es, es tut mir leid. Ich tue es ja nicht...Texie...“ ich unterbreche das Gestammel meines Liebsten: „Ich WEISS, dass dus nicht mit Absicht tust, Brave.“ Ich hole gedanklich Luft, „Ich denke, wir müssen dich nur so weit kriegen,dass du dir nichts sehnlicher wünschst...“ ich überlege kurz, „... irgend einen triftigen Grund finden, wozu du mich, in MEINEM Körper BRAUCHST.“ Ich fange an nachzudenken.
Und das einzige, was MIR einfällt, sind – lauter unanständige Dinge.
„Hast du eine bessere Idee?“ frage ich Brave, nach einer Weile, beinahe verzweifelt und schon schickt er mir ein Bild.
Und mein Herz geht über vor Liebe.
BRAVE STARR
ICH, halte ihn fest? Halte ihn davon ab, in seinen Körper zurück zu kehren? WIESO?
Ich fühle mich so schuldig, schlecht und so traurig.
Ich will mein Texie wieder haben.
Und dann schmiegt er sich an mich, in meinem Geist und beruhigt mich. Erklärt, dass ich es mir nur zu wünschen brauche. Wobei auch das nicht so leicht zu werden scheint: Es muss ein sehnlicher Wunsch sein, ein Herzenswunsch, etwas, wozu ich ihn UNBEDINGT in seinem Körper brauche.
Er beginnt zu nachzudenken, ich erhasche nur kurze Einblicke – und bekomme mit, das es ihm peinlich ist, das ihm nichts anderes einfällt.
Dann fragt er mich.
Und ich schicke ihm das Bild, dass sich in den letzten Minuten, wo wir nachdachten, immer fester in meinen Geist brannte:
Wir sitzen auf meiner Couch und mein Texie, hält mich einfach nur fest, ganz fest in seinen Armen. DAS, fehlt mir. DAS will ich wieder haben.
Ich, will einfach nur, meinen Tex Hex wieder haben.
Mit ihm schmusen können. Mich an ihn kuscheln.
Ihn festhalten und lieben.
DAS, ist alles, was ich will.
Also, mit Pumageschwindigkeit, zurück zu Shaman und Texies Körper.
Tex, hilft magisch nach und teleportiert uns.
Und jetzt?
„Wir versuchen es. Wir versuchen es einfach,Darling.“
WIEDER ZU HAUSE
BRAVE STARR
WIR stehen da und starren auf Tex' Körper. Er liegt mittlerweile auf dem Rücken und trägt frische Kleidung. Und WAS für welche!
WIR blicken erstaunt zu Shaman, der lächelt – er lächelt tatsächlich verlegen, das ich das erleben darf – und sagt leise: „Deine Kleidung, war ganz blutig und ich MUSSTE dich ausziehen, um mit Magie zu heilen... und ich hatte nichts anderes.“
Wir nicken zustimmend.
Ich blicke wieder zu dem Körper meiner lavendelfarbenen Verführung... „SO, nennst du mich also!“ He! DAS, war nicht für Tex bestimmt. Er lacht und es gibt wieder ein Echo. Ich konzentriere mich wieder auf Texies Körper, was Shaman ihm da angezogen hat, sieht – mit Verlaub – einfach nur HEISS aus. Mein Desperado trägt nämlich ein beiges Wildlederhemd, mit den typischen Verzierungen und Stickereien, meines Volkes, dass ihm leicht tailliert, über die Hüften fliesst und zusätzlich am unteren Saum mit perlenverzierten Fransen versehen ist. Dazu, die passende, nur leicht dunklere Hose. Ich fürchte, ich gehe mal wieder einem meiner neuen Lieblingshobbys nach: Tex Hex begehrlich anstarren.
„Bis gleich Darling...“ raunt Tex in meinem Kopf. Und dann, fühle ich mich mit einem Mal so alleine, so einsam, – so LEER.
Und erschöpft. Unendlich erschöpft. Ich lasse mich auf die Bettkante sinken, ohne meinen Blick, von Tex zu nehmen und fasse seine Hand. Es dauert bestimmt eine Minute, dann macht er einen tiefen Atemzug schlägt seine roten Kerium Augen auf und blickt mich funkelnd an. Seine Stimme, klingt noch viel dunkler als sonst, als er leise raunt: „Hallo, Marshall Darling...“ Oh Gott, ich bin so unendlich erleichtert. „Tex... Texie...“ Ich beuge mich zu ihm hinunter und hauche einen Kuss auf seinen Mund. Er seufzt leise.
Dann, als ich mich nochmal aufrichte, dreht er den Kopf, zu Shaman und sagt leise: „Danke, Shaman. DAS, werde ich dir bestimmt nicht vergessen...“ dann umschlingen mich seine Arme und das nächste was ich realisiere, ist MEIN Bett. Verwirrt blicke ich zu Tex, der schlingt nur augenblicklich wieder seine Arme um mich, zieht mich zu sich hinunter, auf sich und haucht in mein Ohr: „Dein Ziehvater, hat meinen Körper geheilt...“ Dann ist da seine warme, feuchte Zunge an meinem Ohr mir entweicht ein leises, erleichtertes Seufzen.
Irgendwie, nebenher, derweil wir in einem Kuss versinken, schiebe ich mir meine Stiefel von den Füssen – meine Handschuhe und der Hut, liegen irgend wo in den Badlands.
Als ich mich von meinem Liebsten löse, um nach Luft zu schnappen, lasse ich mich von ihm runter an seine Seite rollen, ziehe ihn fest in die Arme und in einen erneuten Kuss. Vergessen ist die vorgängige Erschöpfung, nur, diese Leere, tief in mir, ist immer noch da.
Tex, krabbelt auf mich, sitzt auf meinen Hüften und blickt mir in die Augen: „Was fehlt dir, Darling?“ Seine dunkle, samtige und sehr besorgte Stimme, lässt mich erschauern. Ich zögere. Tex, lässt seine Hüfte sanft kreisen, legt eine Hand an meine Wange und die andere auf meine Brust. – Er ist so schön. Besonders in dieser Kleidung. Erneut, fragt er sanft: „Was fehlt dir, Brave Starr?“
Ich schmiege mein Gesicht, fester in seine Hand, schliesse dabei meine Augen und flüstere beinahe tonlos: „Du. Es ist so leer hier drinn...“
Ich fühle, wie mein Desperado, sich nach vorne beugt, dann küsst er mich sanft, liebevoll und haucht dicht an meinen Lippen: „Ich bin da, hier, bei dir...und ich werde dir jetzt zeigen, wie sehr ich dich liebe. Marshall Darling...“ Er küsst mich erneut, diesmal lange, innig, verzehrend. Ich fühle wie meine Gedanken davon driften, sich die Leere langsam mit Wärme füllt – und ich stürze mich in den Kuss, lasse mich fallen.
WARM UND SICHER
TEX HEX
Ich will diese Leere aus ihm vertreiben. Will sie mit Wärme füllen. Ich küsse ihn. Küsse ihn, mit all meiner Liebe, bestrebt, ihm all die Wärme, die ich immer verspüre, wenn er MICH, küsst – mich nur schon anblickt – zurück zugeben. Er scheint mit einem mal in meinen Armen zu zerfliessen, dann krallt er sich an mich und seine freche Zunge legt sich mit meiner an, versucht sie zurück zu drängen, doch kampflos, ergebe ich mich nicht. Er keucht auf, als ich meine Zunge, noch tiefer in seinen Mund schiebe, krallt seine Finger fester in meinen Rücken und hebt mir sein Becken entgegen. Ich vergrabe meine Finger in seinem schwarzen Haar, kraule ihn sanft, lasse meine andere Hand über seine Seite nach unten streichen und dann auf seinem Beckenknochen, dicht hinter meinem Oberschenkel, liegen. Er hebt sich mir erneut entgegen, diesmal, erwidere ich den sanften Druck. Mein geliebter Marshall, gibt ein lautes Stöhnen von sich. Ich hole kurz Luft und fange seinen Mund wieder zu einem weiteren, tiefen Kuss ein, packe seine Haare etwas fester, dränge mein Becken gegen seines und halte ihn, mit der Hand an seinem Beckenknochen, unten, als er sich mir entgegen heben will. Brave wimmert frustriert in unseren Kuss. Ich lasse kurz von seinen Lippen ab, lasse ihn zu Atem kommen, lecke dafür an seinem Hals und er wirft seinen Kopf in den Nacken, keucht dabei heiser auf. Als ich mich wieder seinen Lippen widme, sanft mit der Zunge darüber lecke, daran nage, versucht er sich noch fester an mich zu krallen, sich noch fester an mich zu pressen, alles, begleitet von einem leisen bettelnden Wimmern. Ich lasse sein Becken los, schiebe meine Hand unter sein Kreuz, um ihn da zu stützen, mich noch dichter an ihn zu ziehen – es kostet mich so viel Selbstbeherrschung, mich zurück zu halten – dann presse ich mich fest gegen ihn, lasse meine Zunge tief in seinen Mund gleiten, an seiner entlang streichen, über seine scharfen Zähne – und er drängt sich noch ein mal heftig gegen mich, krallt sich mit ALL seiner Kraft fest, reisst sich von unsrem Kuss los, keucht atemlos meinen Namen und hängt dann zitternd in meinen Armen.
Ich, drücke ihm einen sanften Kuss auf die Stirn und raune in sein Ohr:
„Siehst du, SPÜRST du, ich bin hier. Und, ich liebe dich...“
BRAVE STARR
Oh Gott, ich... ich habe eben völlig die Kontrolle verloren.
Ich brauchte eine Weile um zurück in die Wirklichkeit zu finden.
Ich fand mich in Texies Armen wieder. Und da bin ich auch jetzt noch. Noch immer zitternd, atemlos und warm, VOLLER Wärme.
Sie hat diese Leere ausgefüllt, mehr noch, sie hat sie verdrängt. Mein liebster Tex Hex, mein Tex, mein Texie...Ich schwebe. Oder, bin ich gefallen und er hat mich aufgefangen?
Mein Texie drückt mir einen weiteren sanften Kuss auf die Stirn – ich GLAUBE zumindest, dass er das schon eben getan hat – und flüstert: „Schlaf ruhig... ich werde hier bleiben... ganz nahe bei dir.. ich halte dich, Marshall Darling.“
Ich fühle, wie er sich hinter mich legt, mich fester in seine Arme zieht, sein Schnauzer kitzelt mich sanft im Nacken, als er mir da einen Kuss aufdrückt, dann zieht er mit einer Hand die Decke über uns und ich weiss, dass ich sicher bin.
Mein Texie, wird auf mich aufpassen – und er wird auch morgen da sein.
Kein Stampede mehr, der ihn einfach holen kann.
Ich schlafe selig ein.
MORGENBESUCH
BRAVE STARR
„...Brave....Marshall Darling...“ wie durch Watte, höre ich Texies Stimme, ich brummle in mein Kissen. „Ich weiss das du zu verpennt bist, Darling...“ „grmmmblll...Texiee hab dich lieb...“ Ein kurzes Kichern, dann zärtlich, aber entschieden: „Ich dich auch. Aber, da klopft wer... und das seit ner Viertelstunde.“ Irgendwie finden Tex' Worte den Weg in mein, noch halb schlafendes Hirn, ich lausche: Ein mal kurz und dann zwei mal lang.
„Texie, sei lieb und mach auf...“ flehe ich verschlafen. „WAS?!“ seine Stimme klingt geschockt, dann stellt er klar: „Ich werde immer noch GESUCHT!“
Ich nuschle gegen seine Brust, hab mich umgedreht: „Das is nu J.B. ... Bitte, mach auf, Texie. Ich bin so müüüüde...“ und ich glaube, da, bin ich auch schon wieder eingepennt.
Als ich einige Zeit später, erneut erwache, ist das Bett neben mir leer und ich höre meine Kaffeemaschine rattern. Ich rapple mich auf und da fällt mein Blick, auf mein Spiegelbild im grossen Wandspiegel – ich sehe echt scheisse aus: Immer noch die schmutzige, zerrissene Uniform von gestern, strähnige Haare an denen der rote Sand der Badlands klebt und grosse schwarze Augenringe – und SOWAS hat mein Texie gestern... ich seufze. „Erst mal Duschen...dann, KAFFEE...“
Ich stelle mich unter die Dusche, schäume mich mit diesem herrlichen, flauschigen, Marzipanduschgel ein, bis ich endlich das Gefühl habe auch das letzte bisschen Schmutz, Schweiss und Sand erwischt zu haben.
Dann, ziehe ich mir meinen dunkelblauen Trainingsanzug über und schlurfe in die Küche, von wo ich J.B.s und die dunkle Stimme meines Desperados, höre. Eben bekomme ich mit, wie meine Beste Freundin, feststellt: „Dann, war das TATSÄCHLICH Stampede...“ Tex, antwortet ihr mit einem „Mhm“ und ich höre wieder, meine Kaffeemaschine.
Als ich die Küche betrete, lächelte J.B. mich an: „Morgen du Held!“ und mein Texie, dreht sich von der Kaffeemaschine weg, streckt mir meinen Kaffee hin – und ich verschlinge ihn mit meinen Augen. – er trägt immer noch diese New Cheyenne-Kleidung – Ich kann mich einfach nicht zurück halten, nehme den Kaffee entgegen und drücke ihm einen kleinen Kuss auf den Mund, ehe ich ihm zuflüstere: „Danke Texie!“
Ich höre J.B. kichern und mein armer Desperado, errötet verlegen. – Wie süss, er doch manchmal ist –
Dann setze ich mich an den Küchentisch, nicke J.B. zu und gönne mir einen grossen Schluck Kaffee und lasse mir einen der Marshmallows, auf der Zunge zergehen. Vielleicht, werde ich ja davon endlich wach.
„Na, ist doch toll! Endlich sind wir Stampede los; und, wenn ICH das richtig sehe, hast du, Tex, ja nur...“
„Milch und Zucker, oder lieber auch Marshmallows?“ Wird J.B. von Tex unterbrochen und mir fällt erst jetzt auf, dass er noch zwei Kaffees vor sich stehen hat.
„Nur Milch und ein Marshmallow, bitte...“ antwortet J.B. und nimmt dann, als Tex ihr den Kaffee reicht und sich neben mich setzt, den Faden wieder auf: „Wie gesagt, wenn ich das richtig sehe,“ Hier blickt sie fragend zu mir, „hat Tex Hex, ja – meistens – unter Zwang gehandelt...“ Ich nicke und schnappe mir Tex' Hand, ich glaube nicht, dass es J.B. aufgefallen ist, aber mein Texie hat angefangen leicht zu zittern, er wirft mir einen kurzen dankbaren Blick zu, den ich liebevoll erwidere.
J.B. setzt ihre Ausführungen fort: „Zu dem, hat er IMMER dafür gesorgt, dass niemand ernsthaft verletzt wurde. Allem voran, keine Unschuldigen und wie oft,“ hier, blickt sie meinen Tex direkt an, „DU, absichtlich versagt hast, kann man schon fast nicht mehr zählen. Und dann, auch noch, die Rettung unseres Marshalls vor Jack Vincent!“ sie holt kurz Luft, „Ich komme also zum Schluss: In einer fairen Gerichtsverhandlung, auch mit Geschworenen – wobei, ich denke, dass wir die nicht brauchen: du bist kein Mörder – hast du alle Chancen der Welt, mit einem Haus-, beziehungsweise Stadt- oder Planeten-Arrest weg zukommen.“
Ich kann fühlen wie mein Texie, sich zu sammeln versucht, dann stammelt er leise, ungläubig ein: „Danke Richterin J.B. Mc Bride“ es klingt dermassen erleichtert und glücklich, das ich nicht anders kann: Ich packe ihn mir mit Pumageschwindigkeit, und ziehe ihn auf meinen Schoss, dann raune ich ihm ins Ohr: „Ich werde für dich aussagen...natürlich, werde ich das. Ich muss noch nicht mal lügen... alle meine Akten, zeigen nur auf, wie mutig du warst, dich gegen Stampede zu behaupten...“ dann setze ich ihm einen Kuss hinters Ohr, suche seinen Mund und küsse ihn sanft. Das J.B. noch da ist, ist mir ziemlich egal. Die, grinst eh gerade nur von einem Ohr zum anderen, dann steht sie auch schon auf und meint nur leise: „Wir sehen uns, ihr Turteltäubchen...“ Und schon, ist sie zur Hintertür hinaus.
Oh, ich bin ihr ja so dankbar, für ALLES!
NOCH MEHR BESUCH
TEX HEX
Er küsst mich, wieder und wieder. Ich kann einfach nur auf seinem Schoss sitzen, mich fest an ihn schmiegen; den Rücken, an seine muskulöse Brust gepresst, den Kopf so in den Nacken gelegt, dass sein Mund meinen erreichen kann...
Ich gebe ein unwilliges Geräusch von mir, als er mich sanft von seinem Schoss schiebt. Dann liegen seine Hände auf meiner Taille, drehen mich um und er zieht mich wieder auf seinen Schoss. Ich kann seine Erregung fühlen. Das, ist der Moment, wo ich mich zu seinem Ohr beuge, einmal drüber lecke und dann leise, verlangend raune: „Du, hast mir was versprochen, Marshall Darling...“
Er gibt ein heiseres Keuchen von sich, packt mich am Nacken, dreht meinen Kopf, so, dass er mich wieder verzehrend küssen kann. Heiss, heftig, leidenschaftlich, erregend. Ich will mehr, viel mehr. Hier und jetzt. Seine Hände schieben sich unter dieses weiche Wildleder, streichen über meine Seiten, ich biege mich nach hinten. Seine Hand schiebt sich in mein Kreuz und stützt mich. Ich erschauere, als seine andere Hand über meine Brust streicht.
Und dann, klopft es an der Tür, der Hintertür erst ein mal, dann ein zweites mal und dann wird im Akkord dagegen geschlagen, als wir nicht reagieren...
„Egal, wer das ist, ich verprügle ihn...“ Ich lache laut auf, als ich meinen Marshall diese Drohung von sich geben höre. Dann, wird die Tür aus den Angeln gesprengt und ich klammere mich erschrocken an Brave Starr, nur um dann Skuzz' verwirrte Stimme gepaart mit einem Husten zu vernehmen: „Was...Was...MACHT ihr da?!“ Thunderstick hinter ihm, hat sich schockiert umgedreht und blickt in den Hinterhof.
Ich staune, nur wegen MIR, sprengen die die Tür des MARSHALLS? Wusste gar nicht, dass meine Jungs SO mutig sind...
Dann, sage ich ernst: „Das, Skuzzyboy, siehst du doch: Wir KUSCHELN!“ Ich wende mich zu Brave Starr, der sich über Skuzz' betretene Mine, königlich zu amüsieren scheint, und sage laut und vernehmlich: „Das, mit den Prügeln, kannst du mir überlassen...“
BRAVE STARR
Ich sitze hier, auf einem Küchenstuhl, Texie immer noch auf meinem Schoss, die Arme um ihn geschlungen, beide Hände unter seinem Hemd und würde mich am liebsten kringeln vor Lachen. Skuzz sieht dermassen dämlich aus, mit diesem Ausdruck im Gesicht: schwankend zwischen Schock, Erkenntnis, Unglauben und etwas, das aussieht wie Erleichterung.
Woher, wissen die eigentlich, wo Tex steckt?
„Woher, wisst ihr eigentlich, dass ich hier bin?“ Höre ich Tex eben fragen, immer noch auf meinem Schoss. Offenbar, hält er es nicht für nötig, aufzustehen, nicht, dass er das meinetwegen müsste.
„Minirobospione!“ Tex und ich starren Skuzz geschockt an. Wir scheinen den selben Gedanken zu haben. Skuzz, grinst, hustet und präzisiert, immer von husten unterbrochen: „Nicht hier, Boss. Im Saloon. Die Richterin und Handlebar, haben darüber geredet, dass du hier bist...“
Mein Texie und ich atmen synchron, erleichtert aus. Phhhh.
Dann, fügt Skuzz an: „Wir, ALLE, haben uns Sorgen um dich gemacht Boss, zu dem, hat Vipra nach dir gefragt. Und was ist mit Stampede?“
Mein Texie, krabbelt – eindeutig leicht frustriert – von meinem Schoss, nicht ohne mir, zu Skuzz' grossem Schock, noch einen Kuss auf zu hauchen, dann sagt er leise: „Mir geht es gut, so gut, wie schon lange nicht mehr. Und Stampede ist nicht mehr. Ihr Beide, werdet hier die Tür reparieren, holt eine neue bei Handlebar...“ Er dreht sich zu mir um, „...Kannst du ihn vorwarnen, Brave?“ Ich nicke nur und stehe auch endlich auf. Dann sagt mein Desperado an seine Leute gewandt: „Wenn ihr damit fertig seid, gehen wir alle Vipra besuchen.“ Dann brüllt er die beiden Sprachlosen auch schon an: „Und nun ab mit euch!“ Ich, sehe zu, dass ich Handlebar an das Bildtelefon kriege und warne ihn vor.
REPARATURARBEITEN
BRAVE STARR
Ich habe mich umgezogen. Nicht die Uniform, ein Paar Jeans, ein gelbes Shirt, die Stiefel und ich kann meinen Stern nicht finden – den Reserve-Stern – den andern, hat immer noch mein Texie am Shirt, das bedeutet wohl, er ist in Starr Peak.
„Suchst du den hier?“
Ich fahre herum, hinter mir steht mein geliebter Desperado und hält, mit einem unverschämt hinreissenden Lächeln, MEINEN Stern hoch. – ich erkenne ihn an der leicht verbogenen Zacke, die er seit meinem ersten Zusammenstoss mit Tex hat – und ich blicke ihn ungläubig an.
Mein Desperado, hebt die Schultern: „Er war in der Hosentasche...“ Dann fügt er leise an, mir den Stern auf seiner linken Handfläche entgegenstreckend, „... Shaman, muss ihn aus meiner Hand genommen haben...“ Ich nehme den Stern, behutsam von seiner Handfläche und erkenne eine feine, gezackte Narbe; es klirrt leise, als der Stern zu Boden fällt und ich seine Hand mit meinen Händen an meine Lippen ziehe.
Er seufzt leise auf, dann, als von unten ein Hämmern ertönt, zieht er die Hand zurück, geht in die Knie, klaubt den Stern auf und heftet in an mein T-Shirt, als er sich wieder aufgerichtet hat. Ich bedanke mich bei ihm mit einem sanften Kuss und hauche ihm ein „Ich liebe dich!“ ins Ohr. Er legt seine Arme um mich und drückt mich fest an sich, raunt dunkel zurück: „Und ich dich, Marshall Darling...“
Ein lauter Aufschrei, von unten reisst uns auseinander.
„WAS, war das?!“ frage ich meinen Desperado, als wir schon auf dem Weg nach unten sind. „Frag lieber WER...Meine beiden Jungs, haben zusammen VIER linke Hände...“ entgegnet er; und ich müsste mich schon schwer täuschen, wenn da nicht eine Spur Sorge in seiner Stimme mitschwingt.
In der Küche angekommen, verbeisse ich mir mühsam ein Lachen. Denn Skuzz, hüpft wie ein wild gewordenes Fellknäuel herum und flucht lauthals über Thundersticks Zielvermögen, mit dem Hammer. Wo ist eigentlich seine Zigarre? Frage ich mich spontan. Und erst da, fällt mir auf, dass er seit seiner Ankunft hier, keine im Mund hatte. Seltsam.
Tex, stoppt das Theater, in dem er Skuzz, am Kragen hoch hebt, ihn finster anblickt und dann knurrt: „WAS, soll das?“ Skuzz wimmert leise – ich glaube nicht, dass er wirklich eingeschüchtert ist – : „Der da,“ er zeigt auf Thunderstick, „hat mir auf die Finger gehauen...“
Tex, grinst und seine Stimme hat einen sarkastisch weichen Tonfall, als er entgegnet: „Armer Skuzz...“ dann lässt er Skuzz auf den Boden plumpsen, nimmt Thunderstick, den Hammer weg und – benutzt einen Zauber um die neue Tür einzusetzen.
Danach wendet er sich an die beiden Mitglieder der Carrion Bunch: „Wie, seid ihr hergekommen?“ Skuzz druckst etwas herum und rückt dann raus: „Mit meinem Kart und Skullwalker, stehen in den Felsen, vor der Stadt...“
Mein Tex nickt und verkündet dann entschieden, wobei er mich anblickt: „WIR nehmen Skullwalker!“ Dann blickt er seine Leute an: „Ihr fahrt zusammen. Ist Vipra noch beim Doc?“
Diesmal antwortet Thunderstick: „Ja, Boss!“
„Gut dann treffen wir uns dort...“ Und schon fasst er mich um die Taille und teleportiert uns.
Wir erscheinen direkt neben seinem Gefährt. Mein Texie, drängt mich, so wie wir sind, immer noch seine Arme um meine Taille, – DAS, ist nicht meine Taille!, DAS, ist mein Hintern!– gegen Skullwalker und schiebt mir seine Zunge in den Mund.
Ich seufze genüsslich, schlinge meine Arme fest um ihn und erwidere den Kuss mit Hingabe.
Als wir uns voneinander lösen, aufgrund akuten Sauerstoffmangels, haucht Texie in mein Ohr: „Wer weiss, wann wir wieder dazu kommen...“
KRANKENBESUCH
TEX HEX
Das ist toll, um nicht zu sagen grossartig – ich liebe es! Ich sitze in Skulls Sattel und mein Darling, hinter mir, schmiegt sich so dicht an mich, dass kein Haar mehr dazwischen passt. DAS, bringt mich auf HÖCHST unanständige, verdorbene Ideen.
Nur, haben wir im Augenblick, wirklich wichtigeres zu tun: Vipra.
Ich mache mir Sorgen um sie, grosse Sorgen. Meine arme Schlangenkönigin. Stampede, der olle Stampi, wie mein Marshall sagen würde, hat sie ganz schön zugerichtet.
Zu dem, kommt, dass ich ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen habe. Während sie beim Doc liegt, „vergnüge“ ich mich mit meinem Liebsten. Nicht gerade eben die feine Art. Nur, auch wenn's sich dürftig anhört: Wir haben UNS gebraucht. Und das wirklich dringend.
„Hör auf so viel zu denken... Texie. Alles wird gut... Versprochen...“ Brave Starr ruft es in mein Ohr, gegen den Fahrtwind. Dann, drückt er mir ein Küsschen in den Nacken.
Ich bin wirklich froh, dass ich ihn habe.
Und dann sind wir endlich beim Doc. Gut.
Mein geliebter Marshall springt aus dem Sattel, ich hinterher und er fängt mich auf, drückt mir einen kurzen liebevollen Kuss auf, ehe er mich ganz auf den Boden lässt und somit auch aus seinen Armen. Dann betreten wir Doc Slims Praxis, mein Marshall, dicht hinter mir.
Hier im Vorzimmer ist niemand, also, gehe ich durch zu den drei Zimmern. Da höre ich auch schon Sandstorms Stimme, aus dem ersten. Als ich es betrete, atme ich unwillkürlich, erleichtert auf.
Vipra sitzt in dem Bett, mit einer Heizdecke über der normalen Decke und Sandstorm daneben, Cactushead in ner Ecke und sie unterhalten sich.
Alle fahren herum, als sie mich hören, dann erstarren sie.
Ups, mein Marshall, hat sie erschreckt.
Ich, packe mir dessen Hand, beschliesse, gleich Nägel mit Köpfen zu machen – zumal Skuzz und Thunderstick, eh schon wissen, was Sache ist – und verkünde: „Er wird euch schon nicht beissen... Wir sind nämlich zusammen.“
Alle Anwesenden, selbst Brave, starren mich entgeistert an.
BRAVE STARR
Ich kann es nicht fassen! Hat mein Tex Hex, DAS eben WIRKLICH gesagt?
Hat er wirklich gerade verkündet, dass wir ZUSAMMEN sind?
Muss er wohl, so, wie die uns alle anstarren.
Mir schiesst schlagartig das Blut in die Wangen und ich kann nichts dagegen tun.
Dann erlöst mich Vipra, sie sagt doch tatsächlich: „Na ENDLICH, dass wurde aber auch langsam Zeit, Boss!“ und dabei, lächelt sie auch noch herzlich, dann fügt sie an: „Und diese Klamotten stehen dir auch Tex...“
Er nickt, zieht mich an der Hand näher zum Bett und fragt dann besorgt: „Und wie geht es dir, Vipra?“ Sie lächelt und meint: „Gut, wenn das stimmt, wegen der alten Eidechse...“
Ich nicke und sage: „Ja, der olle Stampi, is nich mehr! Dein Boss hat...“ „WIR!“ wirft Texie entschieden ein, ich korrigiere: „Wir haben ihm eine Reise spendiert!“
Alle Anwesenden, von Tex' Bande atmen erleichtert auf, von Sandstorm, kommt sogar ein: „Danke Marshall!“
Irgend wie, hab ich's mir schwieriger vorgestellt, mit dem Rest der Carrion Bunch klar zu kommen.
Aber, sieht so aus, als hätt' ich gute Karten.
Und, weil mir solche „Alltagssituationen“ unglaublichen Spass machen, zum schreiben, gibts ab hier ne GROSSE Portion davon...
MEIN HAUS, IST DEIN HAUS
BRAVE STARR
Ich glaube es nicht:
ICH reite auf Skullwalker und das, noch dazu Richtung Hexagon. Alleine. Auf die Bitte meines Desperados hin. Der wiederum hat Vipra, auf ihre Bitte hin, ins Hexagon teleportiert. Weil Doc Slim meinte, sie dürfe sich nicht zu sehr anstrengen. Mein liebstes Texie, ist wirklich ein netter Boss.
Allerdings, ist das verrückteste, an Situation wohl, dass rechts neben mir, Sandstorm auf einem Turbomuli reitet, den Kaktus im Gepäck; und schräg VOR mir, weil wir uns dem etwas langsameren Tempo, des Karts anpassen, fährt Skuzz zusammen mit Thunderstick. Wenn DAS nicht verrückt ist: Der Marshall, von New Texas, reitet mit der Carrion Bunch.
Und alles, was mir durch den Kopf geht ist: Wenn Tex, es SEINEN Leuten schon sagt. WIE, bringe ICH's Thirty-Thirty und Fuzz bei?
Dann taucht auch schon die markante Silhouette des Hexagons auf. Mir fällt erst jetzt wirklich auf, dass es bereits eindämmert. Schon so spät?
Und etwas anderes, wird mir mit einem Mal bewusst: Keine ZEHN Tage und ALLES, hat sich geändert.
Mein – nein – UNSER Leben, hat sich von Grund auf verändert, in wenig mehr, als einer Woche.
Wir reiten durch den Haupteingang und das erste, was ich sehe, ist meine lavendelfarbene Versuchung. Er steht im Innenhof, die Arme in die Seiten gestemmt und zetert uns entgegen: „Na los, macht hinne! Das Essen ist bereits seit ner halben Stunde fertig!“
Neben mir freut sich Sandstorm leise: „Ui, Essen! – UND vom Boss gekocht...“ dann hat er es plötzlich sehr eilig, ebenso wie Skuzz, ins Hauptgebäude des Hexagons zu kommen.
Ich springe aus dem Sattel und lande – in Tex' Armen? Eben stand... sein Kuss sorgt dafür, dass ich den Rest des Gedankens vergesse.
Ich schmiege mich einfach in seine Arme und geniesse. Dann schiebt er mich sanft auf eine halbe Armlänge Abstand und stellt ernst fest: „Ich habe dich vermisst, Darling!“ Ich nicke, ziehe ihn wieder an mich, stehle mir einen Kuss und sage dann leise: „Ich fürchte, uns kann man einzeln nicht mehr gebrauchen, Texie...“ Diesmal nickt er.
Wir fahren auseinander, als Skuzz' laute, quengelnde Stimme von oben her dröhnt: „BOSS! MARSHALL! Kommt ihr endlich?! WIR haben HUNGER!!“
Tex, zwinkert mir zu, dreht sich um, nimmt seine typische Stellung, eine Hand in die Hüfte gestemmt, mit der andern zur Faust geballt drohend – ich grinse in mich rein: in diesen Klamotten sieht sein Hintern noch süsser aus als sonst – und dann BRÜLLT er: „Beherrscht euch! ICH BIN IMMER NOCH DER BOSS HIER!“ Erschrocken zieht Skuzz seinen Kopf ein und fällt beinahe aus dem Fenster, ehe er schnell nach drinnen verschwindet.
Und ich, kann ein lautes Lachen nicht mehr zurückhalten, mein Texie wirbelt herum, starrt mich an, dann grinst er erst und lacht schliesslich mit. Er packt meine Hand, immer noch lachend und zieht mich mit ins innere des Hexagons. Auf der Schwelle grinst er: „Fühl' dich wie zu Hause: Mein Haus, ist dein Haus...“ dann zieht er mich auch schon in einen Aufzug. Ich blicke mich neugierig um als wir aus der Kabine steigen: Eindeutig ein Wohnbereich. Gross, hell und gemütlich.
Als wir die Küche, eine gemütliche Wohnküche betreten, steigt mir ein Geruch in die Nase, der meinen Magen augenblicklich zu einem lauten Knurren verleitet. „Sorry...“ sage ich leise, mir ist sowas immer peinlich. Vipra, die auf einem gepolsterten Stuhl sitzt lächelt, zuckt die Schultern und entgegnet: „Geht uns allen so...“ Sandstorm, bestätigt: „Ja, seit unser Boss, uns hier raus und zum Doc jagte, haben wir nichts anständiges mehr ge...“ Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen, als Tex ihm ins Wort fällt: „Ihr kriegt ja gleich was. Ihr verfressene Bande...“ dann kommandiert er, derweil er in einem grossen Topf rührt: „Skuzz, Tischdecken!“ Ich, kann's nicht fassen: MEIN Texie, kann kochen. Tex Hex, als KOCH? Na gut, wenn's so schmeckt, wie's riecht, hab ich ab heute ein neues Lieblingsessen.
Weiter gehts mit dem...
ABENDESSEN
TEX HEX
Es ist wie immer: Meine Jungs und die das eine Mädel, stürzen sich auf den Eintopf, als wären sie am verhungern. Selbstverständlich, haben sie uns erst einen „Guten Appetit“ gewünscht. DARAUF, bestehe ich. Ein bisschen Anstand, muss sein.
Und, ich komme nicht dagegen an, zufrieden vor mich hin zu lächeln, als ich sehe, wie sich auch mein Marshall, aufs Essen stürzt.
Also, kann ich, ja auch beruhigt, essen.
Plötzlich hält Brave Starr damit inne, sich den Eintopf in den Mund zu schaufeln, blickt mich über den Tisch hinweg, er sitzt mir gegenüber, an und seufzt: „DAS, ist köstlich Tex... Danke!“
Hilfe, da werd ich ja verlegen; zumal meine Leute heftigst nicken und ihm recht geben. UND sich auch noch bedanken. Das tun sie zwar immer, aber lange nicht mit so viel Elan.
Ich lächle also und nicke, halte dann den Pott mit Sweetwater, alkoholfreies, versteht sich, der zwischen uns steht hoch und frage in die Runde, ob noch jemand möchte. Alle nicken.
Als ich ihn wieder hinstelle, bemerke ich, dass mein Darling, mich seltsam mustert.
Nein, er mustert mich nicht, er starrt mich regelrecht an – mit glühenden, dunklen Augen.
„Was ist?“ Ich frage ihn leise, hoffend, dass mich meine, in ein Gespräch vertieften Leute nicht hören. Nicht mit dieser zittrigen Stimme.
Seine Stimme ist nur ein Hauchen und er beugt sich leicht vor: „Später...iss weiter...Teeexie...“
Himmel, ich erschauere unweigerlich, bei diesem Tonfall und sein Fuss, an meinem Unterschenkel trägt noch dazu bei, den wohligen, erregenden Zustand zu fördern.
Ich reisse mich von seinen Augen los und schaufle mein Essen in mich rein, brummle dabei: „Ja, später..“ Hoffentlich nicht VIEL später.
BRAVE STARR
Dieser Eintopf, ist einfach nur lecker, hätte nie gedacht, dass er SO gut kochen kann.
Ich mache eine kleine Pause und sage es ihm und bedanke mich auch gleich.
Und dann schenkt er uns allen nach – und ich kann meinen Blick nicht mehr von ihm wegzwingen – er sieht so verdammt hübsch aus, wenn er so fröhlich ist, einfach vor sich hin lächelt. Ich könnte ihn auf der Stelle vernaschen.
Ich fürchte ich starre ihn gerade, wieder einmal, sehr begehrlich an.
Mein Texie, bemerkt es – natürlich – und fragt mit leicht zittriger Stimme, was los sei.
Ich raune ihm zu, derweil mein Fuss es sich an seinem Schenkel bequem macht, dass ich es ihm später sagen werde und er erschauert.
Oh je, hoffentlich haben die anderen, unseren Zustand nicht mitbekommen.
Ich freue mich auf später.
Und ich male mir aus, welchen Teil, von meinem Versprechen, ich als erstes einlösen werde.
Nicht wirklich eine gute Idee.
Denn, WIE ich mich jetzt, je wieder unauffällig von dem Tisch erheben soll, ist mir ein Rätsel.
Weiter, gehts mit, na, mit was wohl? Klar, dem ersten Teil vom...
NACHTISCH
BRAVE STARR
Wir sitzen noch immer am Tisch, Texie und ich. Er hat uns beiden einen Kaffee gemacht und er hat sogar Marshmallows. Die anderen, haben sich ins Wohnzimmer, wie sie sagten, verzogen, um einen Film zu gucken.
Texie, meinte, als sie raus waren: „Die wollen sich nur vor dem Abwasch drücken... Aber, da haben die sich geschnitten: Den, können sie Morgen auch noch machen...“
Ich grinse, stehe auf und setze mich auf den Stuhl neben ihm, packe seinen und ziehe ihn mit Hilfe der Bärenkräfte ganz zu mir heran. Er grinst dabei die ganze Zeit und blickt mich über den Rand seiner Tasse hinweg an. Schickt mir tiefe Blicke, voller Zärtlichkeit. Ich liebe es, wenn er das tut. Es fühlt sich einfach gut an.
Ich nähere mich mit meinen Lippen seinem Mund, er stellt die Tasse auf den Tisch, legt seine Hand an meinen Hinterkopf und zieht mich zu sich heran, dann küsst ER mich. Hingebungsvoll erwidere ich.
Als mein Texie sich von mir löst, fragt er mich mit dieser tiefen, höchst erregenden Stimme: „Möchtest du mein Zimmer sehen, Marshall Darling?“
Ich nicke und gestehe mit heiserer Stimme: „Nicht nur dein Zimmer... am liebsten auch dein Bett...“
Mein Texie lacht, leise, rau und zieht mich in einen weiteren, hungrigen Kuss, der immer sanfter und zärtlicher wird und ich gebe dem Drang nach, meine Augen zu schliessen. Als der Kuss endet und ich sie wieder öffne, muss ich unwillkürlich schmunzeln. Mein Texie, hat uns offensichtlich in sein Zimmer verfrachtet, denn, ich sitze auf der Kante eines Bettes und er dicht an mich geschmiegt. „Du wieder...“ necke ich ihn liebevoll, mein Texie lächelt nur und zieht mich auch schon wieder zu einem Kuss heran. Ich versuche die Führung an mich zu reissen und dränge ihn sanft auf den Rücken. Er robbt rückwärts auf das Bett, dass erstaunlich breit ist, zieht mich mit sich und lässt sich dann, mich über sich ziehend in die Kissen sinken. Dabei, raunt er mir seiner dunklen Samtstimme: „Und nun Marshall Darling... Du hast mir da was versprochen...“
OH JA, dass habe ich. Und ich werde jetzt, augenblicklich, einen Teil davon einlösen. Also, dränge ich mich zwischen seine Beine, beuge mich zu ihm hinunter, lecke über seinen Mundwinkel und lasse, als er seinen Mund bereitwillig öffnet, meine Zunge an seiner entlang gleiten. Locke sie in meinen Mund, nur um dann begierig daran zu saugen. Er, stöhnt wohlig auf.
Meine Hände wandern über seinen Körper, über dieses weiche Wildleder, unter dem sich seine Muskeln so wundervoll abzeichnen, schieben sich, als ich am Saum ankomme, sanft darunter und ich lasse sie nach oben gleiten. Ich gebe seinen Mund nur frei, um ihn Luft holen zu lassen, dann erkämpfe ich mir wieder meinen Platz darin. Meine Fingerspitzen gleiten sanft über seinen Bauch, seine Seiten und dann über seine Brustwarzen, er biegt den Rücken durch und sich mir entgegen. Ich presse meine Hüften fester an seine und mein Texie, keucht leise in unseren Kuss.
Himmel, er schmeckt so herrlich, alleine sein Geschmack, bringt mich um den Verstand.
Ich nehme mir ausgiebig Zeit, jeden einzelnen Millimeter seiner Brust zu liebkosen, erst mit meinen Händen, dann schiebe ich sein Hemd nach oben, ziehe es ihm über den Kopf und senke meine Lippen zu seinen dunklen Brustwarzen, stupse sanft eine davon, mit meiner Zunge an. Tex, schnappt nach Luft. „Oh, Darling...“ schnurrt er, als ich sanft daran zu knabbern beginne. Und als ich auch der anderen Brustwarze, eine sanfte Massage mit meinen Fingerspitzen zukommen lasse, beginnt er sich leicht zu winden und gibt kleine Seufzer von sich. Ich schiebe meine freie Hand sanft unter seinen hübschen Hintern. Er hebt diesen leicht an, um mir den Zugang zu erleichtern, presst sich dadurch nur wieder fester an meine unteren Regionen und schon, stöhnen wir beide. Ich dicht an seiner Brust.
Wer will noch mehr vom Nachtisch....
HABEN
TEX HEX
Was auch immer mein Marshall Darling, da gerade mit mir tut. Es fühlt sich einfach wundervoll an.
Und das scheint mein Körper genauso zu sehen, denn eben heben meine Hüften, ohne mein bewusstes Zutun, von der Matratze ab und ich dränge mich ihm mit einem leisen Seufzer entgegen.
Ich stöhne auf als sich unsere Lenden berühren – Brave auch.
Himmel, wenn er so weiter macht...
Oh, was tut er da?
Ich mag das wirklich.
MÖGEN?! Ich LIEBE es... Er soll jetzt ja nicht aufhören. Also, keuche ich leise: „Nicht aufhören Brave...bitteeee!“
Er macht weiter, mit was auch immer er da unten tut und meine Finger krallen sich in seine Schulter, sein schwarzes Haar, versuchen ihn nach oben zu ziehen.
Mein Marshall ist so gnädig und gibt dem Zug meiner Hand nach, schiebt sich nach oben und küsst mich um den Verstand. – immer vorausgesetzt, dass da noch was zum wegküssen war...
Und dann, raune ich, lüstern und gierig, wie ich nun einmal bin: „Bitte..Marshall Darling..ich..ich MUSS dich haben. JETZT!“
BRAVE STARR
Das Blut rauscht in meinen Ohren, mein Herz rast und mein Atem, geht unregelmässig, zitternd.
Tex erschauert immer wieder unter meinen, vor lauter Begehren und Erregung, fahrigen Berührungen, Liebkosungen.
Ich kratze, streichle, küsse, beisse und kralle mich an ihm fest.
Und ich habe nicht mehr den Hauch einer Ahnung, was genau in da mit ihm tue.
Er zerrt mich an meinen Haaren zu sich nach oben und wir küssen uns hungrig, gierig, verschlingend.
Seine Stimme schleicht sich in mein Ohr, rinnt wie flüssiges, schwarzes Feuer über mein Rückgrat, hinterlässt ein brennende, sengende Spur und schürt meine Leidenschaft nur noch mehr.
Ich weiss nicht wie, aber ich verschlinge ihn, binde ihn an mich, mich an ihn. Und WIR sind wieder zusammen. Ich kann mich durch seine Augen sehen. Vibrierend, bebend, höre ich UNSEREN heiseren Schrei, mit seinen Ohren. Tex, keucht auf, in meinem Kopf, als er mit meinen Falkenaugen einen Blick auf uns erhascht.
Wir klammern uns aneinander und versuchen zu atmen, blicken uns verstört und selig, glücklich zu gleich an.
Dann vernehme ich wie wir zugleich fragend keuchen: „WAS, war DAS?“
Ich schüttle schwach den Kopf, mein Texie tut das selbe im gleichen Augenblick.
„DAS, hat Zeit bis Morgen“ flüstern wir erneut zusammen.
Mein Texie kichert leise und wir flüstern uns, schon wieder gemeinsam zu: „Ich liebe dich...“
Ich fürchte, ich habe ES schon wieder getan... aber, das hat nun wirklich keinen Belang, WIR sind viel zu müde, kuscheln uns ein und gleiten auch schon in tiefen Schlaf hinüber.
SWITCHED
BRAVE STARR
Ich gähne sehr genüsslich,strecke mich und recke mich.
Irgendwas stimmt hier nicht. Ganz und gar nicht.
Müssten mir nicht eigentlich SCHWARZE Haare in die Augen fallen?
Ich höre neben mir ein erschrockenes Aufkeuchen: „Brave!“
„Ja Texie?!“ Ich erstarre und lausche, meiner? Stimme hinterher. Eindeutig: hier stimmt etwas
GANZ UND GAR NICHT!!
Mein Liebster flucht leise, mit meiner Stimme und rappelt sich dann auf den Ellbogen – meinen Ellbogen – und fragt mich leise, mit meiner Stimme: „WIE, Marshall Darling, hast DU das nun wieder hingekriegt?“
Ich zucke verlegen mit Texies schmalen Schultern... Und blicke MIR in die Augen. DAS ist ein sehr, sehr seltsames Gefühl.
Ob das beim küssen auch so ist?
Hm – ich beschliesse es aus zu testen, strecke die Hand, Texies Hand, aus und ziehe ihn zu mir heran. Er zwinkert verwirrt mit meinen braunen Augen und dann küssen wir uns. DAS, ist seltsam – und äusserst erregend.
Ich muss zwar gestehen: Ich stelle mich zu Anfang, etwas tolpatschig an. – Gar nicht so leicht, mit dem Körper eines anderen zurecht zukommen.– Aber, nach wenigen Augenblicken, hab ich es raus.
Und bin erstaunt, wie gut sich meine Haut, unter DIESEN Fingern anfühlt.
Tex seufzt leise, mit meiner Stimme in mein Ohr und murmelt dann: „Brave, dein Körper, ist viel zu müde, für SOWAS...“
Ich seufze lautlos – stimmt, DAS ist mir noch gar nicht aufgefallen: KEIN Kaffee und ich bin hellwach! „Verzeih mein liebstes Texie...“ Er schüttelt verschlafen meinen Kopf: „ICH, bin wach, DEIN Körper nicht...“ Ich nicke, dabei fällt eine weisse, beinahe farblose Haarsträhne in mein Blickfeld: „Scht... Ich kenne das... nur zu gut.“ Dann ziehe ich meinen Körper in seine Arme und hauche: „Schlaf noch eine Viertelstunde, dann geht es so einigermassen...“ Ich hauche ihm einen Kuss auf die Nase und er kuschelt sich an mich.
Ich weiss nicht, wie lange wir noch geschlafen haben, als es laut an die Türe Pocht und Skuzz' heisere Stimme ertönt: „Boss, ich hab Frühstück für dich und den Marshall hier! Ich stell's vor die Tür!“
Geistesgegenwärtig, wie selten am Morgen, knurre ich: „Danke, Skuzz!“
„Nichts zu danken Boss!“ kommt durch die Tür.
Uff, nochmal gut gegangen...
Sanft rüttle ich mein Texie an der Schulter, er liegt halb auf mir – ich wusste nicht, dass ich so schwer bin und schnarcht leise. „Texie... Süsser. Nur von mir runter. Bitte...“ ich schiebe sanft und bin erstaunt, wie stark Texies Körper ist. Mein Körper, gibt ein Murren von sich und rollt dann von mir runter.
Ich, hole, in eine der Decken eingewickelt, das Tablett herein.
Dann, wecke ich meinen Desperado mit einem sanften Kuss – DAS ist so seltsam... Sich sozusagen selbst zu küssen. Aber, alles andere als unangenehm!
Er blinzelt, brummt verschlafen: „Das ist, als ob ich in einen Spiegel blicke... Darling.“ dann küsst er mich und fügt an: „Leuchten meine Augen auch so von innen, wenn ich in meinem Körper stecke?“
Ich lache leise, es ist Texies rollendes, dunkles Lachen: „Nein!“ er blickt mich aus geschockten, braunen Augen an, „Noch viel, viel mehr!“
WAS NUN?
TEX HEX
Ich erschauere, hört sich mein Lachen, immer so an? So dunkel, rollend und – sexy?
Wenn Braves Körper IMMER so darauf reagiert – DAS, muss ich mir merken.
Er reicht mir meinen Kaffee, eine Scheibe Toast mit Erdnussbutter und diesem fluffigen Marshmallow-Aufstrich. Ich grinse: „Eigentlich, müssten wir tauschen...“
Er senkt seine Kaffeetasse und verzieht mein Gesicht: „Spielt keine Rolle. Skuzz, hat zwei mal das selbe gemacht...“ dann greift er nach einem der sechs Toasts, beisst genüsslich hinein und nuschelt: „Isch liebe Erdnuschbuttermarshmallowtoasscht...“
Ich kann mir ein Kichern nicht verkneifen – und zucke beinahe zusammen, als es mit Braves Tonlage heraus kommt.
Himmel! Siedend heiss durchfährt es mich: WAS, wenn wir SO bleiben?
Mit einem einem lauten Klonk, stelle ich die Kaffeetasse auf den Nachttisch, lege den Rest des Toasts daneben.
Ein verwirrter, besorgter Blick aus meinen – das sind nicht mehr meine – roten Augen trifft mich, als Brave Starr mich leise fragt: „Texie, was ist los? Was hast du?“
Sehr leise, bemüht NICHT auf die Stimme zu lauschen, eröffne ich ihm meine Befürchtungen: „Was, wenn wir es nicht rückgängig machen können? Wenn du ich bleibst und andersrum...“ meine, seine Stimme zittert leicht, „... dann stecken sie am Ende noch dich ins Gefängnis..DAS, will ich nicht.“ Mein Marshall, mag ja in meinem Körper stecken, aber seine Mimik bleibt die seine. Denn sein, mein Gesicht, bekommt einen ganz weichen Ausdruck und er flüstert leise: „Aber, Texie, J.B. hat gesagt, dass du NICHT ins Gefängnis musst...“ Ich schüttle den Kopf: „Sie kann sich da, aber auch irren...“ Mein Marshall setzt seine Tasse auf den Boden, packt meine, SEINE Hände und zetert: „WENN du ins Gefängnis musst; DANN türmen WIR!“
„WAS?!“ Hat MARSHALL Brave Starr eben gesagt, dass er mit mir fliehen will? Einfach abhauen?
Er nickt, blickt mich ernst aus meinen roten Augen an und wiederholt:
„Wenn du ins Gefängnis musst, verschwinden wir. Du weisst schon: Wir hauen ab.“
Mit offenem Mund starre ich ihn, mich an, dann küsst er mich auch schon. Sehr sanft, sehr zärtlich. Ein Versprechen.
BRAVE STARR
Ich meine, was ich sage: Wenn mein Texie – Tex Hex – mein Desperado und in meinen Augen heimlicher Held, zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, packe ich ihn mir und wir verschwinden.
Egal, wer dann in wessen Körper steckt... Hm, da fällt mir was ein und schon lache ich.
Tex blickt mich verdattert an: „Was ist nun schon wieder Darling?“
Ich kichere und kann nicht verhindern, dass ich dunkellila anlaufe, als ich ihm antworte, dicht an seinem, meinem Ohr: „Texie, Süsser: Du steckst gerade in meinem Körper... möchtest du nicht lieber in deinem stecken?“ Himmel, seit wann, bin ich SO verdorben?
Er erstarrt, nur für einen Augenblick, dann schlingt er meine Arme um seinen Körper und drückt mich sanft aufs Bett: „Vielleicht, KOMMEN wir ja so zurück...“ Oh, Gott, oh Gott, er soll DAS, nicht so betonen. Sonst garantiere ich für nichts mehr.
Ich breche in diesem Kapitel, mit meinem System: sie kommen hier beide zu Wort, obwohl eigentlich nur Brave Starr dran ist...
RAUSCH
BRAVE STARR (in Tex Hex' Körper)
Ich kann nur daliegen und seufzen, mit dieser dunklen Samtstimme seufzen. Himmel, was mein Desperado da, mit seinen/meinen Lippen anstellt... Ob sein Körper auch so darauf reagiert, wenn ich so was tue?
Erneut erschauere ich und seufze, wühle mich mit diesen langen, sehnigen Fingern, mit den spitzen Krallen in sein/mein Haar, kralle mich fest. Er haucht, atemlos, mit meiner Stimme, dicht an meinem/seinem Ohr: „Gooott,wie habe ich DAS vermisst...“
Ich kann zwar keinen klaren Gedanken mehr fassen, aber dennoch: „Waaas hast duuu ...ahh, vermiiiisst?“ Kann er nicht kurz aufhören – nein! NICHT aufhören, nie wieder...
„Lippen. Um dich zu verwöhnen...“
Wie, geht das? WIE, macht er das? Meine Stimme, so tief und kehlig klingen zu lassen wie seine?
Erneut stöhne ich auf... mein/sein Herz rast, meine/seine Hände sind feucht und verkrampfen sich in den schwarzen Haaren und der Schulter, die eigentlich mir gehören. Die kleinen Krallen an meinen/seinen lavendelfarbenen, sehnigen Fingern, hinterlassen kleine rote Monde, in der schokoladenbraunen Haut – Tex keucht auf und schickt mich mit seinen nächsten Berührungen ins Nirwana.
Leise, keuche ich mit seiner Stimme: „Du, bist unglaublich...Texie...aber, wollten...“
Er küsst mich und ich kann IHN auf meinen/seinen Lippen in meinem/seinen Mund schmecken und ich könnte nahtlos, da weitermachen, wo wir gerade aufgehört haben.
Aufgehört?
Tex, legt sich auf mich, ich schmiege mich – ach was, DRÄNGE mich heftig gegen ihn, MEINEN Körper. Er gibt ein leises Keuchen von sich und haucht mit meiner Stimme: „Ich musste mich nur erst an deinen Körper gewöhnen...Marshall Darling.“ Dann, gleiten meine braunen, grossen Hände über die Seiten, des Körpers in dem ich mich gerade befinde und – ich stöhne laut auf. Tex, muss sich wesentlich besser unter Kontrolle haben, wenn dieser Körper, IMMER so reagiert.
„Ich verrate dir was, Marshall Darling:“ seine/meine Finger, drücken sich sanft in meine/seine Lenden, „Ich weiss ganz GENAU, wo dieser Körper empfindlich ist...“ OH JA, dass, scheint er wirklich zu wissen, denn ich winde mich schon wieder verlangend unter ihm.
TEX HEX (in Brave Starrs Körper)
Dieser Körper ist toll. Stark, gross, gut gebaut, schokoladenbraune Haut, nichts schmerzt und diese LIPPEN...
Ich kann nicht aufhören, es ist wie ein Rausch. Erst, fühlte es sich so verdammt seltsam an, meinen EIGENEN Körper zu berühren, aber, diese lavendelfarbene Haut ist so, so WEICH unter den Fingern. Und ich WEISS, dass da in meinem Körper Brave Starr, mein Marshall Darling ist. Und er, scheint jede einzelne Berührung zu geniessen, den er stöhnt mit dieser dunklen Stimme, die ich sonst MEIN eigen nenne, laut auf. Wimmert und fleht nach mehr. Ich weiss nicht, ob er sich dessen bewusst ist. Als ich ihn das erste Mal über die Klippe schicke, krampft er sich so heftig zusammen, das ich schon beinahe Angst um ihn habe – um IHN, nicht um meinen Körper, der, hält so was aus.
Und jetzt, beginne ich es auszunutzen, dass er in meinem Körper steckt: Ich weiss ganz genau, was ich mag, wonach ich süchtig bin...
Oh ja, ich werde ihn um den Verstand bringen!
Caution: very, very fluffy in a sexy way... or something else...
MEHR
TEX HEX (nach wie vor, geistig in Brave Starrs Körper)
Der wievielte leise, keuchende Schrei?
Das wievielte laute, verlangende Stöhnen?
Das wievielte enttäuschte, flehende Wimmern?
Der wievielte dunkel, gegrollte Befehl nach MEHR?
Ich habe längst aufgehört zu zählen, zu denken, bewusst zu handeln.
Ich will, kann, muss, nur schmecken, fühlen, hören, spüren, wahrnehmen, geben, halten, stützen, bewahren, beschützen, verwöhnen und allem voran, einfach nur LIEBEN.
Ich bin völlig verrückt nach ihm, nach Brave Starr, meinem Marshall.
Ganz egal, ob er nun in MEINEM Körper steckt, oder in seinem.
Oder, wir beide in einem.
Oder, so wie gerade jetzt, er in beiden...
Es ist mir absolut und völlig egal.
Solange, wir nur zusammen sind.
– Ist mir alles andere einerlei.
Ein befreiter Schrei verlässt die Kehle, die ich im Moment mein eigen nenne und zitternd klammere ich mich an ihn. Nun, ist er dran mit mich halten.
MEIN Marshall, BRAVE STARR.
BRAVE STARR (auch immer noch geistig in Tex' Körper)
Mein Texie, klammert sich zitternd an mich, er steckt immer noch in meinem Körper, und ich halte ihn fest, mit diesen sehnigen, lavendelfarbenen Armen umschlungen. Drücke ihn eng an mich, an diesen Körper, der so empfindlich ist. Nun, liegt mein Körper, schwer atmend und zitternd auf mir und ich streiche mit sehnigen, langen, schlanken Fingern, durch verschwitztes schwarzes Haar.
Und aus halb geschlossenen, braunen Augen, trifft mich ein glühender, immer noch MEHR verlangender Blick, bohrt sich tief in meine Seele und lässt erneut diesen unstillbaren, verzehrenden Hunger in mir lodern.
Und ich, sorge dafür, dass unser beider Hunger gestillt wird.
Ich bin dran, mit geben, halten, stützen, bewahren, beschützen, verwöhnen und allem voran, einfach nur LIEBEN.
Und ich LIEBE ihn so sehr, meinen Desperado.
Es ist, als hätte ich endlich einen lange verlorenen Teil, meiner selbst wieder gefunden.
In welchem Körper, auch immer er sich befindet.
Hauptsache, wir sind ZUSAMMEN.
Noch mehr Alltag....
RAUBZUG
BRAVE STARR (Texies Körper)
Ich liege hier, halb auf der breiten Brust, die sonst meine ist – im Moment aber eindeutig Tex gehört – und döse friedlich vor mich hin. Mein Texie, spielt abwesend mit einem Ende, des Schnurrbarts herum, der zu dem wunderschönen, lavendelfarbenen Körper gehört, in dem mein Geist, sich zur Zeit befindet.
„Brave...“ sanft, dunkel, trotz meiner Stimme, eindeutig Tex. – Ich liebe es wenn er diesen Kosenamen benutzt. Denn, es ist jedes mal eine kleine Liebeserklärung.
„Ja Texie?“ raune ich mit dessen, samtigen, nachtschwarzen Stimme und blicke ihn dösig an.
Er lächelt, flüstert, über diese weichen, weissen Haare, auf meinem Kopf, streichelnd: „Keinen Hunger, Marshall Darling?“
Ich seufze, kuschle mich dichter an und gebe ihm zur Antwort: „Ein wenig... aber, es ist so schön gemütlich...“
„Weisst du, wie SPÄT es ist?“ Fragt er mich sanft.
„Woher denn, Texie...“ Ich schiele auf den Radiowecker, auf dem Nachttisch und wundere mich: Fünf Uhr Nachmittags! Schon?
„Tex, wie KONNTEN wir einen ganzen Tag verpassen?!“
Mein Desperado grinst, mit MEINEM schmutzigsten Grinsen: „ICH, finde NICHT, dass wir ihn VERPASST haben!“
Ich piekse ihn, an einer Stelle zwischen die Rippen, von der ich WEISS, dass mein Körper sehr kitzlig ist. Wie erwartet, quietscht er auf: „Lass das, Darling!“ Dann, ist er plötzlich ernst.
„Was ist?“ frage ich besorgt.
„ICH rufe jetzt J.B. an, nicht, dass die noch ne Suchmeldung nach dir raus gibt...“ und schon fischt er nach dem Headset, das auf dem Nachttisch liegt.
Eine Minute später, hör' ich J.B.s Stimme: „Ja, wer stört?“ Wobei denn bitte? Denk ich eben, als im Hintergrund auch schon Handlebars unverkennbares Lachen ertönt. J.B. zischt ein SCHHH und Tex grinst von einem Ohr zum anderen und tut genau das, was ich tun würde: Er feixt: „Oh, stör ich etwa? Ich wollt...“ meine Beste-Freundin, unterbricht ihn: „DU, hast seit gestern, eine Woche Urlaub, geniess ihn. ICH geniesse jetzt meinen! BEY!“ Und sie hängt einfach auf – typisch.
Tex blickt ungläubig auf das Headset, das den Freiton von sich gibt und ich, kann ein Lachen nicht zurückhalten. Er meint,grinsend, als er das Gerät ausstellt und zurück legt: „Die ist mir eine...“
„Ja, die Beste!“ Nicke ich kichernd. URLAUB, eine Woche. Na hoffentlich, stecke ich am Ende davon, wieder in meinem Körper – geistig, mein ich.
Als wir uns von unserem „Schock“ erholt haben, raunt Texie fragend: „So, gehn wir auf Raubzug, Darling?“
„Raubzug...“ echoe ich verunsichert.
„Ja, Küche plündern...“ und sein/mein Magen knurrt wie zur Aufforderung.
Ich nicke, rapple mich auf.
Als wir einige Zeit später aus der Dusche kommen, geht er zum Schrank, reicht mir einen T-Shirt und eine Trainingshose und schnappt sich selbst welche – in MEINER Grösse.
Einigermassen verwirrt frage ich ihn: „Wieso, hast du Kleider, die meinem Körper passen?“
Er errötet und stammelt: „Na ja, nun, nach dem du mir in der Früh da, gesagt hast, dass du mich liebst...und nachdem Stampi weg war...da dacht ich...Na ja. Du weisst schon.“
Gott, kann der niedlich sein!
„Du dachtest, falls ich mal HIER schlaf', hättest du was bequemes für mich da!“ Ich schlinge die Arme um ihn, „DAS, ist so lieb von dir!“ Dann küsse ich ihn.
Eine Stunde später, sitzen wir inmitten von Süssigkeiten, Chips und Limonade, eng aneinander geschmiegt, im Wohnzimmer – von der Gang, war nirgends eine Spur zu entdecken – und gucken zusammen einen Film.
Ja, ich weiss, wir haben ANDERE Probleme, aber, für die ist morgen auch noch Zeit.
THEORIEN EINES SCHAMANEN
TEX HEX (Brave Starrs Körper)
Bah! Schon wieder zu Shaman... Es wär ja nich so, dass ich den Zausel nicht mag.
Nicht, nach dem er den Körper heilte, in dem Brave gerade steckt.
Und wahrscheinlich, ist er wirklich der EINZIGE, der uns bei dem kleinen Problem hier helfen kann. Aber, wieder so einen Endlos-Vortrag?
Ich seufze und lenke Skullwalker zu einer Felsgruppe, halte ihn an und lehne mich an Brave, der haucht leise, mit meiner dunklen Stimme in mein/sein Ohr: „Was ist, Texie?“ Ach, es fühlt sich so gut an, in seinen Armen zu liegen, mich an ihn zu schmiegen, in seiner Aura – die immer noch die seine ist – zu baden.
„Nichts...“ ich schmiege mich noch dichter an, „... Nichts wirklich schlimmes... Ich brauch nur deine Nähe, Marshall Darling.“ Seit wann, bin ich so kuschelbedürftig?
„Keine Sorge, ich lass dich nie mehr gehn... Texie, Süsser!“ So ernst, dass ich es ihm nur glauben kann. Nach einem sanften Kuss, lasse ich Skull wieder fahrt aufnehmen.
Bei Shaman, kommt es nach einer freundlichen Begrüssung und einer längeren Erklärung unserer Seite und einem etwas längeren Nachdenken Shamans, zu dem vorhergesehenen Vortrag.
Was er uns erklärt, ist durchaus logisch. Auch, wenn es nur eine Theorie ist.
Zu dem, gefällt mir, zu meinem eigenen Erstaunen, die Vorstellung, die sich daraus ergibt, mehr als gut.
Dann lässt Shaman uns Zeit das ganze zu verdauen.
Ich rutsche hinter Brave, der immer noch in meinem Körper steckt, – in der Indianer-Kleidung er meinte, das sei ihm persönlich lieber, als meine grüne Kluft – lege die Arme um ihn und ziehe ihn so an mich, dass er an meiner/seiner Brust lehnt. Ganz, ganz leise, beinahe lautlos, hauche ich ihm in sein, zur zeit lavendelfarbenes Ohr: „Wenn du willst, ich bin zu ALLEM bereit. Brave Starr, ich liebe dich nun mal.“ Er, erschauert und schliesst die Augen und schmiegt sich dichter an meine Brust.
Ich erwarte noch keine Antwort, dazu war die Bedenkzeit noch zu kurz.
Ich bekomme dennoch eine.
BRAVE STARR (in Tex Hex' Körper)
Das, darf ja wohl nicht wahr sein:
Wir, Tex und ich, sollen – laut Shaman – immer, in so was rein rutschen, weil wir uns nicht mehr trennen mögen.
Schlicht und einfach Angst davor haben, den anderen zu verlieren.
Ergo, müssten wir DAGEGEN etwas unternehmen. Zum Beispiel, so was wie ne haltbare Bindung...
Als Shaman, ausholt und zu erklären beginnt, was ER denkt, dass hilft, schalte ich auf Durchzug.
Es reicht, wenn er es Texie erklärt. ICH, kenne die Traditionen und Rituale der New Cheyenne zu genüge. Ich befasse sich schon mal mit meiner Antwort und meinen Gefühlen dabei.
Und, ich muss sagen, die Idee, gefällt mir ausgesprochen gut.
Als Shaman geendet hat, dauert es nur eine kleine Weile und Tex krabbelt hinter mich, zieht mich an sich und erklärt mir, dass er bereit sei – ZU ALLEM.
Ich schmiege mich so dicht ich kann an ihn, schliesse die Augen, öffne sie wieder und suche seinen Blick. Er MUSS WISSEN, dass ich das folgende mehr als ernst meine:
„Ich liebe dich und bin bereit, ALLES, für dich zu tun, Tex Hex.“
TRY AGAIN
BRAVE STARR (geistig, nach wie vor in Tex Hex' Körper)
Shaman, kommt wieder in den Raum, tritt ans Feuer und setzt sich uns gegenüber hin: „Ihr müsst euch noch nicht gleich entscheiden, Kinder...“
Ich grinse, Tex seufzt. „Haben wir aber schon, Shaman!“ Entgegne ich meinem Ziehvater. Er, fragt nicht mal wofür sondern meint nur: „Erst müsst ihr zurück in EUREN angestammten Körper. Sonst bleibt ihr am Ende noch so.“
„Wie?“ Das, kam von Tex.
Shaman blickt über meinen aktuellen Kopf, mit den weissen Haaren hinweg, zu MEINEM Gesicht, das Tex gerade fragend verzieht. Dann sagt mein Ziehvater: „Genau so, wie ihr getauscht habt...“
Ich erröte und lache dann trocken und dunkel auf: „Shaman, was denkst du, haben wir versucht?“
Shaman, grinst schief – das ist das ERSTE mal, wo ich ihn so etwas tun sehe – und sagt dann: „Ihr müsst es halt weiter versuchen...“ Er macht eine auffordernde Geste mit der Hand, „... Du tust es ja nie mit Absicht. Also,“ hier hebt er die Schultern, „versucht es einfach weiter.“
„Da hörst du's Darling! Also, lass uns nach Hause gehn!“ Tex klingt höchst entschieden.
Ich werde wieder dunkellila: „Aber, erst müssen wir noch meine Sachen holen...besser gesagt, DEINE!“ Tex nickt, drückt mir einen Kuss in den Nacken: „Was immer du willst Brave..“ Dann entlässt er mich aus seinen Armen, erhebt, sich, verabschiedet sich von Shaman und meint zu mir: „Ich warte bei Skull auf dich Marshall Darling.“ Ich nicke.
Dann ist Tex draussen und mein Ziehvater blickt mich durchdringend an. Ich werde unter dem Blick immer kleiner: „Was is?“
„Du, liebst ihn wirklich von ganzem Herzen. Er dich auch.“ Ich starre Shaman an, der spricht weiter: „Du bist nicht der Erste, den ich kenne der solche Wechsel, Zusammenführungen, Vereinigungen, unbewusst vollzieht. Und, ich kann dir sagen, dass das nur geht, wenn BEIDE so für einander empfinden. Verstehst du, mein Sohn?“
Ich nicke und starre ihn immer noch an – da kommt noch was, ich weiss es.
„Ich weiss auch,bei WAS, so etwas, zumeist vollzogen wird...“
HILFE – gleich, bin ich dunkelviolette!
„Ihr müsst es einfach weiter versuchen. DU, musst DIR klar werden, dass DU Tex Hex, NICHT verlieren wirst. VERSTANDEN?!“ So entschieden, hab ich ihn ja noch nie gehört. Also, nicke ich bestimmt, stehe dann auf, da Shaman auch aufgestanden ist und trete zu ihm um mich zu verabschieden.
Er, nimmt mich, also Tex' Körper in die Arme, drückt mich kurz an sich und flüstert, ehe ich die Treppe hinunter stürme um in meinen Armen, zu landen, die Tex gerade benutzt: „Werde einfach nur glücklich, mein Sohn.“
Ich schmiege mich an die breite Brust – sie ist wirklich breit, das, wird mir jetzt erst, so wirklich bewusst – und atme den Geruch tief ein: Texies Geruch. – Ob mein Körper, wohl ein wenig davon behält, wenn wir zurück getauscht sind?
Texie, streicht mir sanft über den Kopf und flüstert in mein/sein Ohr: „Ich habe da ein paar ganz nette Ideen...“ er, drückt mir einen Kuss auf den Hals und ich erschauere, – noch so eine Stelle sie ich mir für später, merken muss... – „... lass uns deine Sachen holen, wenn es dunkel ist. Weniger auffällig...“ Dann leckt er über diese Stelle an meinem/seinem Hals und ich bekomme weiche Knie: „Oh jaa, mehr...“ es entschlüpft mir, ehe ich was dagegen tun kann.
„Gleich Brave. Gleich...“ Texie hebt mich auf Skullwalker, setzt sich hinter mich, so dicht an mich geschmiegt, dass mir ganz schwindelig wird.
„Texiiie...“
„Jaa, Marshall Darling?“
„...können wir bitte, ganz, ganz schnell ins Hexagon?“
„Natürlich, Brave. Immer doch!“ Ich kann sein breites Grinsen förmlich hören.
ON THE WAY
TEX HEX (in Brave Starrs Körper, geistig)
Also, wenn sich mein Marshall, noch dichter mit meinem Hintern an mich schmiegt...
Ich, garantiere für nichts.
Nicht, dass er eine grosse Wahl hätte, so wie wir hier auf Skullwalker sitzen:
Er vor mir im Sattel, nach wie vor in meinem Körper und ich meine, also seine starken Arme um ihn gelegt, an Skulls Hörnern; und daher leicht AUF ihn gelehnt.
Aber, er müsste sich, ja nicht unbedingt an mir reiben. DAS, macht mir das ganze auch nicht gerade eben leichter – ich kann doch sonst schon nicht, meine Finger von ihm lassen...
Ich löse eine Hand von Skulls Lenker, schiebe ihm meine weissen Haare aus dem Nacken, senke diese so weichen Lippen, die er mir sozusagen ausgeliehen hat, auf seine/meine lavendelfarbene Haut. Mein Marshall keucht heiser auf und presst sich noch fester gegen mich. Ich lege den Arm um ihn und gestatte mir diese weiche, Haut unter meinen/seinen Lippen, zwischen meine Zähne zu saugen und sanft zu zu beissen. Ein leises Stöhnen von sich gebend, klammert sich Brave an meinen/seinen Oberschenkeln fest. – Oh, wenn wir so weiter machen...
Ich lenke Skullwalker, zwischen ein paar hohe Felsen. Wir sind weit genug in den Badlands... HIER, sieht uns bestimmt keiner. Denn, wie ich so noch lenken soll, ist mir ein Rätsel.
Endlich steht mein treuer Skull still und ich nehme nun auch die zweite Hand zu Hilfe, lege sie sanft auf den Oberschenkel meines Liebsten und ziehe langsame Kreise, derweil ich weiter seinen Nacken mit Zähnen und Lippen liebkose. Er, krallt sich noch fester an mich, keucht dabei leise und rutscht beinahe auf meinen Schoss.
Ich lasse diese grosse braune Hand, langsam, kreisend, krabbelnd, seinem/meinem Schenkel entlang nach oben gleiten, lege sie sachte auf die Ausbuchtung in seiner Hose. Brave stöhnt wohlig und presst seinen Hintern, mit einem Ruck gegen mich. Nun sitzt er wirklich auf meinen/seinen Beinen, meinem Schoss. Das, fühlt sich einfach zu gut an.
Ich kann nicht anders, als mich nun auch an ihm zu reiben.
BRAVE STARR (geistig immer noch im Körper, seiner lavendelfarbenen Versuchung)
Mein Tex, reibt sich an diesem wundervollen Hintern, der grad meiner ist und entlockt mir so, zusammen mit seiner Hand, ein erneutes Stöhnen.
Ich gebe mir Mühe nicht zu laut zu werden. Wir mögen ja irgendwo in den Badlands sein, aber...
„Ohhh...“ Himmel, ich wollt doch leise sein! „... Texiiie, was tust duuu!“ Seine/meine Hand ist gerade in meine Hose gehuscht.
Er keucht in mein Ohr: „Dich verwöhnen..“ und dann ist seine/meine andere Hand unter meinem Hemd und streichelt meine/seine Brust und entlockt mir so ein weiteres Stöhnen.
Und dann bewegt er auch die Hand in meiner Hose...
Als ich wieder zu mir komme, hänge ich in seinen/meinen Armen, immer noch auf Skullwalker sitzend – wie wir dieses Kunststück zustande brachten, ist mir ein Rätsel – und mein Texie, flüstert mir liebevolle Worte in sein Ohr.
Ich seufze leise und flüstere ihm zu, wie sehr ich ihn liebe und ob wir nun endlich ins Hexagon können, da ich gerne weitermachen würde.
Mein Texie lacht leise und setzt Skull wieder in Bewegung.
Ich döse langsam ein, fest und sicher, von ihm gehalten.
EIFERSÜCHTIG?
BRAVE STARR (immer noch als Tex unterwegs)
„Brave...Marshall Darling...“ sanft schleicht sich die Stimme die eigentlich meine ist, die aber, seit Texie sie benutzt, erheblich tiefer klingt, in mein Bewusstsein, „Darling! Brave Starr...“
„Hmmmm...“ gebe ich verschlafen von mir. Tex, versucht es noch mal: „Brave, wir sind gleich da... Und, sie hören Musik!“
Ich murmele: „Was? Wer hört Musik?“
Tex lacht leise, drückt mir einen Kuss hinter sein Ohr und flüstert: „Meine Leute. Wir müssen also, auch die Namen tauschen. Oder ihnen erklären, was los ist...“ Jetzt, bin ich wach, DAS, können wir doch nicht machen! – Texie, hat noch was anzufügen: „UI, ich glaub da is nur Skuzz...Bei DEM Lärm...“ meint er grinsend.
„Na gut,“ sage ich, „deinem persönlichen Fellknäuel, können wir es meinetwegen sagen...“ Dann schmiege ich mich wieder an seine/meine Brust. Er festigt wieder seinen Griff um mich und haucht ergriffen: „Das ist sehr lieb von dir Marshall Darling. Weisst du das?“
Ich nicke und drücke ihm einen Kuss auf den Oberarm.
Dann sind wir endlich im Innenhof des Hexagon und er springt zu Boden, streckt mir meine Arme entgegen und ich lasse mich beinahe schon hinein fallen. Sein folgender sanfter Kuss, lässt mich erschauern und ich fange seine/meine Unterlippe sanft mit meinen Zähnen ein. Er erschauert in meinen Armen – ich glaube ihm gefällt das – also, knabbere ich sanft daran. Mein Texie gibt ein leises Seufzen von sich.
Dann löst er sich sehr sanft von mir, verschlingt unsere Finger miteinander und zieht mich mit sich ins Hexagon; in den Lift und da, umschlingt er mich fest und küsst mich. Leider, entlässt er mich, als der Aufzug sich öffnet, aus seinen Armen; behält jedoch meine Hand in seiner.
Als wir in das grosse Wohnzimmer kommen ist da tatsächlich nur Skuzz und hört sich diese laute dröhnende Musik an; Tex donnert – dummerweise mit meiner Stimme: „Stell diesen Lärm leiser, Skuzz!!“
Skuzz fährt herum und starrt ihn mit tellergrossen Augen an und stottert, derweil er an den Fernbedienung herum hantiert: „Mar..Marshall?!“ Dann, als die Musik aus ist, werden seine gelben Augen, zu schmalen Schlitzen, wandern zwischen Tex und mir, hin und her, ehe er auf uns zu kommt, schnuppert und um uns herum geht. Ich betrachte mir das ganze verwirrt: Was, tut er da?
Die Antwort, folgt auf dem Fusse, als er Tex, also meinen Körper in den Bauch tippt – wohl aus dem Grund, dass er einfach nicht bis zur Brust hoch reicht – und stellt entschieden, keinen Widerspruch duldend fest: „DAS, bist DU Boss! Wie kommt's?“
Tex grinst und ich blicke Skuzz entgeistert an. WOHER, WEISS er das?
Dann höre ich Tex sagen: „Jep Skuzzy, ich bin's!“ dann zuckt er mit den Schultern, „Wie? Keine Ahnung!“
Skuzz dreht sich um verschwindet in der Küche und ruft: „Hab eine Pizza im Ofen. Ich schieb ne zweite nach, dann können wir zusammen essen?!“
Rein aus Gewohnheit rufe ich zurück: „Danke, gerne! Nett von dir!“
„Keine Ursache Marshall!“ tönt es aus der Küche.
Tex, grinst und zieht mich in an sich: „So gut, wie ihr beiden euch schon versteht... da, werd ich ja eifersüchtig!“
Ich lege eine dieser lavendelfarbenen, sehnigen Hände in seinen/meinen Nacken, wühle mich in die weichen, schwarzen Haare, ziehe seine/meine Lippen nah an meinen/seinen Mund und raune: „Brauchst du nich...“ dann küsse ich ihn verzehrend.
Ich liebe ihn doch so sehr, ich will nur, dass er glücklich ist.
AUF DEM RICHTIGEN WEG
TEX HEX (immer noch als Marshall unterwegs)
Er küsst mich und es kribbelt. Nicht dieses ich-begehre-ihn-so-Kribbeln. NEIN, es ist dieses lass-uns-unseren-Geist-verschmelzen-Kribbeln! Und, es springt von ihm auf mich über, ich kann es fühlen.
Ich vertiefe den Kuss und – das Kribbeln ist weg.
Was war das?
Soll ich es ihm sagen? Nein! Besser nicht; sonst macht er sich am Ende nur Vorwürfe.
Also, drücke ich mich an ihn, vertiefe den Kuss nur noch mehr und entlocke ihm ein leises Keuchen.
„BOSS!!“
Erschrocken, fahren wir auseinander, blicken erst uns an, dann zu Skuzz, der in der Küchentür steht und uns breit angrinst.
„Also, Boss, ich bin dafür,“ erklärt er, „wenn DU jetzt im ganzen Haus, deiner Sucht, nachgehen darfst. Dann will ich auf dem Balkon rauchen...“ er hebt kurz, die Schultern und fügt an: „Ich wollt nur sagen: Pizza ist fertig!“
Ich komme nicht gegen mein breites Grinsen an und entgegne: „Danke, du Kaminschlot. Na gut: Balkon gestattet...“ Skuzz dreht sich, immer noch von einem Ohr zum anderen grinsend, um und verschwindet wieder in der Küche.
„Warst du schon immer so zu ihm?“ Brave blickt mich mit meinen Keriumaugen fragend an.
Ich bin zugegeben etwas verwirrt und frage daher nach: „Was, meinst du?“
„Na ja, so familiär...“ Ich bin noch verwirrter, Brave fährt fort: „Ich meine, wenn ihr einen Überfall macht, schreist und brüllst du immer alle an...“ er verstummt.
Ich küsse ihn sanft auf meinen Wangenknochen: „Er und die Anderen SIND meine Familie. Zusammen mit DIR, Marshall Darling...“ noch ein Kuss, zur Bestätigung, diesmal auf den Mund, dann: „In meinem Job, muss man privates und berufliches trennen...“ noch ein Kuss, diesmal, voller Leidenschaft; und weiter: „Weisst du, wie schwer mir das zeitweise viel?“
BRAVE STARR („spielt“ immer noch unfreiwillig Desperado)
Ich bin verwirrt und muss zugeben: Soweit, habe ich nie darüber nachgedacht!
Das, hätte ich vielleicht tun sollen! Ob mir dann, schon früher aufgefallen wäre, wie – lieb? Mein Texie ist? Und wie oft er ABSICHTLICH versagt hat, um mich UND die anderen zu schützen?
Also, antworte ich ihm verlegen: „Tut mir leid, dass ich immer so blind war Texie...“ DAS, hätte ich ihm schon längst sagen sollen!
Er blickt mich zärtlich, aus diesen dunklen, braunen Augen an, die sonst meine sind verstärkt seine Umarmung noch und flüstert mir ins Ohr: „Ich liebe dich, DAS, weisst du doch...“ und wieder küsst er mich, dass mir ganz schummrig wird.
Dann schrecke ich auf, weil da plötzlich wieder Skuzz' Stimme erklingt: „He ihr Turteltäubchen...“ – kenn ich den Ausdruck nich irgend woher? – ein Räuspern, „...die Pizzen werden kalt... und dann schmecken sie, wie die Reifen von meinem Kart!“
Tex und ich, schenken uns noch einen tiefen Blick und einen kurzen Kuss und tapsen dann brav hinter Skuzz her, in die Küche.
Erst als ich die Pizza rieche und sehe, wird mir klar, dass ich seit dem Morgen, nichts mehr gegessen habe. HUNGER!
*verlegen kichert* mal wieder ne Begründung, fürs Rating:
Viel Spass damit!
BADEN?
BRAVE STARR (Tex Hex)
Nach dem wir, zu dritt über die Pizzen herfielen und endlich alle satt waren, hat Skuzz uns zu einem Videospiel überredet, welches ich haushoch verlor.
Und ich schwöre, Texie, hat seine Fellkugel, gewinnen lassen.
Als mich mein Texie dann einfach mit sich in sein Zimmer zieht, komme ich nicht dagegen an – ich weiss nicht was plötzlich mit mir los ist, aber, ich kann mich nicht mehr bremsen.
Ich packe ihn an meinen Handgelenken und zerre ihn mit mir ins Badezimmer und verkünde: „Ich, will auf der Stelle mit dir baden!“ Er nickt. Ich, füge an: „Und ich will wissen, wie gelenkig, mein Körper ist...“ Hm, ich kann dabei zusehen, wie meine braunen Augen dunkel zu leuchten beginnen.
Das, spornt mich nur noch mehr an. Ich entlasse eines der Handgelenke aus meinem Griff, fasziniert, bemerke ich die kleinen roten Monde, die diese langen Krallen, die zur zeit mir gehören hinterlassen haben. Ohne gross darüber nachzudenken, fange ich es wieder ein, und lecke einmal, über jedes dieser Male. Ein dunkles Grollen, verrät mir, dass es meinem Tex gefällt.
Und, was geschieht, wenn ich das, mit den Zähnen wiederhole?
Ich drücke Tex in meinem Körper, gegen die Wand und setze Texies scharfe Zähne an diese Male.
„Brave...“ keuchend hervorgestossen, „...bist du wahnsinnig?“
Ich dränge mich heftig an ihn – WAS, ist nur los mit mir? – und raune in mein Ohr: „Jaaa, wahnsinnig heiss...“
Tex, gibt ein weiteres Keuchen, von sich und rutscht etwas an der Wand herunter. Ich, verhindere, dass er noch tiefer rutscht, in dem ich mich noch fester an ihn presse. Diesmal, ernte ich ein leises, heiseres Stöhnen. Ich wusste nicht, das meine Stimme so dermassen anregende Tonlagen erreicht.
Ich entlasse auch das andere Handgelenk, aus meinem Griff und lecke zur selben zeit über die Bissspuren, die ich auf der weichen, braunen Haut hinterlassen habe, nur um gleich noch einmal zu zubeissen.
Texie, indessen, schlingt den befreiten Arm, um meinen Nacken, vergräbt die Finger in der schmalen, aber starken Schulter und keucht heiser: „Mehr...“
Meine nun freie Hand, tut ihm den Gefallen und rutscht von hinten an seinen/meinen Hintern, packt zu und sorgt dafür, dass mein Desperado,ein tiefes, dunkles Grollen von sich gibt und ein Bein um mich legt, sich heftig an mir reibt. Diesmal, stöhne ich. Oh JA! Was auch immer in mich gefahren ist – das, sollte mir öfters mal passieren.
Ich lasse von dem Handgelenk ab uns stürze mich auf seine/meine Kehle, hinterlasse eine Spur von roten Malen und bestimmt auch blauen Flecken. Seine/meine nun freie Hand, zerrt an meinem Hemd, ich bin behilflich, löse mich kurz mit dem Oberkörper von ihm und schlüpfe aus dem Kleidungsstück. Dann, zerre ich ihm ziemlich unsanft das T-Shirt über den Kopf und senke meine Zähne auf sein – nun ja, eigentlich, mein Schlüsselbein – da, ist mein Körper sehr empfindlich!
Die Reaktion, meines Liebsten bestätigt mir das nur noch, denn er versucht sich zugleich an die Wand und mich zu pressen. Meine Hand, macht sich an seiner Hose zu schaffen und ehe ich mich besinne, hat er sie auch schon um die Knöchel hängen.
Tex drängt mir fordernd seinen Hüften entgegen und – meine Hand macht sich selbstständig, auf den Weg zu seinem/meinem Hintern und verschwindet da in der Shorts. Tex, krallt sich an mich, schlingt erneut ein Bein um mich und schlägt dann die Zähne in meine Schulter, als sich diese langen Finger, die sonst ihm gehören, in ihn schieben.
Mein Desperado, atmet nur noch stossweise, ein leichtes Keuchen, dicht an meinem Hals.
Und meine Lust nähert sich sprunghaft der Schmerzgrenze, da sich seine Härte an meiner reibt, er sich bei jeder Bewegung meiner Finger, noch dichter an mich drängt.
Und als wir beide unserem Höhepunkt erliegen, er uns überrollt, vermischt sich unser erstickter Schrei zu einem...
*als erstes, Vidcam, an MariLuna zurückreicht* Und dann, wünsch ich euch viel Spass!
BADEN!
TEX HEX (zum allgemeinen „Leidwesen“, immer noch als Marshall unterwegs)
Hffff! Luft! Atmen! Ich ziehe keuchend, die Luft in die rasselnden Lungen, klammere mich Halt suchend, an meinen Körper, meinen Marshall. Der, zittert und hechelt auch, starrt mich fassungslos an und stösst dann keuchend hervor: „Ich... bitte.. wollte nicht so... über dich,“ er holt tief Luft, „...herfallen! Ich lieb dich doch...“ Oh Himmel! DARÜBER, macht der sich JETZT Gedanken?
Ich knurre beinahe schon, als ich endlich wieder Luft, in diesen störrischen Lungen habe: „Wenn du das nicht getan hättest, wäre ich dir böse!“ und ich packe seinen/meinen weissen Haarschopf, ziehe mein Gesicht, das er eben ungläubig verzieht, dicht an mich heran, presse ihm diese weichen Lippen, die ich benutzen darf, auf meinen Mund; und er gibt ein erstauntes Keuchen von sich. Ich, schiebe ihm die Zunge zwischen die Zähne, reibe sie an seiner und mich zu gleich an ihm. Diesmal, ist er der, der mir entgegenkommt, sich zu winden beginnt. Als er den Kuss löst, um einem heiseren Stöhnen den Weg frei zu machen, drehe ich uns herum und lehne ihn an die Wand und lasse gänzlich von ihm ab; er wimmert enttäuscht auf.
–Was bitte, hat Skuzz auf diese Pizzen getan? Drogen?–
Ich wende mich der Wanne zu, beuge mich hinunter um sie einzulassen, dass ich ihm dabei den Hintern entgegenstrecke, ist pure Berechnung.
Meine Rechnung geht auch prompt auf: Es vergeht keine halbe Sekunde und ich fühle diese langen Finger, mit den Krallen, wie sie über diese, so empfindliche, dunkle Haut streichen. – Er hat recht: Es SIND Krallen, aber schneiden, werd ich sie zur Hölle nich! Es fühlt sich in diesem Körper einfach zu gut an, damit gekratzt, gestreichelt und liebkost zu werden! –
Ich keuche erstaunt und erregt auf, als er sich von hinten am mich schmiegt, die Hände zu meiner Brust wandern lässt – wann hat er sich ganz ausgezogen? – und entziehe mich ihm spielerisch: „Brave...“ heisser, dunkel, klingt fast wie meine Stimme, „... lass uns in die Wanne!“
Sein Blick wirkt ganz leicht enttäuscht, daher raune ich: „ Du, wolltest doch heraus finden, wie beweglich dein Körper ist...“ Er blickt mich mit verschleierten roten Keriumaugen an, nickt abwesend und steigt dann in die Wanne, ich klettere hinter ihm her, setze mich ohne grosse Umstände, aber mit einem leisen Stöhnen, auf seinen Schoss und erobere mir, erneut, meinen Mund zurück.
BRAVE STARR (steckt grad in Tex)
Himmel! Was bitte, war auf dieser Pizza?
Tex lässt sich, auf mich sinken und ich sehe schon wieder Sterne. Und er küsst mich; verzehrend, leidenschaftlich und wild. Als er die Lippen, von mir löst, um über den Biss,zu lecken, den er nur wenige Minuten zuvor hinterlassen hat, hebe ich unwillkürlich das Becken an, er stöhnt auf, wirft den Kopf in den Nacken, so, dass die schwarzen Haare fliegen und klammert sich an den Rand der Wanne. Ich schlinge einen Arm um ihn, versuche ihn zu halten, stützen und zugleich näher an mich zu ziehen, dann hebe ich mich erneut an, stosse sanft zu und ernte wieder eines dieser rauen Stöhnen... und dann, verabschiedet sich mein Hirn, ein weiteres Mal am heutigen Tag.
Als ich wieder zu mir komme, liege ich in der halb vollen Wanne, Tex dicht am mich geschmiegt in den Armen und das halbe Badezimmer steht unter Wasser.
Ich raune ihm mit seiner dunklen, nachtschwarzen Samtstimme zu: „Ich liebe dich...“
Er hebt den Blick und seufzt selig: „Ich dich viel mehr...“
Mein Gewissen, meldet sich zu Wort und ich nuschel traurig: „Aber zurückwechseln hab ich uns immer noch nich können...“
ERWISCHT
BRAVE STARR (zu SEINEM Leidwesen, mit seinem Geist immer noch in Tex' Körper)
Wir haben uns angezogen, nach dem wir ausgiebig gebadet, geschlafen und wieder genascht haben. Und nun, ja nun, machen wir uns mit zwei Wischmopps daran das Badezimmer wieder einigermassen trocken zu legen.
Das wir dabei mehr mit küssen beschäftigt sind, stört wohl keinen von uns beiden.
Als wir die Mopps, endlich beiseite stellen, zieht mein Texie mich in eine feste Umarmung, drückt mich an sich und meint dann: „Es dunkelt schon ein, wollen wir los, um deine Sachen zu holen, Marshall Darling?“ Ich nicke und versuche wieder mal in ihn rein zu kriechen – zumindest, scheint es mir so.
Tex lächelt eines meiner sanften Lächeln und wuschelt mir durch die Haare: „Teleportieren, oder Skullwalker nehmen?“
Ich, brauche keine zwei Sekunden um zu antworten: „Skull...“ wenn ich schon nur an dieses herrliche Gefühl denke: dicht an ihn geschmiegt, den Wind im Gesicht, die starken Arme, die mich halten, „...Lass uns Skullwalker nehmen, Texie!“ schnurre ich.
Er nickt, küsst mich auf seinen Wagenknochen und zieht mich sanft an der Hand zu seinem Schrank. Als er mir eine Jacke reicht, versteh ich auch weshalb. Leise kichernd meint er: „Nicht das du mich noch erkältest, Brave!“
Frechheit! Ich piekse ihn zwischen meine Rippen und er gibt ein erschrockenes Fiepen von sich, dann: „Du bist da sehr kitzelig...“ gespielt drohend fügt er an: „Gut zu wissen!“
Ich stupse ihn noch mal zwischen die Rippen und mache dann, dass ich aus dem Zimmer komme – sonst, kommen wir heute bestimmt nicht mehr, bis nach Fort Kerium!
Ich kann es fast nicht glauben: Wir, haben es bis nach Fort Kerium geschafft, ohne über einander herzufallen.
Wir, haben uns sogar meisterhaft beherrscht, als wir Skull, draussen vor der Stadt, zwischen den Felsen versteckten.
Aber, als wir den kleinen Hinterhof – Texie einen halben Schritt vor mir; sollte es mich beunruhigen, wenn ich MEINEN Hintern attraktiv finde? – zu meiner Wohnung betreten, brennen mir wieder mal die Sicherungen durch; und ich packe ihn am Handgelenk, ziehe ihn erst an mich und presse ihm einen hungrigen Kuss auf den Mund – und ihn gegen die Wand. Texie, stösst ein leises erschrockenes Geräusch aus – und dann fühle ich den Lauf einer Waffe an meinem Kopf. Einer GROSSEN Waffe. „Nimm deine Griffel, vom Marshall!“ Thirtys Stimme, „SOFORT!“
Und binnen eines Augenblickes, steht Tex zwischen mir und Sarah Jane und bellt: „Waffe runter Pony!“
Ich drehe mich langsam, vorsichtig um. Mein Deputy, kann sehr schiesswütig sein!
Aber, der starrt nur grad Texie, – in seinen Augen, also mich – mit einem mehr als entgeisterten Blick an.
Senkt dann, wenn auch zögernd, die Waffe, legt die Ohren an und schnaubt wütend in meine Richtung: „WAS, hast du mit ihm gemacht? Verhext?!“
Bevor ich dazu komme ihm eine Antwort zu geben schnurrt mein Texie: „Jaaaa, hat er...“ dass er dabei grinst, als wäre er auf Drogen, macht das ganze auch nicht eben besser, „... mit fantastischem Sex!“
Und ehe ich überhaupt dazu komme, darüber nachzudenken, hab ich ihm schon eine äusserst sanfte Kopfnuss verpasst und weise ihn zärtlich zurecht: „MUSST du ihm das auf die Nase binden, Süsser?“
bitte darum, den schwachen Titel, zu entschuldigen...
ÜBERZEUGUNGSARBEIT
TEX HEX (Marshall von New Texas, wenn auch nicht ganz freiwillig)
Das Pony starrt uns an. Mit Augen, die ihm förmlich aus dem Gesicht quellen und herunter gefallenem Kiefer. Ich entschliesse mich, noch einen drauf zu setzen, lege meine Hand an Braves zur Zeit weissen Haarschopf und ziehe ihn zu einem heissen Kuss heran. Ein lautes Flumps, sorgt dafür, dass wir uns trennen, beide blicken wir zu der Stelle, wo eben noch der Deputy stand – nun,
sitzt er auf dem Boden und klammert sich an seine Sarah Jane. „Das wars dann wohl mit: Lass es uns ihm schonend bei bringen...“ stellt mein Liebster fest. Ich nicke und knurre: „Was, hält er dir auch ne Waffe an den Schädel, “ ich streiche ihm dabei sanft über den Hinterkopf, „ DAS, darf hier nur ich, Darling!“ Mein Marshall nickt entschieden und funkelt mich aus meinen roten Augen an. Dann meint er leise: „Holen wir nun m... deine Sachen, Süsser?“ Ich nicke und starre auf die Tür. – Mist! Mir wird bewusst, dass ich den Key-Code nicht kenne... Na toll!
Brave bemerkt wohl meinen Blick und meine Verunsicherung, er lehnt sich gegen mich, dann raunt er in mein Ohr: „Tex Hex...“ – Oh... klingt diese, MEINE Stimme immer so, als wäre ich grad auf Sex aus? Das ist so, so... unanständig erregend... Ich drehe meinen Kopf ein klein wenig und küsse ihn auf den Hals. Mitten auf diese Stelle, wo ich genau weiss, dass mein Körper augenblicklich nur noch das eine will. Brave erschauert und keucht leise auf.
Von hinter uns ertönt ein angewidertes „Börks, ist das verrückt! IHR seid verrückt“
Ich zwinge mich zur Konzentration und tippe meinen Namen in das Keypad und die Tür springt gehorsam auf. Brave klebt an meinem, beziehungsweise seinem Rücken und aus den Augenwinkeln sehe ich, wie Thirty-Thirty sich aufrappelt. Dann ertönt ein Schnauben und seine Stimme: „Marshall, es mag mich ja nichts angehen...“ Da, hat er allerdings recht, „aber, bumst ihr nur oder ist da mehr?“
WIE BITTE?! WAS, Hat das Pony da eben gesagt?
Mein Marshall Darling, fasst sich als erster wieder und meine Stimme knurrt: „Du hast recht: Es geht dich nichts an!“ dann, nicht viel sanfter, aber sehr ernst: „Aber, da IST viel mehr! Ich liebe ihn.“
Ich sehe, wie das Pony sich mir zuwendet, er fragt mich: „Stimmt das Partner?“
Ich überlege kurz, dann: „Weisst du Thirty-Thirty, ich kann nicht für ihn antworten. Aber eines ist sicher: ICH, liebe IHN, mehr als du dir vielleicht vorstellen kannst.“
BRAVE STARR (aktuell der Oberschurke von New Texas)
Tex Geständnis, welches eigentlich an Thirty gerichtet war, berührt etwas tief in mir, bringt eine Saite zum schwingen, ich husche an ihm vorbei in die Küche und warte bis er sich von meinem Deputy verabschiedet hat. – Ich muss sagen, er kriegt mich ganz gut hin... Thirty, kauft ihm daher, die Nummer auch brav ab. Gut!
Kaum, schliesst er die Tür hinter sich, – er verriegelt sie – bin ich auch schon bei ihm, schlinge seine Arme um meinen Körper, streiche mit seinen Händen zielgenau über die empfindliche Stelle unter seinen/meinen Rippen und an seinem/meinem Oberschenkel, er keucht heiser auf und stützt sich gegen die Tür. „Oh...Br..!“ stöhnt er laut. Erschrocken, halte ich ihm den Mund zu und raune in sein Ohr: „Pscht, mein Deputy, hat gute Ohren!“
Texies Antwort, besteht aus einem weiteren, sehr lüsternen Stöhnen und darin, dass er seinen/meinen Hintern gegen meine/seine – ich gestehe es – bereits sehr harte Erregung presst.
Ich kann mein eigenes lüsternes Stöhnen kaum zurückhalten und raune atemlos in sein/mein Ohr: „Schlafzimmer, sofort!“
Ich kann fühlen wie er uns teleportiert. Dann liege ich auch schon auf meinem Bett, er über mir.
Dabei, will ich doch nur IHN glücklich machen.
Ein Kribbeln geht durch mich hindurch.
Okay, ich weiss: wieder so nen bescheuerter Titel... *gg*
VORSICHT, HEISS!
BRAVE STARR (zur Zeit, die vollkommene, lavendelfarbene Versuchung)
Bevor er dazu kommt, streife ich Hemd und Hose ab, hebe mich ihm entgegen, biete mich ihm geradezu an. Tex stösst ein dunkles Keuchen aus, gefolgt von einem Knurren – und ich ändere meinen Plan: Mit Pumageschwindigkeit winde ich mich unter ihm hervor, drehe dann vorsichtig sein/mein Gesicht zu mir blicke tief in meine braunen, verwirrten Augen, aus denen mich mein liebstes Texie anblickt und raune ihm zu: „Heute Nacht, im Hexagon, werde ich den Rest meines Versprechens einlösen...“ ich setze einen sanften Kuss auf meine/seine bebenden Lippen, achte darauf, dass der Schnauzer, ihn an der Wange kitzelt – er erschauert, „... hier kann mich ja jeder hören, ich werde DABEI, wohl seeeehr laut werden...“ Ich löse mich von ihm und schlendere zu meinem Schrank. – Ich weiss genau, wo diese Kleidungstücke sind! Ich habe sie noch aus meiner Akademiezeit; und diesem Körper, dem Körper meiner Versuchung, müssten sie passen. Als ich mir alles zusammen gesucht habe, schlendere ich an Tex, der immer noch sprachlos, mich mit den Augen verschlingend, auf meinem Bett sitzt vorbei ins Bad.
Ich betrachte mich, eigentlich ja meinen Desperado, im grossen Badezimmerspiegel, der hinter der Tür hängt. – Gott, sieht das gut aus: Diese eng anliegende, jede Kurve betonende, schwarze Lederhose, mit der seitlichen Schnürung, die ein Blitzen von lavendelfarbener Haut erahnen lässt und das kurze, knapp über dem Bund der Hose endende, ebenso anschmiegsame, keriumrote, Shirt, mit abgeschnittenen Ärmeln und den Tribals auf den Seiten.
Also, ICH, würde ohne zu zögern über ihn herfallen, wenn er so vor mir stünde. Aber, da fehlt noch das I-Tüpfelchen: mein schwarzes Lederband, mit den Ringnieten!
Ich klaube mir das Teil aus dem Badezimmerschrank, wo es, seit ich auf New Texas bin, neben meinen Haargummis, dahinvegetierte und lege es um den linken Bizeps, dieser lavendelfarbenen Versuchung. Mehr als nur zufrieden, mustere ich mein Werk noch mal im Spiegel.
Ich grinse ein wahrhaft anzügliches, wölfisches, Tex Hex Grinsen und nicke mir zu.
Meine/seine gesamte Erscheinung schreit lauthals: Ich bin heiss, heiss, heiss!
Ich verlasse das Bad und als erstes fällt mir mein Texie in die Augen: Wo, bitte hat er DIE Klamotten her? – Na ja, ich WEISS woher er sie hat: aus meinem Schrank. Aber, die waren ganz hinten und zu unterst versteckt! Und das aus gutem Grund: Erstens, kann ICH hier so was nie tragen, ohne meinen Ruf in den Wind zu schiessen – wobei ich gestehen muss, dass der mir seit bald vierzehn Tagen sowieso, egal ist. Es gibt wirklich wichtigeres! – Und zweitens, schreien sie förmlich: HEY, ICH BIN GAY!
Tex, dreht sich langsam vor dem Schrankspiegel um die eigene Achse und verschlingt sein Spiegelbild mit den Augen, dass er dabei nicht zu sabbern beginnt, grenzt an ein Wunder, so wie er meinen Körper begierig anstarrt. Dann langt er noch einmal – mich scheint er nicht bemerkt zu haben – in den Schrank und legt sich/mir dann erst das Nietenarmband um das rechte Handgelenk, schiebt sich dann die schwarze, zum Armband gehörige Manschette über den linken Unterarm.
Ich gehe zurück ins Badezimmer – wenn schon denn schon!
Als ich mich von hinten an ihn heran pirsche und in sein/mein Ohr hauche: „Wenn du schon dabei bist: vergiss das hier nicht...“ ist er dermassen mit der ausgiebigen Betrachtung, seines Werkes beschäftigt, dass er zusammen zuckt.
Dann schnappt er nach dem Teil, dass ich ihm hinhalte legt es sich an und knurrt heiser: „Du bist so verdammt heiss, Marshall, ich werde mir noch die Finger an dir verbrennen!“
Mit einem seiner dunklen Lachen, gebe ich zurück: „Das, hast du schon, du Schurke!“
ich sag nur: ich und meine Titel...
URLAUBSPLÄNE
TEX HEX
(hat gerade entdeckt, das 1. sein Marshall sehr heisse Klamotten besitzt und das er 2.sie ihm, bzw. sich selbst anziehen kann, OHNE, 3. den eigentlichen Besitzer, dieser und des Körpers wozu sie gehören, überzeugen zu müssen)
Ich stehe vor dem Spiegel und starre mir auf den Hintern – wobei es sich bei dem Hintern, in dieser verdammt sündigen, dunkelblauen Jeans mit den Löchern, an genau den richtigen Stellen, ja eigentlich um den meines Marshalls handelt.
Und erst dieses Shirt: Schwarz, hauteng und mit grobmaschigen Netzeinsätzen an den Seiten , ohne Ärmel und mit einem dunkelroten, aufgedruckten grossen Sheriffsstern, der über einem Paar, farblich passenden, gekreuzten Knochen, mitten auf der breiten Brust prangt. Als ich auch noch die passenden Accessoires finde, bin ich ganz hin und weg... Nur: WANN – und vor allem WO, trägt mein Marshall so was?
Meine dunkle Stimme, an dem empfindlichen Ohr, dass ich zur Zeit gebrauche, reisst mich aus meinen Gedankengängen und mein Blick huscht kurz über die Klamotten, die er meinem Körper, also sich angezogen hat. WOW! – Ob es bedenklich ist, wenn man sich selbst zum anbeissen findet?
Und, ich kann es nicht glauben: Ausgerechnet MARSHALL Brave Starr hält mir, ein nietengespicktes Halsband entgegen. Kaum trage ich das Teil, erkläre ich ihm, dass ich mich bestimmt an im verbrennen werde und sein einziger Kommentar ist, dass ich mir schon die Finger an ihm verbrannt hätte! – Er kann so verdammt frech sein, also ehrlich!
Ich packe ihn um meine Taille und ziehe ihn so dicht an mich, wie es mir nur möglich ist und knurre dunkel, gefährlich in sein Ohr: „WO und WANN, trägst du diese Klamotten?“ Es will mir nicht ganz gelingen meine erwachende Eifersucht, aus meinen Worten zu halten. – Was, sieht der Kerl auch so verdammt gut aus! Da, kann einer wie ich ja nie mithalten...
Er drängt sich gegen mich, lässt das Becken einmal verführerisch kreisen, entlockt mir ein Keuchen und raunt mit dieser unglaublich tiefen, endlos erotischen – mein Gott, wenn ICH immer so klinge – Stimme: „Urlaub...“ Ich packe ihn noch fester, wühle meine eine Hand in seinen/meinen weissen Haarschopf, kralle die andere um seinen/meinen Hintern – er gibt ein erregtes Grollen von sich – versuche ihn noch ein wenig dichter an mich zu pressen und stelle klar: „Ohne MICH, wirst du nie wieder in Urlaub fahren...“
BRAVE STARR (mittlerweile, die perfektionierte, vollkommene lavendelfarbene Verführung)
Was, erdreistet sich mein Texie da eigentlich? Will mir vorschreiben mit wem ich in Ur... Moment! Hat er eben gesagt, dass ich NIE mehr ohne IHN Urlaub machen darf? – Wenn er wenigsten nicht meinen/seinen Hintern, auf so äusserst erregende Art und Weise... Wie, soll ich da, noch einigermassen klar denken können?
Und schon höre ich mich grollend keuchen: „Wie du willst! DU, wirst mich aber bei Laune halten müssen...“
Seine Antwort besteht in einem kurzen Stoss mit seiner/meiner Hüfte, der mich ohne grosse Vorwarnung in den Zustand höchster Erregung versetzt, mit einem beinahe verzweifelten Keuchen, kralle ich mich an ihm fest. Texie raunt in mein Ohr: „Keine Sorge Marshall Darling, DAS, wird mir ein Vergnügen sein!“
Ich nehme ALLE meine Selbstberrschung zusammen, schiebe ihn etwas von mir und zwinge mich, mich aus seinem Griff zu winden. Ich keuche: „Packen, sofort! Hexagon!“
Er nickt nach einem kurzen Moment, den er offensichtlich benötigt um sich in den Griff zu bekommen und beginnt – genauso wie ich – ziemlich wahllos, Kleidungsstücke in meine grosse Reisetasche zu stopfen, die ich unter dem Bett vor zog.
DESIRE
BRAVE STARR (at the moment, the most sexy desperado...)
Wir stehen im Innenhof das Hexagons, neben Skullwalker, eng umschlungen, die Hände in Rücken, Hintern gekrallt und küssen uns leidenschaftlich, hungrig, verschlingend; und mein Verstand, befindet sich längst in anderen Sphären. – Wie, wie, kann ein einziger Kuss, mich dermassen in Flammen setzen?
„Teeeex...“ keuchend, heiser, rau.
Seine Antwort: Ein weiterer heftiger Kuss.
Die Beine, die mich eigentlich tragen sollten, zittern, geben nach – und ich hänge ihm in den Armen. Erschrocken klammere ich mich an meinen Schultern fest und Texie raunt, tief und dunkel, voller Zärtlichkeit in mein Ohr: „Ich halte dich... was immer auch geschieht: Ich. Halte. Dich.“
Dann, ein weiterer dieser verschlingenden Küsse und eine Teleportation.
Wir reissen uns die Kleider vom Leibe, ohne auch nur für den Bruchteil einer Sekunde, von einander zu lassen.
Das weiche Laken unter mir, Tex über mir, immer noch in meinem Körper gefangen und diese braunen – SCHWARZEN Augen, die bis auf den Grund meines Geistes blicken.
Grosse kräftige Hände, die über meine lavendelfarbene Haut gleiten, streichen, kratzen...
Ich ramme ihm die Krallen, seine eigenen, in die Schultern, ziehe ihn weiter auf mich und höre mich mit seiner Stimme flehen, betteln und zu guter Letzt, wimmern...
Mein Tex keucht mir heiser in sein Ohr: „Willst du MICH, durch und durch?“
Ich begreife seine Worte nicht. Den Sinn dahinter. Zu weit weg bin ich schon. Und als er sich heftig in mich drängt, mich verschlingt. Schreie ich ihm, mit meinem Geist entgegen, dass ich nur IHN will, ganz und gar.
Und dann, bin ich plötzlich oben, in MEINEM Körper blicke in zwei glühend rot umrandete, schwarze Löcher, höre einen heiseren, schmerzerfüllten Schrei, als sich mein Körper noch heftiger, gegen seinen presst. Einen einzigen Augenblick, scheint mein Verstand zurück zu kommen und ich ziehe mich zurück – keine Schmerzen mehr, für mein Texie, nie mehr!
Doch seine langen sehnigen Beine, umschlingen mich, ziehen mich nur noch dichter an ihn und die Krallen in meinen Schultern helfen mit, bohren sich tief in mein Fleisch – und mein Verstand löst sich wieder, in dieser heissen, alles verzehrenden Wolke aus Begehren, Liebe und purer Lust auf.
TEX HEX (endlich wieder er selbst)
Himmel! Eben, war ich noch oben und in seinem Körper. Nun, bin ich unter ihm, wieder in dem Körper, wo ich hingehöre, geschüttelt von purer Lust und starre in diese, mit einem mal nachtschwarzen Augen. Und dann wird mir – nicht wirklich klar – bewusst, WAS, ich gerade im Begriff war zu tun, BEVOR ich wieder in MEINEM Körper landete: Ich wollte ihn nehmen – hart und heftig. Ich schreie auf, als sein Körper, noch getrieben von meinem Wunsch, genau das mit mir tut. Ich sehe einen Moment nur Sterne tanzen und dann Braves Blick: Besorgt, liebevoll und voller Schuld.
Ich kann nicht zu lassen, dass er sich jetzt zurück zieht... Oh Nein! DAS. Lasse. Ich. Nicht. Zu.
Heftig kralle ich mich an ihm fest, umschlinge ihn mit meinen Beinen und ziehe ihn auf mich, in mich.
Und dann verabschiedet sich der letzte Rest Verstand aus meinem Hirn.
Desire: Begehren, Wunsch, Verlangen, Begierde, Lust, Sehnsucht...
BURNED
TEX HEX
Endlich! Ich bin wieder ich, ganz und gar, mit Körper und Geist.
Und ich habe mich wirklich und wahrhaftig an ihm verbrannt – besser noch: Ich stehe immer noch in Flammen, brenne lichterloh, vor Liebe und Leidenschaft.
Mein geliebter New Cheyenne, liegt immer noch auf mir, hat seinen Kopf, dicht an meinem Hals und sein heisser Atem, streichelt meine feuchte, verschwitzte Haut.
Ich löse langsam meine Krallen aus seinen Schultern und – er stöhnt, leise und langgezogen, vollführt eine unbewusste Bewegung mit seinen Hüften und ich kralle mich, instinktiv, augenblicklich wieder an ihn, hebe mich ihm entgegen. Verdammt! WIE, macht er das? Eine einzige Berührung – und alles in mir vibriert, will näher, dichter zu IHM.
„Brave...“ meine Stimme klingt selbst in meinen Ohren, viel zu rau und tief.
„Scht...“ und ein tiefer Kuss; und: „Texie... ich... lieebe... diiiich...“ jedes Wort, wie zur Bestätigung, begleitet von einem sanften Stoss mit seiner Hüfte. Oh... Jaaa.
Tschüss Hirn, bis dann!
BRAVE STARR
Ich kann nicht aufhören, nicht mehr... bevor mein Texie, seine Krallen aus meiner Schulter zu lösen suchte, hätte ich noch eine klitze-kleine Chance gehabt...
Nun, sie ist zum Glück, ungenutzt vorbei gezogen. Denn, mein Körper, war der Meinung, diesen kurzen, süssen Schmerz, mit einem Stöhnen und einem sanften Stoss mit der Hüfte beantworten zu müssen.
Dann stöhnt mein Schurke, meinen Namen und, ich treibe wieder auf dieser Woge aus Liebe und Begehren davon.
Ich nehme mir vor, es diesmal, langsam und zärtlich anzugehen. Küsse ihn sanft, tief, lege alle meine Liebe in diesen Kuss und meine Liebkosungen.
Oohhh, ich liebe es ihn zu lieben. Er ist voller Leidenschaft. Er ist heiss. Er glüht. Er macht süchtig. Er reisst mich mit. Verschlingt mich. Verbrennt mich. Er liebt mich.
Und ich, ich liebe ihn mehr als alles...
Und mein Hirn verabschiedet sich nach wenigen Augenblicken, in denen wir uns in einem sanften Rhythmus bewegen.
Tex raubt mir noch den Verstand, wen er gar nichts tut, ausser geniessen...
Ich raune, leise, keuchend, in sein Ohr:
„Ich liebe dich Texie...“
POST
BRAVE STARR
Ich hasse es, aus dem Bett gescheucht zu werden. Noch mehr, hasse ich es aus den Armen meines Texies gescheucht zu werden. Und beides zusammen ist die Hölle.
Aber, da Skuzz beinahe die Tür einschlägt, MUSS es wichtig sein. Hoffe ich zumindest für ihn – so, wie mein Texie guckt. – Armer Skuzz.
Eigentlich, könnte ich mich ja noch mal umdrehen, nur: ich bin einfach zu neugierig...
Also: Aufstehen, Shorts und T-Shirt anziehen... Gott, bin ich verpennt!
„Brave, was tust du?“
„Mit kommen...“ murre ich undeutlich und grabsche nach Texies Hand. Als ich auch mit dem zweiten Versuch daneben lange, packt Tex meine, verschlingt unsere Finger und öffnet dann endlich die Tür und knurrt: „Skuzz, was ist?!“
Der blickt verlegen zu mir und dann zu Tex und hustet: „Sorry Boss... Post... du musst unterschreiben!“
„Post?“ Texie klingt verwirrt und fügt an: „Unten?“ Sein privates Fellknäuel nickt und macht den Weg frei, als mein Desperado, mich hinter sich herziehend, zum Aufzug eilt.
Unten, vor dem Aufzug, steht mein Deputy, grummelnd, leise vor sich hin fluchend, den Rücken zum Aufzug. Bevor Tex dazu kommt, sage ich freundlich, ZU freundlich: „Morgen Big Partner, biste neu, bei der Post?“ Was auch immer Thirty-Thirty, da in der Hand hielt: es fällt zu Boden und er fährt herum.
„Hallo Pony!“ knurrt mein Texie, in bester Tex Hex-Manier und ich verschlinge ihn auch prombt mit meinen Blicken. – Vielleicht, sollte ich ihn mal bitten, mal wieder Räuber und Gendarm mit mir zu spielen? –
Thirtys Blick, gleitet über uns, mustert uns und bleibt an unseren „Blessuren“ hängen und er verzieht das Gesicht: „Sagt mir eines: Gibt es euch jetzt nur noch im Doppelpack?“
„JA!“ völlig synchron, laut und deutlich. Ich liebe mein Texie.
Thirty, schnaubt, überlegt, streckt dann Tex die Hand hin und brummt, als der keine Anstalten macht sie zu ergreifen: „Nun nimm schon! Will mich nicht mit dem Partner meines besten Freundes kloppen...“ mein Texie ergreift, nach kurzem zögern die ihm angebotene Hand und Thirty prustet, ihm die Hand schüttelnd: „Sorry, wegen gestern... Neustart?“
„Oooookay: Neustart, Pony!“ bestätigt mein Texie bestimmt und Thirty grinst.
Moment! Hab ich das eben richtig mitbekommen? Mein Big Partner und mein Texie, versöhnen sich hier grad? Scheint so. Gut. Ein zufriedenes Grinsen, schleicht sich auf mein Gesicht.
„Hm, unter den Umständen, geb ich dir das nicht gern...“ und Thirty bückt sich nach dem heruntergefallenen Gegenstand und hält ihn dann Tex hin: Ein amtliches Schreiben, mit dem Siegel des hiesigen Gerichts.
„Texie, ich glaube, das ist deine Anklage und die Vorladung...“ meine ich leise, fasse seine Hand fester und schmiege mich an ihn, als er danach greift.
Thirty-Thirtys Nicken, bestätigt meine Worte und er fügt an: „Du musst sie durchlesen und Unterzeichnen.“ Nun ist mir auch klar, weshalb mein Deputy herkam: Es ist nun mal hier unsere Aufgabe, wo J.B. schon keine festen Gerichtsdiener hat.
Tex nickt nur, rückt etwas von mir weg und zieht mich dann in den Aufzug. Als Thirty keine Anstalten macht zu folgen bellt mein Texie: „Nun komm schon Pony! Ich und mein Marshall Darling, brauchen erst mal nen Kaffee...“ ich erschauere und Thirty, gesellt sich zu uns in den Aufzug.
Wenig später sitzen wir in der gemütlichen Küche, mein Texie auf meinem Schoss – ich hab ihn einfach nicht losgelassen – Thirty-Thirty uns gegenüber, Skuzz, direkt neben uns und trinken Kaffee.
Nach der ersten Tasse, mit extra vielen Marshmallows, öffnet Texie endlich seine Post. Ich blicke an seiner Schulter vorbei und sehe, dass es wirklich Anklage und Vorladung sind. Gemeinsam lesen wir, atmen beide erleichtert auf: J.B. hat Wort gehalten! Nicht, dass ICH je daran gezweifelt hätte!
Und dann unterschreibt mein Texie und ich ziehe ihn fester an mich. Er zittert. Ganz leise, seinen Kopf zu mir drehend, so, dass nur ich ihn hören kann, haucht er: „Brave Starr, ich glaube, ich hab Angst...“
BERUHIGUNGSTHERAPIE
TEX HEX
„Ich bin da. Bei dir. Für immer...“ Brave Starr raunt mir die Worte direkt in mein Ohr, dreht mich dabei so, dass ich nun seitlich auf ihm sitze und drückt mich an sich. Ich lege mein Kinn auf seine Schulter und meinen Kopf an seine Wange, er raunt: „Und wenn alle Stricke reissen: Dann gehen wir.“
„Ich liebe dich...“ ist alles, was mir dazu einfällt, denn ich bin ganz schwummrig im Kopf. – Ob das an seinen Händen Liegt, die sich unter mein Shirt geschoben haben und da sanfte Kreise ziehen?
Ich schmiege mich noch dichter an ihn – in der Tat, würde ich gerne in ihn reinkriechen. Wenn das denn ginge.
Von irgendwo weit weg dringt die Stimme des Pon... Thirtys, an meine Ohren: „... ja, Deringer meinte, wenn schon der Marshall ausser Dienst sei, müsse zumindest die Richterin IM Dienst sein!“
Mein Marshall zetert, ohne sein Streicheln zu unterbrechen: „Er ist und bleibt ein eingebildeter Fatzke!“
Sein Deputy erwidert: „Ich soll dir von J.B. folgendes sagen:“ und dann zucke ich erschrocken zusammen, denn Thirty-Thirty imitiert das Zetern der Richterin: „Und EGAL, WAS der Marshall sagt: ER HAT FERIEN! Sag ihm das gefälligst solltest du ihn sehen!“ Dann lacht er wiehernd los und wir alle fallen mit ein.
Als wir uns beruhigt haben, meint der Hippodroide, mit einem Blick zu meinem Marshall und mir – wir kuscheln immer noch, oder schon wieder: „JETZT, weiss ich auch WIESO, sie das ausgerechnet zu MIR sagte...“ Dann blickt er zu Skuzz und bittet ihn, ihn nach draussen zu bringen und verabschiedet sich. Gut, ich will meinen Marshall für mich haben.
Ich setze mich, kaum ist Skuzz mit dem Deputy zur Tür raus, rittlings auf Braves Schoss und blicke ihm in die Augen. Ich MUSS ihn das jetzt einfach fragen: „Wann...“ meine Stimme zittert schwach, also verstumme ich mitten in der Frage. – Weshalb, werd ich nur immer so nervös, wenn ich DARAN denke?–
Brave streichelt über meine Wange und fragt sanft: „Wann, was, Texie?“
BRAVE STARR
Kaum lege ich meine Hand an seine Wange, schmiegt er sein Gesicht hinein. Mein Texie, ist sichtlich nervös.WAS, hat in nun schon wieder so aufgeregt? So, kenne ich ihn sonst gar nicht. Und dann, als ich nachfrage, meint er leise, irgendwie niedlich schüchtern: „Das was Shaman vorschlug. Vor oder nach der Verha...“ Ich lasse ihn nicht ausreden ziehe ihn in einen Kuss und bestimme dann: „VOR!“ und ich ziehe ihn erneut in einen langen, zärtlichen Kuss. Als wir uns lösen ist er sichtlich beruhigt und ich erkläre ihm: „Ich hab dir nämlich noch nicht alles dazu erzählt, mein süsses, wildes, schlicht umwerfendes Texie ...“
„Was?“ fragt er mich errötend, – besser: er wird dunkel lila, das ist noch viel, viel niedlicher – und blickt mich mit grossen Augen an.
Ich räuspere mich und erkläre schlicht: „Vor ein paar Jahren, hat J.B. dafür gesorgt, dass die Rituale, der New Cheyenne, Teil des Gesetzes, von New Texas werden. Das bedeutet, sie werden offiziell, Galaxisweit anerkannt...“ – oh, ich liebe es, wenn seine Augen so zu strahlen beginnen – ich fahre fort: „Alles was wir brauchen, ist ein Schamane – DEN haben wir, zwei Freunde...“ Texie wirft ein: „Skuzz und J.B.!“ ich nicke und ziehe ihn dann noch fester an mich, um ihn wieder zu küssen.
Skuzz' Rückkehr in die Küche, nehmen wir erst wahr, als er uns beiden je einen Teller Pancakes mit Sirup und frischen Kaffee, hinstellt. Er selbst hält einen Teller, auf dem er auch seine Kaffeetasse balanciert, in der Hand und grinst uns an: „Wer so aktiv ist,wie ihr, braucht Energie...“ dann geht er Richtung Wohnzimmer und ruft von da: „Ich bin auf dem Balkon, ihr Turteltäubchen. Also, lasst euch nicht stören!“
ZOCKEN
BRAVE STARR
Also, Skuzz macht wirklich, wirklich gute Pancakes... Texie ist auf den Stuhl, direkt neben mir gerutscht, um mich besser füttern zu können. – Wieso, macht er das eigentlich? Essen zumindest könnt ich ja grad noch selbst...
„Mund auf Marshall...“ ich kichere und tue ihm den Gefallen. – Wenn es ihn denn glücklich macht...
Natürlich, tropft der Sirup, rinnt klebrig über mein Kinn. Bevor ich das Klebzeugs abwischen kann, packt mein Desperado meine Hand und hat den Sirup auch schon abgeleckt. Genüsslich verdreht er die Augen, raunt: „Mhhh, Marshall Darling mit Sirup...einfach köstlich...“ dann blickt er mich mit seinem patentierten darf-ich-darf-ich-bitte-bitte-Blick an und seufzt: „Sirup, Marshall, Bett?“
Ich grinse ungeniert verdorben und nicke. Keine Halbe Minute später, finde ich mich auf seinem Bett wieder, mein Texie über mir, die Sirupflasche in der Hand und einen wahrhaft sündigen Ausdruck im Gesicht.
Als wir beide drei Stunden später aus dem Zimmer kommen, sitzt Skuzz vor dem Homecinema und zockt ein Videospiel, hat den Kopfhörer auf den Ohren und den Sound auf voller Lautstärke. – Armer Skuzz; musste unser Geschrei ertragen...
Ich grinse Tex verschwörerisch zu; und wir lassen uns rechts und links von seinem persönlichen Fusselbällchen, auf die Couch fallen.
Skuzz, startet senkrecht in die Höhe und schnappt erschrocken nach Luft. Einen Moment hab ich tatsächlich Angst um ihn. – Mein geliebtes Texie anscheinend auch, denn er packt Skuzz, drückt ihn an sich und klopft ihm auf den Rücken: „Tief durch atmen Skuzzie...“ raunt er beruhigend.
Skuzz tut ihm den Gefallen und japst: „Macht... Das... Ja... Nie... Wieder!“
Wir versprechen es ihm: „Tschuldige Skuzzie...“ meint Tex zerknirscht und ich schliesse mich an: „Ja, Skuzz, bitte entschuldige...“
Er winkt nur ab und holt noch mal tief Luft: „Schon gut, IHR, dürft so was...“ mein Texie und ich atmen synchron erleichtert auf, als Skuzz grinsend anfügt: „Von euch weiss ich nämlich, dass ihr Wiederbelebung könnt!“ Nun lachen wir alle drei und Tex schlägt ihm freundschaftlich auf die Schulter, dann, wird mein Texie wieder ernst: „Skuzz, ich... WIR, haben eine Frage an dich...“ und dann erklärt mein über alles geliebter Desperado, seinem besten Freund, worum es geht. Und, am Ende sind Skuzz' Augen zwar vor Erstaunen riesig, strahlen aber zugleich regelrecht glücklich, dann nickt er: „DAS, Boss... Tex,“ er blickt zu mir, „Brave Starr, is mir ne Ehre!“
Mein Texie strahlt regelrecht, als er Skuzz' Antwort hört und ich – ich komme einfach nicht dagegen an – packe ihn, umarme ihn kurz und stammle dann, über mich selbst erschrocken, ein Danke. Der Kleine grinst nur breit und deutet dann zum Bildschirm: „Dafür, zockt ihr jetzt aber ne Runde mit...“
BBQ
TEX HEX
Wir sitzen hier und zocken mit Skuzz, Videogames, mein Marshall, verliert andauernd – irgendwie ist er Abgelenkt. Ich warte auf das nächste Game Over und frage ihn leise: „Was ist, Marshall Darling?“ Er lächelt mich an und murmelt leise: „J.B. können wir sie heute fragen?“
Mann, bin ich erleichtert: „Ist das alles? Lad sie heut Abend zum essen ein; und wir fragen sie, Marshall Darling!“ Brave Starr starrt mich mit grossen Augen an und Skuzz hinter mir springt auf und jubelt: „Barbecue!! Ich ruf die Anderen an!“ Und weg ist er...
„Da hörst du 's,“ grinse ich, „... na los, ruf sie an – und sie soll meinetwegen Handlebar mitbringen...“ und dann hab ich meinen Süssen plötzlich an mir hängen und schon bin ich in einen unserer leidenschaftlichen Küsse verwickelt. Oh, wie ich ihn doch liebe!
Eine halbe Stunde später, haben wir die Zusage der Richterin und ihres grünen Hünen und nochmal zwanzig Minuten später, die von Vipra, Sandstorm – und die von Shaman...
Na gut, machen wir doch gleich ne Familienfeier und laden das Pony und den Fusselball auch gleich noch ein...
Und WER, darf wieder mal für alle Fleisch braten und Chilli kochen?
Mittlerweile stehen wir drei, Brave, ich und Skuzz in der Küche und kochen. Wobei sich Skuzz auch nicht von ewigen Schmuserei von mir und meinem Liebsten ablenken lässt.
ICH, weiss schon, weshalb er mein bester Freund ist... übermütig, tätschel ich ihm den Kopf und er murrt. – Wie immer...
BRAVE STARR
Erst war ich – zugegeben – sehr überrascht, über Texies Vorschlag. Und dann, war ich begeistert! Ein BBQ! Ich liebe BBQs! Und allem voran liebe ich mein Texie! Ganz besonders, als er auch noch, höchst selbst Thirty-Thirty und Fuzz anruft, um sie auch einzuladen... Da, schnappe ich ihn mir, drücke ihn fest an mich und küsse ihn erstmal richtig genüsslich. – Bis er leise in den Kuss seufzt und versucht sich noch dichter an mich zu drängen.
Ein lautes Räuspern, reisst uns aus unserer Leidenschaft: „Boss, dein Chilli... ich komm nich' ran!“
Mein geliebter Schurke, scheint wieder zu sich zu kommen, denn er reisst sich mit einem Seufzer von mir los und rührt in dem Topf, ehe er ihn vom Feuer zieht und murmelt: „Den Smoker, muss ich auch noch bereit machen...“
„Ich helf dir, Texie, dann geht es schneller...“und ich muss mich schon fast beeilen ihm hinterher zu kommen als er aus der Küche stürmt.
Nur kurze Zeit später, aktiviere ich meine Bärenkräfte und trage einen grossen Smoker die Kellertreppe hinauf in den Aufzug, nur um ihn dann, immer Texies Anweisungen folgend, quer durch das Wohnzimmer zu balancieren und ihn auf dem grossen Balkon zu platzieren.
Kaum, hab ich den Grill deponiert und zusammen mit Tex das Holz eingeschichtet, liegen Texies Arme um meine Hüfte: „Marshall...“ gedehnt, rauchig, „... Die Salate sind fertig... das Chilli auch, der Smoker heiss...Ich auch...“ und schon finde ich mich in seinem Bad wieder.
Duschen, ist wirklich eine gute Idee...
DAS KANN DAUERN...
BRAVE STARR
Hm... war das toll. Mein Texie ist umwerfend. Ich liebe es wenn wir so verdammt unanständig sind.
Und wenn er mich danach so wie jetzt ansieht, könnt ich gleich nochmal...
Nur, wir haben nicht mal mehr Zeit für... Was, bitte denk ich da? Brave Starr an Hirn, bitte wieder zum Dienst antreten...
Nur widerwillig, kommt Hirn herangeschlichen und bis es sich wieder häuslich niederlässt, werde ich meine lavendelfarbene Versuchung, noch ein wenig um den Verstand küssen...
Mein Texie, keucht leise und drängt mir seine Hüften entgegen, sofort gehe ich auf Abstand. Tex, blickt ich an wie ein getretenes Katerchen... – Wie bitte, soll ich da widerstehen können? Ganz genau: Gar nicht!
Und als es eine gefühlte Ewigkeit später an die Tür klopft fahren wir beinahe schon schuldbewusst, auseinander, dann ertönt Skuzz' Stimme: „Ihr habt noch genau eine Stunde...“ dann, mit einem eindeutig dreckigen Grinsen, – ich wusst nicht, dass man so was hört – „... tobt euch aus! Is vielleicht besser...“
„Und nun?“ raune ich meinem gerade sehr nackten und sehr verführerischen Desperado ins Ohr.
Tex grinst und raunt verrucht zurück: „Was wohl: Wir machen was er sagt...“
Und Punkt genau, eine Stunde später, sitzen wir zwei und Skuzz auf der riesigen Sonnenterrasse des Hexagons – wobei Tex seine nackten Füsse auf meinem Schoss hat und ich ihm sanft über den Unterschenkel streiche – und blicken der ersten kleinen Staubwolke entgegen. Unsere Gäste kommen.
„Was meinste Boss, wer is es?“ Erkundigt sich Skuzz und nimmt dann einen grossen Schluck von seinem Bier. Mein Texie blinzelt in die Sonne und meint dann an mich gewandt: „Ich seh nix, zu weit... Marshall Darling?“
Ich nicke und tu ihm den Gefallen: „Augen des Falken!“ Ich kichere als ich J.B. und Handlebar auf seinem Gefährt erkenne. Meine Beste-Freundin steht vor dem Saloonbesitzer, an dessen Brust gelehnt und ihr Schlachtross, haben sie hinten angebunden... laut sage ich: „J.B. und Handlebar!“ Ich lasse meinen Falkenblick noch etwas schweifen: „Vipra und Sandstorm, sind auch im Anmarsch...“
„Praktisch so nen Marshall...“ höre ich Skuzz sagen, „... behalten wir ihn, Boss?“
„Worauf du wetten kannst Skuzzie, worauf du wetten kannst...“
„Danke!“ Flöte ich und werfe BEIDEN ein zuckersüsses Lächeln und einen Hundeblick zu.
Ups! Die werden ja BEIDE rot... kicher.
„Kann ich bitte, meine Füsse wieder haben Brave?“
Hm? Was ist los? Ich blicke auf meinen Schoss, nur um verlegen festzustellen, dass ich ihn wirklich an den Fussgelenken festhalte. Noch verlegener, lasse ich ihn los. Mein sexy Desperado in der kurzen, ausgefransten Jeans, steht auf und drückt mir einen Kuss auf die Wange: „Brave Darling, könntest du unsere Gäste empfangen?“
„Nur, wenn ich nen richtigen Kuss bekomme...“ Und ich höre Skuzz etwas brummeln, dass sich wie: „Das kann ja wieder dauern...“ anhört; und sich auf den Weg zum Aufzug machen.
ERTAPPT, SCHON WIEDER!
TEX HEX
Ohhh, mehr... NEIN! Himmel noch eins! Reiss. Dich. Zusammen. Tex!
EINEN richtigen Kuss, hat er gesagt – nicht zehn.
Und, WAS, tut seine Hand da an meinem Hintern? – Vielleicht, hätte ich doch eine längere Hose und nicht diese, wirklich kurze, praktisch auf den Hüften sitzende... Aber – Hey! ICH, wohne hier!
„Braaaave, lass das! Besuch!“ und ich schiebe ihn – gegen meinen Wunsch – sanft aber entschieden von mir.
Er, klaut sich noch einen Kuss und haucht dann: „... liebe dich!“
„... dich viel mehr...“ raune ich zurück.
Er löst seine Umarmung, leckt sich über die Lippen und zwinkert mir zu, ehe er den Gästen entgegen geht. Ich , werde mal wieder dunkel lila. Als er das Wohnzimmer betritt, wirft er mir über die Schulter, einen tiefen Blick zu: „Und, du siehst so, einfach zum anbeissen aus, Süsser...“
Ich, wechsle von dunkel lila, zu dunkel violette. – Na, bravo!
WO IST DAS FLEISCH?! Arbeiten! Das lenkt ab!
BRAVE STARR
Er sieht so verboten sexy aus, in dieser kurzen Jeans und dem schwarzen Tanktop... So viel nackte Haut... Und, er trägt keine Schuhe...
Ich steh hier brav vor dem Aufzug und warte, warte auf J.B. und die Anderen – und ich werde von Minute zu Minute nervöser: Was, wenn all das Verständnis, nur gespielt...
Und wieso, hat dieser blöde Aufzug so lange?
Und... Texies Arme legen sich um meine Mitte und sein Kinn auf meine Schulter: „Mach dir keine Sorgen, Marshall Darling. Alles wird gut werden...“ ein Kuss auf meine Wange und: „Wenn nicht: Dann türmen wir!“ Ich lache erleichtert auf, drehe mich in seiner Umarmung, schmiege mich an und drücke ihm einen sanften Kuss auf.
Ich will eben den Kuss vertiefen, als hinter uns ein leises Räuspern ertönt, dass sehr nach Handlebar klingt und dann vernehme ich J.B.s Stimme: „Oh! JETZT, weiss ich was du meintest Skuzz...“ dann folgt ein leises Kichern.
Ich drehe mich zu unseren Gästen, lasse aber meinen Linken Arm um meinen Liebsten geschlungen. Freundlichst strahle ich J.B. und ihren Rigelaner an: „Hallo ihr zwei, schön das ihr da seid!“ Tex in meinem Arm nickt und fügt hinzu: „Ja, freut mich! Hoffe, ihr habt genug Hunger mitgebracht...“
Beide starren ihn entgeistert an. J.B. lässt sogar äusserst neugierig ihre Blicke an meinem Desperado, hoch und runter wandern. – Augen zu, MEINER! – Was, Brave Starr, soll das? Du wirst doch wohl nicht wegen J.B. eifersüchtig werden? –
Texie dreht den Kopf, wispert mir zu: „Fragen wir sie gleich, dann haben wir's hinter uns...“
Ich nicke und Tex bittet Skuzz, Handlebar auf die Terrasse zu bringen, derweil ich mir J.B. schnappe und was von wegen „Hilfe in der Küche“ murmle.
Und als wir drei, Texie, J.B. und ich, uns eine gute Viertelstunde – von der, Texie und ich etwa Zehn Minuten, J.B.s Knuddelattacken zum Opfer fielen – zu den anderen, Vipra und Sandstorm, sind mittlerweile auch eingetroffen, stossen, grinsen wir alle drei ziemlich dämlich.
Ich. Bin. Ja. SO GLÜCKLICH!
... ich breche heute mal wieder mit der Routine: Erst kommt mal Texie zu Wort, obwohl nur Brave Starr dran wär...
WELL DONE!
TEX HEX
Fleisch auf dem Grill, Backed Patatoes, Mais und alles andere leckere... Mein Magen knurrt und mein Liebster steht auf, kommt zu mir, legt mir die Arme um die Mitte, küsst mich in den Nacken und raunt: „Die Schürze steht dir...“ Ich grinse dämlich, wende den Kopf und erkläre: „Geschenk von Vipra und Skuzz...“ Mein geliebter Marshall hat plötzlich sein Lausbubengrinsen im Gesicht und ein Funkeln in den Augen. Keine zwei Sekunden später, finde ich mich, hinten über gekippt, in seinen Armen wieder und er küsst mich um den Verstand...
Als er mich wieder hinstellt, grinse ich schräg und erröte verlegen, da uns ALLE anstarren, ausnahmslos: Handlebar blickt uns leicht geschockt an, J.B. grinst wie ein Honigkuchenpferd; und Shaman – ?! – und meine Leute applaudieren enthusiastisch... Na toll!
Mein Liebster, guckt sie an, die personifizierte Unschuld und grinst: „Was denn? Da,“ er deutet auf meine Schürze, „steht doch: Kiss the cook!“ und schon macht er es wieder.
Diesmal schlinge ich meine Arme um seinen Nacken geniesse! – Sollen sie ihre Show haben! MEIN Haus, MEIN Marshall, MEINE Regeln!
BRAVE STARR
Ich konnte nicht mehr widerstehen: Diese Hose, soviel – zu viel – nackte Haut und zu guter Letzt, diese Schürze mit der unmissverständlichen Einladung!
Und nun stehen wir hier, vor dem Smoker, eng umschlungen und knutschen was das Zeug hält...
Unter den Augen unserer Freunde. Na gut: sie sollten sich so oder so, besser dran gewöhnen.
Mein Texie schmeckt köstlich, nach Brabecuesauce, Cola und sich selbst... Meine Zunge macht sich selbständig und als wir uns lösen, ringen wir beide nach Luft – und unsere Freunde klatschen schon wieder Beifall. Die sind echt unmöglich! Lach!
„Wie... magst... du dein Fleisch, Marshall Darling?“ Mein süsses Texie ist ja ganz ausser Atem...
„Rare...“ ich halte ihn immer noch in den Armen. Mein Desperado nickt lächelnd und meint: „Dann solltest du mich wohl loslassen, sonst, ist es am Ende noch well-done!“ so, wie er das letzte betont, meint mein Texie ganz bestimmt NICHT das Fleisch...
Nur widerstrebend entlasse ich ihn aus meinen Armen, dann gehe ich hinüber zum Tisch und schnappe mir ein Bier, stelle mich wieder neben mein Texie und reiche es ihm. Er bedankt sich mit einem Kuss auf meine Wange und flüstert: „Du weisst immer, was ich brauche, Brave...“ Ich, erröte und lächle verlegen. – Brave Starr, DAS, hat er nun NICHT zweideutig gemeint! – Gegen mein Kopfkino, komm ich dennoch nicht an. – Marshall! AUS!
Und als wir uns wenige Minuten später beim Essen, gegenüber sitzen, liegen seine warmen, hübschen Füsse wieder auf meinem Schoss.
Das Gespräch dreht sich hauptsächlich darum, wie wir Jack über Ohr gehauen hatten und wie wir den Zusammen gekommen wären.
Und mein Texie und ich, sind tatsächlich so gnädig und beantworten einen Teil der Fragen...
SCHARADE
BRAVE STARR
Abgelenkt. Ich bin abgelenkt... Was, hat Fuzz eben gesagt?
Die Finger meiner Rechten, spielen mit Texies Zehen, streichen über den Fussrücken, seinen Knöchel, die weiche Haut des Schenkels und wieder zurück.
Mit der meiner linken Hand, halte ich mich an meinem Bier fest.
Ach ja, mein kleiner Deputy, wollte was: „Sorry, Fuzz, was meintest du?“
Er kichert, – mein Desperado auch. Muss besser aufpassen. Will ihn doch nicht kitzeln!– „Ich fragen: Wie ihr euch finden?“
Ich benötige wohl etwas länger um den Sinn seiner Worte zu entschlüsseln, denn meine lavendelfarbene Versuchung, kommt mir zuvor: „Ich konnte und kann ohne ihn nicht mehr einschlafen...“ Und plötzlich scheint ihm klar zu werden, was er da gerade sagt, denn mein Texie, wird wieder mal dunkel lila und als er bemerkt, dass ihn alle anlächeln – mich eingeschlossen, geht die Farbveränderung munter weiter und er nimmt ein wunderhübsches Dunkelviolette an.
„Ich ohne dich auch nicht...“ komme ich ihm zu Hilfe, „... zu dem, WILL ich auch gar nicht!“
Mein Tex, strahlt mich an. Von einem Ohr zum andern. Ich liebe es, wenn er das tut. Ich glaube, er ist ein wenig angeschickert.
Nun, da is er nicht der einzige... Mir ist auch schon ganz wohl.
Langsam, folge ich mit einem meiner Finger der feinen Narbe an seinem Unterschenkel – ich fühle, wie er den Muskel anspannt und blicke ihm in die roten, leuchtenden Augen, er Zwinkert mir zu...
– Später, will ich mehr. Sollte das heissen –
Skuzz' Stimme erklingt plötzlich: „Spielen?!“
Mein Tex, dreht den Kopf und blickt sein Fellknäuel an: „Vorschlag?“
Skuzz, J.B. und Vipra geben die Antwort einstimmig: „Scharade!“
Na gut! Dann halt eben Scharade. „Wie machen wir die Teams?“ Frage ich vorsichtig.
J.B. verkündet: „Du und die Carrion Bunch, gegen Recht und Ordnung!“
Nach einigem hin und her und einmal Bärenkräften, um den Tisch aus dem Weg zu befördern, sitzen wir je auf einer Seite der Terrasse – Texie aus unerfindlichen, aber mehr als willkommenen Gründen, auf meinen Knien – und J.B. darf auch gleich anfangen, da sie das kürzere Streichholz zog. ICH, hatte das längere und durfte ihr was ins Ohr flüstern.
Skuzz grinst breit und schraubt so nebenbei, die Musik, etwas Lauter.
Und J.B. strengt sich auch schon an, eine möglichst originalgetreue Kopie von unserem lieben Bürgermeister darzustellen; und alle brüllen durcheinander, mein Team, ihr Team, sogar Shaman. Na gut, hatte ich ernsthaft erwartet, irgendjemand, von diesem, mittlerweile doch recht feucht fröhlichen Haufen, würde sich an irgendwelche Regeln halten?
NEIN, ICH bestimmt nicht!
ÜBERNACHTUNGSGÄSTE
TEX HEX
Uff, endlich! Mittlerweile ist es schon fast zwei Uhr morgens... SO spät, hätte es eigentlich nicht werden sollen...
Mit einem leisen Seufzer, schmiege ich mich an die breite Brust, von meinem Marshall Darling, seine Arme legen sich augenblicklich um mich und eine seiner grossen Hände landet auch gleich auf meinem Hintern. Dann fühle ich mehr, als das ich es höre, wie er leise lacht: „Weisst du, Texie Süsser, dass war ein wunderbarer Abend,“ Ich nicke leicht, schmiege mich dichter an ihn – ich würde so gerne in ihn reinkriechen - und mein Marshall spricht weiter: „Danke, dass auch meine Freunde...“ Ich falle ihm entschieden ins Wort: „UNSERE, Brave! Das sind unsere Freunde!“ Ein kurzer sanfter Kuss auf seine Nase und: „Es gibt hier genug Zimmer für alle... Und es wäre absolut verantwortungslos gewesen die nach Hause fahren oder teleportieren zu lassen...“ – Wenn ich da schon nur an Shamans fünf Meter Teleportation denke, stehen mir alle Haare zu berge! Aber, wer hätte auch gedacht, dass mein „Schwiegervater“ in spe, ausgerechnet eine Leidenschaft für Skuzzies Spezialcocktails entwickeln würde? –
Brave Starrs Hand an meiner Kehrseite macht da ganz angenehme Sachen und ich lehne mich mit dem Rücken ans hohe Balkongeländer. Mein Marshall Darling schiebt eines seiner Beine zwischen meine, legt seine Stirn an meine und grinst dann: „Und ich glaube, wir haben Handlebar inspiriert...“ Ich kann ein kleines Lachen nicht zurück halten und entgegne dann: „Oh ja, DER Gutenachtkuss, war AUCH Filmreif. Wetten, dass unsere Richterin nicht lange in ihrem Zimmer bleibt?“
„Ach, deshalb, die Zimmer mit dem gemeinsamen Bad...“ kichert er und ich nicke, mit einem breiten Grinsen: „Du weisst doch: Einmal ein Schlitzohr...“
„...immer ein Schlitzohr. MEIN Schlitzohr.“ Beendet er meinen Satz und versucht mir seine Zunge in den Mund zu schieben. Natürlich, unterstütze ich seinen Versuch nach Kräften.
BRAVE STARR
Mmh, lecker!Tex-Hex-Geschmack in Reinform!
Mein Hirn beschliesst für heute Feierabend zu machen und schleicht sich davon.
Wobei, eine Frage, hätt ich dann doch noch gerne beantwortet. Also, löse ich mich sanft von ihm und frage leise: „Eine Sache wüsst ich doch noch gern:“ Mein Texie, das gerade seine Hand hinten in meiner Jeans verschwinden lässt, blickt mir neugierig in die Augen und nickt.
„Ich wüsst gern: Hab ich mir das nur eingebildet, oder sass da, ganz zum Schluss, wirklich Skuzzie, auf dem Schoss unserer Schlangenkönigin?“ – Ob sie ihm dabei tatsächlich den Kopf kraulte, frag ich lieber nich. –
Mein Texie grinst, zieht mich fester an sich, schlingt sein Bein um meines und flüstert: „Keine Angst, mein Marshall Darling: DU bist nur angeschickert und nicht betrunken. Keine Halluzinationen...“
Und dann verschwindet seine Hand endlich ganz in meiner Hose und auch gleich unter der Shorts.
Ich keuche leise, packe seinen hübschen Hintern fester mit meiner Hand und lasse die Finger der anderen über seinen Oberschenkel krabbeln...
„Auch Bett?“ Seine Stimme klingt dunkel, rauchig und sehr, sehr liebevoll.
Wie, kann er nur mit zwei Worten, soviel ausdrücken?
„Bett.“ Beantworte ich seine Frage, küsse ihn, aktiviere meine Bärenkräfte, hebe mein Texie an und er schlingt sich um mich...
Bett... aber hurtig.
ANGST?
BRAVE STARR
Meine Finger graben sich tief in die Schultermuskeln meines Liebsten, suchen nach Halt, derweil ich falle, meine Füsse stemmen sich fest in die Matratze und drücke mich nach oben. Ein, von einem harten Kuss gedämpfter Schrei entringt sich meiner Kehle – Oh mein Gott, WAS, tut mein Texie hier mit mir? – Und als ich, noch zitternd, von dem abklingenden Höhepunkt geschüttelt, in seinen Armen liege, höre ich mich keuchend nach mehr verlangen.
Seine Geschmack durchflutet mich, sein Geruch überwältigt meine Sinne – und dann hab ich plötzlich Angst, verkrampfe mich, klammere mich an Texie und versuche zugleich ihn von mir zu schieben.
Tex, versteht, löst sich vorsichtig von mir, aus mir und streichelt sanft über meine Wange, rollt sich neben mich, zieht mich sofort wieder in die Arme und flüstert: „Angst das wir wieder tauschen, Marshall Darling?“
Ich nicke schwach und versuche den Kloss in meinem Hals hinunter zu schlucken und das flaue Gefühl in meinem Magen zu verdrängen; es gelingt mir nicht. Und, ich kann auch nicht verhindern, dass mir ein leises Schniefen entwischt.
Mein Texie zieht mich nur noch fester an sich, bedeckt mein Gesicht mit sanften Küssen, streichelt mir durch die Haare und flüstert dann: „Ich liebe dich.“
Ich kuschle mich an ihn verschlinge unsere Beine miteinander und schiebe mich unter ihn. Tex, gleitet wieder ganz auf mich, stützt die Ellen, neben meinem Kopf ins Kissen, vergräbt seine Finger in meinen Haaren und küsst mich sanft, langsam, innig. „Weisst du, Brave, ich kann dich auch einfach festhalten, lieb-haben, küssen, streicheln – und es fallen mir noch hundert andere wundervolle Dinge einfallen, die ich mit dir; die WIR miteinander tun können...“ Und er küsst mich wieder in dieser so sanften, liebevollen Weise; und ich schmelze dahin. Einfach so.
Seine sanften Küsse wandern, schleichen sich über mein Kinn, meinen Hals hinunter zu meiner Brust; und von da zu meinen Rippen. Er bedeckt jede einzelne davon mit einem wahren Regen, von kleinen, frechen Küssen, stupst mit seiner Zunge, derweil seine Hände mich streicheln – und alles was ich tun kann, ist, geniesserisch meine Augen zu verdrehen und leise zu seufzen.
„Ich liebe dich...“ Tex' Stimme ist nicht mehr als ein dunkles Raunen, „... Ich liebe dich. Dich, dich, dich...“ auf jedes „dich“ folgt ein Kuss, sanft und frech, auf meinen Bauch, „... Und NUR dich, MEIN Marshall Darling.“
„Teeeexie...“ nicht mehr als ein langgezogenes, gehauchtes Seufzen, er hebt den Kopf und seine Keriumseen, in deren Mitte die schwarze Unendlichkeit liegt, versinken in meinem Blick. „Ich liebe dich Brave Starr.“
Mein letzter Funken Verstand löst sich in der Tiefe, seiner Augen auf, entschwindet ins Nichts.
Schön, so warm, geborgen und schön.
MORNING HAS BROKEN
TEX HEX
Gähn – ich bin immer noch so müde, aber, ich WILL unbedingt, dass mein Marshall in meinen Armen erwacht. Er war gestern so – so ängstlich. Ängstlich und liebesbedürftig. Und ich will ihm, nach Kräften, geben was er sucht: Halt und Liebe.
Brave, hat sich zusammen gerollt, sein Kopf an meiner Brust, seine Knie ans Kinn gezogen und die Hände unter seiner Wange. Ich streiche ihm vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht; sie hat ihn, so wie er sie rümpfte, an der Nase gekitzelt. – Niedlich!
Er sieht so friedlich aus. So – jung. Unschuldig. Ich liebe ihn.
Meine Hand, streicht fast wie von selbst über seinen Rücken, folgt seiner Wirbelsäule, umrundet sein Becken, gleitet über seine Hüfte, seine fein definierte Taille, folgt deren Schwung nach oben, über seine Seite, hinauf zu seiner Wange und bleibt da liegen.
Ein paar dunkle, braune, sehr verschlafene Augen, blinzeln mich an: „Texie?“
„Morgen Marshall Darling...“ ein Kuss auf seine Stirn, „... Ich liebe dich.“
„... Ich dich...“ und er entrollt sich, kuschelt sich wieder an meine Brust und gähnt wohlig. Ich schliesse ihn fest in die Arme.
BRAVE STARR
Hmmmm, warm. Warm und geborgen. Genau so empfinde ich, als ich langsam aus dem Reich meiner süssen Träume – von Texie – in die Wirklichkeit seiner Arme zurück gleite.
„Texie?“ Lieber zur Sicherheit nachfragen... vielleicht träum ich ja immer noch.
Ein gehauchtes „Ich liebe dich“ und einen Kuss auf meine Stirn später, bin ich überzeugt, dass ich nicht mehr träume. Also: Ankuscheln, ganz, ganz dicht.
Mein liebster Desperado, schliesst mich in seine Arme, ich vergrabe meine Nase in seiner Halskuhle und atme erstmal tief durch. – Würzig, warm, Tex. Köstlich.
Und ehe ich michs versehe, bohre ich auch schon meine Zunge, in eben diese, warme, weiche, sehr empfindliche Stelle an seinem Hals.
Ein leises Grollen und seine Hand streicht über meine Hüfte.
Ich lecke, – begierig darauf, mehr von diesem umwerfenden Geschmack zu erhaschen – über die Sehnen an seinem Hals, schabe vorsichtig mit meinen Zähnen darüber, presse meine Lippen fest auf die erhitzte Lavendelhaut und sauge mich fest. – Das, ist eindeutig besser als jede Leckerei der Welt.
Mein Geliebter, gibt ein erneutes Grollen, diesmal ein sehr, sehr lautes, von sich.
Ich weiss, ich sollte aufhören. Mich stoppen, bevor ich wieder...
Eine halbe Stunde später; und nach einmal Jenseits und zurück, bin ich einfach nur noch glücklich.
Und als wir uns aufrappeln und ich zufällig aus dem Fenster sehe, geht die erste Sonne auf.
Wieso, wenn ich doch nur so kurz geschlafen habe, fühle ich mich nur so ausgeruht und zufrieden?
Ich tapse zu meinem Texie, der, da er auf der anderen Seite aus dem Bett krabbelte, einige Schritte von mir weg steht und schliesse ihn in meine Arme:
„Ich liebe dich Tex Hex!“
WAS'N?!
BRAVE STARR
Wir haben HUNGER! Ich zumindest, habe ein grosses, leeres Loch im Magen.
Zum guten Glück, hat Texie, bei unserer Packaktion, meinen Trainingsanzug, in die Tasche gestopft.
Ich weiss zwar nicht wieso wir nun durchs Hexagon SCHLEICHEN, – wir könnten uns ja auch einfach leise in die Küche begeben – um uns was zu Essen zu holen, aber es macht mir grossen Spass. Zumal ich so die Rückenansicht, eines in einen schwarzen, flauschigen Morgenmantel gehüllten Tex Hex geniessen kann. – Ich weiss nämlich, was er drunter trägt: Nichts! –
Unmittelbar vor der Küchentür, schlingt sich mein Arm wie von selbst um seine Taille und zieht ihn an mich. „Texie, ich liebe dich!“ Beinahe lautlos, direkt in sein Ohr gehaucht. Mein Desperado schlingt seine sehnigen Arme um meinen Nacken und – in der Küche, deren Tür nur angelehnt ist ertönt ein leises Lachen.
„Was'n?“ Texie und ich sind mal wieder synchron. Leise UND Synchron.
Ein lautloses Kichern später, spähen wir zu dem schmalen Spalt, den die Tür offen steht, hinein.
Tex der leicht in die Knie geht um mir die Sicht nicht zu versperren, lehnt sich etwas nach vorne, berührt die Tür, da ich mich auf ihn lehne; und als die Tür aufschwingt, strahlen uns Vipra und Skuzz entgegen, die beide am Tisch sitzen, je eine Tasse vor sich.
Texies Stimme ist verwundert: „Wart ihr den gar nicht im Bett?“
Beide lachen: „ Erst mal einen schönen guten Morgen, Boss, Marshall!“ – Beinahe beängstigend: Die beiden, sind genauso synchron, wie mein Texie und ich.
„Morgen!“ brummle ich, Texie nickt ihnen zu.
„Um deine Frage zu beantworten:“ Skuzz beginnt, Vipra beendet die Antwort: „Waren wir schon...“
Mein süsser Desperado, zwinkert irritiert, verkrümelt sich dann zur Kaffeemaschine und zwingt sie zwei Kaffees rauszurücken. Ich, krame die Marshmallows aus dem Schrank und die Müslischalen.
Müsli und Milch stehen schon auf de Tisch, da die beiden offensichtlich schon gefrühstückt haben.
Irgendwie, bin ich noch nicht ganz wach...
„Wir wollten eigentlich mit allen Frühstücken...“ diesmal beginnt Vipra und Skuzzie endet: „Aber, wir mussten erst mal den grössten Hunger stillen.“
Tex knurrt: „Wir auch...“ und schiebt sich einen Löffel Müsli zwischen die Zähne.
Ich befinde: „Wir können, später, für alle Frühstück vorbereiten...“ dann folge ich dem Beispiel meines Liebsten.
Eine Weile lang sagt keiner was, dann meint Tex leise: „Darf ich?“ und schiebt mir noch ehe ich zum nicken komme seine nackten Füsse auf den Schoss. – Ich mag das. – Meine eine Hand legt sich augenblicklich auf seinen Knöchel und streichelt ihn da sanft. Ein warmer Blick aus glühenden, roten Augen trifft mich.
Ich mag das wirklich, solche ruhigen Momente, gute Freunde und so viel Wärme, dass man sie fast greifen kann.
Als Tex und ich, nach gut einer halben Stunde, wieder in unserem Zimmer sind, verschwindet er im Bad und dann höre ich auch schon das Wasser in die Wanne rauschen.
Ich pelle gerade mich aus meinem Trainingsanzug, als mein Texie zurück kommt, mich von hinten umarmt und sich mit sehr dunkler, leicht verrucht klingender Stimme erkundigt: „Baden, Marshall Darling?“ Ich erschauere, gleich aus zwei Gründen: Erstens, schieben sich seine Hände unter mein Shirt, kratzen leicht über meine Haut. Zweitens: Ich liebe es einfach zu baden. Am aller liebsten mit ihm zusammen.
„Ja, mein süsser, umwerfender, geliebter Desperado, baden, ist eine ganz hervorragende Idee!“
...nicht viel nur fluffig! Viel Spass!
WOLF
TEX HEX
Ich brauch nen selbst-reinigendes Bad. Eindeutig!
Alles nass, von oben bis unten...
Und mein armer Marshall, sieht aus, als wär er einem Raubtier zum Opfer gefallen:
Zerbissen, zerkratzt, zerzaust, völlig atemlos und seinen Hals und Nacken, zieren nicht nur blaue Flecken, sondern auch einige sehr rote, sehr deutliche und vor allem, sehr tiefe Kratz- und Bisswunden.
Und eben die, behandle ich – Brave sitzt dazu auf de Klodeckel – gerade mit Desinfektionsmittel.
„Aua! Das brennt Texie...“
Ich könnt anfangen zu heulen, wirklich. „Tschuldige, Brave Starr,“ Ich weiss, ich klinge ganz kleinlaut, „dass wollt ich nicht...“
Seine Hand schiesst nach oben – ich zucke zusammen und kneife die Augen zu. „Tex...“ erschrocken, kosend, „... keine Angst...“ und seine Hand legt sich sanft an meine Wange, „... als ob ich dir noch weh tun könnte, ausser wenn...“ Brave schlingt mir den Arm um die Hüfte, zieht mich auf seine Knie und raunt: „Du BIST nun mal ein Raubtier, mit Krallen und Zähnen. MEIN Raubtierchen...“ Und schon bohren sich SEINE spitzen Zähne in meine Brust und SEINE Nägel in meine Hüfte.
Mir, entweicht ein heiseres, lüsternes Keuchen: „Mein Wolf...“
BRAVE STARR
WOLF?! Ich lasse kurz von ihm ab, blicke in seine verschleierten Keriumaugen und grinse: „Ja, DAS ist mein Totem...“
„Eines davon...“ keucht mein Liebster, sucht meinen Blick.
Ich schüttle den Kopf und erkläre mit rauer Stimme: „Nein,“ ich kratze über seine Seite, hoch zur Schulter, mein Texie stöhnt leise, „dass, ist nicht das selbe: Mein Totem, hatte ich schon als Kind. Vor den Anderen...“ ich versenke meine Zähne erneut in seinen Brustmuskeln, Tex wimmert begierig.
Ich will ihm zeigen, wie schön es sein kann, wenn sich spitze, scharfe Zähne, durch warme Haut in feste Muskeln bohren und beisse kräftiger zu. Langsam, genüsslich. Bis ich warmes Blut schmecke. Tex' Keuchen geht in ein atemloses Stöhnen über, seine Hände krallen sich in meine Schultern und einige weitere Kratzer, gesellen sich zu den da bereits vorhandenen.
Und nur wenige Minuten später, weiss ich was man auf einem Klodeckel, alles anstellen kann.
Mit der selben Heftigkeit, wo ich mich in ihm versenke, treibe ich auch meine Zähne tiefer in sein heisses Fleisch – und, ich verliere mich. Verliere mich in diesem seltsamen, metallischen Geschmack auf meiner Zunge, der so sehr nach Tex Hex und tausendmal mehr schmeckt.
Meine Gedanken verlieren an Form und alles was ich noch fühle ist diese Liebe für ihn – und etwas beginnt zu kribbeln.
Das Nächste was ich sehe und fühle, sind die Wellen eines heftigen Höhepunkts und wie sich Texie aus meinem Griff teleportiert, nur um mir sofort wieder über den Kopf zu streichen.
Mein Hirn ist zwar völlig vernebelt, aber, seine Worte dringen durch zu mir: „Marshall Darling, Liebster... bist du noch ganz?“
Ich kann nur nicken, ihn wieder in meine Arme ziehen und nicken, dann flüstere ich: „Tut mir leid...“ und schon, küssen wir uns wieder. – Ich hätte uns fast getauscht. Schon wieder!
„Ich liebe dich Tex Hex!“
„Und ich dich Brave Starr!“
MORGEN ALLERSEITS!
BRAVE STARR
Wir sehen aus, als hätten wir einen gekämpft – nicht uns geliebt!
Blutige Striemen, Bisswunden – und ich bin nicht der einzige, der sie auf Hals und Schultern spazieren trägt.
Nun, die Lösung: Halstuch, Haare offen, Langarmshirt – wegen der Kratzer auf den Oberarmen... – Und das bei fünfundvierzig Grad Celsius morgens um acht... Wers uns abkauft, ist selbst Schuld!
Und natürlich:
Wir kommen in die Küche, Skuzz sieht uns, seine Mundwinkel schiessen in die Höhe und Vipra fragt uns: „Is euch nicht ein wenig warm so, Jungs?“ Sie dehnt das letzte Wort in die Länge. Tja, voll erwischt, würd ich mal sagen.
„Nö!“ meint Tex salopp und fügt auch gleich, ganz die Unschuld, an: „S ist ja nur fünfundvierzig Grad...“
Ich grinse und mache dabei schon fast Skuzz Konkurrenz, dessen Grinsen immer breiter wird, derweil er Pancakes backt; und stimme meinem Texie zu: „Ja, schon etwas kühl für diese Jahreszeit...“
So, genug der dummen Scherze. Ich fange an den Tisch, für die Ganze Meute zu decken. Aus den Augenwinkeln kann ich sehen, wie Tex zum Kühlschrank geht und damit anfängt, alles nötige für ein üppiges Frühstück, auf die Anrichte zu räumen. Dabei murmelt er: „Wir müssen unseren Gästen ja was anbieten um ihnen das Maul zu stopfen...“
Ich kann nicht verhindern, das mir ein leises Lachen entwischt, in welches Vipra und Skuzz auch gleich mit einsteigen.
Wir haben kaum alles fertig vorbereitet, von Kaffee, bis Speck und Eier, da klopft es auch schon leise an die angelehnte Küchentür und sie wird langsam aufgestossen. „Guten Morgen allerseits...“ mein geliebter Ziehvater, klingt eindeutig, ein klein wenig verlegen und blickt zu Texie, „... danke für die Gastfreundschaft.“
Mein Desperado grinst und meint: „Aber, dass ist doch selbstverständlich. Du gehörst schliesslich zur Familie, Shaman...“ das Grinsen wird breiter, „... oder etwa nicht, „Schwiegerpapa“?“
Meine lavendelfarbene Versuchung, hat es geschafft: So, wie mein Ziehvater guckt, hat er dem gerade eine grosse kleine Freude gemacht.
Da nickt Shaman auch schon und entgegnet strahlend: „Danke, mein Sohn.“ er macht eine kurze Pause, „Nicht nur, für deine Worte, auch dafür, dass du Brave Starr so glücklich machst...“ und schon findet sich mein hochrotes Texie in einer von Shamans festen Umarmungen wieder, in deren zweifelhaften Genuss, sonst nur ich komme. – Er kann ziemlich fest zudrücken, mein Ziehvater. –
Als mein Ziehvater ihn nach einigen Augenblicken entlässt, streicht sich mein Texie verlegen über den Schnauzer und erkundigt sich bei ihm: „Tee oder Kaffee?“
Keine zehn Minuten später, sitzt die Gesamte illustre Gesellschaft vom vergangenen Abend, in der Küche und fällt über das Frühstück her.
Wobei, J.B. beinahe auf Handlebars Schoss sitzt und Vipra und Skuzz schon wieder die Köpfe zusammen stecken.
SAMSTAG MORGEN
TEX HEX
OH.MEIN.GOTT!! Es ist Samstag! So schnell schon. Nicht irgend EIN Samstag. NEIN das ist DER Tag. UNSER Tag...
Shaman hat mich morgens in der Früh zu sich bestellt, OHNE meinen Marshall, Häuptling, Zukünftigen oder, wie auch immer, ich ihn nun nennen soll.
Und ja, hier bin ich nun. Nervös bis in meine farblosen Haarspitzen und lasse mich brav einkleiden.
Ich, Tex Hex, der Ex-Oberschurke von New Texas, stehe ihn Shamans Wohnhöhle und lasse mich einkleiden. New Cheyenne Kleidung, weiches Wildleder, bunte Perlen und etwas, dass aussieht, wie ein hochtechnisierter Federkopfschmuck und verblüffend dem von Shaman ähnelt. Shaman setzt es mir mit den Worten: „Ein Schamane, sollte den passenden Kopfschmuck tragen.“ auf und lächelt mich dabei aufmunternd an. Ich lächle verlegen zurück: „Aber Shaman... das, ist doch nicht nötig...“
„Doch ist es!“ mit einer entschiedenen Handbewegung tut er meinen Einwand ab, „Zudem, würde es mich freuen, wenn du DIESEN trägst. Es war mal meiner.“
Ich schlucke einmal und stammle ein Danke. Brave Starrs Ziehvater, lächelt nur wieder und entgegnet ruhig: „Schon gut mein Sohn; mach nur meinen Jungen froh und werde selbst glücklich!“
Will der mich etwa SO beruhigen? Ich würd sagen, DAS, ging daneben...
Da, klopft mir Shaman auch schon auf die Schulter und grinst: „Nun sei doch nicht so aufgeregt, mein Junge...“ er packt mich an beiden Schultern und grinst mich an, „... ich weiss, dass du der Richtige, der Einzige für ihn bist. Also, was soll schon schief gehen?“
Sein Grinsen, wirkt regelrecht ansteckend, ich kann nämlich fühlen, wie sich meine Mundwinkel etwas anheben und ich nicke: „Ja, wenn DU das sagst: Was, soll da noch schief gehen?“
Er nickt und klopft mir noch mal auf die Schulter: „So ist gut mein Junge...“ sein Blick huscht zur Uhr, meiner folgt, „...Mittag. Gleich kommt dein Gefährte.“
Ich nicke. Ja, gleich kommt MEIN Marshall her.
Und dann, wird – um es mit Shamans Worten zu sagen – zusammen geführt, was nicht getrennt gehört.
Shaman blickt mich an. Meine Nervosität steigt wieder, unter seinem intensiven, musternden Blick. – Jetzt weiss ich wenigstens, von wem mein Liebster den gelernt hat.–
„Perfekt... Du siehst gut aus Tex Hex. Komm.“
Na gut, dann mal auf, in meine Bestimmung.
SAMSTAG MORGEN
BRAVE STARR
„Hrrrrmpf!“
„BRAVE STARR!“ J.B. packt mich an den Haaren und zieht mich zurück auf den Stuhl, „HALT ENDLICH STILL!!“ etwas ruhiger erklärt sie mir: „Wenn du pünktlich sein willst – und ich nehme doch stark an, dass du das willst?“ Hier nicke ich vorsichtig, zumal sie mich immer noch an den Haaren ziept. „Gut, braver Marshall...“ fährt meine Beste-Freundin fort, „... also: schön still halten, sonst krieg' ich das hier nie eingeflochten.“ Und schon macht sie sich daran, die nächsten Federn und Perlen, in meinen Haaren zu befestigen...
Wenn doch nur diese Nervosität nicht wär... DAS ist so gar nicht typisch ich. – Nun, man bindet sich ja auch nicht jeden Tag, für den Rest seines Lebens...
„J.B., meinst du mein Texie ist auch so aufgeregt?“ Vor ihr, kann ichs ja zugeben – obwohl, sie wird mich bestimmt ewig damit aufziehen.
Ihre Hand, legt sich sanft auf meinen Kopf und sie krault kurz durch meine Haare: „Brave Starr... wer, wäre das nicht... wenn ICH mal heirate, darfst DU dann MICH beruhigen. Einverstanden?“
Ich muss unwillkürlich lachen: „Wenn ich mir dich und unseren Saloonbesitzer so ansehe: Lange, wirds hoffentlich nicht mehr dauern!“
„BRAVE STARR! Sitz endlich still!“ Ja, ja, tat ich zwar schon, aber bitte: Wenn es ihr denn so peinlich ist!
Und ich werde ja auch gar nicht, noch aufgeregter, je länger ich hier sitze und sie in mit meinen Haaren herumwerkelt. Nein, kein Stück. Ich doch nicht.
Um ehrlich zu sein: Wenn da am Ende des heutigen Tages, nicht die Aussicht stünde, dass ich meinen Tex Hex nie mehr hergeben muss... Ich hätte schon längst die Flucht ergriffen.
„Denk nicht mal dran abzuhauen!“ und J.B. platziert eine zielgenaue Kopfnuss. – Woher, weiss sie denn bitte, woran ich gerade dachte?!
„Nun geh schon nach oben und hol ihn! Ich werde da drinn,“ J.B. zeigt auf die kleine Nebenhöhle, „zusammen mit Skuzz, auf dich und deinen Liebsten warten.“ Dann schubst sie mich mit Vehemenz die ersten Treppenstufen hoch. Nervös wie ich bin, strauchle ich auch augenblicklich und wäre bestimmt hingefallen, wenn J.B. mich nicht am Arm festhalten würde: „He, Brave! Denk dran: Du siehst umwerfend aus!“ Sie versetzt mir einen Klaps auf meine Kehrseite, „Und nun ab mit dir!“
Seltsamerweise, beruhigt mich das...
„Danke J.B.“ ich lächle, „für Alles!“
„Aber immer Brave Starr!“
Ich sehe zu, dass ich die Treppe hoch komme.
BLICKE
TEX HEX
Ich fürchte, ich biete nicht gerade eben einen berauschenden Anblick. So, wie ich vor Nervosität zittere. Nicht, dass ich das sonst täte... zumindest ich, halte mich nicht für sehr begehrenswert. Zu meinem Glück, sieht das mein, über alles geliebter Marshall, anders!
Oh je! Selbst in meinem Kopf, findet sich im Moment nur Mist.
Und da ist er auch schon, kommt – im wahrsten Sinne des Wortes – um die Ecke gestiebt, bleibt unter dem Eingang stehen und starrt mich an.
Ich, habe gar keine Zeit mich unter seinem Blick unauffällig zusammen zu kauern, denn alles, was ich sehe ist er:
Gross, stark, wundervoll, hellbeiges Wildleder, Fransen; und jemand – bestimmt J.B. – hat ihm Federn und Perlen in sein offenes, weich und wild fallendes, rabenschwarzes, glänzendes Haar geflochten. Durch und durch ein Häuptling, mein Marshall Darling.
Ich seufze lautlos. So wie er da steht, hoch aufgerichtet, das Kinn erhoben und mich musternd...
MICH MUSTERND?!
Plötzlich werden meine Knie weich und...
„Texie ich liebe dich!“
Was?
BRAVE STARR
Mein Tex steht da. Blickt mir einfach nur entgegen und zittert kaum merklich.
Und – er ist so wunderschön!
Diese New Cheyenne Kleidung, sieht an ihm einfach hinreissend aus. Sie betont den sanften Schwung seiner Taille, seinen flachen Bauch und die sehnigen Muskeln an seinen Armen und Beinen. Und das schönste: Sie bringt seine Augen zum leuchten!
Und er träg den Kopfschmuck eines Schamanen... Wie perfekt passend.
Ich kann mich nicht an ihm satt sehen, nur zu gerne, würde ich ihn in meine Arme reissen und ihm sagen:
„Texie, ich liebe dich!“
Er sieht mich einen Augenblick verwirrt an, dann lächelt er.
Ich greife nach seiner Hand, nehme sie in meine, schliesse sie fest mit meinen Fingern ein, ziehe ihn sanft an meine Brust.
Nur wenige Augenblicke stehen wir da: Umschlungen, haltend, wärmend, eng aneinander geschmiegt.
Wir blicken uns an und lächeln. Wir nicken; beide zu gleich.
Dann steigen wir langsam, ruhig, zusammen die Treppe hinunter. Dem Rest von unserem gemeinsamen Leben entgegen.
Zusammen, was zusammen gehört.
Einige werden wohl etwas mehr erwartet haben...
VERBUNDEN
BRAVE STARR
Mein Texie krallt sich an meine Hand. So fest, dass seine Nägel in meinen Handrücken schneiden – genau wie meine bei ihm.
Wir betreten, die kleine Höhle, in der nur ein kleines, rauchloses Feuerchen für ein wenig Licht sorgt, neben einander – zusammen.
Shaman sitzt hinter dem Feuer auf dem Boden, unsere Freunde, je auf einer Seite davon.
Ohne uns los zu lassen, oder auch nur den Griff zu lockern, lassen Tex und ich uns gegenüber von meinem Ziehvater nieder.
Shaman blickt uns musternd an, seine dunklen Augen, liegen auf uns, dringen bis in mein Innerstes vor.
Und entgegen meines sonstigen Verhaltens in solchen Momenten, erwidere ich den Blick ruhig und gefasst.
Ich WEISS, was ich will – WEN ich will.
Tex, scheint es genauso zu ergehen, denn auch er erwidert den forschenden Blick mit einer gnadenlosen Ruhe. – Wo, ist eigentlich unsere Nervosität hin?
„Seid ihr bereit?“ Shamans Stimme klingt ruhig und sehr machtvoll.
Wir nicken – absolut synchron.
Er wendet sich an unsere Freunde: „Und ihr, seid ihr bereit zu bezeugen?“
Skuzz und J.B. nicken ebenfalls.
Dann beginnt Shaman damit die Beschwörungen in unsrer alten Sprache zu murmeln, die Magie breitet sich wie eine warme Welle in dem kleinen Raum aus, ruft mein Totemtier – und jenes von Tex.
HAT er denn eines? Er Hat.
Über dem Feuer, wo unsere linken, entblössten Handgelenke sich kreuzen, treffen sie aufeinander; Rabe und Wolf. Unsere Totems. Schemenhaft, goldenleuchtend und strahlend vor Magie.
Erstaunt folgen den beiden alle Blicke, nur Shaman hat die Augen geschlossen und murmelt weiter Beschwörungen.
Ich sehe, wie beide Tiere um einander tanzen, sich aneinander schmiegen und dann vereinen. Meine Wirklichkeit verschwimmt und mir wird schwarz vor Augen. Nicht das ich umkippen würde; ich sehe einfach nichts mehr. Da, sind nur noch Gerüche, Farben, Geräusche, Gefühle – und Tex.
Ganz warm, ganz nah, ganz tief, tief in meiner Seele und ich bin bei ihm.
Als wir uns trennen, lassen wir je ein Stück von uns zurück; zurück in der Obhut des Anderen.
Langsam finden wir, Tex und ich – ich kann ihn fühlen, in meinem Geist – den Weg zurück, zurück aus der Welt der Geister, zurück in die kleine Höhle, wo immer noch das Feuer brennt und unsere Freunde sitzen.
Shaman lächelt uns an und sagt ruhig bestimmt: „So, nun ist zusammen, verbunden, was zusammen gehört.“
Ich nicke und Tex tut das selbe zur selben Zeit, dann blicken wir uns an und keine Sekunde später liegen wir uns in den Armen.
J.B. und Skuzz grinsen beide von einem Ohr zum anderen.
Als wir aus unserem Kuss auftauchen, steht Shaman schon auf den Beinen und grinst: „Wir,“ er deutet auf unsere Freunde, „haben uns gestattet, eine kleine Party zu organisieren.“
„Hmmm?“ Texie und ich synchron. Das, scheint meinen Ziehvater an etwas zu erinnern: „Du – IHR, könnt es nun steuern...“ Dann verlässt er die Höhle.
„Party?“ höre ich mein Texie verwirrt fragen.
„Ja Boss, im Hexagon. Und BEVOR ihr euch aufregt: Die anderen, haben noch keine Ahnung, weshalb die Party...“
J.B. nickt und grinst: „Aber, wir, Skuzz und ich, waren uns einig: Zu ner Hochzeit, welcher Art auch immer, gehört ne richtig grosse Party!“
Oh weh... na dann, mal los. Zumindest unsere Freunde, dürfen ja wissen was Sache ist.
So, hier kommt ne kleine Erklärung der Autorin (oder, wie man das nennen soll):
TOTEM TIERE
DER RABE
Der schwarze Rabe ist ein machtvolles Geistertierwesen, das manche Menschen fürchten. Ihm wird eine starke heilende Kraft zugeschrieben, die Schutz bietet und die Gabe der Prophezeiung verleiht.
Der Rabe ist der einzige Vogel, der ins Jenseits fliegt und wieder zurückkehrt.
Diese Gabe steckt auch in dem, dessen Krafttier er ist.
Er weiht in verborgene Geheimnisse ein, warnt aber auch davor, sie leichtfertig preis zugeben.
WOLF
Der Wolf verkörpert Leidenschaft, Freiheit, Treue und Stärke. Er gehört zu den grossen Lehrmeistern des Menschen. Die Kraft des Wolfes offenbart sich am stärksten in abgegrenzten Territorien. Er liebt Orte der Spirituellen ruhe. Er lehrt die Fähigkeit zur dauerhaften und festen Beziehungen. Er spornt zum Überschreiten von Grenzen an.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem Buch:
Begegne deinem Krafttier
von
Gerhard Buzzi
So, mal ganz nebenher bemerkt:
Carrion Bunch, kann auch Rabenschwarm bedeuten....
AUSZEIT
TEX HEX
MEIN. – Oh ja! MEIN und zwar ganz allein MEIN – Brave Starr hat mir einen Teil seiner Seele, seines Ichs anvertraut. Ihn in meine Obhut gegeben. Soviel Vertrauen. So viel Liebe. Wie, ja wie, kann ich dem je gerecht werden?
„Du, Tex Hex, wirst mir mehr als gerecht. Du bist alles und viel mehr...“ und Brave zieht mich an sich, drückt mich gegen seine breite Brust und küsst mich. „Und nun, mein geliebter Rabe: Lass uns feiern gehn...“ Ich seufze leise, lege meine Hand an seine Wange und raube mir einen weiteren, sehr innigen Kuss: „Woher, weisst du...“ er unterbricht mich, küsst mich auf die Stirn, direkt unter dem Kopfputz und haucht: „Ich glaub, ich fühl es... einfach...“ und als er es sagt, fühle ICH, wie er sich vor Verlegenheit windet und wie er sich, seit der Zeremonie, schlicht davor fürchtet, mich zu enttäuschen.
„Davor,“ meine Stimme klingt rau und dunkel, „brauchst DU, keine Angst zu haben!“ Und diesmal, bin ich es, der Brave Starr in einen verzehrenden Kuss zieht.
Und dann hören wir ein zweistimmiges Lachen: „Wir hatten recht: Die kleben schon wieder an einander...“ Dann höre ich Skuzz: „Na los, kommt ihr Turteltauben! Abschlecken, könnt ihr euch, im Hexagon, noch den ganzen Abend!“
Ich und mein Marshall seufzen zugleich; und eben so synchron pflaumen wir Skuzzie an: „Ach lass uns doch, wir kommen gleich...“
Die Gesichtszüge meines Fellknäuels entgleiten und er murrt: „WIE genau ihr DAS jetzt meintet, will ich gar net wissen...“ und weg ist er, die Richterin dicht auf seinen Fersen.
BRAVE STARR
Also das, ist wirklich die Höhe! Was die uns wieder unterstellen... Aber gut: SO unrecht, haben sie ja auch wieder nicht. Ich wäre zu gerne – zumindest kurz – mit meinem geliebten Texie alleine; und alleine von diesem Gedanken, erwacht ein gewisser Teil meines Körpers.
Texie schmiegt sich dagegen, streicht sanft über meinen Hintern: „Lässt sich einrichten, Marshall Darling...“ Tex' Stimme ist ein dunkles Schnurren in meine Richtung; in Richtung des Ausganges bellt er, in aller bester Tex Hex-Manier, keinen Widerspruch duldend: „Geht vor! WIR teleportieren!“ Ich erschauere bei seinem Tonfall.
Und dann schlingen sich seine Arme fester um mich und ich fühle wie er uns entmaterialisiert.
Wir landen in MEINEM Schlafzimmer, auf meinem Bett und dann, ja dann, tritt mein Verstand eine Auszeit an.
„Brave...“ leise, flehend, „... hilf mir bitte mit dem Ding.“ Und MEIN – wirklich, ganz allein mein – Texie, streckt mir, mit einem hilfesuchenden Blick, seinen Kopfschmuck entgegen.
Ich lache leise, greife danach und platziere, nach dem ich seine Haare glatt strich, den Technofederschmuck vorsichtig auf seinem Haupt. Danach küsse ich ihn, lege die Arme um seine Taille und flüstere, als wir aus dem Kuss auftauchen eindringlich: „Ich liebe dich, mein Gefährte. Du, bist ein Teil von mir.“
Er kurvt seinen Mund zu diesem Grinsen, welches ich so liebe und erwidert: „Ja, von Heute an, bin ich das. Und DU, du bist ein Teil von mir...“ noch ein Kuss und eine Teleportation.
Und wie auch immer er das nun wieder angestellt hat: Wir erscheinen einen kurzen Augenblick, immer noch in einen sanften Kuss verstrickt, im Hof des Hexagons, bevor die grosse Eingangspforte aufschwingt und J.B. und die beiden anderen mit den Hof betreten.
„WAS, IHR SEID SCHON DA?!“
Wir grinsen und beide zugleich: „Bessere Frage: Wo, wart IHR so lange?“ Und dann lachen wir alle.
SUPRISE!
BRAVE STARR
Wir stehen zu fünft in dem Aufzug und Skuzz hüpft schon die ganze Zeit auf und ab, vor lauter Vorfreude und hat irgendwo, aus einer seiner Taschen ne Kamera gezückt. „Wir dürfen es ihnen sagen...Wir Düüürfen...“ Tex, packt seine kleine Wüstenratte, am Kragen und hebt ihn in Augenhöhe hoch: „Ist-ja-gut-aber-halt-bis-da-endlich-deine-Klappe!“ zischt mein Liebster ihn an.
Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen – da bekommt man ja schon fast Angst!
„Sorry Boss!“ Skuzzie klingt leicht zerknirscht, dann strahlt er: „Aber ich freu mich doch so für dich!“ Er wirft mir einen kurzen Blick zu und verbessert sich: „Für EUCH!“
Texies mürrische Mine wird zu seinem Pendant eines freundlichen Lächelns – ich finde ihn einfach nur hinreissend – und er lässt Skuzz wieder runter, tätschelt ihm den Kopf. Und da, fällt mir erst auf, dass der eigentlich immer paffende Skuzz, weder eine Zigarre im Mund hat, noch seinen üblichen Hut auf. Bei genauerem nachdenken, hab ich beides, mindestens seit dem BBQ nicht mehr bei ihm gesehen...
Und dann sind wir oben...
Wir lassen erst Shaman und die anderen aussteigen, fassen uns an den Händen und schreiten dann zusammen in die sprichwörtliche Höhle des Löwen.
Die gesamte Carrion Bunch, meine beiden Deputys, Handlebar und alle starren uns an, wie wir da im New Cheyenne-Partnerlook, aus dem Aufzug steigen.
Ich packe Tex' Hand fester.
Skuzz dreht sich zu uns um und fragt im Flüsterton: „Und, darf ich?“
Wir nicken, beide zugleich, beinahe schüchtern.
Und dann teilt Texies persönliches Fellknäuel den Anwesenden mit, die Kamera im Anschlag, was der Anlass für diese Party hier ist.
Es scheint einige Augenblicke zu dauern, ehe sie verstehen, begreifen, was er ihnen da erklärt.
Vipra, kapiert es als Erste, fällt uns beiden, Texie und mir um den Hals und quietscht vergnügt: „Das ist ja so niiiiiedlich! Ich freue mich ja so für euch!“
Und das, ist der Moment, wo auch Handlebar versteht. Ganz eindeutig, den seine Kinnlade fällt nach unten und er stammelt: „Ihr habt was getan?“ Na, wenigstens scheint er nur erstaunt zu sein.
„Sozusagen, haben wir nach New Cheyenne Tradition, geheiratet...“ mein geliebtes Texie, verkündet es voller Stolz und ich echoe mit einem – ziemlich sicher, sehr verliebten – Lächeln: „Ja geheiratet... Mein Texie und ich!“ Dann füge ich an: „Könntest ja deiner Richterin auch nen Antrag machen...“ Jetzt ist der gute Handlebar tatsächlich sprachlos; er zwinkert, erst einmal dann zweimal, nimmt eine ungesunde rote Färbung an und flüchtet dann in die Küche. J.B. ist ebenso rot und funkelt mich an; und als sie auf mich zu kommt, weiss ich nicht, ob sie mir gleich eine reinhaut, oder sich... Sie bunkt mich in die Seite: „Du bist ganz schön direkt.“ Dann stellt sie sich auf die Zehenspitzen und flüstert in mein Ohr: „Aber: Hey, DANKE, Brave Starr!“ Ich grinse und ziehe meinen Texie, der zwar immer noch an meiner Hand hängt, aber deutlich weiter weg von mir ist als mir lieb ist; und gerade Sandstorms Glückwünsche entgegen nimmt, feste an mich, in meine Arme und einen Kuss. Danach grinse ich J.B. an: „Ich will doch nur, dass du auch so glücklich wirst wie i...“ Tex fällt mir ins Wort: „WIR!“
Und dann versinke ich wieder in seinem Geruch, Geschmack, Wärme und seiner Liebe...
Mein Tex Hex, ich liebe dich.
Na endlich: es ist....
PARTY TIME!
TEX HEX
Hm, Skuzzie, hatte mehr als recht: Ich glaube Brave und ich tun, schon seit dem ersten Cocktail, nichts anderes mehr, als uns gegenseitig ab zu küssen und uns diesen bunten Zucker vom Glasrand, der bei jedem Schluck an unseren – wohl eher an SEINEN Lippen zurück bleibt, gegenseitig weg zu lecken.
Dann brüllen plötzlich J.B. und Skuzz: „Spielzeit!“
OH NEIN, bitte nicht!
Oh, da fällt mir auf: Die Richterin, scheint es geschafft zu haben, ihren Rigelaner wieder aus meiner Küche heraus zu bugsieren... Dafür, schwankt er leicht und hält eine Flasche von Sandstorms Selbst-gebranntem in der Hand. Nun, da ist er nicht der einzige: Shaman und Sandstorm, sind bereits bei der zweiten Flasche angelangt... Zum Glück, gibt es hier Gästezimmer...
Cactus Head und Thunderstick sitzen am Boden und spielen mit Vipra – weshalb, trägt die eigentlich Skuzzies Hut? – eine Art Poker.
Und Ausnahmslos alle, lassen als Richterin Mc Bride und Skuzz brüllen, alles sofort stehen und liegen um sich begeistert um die Beiden zu drängen und sie mit Spielvorschlägen zu überhäufen.
Oh, oh! „Hilfe!“ fiepe ich, „Marshall Darling, die machen wirklich ernst...“ meine Hand umklammert seine. Mein geliebter Seelengefährte grinst mich an: „Ach, Texie, Liebster – gönn ihnen doch den Spass...“ dann schiebt er mich sanft von sich runter und zieht mich mit zu dem kleinen Knäuel, das unsere Freunde, FAMILIE, mittlerweile bilden.
Zum guten Glück, bin ich längst angeschickert...
BRAVE STARR
Eigentlich mag ich solche Spiele ja genauso wenig wie mein Desperado. Aber unsere Freunde scheinen regelrecht drauf zu brennen. Also: Texie und mich überzeugen, aufstehen und uns zu ihnen gesellen. – Zum Glück, haben wir beide, schon mehr als einen von Skuzzies Spezialcocktails intus...
Und nur zwanzig Minuten später, sind alle noch viel blauer als zuvor und – ich gebe es ja schon zu: Tex und ich schummeln munter. So, dass wir bei allen Partnerspielen zusammen sind; nicht um zu gewinnen. DAS, überlassen wir anderen. Zumal der „Preis“ jeweils aus einem Cocktail, Sandstorms Gesöff oder ner kleinen Flasche Starblazer besteht. Texie und ich haben nur einen kurzen, innigen Blick getauscht und wir waren uns einig: Nicht mehr zu viel Alkohol für uns zwei. Schliesslich, wollen wir noch was vom Rest der Nacht haben. – Wenn denn noch was übrig bleibt, von der Nacht...
In genau diesem Moment können hören wir einen weiteren Knall. Scheinbar, haben Thunderstick und Thirty-Thirty ihren Ballon, nun doch noch kaputt gekriegt...
Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, dieses Spiel hatte was durchaus ansprechendes: Ballon einklemmen, zwischen Bauch und Rücken und platzen lassen... Wohl überflüssig zu erwähnen, das Tex und ich das Spiel umdrehten und versuchten den roten Ballon möglichst NICHT platzen zu lassen.
Natürlich, waren wir uns der allgegenwärtigen Kamera bewusst – aber, sie war uns mehr als egal. – Spätestens als Tex der hinter mir stand, den Ballon weiter hoch schob und sich von der Hüfte an abwärts an mich schmiegte, presste, war mir sowieso, alles ausser ihm egal. Und dann, nach einigen endlosen Augenblicken, als sich seine Krallen in meine Seite bohrten, war dieser dämliche Ballon nur noch im Weg gewesen.
Mittlerweile ist er weg und Texie steht dicht an mich geschmiegt, seine eine Hand auf meinem Bauch, die andere an meiner Seite, hinter mir und knabbert an meinem Nacken herum. – Und ICH, bemühe mich nach Kräften nicht vor Verlangen zu wimmern.
....die Party, geht noch weiter, mit dem...
UNTERHALTUNGSPROGRAMM
BRAVE STARR
„Nicht aufhören...“ ich komme nicht gegen dieses Bedürfnis an, ich will meinen Tex fühlen, seine warmen Hände, am liebsten direkt auf meiner Haut. Seit diesem albernen Ballon-Spiel, vor über einer Stunde, bin ich ganz wuschig.
„Langsam...“ seine dunkle, verheissende Stimme raunt in mein Ohr, „... nur noch ein wenig Geduld...“
Ich sitze hier, vor ihm auf dem Boden, er hinter mir auf der Couch, seine Beine unter meinen Armen durchgeschoben, umschlingen mich, seine Füsse die in weichen Mokassins stecken, liegen in meinem Schoss; und seine Hände, massieren und streicheln meine Schultern und Nacken – sie sind so warm – und ab und an, so wie gerade jetzt, beugt er sich nach vorn, um mir einen Kuss auf die Wange zu hauchen.
J.B. und ihr Rigelaner, haben den Sessel uns schräg gegenüber in Beschlag genommen, meine Freundin, sitzt auf einer der Armlehnen, Handlebar hat ihr den Arm um die Mitte gelegt und sie lehnt sich vertrauensvoll an ihn. Wirklich ein hübsches Paar die Beiden.
Und bei uns, neben Tex, sitzt unsere Schlangenkönigin Skuzz neben sich und beide lehnen mehr oder weniger aneinander und Vipra krault bestimmt schon seit zehn Minuten Skuzzie hinter den Ohren...
Der Rest der Truppe, hat sich locker, auf den restlichen Sitzgelegenheiten verteilt. Nur Sandstorm, der vor einer Weile mit einer alten Akustikgitarre aufgetaucht ist – was mein Texie mit einem: „Ah, jetzt wirds gemütlich!“ kommentiert hat – sitzt in unserer Mitte auf dem Salontisch, die Gitarre auf den Knien.
Ich muss zu geben, das wir alle ab und an mitsingen, wobei Sandstorm das wirklich gut kann. Nicht so gut, wie mein Desperado, aber eben doch sehr gut.
Und vier Songs später und noch zwei Gläser, von Sandstorms Gesöff, hält plötzlich mein Ziehvater die Gitarre auf den Knien. – OH NEIN! Bittebittebittenicht!!! Wo, ist das nächste Mauseloch?
Texie, bitte bring uns weg! DAS, kann ja nur peinlich enden, für MICH!
Mein Liebster, scheint nichts von meiner Panik mit zu kriegen – oder, er will sich DAS, einfach nicht entgehen lassen...
Und schon lässt Shaman die ersten Töne und Worte erklingen: „Irgendwo am Horizont...“ leicht verwaschen, aber doch überdeutlich zu verstehen. Ich, verkrieche mich hochrot in Texies Umarmung... Geht es eigentlich NOCH peinlicher?
Ja, es geht! Offensichtlich. Denn als mein Ziehvater geendet hat, zollen ihm alle – ausnahmslos – Applaus. Was, bitte, bleibt mir da anderes übrig, als mit zu Klatschen?
Kaum verebbt der Applaus, umschlingt Tex mich fester und ehe ich auch nur zwinkern kann, stehen wir in seinem Schlafzimmer.
Heisser Atem streichelt meinen Nacken, eine feuchte Zunge gleitet über meine seitliche Halslinie und ein ersticktes Keuchen entwischt mir, als Tex' Hände – endlich – unter meine Kleidung krabbeln.
Ehm, ich WEISS, dass das nen deutscher Countrysong ist. Aber, ich seh' da jedes Mal Shaman trällern... Hier der Link:
http://www.youtube.com/watch?v=Nqh985Dmad4&feature=channel_page
MEIN MANN
TEX HEX
Endlich, sind wir alleine. Mein armer Süsser, diese Nummer von Shaman, war ihm wirklich peinlich. Dabei hat mein „Schwiegerpapa“ da sein ganzes Herz hineingelegt.
Meine Hände suchen sich ihren Weg unter das weiche Leder wie von selbst. Und meine Zunge gleitet über den Hals meines Häuptlings, Gefährten, Mannes...
Ich kralle mich in seinen Oberschenkel, als sich Brave heftig gegen mich drängt und mein Keuchen klingt nicht minder lüstern, als seines kurz zuvor.
„Mein Wolf...“ meine Stimme ist viel zu tief, getränkt von Liebe, Leidenschaft und Lust, „Mein Geliebter...“ Brave erschauert mit einem leisen Seufzer, sein Kopf, fällt nach hinten, pendelt an meine Schulter, „Mein Gefährte...“ ich küsse seinen Hals, seine Kehle: „Mein Mann.“ Ich bohre zugleich mit meinem letzten Wort, meine Krallen in seine Lende, lasse die andere in seine Hose gleiten und presse mich fest gegen ihn. Meine Belohnung ist ein atemloses, langgezogenes Stöhnen und ein Wimmern: „Mehr...“
Oh, ja, viel mehr!
Ich lasse meine Hände wieder nach oben wandern, über seine schlanke Taille, die fein definierten Bauchmuskeln, seine breite Brust; sein Herz klopft ebenso heftig, wie das meine. Als wolle es sich aus seinem Gefängnis befreien. Und nicht einen Augenblick, nehme ich meinen Mund, Zunge und Zähne, von seinem Hals und Nacken. – Ich TRINKE seinen Geschmack. Ertrinke darin. –
Und dann, mit einer sanften, schnellen Bewegung, streife ich meinem Marshall das Oberteil über den Kopf, presse mich augenblicklich wieder an ihn.
Meine Hände, Finger, Krallen, wandern langsam über seinen Oberkörper, nach unten, jedes Fleckchen Haut liebkosend, dessen sie habhaft werden können. Weich, warm, braun, fest und so unglaublich heiss. Er glüht, mein Mann brennt – im wahrsten Sinne des Wortes – vor Leidenschaft.
„Teeeex...“ er keucht und ich fange seine Lippen zu einem tiefen, sanften, leidenschaftlichen Kuss ein. Verschlinge ihn. Labe mich an seinem Geschmack und er, er reisst sich los, nur um den Kopf noch weiter nach hinten zu kippen, einen kleinen Schrei auszustossen und sich fester in meine Faust zu drängen. – Oh! Er muss sich die letzte Stunde wirklich zusammengerissen haben.
„Tex...“ Er dreht sich in meinen Armen, vergräbt die Hände, die er bis eben noch in meine Unterarme gekrallt hatte, in meinem Haar, schenkt mir einen Blick, voll von Liebe und bittet mich: „Tex, mein Gefährte...“ Ich ziehe ihn wieder dicht an mich, lasse meine Hand zu seinem Hintern wandern, „Tex, liebe mich...“
Ich schlucke, nicke und küsse ihn, knabbere sanft an seinen vollen, von unseren Küssen bereits geschwollenen Lippen, lasse meine Zunge tief in seinen Mund gleiten, locke seine in einen leidenschaftlichen Tanz, fange auch sie mit meinen Zähnen ein und beende den Kuss mit einem leichten Hauchen, gegen seine Lippen. Brave hängt mehr in meinen Armen, als das er noch auf eigenen Beinen steht. Langsam, unter weiteren Küssen, dränge ich ihn zum Bett.
Er liegt da, ausgestreckt, unter mir, die Wangen gerötet, den Mund halb geöffnet, seine Lippen zittern, seine Augen glühen, reflektieren das wenige Licht, genau wie die Glasperlen in seinen schimmernden Haaren die lose über das Kissen fliessen. Er ist die pure Sünde. UND, er ist MEIN MANN.
Er hebt seine Hand, langsam, vorsichtig, flehend? Ich ergreife sie, führe sie an meinen Mund.
Und, mangels richtiger Lippen, lecke ich sanft über seine Fingerspitzen.
Brave Starrs Augen fallen zu und er seufzt leise, eindeutig flehend, meinen Namen.
„Teeeex...“
BRAVE STARR
Ich. Kann. Nicht. Mehr. Denken. Alles weg. Alles leer. Nur noch Tex Hex.
MEIN Texie.
Mein MANN.
Sein Geschmack, herb, süss, verlockend, verheissend.
Seine Hände, rau, zärtlich, mit Krallen, kosend, verhängnisvoll.
Seine Augen, glühend, brennend, verlangend, voller Liebe.
Sein Mund, heiss, lüstern, sanft, genau wie seine Zunge.
„Oh, ich will mehr...“ war ich das?
Seine Muskeln, sehnig, geschmeidig, weich.
Seine Haut, samtig, von der Farbe blühenden Lavendels.
Seine Haare, reine Seide in meinem Griff.
Sein Griff, stark, bindend, haltend, beschützend.
Seine Küsse, mitreissend, verschlingend, das Tor zum Himmel.
Seine Leidenschaft, beherrschend, mir alles offenbarend.
Seine Liebe, der Himmel auf Erden.
Ich schreie, klammere mich fest, schnappe nach Luft und will immer mehr...
„MEHR!“ verlange ich.
ZEICHEN
TEX HEX
Ich liege zitternd, noch geschüttelt, von meinem, UNSEREM, letzten Höhepunkt, auf ihm, verbunden mit ihm. Fühle Braves Hitze, seine Leidenschaft. Es ist, als ob er ihr das erste Mal freien Lauf liesse. Seine Fingernägel haben blutige Striemen auf meinem Rücken, Armen, Schultern hinterlassen. Seine Zähne sich tief in meinen Hals und meine Brust gebohrt. Und im Moment, genau jetzt, wimmert, bettelt, VERLANGT er – zum wiederholten Male – vehement nach noch mehr.
Sehr vorsichtig, löse ich mich aus ihm – was mir ein lautes, unwilliges Knurren einbringt – packe ihn an den Hüften und drehe ihn auf den Bauch und knurre nun selbst, direkt in sein Ohr: „So, du willst noch mehr?“
Seine Antwort, beschränkt sich auf ein ersticktes Keuchen und ein verrucht hilflos anmutendes Anheben seines süssen Hinterns.
Mein Griff festigt sich beinahe ohne mein Zutun und ich ziehe ihn wieder an mich, versenke mich in ihm. So tief ich nur kann. Und diese unendlich erscheinende Welle der Liebe, Lust, die von ihm ausgeht, erfasst mich aufs neue, trägt mich davon, reisst mich mit.
BRAVE STARR
Wo, bin ich? Sind WIR?
Ich bin des-orientiert – nur ein klein wenig...
Immer noch eng umschlungen, in der Dunkelheit.
Sein Herz, Texies Herz, schlägt kraftvoll unter meiner Hand, sein Brustkorb hebt und senkt sich im steten Rhythmus seiner ruhigen Atemzüge und er hält mich, noch im Schlaf, sicher und geborgen, dicht an sich gedrückt, fest in seinem Arm.
Ich bewege mich vorsichtig, träge, um mich dichter in seine Wärme zu kuscheln, schiebe mein Bein über seines und meinen Arm um seinen Brustkorb, unter seine rechte Schulter.
Bilder blitzen in meinem Kopf auf. Bilder der vergangenen Stunden, in denen wir nichts anderes getan haben als uns zu lieben. – Ich glaube, ich bin ihm nichts schuldig geblieben... Hoffe ich zumindest. Denn klar denken, konnte und WOLLTE ich nicht mehr.
Ich seufze leise und vergrabe meine Nase hinter Tex Ohr, dem linken und zucke zurück. Ein Stromschlag – MAGIE – in reinster Form.
„Was?“ Texies Stimme klingt verschlafen, dunkel und verwirrt.
Meine Hand tastet hastig nach der Nachttischlampe, das Licht flammt blendend auf und mein Blick gleitet zu dem Punkt wo ich zuvor meine Nase vergraben habe.
„Was ist da?“ Texie klingt besorgt. Ich setze meinen Finger auf ersten Strich, ziehe ihn nach. Mein Liebster erschauert und ein Funken stiebt auf. Ich flüstere: „Ein Wolf...“
Dann schiebe ich meine Haare hinter MEIN linkes Ohr und hebe sie an: „Guck mal...“ Tex tut mir den Gefallen und nur einen Augenblick später, folgt auch sein Finger einer magischen Linie und ich erschauere. „Ein Rabe...“ flüstert er dunkel.
Einen innigen Kuss später, grinsen wir uns an und absolut zugleich, stellen wir fest: „Besser, als jeder Ring...“
Ich mache das Licht aus.
Ne Menge Fluff Stuff, für meine lieben Leser... Aber, HEY! Das, war ihre „HOCHZEITSNACHT“!
GEFÜHLE
BRAVE STARR
Mein aller erster Gedanke, als ich wieder erwache:
Ich bin verheiratet. Mit Tex Hex, dem Desperado, ich, Marshall Brave Starr. Wir sind gebunden, zusammen – vor jedem Gesetz.
So richtig, wird es mir erst jetzt bewusst und – ein wirklich breites Strahlen, legt sich auf mein Gesicht.
Tex, schläft noch immer, dicht an mich geschmiegt, den Kopf auf meiner Brust. – Ich liebe ihn so – Sanft streiche ich durch sein seidiges Haar, folge mit meinen Fingern seinen „markanten“ Gesichtszügen, – Skullhead. Wie konnte Stampede, meinem Liebsten nur so etwas antun? – streiche über seinen langen Schnauzer. Er grummelt leise, seufzt und schlägt seine wundervollen Keriumaugen auf und ein wahrhaft dunkler Blick, voller Liebe trifft mich. „Morgen, Marshall Darling...“ raunt er mit verschlafener Samtstimme.
„Morgen, mein geliebter Desperado...“ ich verdrehe mich so, dass ich ihm einen Kuss auf die Stirn hauchen kann. Er lächelt. – Und irgendwo, am Rande meines Bewusstseins, frage ich mich, wo meine, sonst allmorgendliche, Erschöpfung, mal wieder, geblieben ist. –
„Texie...“
„Hm, Brave?“ Ich liebe diesen Kosenamen immer mehr...
„... ich liebe dich.“
Ein leises glückliches Lachen, dann rappelt er sich auf, stützt sich neben mir ab und flüstert, mit einem Blick in dem ich nur verloren gehn kann: „Und ich, liebe dich, Brave Starr, MEIN Mann.“ Er senkt seinen Mund auf meinen und küsst mich. Sanft und zärtlich. – Ich schmelze... Wie, kann ein Mann, ohne richtige Lippen, nur so gut küssen?
Als er sich von mir löst, raune ich: „DEIN Mann ja. Aber, DU, bist MEINER.“ Dann schlinge ich meine Arme um ihn, wirble uns herum und erkämpfe mir mit meiner Zunge, einen Weg in seinen Mund und mit meiner Hand einen Weg zu seinem Hintern. Er lacht. Verwirrt, hebe ich meinen Kopf, blicke ich ihn an...
„Das kitzelt...“ erklärt er mir verlegen und zieht meinen Kopf zu sich hinunter; und wieder treffen unsere Zungen aufeinander und sein Geschmack durchflutet mich.
Als wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit, mangels Luft, voneinander lösen, fühle ich mich richtig high. – Er macht süchtiger, als jede Droge. Ich bin ihm, wirklich mit Haut und Haaren, verfallen. Meinem Angetrauten.
„Brave Starr, ich gestehe: Ich bin süchtig nach dir!“ seine Stimme klingt völlig ernst.
Wir tauschen einen kurzen Blick, dann lachen wir.
Ich liebe es, mit ihm gemeinsam zu lachen, es ist so ein wunderbares, befreiendes Gefühl.
TAKE A PICTURE
or
MACH'N FOTO
TEX HEX
Wir haben uns aufgerafft, dass Bett verlassen und uns tatsächlich angezogen – New Cheyenne- Stile, Partnerlook – und nun, schleichen wir auf leisen Sohlen in das Wohnzimmer um uns die „Verwüstung“ zu betrachten.
„Das is süüüss...“ Brave haucht es in mein Ohr und deutet zur Couch. Oh, da hat er wirklich recht. ZU niedlich: Skuzz liegt in einer der Couchecken, unsere Schlangenkönigin, hat ihren Kopf auf seinem Bauch, ihren Arm um ihn, er seine Hand an ihrer Schulter und beide schlafen, mit einem Lächeln im Gesicht.
Ich schnappe mir die Kamera, die verlassen auf dem Tisch liegt und zwinkere meinem Süssen zu: „Rache...“ hauche ich und schiesse ein paar Fotos.
Plötzlich höre ich ein Zischen von der Küchentür her, ich wende mich sorgenvoll meinem Liebsten zu und erkenne, das er nur mühsam, mit vor den Mund gepresster Hand versucht, ein Lachen zu dämpfen. Dann holt er tief Luft, winkt mich zu sich und flüstert: „Bei allen Geistern, mach'n Foto...“ grinsend deutet er in die Küche, „... sonst glaubt uns DAS am Ende keiner...“
Ich strecke den Kopf zur Tür rein und drücke auf den Auslöser, mehrmals. Und weils so schön ist und die beiden da drinn, ein wirklich gutes Schnarchduett hinlegen, filme ich auch gleich noch.
BRAVE STARR
Da, scheinen sich zwei gefunden zu haben, – Irgendwie ist das ein noch verrückteres Paar, als ich und mein Tex. – Skuzz und Vipra. Na wenn sie sich denn lieben! Mir solls recht sein. Ich mag es ihnen gönnen.
Grinsend, beobachte ich meinen Liebsten, der seine Rache-Fotos schiesst.
Ich WILL jetzt aber einen Kaffee! Unbedingt. Also, schleiche ich mich zur angelehnten Küchentür – und wäre beinahe in schallendes Gelächter ausgebrochen.
DAS, gibt es doch nicht...
Prustend, winke ich meinen Texie zu mir und fordere ihn auf, DAS da drinnen zu Filmen.
Shaman und Sandstorm, die Schulter an Schulter, an der Küchenkombination lehnen, die Gitarre quer über den Knien, zwei leere Flaschen neben sich und BEIDE, schnarchen laut vor sich hin.
Zu dem, sitzt der Kopfschmuck meines Ziehvaters sehr schief auf dessen Kopf.
Wirklich, SO, hab ich ihn noch nie gesehen. Und um ehrlich zu sein: Im ersten Moment, wusst ich nicht, ob ich lachen oder heulen sollte...
Aber dieser Anblick...
Texie, fasst mich am Arm, nach dem er genug gefilmt hatt und zieht mich sanft mit sich, raunt mir zu: „In meinem Hobbyraum, hats ne zweite Kaffeemaschine...“
„Du hast nen Hobbyraum?“
Mein Texie kichert sehr leise und zieht mich zum Aufzug: „Ja, Marshall Brave Starr, habe ich...“
Nun, jetzt bin ich neugierig – und, mir wird bewusst, wie wenig ich doch von ihm eigentlich weiss. Zum Glück, hab ich noch unser ganzes Leben Zeit, alles über ihn zu lernen.
HOBBYRAUM
BRAVE STARR
Ich sitze auf einer Werkbank, halte eine Tasse frisch aufgebrühten Kaffees in der Hand und es schwimmen tatsächlich – zur Feier des Tages, wie mein Schatz meinte – fünf Marshmallows darin.
Ich blicke mich um: Ausser der Werkbank, finden sich hier drinn, noch ne Menge Werkzeuge, ein paar Maschinenteile und ein halb zerlegtes Turbomuli. Ich deute auf das Muli: „Reparierst du das?“
Mein Süsser nickt, stellt sich vor mich, ich lege meinen Arm um seine Mitte und ziehe ihn an mich, zwischen meine Beine: „Das du sowas kannst... ICH, bin ne Niete, wenns um Technik geht...“
Tex kichert und meint dann anzüglich: „Nicht bei den richtigen Techniken, Marshall Darling...“
Hmpf! Das, hätt ich mir ja denken können... Und ich werde auch noch rot... Dabei: „Darin, bist du auch guuuut...“ schnurre ich.
Mein Schurke, grinst von einem Ohr zum andern und schnurrt zurück: „Ich weiss, Marshall...“
Ich kann der Versuchung, meiner lavendelfarbenen Versuchung, nicht widerstehen, ziehe ihn mit Hilfe, meines Beines fester an mich, stelle die mittlerweile geleerte Tasse auf die Werkbank und kuschle mich an seine Brust.
Seine Hand streicht sanft über meinen Rücken, er trinkt seinen letzten Schluck Kaffee, stellt die Tasse beiseite, vergräbt die nun freie Hand in meinem Haar und zieht mich etwas von seiner Brust weg und in einen sanften Kuss.
Meine Hände packen zu, meine Finger bohren sich in seine Rückenmuskeln und ich vertiefe unseren Kuss, verwandle ihn von einem sanften, zu einem wilden, verschlingenden Zungenkuss.
Tex keucht in den Kuss, die Hand auf meinem Rücken rutscht tiefer und ich schlinge meine Beine fest um ihn.
Ich glaube, wenn wir so weitermachen, werden wir nahtlos, an letzte Nacht anknüpfen...
Und, dagegen, hab ich wirklich nichts einzuwenden.
Texie anscheinend auch nicht. Denn seine Hand hält sich gar nicht erst über der Hose auf, sondern rutscht sofort unter deren Saum, legt sich warm auf mein Steissbein und einer seiner Finger, schleicht sich zwischen meine Pobacken und mir entwischt ein leises Keuchen.
Mist, ich will ihn wieder küssen, sofort.
Meine Zunge gegen seine reiben, seinen Geschmack trinken... Er packt mich am Nacken, zieht mich wieder an sich, ich öffne meine Lippen – und er küsst mich, schiebt mir seine Zunge zwischen die Zähne, heftig, fest, unkontrolliert.
Und ich keuche erneut auf, denn er lässt zugleich seinen Finger tiefer gleiten, viel tiefer. – Oh ja, er ist so guuuut, in diesen Dingen.
GESTÄNDNIS
TEX HEX
Wir können nicht von einander lassen. Wirklich nicht.
Gerade vorhin, sind wir auf meiner Werkbank, schon wieder, über uns hergefallen. Wild und leidenschaftlich.
Das ist schlicht überwältigend. Ich glaube, ich hatte noch nie soviel Sex – in meinem ganzen Leben nicht. Wie, kann er mich nur so begehren? Ausgerechnet mich?
Sanft streiche ich ihm über sein schimmerndes Haar, schiebe es zur Seite und küsse ihn genau auf das kleine, magische Abbild, hinter seinem Ohr: „Liebe dich...“
„...ich dich.“
Er ist völlig weggetreten, ich kann es an dem abwesenden Ausdruck in seinen schönen Augen sehen, also, helfe ich ihm seine Kleidung zu ordnen, ehe ich meine eigene zurecht zupfe.
„Texie?“ Gott, muss er so schnurren? Wie ein zu gross geratener Kater...
„Ja, Darling?“ Ich lege meine Hand unter sein Kinn, er holt Luft und haspelt dann: „Dubistsowunderschönfürmich!“
„Was?!“
Brave mein Schatz, holt noch mal Luft und sagt dann etwas langsamer und sehr ernst: „Du bist so wunderschön für mich.“
Ich schnappe nach Luft, starre ihn nur ungläubig an.
Macht er sich nun lustig über mich? NEIN! Niemals. So was, würde mein Marshall Darling nie tun... Oder?
BRAVE STARR
Ich sehe es in seinen Augen, seinem Gesicht: Er, glaubt mir nicht.
Soll er aber. Unbedingt!
„Texie, Tex Hex, ich meine was ich sage...“ und ich schicke ihm alle meine Gefühle, „... Du bist für mich so schön, begehrenswert...“ ich ziehe ihn in die Arme, „... bist du wirklich!“
Tex erschauert, blickt mich an und ich kann fühlen, wie seine Zweifel schwinden. Und dann schmiegt er sich in meine Arme und flüstert bittend: „Halt mich fest, ganz fest...“
Ich schiebe mich von der Werkbank, drücke ihn fest an meine Brust, streiche sanft über seinen Rücken, kraule ihn im Nacken: „Mein wunderschöner, begehrenswerter Desperado. Meine lavendelfarbene Versuchung...“ ich küsse ihn auf den Hals, auf das Zeichen und zuletzt auf den Mund.
Tex, klammert sich nur fester an mich, seine Schultern zittern und er vergräbt seinen Kopf an meiner Halsbeuge, vergräbt sich förmlich darin. – Oh NEIN! Jetzt hab ich ihn zum weinen gebracht! –
Er schnieft leise: „Wie KANNST du mich nur hübsch finden?“
Ich seufze und entgegne in einem ernsten Ton: „Ich finde dich nicht hübsch...“ er schnieft erschrocken auf, „...ich finde dich wunderschön.“ Ich packe sein Kinn, hebe es an und knurre: „Hast du mich verstanden?“
Mein Texie, – er sieht einfach nur zum knuddeln aus, so verheult – nickt und ich drücke ihm einen meiner besonders zärtlichen Küsse auf.
„So,“ ich schiebe ihn nach einer Weile auf Armeslänge von mir, „lass uns die Schlafmützen wecken gehn. Ich hab Hunger. Und du bestimmt auch.“ Er nickt und lässt sich von mir mitziehen.
ASPIRIN zum FRÜHSTÜCK
BRAVE STARR
Hunger, ist gar kein Ausdruck, ich könnte einen ganzen Broncosaurier fressen.
Wir kommen ins Wohnzimmer und das einzige was sich geändert hat, ist Vipras und Skuzz' Schlafposition: Skuzz ist noch etwas weiter nach unten gerutscht, hält nun Vipra in seinen Armen und die wiederum hat ihre Nase in sein Hemd vergraben.
Und mein Texie, knipst auch schon wieder ein Beweisfoto.
Ich schiele um die Küchentür herum und grinse; auch hier, hat sich nicht wirklich was geändert, nur das die beiden, noch etwas dichter zusammen gerutscht sind.
Ich zwinkere meinem Süssen zu, der hebt die Kamera an; und wir BRÜLLEN: „GUTEN MORGEN ALLERSEITS!“
Die Reaktion, folgt auf dem Fusse:
Shaman zuckt zusammen, Sandstorm packt die Gitarre, springt auf– und ZIELT damit auf uns; seiner Stütze beraubt, purzelt mein armer Ziehvater beinahe um – tut er nur deshalb nicht, weil ich mit Pumageschwindigkeit hinzische, und ihn auffange.
Und dann, als Tex und ich nicht anders können als los zu grölen, zwinkern uns beide verwirrt an.
„Guten morgen...“ stosse ich nach einer Weile atemlos hervor. Shaman der sich inzwischen, ebenso, wie das Wüstenwalross, berappelt hat, grinst verlegen, rückt seinen Kopfschmuck zurecht und entgegnet: „Morgen Jungs...“ Sandstorm nickt nur und nimmt endlich die Gitarre runter.
Und nur wenig später, sitzen die beiden auch schon am Küchentisch.
„Sollen wir euch helfen, Boss?“ Och, der arme Sandstorm klingt immer noch sehr verpennt...
„Ne, lass lieber Sandy...“ winkt mein Texie grosszügig ab und grinst dabei in meine Richtung und wühlt auch schon in einer Schublade, stellt kurze Zeit später je ein volles Glas vor unsere Schnapsdrosseln hin: „Aspirin. Austrinken, alle beide!“ er blickt dabei Shaman an, der angewidert die Nase rümpft und setzt hinzu: „Du auch, Schwiegerpapa!“
Ich verkneife mir nur mühsam ein Lachen. Wenn mir das jemand vor einem Jahr erzählt hätte:
Ich, verheiratet, mit Tex Hex, eben der, der es sich nicht nehmen lässt, Shaman, der in dessen Küche sitzt, Schwiegerpapa zu nennen UND ihm Aspirin vorzusetzen, eben, weil sich unser Schamane, bei Tex' und meiner Hochzeitsfeier betrank...
Ich glaub, ich hätt' denjenigen, zur allgemeinen Sicherheit eingesperrt.
Nun, im Augenblick, schnappe ich mir lieber meinen Gatten, drücke ihn kräftig und raune ihm ins Ohr, dass und wie sehr ich ihn doch liebe...
Nachdem ich ihn wieder aus meinem Griff entlasse, fangen Frühstück zu zubereiten.
Und pünktlich, als Speck und Eier gar sind, wird die Küchentür aufgeschoben und Skuzz streckt seine Nase rein: „Morgen Boss, Marshall. Hier riecht's aber lecker...“ und wie auf's Stichwort, knurrt sein Magen laut und vernehmlich, „... Sorry!“ Grinst Skuzz verlegen.
„Setz dich einfach hin und iss erst mal was...“ meint mein Texie nur.
Sein Fellknäuel, schüttelt den Kopf: „Erst muss ich mal Vipra wecken...“ er wuselt schon zur Tür und ich kann ihn noch brummeln hören: „Sonst, ist nichts mit...“ alles bekomm ich leider nicht mehr mit, da die Tür hinter ihm wieder zufällt. „Wecken ist das Stichwort, Brave...“ ich blicke mein Texie fragend an, „... kannst DU, deine Deputys wecken und den Rest?“
Anstelle einer Antwort, trete ich zu ihm, ziehe ihn an mich und drücke ihm einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe ich mich aufmache die Restliche Partygesellschaft zu wecken.
Ich verlasse die Küche gerade rechtzeitig um mitzukriegen, wie Vipra Skuzz aus einer Umarmung entlässt. – Wirklich, die beiden, sind einfach nur niedlich. –
WECKDIENST
TEX HEX
Das gibts, doch nicht: Shaman mit nem Kater... Einem RIESEN Kater!
Na ja, wozu, gibts denn Aspirin?
Und, Skuzzie und Vipra? Da frag ich mich doch gleich, wie lange das schon so geht... Denn, dass die zwei das so zeigten, lag bestimmt nur am Alkohol. Ich sollte wirklich gut aufpassen, dass diese Fotos, NIEMALS das Hexagon verlassen, denn, bei der Mama von unserer Schlangenkönigin, werden die BESTIMMT nicht gut ankommen!
Und mein Marshall, mein Mann, er ist schlicht umwerfend, diese Kleider... Ich starre ihm ausgiebig auf den Hintern, als er die Küche verlässt und... – TEX, denk an was anderes! –
Tischdecken!
Ja, genau, Tischdecken, keine schlechte Idee. „Macht mal Platz Jungs und nehmt die Ellbogen vom Tisch, bitte...“ unsere beiden Schnapsleichen, tun ganz brav was ich verlange und blicken mich nur etwas verwirrt an; insbesondere Shaman.
Mir ein Lachen verkneifend, decke ich erst Mal den Tisch und als endlich der Kaffee fertig ist, stelle ich meinen beiden Zuschauern, je eine Tasse, mit dem Kommentar: „Bitte die Herren...“ vor die Nase. Danach, wende ich mich wieder dem Herd zu um die letzten paar Pancakes fertig zu backen. Ich glaube, ich summe dabei vor mich hin.
Ich bin zufrieden.
BRAVE STARR
Mittlerweile, SCHLAGE ich an die Tür, des Zimmers, meiner Deputys. Denn Klopfen, hat keine Wirkung gezeigt. Und, ich brülle – zum wiederholten Male: „Hey!!! Aufwachen, Frühstück ist fertig!“ Nichts. Zumindest nicht bei meinen Deputys. Nur ein Zimmer weiter, J.B.s Zimmer, geht die Tür auf und Handlebar, nur in einer Hose, grollt mir entgegen: „Was, um Himmels willen, soll das Geschrei, Marshall? Nimm doch BITTE etwas Rücksicht, auf meinen Kopf.“
„Morgen Handlebar, wenn du schon mal da bist: Sag doch bitte auch gleich J.B. Bescheid, dass das Frühstück fertig ist...“ ich zeige ihm dabei mein breitestes Grinsen. „Oh...“ ihm scheint bewusst zu werden, in WESSEN Tür er steht und schon schlägt er sie wieder zu. Armer Kerl, dass muss ihm doch nicht peinlich sein.
Also, zurück zu meinen Deputys, ich klopfe noch mal und reisse dann die Tür auf und brülle: „Hände hoch und her mit Sarah-Jane, dass ist ein Überfall!!“
Und – Oh Wunder! – Thirty springt beinahe in die Senkrechte, krallt sich an sein geliebtes Schiesseisen, reisst die Augen auf, sieht mich und mosert: „MUSST du mich so erschrecken, Partner?“ Ich lache und nicke: „Ja! Frühstück fertig! Fuzz wecken und antreten, Big Partner...“
So, meine Pflichten – für die Allgemeinheit – wären somit für heute erfüllt. Was meine „Pflichten“ als Ehepartner anbetrifft...
TAGE WIE DIESER
BRAVE STARR
Manchmal, HASSE ich meinen Job, insbesondere im diesem Moment. Deringer, steht da, direkt vor mir und blickt mich aus seinen kleinen, triefenden Augen an und VERLANGT von mir, ich solle mich gefälligst bewegen und Tex Hex, bis zu seiner Verhandlung in drei Tagen, in die Hochsicherheitsverwarung stecken. Meinen geliebten Schurke, der hier, in MEINEM Office, eben mit J.B. zusammen sitzt, die seine Verteidigung übernommen hat, nachdem sie zur Einsicht kam, dass sie, aufgrund unserer engen Freundschaft, wohl oder übel den Vorsitz über die Verhandlung abgeben muss, da sonst wohl JEDES Urteil angezweifelt würde. Mein Texie, blickt von mir zu Deringer und zurück. Plötzlich, steht er auf und knurrt: „Tu besser was er sagt, Marshall...“ das angefügte Darling, kommt nur bei mir an,über unsere, seit dem Ritual immer intensiver werdende geistige Verbindung. Ich schüttle den Kopf und knurre unwillig: „SOWEIT, kommt's noch, Tex...“ ich kralle mir meinen Stern, ziehe ihn von meiner Brust und stopfe ihn in die Hosentasche: „Mit sofortiger Wirkung, gehe ich in den restlichen, mir noch zustehenden Urlaub!“ Deringers Gesichtszüge entgleisen, ich fahre genüsslich fort: „Hm, wenn ich richtig rechne und die letzten Dienstjahre mit einbeziehe...“ hier blicke ich kurz fragend unsere Richterin an, welche nur nickt – gut, Gesetz auf meiner Seite!– „...DREI MONATE!“ Ohne auch nur eine weitere Sekunde zu zögern, schnappe ich mir das Handgelenk meines Mannes, ziehe ihn mit mir zur Officetür und verkünde: „Kommt ihr beiden..“ J.B. rafft ihre Akten zusammen und ebenso MEINE, „... WIR, können das bei UNS zu Hause machen...“ ein kurzer Seitenblick zum Bürgermeister – er wechselt seine Farbe von Zornrot zu Leichenblass– und ich füge, an mein Texie gewandt an, derweil ich unsere Finger verschränke: „Ich sperr dich doch nicht ein, wenn du dich schon selbst stellst, Texie, Liebster...“
Deringer, kippt sang und klang los hinten über, als mein Gatte ehrlich zurück gibt: „Danke, Marshall Darling.“
„Kümmert ihr euch um den?“ fragt J.B. meine Deputys, auf unseren Bürgermeister deutend.
Thirty-Thirty grinst: „Erst die Arbeit...“ er klopft viel sagend auf einen grossen Aktenstapel...
J.B. Mc Bride grinst mindestens ebenso breit, wie Tex und ich, als sie feststellt: „DAS, hat er nun von seinem Spruch:“ und sie imitiert Deringer meisterhaft, „Erst kommt die Arbeit, dann – ALLES andere!“
Ich schätze, der „nette“ Herr Bürgermeister, wird wohl erst mal ne Weile liegen bleiben, wo er liegt...
„Los kommt,“ grinse ich und seufze, „ich will aus dieser Uniform raus und mindestens eine Tafel, Marzipanschoko...“
Texies Keriumaugen leuchten begehrlich auf und ich fühle über unsere noch nicht getrennte Verbindung, seine Erregung UND empfange ein interessantes Bild. – Oh ja, bitte!
Meine Bestefreundin, hebt ihre Hand: „Ehm, geht ihr schon mal vor... Ich möchte noch kurz zu Handlebar...“
Hm, wenn DAS, mal kein Vorwand ist...
„Viel Spass!“ höre ich mein Texie ihr wünschen.
„Danke, ebenso...“ grinsend schlendert sie über die Mainstreet, auf den Saloon zu.
Ich ziehe meine Texie an mich und raune in sein Ohr: „Einmal nach Hause bitte...“
MARZIPANSCHOKO
&
ANDERE SÜSSE SACHEN
TEX HEX
Wenn DAS eben, kein Outing im mehr oder weniger grossen Stil war, weiss ich auch nicht weiter.
MEIN geliebter Marshall... Ich, bin ja soooo stolz auf ihn. Und ich weiss, dass er's weiss. Dieser kleine, aber feine Nebeneffekt, unserer magischen Bindung, diese geistige Verbindung, ist manchmal mehr als nur nützlich.
Oh ja, besonders dann, wenn ich ihm, so wie jetzt, meine Assoziationen, zu Marzipanschoko und nacktem Marshall, samt meiner Erregung hinüber schicke. Ich kann sein gedankliches, lüsternes Aufstöhnen, laut und deutlich in meinem Geist hören.
J.B. kennt ihn wohl zu gut, oder sie hat mittlerweile gelernt, meine Blicke zu deuten, zumal, sie sich ziemlich zackig verzieht.
Und – selbstverständlich – teleportiere ich meinen Mann und mich nach Hause, als er es wünscht.
Direkten Weges, ins Badezimmer. – Marzipan und Schoko. Brave Starrs milchschokoladenfarbene Haut und unser Marzipanduschgel. Eine unschlagbare Mischung.
Langsam, sehr langsam, löse ich diesen albernen, kugelsicheren Brustpanzer, lasse ihn achtlos zu Boden fallen, halte dabei Braves Blick mit meinen Augen gefangen, versinke in deren Wärme und der Liebe die mir entgegen leuchtet. Leise, ernst, raune ich ihm zu: „Danke, dass eben, war sehr mutig von dir.“ Seine Hand fast nach meiner, er zieht sie an seine Lippen und haucht: „Du, bist doch mein Mann, mein Seelengefährte, mein Leben...“
– Muss er mein Herz so zum rasen bringen? Gleich zerspringt es; und dann kann er nur noch die Stücke aufklauben... –
„Hey, Texie...“ er schnurrt es, dicht an meinem Ohr, „... nicht weinen...“
„Ich heul doch gar nicht...“ Oh Gott! SO, wie das klang wohl eher doch...
BRAVE STARR
Mist. In letzter Zeit, schein ich ein unschlagbares Talent zu haben, meinen liebsten Desperado zum weinen zu bringen.
Noch bevor ich es richtig begreife, schmecke ich bereits den leichten Salzgeschmack, gepaart mit seinem ureigenen, wundervollen Aroma, auf meiner Zunge. Tex in meinen Armen erschauert und schmiegt sich dichter an mich, seine Hände krallen sich in mein Uniformhemd und er zerrt daran.
„Oh ja, weg damit, bitte Texie...“ ich höre ein ein leises Kratzen, gefolgt von einem lauten Reissen und dann ist da nichts mehr an meinen Schultern und Rücken, als kühle Luft. Ich löse grinsend einen Arm nach dem andern, von seiner Taille, – Tex, fingert bereits an meinem Gürtel herum – lasse die einzelnen Hälften des Hemdes ebenso achtlos zu Boden fallen, wie mein Texie zuvor den Brustschutz und kralle mich gleich wieder an ihn, als seine Hand sich an meinem Reissverschluss zu schaffen macht.
„Setz dich da hin, Brave...“ er schiebt mich auf den Klodeckel und ehe ich dazu komm, ihn zu fragen wieso, leuchtet ein kurzes Bild in meinem Kopf auf. Brav, hebe ich meine Beine an und schon zieht er mir die Stiefel von den Füssen, wirft sie hinaus in den Flur, den Hut hinterher, zieht mich auf die Füsse und reisst mir die Hosen vom Leibe – im wahrsten Sinne des Wortes, denn auch sie geben mit einem leisen reissen, seinen scharfen Krallen nach. Achtlos, fallen auch diese Fetzen zu Boden. Einmal Pumageschwindigkeit später, sind wir beide völlig nackt, schmiegen uns unter der Dusche aneinander und küssen uns, als hinge unser Leben davon ab.
...dieses Kapitel ist kurz und mehr was fürs Herz... viel Spass!
DAHEIM
TEX HEX
Ihn küssen, schmecken, meine Zunge tief in seinem Mund versenken. – Mehr! – Immer und immer wieder.
Mich an ihm reiben, fühlen, meine Finger über diese Milchschokolade von Haut gleiten lassen, meine Krallen sanft in seinen Muskeln versenken. Meine Finger vorsichtig, behutsam, seinem flehendem Wimmern nachgebend, in ihn schieben.
Meine Nase, voller Marzipan, süss und süchtig machend. Genau wie er.
Ihn packen und dem Verlangen erliegen, dass er mir schickt.
Meine Hand in seinen Haaren vergraben. Mich IN ihm vergraben. Tief, hungrig – ich will ihn haben, ganz und gar. Ich will ihn so sehr, wie ein Junkie seine Drogen. ER, Brave Starr, mein Mann, er, IST meine Droge.
Und dann lässt er zu, dass es geschieht: Wir sind eins. Körper, Geist und Seele.
Seine Lust, wird zu meiner, meine zu seiner und alles um uns verschwindet.
Ich bin er, er ist ich und mit einem letzten lauten, gemeinsamen Schrei, überrollt uns auf allen Ebenen unseres Seins, unser Höhepunkt.
Keuchend hänge ich an ihm, er in meinen Armen, an die kühle Wand der Dusche gelehnt.
„Ich liebe dich...“ absolut zugleich. Wir sind eins.
BRAVE STARR
Unser Blick trifft sich und ich sehe mich, durch seine Augen. Erschöpft, sehe ich aus – und glücklich, zufrieden. Ich sehe auch ihn – und er, sieht ebenso zufrieden aus.
Meine Hände legen sich sanft in seinen Nacken – oder, sind das seine, die sich in meinem Nacken verschränken? Ich weiss es nicht. Es spielt auch keine Rolle. Ich will ins Bett... Oh, wir sind im Bett, zusammen immer noch verbunden - körperlich und geistig – wir sind wieder teleportiert – und wir schmiegen uns aneinander, geistig, körperlich Wärme, Geborgenheit, Sicherheit und unendlich viel Liebe – unser Kokon. Daheim.
Ein leises Lachen, erfüllt mich, UNS: „WIR, gegen den Rest der Welt...“
Mit einem sanften Kuss, besiegelt, ein Versprechen.
„Ich liebe dich.“
UNERWÜNSCHTER BESUCH
BRAVE STARR
Er ist so warm – und er sitzt auf meinem Schoss, dicht an mich geschmiegt. Hier, auf meiner Couch, wo alles begann. Wo wir uns das erste Mal liebten.
Ich sitze ganz in die Ecke gelehnt da, Texie seitwärts auf meinen Oberschenkeln; so, dass sein Rücken an der Couch lehnt, seinen Arm um meinen Nacken geschlungen, beide tragen wir nur Shorts und T-Shirt und unsere leeren Kaffeetassen stehen unbeachtet auf dem Couchtisch.
„J.B. ist toll,“ ich nicke, – da, hat er völlig recht! „sie ist gestern gar nicht mehr aufgekreuzt...“ und er schiebt mir ein Stück Schokolade zwischen die Lippen. Marzipanschoko.
„Dafür...“ nuschle ich mit dem Mund voller Schoko, „... müsst ihr heute alles nacharbeiten.“ Tex nickt, leckt mir einen Schokokrümel aus dem Mundwinkel: „Ja, stimmt. Und, ihr müsst noch deine Aussage durchgehen, Marshall Darling!“ Ich enthalte mich einer Antwort, schiebe lieber, seine seidigen Haare etwas zur Seite und vergrabe meine Nase hinter seinem Ohr. – Tief einatmen, mich berauschen. Mein Liebster, riecht und schmeckt soooo guuuuut..
„Brave...“ ein leises Keuchen, „... nicht lecken...“
Och, Spielverderber – gleich extra nochmal! Und die Hand auf seinem Bauch, langsam nach unten wandern lassen...
„Braaaave...“ ein langgezogenes Seufzen, den Kopf in den Nacken gelegt, den Rücken durchbiegend, sich meiner Hand entgegenschmiegend.
Meine freie Hand, schiebt sich in seinen Nacken, um zu kraulen und zu stützen, die andere, rutscht noch ein Stück tiefer, spielt mit dem Bund seiner Shorts, berührt wie zufällig seine erwachende Erregung.
WAS?! Ein lauter schriller Ton. Texie, zuckt zusammen ich ebenso. Beide, werden wir aus unserem wohlig, warmen Zustand gerissen: „Verdammte Türklingel!“ zusammen, synchron.
Eine nur zu bekannte, absolut unwillkommene Stimme erklingt: „Marshall, sind sie da?! Wir müssen uns unterhalten!“ und Deringer schlägt gegen die Tür.
Tex, eben noch in meinen Armen, erhebt sich, stapft zur Tür, reisst sie auf und SCHREIT den, mit erhobener Faust, vor ihm stehenden Bürgermeister an: „Verdammt, hat man ihnen denn keine Manieren beigebracht?!“ Deringer, wird sichtlich blass, sein nervöser, gehetzter Blick huscht an meinem Tex, hoch und wieder runter, Tex hingegen setzt in seinem besten Ich-bin-der-grosse-böse-Tex-Hex-Ton hinzu: „Man stört die Leute nicht um sechs Uhr in der Früh, wenn sie Urlaub haben!“
Der kleine, runde Mann vor ihm, wimmert plötzlich, ängstlich auf: „Hilfe, Marshall, helfen sie mir..“
Ich verkneife mir ein Grinsen, trete zu meinem Liebsten, lege den Arm um seine Taille, schmiege mich etwas an ihn und frage süffisant: „Wobei, soll ich ihnen denn helfen, Herr Bürgermeister? Erstens hat er recht...“ ich schiebe eine kurze Kunstpause ein, „Und zweitens, stören sie uns gerade ganz gewaltig, bei den Verhandlungsvorbereitungen...“ Deringer, nimmt wieder seinen interessanten Farbwechsel auf, den er gestern schon demonstrierte: Rot, Weiss, Gelb... – Gelb? – Der Wechsel bleibt auf Rot stehen, als Texies Arm sich um MEINE Hüfte legt, sich seine Hand UNTER mein Shirt schiebt; und als mein Mann heiser schnurrt: „Nicht NUR bei DIESEN Vorbereitungen...“ klappt Deringers Mund auf und zu, wie bei einem Fisch auf dem Trockenen. Ich entschliesse mich die Tür mit dem Fuss zu zu kicken, da sich meine Lippen gerade sehr hungrig auf Tex' Mund stürzen und meine Arme sich um seinen warmen Körper schlingen.
„Meinst du, wir sind ihn los?“
„Ganz sicher, meine wundervolle, sündige, lavendelfarbene Versuchung. Ganz sicher.“
ANGST
TEX HEX
Ich habe Angst. Um ehrlich zu sein, hab ich richtiges Muffensausen und würd am liebsten abhauen. Nur, DIES, würde mir mein Marshall nie verzeihen. Alle hier, würden mir das nicht verzeihen:
J.B. Mc Bride, normalerweise Richterin, morgen, Anwältin der Verteidigung. MEINE Anwältin.
Skuzzie, Vipra, Sandstorm, beide Roboter und selbst Shaman und Handlebar, die sich alle Mühe geben mich abzulenken.
Und, ich finde es ja richtig süss und lieb; und bin ihnen allen mehr als dankbar, dass sie extra hier im Hexagon sind und alles auf den Kopf stellen, nur wegen mir...
ABER, – so undankbar, es erscheinen mag – ich wäre viel lieber mit meinem Brave Starr alleine. Zumindest kurz. Mist.
Ich knülle also meine Serviette zusammen, nur um sie wieder auseinander zu zupfen – zum bestimmt hundertsten Mal – und gebe mir alle erdenkliche Mühe dem Gespräch zwischen Shaman und Sandstorm zu folgen.
„Texie...“ mein Mann packt meine Hände, entwindet mir die Papierserviette, „... Texie, lass uns schlafen gehn, bitte.“ Mein Blick fliegt zur Uhr: Erst acht. Brave folgt meinen Augen, zwinkert als sich unsere Blicke wieder treffen und erklärt, laut genug, dass ihn alle hören: „Kopfschmerzen...“ Ich verstehe, fühle über unsere Verbindung, dass ich richtig liege und entgegne: „Dann lass uns schlafen gehn, Marshall Darling...“ und ich streiche sanft über sein Haar.
BRAVE STARR
Mein armer Liebling. Seine Nervosität, die immer mehr – unbewusst – über unsere Verbindung bei mir ankommt, gipfelt mittlerweile schon fast in Panik.
Er muss hier raus.
Weg, von unseren Freunden, unserer Familie. Irgendwohin, wo wir alleine sind.
Wo ich ihn halten kann und trösten.
Wo er – meinetwegen – heulen kann, schreien, toben und sich an mich krallen.
Meine Ausrede ist lahm, aber da ich es bin, der die Kopfschmerzen vorschützt, kaufen sie es unbesehen und nur wenige Minuten später schliesse ich die Tür seines – mittlerweile, wohl eher eines von unseren beiden – Schlafzimmers hinter uns – und ich schliesse sie wirklich ab, den Schlüssel einmal ganz herum.
Ich packe Texie sanft an der Schulter, ziehe ihn an mich, in eine feste, kräftige Umarmung und raune in sein Ohr: „Denk dran...“ ich hebe sein Kinn an, blicke ihm fest in seine wunderschönen Keriumaugen, schicke alle meine Liebe über die magische Verbindung und beende meinen Satz: „WIR beide, gegen den Rest der Welt!“
Und meine wundervolle Versuchung, mein Gefährte, schlingt seine Arme um meinen Nacken, streckt sich und seine süsse Zunge fordert vehementen Einlass in meinen Mund, während er sich heftig gegen mich presst.
Na gut, dann vertreiben wir halt seine Angst, in dem wirs treiben...
DER MORGEN DAVOR
BRAVE STARR
Mein Texie, sitzt vor mir in der Wanne, leicht nach vorne gebeugt und ich, versuche seine Haare zu entwirren – und sie zu waschen. Gar nicht so einfach, so, wie ich die vorhin verwuschelt habe.
Vorhin... Ich grinse immer noch ein wenig belämmert, aber so weggetreten, wie mein unersättlicher Desperado, bin ich dann doch noch nicht – oder eher nicht mehr – sonst, hätten wir es nie in die Wanne geschafft. Wobei, das vierte Mal hier in der Wanne... war... einfach göttlich.
Mich würde ja mal interessieren, was ihn geritten hat – ausser mir natürlich. OH, BRAVE STARR! AUS! – „Hmmm, DAS, machst duu grossartig...“ Aha, mein Gatte ist auch wieder in unseren Sphären angelangt! „Ja, nicht wahr? An mir ist ein Friseur verloren gegangen...“ feixe ich und platziere einen Kuss auf der grossen Narbe an seiner linken Schulter. Nur, um gleich darauf in schallendes Gelächter auszubrechen, denn Texie erwidert, offensichtlich, doch noch nicht so ganz da: „Ja, hast recht, sind auch alle schwul...“
Eine gute Halbestunde später, sitzt Tex auf den Klodeckel – irgendwann, werde ich da ein Kissen drauf legen – und ich bürste ihm diese so erstaunlich, weichen, beinahe farblosen Haare. Er ist immer noch ziemlich weggetreten. Gut so! Es reicht, wenn er eine Stunde vor der Verhandlung zu sich kommt. Dann trifft er sich nämlich mit J.B..
Ich wickle ihn, nachdem ich auch seinen Schnauzer äusserst sanft, – was ihn zum seufzen brachte – gebürstet habe, in seinen schwarzen, flauschigen Hausmantel und ziehe ihn mit mir in die Küche.
„Morgen Skuzz, Vipra!“ Ich nicke beiden zu.
„Morgen Marshall, morgen Boss!“ Skuzz fuchtelt mit einem Bratspachtel Richtung Tisch, „Setzt euch, ist gleich fertich!“
Dankend setze ich mich auf einen der Stühle und ziehe meinen Texie gleich auf meinen Schoss, ehe er dazu kommt, sich wo anders niederzulassen. Ich will, dass er sich heute, so lange wie irgend möglich, einfach nur wohl fühlt.
Vipra sieht sich das ganze lächelnd an, steht dann auf: „Wie viele Marshmallows waren das nochmal Brave Starr?“
Ich grinse unsere Schlangenkönigin – ist dann Skuzzie jetzt nen Prinz? – dankbar an und erwidere: „Vier, keinen Zucker...“ sie stellt zwei Tassen Kaffee vor uns hin, ich bedanke mich ordentlich und gönne mir erst mal einen grossen Schluck und eine der Schaumzuckerkugeln.
Tex, greift etwas abwesend nach seiner Tasse, schnuppert erst mal genüsslich, wobei sich seine süsse Nase kräuselt und nimmt dann einen tiefen Schluck. Sein Gesicht, nimmt so einen seligen Ausdruck an – ich könnte dahin schmelzen. Anstelle, dass ich schmelze, drücke ich ihm einen Kuss auf den höchsten Punkt seines Wangenknochen und mein Texie, seufzt tatsächlich leise und glücklich auf. – MUSS er so süss sein, wenn alle ihn sehen? – MEINER!
„Du, Brave Starr, ich hab Hunger...“
Unser hauseigenes Fellknäuel ist schneller mit antworten als ich: „Kommt sofort Boss!“ und schon stehen zwei Teller mit duftenden Pancakes vor uns.
„Danke Skuzzie!“ Tex und ich, zusammen, auf die Millisekunde.
Als Vipra ihrem Boss und mir, auch noch Sirup über die Pancakes giesst, geht mir endlich ein Licht auf:
Die beiden, wollen, genau wie ich, dass sich Tex heute, so lange nur irgend möglich, nicht aufregt und sich wohl fühlt.
Ich schicke den beiden einen Blick voller Dankbarkeit. Beide lächeln nur und Skuzz setzt an: „Wozu, hat man...“
Vipra beendet den Satz: „...denn sonst Familie?“
VERHANDLUNG DIE ERSTE
DER RICHTER
TEX HEX
Wie, frage ich mich. Ja, wie, soll sich das hier durchstehen?
Ich bin so unendlich nervös – und ich habe Angst.
Natürlich, trage ich mein bestes Pokerface spazieren. Ganz und gar der kalte, abgebrühte Desperado.
Im Moment, wissen wirklich nur Brave und J.B. wie's um mich steht.
Und die Richterin, von Fort Kerium, die heute meine Verteidigung übernommen hat, weiss es auch nur deshalb, weil ich mich vorhin, hier in ihrem Büro, in die Arme meines Mannes geflüchtet habe, um einer Panikattacke Herr zu werden.
Nun, jetzt bin ich wieder ruhig. Zumindest nach aussen hin. Und das, obwohl Brave Starr jetzt draussen, ein Stockwerk unter uns, vor dem Gerichtssaal warten muss.
„Hey, Tex!“ J.B. Mc Bride lächelt mich aufmunternd an, „Wir, kriegen das schon hin! Richter Scott, ist ein fairer Mann.“
Ich kann mir ein sarkastisches Grinsen nicht verkneifen: „Und das soll mich beruhigen?“
„Ach Tex...“ und sie klopft mir tatsächlich freundschaftlich auf die Schulter, „... der Shuttle steht für den äussersten Notfall bereit...“ Ich kann sie nur anstarren.
Er hat... mein Marshall... MARSHALL BRAVE STARR, hat tatsächlich... über unsere geistige Verbindung, höre ich ihn auf meine Fassungslosigkeit reagieren. Der Satz, kommt laut und deutlich bei mir an: „Texie, Liebster, in aller ERSTER Linie, bin ich DEIN Mann!“
Und das, ist der Moment, wo ich mir schwöre, dass wir diesen Shuttle NICHT brauchen werden.
Egal, wie diese Verhandlung ausgeht.
BRAVE STARR
Ich lache leise. DAS, hat mir mein persönlicher Lieblingsschurke wohl nicht zu getraut, dass ich wirklich dafür sorge, dass wir hier verschwinden können.
Nun, ich denke, wir werden den Shuttle nicht brauchen. Ich lehne mich wieder an die Wand hinter mir, schliesse meine Augen und tue, als würde ich dösen. In Wahrheit, lasse ich meinen Falkenblick und meine Wolfsohren, nicht eine Sekunde von Texie und J.B..
Nur, auf einmal, nehme ich wahr, wie sich mir jemand nähert, ich öffne mein rechtes Auge, nur einen Spalt breit und – reisse beide Augen auf, als ich Georg Scott erkenne. JUDGE Scott, wie ich anhand der Robe erkenne.
ER, ist der Richter, den J.B. gebeten hat die Verhandlung zu übernehmen?
Deshalb, ihre Geheimniskrämerei. DAS, erklärt eine Menge.
UND, wir werden den Shuttle definitiv NICHT brauchen.
„Oh,“ der Richter, bleibt vor mir stehen und blickt mich verwundert an, „Brave Starr, was tust du hier?“
Ich nicke ihm freundlich zu und erkläre: „Bin Zeuge!“
„Anklage?“
„Verteidigung!“
Er studiert mich einen Augenblick, nickt und verzieht sich dann in den Gerichtssaal.
Und meine Wenigkeit, konzentriert sich wieder auf das Geschehen ein Stockwerk höher.
VERHANDLUNG DIE ZWEITE
ANKLAGE
&
VERTEIDIGUNG
BRAVE STARR
Die sind schon viel zu lange ohne mich da drinn. Das, haben der Senator und Deringer ja wieder einmal her-vor-ra-gend hin bekommen! Ich könnte... „Ruhig mein Junge...“ Shamans Hand legt sich auf meine Schulter und seine dunklen Augen blicken mich durchdringend an, „... alles kommt wie es soll.“
Wenn ein anderer als er, so was, in der Situation, zu mir sagen würde... Ich glaube ich würde ihm den Hals umdrehen!
Ich nicke zögerlich und nehme meine unruhige Wanderung wieder auf, schicke zeitgleich meine Falkenaugen und das Wolfsgehör in den Gerichtsaal, verstärke Texies und meine Verbindung, sehe wie er erleichtert einatmet, als er mich fühlt und ich schnappe zeitgleich mit ihm, entrüstet nach Luft, als man – Deringer – ihm brutale Gewalt vorwirft, fröhlich ausgeschmückt. – Ich will auf der Stelle da rein! Sofort! –
Und wieder, ist es die Hand meines Ziehvaters, die mich durch eine leichte Berührung zurückhält.
Drinnen im Saal höre ich, wie J.B. nach Zeugen fragt und wie Deringer erblasst als ihm klar wird, dass er keine hat; jedenfalls nicht für die GANZE Geshichte. Ich nicke zufrieden. – Gut gemacht J.B.!
Und dann werde ich endlich da rein gerufen. Mein Blick huscht zu meinem Mann und nur für einen einzigen Augenblick, versinke ich in diesen tiefen, im Moment umwölkten, Keriumseen.
Dann setze ich mich an den mir zugewiesenen Platz und harre der Dinge, die da kommen werden.
Die Anklage, ist als erstes dran und es geschieht genau das, was J.B. vorhergesehen hat. Der Kerl, der die Anklage vertritt, fragt mich, ob es der Wahrheit entspräche, dass Tex Hex – ich könnte ihn erwürgen, so wie er den Namen, meines Liebsten ausspuckt – mich des öfteren, in unseren Auseinandersetzungen, gefährlich und zudem mit Vorsatz, verwundet habe.
Tex' Pokerface sitzt perfekt, aber sein Gemütszustand, macht mir Sorgen... Ich hebe an und erkläre den ganzen Leuten hier drinnen, dass Tex, wohl kaum eine andere Wahl gehabt hat, wenn er überleben wollte und ein Grossteil, auch nur halb so schlimm war, wie es aussah. Und das ich öfter mal nur davon kam, weil Tex mir half. Ich könne auch meine Krankenakten vorlegen. Wutschnaubend unterbricht mich der arrogante Anklagevertreter und herrscht mich an: „Ein einfaches Ja oder Nein genügt Marshall!“ Ich blicke kurz zu Judge Scott, der nickt mir aufmunternd zu. Na gut, wenn sie es denn so wollen: „Ich verweigere die Antwort auf diese Frage.“ Klipp und Klar, ohne wenn und aber.
Einige Gesichtszüge entgleisen und ein völlig verwirrter Deringer krakeelt: „Das können, DÜRFEN sie nicht MARSHALL!“ und schon, fällt unser liebenswürdiger Senator mit ein...
Judge Scott nickt und erklärt: „Er hat recht. Nur enge Verwandte und Ehepartner, haben das Recht, auf die Beantwortung der Fragen zu verzichten, sollten sie den Angeklagten belasten.“
Ich kurve meine Lippen zu einem Lächeln und ziehe die Papiere aus meiner Tasche, die vor jedem Gesetz der Welt bestätigen, dass zumindest eine, der beiden Voraussetzungen erfüllt ist.
„Judge Mc Bride, wären sie so freundlich?“ J.B., die ja schon wusste was da kommt, nickt, tritt zu mir und überreicht dann Judge George Scott eben jene Papiere.
Der nimmt sie einigermassen irritiert entgegen, studiert sie einen Moment; und dann landet sein musternder Blick auf mir, ich drehe meinen Kopf und schiebe die Haare zurück; freier Blick auf mein Zeichen, den kleinen Raben.
Judge Scotts Blick geht weiter zu Tex, liegt fragend auf MEINEM Desperado.
Mein Texie blickt zu mir – all die Liebe, die über unsere Verbindung kommt, lässt mich fast aufseufzen – und wiederholt dann meine Bewegung, schiebt sich sein Haar hinters Ohr.
Ich höre, auch ohne Wolfsohren, wie der Richter, einmal kurz durchatmet und dann mit ruhiger Stimme, die Anklage auffordert mit einer anderen Frage fortzufahren.
Ich verweigere noch zweimal; und beim zweiten Mal, scheint auch der letzte hier im Raum begriffen zu haben was hier läuft. Nämlich, dass der nette Marshall Brave Starr, Partei für Tex Hex ergreift. Und das, nicht zu knapp.
Die Anklage fordert eine Verhandlungspause.
VERHANDLUNG DIE DRITTE
VERHANDLUNGSPAUSE
TEX HEX
Noch grösser ging nicht.
Da dachte ich schon, dass sein Outing gegenüber Deringer spektakulär gewesen sei. Aber, dass hier, schlägt alles.
Erst, erklärt er allen hier, weshalb ich keine andere Wahl hatte und dann hält er dem Richter unsere Papiere unter die Nase.
Das, wusste ich nicht. Ich meine, dass er das vorhatte.
Und das alles, nachdem ich bereits brav alles was ich mir wirklich zu Schulden hatte kommen lassen „gebeichtet“ hatte.
Und der Richter, mustert mich mit diesem seltsamen Blick. Immer wieder. Der wird sich auch was denken. Zum Beispiel, wie lange das schon so ist, dass ich und mein Marshall zusammen sind.
„Verhandlungspause! Sie, kommen mit in mein Büro...“ Der Richter deutet auf J.B. und den Anwalt der Gegenseite, dann fliegt sein Blick zu meinem Marshall: „... Ich weiss sie haben Urlaub, Marshall, aber bitte, achten sie doch einen Moment auf Tex Hex. Und, bleiben sie hier im Saal.“ Dann bellt Judge Scott: „Alle anderen raus hier. Die Verhandlung wird ab sofort, auf Grund, geänderter Umstände, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, weitergeführt!“
BAM! Ich sitz da, als hätte der Richter mir eben eröffnet, das ich gehen könne... Was soll das? WIESO, lässt er UNS alleine?
Und er lässt uns tatsächlich alleine. J.B. und den Anderen, dicht auf den Fersen, verlässt er den Saal.
Und ehe ich michs versehe, schliessen sich auch schon die Arme, meines Liebsten um mich und er drückt mich fest an seine Brust.
Ankuscheln – nur für einen Moment – für einen kurzen Augenblick mein Pokerface fallen lassen...
„Danke.“ Nuschel ich in sein Hemd
BRAVE STARR
Ihn in diesem Augenblick endlich in die Arme nehmen zu können, ihm endlich auch physischen Halt geben, nicht nur psychisch; es tut nicht nur ihm gut. Nein, auch ich bin unendlich erleichtert.
„Brave Starr, was machen die da drinn?“
Gute Frage, die mein Texie da stellt. Ich murmle: „Kraft des Wolfes!“
Und dann, nach einer Weile, in der ich heimlich lausche, werde ich immer entspannter und ein breites Lächeln legt sich auf meine Züge.
„Was is, Marshall Darling?“ Texie, klingt erstaunt und verwirrt.
Ich komme nicht umhin und wuschel ihm durch den weissen Haarschopf der an meiner Brust liegt, leise raune ich ihm zu: „Wir, werden den Shuttle wohl nicht brauchen... UND auch keine Fussfessel...“
Texies Blick wirkt noch verwirrter als zu vor. „Mist, die kommen gleich zurück...“ ich drücke meinem Liebsten noch einen Kuss auf und beziehe dann NEBEN ihm Stellung.
Dass ich dabei seine Hand halte, „vergesse“ ich jetzt einfach mal.
VERHANDLUNG DIE VIERTE
RECHTSSPRUCH
BRAVE STARR
Ich könnte George knuddeln, mindestens ne Stunde lang!
Was ich da eben gehört habe... Himmel, bin ich erleichtert.
Die Tür zum Richterzimmer, wird geöffnet und im Gänsemarsch, kommen sie alle wieder raus. Begeben sich an ihre Plätze.
Kaum sitzen sie alle, Judge Scott ignoriert, dass ich noch immer neben Tex stehe und dessen Hand umklammere, geht die Tür zum Saal auf und Angus steckt den Kopf herein.
Ehe J.B.s Dad dazu kommt auch nur einen Pieps von sich zu geben, donnert die Stimme des Richters: „Ich sagte: Unter AUSSCHLUSS der Öffentlichkeit! Das ist Missachtung des Gerichtes! Marshall, bitte bringen sie Mister Mc Bride raus!“
Das ich mich bewege, ist nicht von Nöten, denn Angus hat es erstaunlich eilig seinen Kopf wieder aus der Tür zu ziehen und diese zu schliessen. Gut so!
„So, dann wollen wir mal weiter machen...“ und Judge Scott, ordnet kurz seine Akten, blickt dann zu uns herüber, mittlerweile, steht auch J.B. wieder bei uns. An uns gewandt setzt er an: „Ich bin zu einem Urteil gekommen...“ „Schon?!“ Das war der Anwalt der Gegenseite und Texies Krallen, bohren sich geradezu schmerzhaft in meine Hand. Macht nichts! Soll er sich festkrallen.
Judge Scott, funkelt den Anwalt böse an: „Ja, schon...“ seine Stimme trieft vor Sarkasmus, dann wendet er sich direkt an Tex: „Ist diese Narbe, an ihrem Genick, auch von diesem Stampede?“
Mein Desperado nickt. Ich werfe ein: „Und das ist noch eine der harmloseren, Judge Scott!“
Er nickt mir zu: „Das dachte ich mir Marshall!“ wie zur Erklärung hebt er einen kleinen Stapel Papier an. Ich erkenne Tex' Krankenberichte. An meinen Mann gewandt fährt er fort: Wie lange, waren sie in der Gewalt dieses Semidrachen? Zwischen sechs und zehn Jahren?“
Tex starrt ihn verwirrt an nickt einfach nur wieder, bohrt seine Krallen noch etwas tiefer in meinen Handrücken und ein Blutstropfen sucht sich seinen Weg zwischen unseren Fingern hindurch, tropft zu Boden. ALLE im Raum, ausser meinem Texie und mir, folgen dem Tropfen mit den Augen.
Judge Scott nickt, holt Luft, setzt eine Unterschrift auf ein Papier vor sich und erklärt dann: „Ich erkläre Sie, Tex Hex, in Anbetracht der Tatsache, dass ihre Handlungen nur daraus resultierten, dass sie, bewiesenermassen, um ihr Leben,“ hier gleitet sein Blick zu mir, „UND das Leben anderer, ihnen nahe stehenden Personen,“ der Blick des Richters schweift zurück zu Tex, „fürchten mussten; und der Tatsache, dass sie bereits mehr als genug erlitten haben, eben weil sie sich oft, dennoch NICHT den Befehlen ihres Erpressers fügten, für, vor dem Gesetz, völlig rehabilitiert.“
Mein Texie starrt ihn an, als wäre Judge Scott, Stampede persönlich.
Scott setzt noch mal an: „Irgendwelche Einsprüche?“
Entsetzt fliegt mein Blick zum Anwalt der Gegenseite, der sich räuspert. Doch der, schüttelt lediglich den Kopf und gibt ein lautes „NEIN!“ von sich, leise murmelt er: „Dafür, wird mir hier eindeutig zu wenig bezahlt...“
Meine beste Freundin, schmettert dem Richter ein fröhliches: „Ganz und gar nicht, Judge Scott!“ entgegen.
„Gut.,“ räuspert sich dieser, „dann erkläre ich hiermit,“ er hält das Papier, welches er zuvor unterschrieb, in die Höhe, „ dass Urteil, für rechtsgültig; und die Verhandlung für beendet.“
Irgendwo, zwischen hiermit und beendet, verlieren Tex und ich den Faden, da ich ihn einfach an mich ziehe um ihm einen verschlingenden Kuss aufzudrücken.
Als wir uns endlich lösen, heulen wir – glaube ich zumindest – beide, vor Erleichterung.
DER ABEND DANACH
TEX HEX
Wir sitzen in Handlebars Saloon, ich auf Braves Knien – scheint mein angestammter Platz zu werden, irgendwann, muss ich ihm das abgewöhnen. Aber bestimmt nicht heute – und alle haben wir einen Starblazer vor uns stehen. Auch dieser Richter, George Scott. Ihm, habe ich meine Freiheit zu verdanken. Ihm, meinem Mann und J.B. Mc Bride!
Dieser Richter, etwas ist seltsam an ihm, er erinnert mich irgendwie an Shaman, mit dem er sich im übrigen gerade angeregt unterhält – und beide grinsen ab und an in unsere Richtung.
Ich kuschle mich an meinen Mann und frag ihn leise: „Kennen die sich?“ Brave folgt meinem Blick und nickt: „Ja, schon ewig.“
„Was? Im Ernst?“
„Ja, du weisst, dass ich dich nie anlügen würde. Aber, George, ist ein echter Gerechtigkeitsfanatiker...“ er streicht mir erst sanft über die Wange, dreht dann mein Gesicht zu sich, fährt fort: „Und man weiss nie bei ihm...“ dann liegen seine weichen, vollen Lippen auf meinem Mund und seine Zunge gibt sich, als ich sie einlasse, alle Mühe, mich alles um uns herum vergessen zu lassen. Mit Erfolg.
Als ich wieder so halb wegs zu mir komme, ist das erste was ich bewusst wahrnehme, ein sehr, sehr liebevoller Blick aus dunklen, braunen Augen und Braves sanfte Stimme: „Texie, Texieee, lass uns in Urlaub fahren – Honeymoon. Drei Monate lang. Wir haben einen Shuttle und du bist frei, frei, frei...“ die letzten Worte, scheint er tatsächlich in mein Ohr, zu SINGEN.
Ich lehne meine Stirn gegen seine – wann bitte, hab ich mich rittlings auf seinen Schoss gesetzt? –
und schnurre ihm dunkel entgegen: „Trägst du dann diese sündigen Kleider, Marshall Darling?“
BRAVE STARR
Ich lege meine Hand an seinen Hinterkopf, vergrabe meine Finger tief in seinem weichen, duftenden Haaren, verschliesse seinen Mund mit einem sehr langsamen, genüsslich tiefen Zungenkuss und sende ihm ein mehr als eindeutiges Bild.
Als wir uns lösen, keucht er atemlos: „Lass uns packen...“
„He, ihr beiden Turteltauben!“ eindeutig, unüberhörbar Skuzz' kratzige Stimme, „Erstens, sind wir hier immer noch im Saloon, zweitens, wollen wir alle noch mit euch feiern!“ Synchron, stecken wir ihm die Zungen raus.
„Er hat recht, ihr könnt euch zu Hause und in eurem Urlaub, noch genug abschlecken...“ HUH?! „... nicht wahr George?“ Shaman?! Und Judge George Scott, nimmt augenblicklich den Ball auf: „Nun ja, ich bin ja schon froh, sind sie nicht schon in meinem Gerichtssaal übereinander hergefallen...“ etwas leiser brummelnd, fügt er an: „...bei deiner Erziehung!“ Ich blicke zu meinem Ziehvater und dem Richter, sie grinsen beide, von einem Ohr zum anderen UND, sie ernten schallendes Gelächter, seitens unserer Freunde.
Mein armes Texie wird kurzzeitig dunkelviolette und kuschelt sich beinahe schon Schutz suchend an meine Brust, dann, mit einem Mal, dreht er sich zu den beiden älteren Herren um und feixt: „Wenn ich es nicht besser wüsste...“ er lässt den Satz unvollendet. Sein Ziel, hat er dennoch erreicht, Judge Scotts und Shamans Wangen, färben sich beinahe zeitgleich, leicht rötlich.
Ich ziehe meinen Liebsten wieder fester an meine Brust und kichere in sein Ohr: „Daaas, mein Süsser...“
Texie, blickt mir in die Augen, die personifizierte Unschuld: „Jaaa, sexy Marshall?“
„... War schon fast gemein!“ beende ich meinen Satz.
Mein geliebter EX-Schurke und EX-Desperado lächelt erst, kichert dann und drückt mir einen Kuss auf die Wange und haucht, so dass wirklich nur ich ihn hören kann: „Aber leugnen, können DIE es auch nicht, dass da mal was war...“
„Hast ja recht...“ murmel ich und schnapp ihn mir wieder für einen sanften Kuss.
BIS BALD
BRAVE STARR
Wir stehen da vor dem Hexagon und lassen uns der durchknuddeln.
Erst erdrücken uns J.B.,Vipra und Fuzz beinahe,Thirty-Thirty reicht uns die Hand und grinst stolz – immerhin, ist er von J.B. zum „Marshall auf Zeit“ ernannt worden – dann, ist Skuzz an der Reihe; und ich staune nicht schlecht wie fest der Kleine zudrücken kann. Er funkelt mich aus gelben Augen an, packt mich am Arm, zieht mich zu sich hinunter und sagt eindringlich: „Marshall Brave Starr, pass bitte, bitte gut auf meinen Boss auf und kommt mir ja heile wieder!“ Ich kann nur nicken und natürlich, verspreche ich es ihm hoch und heilig. „Danke!“ meint Skuzz nur schlicht und stapft dann zurück zu Vipra, welche ihm auch augenblicklich die Hand auf den Kopf legt und ihn an ihr Bein zieht, so dass er nun an ihr lehnt. – Die beiden, sind einfach ein tolles Paar.
Sandstorm und die Roboter grinsen nur und schütten uns dann jeweils die Hände, klopfen auf unsere Schultern und versprechen mir sich nicht auf Diebestour zu begeben, so lange ich nicht da bin.
Und dann zieht mich Shaman in eine seiner Bären-Umarmungen und raunt mir zu: „Junger Brave Starr, ich bin so stolz auf dich!“ Dann wendet er sich meinem Mann zu drückt ihn ebenso fest an sich wie zuvor mich und verkündet mehr oder weniger an alle gewandt: „Tex, achte mir gut auf DEINEN Brave Starr und bring ihn ganz zurück!“
TEX HEX
Ich nicke und knuddle meinen Schwiegerpapa so richtig durch und dann sage ich ihm das, was eigentlich schon seit der Zeremonie fällig ist: „Danke, Shaman, dass du ihn mir anvertraust. Ich verspreche dir immer gut auf Brave Starr zu achten und, ihn zu achten.“ Und solche Worte, ausgerechnet von mir...
„Tex, mein Junge, ich würde ihn keinem anderen anvertrauen...“
Ich atme erleichtert auf und wiederhole noch einmal: „Danke, Schwiegerpapa.“
Shaman lacht und ich grinse.
Und dann hab ich mich von allen verabschiedet – allen, ausser Skuzzie. Vor meinem besten Freund und Stellvertreter geh ich in die Knie, umarme ihn fest und flüstere dann erst mal mit gedämpfter Stimme, so, dass wirklich nur er mich hören kann: „Ich freu mich für dich und Vipra, aber wartet mit der Hochzeit, bis wir wieder da sind...“ mein nicht mehr so ganz persönliches Fellknäuel grinst verlegen und raunt zurück: „Is gut Boss, versprochen!“
Ich lasse ihn los, richte mich zu voller Grösse auf und wende mich noch mal an meine Leute: „So ihr Gauner. Jetzt hört mir mal genau zu: Solange wir weg sind, führt SKUZZ hier das Kommando...“ ich funkle der Reihe nach jeden meiner Bande an, „VERSTANDEN?!“
Unisono, schallt mir die Antwort entgegen:
„Jawoll Boss, zu Befehl, Boss!“
Und dann kralle ich mir meinen Marshall, wir winken ein letztes mal und zusammen, verkünden wir, bevor sich die Tür des Shuttels schliesst:
„Bis Bald!“
So, das wars mit Sleepless die Dritte!
Ich möcht mich hier noch mal für die unsagbare Treue meiner Leser bedanken.
DANKE!
Ehm, und sollts wen interessieren:
Weiter gehts mit
Sleepless: Honeymoon
*ronfl* Meine Story, mein Baby! Und ich wills noch nicht loslassen...
Nichts mit: Flieg junger Adler!
Aber viel mit: Irgendwo, am Horizont, da fängt die Zukunft an.
Also, ganz im Sinne des Kapiteltitels:
Bis bald
Eure Rose de Noire
... Willkommen!
Willkommen hier bei
SLEEPLESS
HONEYMOON
und, es geht gleich fluffy los (hey, bei DEM Titel!) viel Spass!
DER SHUTTLE
TEX HEX
Was, für ein Luxus-Shuttle! Wirklich, so gross und geräumig, fast wie eines dieser kleinen, fahrbaren Häuschen, für Neusiedler, samt kleinem Badezimmer.
„Brave...“ OH MEIN GOTT, ich SCHNURR! „Wo, hast du diesen Shuttle eigentlich her?“
Er blickt mit verschleierten Augen zu mir auf, wimmert: „Später... komm wieder her...“
Ich stöhne leise auf, als er sich wieder verlangend an mir reibt. „Texieee,“ er keucht heiser auf, „biiiitteee... komm... wieder...“ er verdreht seine schönen Augen, sein Kopf kippt nach hinten und ein langgezogenes, lustdruchtränktes Stöhnen entringt sich seiner Kehle, als ich ihm seinen Wunsch erfülle und mich mit einem einzigen tiefen Stoss wieder in ihm versenke. Seine Hände krallen sich wieder in meine Schultern und er versucht sich mir entgegen zu heben...
„Und jetzt,“ seit unserem letzte Mal, ist eine gute Stunde vergangen und wir kuscheln uns in dieser bequemen Koje aneinander, halten uns einfach nur noch – zu viel mehr sind wir auch nicht mehr fähig... – fest umschlungen.
„Ja, was denn, jetzt, Texie?“ Er klingt als würde er durch eine dicke Wattewand mit mir reden... So unglaublich, hinreissend süss.
„Jetzt, mein sexy Darling, erzählst du mir, wo du dieses Shuttle her hast.“
„Ich wollt schon immer eins,“ mein liebster Mann,drückt mir einen kleinen Kuss, auf die Stirn, „Hab lange gespart.“
BRAVE STARR
Meine lavendelfarbene Verführung, starrt mich an, klappt den Mund einmal auf und wieder zu, kein Ton kommt raus. Ich wiederhole: „Ich wollte schon immer eines haben.“ Dann erkläre ich es ihm: „Nur deshalb hab ich während der Akademie den Flugunterricht genommen. Ich dachte schon als kleiner Junge immer: Mit so einem Shuttle, steht dir die ganze Welt offen, du bist frei...“
Tex zwinkert, immer noch erstaunt und fragt dann nach: „Deins, Marshall Darling?“
Ich schüttle sachte meinen Kopf: „Nicht meins, UNSERES, Texie Liebling.“ Meine Hand legt sich in seinen Nacken und ich drücke ihn etwas nach unten, so, dass meine Lippen seinen Mund erreichen können.
„Du bist verrückt, Marshall Darling,“ er erwidert den Kuss stürmisch, zärtlich, „jemand der mit mir Verheiratet ist, KANN nur verrückt sein.“
Ich pflichte ihm bei: „Ja, ich BIN verrückt. Verrückt nach dir, mein EX-Desperado...“
und schon wieder, wird mein Verstand von dieser Welle der Liebe, die zwischen uns hin und her rollt, weg gespült – und von dem leidenschaftlichen Kuss in den er mich verstrickt.
Mein Mann.
ERKUNDUNGSTOUR
BRAVE STARR
Eigentlich, versuche ich hier ja Frühstück zu machen. Eier, Speck und – Porridge. Hat sich mein Mann gewünscht...
Ist aber gar nich so einfach, wenn Texie auf „Erkundungstour“ is. Ich glaube, er hat sich vorgenommen den Shuttle – ein Name für das Ding muss her – von oben bis unten, genaustens zu durch- und untersuchen.
„Braaaave Staaaarr...“ langezogen und flötend, aus der Bad-Toilette-Kombination, „... wozu, is das hier?“ Wusst ichs doch! Mit einer Geduld, die ich nur ihm gegenüber aufbringe, ziehe ich die Porridge vom Herd, wende mich um, trete zu der offenstehenden Tür und kann mir erst mal ein Grinsen nicht verkneifen:
Nackt, mit nassen Haaren – hat mein Süsser sich jetzt immer noch nicht abgetrocknet? – steht mein Tex auf dem Klodeckel, fingert an irgend ner Abdeckung an der Decke rum.
„Ist doch egal, WAS, es ist. Hauptsache es funktioniert...“ Ein böser Blick von oben trifft mich und dann bekomme ich zum ersten Mal, seit meine lavendelfarbene Sünde, mit seiner Durchsuchung begann, den Grund dafür serviert: „Und wie,“ ein sehr belehrender Ton, den er da anschlägt, „soll ICH's reparieren, wenns mal ausfällt?“ Und dabei ist er nackt, steht immer noch auf dem Klodeckel... soviel nackte, samtige Lavendelhaut...
„Brave Starr?“ Was? Er ist so schön... „Maaaarshall...“ geschnurrt, sanft, meine Lippen auf seinem Oberschenkel, „... Daaarrling...“ meine Zunge schleicht sich auf die Innenseite dieser kraftvollen Schenkel und seine eine Hand wühlt sich in mein Haar, die andere krallt sich am Spiegelschrank fest.
Ich lege die Hände an seine langen, sehnigen Beine, lasse sie genüsslich nach oben streichen, spüre dem leichten Zittern und der Gänsehaut nach, die sie bei ihm auslösen und lasse zugleich, meine Zunge noch ein Stückchen höher gleiten, verliere mich in seinem Geschmack. Seine Hand, krallt sich fester in mein Haar und für einen winzigen Augenblick meldet sich mein Hirn zurück:
Klodeckel!
Wie wahr, nicht gerade eben der sicherste Ort.
Also, einmal die Arme um ihn schlingen, hoch heben und ab in die Koje.
Und keine drei Sekunden später keucht mein Texie laut auf, da ich, auf MEINER Erkundungstour, einen sehr empfindlichen Punkt in seiner Kniekehle entdeckt habe.
Ich lasse meine Zunge noch eine Weile an diesem, eben neu entdeckten, Punkt verweilen, ehe ich mich wieder langsam nach oben „arbeite“. Meine Finger, huschen und krabbeln über sein anderes Bein, liebkosen seine geschmeidigen Muskeln und ich ergehe mich in dem Gefühl, wie sie leicht unter meinen Liebkosungen zu zittern beginnen. Ich kann nicht widerstehen – Ich kann IHM nicht widerstehen – ich muss einfach meine Finger in diesen zitternden Muskeln versenken, mein Texie, keucht erst erschrocken auf und geht dann zu einem leisen Stöhnen über.
Ich liebe es, wenn er sich unter mir windet.
Und dann, gestatte ich mir – endlich – meine Zunge um sein heisse, pochende Härte zu schlängeln.
Gestatte mir, ihn endlich zu schmecken.
Und als sich mein Mann mit heiseren Schrei seiner Lust ergibt, bin ich bereits nahe dran ihm zu folgen.
Wettbewerb:
Der Shuttle braucht nen Namen!
Vorschläge bitte!
Greets Rose
FESTSTELLUNG
TEX HEX
Mein Mann ist eindeutig verrückt.
Verführt mich auf dem – Klodeckel. Bitte, der Klodeckel?!
Hmmmm, aber mein netter Verstand, scheint nichts dagegen zu haben, denn er ergreift so eben mit fliegenden Fahnen die Flucht. Und alles, was ich noch zu sagen habe, ist ein geseufztes, seliges: „Marshall Darling...“
Irgendwann, finde ich mich in unserer Koje wieder; und Brave Starr, leckt sich die Lippen, grinst mich an, wie ein Kater, der eben seine Sahne bekam. – TEX! Was für ein Vergleich! Obwohl... –
„Brave...“ sanft ziehe ich ihn zu einem Kuss heran, „... ich liebe dich!“ Und der Geschmack in meinem Mund, auf meiner Zunge, seiner, gemischt mit meinem – und ich bin schon wieder verloren.
Doch jetzt is er dran. Sanft drücke ich ihn in die Kissen, befreie ihn von seinen Klamotten und rutsche auf ihn. Sein Körper reagiert augenblicklich, hebt sich mir entgegen und ein bereits sehr präsenter Druck, an meinem Hintern, lässt mich – zeitgleich mit meinem Liebsten – verlangend aufwimmern. – Vorsicht? Warten? WOZU?! –
Er scheint irgendwo, – rein instinktiv, oder über unsere Verbindung – zu fühlen, was ich vorhabe. Denn seine Hände legen sich mit einem wahren Schraubstock von Griff an meine Hüften, die Daumen fest in mein Fleisch gedrückt – und ich drohe vor Lust zu vergehen – halten mich vom letzten Schritt ab; und er keucht: „Tu dir nicht wehhhh!“ Sein langgezogenes Stöhnen mischt sich mit meinem Aufschrei, als ich mich durchsetze und mich auf ihn setze.
BRAVE STARR
Ich will mich beherrschen, ihm nicht NOCH mehr weh tun. Aber, WIE, soll ich das machen, wenn mein Tex gerade dabei ist, mich um den Verstand zu reiten?
Meine Instinkte, erfassen seine Lust und seine Schmerzen, über unsere Verbindung und mein Körper, beantwortet seine Bewegungen. Kennt nur noch ein Ziel: Mehr von dieser heissen, glühenden Enge, mehr von diesem Gefühl der alles umfassenden schmerzvollen Lust – und vor all diesen Dingen, will ich ihn einfach nur immer wieder mit diesem verzückten Gesichtsausdruck sehen.
Und dann SEIN Höhepunkt, der über unsere Verbindung heranrauscht, der mich wegspült, mitreisst, mich das letzte bisschen Beherrschung kostet.
So, wie gerade eben.
Mein Texie liegt auf meiner Brust, meine Finger streichen zärtlich über seine zitternden Rückenmuskeln, seine Krallen sanft über meine Rippen und beide hecheln wir nach Luft.
„DAS, war unglaublich, ist unglaublich...“ wir starren uns an, schnappen absolut zeitgleich nach Luft, „ist es jedes mal wieder!“
Und synchron: „Ich liebe dich!“
Gut, dass das geklärt ist... denke ich und mein Texie lacht, nickt und: „Stimmt, gut, dass das geklärt ist...“
Ich löse die Verbindung, bringe sie auf eine niedrigere Stufe, schicke ihm alle meine Gefühle und wie eine warme Welle, kommen seine zurück.
BETRIEBSKATALOG
BRAVE STARR
Meine lavendelfarbene Versuchung, steckt sein hübsches Näschen, schon wieder in den Betriebskatalog des Shuttles und ich hör ihn leise vor sich hin brummeln.
Das, geht jetzt schon drei Tage so. Bald, kann er das Teil auswendig.
Wie zum Beweis, blickt er mich plötzlich mit leuchtenden Augen an und verkündet: „Marshall Darling, wusstest du, dass der Shuttle, ein Abwehrsystem hat?“
Nein, natürlich wusste ich das nicht. Ich habe ihn mir einfach mit allen Schikanen bestellt. Die Luxusversion. – Weil ich eben DIESE, schon immer wollte. –
Und da ich zu meinem Texie, immer ehrlich bin, schüttle ich den Kopf: „Nö, wusst ich nich...“
Er steht vom Kopilotensitz auf, stellt sich hinter mich und beginnt meine Schultern zu massieren und raunt in mein linkes Ohr: „Du bist manchmal so süss naiv...“
Ich seufze, bin mal wieder verlegen und verteidige mich: „Naja, du weisst ja: ich hab keine Ahnung von Technik...“
Er setzt einen Kuss auf mein Zeichen und raunt: „Ich liebe dich. Genauso, wie du bist. Hab ich schon IMMER getan...“
„... ich dich auch. Genauso, und nicht anders, will ich dich haben.“
„Du hast mich doch schon, Marshall Darling.“
Ich seufze, diesmal glücklich und nicke: „Oh ja. Und DU, hast mich...“ leise füge ich an, „Behältst du mich auch, Tex?“
Er lacht leise und antwortet mir dann ernst: „Ich werde dich nicht nur behalten, JEDER, der dich mir wieder wegnehmen will, sollte sich auf was gefasst machen!“
Erleichtert schmiege ich meine Wange an seine, greife nach seiner Hand und setze einen Kuss darauf: „Danke Tex.“
„He, Brave Starr!“
„Ja?“
„Nichts zu danken.“
Wir lachen beide und dann küsst mich mein Mann wieder auf diese unsagbar, verstandsraubende Art.
Ich bin immer noch ganz high, als mein Texie, schon wieder auf dem Kopilotensitz sitzt und seine Nase im Betriebskatalog vergräbt.
Da, fällt mir ein, was ich ihm schon seit heute Früh sagen will: „Texie, heut Abend, essen wir im Deep Spaces In!“
Er nimmt seine Nase aus dem Buch, blickt mich an, hebt sein Pendant zu ner Augenbraue und bestimmt: „ICH bezahle!“
Ich nicke brav. Auch gut, ist immerhin das teuerste Restaurant, im Umkreis von ein paar Lichtjahren. Und, ich FREUE mich darauf da, mit meinem MANN, anzugeben.
Wie ihr seht, hab ich mir gestattet, mal wieder ne gastgewerbliche Örtlichkeit zu erfinden...
Greets Rose
KURSABWEICHUNG
TEX HEX
Ehrlich, ich dachte er veralbert mich: Im Deep Spaces In.
Hallo, gehts noch?!
Nicht, dass ich das nicht mit Freuden bezahle... Aber, ER und ICH?
Mein Mann, er sieht sonst schon verboten gut aus, aber wenn der heute Abend nen ANZUG tragen muss... Um genau zu sein einen Smoking...
„Teeeex?“ Wer? Was? Wie? Wo? Ich?
„Texie, wovon träumst du?“
Ich grinse und meine Stimme ist schon wieder viel zu tief: „Davon, mit dir anzugeben! Und, davon, dich ganz genüsslich aus deinem Smoking zu schälen, nach dem wir zusammen getanzt haben...“
Ich sehe wie er erschauert und dann fragt er mich doch tatsächlich: „Du würdest wirklich mit mir tanzen, Texie?“
Ich grinse neige mich zu ihm, er sitzt immer noch im Pilotensitz, blicke ihn von unten herauf an und raune so verführerisch ich kann: „Ich BESTEHE darauf, Marshall Darling!“
„Walzer?“ Mit einem Blick, den einen Welpen vor Neid erblassen liesse.
Was, soll ich dazu noch gross sagen? Zum Beispiel: „Ist mir eine Ehre, aber DU führst.“
Mein Liebster, strahlt mich an und dann sitz ich auch schon auf seinen Knien – die Instrumente fiepsen alarmiert auf, als mein Hintern unseren Shuttle vom Kurs abbringt – und mein Brave Starr schiebt mir mit Elan seine Zunge zwischen die Zähne, setzt mich nach einem verschlingenden Kuss zurück auf den Kopilotensitz und bringt den Shuttle zurück auf Kurs. „Sorry...“ kommt es kleinlaut von ihm.
Ich kann nicht anders, strecke meine Hand aus und fahre meinem Krieger, zärtlich durch diese schwarzen, blauglänzenden, seidigen Haare, murmle: „Schon gut, mein Darling, dass kann passieren. Dafür hat der Shuttle ja ne Sicherung.“
Eigentlich, soll die zwar bei plötzlich auftretenden Energiewolken und eventuellen Minimeteoritenschauern greifen... Aber, wieso nicht auch, wenn meine Kehrseite Bekanntschaft mit dem Steuerknüppel macht... – Oh! Ups, DER Gedanke hat was... Hm, ob mein Liebster, was dagegen hat, wenn ich...
BRAVE STARR
Was wird das? Und, woran denkt meine lavendelfarbene Versuchung nun wieder?
Dieser adrette dunkellila Ton der seine Wangen ziert, verrät mir, dass es nur was nettes sein kann...
„Darf ich?“ und schon fasst er vor mir durch, drückt einen Knopf – Hey, ich weiss sogar, wozu der ist! – und aktiviert den Autopiloten.
Und jetzt?
„Oh, ooooh Texie...“
„Hm,“ dunkel, in mein Ohr geschnurrt, „soll ich wieder runter von dir, mein geliebter Gatte?“
„Oh NEIN!“ und bevor er auf dumme Gedanken kommt, packe ich zu, ziehe ihn fest an mich und raube mir einen tiefen, süssen Kuss, voller Versprechen.
REST STOP
BRAVE STARR
Er ist einfach unglaublich! Mein Tex Hex, ist unglaublich. Da dachte ich schon er sieht in seiner New Cheyenne Kleidung umwerfend aus. Aber DAS hier, dieser Smoking und dieser aufrechte, stolze Gang, an meiner Seite, versteckt vor sich hin lächelnd. Mit diesen funkelnden Keriumaugen, alle Damen, die es auch nur WAGEN, mir einen Blick zu zuwerfen, förmlich erdolchend; ich bin so unendlich dankbar, ihn zu haben.
Und dieses Lachen, vorhin als er diesen albernen Schild entdeckte und ihn mir dann zeigte...
Das war eindeutig J.B. und Skuzzies Werk.
Da, am Heck unseres Shuttles, hing ein grosser Schild mit leuchtend roten Buchstaben beschriftet – J.B.s Handschrift – :
JUST MARRIED und unsere Initialen...
Und SO, sind wir fast ne Woche rumgekurvt?! Lach, ich glaub, ich werd noch mal irre um unsere Familie... „Fehlen nur die Dosen...“ hatte Texies trockener Kommentar gelautet – und schon waren wir erneut in eine wahre Lacharie ausgebrochen. – Der Schild hängt immer noch dort. –
Und jetzt, nach einem vorzüglichen Essen, führe ich meinen Mann aufs Parkett – Walzer.
Geahnt hatte ich es ja, überrascht bin ich dennoch: Geschmeidig, ruhig, völlig gelöst und mit gesenkten Lidern, lässt er sich von mir herumwirbeln.
Ich werde mutiger, Wiener Walzer, schnell, elegant – und tausend, bewundernde, EIFERSÜCHTIGE Blicke – und ich kann sie tuscheln hören:
So was, das sind ja zwei Männer... Hübsches Paar! Und: Ich will auch so tanzen... Nun komm schon Henry! – Fast, könnt mir der arme Henry, leid tun... Aber, WAS interessiert der mich?
Hier, jetzt zählen nur Tex und ich...
Ausser Atem, lasen wir uns wieder auf unsere Stühle fallen, halten uns noch immer an den Händen und funkeln uns an.
Irgendwer, tritt an unseren Tisch, ich hebe den Blick nur unwillig, löse ihn von meinem Liebsten und blicke in erstaunlich freundliche Augen.
„Guten Abend die Herren, ist das Ihr Shuttle?“ ruhig, gelassen.
„Shuttle, welcher Shuttle?“ Oh je, mein Texie ist noch immer nicht ganz da, klingt ganz verwaschen...
Der Mann an unserem Tisch lächelt und erklärt: „Der mit dem Schild: Just married...“ kurz räuspert er sich, blickt zu mir und ergänzt dann: „Sie SIND doch Marshall Brave Starr?“
Ich nicke vorsichtig.
Der Mann im Anzug lächelt beinahe erleichtert und erklärt: „Gut, dann betrachten sie sich als eingeladen, Hochzeitsgeschenk.“ Er winkt einen der Kellner heran: „Bringen sie doch unseren Gästen noch eine Flasche Champagner...“ und dann ist er auch schon verschwunden, noch ehe ich oder Texie – der ihm bedröppelt hinter her starrt – reagieren können.
Nach eine kleinen Schrecksekunde, kurvt mein Mann seinen Mund zu diesem umwerfenden Lächeln und stellt fest: „Wirklich: NICHT zu vergleichen, mit New Texas...“
Ich nicke zustimmend, beuge mich über den Tisch zu ihm und küsse ihn – in aller Öffentlichkeit – und das einzige was erklingt, sind ein paar Geräusche des Entzückens.
Oh, Gott, im Vergleich hierzu, ist New Texas tiefstes Hinterland.
WER WAR DAS?
TEX HEX
„Wir scheinen Fans zu haben...“ ich grinse von einem Ohr zum anderen. SOWAS, ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert: Jemand der vor entzücken seufzt, wenn ich jemanden küsse. Oder, dieser Jemand, mich küsst.
Mein stolzer New Cheyenne-Krieger lächelt, hebt sein Champagnerglas in meine Richtung, nickt und kichert dann, nach dem er daran nippte: „Ja, meine lavendelfarbene Versuchung, die scheinen wir in der Tat zu haben.“
Ich blicke hinüber zu der Bar, elegant, schwarzes, poliertes Holz, Chromstahl und Leder – sehr schick. Wirklich.
Der Mann mit den grauen Augen und den silbern angehauchten Schläfen, der uns einlud unterhält sich mit dem Servicechef. „Du, Marshall Darling, wer ist, war Typ eben eigentlich?“
„Hm?“ macht mein Liebster und folgt meinem Blick hinüber zur Bar. „Das, mein Texie, war der Besitzer des Nobelschuppens, Jason Gray.“
„Und, weshalb, spendiert der uns das Essen?“
„Hab ihm mal geholfen...“ mein Mann kichert leise, „Erinnerst du dich nicht?“
Ich muss zu geben, ich hab keinen Schimmer.Und genau das sag ich meinem Marshall Darling auch.
Er lacht nur und entgegnet, mit einem spitzbübischen Grinsen: „DU, hast seine Keriumlieferung klauen wollen...“
„Was?! Ich?!“ Oh, langsam werd ich richtig gut, im Unschuld heucheln...
„Ja, mein süsser Ex-Desperado!“
Deshalb, kam mir der Typ eben so bekannt vor... Erklärt ne Menge! Wobei ich mich ja dann frage, wieso, der UNS einlädt...
UND, ich hab das Bedürfnis mich zu entschuldigen – nicht bei Gray, sondern bei meinem Marshall:
„Tut mir leid Brave Starr, ich hab dir immer ne menge Ärger g...“ er steht plötzlich vor mir, zieht mich in die Höhe und in die Arme: „Lass das! Entschuldigen, passt nicht zu dir, mein Gauner!“
Er lacht leise, rollend und ich kann nur mitlachen. Er haucht mir einen Kuss auf und geht dann auf Abstand, deutet eine galante Verbeugung an und raunt: „Darf ich sie um diesen Tanz bitten?“ Und er bietet mit seine Hand an.
BRAVE STARR
Mein Desperado, soll sich gefälligst NICHT entschuldigen. Für nichts!
Also, unterbreche ich ihn.
Und nun, treiben wir wieder zum Klang der Musik dahin. Irgend ein Two Step – mittlerweile.
Gleich haben wir alle Standarttänze durch. Wir wechseln uns so fliessend mit dem Führen ab, als wäre es das normalste der Welt. – Für mich, IST es das normalste der Welt. Und wenn ich so darüber nachdenke – DENKEN?! In Texies Armen? Wenn er mich übers Parkett wirbelt? FEHLANZEIGE!
Und das, obwohl er mich völlig korrekt in einem wirklich perfekten Tanzgriff hält. Aber seine Hand unter meinem Schulterblatt, seine Finger, die meine umfassen...
WALZER?!
Wann, haben wir gewechselt?
Und wieso, führt er immer noch? Nicht, dass das mich stören würde.
Ob es auffällt? Na, egal, ich mache den nächsten Tanzschritt unauffällig so, dass ich näher zu ihm rutsche, lege meinen Kopf auf seine Schulter, meine Wange an seine und geniesse dieses geborgene, leicht benebelte Gefühl, von Tex Hex' Nähe und dem Alkohol in meinem Blut.
Als die Musik ausklingt raunt mein Texie in mein Ohr: „Shuttle, Marshall Darling?“
Ich nicke schwach, lasse meine Lippen eine Spur von sanften Küssen auf seine seitliche Halslinie setzen und hauche dann in sein Ohr: „Ich liebe dich.“
NO SMOKING
BRAVE STARR
Er schmeckt nach Champagner und er riecht nach Marzipan; und seine Haare sind so weich wie Seide; und seine Haut fühlt sich an wie Samt; und seine Küsse rauben mir den Verstand.
Ich versuche mich fester an ihn zu schmiegen, meine Nase noch tiefer in diesem duftenden Haar zu vergraben, meine Hände schleichen sich unter sein Jackett und krallen sich haltsuchend in seinem Hemd fest.
Tex fingert sanft an meiner Fliege und als das Seidenband brav nachgibt – er hat sie mir heute auch schon gebunden – zieht er es vorsichtig, langsam von meinem Nacken. Ich erschauere und seufze in seine weissen, farblosen Haare, presse mich noch dichter an ihn, lasse mich tiefer in diesen süssen Geruch fallen. Mein Texie. Mein Mann.
„Mein Marshall. Mein Darling...“ dunkel in mein Ohr geraunt. Seine Hände an meinem Revers, schieben mich sanft auf Abstand – nicht viel, nur eben genug um mir das Smokingjackett aufknöpfen zu können und danach über die Schultern zu schieben. Es bleibt auf meinen Hüften liegen, da ich meine Hände immer noch in Texies Hemd kralle.
Seine Finger, gleiten an meinen Seiten entlang, von meinen Schultern, gleiten in mein Kreuz und nur wenige Augenblicke später, leistet auch der Kummerbund, meiner Fliege Gesellschaft auf dem Boden und ich will nur wieder näher zu meinem Mann rücken.
Eine Hand in meinem Kreuz, die andere an den Knöpfen meines Seidenhemdes, seine Zunge in meinem Mund, mich fester krallen...
Ich keuche in den Kuss hinein, als er sanft vorne über meine Hose kratzt, sich an dem Reissverschluss zu schaffen macht und sie mir langsam über den Hintern schiebt.
Sein Kuss wird fordernder und – ich weiss nicht wie und wann – ich finde mich auf unserer Koje wieder. Und mein Liebster befreit mich grad von Schuhen und Strümpfen, zerrt auch gleich die Hose mit, robbt wider auf mich, über mich, nach oben; lässt dabei seine Zunge und die scharfen Zähne über meine Brust tanzen.
Keuchen, mich ihm entgegenheben, wieder in seinem Hemd verkrallen, – wo, ist sein Jackett? – mich wieder in seinem Geschmack verlieren...
Ein verlangendes Seufzen, entwischt mir, seine Krallen, kratzen sanft über meinen Bauch, meine Seiten, ich schlinge mein Bein um ihn, meine lavendelfarbene Droge, kratzt über meinen Oberschenkel und ich stöhne höchst lüstern in seinen Mund, als seine Hand zu meiner Kehrseite gleitet, sich da unter den Bund meiner Shorts schiebt.
Ich will frustriert aufknurren, als sein Mund sich von meinem löst, die Hand an meiner pochenden Härte hält mich davon ab, treibt mich noch weiter an den Abgrund hinan, meine Hände krallen sich fester in sein Hemd, seine Schultern...
„Du bist so verlockend...“ er packt meine Shorts mit den Zähnen, ich keuche, als sein Schnauzer über meine erhitzte Haut streichelt, hebe mich meinem Tex erneut entgegen.
Ein sanfter Hauch an meiner empfindlichsten Stelle und ich erzittere, verlange keuchend nach mehr, nur um mich gleich darauf unter ihm zu winden, als seine heisse, feuchte Zunge, quälend langsam, von unten nach oben über meine ganze, harte Länge leckt, dass sein Schnauzer mich dabei kitzelt, verstärkt das Ganze nur noch ums vielfache.
Und als mein Tex, sanft mit seinen Zähnen über meine Spitze gleitet – da, geht meine Welt in dunklen Keriumflammen unter.
REVANCHE
TEX HEX
Ich lecke mir den Mund; und frage mich zum wiederholten Mal: Wie KANN ein Mann nur so köstlich schmecken?
Und ich gebe mir alle erdenkliche Mühe, auch die letzten Spuren seines Höhepunkts verschwinden zu lassen – in meinem Mund.
Und, mein Mann, windet sich schon wieder unter mir.
Erschrocken – und überaus erregt – keuche ich auf, als er mich nach oben zieht, mich mit seinem Kuss beinahe verschlingt, seine Hand besitzergreifend auf meiner Kehrseite landet und zupackt.
Und dann erlebe ich mal wieder das Wunder der Pumageschwindigkeit. Waren da eben noch Kleider, liegt Brave nun auf mir und ich bin ebenso nackt wie mein Marshall Darling.
Heftig, kralle ich mich in seinen Rücken, dränge mich fest an ihn und ich hoffe wirklich, dass er mich – mit was auch immer – nicht zu lange warten lässt.
BRAVE STARR
„Mein Tex Hex, mein Texie, mein Liebster, Geliebter, Gefährte, Mann. Wie ich dich doch begehre...“ Wenn das kein Süssholzgeraspel, aller erster Güte ist...
Er windet sich unter mir, meinen Händen, meinen Lippen, meiner Zunge, hebt sich mir verlangend entgegen. Genau wie ich zuvor, unter ihm.
Ich zögere es hinaus, lasse ihn zappeln, reibe mich an ihm, drücke mich auf ihn, verschlinge ihn mit meinen Küssen... Und geniesse den Rausch.
Mein Texie macht mich so high. – Und der Alkohol in meinem Blut, hilft fröhlich mit.
Dann, kann ich mich nicht mehr zurückhalten, mit einer einzigen schnellen, fliessenden Bewegung, ist ER in MIR, füllt mich aus und ich kralle mich in Texies Schenkel, einen heiseren, lustvollen Schrei ausstossend. Und, ich öffne unsere geistige Verbindung.
Tex unter mir, reisst die Augen auf, unsere Blicke verschmelzen, WIR verschmelzen, sind EINS.
Und dann explodiert die Welt, zum zweiten Mal in kurzer Zeit.
Als wir wieder zurück finden, eng aneinander, ineinander geschmiegt, verschlungen, umschlungen, geborgen in unserem Kokon aus Liebe, verkündet mein Texie mit MEINER Stimme: „Marshall Darling... Ich liebe dich,“ und er haucht mir mit meinen Lippen einen sanften Kuss auf, „aber, morgen früh, solltest du uns, als erstes, wieder zurück tauschen...“ Er kuschelt sich in seine Arme, und ich schmiege seinen Kopf, an meine Brust, raune: „Ich liebe dich...“ einen Kuss auf meine/seine Nase, „und, ich fürchte, du hast recht...“
IRGENDWO ZWISCHEN DEN STERNEN
BRAVE STARR
Ich lache, japse, winsle und versuche, mich unter meinem Körper hervor zu winden. Leider, ist die Aussicht, dass es mir gelingt nicht sehr hoch...
„Texie...“ flehend, atemlos und vor allem mit Tex' Stimme, „... bitteeeee!“
Er beugt sich nach vorne, fängt meinen/seinen Mund zu einem sanften Kuss und kichert als er sich wieder in seine sitzende Position, auf meinen – na eigentlich ja seinen – Lenden aufrichtet: „Aber Marshall Darling, ich kitzle dich nun mal gerne...“ Und schon wieder huschen diese braunen Finger, die ja eigentlich mir gehören, über die kitzligen Stellen dieses schlanken sehnigen Körpers, den ich mir ausgeliehen habe. Ich schnappe wieder nach Luft und keuche: „Ich lege Beschwerde ein!“ ich bohre seine Krallen, in die Oberschenkel meiner Körpers, „Ich habe ein Rückgaberecht!“ Ich lasse diese scharfen, spitzen Krallen langsam nach oben wandern. Tex keucht auf, lässt meinen Kopf in den Nacken fallen. Und diesmal, schnappt ER nach Luft.
Entspannt, glücklich, zufrieden – wieder jeder in dem Körper wo er hingehört – liegen wir auf der Koje und betrachten die Sterne, die durch die Dachluke über unseren Köpfen blinken.
Wir haben uns heute früh, nicht als erstes zurück getauscht. Nö, wir sind erstmal losgeflogen, haben den Autopiloten eingeschaltet und dann geduscht.
Getauscht, haben wir erst jetzt, nach dem mich mein Texie ausgiebig ausgekitzelt hat und wir danach hemmungslos über einander herfielen. – Ist immer noch die beste Möglichkeit, zurück zu wechseln. –
„Wohin möchtest du, Texie?“ Ich richte mich auf den Ellenbogen auf um in seinen leuchtenden Augen untergehn zu können, er zwinkert mir zu und grinst dann: „Hast du eine Badehose, Marshall Darling?“
Oh, Sonne, Strand, Texie und mehr... DER Gedanke hat was. Was sehr, sehr verlockendes.
„Ja, mein Liebster, hab ich...“ ich hauche ihm einen Kuss auf, „Also, wo hin?“
„Blue Water...“ ein verlegenes Lächeln ziert seine Mundwinkel, „... da, wollt ich schon immer mal hin.“ und ein verträumter Blick schleicht sich in seine keriumroten Augen.
„Hm, Blue Water, der „Paradies-Planet“, wieso nicht?“ Ich fasse seine Hand fester und hauche ihm einen Kuss auf die Handfläche, „Wenn du da schon immer mal hin wolltest,Texie...“
Und ehe ich zum Luft holen komme, finde ich mich in einer festen Umarmung wieder und Tex verspricht: „ICH bezahle auch den Landeplatz und das Essen!“
Das, wundert mich nun doch: „Sag mal Tex,“ er blickt mich nur fragend an, „woher, hast du auf einmal all das Geld?“
Sein Blick verfinstert sich etwas und seine Stimme ist sehr ernst: „NICHT gestohlen, Brave Starr!“
„DAS, hab ich nie behauptet!“ verteidige ich mich.
„Aber gedacht.“ Sein Zeigefinger stupst mich auf die Brust und er fährt fort: „Und das, ist nicht nett. Verständlich, aber nicht nett.“
„Verzeih...“ ich schäme mich wirklich, ich WEISS doch, dass er zu mir IMMER ehrlich ist.
Texie lächelt nur, schüttelt den Kopf, dass sein Schnurrbart fliegt und erklärt: „Seit der olle Stampi nicht mehr drauf sitzt, komm ich an die Mine unter MEINEM Hexagon ran...“ sein Lächeln wird zu einem breiten Grinsen, „... Kerium, in Hülle und Fülle. Deshalb werd ich dir auch nen Anteil vom Shuttle zurück erstatten.“ Dann drückt er mir einen Kuss auf die Stirn und hüpft fröhlich aus der Koje und verkündet: „Ich, mach jetzt Frühstück. DU setzt schon mal den Kurs!“
„Ja Texie...“ ich bin immer noch völlig perplex.
VERKEHRSKONTROLLE
TEX HEX
Brave Starr hat mir angeboten, dass ich für eine Weile das Ruder übernehme. Ich muss sagen, dass ich das geniesse. Nicht nur, weil es schön ist mal wieder einen ordentlichen Raumer zu fliegen, nein, auch weil er in meine Flugfähigkeiten vertraut, nach allem was damals geschehen ist...
„Du, konntest nichts für...“ und seine Arme schlingen sich um mich, ein Kuss wird auf meiner Schläfe platziert und er bekräftigt: „Alles Stampis Schuld.“
Ich nicke zögerlich und lehne mich etwas mehr in seine Arme.
Unsere Kommunikationskonsole piepst und eine Stimme erklingt: „Hier Galaxy Highway Patrol , Abteilung Verkehrskontrolle. Bitte lenken sie ihren Shuttle in die dafür vorgesehene Dockstation.“
Ich seufze – synchron mit meinem Mann – auf und erkundige mich bei Brave Starr: „Wie sieht das mit dem Abwehrsystem aus, Marshall Darling?“
Er hebt seine breiten Schultern und grinst: „ICH darf. Bin immerhin Planeten-Marshall!“
DAS, beruhigt mich doch gleich sehr. „Willst du die Dockstation an manövrieren, Brave Starr?“
Mein Liebster verneint mit einem verlegenen Lächeln: „DU, fliegst viel besser als ich...“
„Danke, für dein Vertrauen...“ völlig ernst.
BRAVE STARR
Mist Verkehrskontrolle... Das, wird sich ewig hinziehen. Hab selbst oft genug sowas auf New Texas durchgeführt. Aber, bei nem Raumer, dauerts – mindestens – gleich noch mal so lange.
Also, abwarten und Tee trinken, wie man so schön sagt.
Und plötzlich, wird mein Texie blass.
Besorgt erkundige ich mich: „Was is, Texie?“ behutsam, lege ich ihm die Hand auf die Schulter.
Er grinst etwas verlegen und kichert: „Der Schild...“
„Oh!“ mache ich kleinlaut.
„Ja,“ nickt mein Mann, „genau: Oh!“
Ein leises Zischen bestätigt mir zusammen mit einem Summen, dass wir angedockt haben.
Na dann, Ausweise, Fahrzeugpapiere, alle anderen Papiere und dann den Cop reinlassen.
Texie, räklet sich möglichst cool auf dem Pilotensitz, – er sieht sexy aus – hat ihn gedreht und auf die Schleuse ausgerichtet.
Mit einem weiteren Zischen öffnet sich diese und dann geht alles ziemlich zackig und innerhalb von wenigen Sekunden stehe ich zwischen einem Neuralaser und meinem Mann; und blaffe den Cop vor mir an: „WAFFE RUNTER KLEINER!“
„Marshall Brave Starr?!“ in den Augen des Cops leuchten ein paar hundert Fragezeichen und erst da erkenne ich, WEN ich da vor mir habe: „CARSON?!“
.... zur Abwechslung, darf Tex mal zweimal hinter einander als Erster...sich zu Wort melden! (was dachtet IHR denn? *zwinker*
WAS?! WIE?! WO?!
TEX HEX
„Carson?!“ die perfekte Imitation meiner Mannes. Uff, was bin ich froh, schaltet mein Privatmarshall so schnell!
„Marshall,da... da...“
Brave Starr fällt dem Cop, also Carson ins Wort: „Ja, da sitzt Tex Hex. Er ist ein freier Mann und wir sind Verheiratet...“ ich grinse, denn mein Mann spricht ungerührt, von Carsons entgleister und im Schockzustand gefangener Mine weiter: „... Den SCHILD etwa nicht gesehen?“
Carsons Neuralaser schliesst scheppernd mit dem Boden Bekanntschaft und seine Augen huschen, beängstigend schnell, zwischen meinem Angetrauten, mir und der Schleuse hin und her, sein Mund öffnet sich und ein unartikuliertes Gurgeln kommt raus, seine Gesichtsfarbe nähert sich der meiner Haare an und dann findet er doch noch seine Stimme wieder: „Was?! Wie?! Wo?!“ – Och, MUSS das jetzt sein, eben war er doch grad noch so sympathisch. –
Erleichtert beobachte ich, wie Brave Starr die Waffe, unauffällig mit dem Fuss zur Seite, aus Carsons Reichweite, schiebt, als er einen kleinen Schritt, auf eben den zu macht und ihn übertrieben freundlich fragt: „Tee? Habe eben welchen gekocht...“ mein Marshall setzt ein breites Grinsen auf, „...oder ist der im Dienst nicht erlaubt?“
Ich kann nur mühsam mein Lachen zurückhalten. Will heissen, ich gebe, die Hand vor den Mund gepresst, ein ersticktes Keuchen von mir und – werde langsam aber sicher dunkelviolette.
BRAVE STARR
Ich sehe aus dem Augenwinkel, wie mein armes Texie, bei dem verzweifelten Versuch seinen Lachanfall zurück zu halten, beinahe erstickt. Immer mit einem wachsamen Blick zu Carson, trete ich zu meinem Mann und ergreife seine Hand, ziehe sie mit sanfter Gewalt von seinem Mund und kichere: „Na komm schon Texie, Süsser, lass es raus.“
Und schon, klammert er sich, vor Lachen geschüttelt an mich und keucht dazwischen: „Sein Gesicht... Hast DU sein Gesicht gesehen?“
Ich konnte mir vorhin, selbst nur mühsam ein lautes Lachen verkneifen und ehe ich was dagegen tun kann, lache ich auch schon mit. Carson, könnte einem fast leid tun, so wie er nun guckt.
Als ich mich wieder unter Kontrolle habe, und Tex sich – so einigermassen – im Griff, wende ich mich wieder meinem ehemaligen Azubi zu und stelle fest: „Sorry, er hat recht. Du hast echt bescheuert ausgesehen...“
Zu meinem grenzenlosen Erstaunen, grinst mich Carson nur an und erkundigt sich: „So bescheuert wie damals?“
Ehe ich dazu komme im was zu entgegnen, meldet sich meine lavendelfarbene Sünde zu Wort: „Mindestens...“ völlig ernst.
Carson, zwinkert einmal, zweimal und dann brechen wir ALLE in Gelächter aus.
Ich stelle fest: Er ist erwachsen geworden.
Und wenig später, bei einem Tee, als wir ihm die ganze Sache erklären, stelle ich an handen seiner Abzeichen fest, dass er offensichtlich auch ein guter Cop geworden ist.
Und als wir uns verabschieden – die Verkehrskontrolle hat tatsächlich EWICH gedauert – geschieht das schon fast freundschaftlich.
THE ISLAND
BRAVE STARR
„Schau mal...“ mein Blick folgt Texies ausgestrecktem Finger, „Schau mal Marshall Darling...“ ich packe seine Hand, ihn, ziehe meinen Mann an meine Brust und endlich bringt er seinen Satz zu ende: „Schau mal Marshall Darling, ist es nicht wunderschön...“
„Stimmt, aber du bist viel schöner...“ mein lavendelfarbenes Wunder, kuschelt sich nur fester in meine Arme und gemeinsam, blicken wir wieder auf den blauen Diamanten, der da vor uns im Weltraum schwebt.
„Blue Water. Wir, sind tatsächlich da...“
Mein süsses Texie klingt ja ganz verträumt. – Ob ich mal an seinem Ohr knabber? – Ich will das gerade tun, als mich seine Stimme erneut aus MEINEN angenehmen Fantasien reisst: „Welche der Inseln willst du, Brave?“ nur ein leises Schnurren.
Ach ja, die Inseln! Da der hübsche, blaue Planet da unten, ja nur aus Wasser und Inseln, grossen wie kleinen, besteht...
„Such du dir eine aus Texie...“
Er nickt, küsst mich auf den Hals und stellt fest: „Dann fliegen wir einmal rundrum und suchen uns zusammen eine aus!“
Ich erschauere und schmiege mich noch dichter an ihn, schnappe spielerisch nach seinem Ohr und knabbere wirklich genüsslich daran. Tex, gibt einen leisen Seufzer von sich, drückt sich fester gegen mich und raunt: „Oder wir fliegen einfach mal ne Runde zusammen...“ – MUSS er solche Sachen sagen? – seine Hand rutscht von meiner Mitte zu meinem Hintern, drückt meinen Unterleib dichter an seinen. Ich schnurre ihm ins Ohr: „Sollte das ein unmoralisches Angebot sein?“
„Nur wenn es dir nicht zu viel wird...“ und er kichert.
„Frechdachs!“ und ich stopfe ihm seinen frechen Mund, mit meiner Zunge.
Er seufzt auf und gleich darauf, verwickelt mich seine Zunge in einen wirklich atemraubenden Kuss und – er TELEPORTIERT uns in die Koje...
Mein Hirn ergreift mit einem kläglichen Fiepen die Flucht.
TEX HEX
Oh je, mein armer, armer Darling... er sieht ziemlich weggetreten aus.
Aber, der gute Texie, kennt ja auch nen paar nette Tricks...
Teleportieren – in die Koje zum Beispiel...
Magisch Sachen verschwinden lassen – Anziehsachen zum Beispiel...
Und dann...
Hm, ich glaub ich schick mal mein Hirn zu Braves...
Blue Lagoon
Open Water
deep blue sea
wild ocean
TREASURE ISLAND
TEX HEX
Wir starren aus dem Frontfenster des Shuttels, – ein Name muss her – Braves Kinn auf meiner Schulter und seufzen synchron: „DAS, da... oder keines...“
Das kleine Inselchen, da unten, ist aber auch zu hübsch:
Lange, weisse Sandstrände, azurblaues Meer, grüne Palmen, bunte Blumen, die bis hier hoch leuchten und sechs Bungalows, je an einer der Buchten, gelegen, schön weit auseinander...
„Da will ich hin...“ schon wieder zusammen. Ich kann mir ein Kichern nicht verkneifen, wende den Kopf und will Brave einen Kuss auf die Wange drücken. – Mein Marshall Darling,scheint die selbe Idee zu haben, denn, seine Lippen treffen auf meinen Mund.
„Hmmmm, Texieeee...“ in meinem Kopf, deutlich zu hören, „... ich liebe dich!“
Ich schicke ihm meine Liebeserklärung, über unsere Verbindung, beinahe zugleich.
Und eine Stunde später, haben wir nicht nur Landeerlaubnis, sondern auch den grössten und komfortabelsten der Bungalows... Und mein Marshall zieht mich, schon seit wir wissen, wie das Inselchen heisst damit auf: „Das passt ja wieder... Treasure Island... Schatzinsel...“ er lacht erneut, „Texie, ich seh dich schon buddeln...“
Ich knurre, mittlerweile, wirklich leicht gereizt: „Haha! Erstmal brauch ihn nen Spaten... du Witzbold!“
Brave Starrs Augen, verdunkeln sich für einen kurzen Augenblick, dann legt er mir – beinahe vorsichtig – seine Hand an den Oberarm, streicht einmal – diesmal WIRKLICH vorsichtig – darüber und meint: „Tut mir leid...“ er klingt ja ganz schuldbewusst, „... ich wollt dich nich ärgern, Texie.“
Wie bitte, soll ich da noch schmollen?
Mit einem Lächeln, lege ich die Hände auf seine Taille, ziehe ihn näher und lege meine Stirn an seine; – geht gut, da er den Kopf gesenkt hat und raune: „DU, darfst mich ärgern, Brave...“ ich hauche einen Kuss auf seine Nase, „... Aber, übertreibs nicht... Bitte.“
BRAVE STARR
„Ich werde dich nicht mehr ärgern...“ Tex' Finger legt sich auf meine Lippen und er unterbricht mich grinsend: „DAS, wirst du nicht schaffen...“ er küsst mich, wieder auf die Nase und sein Schnauzer kitzelt mich an den Wangen – ich liebe dieses Gefühl. – und erklärt mir: „Ich kenn meinen Mann doch...“
„Stimmt!“ bestätige ich ihm mit Nachdruck; und füge glucksend an: „Inn- und Auswendig...“
Texie kichert mit, nickt und schiebt dann seine Hand in meinen Nacken, unter mein Haar, drückt mich sanft in einen zärtlichen Kuss. Als wir uns wieder trennen funkeln seine Augen, wie Glut in der Nacht und er meint nur: „Lass uns landen und dann den Bungalow gebührend einweihen...“
Seine dunkle Samtstimme, hört sich an, als hätte mein Mann, da schon ganz präzise Vorstellungen, wie das mit der Einweihung vonstatten gehen soll...
Vielleicht, sollte ich mir auch was einfallen lassen, vielleicht könnten wir ja auch den Strand „einweihen“?
IN TO THE BLUE
BRAVE STARR
Dieser Bungalow ist BLAU!
Blaue Aussenwände, blaue Veranda, blaue Türen, blaue Fliesen, blaue Vorhänge und blaue Bettwäsche. Azur, Königsblau, Indigo, Türkis, Eisblau, Himmelblau, Blau in allen Schattierungen.
Ich habe noch nie soviel BLAU gesehen...
„Er ist BLAU!“
„Ja,“ bestätige ich, „sehr blau.“
„Ich wär auch gerne blau..“
Ich kichere, umrunde den Küchentresen, öffne probehalber den Kühlschrank und ziehe höchst erfreut eine Flasche Champagner heraus... Davon gibts hier noch mehr... DER Bungalow ist sonst für wesentlich andere Gäste reserviert.
„Könnte dir das dabei helfen, Texie?“ Ich strecke ihm mit einem verschmitzten Grinsen, die Flasche hin, nur um sie, als er danach greifen will, gleich wieder zurück zu ziehen: „Erst sagst du mir, WESHALB, du gerne BLAU wärst, Süsser...“
Er blickt leicht verlegen zu mir, bekommt doch tatsächlich, einen Hauch von Violett auf den Wangenknochen und nuschelt dann: „MUSS ich DIR das wirklich erklären... sexy Marshall?“ Und dann leuchten seine Augen wieder so verheissungsvoll.
Ich lache, strahle ihn an: „Lass uns erst mal unser Gepäck rüberholen; und später...“ ich schwenke langsam die Flasche, ehe ich sie zurück in den Kühlschrank stelle.
Als ich mich um den Küchentresen zurück schlängle – da is es eng – funkeln die Keriumaugen meines Liebsten noch ein wenig heller und er grinst: „Du siehst scharf aus in weissem Leinen... Wie ein kubanischer Gangsterboss, aus den alten Filmen...“
Na, toll, ich werde natürlich auch brav rot. Wie immer, wenn er mir ein Kompliment macht.
Texies lavendelfarbene, schlanken Finger, tanzen über die nackte Stelle meiner Brust im tiefen Halsausschnitt und er rückt näher heran, eine seiner Hände legt sich an meine Hüfte – den linken Hüftknochen – und ein warmer Schauer durchrieselt mich.
„Was hast du vor, Texie?“ Kann mir mal wer erklären, wieso meine Stimme zittert?
„Da, fragst du noch, Marshall Darling...“ leise, geraunt und dann bekomme ich einen dieser wunderbaren, umwerfenden Küsse, die mir immer wieder, die Knie weich werden lassen; und ich versuche nicht in seinem Geschmack zu ertrinken und mich irgendwie an meinem Texie festzuhalten.
Und als er von mir ablässt stehe ich an diesen Küchentresen gelehnt da, blicke meinem Mann abwesend hinterher, wie er durch die grosse, offene Hintertür, zum Shuttle hinüber schlendert.
Ich gebe zu, ich brauche ein wenig um mich zusammen zu reissen und aus dem angenehm beduselten Zustand in den mich sein Kuss versetzt hat aufzutauchen.
Und als ich es endlich hinkriege ihm zu folgen, kommt er mir auf Halbem Weg bereits mit unseren Taschen entgegen.
... wieder mal nen Titel a la Rose...
IN TO THE DEEP
TEX HEX
Ich kann es kaum erwarten... Ich will diesen Mann, MEINEN Mann.
Und den Champagner.
Also, beeile ich mich mit den Taschen in unser blaues Paradies zu kommen.
Mein geliebter Marshall, kommt mir auf halbem Weg entgegen, nimmt mir eine der Tasche ab und macht dann kehrt, um eiligst in dem Bungalow zu verschwinden.
Mein Blick, saugt sich an seiner schmalen Hüfte fest, seinen festen, muskulösen Schenkeln und diesen kräftigen Schultermuskeln, die sogar durch dieses lockere, naturweisse Hemd hervorstechen. Dieses WEISS, steht ihm sowieso! Dieser Kontrast, wie von Milchschoko und Marzipan! Wie, hab ich es nur verdient, so einen wundervollen Mann zu bekommen?
Ich kralle mir in der Küche noch den Champagner, einen Flaschenkühler und jede Menge Eiswürfel, – Ich hab wirklich nur verdorbene Gedanken im Kopf... – bevor ich Brave ins grosse Schlafzimmer folge. Ich komme gerade recht, um ihm dabei zuzusehen, wie er meine Tasche in eine der Ecken wirft...
Er wendet sich um und starrt mich an, beobachtet mich dabei, wie ich seine Tasche zu meiner stelle, den Flaschenkühler auf den Nachttisch und mich dann wieder ihm zu wende. Irgendwie, scheint er mir immer noch ein wenig weggetreten zu sein. Seine Stimme klingt um gut zwei Oktaven tiefer als sonst, als er seinen Blick vom Nachttisch löst, seine Augen in meinen versenkt, seinen Blick mit meinem verschlingt und sich erkundigt: „Gläser, Texie?“
„Wozu?“ raune ich dunkel und mache einen langsamen, geschmeidigen Schritt auf ihn zu, packe meinen Mann am Gürtel, ziehe ihn dicht an mich heran, vergrabe eine Hand in seinem Hemd und die andere, lege ich an seine Hüfte. „Wozu?“ wiederhole ich, „Wozu, Gläser, wenn ich dich habe, Marshall Darling?“ und dann schiebe ich ihn sanft auf diese grosse, blaue Spielwiese von einem Himmelbett. „DAS, hier stört...“ und langsam, genüsslich, schiebe ich ihm das Hemd nach oben, bedecke seine Brust mit Küssen, lecke mir genüsslich meinen Weg über diese wundervollen Muskeln und ziehe ihm das lästige Stück Stoff über den Kopf, lasse meine Zunge zwischen seine Lippen gleiten, geniesse seinen puren Geschmack. Als ich mich langsam von ihm löse, mich auf ihm aufsetze, seine grossen Hände an meiner Hüfte, biete ich an: „Champagner, Darling?“ Ein vernebelter Blick, aus dunkelbraunen Augen trifft mich und als Antwort bekomme ich nur ein schwaches Nicken.
Ich zeichne einen kleinen Kreis in die Luft, halte die geöffnete Flasche in der Hand und lächle ihn an. Langsam, genüsslich, lasse ich dieses teure, edle und prickelnde Gesöff auf Braves breite Brust rieseln, folge mit meinen Augen begehrlich der feuchten Spur aus Luftperlen und Champagner, der langsam, zwischen seinen Brustmuskeln hinunter fliesst, sich in seinem Nabel sammelt. Nach vorne beugen, mit meiner Zunge dieser nassen prickelnden Spur folgen, die Zunge tief in seiner Halskuhle vergraben, ihm ein süsses Stöhnen entlocken, mich aufrichten. Und dann, unter seinem verschlingenden Blick, ein kurzes nippen an der Flasche, ein Schnippen, um diese zurück in den Kühler zu schicken und dann beuge ich mich nach vorne, frage meinen Marshall über unsere Verbindung noch einmal: „Champagner?“
BRAVE STARR
Er, macht mich verrückt.
Tex, macht mich verrückt.
„Champagner?“ süffisant, dekadent und dunkel, über unsere Verbindung.
Und ich lege den Kopf in den Nacken, öffne meine Lippen und geniesse dieses sanfte prickeln, als er mich küsst. Sein Geschmack mit dem des Luxus vermischt. WIR, sind WIRKLICH dekadent.
Und, ich geniesse es in vollen Zügen.
Seine Krallen, suchen sich ihren Weg über meinen Körper, kratzen über meine Rippen.
Und wieder küsst er mich mit dem Mund voll prickelndem Wein...
Ich seufze leise in diesen Kuss, hebe mich ihm entgegen, und schiebe meine Zunge hungrig in seinen Heissen Mund, versuche auch noch den letzten Rest dieses benebelnden Cocktails aus Tex und Champagner zu erwischen. Doch mein Liebster löst sich aus dem Kuss, funkelt mich an und schnurrt: „Umdrehen, Marrrshall Darrrling...“
Und wer bitte, bin ich denn, dass ich ihm nicht den Wunsch erfüllen würde?
TEX HEX
Mein Liebster, dreht sich unter mir auf den Bauch, sein breiter, starker Rücken, so verlockend – zu verlockend – ich schlage meine Zähne in seine linke Schulter, ziehe sie nach einigen, wilden Bissen, die er mit rauem Stöhnen belohnte, zurück. Grabe statt der Zähne, die Krallen meiner Rechten in seine Taille, kippe einen Grossteil des Weines über ihm aus, beobachte lüstern, gierig, wie die silbernen Bläschen, sich in den feuchten Spuren sammeln, sich wie Perlen, auf der braunen, samtigen Haut aneinanderreihen.
Ein leises Grollen steigt tief aus meiner Brust auf, ich beuge mich zu ihm hinunter, fange den ersten frechen Tropfen, der sich von ihm lösen will, mit meiner Zunge ab, noch ehe er aufs Lacken fällt; folge dessen Spur erst über Braves Rippen nach oben, nur um dann genüsslich Jagd auf all die anderen, glitzernden Perlen zu machen.
Eine dieser feuchten, glänzenden Perlenschnüren, verschwindet in dieser weissen Hose; und ich entscheide, dass die Hose jetzt da verschwinden muss, zerre sie ihm von seinem Körper, stürze mich auf die letzte feuchte Spur...
TEQUILLA SUNRISE
BRAVE STARR
Es ist so hell. Viel ZU hell. Weisses Licht gleisst über den Horizont, scheint durch die sich über die gesamte Wand erstreckende, geöffnete Verandatür und verwandelt unsere Spielwiese in ein Meer aus hundert verschiedenen Blautönen. Mein Blick gleitet über all das Wirrwarr von Kissen, Decken und noch mehr Kissen. Und mitten drin, liegt meine wunderschöne, lavendelfarbene Versuchung.
Auf dem Rücken, die Haare zerzaust, die Augen geschlossen, den Mund leicht geöffnet, eingerahmt von seinem Schnurrbart, einen Arm über den Kopf ausgestreckt, die andere Hand liegt auf seinem flachen Bauch seine Beine leicht gespreizt – und völlig nackt.
Meine Finger machen sich selbstständig, nur mit ihren Spitzen, streiche ich ihm sanft über den Arm, beginne bei seinen langen, spitzen Krallen, über die Fingerspitzen, bis zum Handgelenk.
Er seufzt leise im Schlaf und er lächelt. – Ich liebe es, wenn diese Lachfältchen, diese Grübchen sich vertiefen. – Meine Finger wandern weiter, über seine feinen Muskeln, sein Schlüsselbein, in seine Halskuhle.
Ich nehme meine zweite Hand zu Hilfe, lasse auch sie über die samtige Lavendelhaut meines Liebsten streichen, ernte ein erneutes leises, seliges Seufzen, als ich damit über seinen Oberschenkel gleite.
Meine Fingerspitzen die sich mit seinem wundervollen Oberkörper beschäftigen, in den perfekten Formen, seiner feinziselierten Muskeln schwelgen, wandern hoch zu seinem Hals, gleiten sachte über sein Kinn, folgen dem markanten Grübchen da, hinauf zu seinem Mund, streichen über diesen weichen Schnauzer...
Ich beuge mich über ihn, lecke sachte über seinen Mund.
Die Hand an seinem Bein, schleicht sich um meinen Liebsten herum, schiebt sich zwischen Hintern und Bettlaken; und ich ernte ein schwaches Stöhnen.
Dieses Stöhnen, so tief und dunkel – und ich nutze den Moment um meine Zunge in seinen Mund gleiten zu lassen.
Seine Zunge schmiegt sich augenblicklich an meine, schlängelt sich darum und sein drahtiger Körper hebt sich mir entgegen. Noch eine Gelegenheit, die ich nicht ungenutzt verstreichen lasse: Einer meiner Finger, wagt sich weiter vor, schiebt sich vorsichtig, aber sehr bestimmt und tief, in Texies willigen Körper.
Sein Mund entgleitet mir, als er seinen Kopf zur Seite wirft; und ich presse meine Lippen auf seinen Hals, sauge mich fest, beisse sachte zu und ein gegrolltes, nachtdunkles „Brave Starrrrr!“ rollt aus seiner Kehle.
Ich ziehe meinen Finger zurück, mein Liebster knurrt unwillig und wimmert, nur um gleich darauf ein lautes Keuchen aus zustossen, als ich meine Finger fest um seine Härte lege und mich im selben Augenblick bis zum Anschlag in ihm versenke.
Beide, kommen wir nur wenige harte Stösse später.
Keuchend kralle ich mich an ihn und meine ersten Worte an diesem Morgen kommen über meine Lippen: „Tschuldige den Überfall... Ich liebe dich...“
Tex, grummelt etwas, wovon ich nur zwei Worte verstehe : „liebe dich“, dann kuschelt er sich fester an mich, holt tief Luft und verlangt: „Bekomm ich mehr davon, Brave?“
... Extra für euch, liebe, geschätzte Leser, bin ich heute zwei Stunden früher aufgestanden... *lol*
viel Spass!
THE BEACH
TEX HEX
Dieser Mann, MEIN Mann ist wirklich unersättlich! Und ich dachte ICH wäre hier der der nie genug bekommen kann...
Nie genug von Wärme, Berührungen, Verständnis, Zuneigung, ganz einfach IHM, Brave Starr.
Und immer, wenn wir diese „unanständigen“ Dinge tun, schwirrt mein Geist, ist er voll von all der LIEBE, die wir teilen.
„Brave Starr, ich liebe dich.“ Und ich streiche ihm eine feuchte Haarsträhne, in der der feine weisse Sand klebt, aus den Augen. Er lächelt, hebt seine Lider etwas an, streckt seine Hand aus, packt die Enden meines Schnauzers und zieht mich so, unendlich vorsichtig zu sich hinunter. Wo unsere Nasenspitzen sich berühren, raunt mein Marshall Darling: „Ich liebe DICH Tex Hex.“
Und einen sanften Kuss später, hat mich oder ihn der Hafer gestochen, denn wir rollen, herumtollend, japsend und quietschend, über diesen, unseren weissen weichen Privatstrand und versuchen uns, unter Gelächter, gegenseitig zu kitzeln.
Ich lache, rolle uns herum, nagle ihn unter mir fest, seine Handgelenke fest gepackt, auf seiner Hüfte sitzend und ich stehle mir einen Kuss.
Einen Kuss, den er voller Liebe und Hunger erwidert.
Und ehe ich mich versehe, liege ich unter Brave, nach wie vor in diesen traumhaften Kuss versunken. „Unfair...“ grummle ich in den Kuss.
Mein Liebster schmunzelt, löst sich sanft von mir und setzt sich auf.
Seine Augen sind beinahe schwarz, als er auf mich herunter blickt, mich Sekunden lang nur verschlingend mustert. Seine nächsten Worte, lassen mich erschauern.
BRAVE STARR
„Du bist wirklich wunderschön...“ mein Tex starrt mich wieder mal ungläubig an, „... all dieses lavendel,“
„Zartlila!“ gepaart mit einem, Kichern.
„Texie, du bist UNMÖGLICH...“ ich kann mich dennoch nicht an ihm satt sehen, „... Dann eben zarrrrtlila, Eis...“ ich schnurre es, „... und reinstes Keriumfeuer.“ Und wir küssen uns.
„Brave Starr?“
„Ja mein Texie?“
„Wenn wir wieder zu Hause sind...“ mein geliebter Ex-Desperado, seufzt leise ehe er ernst weiter spricht, „Wo, werden wir wohnen?“
Gute Frage, nicht das ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht hätte.
Ich ziehe meinen Texie fester in die Arme, platziere einen Kuss auf seiner Nasenspitze und teile ihm meine Überlegungen zu diesem Thema mit: „Meine Wohnung ist zu klein für zwei,“ Ups, da hab ich mich wohl etwas ungeschickt ausgedrückt, mein Süsser, sieht mich nämlich an wie ein getretener Hund. Schnell rede ich weiter: „Ich meine, keine Badewanne, keine Wohnküche, schlicht zu klein. Hexagon, oder was neues?“
Tex grinst wieder, scheint kurz zu überlegen und nickt dann: „Ich würd ja schon gern bei meinem Kerium bleiben...“ und ich bekomme einen Kuss aufgedrückt, „... aber, wenn du nicht magst?“
„Gut,“ nicke ich, „dann also Hexagon...“ und ich drehe uns so herum, dass mein Tex auf mir zu liegen kommt, „ Hauptsache, wir sind zusammen, mein Liebster.“
Einen weiteren Kuss später und einige sehr eindeutige Hüftbewegungen seitens Texie, hab ich wirklich Mühe mich auf seine nächsten Worte zu konzentrieren.
„Brave, können wir deine Couch und dein Bett mitnehmen?“
„Alles was du willst... ALLES was du willst...“ und ich hebe mich ihm verlangend entgegen.
SAIL AWAY
BRAVE STARR
„Ein Segelboot!“ gleich hüpf ich hier rum wie ein Gummiball, „Ein Segelboot?!“
„Ja mein Marshall Darling, ein Segelboot!“ mit einem breiten Grinsen.
Gut, ich benehm mich zurzeit wie ein kleiner Junge, der eben sein erstes Turbomuli bekam; aber – ein SEGELboot...
„Beruhige dich, Darling...“ und mit einem Lachen schlingt Tex seine Arme um meine Mitte, „...wenn du so rum tollst, kommen wir heut nicht mit der Flut raus...“
Ich werfe ein: „ABER, ein SEGELBOOT!“
Texie nickt: „Ja, Brave, ein Segelboot; und wir haben es noch für die nächsten drei Tage.“
Langsam wird mir was anderes bewusst: „Hast DU einen Segelschein?“
„Natürlich. Und ich lad dich heute Abend auf die Partyinsel ein...“ und bevor ich noch mal feststellen kann, dass das da ein Segelboot ist, küsst er mich.
Seufz, seit Tex mit dem Boot angerückt ist, sind drei Stunden vorbei und ich liege hier an Deck, lasse mir die Sonne auf den Rücken scheinen, geniesse das sanfte Schaukeln der Wellen und ergötze mich am Anblick eines, nur mit mit dieser kurzen Jeans bekleideten, – Na ja, nicht ganz, eine Kapitänsmütze, trägt er noch auf dem Kopf... – halbnackten Texies... Soviel Lavendelhaut... Ich seufze erneut, lasse meinen Blick an seinem Körper hinauf und wieder hinunter gleiten, über die zahlreichen Narben, die schmalen Hüften und ich stelle fest: Er wird braun, will heissen, ER, wird selbstverständlich nur dunkler: „Dunklelila?“
Tex löst seinen Blick vom Horizont, schwenkt ihn zu mir: „Is was Marshall Darling?“
„Du nimmst Farbe an, sexy Kapitän!“
Er blickt mich einen Augenblick an, grinst dann: „Und ich dacht immer, ich sei schon bunt genug...“
„Bunt und unglaublich sexy...“ ich rolle mich auf den Rücken, ohne meine Augen von ihm zu nehmen.
Er wirft mir unter dem Schirm seiner Mütze hervor, einen blitzenden Blick zu und erkundigt sich: „Sag mal, woran DENKST du eigentlich gerade, Brave Darling?“ Dabei wandert sein Blick über meinen Körper.
„Wie unglaublich gut du aussiehst und, wie unglaublich sexy das ist, wie du da stehst, an diesem Ruder...“ ich starre ihn mittlerweile wirklich unverhohlen GIERIG an, „... und wie gerne ich dich genau da und genau JETZT haben möchte...“ UPS! Mein Gatte ist violett und – ich, dreh mich wohl besser wieder auf den Bauch... Obwohl, DAS, könnte weh tun... –
Ein dunkles „Na, dann komm her...“ hält mich erfolgreich vom rumrollen ab.
VERGANGENHEIT
TEX HEX
Ich lasse mich nach hinten fallen, werde gehalten, von starken Armen und liebevoll, streichen Braves Lippen über meine glühende Wange. Ich glühe nicht nur da...
„Texiiiiieee...“ und sanfte Finger kraueln meinen Bauch, „Ich liebe dich.“ Und Brave Starr, zieht mir meine Hose wieder zurecht – mit Pumageschwindigkeit – so fühlt es sich an, als hätte seine Hand sich nur einen Augenblick von meinem Bauch gehoben. Ich würde ihm ja gerne sagen, wie sehr ich ihn liebe, aber dazu, müsst ich erst mal wieder Luft in meinen Lungen haben.
Mein Marshall leckt und knabbert an meinem Ohr, flüstert leise: „Danke, dass du das Segelboot ausgeliehen hast!“
Ich lache innerlich auf – fängt mein Süsser etwa schon wieder DAMIT an?
Ich hole Luft, atme diese angenehme, salzig warme Luft, tief ein und erkläre: „Ich liebe dich!“ drehe mich um, schlinge meine Arme um ihn und erkundige mich: „WAS, hast du eigentlich mit Segelbooten?“ Denn, so langsam, finde ich diese Frage berechtigt.
Er wird unsicher, ich kann es nicht nur fühlen sondern auch sehen.
„Brave, du kannst mir ALLES sagen...“ versuch ich ihn zu beruhigen.
„Aber... Aber..“
„Nichts aber. Sag's mir einfach, Marshall Darling.“
Er nickt und stammelt: „Ich, wir, J.J. und ich...“ – Oh, oh, DAS, war keine gute Idee, von mir... Nicht weil ich eifersüchtig wäre, nicht nach all den Gesprächen und erst recht nicht nach dem WIR verheiratet sind, sondern, weil es meinen Mann immer noch schmerzt, über Jack Junior zu reden.
BRAVE STARR
Ich hab immer ein schlechtes Gewissen und das Gefühl Tex damit was anzutun...
Immer noch. Dabei liebe ich meinen Mann mehr als alles andere.
Ihn mit mir ziehend, mich an ihn klammernd setze ich mich aufs Deck. Texies Hand, streicht mir die Haare aus dem Gesicht und seine Augen sprechen mir stumm Mut zu.
Ich fasse mir ein Herz und erzähl ihm davon, wie sehr J.J. Und ich uns immer gewünscht hatten, mit einem Boot – Segelboot – aufs Meer raus zu fahren, nur er und ich; einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen. Möglichst weit weg von seinem Dad.
„Das wusst ich nicht...“
Ich unterbreche meinen Liebsten mit einem Kuss: „Das mit dem Boot, war eine wundervolle Überraschung... Zumal ich nicht mit so nem Kahn umgehen kann...“ ich ziehe ihn noch dichter an mich, küsse ihn und gestehe: „Ich weiss, man sollte sowas nicht sagen: Aber, DU... Ich...“ und dann sprudeln die Worte nur so aus mir heraus: „Ich-liebe-dich-viel-mehr! Wirklich! DU-bist...“ weiter komm ich nicht weil ich zum einen keine Luft mehr habe und zum anderen, Tex, meine Lippen mit seinem Mund verschliesst. Und all die Liebe, die über unsere Verbindung heranrauscht, raubt mir so oder so den Atem.
„Ich lieb dich Marshall Darling!“ Seine Stimme erklingt direkt in meinem Kopf.
Ich kuschle mich fester in seine Arme und schicke ihm gedanklich ein grosses Danke.
LET'S GO PARTY
BRAVE STARR
Wir haben diese „Party-Insel“ erreicht, unser Segelboot, die Destiny, an einem der Stege vertäut und uns angezogen. Wobei, DAS, nenn ich schon eher ausstaffiert, aufgebrezelt, wie auch immer.
Tex starrt mich an, streicht mir über die Seiten und knurrt dann laut und vernehmlich: „MEIN Mann!“
Meine Hand schnellt so schnell nach oben, vergräbt sich in seinem Haar und zieht sein Gesicht zu meinem, dass ich SELBST, es schon fast nicht mitbekomme und ICH knurre nach einem besitzergreifenden, harten Kuss: „Nein, MEINER...“
Tex, HÄNGT an mir und schnurrt: „Jaaa, DEINER!“
Ich blicke ihn etwas irritiert an: Seit wann, gibt mein geliebter Ex-Desperado, einfach so klein bei?
Und ich bekomme die Antwort beinahe augenblicklich. In seinem besten grosser-böser-Schurke-Tonfall, in mein Ohr geraunt: „Aber, DEIN Hintern, gehört heute Nacht mir, Marshall Darling!“
Und ich, bekomme wieder mal weiche Knie – und etwas anderes; tja, DAS, wird mal eben, dass genaue Gegenteil, von weich.
„Kommst du nicht mit, Brave?“
Hm?
Wann GENAU, ist Tex durch die Luke gestiegen?
Und, MUSS er in dieser – ehemals meiner – Lederhose, so unglaublich heiss aussehen?
Ich bin ja schon eifersüchtig, bevor wir überhaupt vom Boot runter sind.
Langsam, wage ich es zu bezweifeln, ob das wirklich so ne gute Idee war, DIESE gewissen Klamotten anzuziehen...
Als ich mich auch nach seiner Frage nicht bewege, beugt sich meine lavendelfarbene Sünde, nach vorne, fädelt seinen Finger durch den Ring an meinem Halsband und zieht mich bestimmt zu sich heran: „KOMMST du jetzt Marshall?“
Ich schlucke und verdränge ALLE meine NICHT jugendfreien Fantasien, gebe möglichst provozierend zurück: „Später, lass uns erst tanzen gehn...“
Texie schluckt, nickt und quetscht ein „Ja..“ hervor. – Oh, ich scheine eine gewisse Wirkung hinterlassen zu haben...–
Und als ich an ihm vorbei – scharwenzle? – und ihn „versehentlich“ an seiner Kehrseite streife, zischt er leise auf.
Ich grinse, schlendere zur Reling, stemme mich mit einem betont unabsichtlichen Hüftschwung daran hoch und springe dann auf den Steg hinunter.
Es dauert genau zehn Sekunden, – ich zähle mit – und ich fange meinen Liebsten, als er mir hinterher springt auf und lasse ihn dann möglichst dicht an mir herunter, um ihn auf seine Füsse zu stellen.
„Los, gehen wir was trinken, Texie!“ und schon ziehe ich ihn mit mir mit.
PARTY TIME
I
TEX HEX
Ich lasse mich mitziehen – abführen – oh Gott, ich WILL... – TEX! AUS! Du hast ihn gehört: Später... –
Er sieht so dermassen VERBOTEN gut aus. Ich HABE diesen Körper ja schon in eben DIESEN engen Jeans, dem schwarzen Shirt und dem Lederschmuck, gesehen.
ABER, da, steckte noch nicht MEIN Brave darin... mein Wolf.
Denn, so, bewegt er sich. Benimmt er sich.
Und ich bin richtiggehend froh, dass er mich hinter sich herzieht. So, sieht er zumindest nicht, wie lüstern ich ihm auf seinen Arsch starre.
Er legt kurz den Kopf schräg, – LAUSCHT er? – legt mir dann den Arm um, platziert die Hand auf meiner Hüfte und geht zielstrebig auf eine Bar zu, aus der laute Rockmusik dröhnt.
Das, ist jetzt aber nicht sein Ernst? Er, will nicht wirklich DA rein?
Oh doch, genau das scheint er zu wollen.
„Brave, ist das nicht zu laut für dein Gehör?“
Mein Liebster schüttelt den Kopf: „Ab und zu, lass ich mir gern das Hirn wegblasen...“
WIE BITTE?! „WAS, hast du grad gesagt, Marshall Darling?“
„Das ich ab und zu gerne laute Musik höre...“
Oh nein, DAS, hast du nicht gesagt...
Und dann sind wir in der Bar.
BRAVE STARR
Ich grinse. Ich grinse breit, bis über beide Ohren.
Natürlich, hab ich wegblasen gesagt... Ich WILL ihn ja provozieren.
Und ich ziehe ihn noch ein wenig dichter an meine Seite ran, als wir an diesem Bartresen stehen, flechte meine Finger in die Schnürung seiner Hose, bringe meine Lippen an sein Ohr und erkundige mich: „Auch einen „Sex on the Beach“, Texie?“ und schiesse nach einer kurzen Pause, dunkel hinter her: „Oder, erst später?“
Mein Liebster schluckt deutlich sichtbar und nickt dann.
Ich grinse und bestelle, in dem ich mich auf dem Tresen aufstütze und mich leicht nach vorne lehne. Zwar muss ich dazu meinen Liebling los lassen, aber er kann nun in aller Ruhe meinen Hintern anstarren... Nicht, dass er das auf dem Weg hier her nicht ausgiebig getan hätte. Aber, wer bin ich denn, dass ich ihm da was vorenthalten möchte?
Und nur kurze Zeit später, halte ich unsere Cocktails in den Händen, gebe einen davon an meine lavendelfarbene Versuchung weiter, lege ihm dann die Hand ins Kreuz und schiebe ihn zu einem kleinen, freien Bartisch in ner etwas dunkleren Ecke.
Und mein Arm, liegt wieder um seine Taille und meine Finger landen, wie zufällig, auf dem Streifen Lavendelhaut der zwischen Hosenbund und T-Shirt hervorblitzt.
Mein Ex-Desperado erschauert.
Ich grinse und wippe im harten Takt der Musik mit.
Selbstverständlich gegen meinen Liebsten.
DAS, gefällt mir.
ENDLICH, mal wieder diese – hm, dunkle? – Seite, raus zulassen.
Ich kann ja auch nicht IMMER brav sein...
PARTY TIME II.
can't get enough
TEX HEX
Aaaargh! Mein. Gott. Marshall!
Erst haut er einen Spruch nach dem anderen raus und jetzt DAS!
Wenn er sich noch heftiger an mir reibt, wird das hier ein Porno... Oder, ein „öffentliches Ärgernis“!
Und das „elendste“ an der ganzen Sache: Ich fahr voll drauf ab.
Also, lass uns spielen Marshall Darling...
Beim nächsten, seiner höchst unabsichtlichen Hüftstösse, gebe ich einfach Gegendruck und gehe ein paar Millimeter in die Knie. Seine Hand die mittlerweile schon fast IN meinem Hosenbund ist, verkrampft sich augenblicklich. – Siehst du Brave? DIESES Spiel, können wir auch zu zweit spielen...
Und, als wäre nichts gewesen, trinke ich meinen Cocktail aus.
Natürlich, nicht ohne meinen Kopf dabei in den Nacken zu legen, gegen seine Schulter und meine Augen genüsslich, halb zu schliessen.
Das Glas landet wieder auf dem Tisch, mein Kopf bleibt wo er ist und ich raune: „Weisst du, Marshall Darling, ich LIEBE „Sex on the beach“...“
Mein Marshall, schluckt.
Treffer versenkt!
Mit einem kleinen fiesen Grinsen, mit ihm im Takt mitwippend, füge ich noch an: „...Und du bist sooo guuut im Rhythmus, Brave!“
Und meine Finger, legen sich auf seine, meine Oberschenkel schmiegen sich gegen seine und mein Hintern...
BRAVE STARR
Wenn ich nicht gleich hier über ihn herfallen will... „Tex, lass uns tanzen!“ und ich zieh ihn mit, auf die schwummrig beleuchtete Tanzfläche.
DEM, werd ich zeigen, wie gut mein Rhythmus ist!
Was dröhnt mir denn da grad in die Ohren?
KISS?!
GUUUUUT.
Schultern zurück, aufrichten, den Blick in diesen roten Keriumseen versenken, den Rest überlasse ich der Musik...
Und meiner Stimme:
„Tonight I wanna give it all to you
In the darkness
There's so much I wanna do
And tonight I wanna lay it at your feet
'Cause boy, I was made for you
And boy, you were made for me...“
Und ich tue was, was ich seit meiner Akademiezeit nicht mehr getan hab: Ich tanze ganz bewusst einen Mann an.
MEINEN Mann.
Und ich tue es mit wahrer Freude.
Und als ich ihn mir einfange, meinen Körper gegen seinen schmiege, wir uns in diesem, eindeutig ziemlich unanständigen, Tanz bewegen und wir den Chorus zusammen singen, Tex' Krallen in den Netzmaschen meines Shirts verflochten, – seine Fingerspitzen, heiss auf meiner Haut – könnte ich platzen vor lauter Vergnügen.
„I was made for lovin' you baby
You were made for lovin' me
And I can't get enough of you baby
Can you get enough of me“
Anmerkung der Autorin:
DER Song, MUSSTE sein... Denn in letzter Zeit, muss ich dabei IMMER an diese beiden Jungs denken...
Ne gute Aufnahme, samt Text, gibts hier:
http://www.youtube.com/watch?v=CM30iNH8TqA&feature=fvw
Falls ihr Lust auf die dazu gehörige Mucke habt:
http://www.youtube.com/watch?v=_epj4Nj8EOc&feature=related
Mit Text, natürlich, weil der auch so einiges zum Pitel beiträgt...
PARTY TIME III.
rock you
BRAVE STARR
Ich will ihn NICHT loslassen. Er gehört in meine Arme. Hier, jetzt und überall.
Der Song klingt aus und ein weiterer dröhnt uns in die Ohren.
Und, der Schuppen hier gefällt mir immer besser. Erinnert mich doch sehr an meine Lieblingsbar an der Akademie.
Tex' Unterkörper an meinen geschmiegt, seine Stimme direkt in meinem Ohr, dunkel, singend, die perfekte Verführung: „Here I am rock you like a hurricane...“
OH JA! Genau das tut er. Seine Hände sind von meinen Seiten, an meine Hüfte gerutscht, ziehen mich gegen ihn und schon beantwortet mein Körper einen dieser höchst unsittlichen Hüftstösse.
Und meine Hände, haben sich eindeutig verselbstständigt, denn eine liegt an seinem Nacken, den anderen Arm, hab ich um ihn geschlungen und – wenn ich nicht aufpasse – meine Hand liegt gleich auf seinem Hintern. Anderseits, WIESO, sollte ich aufpassen? Und ich lasse meine Hand, zeitgleich wie ich mich fester an ihn presse, auf diesen wunderbaren, wohlgeformten, so unglaublich heissen Hintern rutschen und klaue ihm die nächste Songzeile: „The wolf is hungry, he runs the show...“
Ich grinse ihn an, lecke mir die Lippen, fordere – Nein, BETTLE um einen Kuss.
Und mein Tex, ganz der Schurke, zieht mich, wenn überhaupt noch möglich, dichter an sich, seine Hand krallt sich in mein Haar und ich werde von einen wahrhaft hungrigen Kuss verschlungen.
Zähne die sanft an meinen Lippen nagen, eine Zunge die mich herausfordert, sich meinen Mund zu eigen macht. Finger, Krallen die sich in meiner Haut vergraben und eine harte, pochende Erregung, die sich gegen meine drängt, mich heiser in Tex' Mund keuchen lässt. Und DAS, ist der Moment, wo mir wieder zu Bewusstsein kommt, WO wir uns befinden:
Mitten auf der Tanzfläche einer Bar!
Ich bringe eine Winzigkeit von Abstand zwischen uns, ein Blick in diese dunklen, lodernden Keriumfeuer und meine Hand schliesst sich um das Handgelenk meines Liebsten und ich mache auf dem Absatz kehrt, zerre ihn mit, hinter mir her.
„Brave?!“ erstickt und etwas überrumpelt.
Ich knurre: „Mitkommen... Klo!“
TEX HEX
Was geht hier ab?
WO, ist mein Mann?
BESSER: War mein Mann schon IMMER so?
Und: ZERRT er mich tatsächlich grad in diese Klokabine, um ganz, ganz unanständige Dinge mit mir zu tun?
Oh ja, BITTE!
BRAVE STARR
Meisterleistung, Meisterleistung, Meisterleistung... Brave Starr, das war eine...
Ich starre ihn an, meinen Mann.
So schön, so wild, im flackernden Licht dieser kalten Toilette. Und so verdammt HUNGRIG.
Ebenso hungrig wie ich es bin.
Selbst hier drinn ist die Musik noch laut, sehr gut.
Niemand wird uns hören.
„Denk nicht so viel, mein Wolf...“ und Tex' Zunge, seine Zähne, Hände, Krallen, seine harte Erregung an meiner, sorgen dafür, dass ich auch SOFORT, mit denken aufhöre.
Alles was noch zählt ist dieser starke, drahtige, geschmeidige, HEISSE Körper, der sich an mir reibt.
TEX HEX
Mehr.
Mehr Berührung, Kontakt, Hitze, Wärme, Lust, Liebe...
Erlösung, heiss und heftig.
Keuchend, krallen wir uns aneinander fest, verschlingen uns gegenseitig in einem atemlosen Kuss.
„Das war... du bist...“ ich keuche sogar auf unserer mentalen Ebene, „heiss, Marshall Darling!“
Er glüht mich an, aus dunklen Augen und flüstert heiser: „Nächste Bar?“
PARTY TIME IV.
next Bar
TEX HEX
NÄCHSTE BAR?!
Hab ich ihn gerade richtig verstanden?
Ich entscheide, dass es mal eben Zeit ist, für etwas frische Luft und teleportiere uns vor die Bar.
Kaum, stehen wir unter dem nächtlichen Himmel und auf der von unzähligen Leuchtreklamen beleuchteten Strasse, liegt auch schon wieder der starke, nun etwas zerkratzte, Arm, meines Mannes um meine Taille und er zieht mich auch schon – tatsächlich – wieder auf eine Bar zu...
Diesmal ist es eine Hawaii-Bar. Nicht schlecht.
Ich mag so was.
Und die Musik ist auch nicht schlecht. Eben, plätschert ein alter Rock n'roll Song aus den Boxen und auf der Tanzfläche tanzen tatsächlich ein paar Paare dazu.
Mein Marshall Darling stupst mich an, deutet zu den tanzenden Paaren: „Kannst du das, Texie?“
„Du meinst Rock n' roll, Brave?“ Und ich blicke zu dem einen Paar, dass mein Marshall so interessiert beobachtet. Die zwei Männer, da auf der Tanzfläche sind eindeutig gut aufeinander eingespielt: Gerade wirbelte der etwas grössere, rothaarige, seinen Partner schwungvoll herum, nur um ihn nun an sich zu ziehen und ihm einen Kuss zu stehlen.
Mein Mann, schmiegt sich fester an meine Seite, ich kuschle mich an.
Und da auf der Tanzfläche, schmiegt sich die schlanke Gestalt in die Arme seines Freundes, lässt den Kopf in den Nacken fallen, als der ihn auf den Hals küsst und ich sehe, dass er eine Augenklappe trägt, was dem verliebten Blick, mit dem er seinen Freund anblickt jedoch nicht den geringsten Abbruch tut.
„Turteln wir auch so verliebt?“
„Wir, Marshall Darling sind schlimmer...“ und ich raune in sein Ohr: „WIR, haben es gerade hemmungslos, in einer Toilette getrieben...“ und jetzt, will ich einen Kuss. Also, drehe ich mich ihm zu und klaue mir einen, sanften, süssen, sehr verliebten Kuss.
Als wir uns aus unserer Umarmung lösen, erkläre ich: „Und ja, ich KANN so was: Rock n'roll...“
und ich suche uns einen kleinen Stehtisch, ziehe auch gleich meinen Brave Starr mit mir mit.
BRAVE STARR
„Texie?“ und ich schmiege mich an ihn, denn diesmal steht er hinter mir.
„Ja mein Liebster?“
„Zeigst du mir, wie man SO tanzt?“
Er lacht leise in mein Ohr und nickt. Ich fühle das nicken, da mich sein Schnauzer an meiner Wange kitzelt und ich erschauere.
„Ich hole uns was zu trinken Darling...“ und zu meinem Leidwesen, macht mein Texie das tatsächlich.
Mein Blick gleitet wieder zu der Tanzfläche hinüber, bleibt erneut an den beiden Männern hängen, die sich in den Armen liegen. Irgendwie wirken die beiden so völlig entrückt, geradezu selig. Und sie flüstern miteinander. Meine Neugierde packt mich. Ob die beiden sich auch so seltsame Koseworte anhängen wie mein Mann und ich?
Einmal Wolfsgehör später, bekomme ich gerade noch mit, wie der etwas grössere seinem Liebsten, besitzergreifend ins Ohr raunt: „MEIN Pirat...“ der lächelt nur und entgegnet nonchalant: „Du musst reden, MEIN Captain...“ und schmiegt sich dichter an seinen Partner.
„Brave Starr, lauschst du etwa?“ Ich zucke schuldbewusst zusammen, wo mein Texie mir ins Ohr HAUCHT, und nicke. Und Tex, legt mir eine Hand auf die Hüfte, schmiegt sich von hinten an mich und ich seufze leise, wohlig auf.
„Tex, ich liebe dich.“
„... und ich dich, Brave...“ er setzt einen Kuss auf mein Zeichen, legt auch seinen zweiten Arm um mich und umarmt mich sanft, „... immer mehr.“
PARTY TIME V.
rock a round the clock
http://www.youtube.com/watch?v=O21xFX7QBpE
BRAVE STARR
Immer mehr...
So sanft, so warm, selbst mit seiner Stimme streichelt mein Texie mich.
Ich seufze wohlig, geniesse diesen quietschbunten, regenbogenfarbigen Cocktail, den er mir mitgebracht hat, kuschle mich in seine Arme und bin rund um zufrieden.
„Willst du immer noch tanzen, Marshall Darling?“
„Natürlich, mein lavendelfarbener Sündenfall...“ ich kann nicht anders und Texie kichert in mein Ohr.
Er dreht mich in seinen Armen um, leckt erst sanft über meine Lippen, nur um dann dagegen zu hauchen. Ich schmiege mich an ihn, öffne leicht meinen Mund lasse meine Zunge von seiner locken, von seinen Zähnen einfangen. Ich liebe diese Art von im geküsst zu ... es ist so anders, so... so erotisch. So Tex. So perfekt.
Und beduselt, wie ich bin, werde ich von meinem geliebten Halunken, auf die Tanzfläche gezogen.
„Mach genau das selbe wie ich, Brave!“ Und schon, bin ich mitten drinn, zwischen Kicks und Steps und mein Gemahl strahlt, wirbelt mich fröhlich über die Tanzfläche.
Ich öffne die Verbindung und eine wahre Welle des Glücks spült mich davon.
Ich will ihn immer so haben, so glücklich...
„Brave...“ und er zieht mich an sich, raunt es in mein Ohr, „...DU, machst mich überglücklich.“
Eine weitere schwungvolle Drehung unter seinem Arm durch und leider ist der Song zu Ende und mein Geliebter, führt mich zurück zu einem Tisch.
Nicht unserer, denn ich finde mich auf einem roten Lederpolster wieder.
Ich überlege noch nicht mal und kuschle mich an mein Texie, meinen Kopf auf seiner Schulter und sein Arm, legt sich um mich, die Hand auf meiner Hüfte.
Nachdenklich, leise, raune ich: „Weisst du, Texie. Ich bin ja so dankbar, dass du solche Schlafstörungen hattest...“ mein Ex-Desperado, lacht auf und grinst: „Nur gut, dass du ein Herz, für müde Desperados hast...“
„Hab ich nicht!“
„Nicht?“
„Nein, ich fand nur deinen Hintern zum anbeissen...“
Und mein Texie zieht einen Flunsch und mosert: „Jetzt etwa nich mehr, Braaaave?“
Ich lache, schliesse ihn in die Arme, zieh ihn zu mir ran und schnurre: „Doch, so sehr, dass ich gerade jetzt, nicht nur meine Zähne darin versenken könnte...“
Tex schiebt sich ohne viel Umstände auf meinen Schoss legt mir die Arme um den Nacken und – ich kann es kaum erwarten – küsst mich.
Und ich, ich schmelze einmal mehr dahin.
.... hrrrmmmpf! Wenn ihr hiernach keine Schnulzvergiftung habt *schulterzuck* weiss ich ja auch net...
LOVE
TEX HEX
Hmmmm, genüsslich dahintreiben, in der Süsse meines Liebsten, schwummrig noch vom Tanzen und ganz einfach seinem Geschmack auf meiner Zunge.
Mich dichter an ihn schmiegen, an seine breite Brust kuscheln, seinen Geruch tief in meine Lungen ziehen und mit halbgeschlossenen Augen, in seinem liebevollen Blick ertrinken.
Seine grossen, kräftigen Hände – eine davon in meinem Nacken, die andere zieht sanfte Kreise auf meinem Rücken – und seine weichen Lippen, die mich in einen weiteren innigen Kuss ziehen.
Und immer wieder, kann ich mein Glück nicht fassen.
Ich kann es immer noch nicht wirklich begreifen.
Aber, ich kann es GREIFEN!
Ich kann ihn berühren, spüren, halten und ich kann meinen Brave Starr, Seelenpartner, Mann; lieben, küssen und – ich kann ihn schmecken. Gerade jetzt, bitter, süss, weich und warm – hart.
„Ich liebe dich...“ ich raune es in einen weiteren liebevollen Kuss.
Die Hand von meinem Nacken rutscht an meine Wange und ich schmiege mich hinein.
Und ich fühle mich so unendlich geborgen.
Mein Marshall Darling, liebt mich.
Ich weiss es.
Und, er sagt es mir; immer wieder:
„Tex, MEIN Texie, ich lieb dich...“
BRAVE STARR
Er ist so warm.
Warm, weich, voller Leben.
Und er schmeckt so unendlich gut.
Und als ich ein weiteres Mal, in seinen halb geöffneten, vor Liebe leuchtenden Keriumseen ertrinke, einfach davon treibe, seine hohen, eleganten, wundervollen Wangenknochen, unter meinen Fingern fühle und seine Atemzüge, meine Lippen streicheln; da sage ich es ihm erneut: „Ich liebe dich so sehr mein Texie...“
Und es kribbelt, als sich unsere Körper im Nichts auflösen und sich auf der Koje in dem kleinen Segelboot wieder zusammenfügen. Und, es kribbelt noch viel mehr, als mein Tex mich nach hinten in die Kissen drückt, sich auf mich schmiegt, mir einen weiteren Liebesschwur zu raunt und dabei seine Finger so unendlich sanft über meine Wangen streicheln, als wäre ich zerbrechlich.
Sanft, vorsichtig, ziehe ich ihn an seinem wundervollen, weichen, kitzelnden Schnauzer zu mir heran und wieder ist da zwischen uns, diese Wärme.
All diese Liebe und Geborgenheit.
„Liebe dich!“
Zusammen, in perfekter Synchronität.
Noch mehr Fluff-Stuff und Schnulz, rosa Herzen und rote Rosen; und, und, und...
BITTERSWEET
BRAVE STARR
Irgendwo, bin ich verloren gegangen.
Verloren, in Zeit und Raum.
Und mein einziger Halt, meine einzige Konstante, ist dieser kräftige, sehnige Körper unter mir, auf mir, in mir.
Und diese warme, weiche Wolke aus Liebe, in der wir dahin treiben.
Lavendelfarbene, samtene, nach Marzipan riechende Haut, die sich an meine schmiegt.
Schneeweisse, seidige Haare, mit einem Hauch von Zitrone, die mein Gesicht, meine Wangen streicheln.
Harte, spitze und unendlich zärtliche Krallen, die meine erhitze Haut liebkosen, sanft darüber streichen, kratzen.
Und diese glühenden, strahlenden Keriumseen, deren rot immer dunkler und verheissungsvoller leuchtet.
Mein Tex.
Ein sanftes, dunkel rollendes Lachen, an meinem Ohr. Ein warmer Atemzug, ein leises, gemeinsames Seufzen, als Tex sich fester an mich drängt und ein gemurmeltes: „Mein Brave Starr...“ und ich sinke wieder zurück in diesen zeitlosen Raum, wo nur mein geliebter Mann zu existieren scheint.
„... Und du, Marshall Darling...“ dunkel in meinem vernebelten Kopf.
Meine Hände, legen sich auf diese Lavendelhaut, schmiegen sich an diese sehnigen Muskeln, auf die betonten Hüftknochen, ziehen meinen Liebsten noch fester an mich, auf mich und zugleich, halte ich mich an ihm fest – soviel Halt.
Mein Texie, keucht leise auf, lässt sich nach vorne auf meine Brust sinken, seine Krallen bohren sich in meine Schultern, hinterlassen kleine rote Monde und ein seliges, leises Stöhnen entweicht mir. Mein Geliebter stiehlt es mir von den Lippen, nur um es mir,einen einzigen, zärtlichen Augenblick später zurück zu geben.
Eng aneinander, ineinander geschmiegt; umschlungen, verschlungen; sanft und wild.
Jenseits jeglichen Verlangens.
Kein Sex.
Bittersüsse, süchtig machende, alles verzehrende Liebe.
„Tex...“ und meine Arme schlingen sich noch fester um diesen wundervollen Menschen, meine Seele noch fester an seine.
Und er antwortet mir, schmiegt sich in all diese Gefühle hinein.
Und das ist der Moment, wo sich selbst diese, UNSERE ganz eigene Welt, völlig aufzulösen scheint, wir zusammen, irgendwo im Nirgendwo dahintreiben.
...Alltag und Unterricht...
I AM SAILING
TEX HEX
Ich stehe hier am Steuerruder, lenke unser kleines Schiff durch die sternenklare Nacht von Blue Water und blicke auf meinen dösenden Mann hinunter.
Er liegt da, alle Viere von sich gestreckt, ein Lächeln auf den Lippen und – er summt leise vor sich hin?
Tatsächlich. Brave summt eine leise, sanfte Melodie vor sich hin.
„Teeex?“ fragend, sanft.
Ich schrecke aus meinem angenehm abwesenden Zustand, in den mich seine Stimme versetzt hat auf, lächle: „Ja, mein Liebster?“
Ruhig klingt es zu mir herauf: „Niiichts, ich wollt nur deine Stimme hören, Texie...“
Und schon summt er wieder weiter.
Ich weiss, dass ich gerade sehr glücklich und verliebt lächle; und meine Stimme klingt schon wieder rau und dunkel: „Magst du herkommen und mal steuern?“
Er bricht ab, mit seinem Gesumme, springt auf und nickt mit einem strahlenden Lächeln: „Wirklich?“
BRAVE STARR
Ich kann es gar nicht glauben.
Ich, Brave Starr, stehe am Ruder eines Segelbootes.
Über dem Mast glitzern die Sterne, unter dem Kiel, wogt das Meer, der Bugspriet zerschneidet die Gischt und die Segel killen im Wind...
Und ich kenne eindeutig mehr nautische Ausdrücke, seit gestern.
„Backbord, Brave, sonst fällst du ab und musst wieder anluven.“
Ooookay, DAS, war sogar für mich ZU nautisch: „WAS?!“
„Na ja, wir driften zu sehr nach Lee und dann müssen...“
„Tex, STOPP!“ verdattert blickt mein Liebster mich an, ich hebe die Schultern, „Ich versteh kein Wort, ehrlich!“ und ich lächle verlegen, füge an: „Zu viele Fachausdrücke...“
„Oh!“ macht mein Texie verlegen, streicht sich kurz den Schnauzer, haucht mir einen Kuss auf die Wange und erklärt, seine Hände auf meine legend: „Nach links, zurück in den Wind... erst mal...“ Ich nicke, mache was mein Kapitän mir sagt und frage nach, als sich die Segel wieder stramm mit Wind füllen – aha, deshalb das Killen: zu wenig im Wind – was genau denn die Ausdrücke zu bedeuten haben.
Mein Texie grinst und setzt zu einer seiner Erklärungen an: „Backbord, links. Luv, die dem Wind zugewandte Seite...“ ich unterbreche ihn vergnügt:
„Anluven, bedeutet also, in den Wind zurück; und Lee ist dann die vom Wind abgewandte Seite. Richtig, Texie?“
Er blickt mich einen Moment lang mit einem undefinierbaren Blick an und grinst dann geradezu stolz: „Du lernst verdammt schnell segeln, für nen Jungen aus der Wüste...“ und ehe ich zu einer Erwiderung auch nur ansetzen kann, drückt er sich an mich, schlingt die Arme um mich und küsst mich auf den Hals, „...willst du mehr lernen, Brave?“
Ich nicke begeistert.
Und bekomme meine erste richtige Segellektion.
Nicht nur Theorie.
ERZÄHL MIR WAS VON DIR
BRAVE STARR
Meine Arme sind fast taub, mein Rücken sirrt und meine Augen tränen. ABER, ich bin einfach rundum zufrieden. Und ich setze wieder dazu an, jetzt in den frühen Morgenstunden, gegen den Wind zu kreuzen, der sich in der Nacht noch gedreht hat. Und dazu noch aufgefrischt.
Mein Blick, hängt an meiner lavendelfarbenen Versuchung, der gerade dabei ist das Grossegel zu reffen. Ich seufze leise, betrachte genüsslich das Spiel der Muskeln unter seiner samtigen, vom Spritzwasser glänzenden Haut, während er an der Kurbel der Rollreffanlage hantiert. Hm, schade er ist fertig damit. Nun, dafür, kommt er jetzt über Deck zu mir herüber geturnt...
„Du machst das richtig gut, Marshall Darling...“ und er schiebt sich zwischen meine Arme und das Ruder, packt zu und gemeinsam, geht das ganze noch gleich mal so gut und unsere „Destiny“ folgt gehorsam unserer Führung.
Ich schmiege mich an seinen Rücken, er lehnt sich gegen mich, ich drücke ihm einen Kuss auf die nassen Haare an seinem Hinterkopf und gebe endlich meiner Neugierde nach: „Texie, WO, hast du eigentlich segeln gelernt?“ Geschweige denn, all die Tanzstile...
„Schule...“ grummelt er leise und ich kann es wegen all dem Wind nur hören, weil ich meine Wolfsohren benutze.
Erstaunt, wiederhole ich: „SCHULE?“
Mein Mann nickt und erklärt: „Genau wie Tanzen, Reiten, Fechten, Etikette und mindestens vier Fremdsprachen...“
Ich fühle wie mir die Kinnlade nach unten fällt. Ich bin erstaunt, – SCHOCKIERT – das sind alles Dinge, die... „DU, warst auf einer Elite-Schule, Texie?“
Ich fühle sein Nicken an meiner Brust und dann fängt er an zu reden: „Ja, Brave, ICH, war auf einer sogenannten „Elite-Schule“. Mein Dad hat darauf bestanden...“ seine Stimme hat einen so traurigen Klang bekommen, dass es mir schon jetzt leid tut ihn gefragt zu haben, also: „Du MUSST nicht erzählen, wenn du nicht magst, Texie, Liebster...“ und ein Kuss auf unser Zeichen.
Tex schüttelt nur den Kopf und fährt fort: „Mein Dad bestand darauf, weil Mom so krank war...“
Ich beginne schreckliches zu ahnen und nehme eine Hand vom Ruder, in welches sich seine Krallen mittlerweile vergraben, lege sie auf seinen Bauch, drücke meinen Mann sanft gegen mich. Er, schmiegt sich an und seine nächsten Worte tun mir in der Seele weh: „Dad dachte wohl, dass ich ein zu wilder Teenager sei, oder so... Jedenfalls, sah ich Mom dann immer nur noch in den Ferien. So, ging das bis zum Studium...“ er macht eine kurze Pause, „Und dann kam dieser Anruf... i... ich war nicht zu Hause, als...“ mein Liebling schüttelt den Kopf, „... Na ja, DA, hab ich dann endgültig ALLES hingeschmissen: Studium, Ursula und meine Rechtschaffenheit...“
Mein armer Tex. Ich lasse nun auch die andere Hand vom Ruder gleiten, schliesse ihn fest in die Arme, schmiege meinen Kopf auf seine Schulter und gegen seine Wange, raune in sein Ohr – und schicke meine Gefühle mit –: „Ich liebe dich, Tex. Egal was war.“
Tex lehnt sich noch mehr in diese Umarmung, seufzt und sagt dann sehr leise: „Mom hätte dich sehr gemocht, Brave Starr...“
Und dies, ist wieder einer der Momente, wo ich mich noch viel mehr in ihn verliebe.
ABLENKUNG
TEX HEX
Ich habe es ihm erzählt. Na ja, nicht ganz alles. Es ist nur einer der Gründe, weshalb ich so bin, wie ich bin.
Aber wir haben noch ewig Zeit – unser ganzes Leben.
Dieser Wind, hat auch endlich wieder abgeflaut und wir haben die Segel eingeholt, nutzen den Nachmittag zum dösen, kuscheln und „Liebe machen“.
Mein Kopf liegt auf Braves breiter Brust und in meinen Ohren, vibriert sein Herzschlag – so beruhigend, so lebendig.
Mir fällt etwas auf: Mein liebster Marshall, hat mich IMMER noch nicht nach meinem richtigen Namen gefragt... Nicht das ich ihn ihm unbedingt sagen möchte.
Aber, WENN Brave Starr mich danach fragt...
„Lass das, Süsser...“ und sein Finger, glättet sanft die steile Falte, die sich zweifellos zwischen meinen nicht vorhandenen Augenbrauen gebildet hat, „... du denkst schon wieder zu viel.“
Ich lächle und bestätige: „Da, hast du allerdings recht,“ setzte meinen bitte-bitte-darf-ich-darf-ich-Blick auf und raune: „Bringt mich mein grosser, starker Marshall dazu, nicht mehr zu denken?“
„Wenn mein Ex-Schurke das wünscht...“ säuselt er und ich finde mich wieder, unter ihm, in die Decken unserer Koje gedrückt, eingehüllt von seinem Geruch und von seiner Wärme.
Er blickt mit funkelnden Augen zu mir herunter, strahlt mich an und senkt dann – endlich – seine Lippen auf meinen Mund, schiebt mir mit sanftem Nachdruck seine Zunge zwischen die Zähne, fordert mich heraus. Und – wie könnte es anders sein – mein Körper nimmt die Herausforderung an und in meinem Kopf, stoppt endlich dieses endlose Karussell.
BRAVE STARR
Ich nehme mir vor, meinen Liebsten jetzt endgültig vom nachdenken abzuhalten.
Ich fange damit an, in dem ich ihn küsse. Heiss und verlangend küsse.
Meine Hände, streicheln über diesen warmen Körper, gleiten langsam, kosend, von seinen Wangen über den Hals, die Brust, seine Seiten – und Tex zieht tief die Luft ein, nur um sie mit einem leisen Zischen aus zustossen, als meine Hände und Finger, über seine Schenkel streichen. Erst hinunter und an den Innenseiten, wieder hinauf.
Ein leises, sehr melodisches Stöhnen, kommt von meiner lavendelfarbenen Köstlichkeit, als ich meine Lippen und Zähne hinterher schicke.
Hmmmm... ich lecke genüsslich, die Schweisstropfen und das Meersalz von seinem wundervollen Körper, geniesse seine kleinen Seufzer und diese leise Wimmern, dass in ein kehliges, langgezogenes Knurren über geht, als ich mich ausgiebig seiner delikaten, samtigen Länge widme.
Und als er unter meinen Liebkosungen, zu einem wahrhaft explosiven Höhepunkt kommt, geniesse ich, den Geschmack, der auf meiner Zunge explodiert.
Himmel, er schmeckt so gut...
Und ich schiebe mich nach oben, dicht an seinen bebenden Körper geschmiegt, fühle seinen fliegenden Atem und raube mir einen tiefen, sanften Kuss, den mein Texie sehr schnell wieder in einen leidenschaftlichen, hungrigen wandelt.
Und unser aufregendes Spiel Wie-bringe-ich-meinen-Mann-um-den-Verstand, beginnt von neuem.
NACHTS
BRAVE STARR
Mir ist nach heulen, wirklich... Texie hat's NATÜRLICH schon bemerkt, sagt aber gütigerweise nichts dazu, legt mir nur die Hand auf die Schulter.
Mein Blick fällt wieder auf das kleine Segelboot, „unsere“ Destiny.
Texies sanfte Stimme erklingt:„Wollen wir sie noch ein paar Tage behalten, Brave? WIR können s'uns leisten...“
Ich nicke nur, bekomme einen Kuss auf die Wange; und dann stiefelt mein Mann entschieden zurück zum Büro der Werft.. Und keine halbe Stunde später, schippern wir auch schon wieder über das Meer.
Ich. Bin. Glücklich.
Ich werfe einen Blick zu meinem geliebten Mann der vorne auf dem Bugspriet sitzt und die langen Beine baumeln lässt. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen und aktiviere erst mal mein Wolfsgehör. Mein Ex-Desperado, singt wirklich ein Shanty! „Ahoi Texie!“ er kippt beinahe ins Meer, rappelt sich gleich wieder, blickt mich fragend an, „Kannst du das lauter singen, Liebster?“
Ich schicke ihm einen bettelnden Blick und füge an: „Das Shanty gefällt mir...“
Er lacht, laut, rollend und glücklich. „Nur wenn DU, mitsingst, Marshall Darling!“
Ich lache auch und hebe an; und er fällt auch gleich mit ein. Nicht schlecht. Wenn ich denn singen muss, um ihn zum singen zu bringen... Also, dann, sing ich sogar recht gerne.
Es gefällt mir hier auf dem Meer. Der Bungalow ist auch schön, aber dieses Boot... Ist ein Traum.
Und mein Mann, ist auch ein Traum. Ganz genau.
Und ich bin wiedermal am träumen, lehne meinen Kopf an Texies weissen Haarschopf, der an meiner Schulter liegt und schaue mit ihm gemeinsam der Sonne dabei zu, wie sie sich, mit einer wahren Farbsymphonie, ins Meer stürzt...
„Das ist so schön...“ ein leises Seufzen an meiner Schulter und Tex' Finger verflechten sich mit meinen. „Hmhm...“ stimme ich ihm, „... wunderschön.“
Und als wir eine gute Stunde später unsere Matratze und Decken, kurz den gesamten Bettinhalt, an Deck verfrachtet haben und uns unter einem sternenklaren Nachthimmel, ein- und ankuscheln, uns von den leisen Wellen in den Schlaf wiegen lassen, bin ich unendlich froh, dass ich ihn damals bei mir auf dieser alten, ausgelutschten, durchgessenen Couch habe übernachten lassen.
Und gerade jetzt, wo sich mein Texie nur noch fester in meine Arme schmiegt, sein Gesicht an meiner Brust versteckt und sich zu einer kleinen Kugel zusammen rollt, bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass meine – UNSERE – Entscheidung richtig war.
ERWACHEN
TEX HEX
Was, ist denn das?
Oh, ein Sonnenstrahl!
Und ein gleichmässiges, leises Schnarchen... Nicht das mich DAS, stören würde; aber, dass mir mein geliebter Marshall, bei jedem seiner Schnarcher ins Ohr pustet – Hey, DAS, kitzelt! –
Ich stemme mich verschlafen auf meinen Ellenbogen und bringe somit mein Ohr in Sicherheit und mein Blick, saugt sich auch sofort an Braves Gesicht fest. Er sieht so friedlich aus, so entspannt, ich beuge mich zu ihm hinunter, lecke – da mir immer noch richtige Lippen fehlen – sanft über seine Kinnlinie, folge ihr über die Wange zu seiner Schläfe und widme mich dann – sozusagen als kleine Rache – seinem Ohr. Genüsslich, folge ich den Windungen seiner Ohrmuschel, knabbere vorsichtig daran und lasse dann meine Zunge etwas IN sein Ohr gleiten.
Der nächste Schnarcher weicht einem genüsslichen Seufzen, was mich anspornt mit der Sache weiterzumachen.
Und als ich nach wenigen Augenblicken erneut mit meiner Zunge in sein Ohr stupse, wird aus den Seufzern, ein leises Stöhnen...
BRAVE STARR
SO, könnte ich jeden Morgen aufwachen. Verwöhnt, umhegt, liebevoll in den Tag geküsst.
Meine Hand vergräbt sich sanft in diesem weissen Haar und ich ziehe meinen Mann, der gerade kurz von mir ablässt, wieder zu mir hinunter und verschliesse seinen Mund mit einem sanften Guten-Morgen-Kuss.
Er seufzt leise in den Kuss, knickt mit dem Ellenbogen ein, liegt halb auf mir und ich ziehe ihn wieder zu mir unter die Decke, rolle uns herum, so, dass ICH nun oben liege.
Und das alles, ohne den Kuss zu unterbrechen. – Gott, ich LIEBE ihn so sehr.
Ich schmieg mich an mein Texie, so nah es nur geht, auf der suche nach Wärme, denn hier auf dem Meer, sind die frühen Morgenstunden, allem Sonnenschein zum Trotz, ziemlich kalt.
Und meine lavendelfarbene Versuchung, schmiegt sich mir bereitwillig entgegen, murmelt zwischen zwei Küssen: „Morgen Marshall Darling, Brave Starr Schatz...“
Unwillkürlich schnurre ich zurück: „Morgen, mein lila Herz...“
Und erst als es raus ist, wird mir bewusst, wie ich ihn da gerade genannt habe.
Doch Texie, kichert nur leise in unseren nächsten leidenschaftlichen Kuss und versetzt mir eine äusserst zärtliche Kopfnuss.
Wie hab ich nur all das Glück verdient?
BEY BEY DESTINY
BRAVE STARR
Heute ist es endgültig: Wir müssen uns von unserer Destiny trennen.
Und es kommt, wies kommen muss, mein Herz wird immer schwerer als wir uns von ihr verabschieden und zu dem Schnelltaxi hinübergehen, dass uns zurück, zu unserer kleinen Schatzinsel bringen soll.
„Brave...“ Texies dunkle Stimme klingt wie ein Streicheln und er nimmt meine Hand in seine, „... Wir könnten das Boot ja kaufen?“
Einen Moment lang, kann ich ihn nur anstarren dann bringe ich heraus: „Und was sollen wir auf einem WÜSTENPLANETEN, mit einem Segelboot, Texie?“ Muss ich denn so frustriert klingen?
Er schenkt mir eines dieser warmen Lächeln, streicht mir eine widerspenstige Haarsträhne aus der Stirn, die sich aus meinem Zopf gelöst hat und raunt mir verschwörerisch zu: „Dann werd ich für uns einen der grossen Sandsegler von den Wüstenwalrösser kaufen...“
Ich zwinkere ihn erstaunt an und mein Tex, grinst nur selbstzufrieden, als sich auf meinem Gesicht, ein glückliches Lächeln breit macht und ich zustimme: „Aber ich bezahle auch mit...“ und da fällt mir ein: „Aber die grossen, rücken sie nicht gerne raus...“ Tex unterbricht mich in dem er mir erst den Finger auf den Mund legt, ihn dann mit seinem Mund ersetzt und nach einem sanften Kuss erklärt: „Hey, ich frag einfach Sandy!“ er küsst mich erneut und bekräftigt: „WIR bekommen unseren Segler, versprochen Marshall Darling! Wozu, hat man denn Beziehungen...“
„Danke Texie!“ und ich drücke einen kleinen Kuss auf seine Wange.
„Nichts zu danken, Marshall Darling...“ er bringt seinen Mund ganz dicht an mein Ohr, raunt nur für mich hörbar: „Ich will doch nur, dass mein Mann glücklich ist. So sehr, wie ihn liebe.“
Ich ziehe ihn mit Schwung und Hilfe der Bärenkräfte auf meinen Schoss, die leicht schrägen Blicken des Taxi-Piloten ignorierend und ziehe meinen Mann in einen sanften, dankbaren Kuss.
Wir sind schon da?
Tatsächlich! Da, steht unser Shuttle und der blaue Bungalow.
Und Texie klebt auf meinem Schoss, den Kopf an meine Schulter gelegt und schläft den Schlaf der Gerechten. So vorsichtig ich nur kann, wühle ich die Geldkarte aus unserem Seesack und reiche sie dem Piloten mit den Worten: „Nicht vergessen: Trinkgeld raufbuchen...“ Der nickt und schenkt mir ein strahlendes Lächeln und erkundigt sich mit einem Blick zu meinem, immer noch tief schlummernden Mann: „Seit ihr schon lang nen Paar?“ Ich muss den Mann ziemlich verwirrt angucken, denn er erklärt: „Nur weil ihr DEN Bungalow gemietet habt... Sonst fliech ich immer nur frisch verheiratete Pärchen her.“
Ich lächle und stelle klar: „WIR, sind auch nichts anderes, als nen frisch verheiratetes Pärchen...“ Dann fasse ich mit einer Hand nach Tex' und meinem Seesack, mit dem anderen Arm – Bärenkräfte sind ja so was brauchbares – halte ich meinen Mann fest an mich gedrückt. – Wie, kann der einfach selig schlummern, wenn ich ihn derart rumpansche? –
Der Taxi-Pilot grinst, springt aus seinem Schnelltaxi und greift sich den grossen Seesack, leise meint er: „Helf ihnen tragen...“
Ich nicke ihm ein Danke zu, schiebe meinen Arm unter Texies Knie, der gibt nur ein leises Schnarchen von sich – klar, der kleine Sturm letzte Nacht war anstrengend – und kuschelt sich fester ein.
Und als ich ihn endlich in dem riesigen, blauen Bett habe – ich habe ihn Schuhe und Hose ausgezogen – schmiegt er sich mit einem zufriedenen Schmatzen nur noch dichter an meine Brust.
Zärtlich und ausserordentlich zufrieden streichle ich sein weiches, wie immer schwach nach Zitrone duftendes Haar.
Ich nehm mir vor, ihn mal zu fragen, wieso sein Haar nach Zitrone duftet.
Irgendwann mal, wenns mir wieder einfällt...
... nur für euch: Ne Extraportion Fluff-Stuff!
MORGEN SCHATZ
TEX HEX
Das ist schön, so warm und weich und es riecht nach... Kaffee? Und nach Croissants. Einfach köstlich! Und irgendwo dazwischen schwebt der unvergleichliche Brave-Starr-Duft...
Bin ich gestorben und im Himmel zwischengelandet?
„Texie... Texielein...“ süss wie Honig und genau so golden – is er nich der allerbeste, mein Marshall?– „... nun komm schon mein lila Herz. Mach deine hübschen Augen auf. Hier gibts Leckerli!“
Was ist denn in meinen Marshall gefahren? Der Anfang war ja noch niedlich, aber DAS, grenzt schon fast an einen frühmorgendlichen Zuckerschock... Und das es „Leckerli“ gibt, riech ich auch!
Nämlich Marshall Darling mit Kaffee und Croissants.
„Texie... Süsser?“ Der lässt heute ja wirklich nicht locker – was GENAU, ist denn mit ihm los? Und ehe er noch dazu übergeht mich mit Herzilein zu betiteln, blinzle ich verschlafen.
Und wie könnte es anders sein: Das allererste, was ich heute zu sehen bekomme ist ein strahlendes Paar brauner Augen; und mein Herz hüpft wieder mal wie ein durchgedrehter Gummiball.
BRAVE STARR
Oh. Mein. Gott.
Er ist so unendlich süss, wenn er so verschlafen ist.
So richtig zum Knuddeln.
Und erst recht, wenn er mich mit diesen verschlafenen Keriumaugen anblinzelt.
WIE – ja, ernsthaft Brave Starr, wie KONNTEST du? – wie, konnte ich ihn jemals für BÖSE halten?
„Wasnlos, Brave?“
Och je, wenn er so rumnuschelt, wirkt er nur NOCH niedlicher.
Ich MUSS ihn gleich küssen. Daran, führt kein Weg vorbei, nicht wenn er jetzt auch noch...
Neiiiin, mein Liebster tut es wirklich – er gähnt genüsslich, mit einem leisen „Uuääähhh!“ und zusammengekniffenen Augen, streckt sich genüsslich, präsentiert mir seine wundervollen Muskeln und rollt dabei gegen mich, da ich neben ihm auf dem Bett knie.
DAS, ist eindeutig zu viel des Guten!
Runterbeugen, Arme um ihn schlingen und in einen hemmungslos, romantisch zärtlichen Kuss ziehen – und das alles mit einer einzigen fliessenden Bewegung.
Mein Texie legt seine wunderbaren Arme um mich, drückt mich sanft gegen sich und raunt dann, irgendwann, zwischen küssen und streicheln: „Morgen Marshall Darling...“
Und eben das, bringt mich wieder zum denken.
Zum DARAN denken.
„Morgen Schatz...“ hauche ich, seinen Blick suchend, „und danke, dass du es schon einen Monat, mit mir „verheiratet“ aushältst, Texie.“
Er blickt mir nur in die Augen, scheint einen Moment über etwas nach zu sinnen; und dann leuchten seine Augen auf, er legt eine Hand an meine Wange, presst mich mit dem anderen Arm noch fester an sich und stellt dann unendlich sanft fest:
„Ich liebe dich, Brave Starr!“
hmmm, sollt ich mich im Datum geirrt haben... sorry. Aber, ich denke 's dürften mittlerweile vier Wochen sein...
Rose
... noch mehr Fluff-Stuff, bevors bald nach Hause geht...
SEUFZ
BRAVE STARR
Das, hat was! SO, gefällt mir mein Frühstück am besten...
Mag es noch so hoffnungslos, kitschig romantisch sein.
Und brav, schliesse ich, nach einem tiefen, verliebten Blick in Texies leuchtenden Keriumseen, meine Augen und erwarte neugierig, was er mir als nächstes zwischen die Lippen schiebt.
Eigentlich, wollte ja ICH ihn verwöhnen...
Der Geruch von warmen Honig steigt mir in die Nase, kitzelt mich sanft und ich öffne bereitwillig meinen Mund ein klein wenig. Und mit einem glücklichen Seufzer, nehme ich wahr, dass der Honig diesmal NICHT auf einem Stückchen Croissant ist...
„Nicht zubeissen, mein Wölfchen...“ Tex, raunt es zärtlich, sanft gegen meinen Mund.
Wie könnt ich auch... Und ich mache mich daran, dass süsse Gold, von einem Finger zu lecken, der auch bald durch Tex' Zunge ersetzt wird.
Und ganz, ganz langsam, tauche ich nach einer Weile wieder aus diesem sanften, honiggoldenen Kuss auf; und mir fällt wieder etwas ein: „Texie,“ ich beuge mich umständlich aus dem Bett und
lange darunter, „... hier!“ und ich drücke meinem überraschten Mann ein kleines Päckchen in die Hand und – Tex teleportiert.
Verwirrt blicke ich auf die leere Stelle, die mein Liebster hinterlassen hat. Und während ich noch starre, erscheint er auch schon wieder. Nur, hält er nun ZWEI Päckchen. „Hatte es im Shuttle versteckt...“ und er drückt mir eines davon in die Hand.
Diesmal, blicke ich ihn erstaunt und mit einem überraschten Lächeln an.
„Nun mach schon auf, Brave...“
„Du zuerst, Texie...“
Beide zugleich: „ZUSAMMEN!“
Wir kichern und dann machen wir uns daran, unsere Geschenke auszupacken.
Und als ich einen kleinen silbernen Raben-Anhänger, im New Cheyenne-Stil, dessen Augen aus zwei winzigen, geschliffenen Keriumkristallen sind, bin ich beinahe zu Tränen gerührt: „Danke, mein Texie!“
Tex blickt von seinem Wolfs-Anhänger auf und lächelt mich verlegen an: „Woher, wusstest du...“
Ich schüttle den Kopf: „Wusst ich nicht, Tex...“
Er lächelt mich an und ich lächle verliebt zurück, frage: „Wieso ein Anhänger, Texie?“
Er nimmt mir den Raben ab, legt mir das feine Lederband um den Nacken, ich drehe mich so, dass er es zu knoten kann und als er mir antwortet, bin ich nur noch gerührter.
„Du trägst dein Amulett schon länger nicht mehr...“ er platziert einen Kuss auf meinem Zeichen, „...um präzise zu sein: Nicht mehr, seit wir Stampede besiegt haben.“
Ich nicke und seufze leise: „Es ging dabei kaputt. Shaman meinte, es habe UNS beschützt. Denn sein Teil, brach zur selben Zeit entzwei...“ Ich wende mich ihm wieder zu drücke ihm einen Kuss auf die Nase und lege ihm dann seine Kette um.
„Oh! Das, hab ich nicht bemerkt... Ich meine, das seines auch weg ist...“
Ich mache den letzten Knoten, drücke ebenfalls einen Kuss auf Texies Zeichen, schlinge dann meine Arme um ihn und hauche in sein Ohr: „Ich liebe dich, Seelengefährte...“
„Danke mein Gefährte, für den Anhänger und für deine Liebe. Ich werde beides in ehren...“
Ich entscheide, dass es Zeit wird, seinen Redefluss mit einem sanften Kuss zu stoppen, doch er:
„Hey, ich wollt noch sagen...“ ich drücke ihm noch einen Kuss auf, er schiebt mich sanft zurück, „...Das ich dich liebe!“ und er zieht mich wieder zurück in einen sanften Kuss.
... MEINE heissgeliebte Eis-Szene... ehm, ich teil sie natürlich gern mit euch...
EIS, EIS, BABY
TEX HEX
DAS, war ein schöner Tag. Mal wieder, immer wieder. Brave, Sonne, Strand, Sex und wieder von vorne... Okay, gut, dazwischen essen, baden, oder duschen wir auch... manchmal.
Und jetzt kuscheln wir hier in der Hängematte vor dem Bungalow. Eigentlich schon seltsam, wie schnell aus mir, ein richtig kuschelbedürftiges, anschmiegsames und sich nach Liebe verzehrendes Etwas wurde. Aber, was soll ich machen? Brave ist es mindestens genauso, wenn nicht sogar noch mehr.
„Leck mal dran, es tropft ja schon...“
Grinsend strecke ich meine Zunge vor und lecke genüsslich an dem Eis – wo auch immer er MARZIPANEIS, aufgetrieben hat; es ist bereits jetzt meine neue Lieblingssorte – und als Brave zur selben Zeit an dem Eis leckt und sich unsere Zungen berühren, kribbelt es mir bis in die Haarspitzen, vor lauter Sinnlichkeit.
BRAVE STARR
Eis, Tex Hex und Sonnenuntergang, perfekt.
Und dieses gemeinsame Eisschlecken, einfach elektrisierend.
Und ich mag es einfach, so nah bei ihm zu sein.
Ich sorge auch immer wieder dafür, dass wir zu gleich an der süssen, kalten Köstlichkeit lecken.
Und wenn sich dann unsere Zungen berühren...
Unser kleines Spiel, ist sehr intim und ich lecke diesmal ganz bewusst und mit Absicht, über Texies Zunge, ziehe ihn in einen sanften, leidenschaftlich innigen Kuss.
Es gibt ein leises Platsch, als der Rest unseres Eises, neben der Hängematte, Bekanntschaft mit den Holzdielen der Veranda schliesst.
Nicht dass es meine lavendelfarbene Köstlichkeit und mich gross interessieren würde...
Wir haben grad was besseres zum abschlecken gefunden...
... willkommen zum letzten Pitel, dieser Staffel....
UNVERHOFFT, KOMMT OFT
BRAVE STARR
Ich bin so müde...
Ich wusste nicht, dass einem FERIEN, so müde machen können.
Oder, ob das an zu viel Eis liegt?
Ein paar lavendelfarbener Arme legt sich um mich und Texies Hände ruhen auf meinem Bauch.
„Hmm... DAS, gefällt mir. DU, gefällst mir, Marshall Darling...“ schnurrt er in mein Ohr.
„Texie, wieso, bin ich so müde?“
Mein Mann der sich an meinen Rücken, und sein Gesicht an meine Wange schmiegt, schmunzelt – ich kann es ganz deutlich im Badezimmerspiegel sehen – und erwidert, immer noch in diesem schnurrenden Ton nun leicht unschuldig angehaucht: „Ich weiss nich... vielleicht, weil wir uns eben, vor der Dusche, während der Dusche und jetzt nach der Dusche geliebt haben, Marshall Darling?“
Ich hebe fragend die rechte Augenbraue: „NACH der Dusche, mein EX-Desperado?“
„Oh jaaaa!“ schnurrt es in mein Ohr und ich erschaure, denn er schmiegt nun auch seinen Unterleib dicht gegen mich. Gegen meinen Hintern; und, wie ich merke, ist er schon zu allen Schandtaten bereit.
Wie gut, dass wir noch immer nackt sind, denn wenn er so weiter macht...
Eine heisse Salve, von Texies Spezialküssen, regnet auf meine Schultern und den Nacken; und ein Grollen löst sich aus meiner Kehle. – Ich bin süchtig nach dieser Mischung aus beissen, lecken und zärtlichem pusten. –
Tex, scheint mein Grollen als Heraus- oder Aufforderung zu verstehen und reibt sich ein wenig fester an mir, kratzt über meinen Bauch und dann tut er es:
Ohne den Hauch einer Vorwarnung, legen sich seine Finger fest um meine Härte, massieren und ich stöhne hemmungslos, meine Lust hinaus, versuche mich noch fester an ihn zu drängen, gegen, AUF seine Erregung.
Keuchend winde ich mich, biete mich ihm an und – Texie bitte... – Ich würde es gerne schreien, aber alles was ich zustande kriege ist ein weiteres tiefes Grollen.
Texie. Tex. Tex Hex. Texielein... BITTE! Ich schicke es ihm – unbewusst – über unsere Verbindung.
Und mein geliebter, süchtig machender, berauschender Schurke, fackelt nicht mehr lange...
Keuchend schmiegen wir uns aneinander, halten uns, wärmen uns, küssen uns zärtlich.
„Ich liebe dich so sehr...“
Und dann, reisst uns ein lautes, ohrenbetäubendes Piepen aus unserer wohlig, verschwommenen Welt.
DAS, kann, DARF nun wirklich nicht wahr sein, oder etwa doch?
„Brave, DEIN Headset...“ so richtig schön vorwurfsvoll. So, vorwurfsvoll, dass ich ihm die Zunge rausstreck. Es KANN ja nur meines sein. Das, haben wir nämlich mit der Hyperfunkanlage des Shuttles gekoppelt.
Aber, ich kann ihm nicht lange böse sein, denn mit einem Wink seinerseits, tragen wir unsere Shorts und Freizeitkleidung; und eine Umarmung später stehen wir schon in der Dreamcatcher vor der Hyperfunkanlage.
Widerwillig drücke ich den Knopf, setzte uns auf Empfang und mein Mann kommt mir zuvor:
„Hier Hex, was gibts? Is New Texas abgebrannt?“
„Boss, bis dus?“ Skuzz' Stimme und ehe Texie zum Antworten kommt, fährt er schon eindringlich fort: „Abgebrannt nich...“ und dann völlig ausser sich in einem Ton der keinen Widerspruch duldet:
„Ihr MÜSST SOFORT, nach Hause kommen!“ und dann ist die eh schon schwache Verbindung wieder weg.
WAS, ist zu Hause nur los?
Rose sagt:
Ich danke euch, -iria- und MariLuna, für eure unerschütterliche Treue und eure Geduld.
Solltet ihr noch erfahren wollen, wies zu Hause weitergeht:
Staffel fünf ist schon im Dreh.
Titel:
KLEINER ÄRGER
(Wird hier erst gepostet wenn fertig gestellt)
vielleicht bis dann!
Eure Rose de Noire
Dienstag, 27. Oktober 2009
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Ich find die Saga immer wieder spitze, wie es so gaaaanz harmlos mit den Übernachtungen anfängt und schließlich zu dem Switchen übergeht. Dann noch all die Gefahren durch gewisse (Un)Personen, denen sie sich stellen müssen, bis hin zur "Hochzeit", der Verhandlung und letztendlich können die nicht mal ihre Flitterwochen zuende machen, weil wieder etwas dazwischen kommt ... diese Saga hat alles: Romantik, Spannung, Action, Romantik, Romantik ... :-) ich LIEBE diese Saga wirklich!!
AntwortenLöschen*knuddel* MariLuna